Kultursäulen Wolfsburg

Die Kultursäule auf dem Rathausplatz Sie möchten Ihre kulturelle Veranstaltung auf den Kultursäulen bewerben?

Hier erfahren Sie, wie das funktioniert und was Sie bei der Beantragung beachten müssen.

Die Kultursäulen sind Allgemeinstellen/Litfaßsäulen, auf denen Plakate mehrerer Kulturschaffender zum Aushang kommen. Sie bieten eine kostengünstige Werbefläche für die Wolfsburger Kulturszene. 

Das Kulturwerk der Stadt Wolfsburg organisiert die Plakatierung auf den Kultursäulen. Wir verfügen über zehn Kultursäulen, die an ausgewählten Orten im Stadtgebiet verteilt stehen.

Lesen Sie im Folgenden unsere Richtlinien zur Plakatierung.


  • Teichbreite - An der Tiergartenbreite
  • Detmerode - Marignanestraße
  • Fallersleben Hofekamp
  • Vorsfelde Lange Straße
  • EKZ Westhagen - Jenaer Straße
  • Bebelstraße/Rathaus
  • Brandenburger Platz
  • Schachtweg/Heinrich-Nordhoff-Straße
  • Schiller/Kleiststraße
  • Porschestraße 80/Rathaus

Freie, nicht-kommerzielle Kulturschaffende aus Wolfsburg. Es werden nur Kulturveranstaltungen plakatiert!

Die Plakatierung erfolgt im Dekadenrhythmus (1 Dekade = 10 oder 11 Tage) und kann für bis zu zwei aufeinanderfolgende Dekaden gebucht werden. Die Veranstaltung muss innerhalb der Dekade(n) liegen.

Ihr Antrag ist spätestens 4 Wochen vor dem gewünschten Plakatierungszeitraum zu stellen.

Der Dekadenplan 2016 zum Herunterladen (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)

Es werden immer alle 10 Kultursäulen mit Ihrem Plakat beklebt. Insgesamt werden mindestens 12 Plakate (10 + 2 Ersatzplakate) benötigt. Hinweis: Eine Auswahl der Standorte und Platzierungswünsche der Plakate sind nicht möglich.

Das gängige Format ist DIN A1 (84,1 cm x 59,4 cm). 

Es sind auch Formate von DIN A2 (59,4 cm x 42,0 cm) und DIN A0 möglich (118,9 cm x 84,1 cm). Ein Störer pro Plakat ist möglich und kostenfrei. Diese dürfen nicht selbstklebend sein.

Verwendet werden muss ein nassfestes Affichenpapier mit grundsätzlich blauer Rückseite und einem Papiergewicht von 115 g/m², das auch im nassen Zustand  reißfest bleibt.

Pro Plakat berechnen wir einen Klebeaufwand von 3,00 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Für den Klebeaufwand auf allen 10 Kultursäulen zahlen Sie somit einen Gesamtbetrag von 30,00 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Über den Gesamtbetrag erhalten Sie eine gesonderte Rechnung.

Ob ein Plakat auf den Kultursäulen plakatiert wird, entscheidet das Kulturwerk der Stadt Wolfsburg. Daher bedarf Ihr Antrag auf Plakatierung der Kultursäulen einer Genehmigung und Ihr Plakat einer Freigabe. Sie erhalten grundsätzlich per E-Mail eine entsprechende Nachricht.

Sobald Sie eine positive Rückmeldung erhalten haben, reichen Sie bitte Ihre Plakate spätestens 15 Arbeitstage vor dem Plakatierungszeitraum in der KulturInfo ein. Der genaue Abgabetermin wird Ihnen mit der Zusage genannt. Die Plakate sollten gefalzt sein! Dazu legen Sie das Plakat mit der bedruckten Seite vor sich und falten das Plakat so weit nach oben, bis ein zirka 5 cm großer Rand verbleibt. Danach falten Sie das Plakat so weit nach links, bis ein 5 cm großer Rand verbleibt.


Einen Anspruch auf Plakatierung gibt es nicht. Die Belegung erfolgt nach Antragseingang.

Gebuchte Plätze werden voll berechnet, auch wenn die Plakate nicht rechtzeitig abgegeben werden.

Für Beschädigungen, Diebstahl und das Überkleben von Plakaten durch Dritte kann keine Haftung übernommen werden.
KulturInfo im Kulturwerk
Alvar-Aalto-Kulturhaus
Porschestraße 51, 38440 Wolfsburg
Telefon: 05361 28-1575; Telefax: 05361 28-1157
E-Mail: kulturinfo@stadt.wolfsburg.de

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1 Kommentare

Peter Reisse 11.04.2016 14:52:18

Ich denke, das, bezogen auf Wolfsburg im Speziellen, geklärt werden muss, was unter Kultur verstanden wird. Für die Autostadt auf der anderen Seite des Kanals stellt sich diese Frage nicht, hier weiß man, was unter dem Begriff zu verstehen ist. Was aber die Stadt betrifft, so habe ich da meine Zweifel. Geht es um parteipolitisch instrumentalisierte Kultur, z.B. linke oder rechte Auffassungen zu diesem Thema, kann es auch sein, das das Kulturbüro parteipolitischen Einflüssen ausgesetzt ist, oder hat auch die Geschäftsstelle der IGM oder Verdi die Hoheitsrechte über die Kultur in Wolfsburg?

Wie frei also ist der Begriff Kultur in Wolfsburg zu verstehen und daraus stellt sich die Frage, was auf den sogenannten Kultursäulen zugelassen wird. Und sicher können die Herren Andacht, Zaddach und speziell Herr Dörr als Vertreter von IGM und SPD in der Sitzung des Kulturausschusses am 13. April 2016 etwas Grundsätzliches zu ihrem Verständnis von Kultur von sich geben. Das wäre meine Frage

und ich denke, das sie berechtigt ist. Im übrigen habe ich den starken Eindruck von Verkrampftheit in der pol. Kulturszene und ich denke da an Vorschläge wie z.B. Musik aus Gullys oder die Bücherschränke. Und vielleicht kann der Kulturausschuss etwas zu der geplanten aber vorerst geplatzten Nachnutzung des A. Aalto Kulturhauses sagen und wie es jetzt mit der Stadtbibliothek weiter geht.

Mit freundlichem Gruß, Peter Reisse.

Stadt Wolfsburg 12.04.2016 11:19:26

Sehr geehrter Herr Reisse,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Kultursäulen stehen allen kleineren kulturellen Vereinen, Initiativen, etc., die sich bisher keine Werbung bei den großen Werbeanbietern leisten konnten, zur Plakatierung ihrer Veranstaltungen offen. Dort plakatieren weder Parteien noch sonstige politische Vereinigungen. Als städtisches Institut ist das Kulturwerk (das Kulturbüro gibt es seit 2010 nicht mehr) nicht parteigebunden.

Sollten Sie Fragen zu den Modalitäten der Plakatierung haben, können Sie die Details oben auf dieser Seite in den "Richtlinien zum Antrag auf Plakatierung der Kultursäulen" nachlesen, oder wenden Sie sich direkt an das Kulturwerk unter der E-Mail: sekretariat.kulturwerk@stadt.wolfsburg.de . Dort wird man Ihnen gern Auskunft geben.

Mit freundlichem Gruß

Das Team der Onlinekommunikation