Wolfsburger Stadtschreiber

Federhzalter auf Brief; Foto: Wandersmann / pixelio.deFoto: Wandersmann / pixelio.de © Wandersmann / pixelio.deIm Jahr 2013 wurde das symbolische Amt des Stadtschreibers für Wolfsburg zum ersten Mal besetzt. Damit folgte die Stadt den Zielen des Kulturentwicklungsplans, der das Stadtschreiber-Stipendium bereits 2011 als eines seiner Schlüsselprojekte für die städtische Kulturarbeit der nächsten zehn Jahre formuliert hat.

Mit dieser literarischen Auszeichnung, die mit 3.000 Euro dotiert ist, wendet sich Wolfsburg nun im jährlichen Turnus an Autorinnen und Autoren, deren eingereichte Texte sich literarisch mit der Stadt auseinandersetzen. Eine Kooperation des Geschäftsbereichs Kultur der Stadt Wolfsburg mit dem Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim soll dabei sicherstellen, dass speziell junge Autorinnen und Autoren in der Region angesprochen werden, deren Texte bereits über eine gewisse sprachliche Qualität und ästhetische Ansprüche verfügen.

Diese Zusammenarbeit mit jungen Menschen repräsentiert eine Philosophie, die beispielhaft ist für Wolfsburg: jüngere Generationen zu fördern und jungen Menschen eine Plattform zu bieten, um sich ohne Druck von außen kreativ entfalten zu können. Gleichzeitig profitiert die Stadt von dem enormen innovativen und gestalterischen Potenzial ihrer jungen Partner. Dank der Perspektive von außen wird Wolfsburg auch für seine Kenner wieder neu erlebbar.

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Das Logo des KulturWerk © Stadt Wolfsburg

Stadtschreiber Stefan HöllerStefan Holler ist Wolfsburgs neuer Stadtschreiber. Holler wurde 1988 in Bayern geboren und wird sich von Juli bis September literarisch mit Wolfsburg auseinandersetzen. Ausgeschrieben wurde  das dreimonatige Aufenthaltsstipendium vom Kulturwerk der Stadt.

Nach intensiver Diskussion kam die unabhängige Jury, bestehend aus den Kulturausschussvorsitzenden Wilfried Andacht und Frank Helmut Zaddach, den Lehrbeauftragten der Universität Hildesheim Katrin Zimmermann und Kevin Kuhn sowie Monika Kiekenap-Wilhelm und Judith Bartsch vom Kulturwerk der Stadt zu einem einstimmigen Votum. Stefan Holler überzeugte mit seinem Text „P.S.:“, mit dem er, so die Jury, exemplarisch die Kommunikationsweise einer im Medienzeitalter aufgewachsenen Generation abbildet.

Stadtschreiberin 2014 Patricia Hempel © Stadt Wolfsburg

Am 13. Mai 2014 fand im Alvar-Aalto-Kulturhaus die Jurysitzung zur Kür des Stadtschreibers 2014 statt. Dabei konnte der von Patricia Hempel eingereichte Text „Stratigraphien“ die Jury überzeugen. Von Juli bis September 2014 hat Patricia Hempel das Amt als Wolfsburger Stadtschreiberin bekleidet und sich literarisch mit der Stadt auseinandergesetzt. Ausgeschrieben wird das dreimonatige Aufenthaltsstipendium vom Kulturwerk der Stadt Wolfsburg.

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Stadtschreiber 2013 Marco Lehmbeck © Stadt WolfsburgMit Marco Lehmbeck wurde ein junger Schriftsteller zum ersten Wolfsburger Stadtschreiber gekürt, der der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern mit Neugier, einem offenen Blick und manchmal auch mit einem Augenzwinkern begegnet ist.

Davon zeugen seine Texte und Fotografien, die die im April 2014 erschienene Publikation „Wolfsburger Stadtschreiber 2013. Marco Lehmbeck: Zwischen Lidschlägen“ versammelt.

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