Neuigkeiten

Wissenswertes aus den Wolfsburger Museen

Eine Zeitung mit der Überschrift Aktuelles; Foto: Zerbor/Fotolia.com © Zerbor/Fotolia.comMeldung vom 19.09.2016:

Stadtmuseum bleibt geschlossen

Aus innerbetrieblichen Gründen bleibt das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg am Donnerstag, 22. und Freitag, 23. September, sowie am kommenden Dienstag, 27. September, geschlossen.

Regulär öffnet das Museum dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 18 Uhr und sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt in die Ausstellung über die Wolfsburger Schloss- und Stadtgeschichte sowie in die zahlreich hier stattfindenden Sonderausstellungen ist frei.


Meldung vom 21.07.2016:

Einigkeit und Recht und Freiheit

Geschichte der deutschen Nationalhymne- Sommerferienkurs für Kinder von 6 bis 12 Jahren

In diesem August wird das 175. Jubiläum des „Liedes der Deutschen“ von Hoffmann von Fallersleben gefeiert. Aus diesem Anlass veranstaltet das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum vom 1. bis 3. August, täglich von 10 bis 14.30 Uhr einen Kreativworkshop  für Ferienkinder. Die Teilnehmer sollten zwischen 6 und 12 Jahren alt sein. 

Der Kurs findet im Schloss Fallersleben statt, die Teilnahme ist frei. 

Anmeldungen werden erbeten unter Anmeldung unter Telefon: 05362 – 52 623 oder per E-Mail: hoffmann-museum@stadt.wolfsburg.de

Im August vor 175 Jahren schrieb August Heinrich Hoffmann von Fallersleben „Das Lied der Deutschen“ während seines Sommerurlaubs auf der damals britischen Insel Helgoland. Die dritte Strophe dieses Liedes ist heute Deutschlands Nationalhymne. Sie ist aktuell „noch“ in aller Ohren, wurde sie doch gerade bei der Fußball-Europameisterschaft vor den Spielen unserer Elf gespielt.

In diesem Ferienkurs am Ende der Sommerferien begeben sich die Kinder wie Hoffmann auf eine Reise. Sie entdecken seine Zeit, passieren Grenzen, bringen Souvenirs mit, singen Hoffmanns Lieder und schreiben ein Reisetagebuch. In einer großen Bildergeschichte erzählen sie dann, was sie „unterwegs“ erfahren haben über das Leben Hoffmanns von Fallersleben und warum er den Text unserer Nationalhymne schrieb.



Meldung vom 01.07.2016:

Feder, Tinte und Papier

Hoffmann-Museum: Schülerinnen werden zu Papierrestauratorinnen

Das Ratsgymnasium Wolfsburg führt im Rahmen seiner Projektwoche vor den Sommerferien traditionell einen Kurs in den Historischen Museen durch. In diesem Jahr besuchten elf Schülerinnen der sechsten bis zehnten Klassen und ihre Lehrerinnen Christina Dykan Andrés und Christina Klose das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum. Hier erfuhren sie in Theorie und Praxis, wie Hoffmann von Fallersleben im 19. Jahrhundert mit verschiedenen Schreibmaterialien arbeitete.

Der Professor für deutsche Sprache und Literatur forschte in Bibliotheken, um mittelalterliche Handschriften aufzustöbern. Viele ließen sich zusammengeklebt in Buchdeckeln finden. Hoffmann und seine Kollegen lösten sie von den Einbänden, machten mittels chemischer Substanzen die verblichenen Schriften wieder sichtbar, schrieben den Wortlaut ab und veröffentlichten ihre Funde.

Davon erzählt auch die Ausstellung zum Leben und Werk des Dichters, Germanisten und singenden Freiheitskämpfers im Schloss Fallersleben. Nach einem Museumsrundgang lernten Andrea, Carolin, Fabienne, Gina, Josy, Mariana, Olivia, Raquel, Stella und Véronique, wie Hoffmann handwerklich vorging. Das demonstrierte ihnen Papierrestauratorin Viola Meradi. Die Lübeckerin mit Wolfsburg-Heiligendorfer Wurzeln ist seit dreißig Jahren leidenschaftlich gern in ihrem Beruf tätig. 

Welche unterschiedlichen Herausforderungen das Restaurieren der Beschreibstoffe Papyrus, Pergament oder Papier bedeuten, führte sie an einzelnen Proben vor. Diese durften die Jugendlichen nicht nur anfassen, sondern selbst mit typischen Werkzeugen wie Pinzette, Skalpell, Falzbein, speziellen Scheren und Radierern an Originalen aus dem 17. Jahrhundert wirken: Vorsichtig Schmutz entfernen, Verklebungen lösen, Risse beheben und sogar Fehlstellen im Papier ergänzen. 

Dass diese Tätigkeiten Fingerspitzengefühl und sehr viel Geduld beanspruchen, war eine wichtige Erkenntnis für die „Lehrlinge auf Zeit“. So viel Praxis kam gut an: „Voll schön!“, fand Tanja Luise die Projektwoche und insbesondere die zwei Tage mit Viola Meradi. Stella, Marina, Véronique und Olivia freuten sich über die praktischen Übungen. Die Zehntklässlerin Carolin faszinierte, dass sie die verschiedenen Dokumente in die Hand nehmen konnten. 

Der Workshop von Viola Meradi war Bestandteil eines fünftägigen Programms, in dem gleich zu Beginn Papier geschöpft und dieses mit einer Tinktur tintenfest präpariert wurde. Auch probierten sich die Gymnasiastinnen in altdeutschen Handschriften aus. Dabei erwies sich das Schreiben mit der Gänsefeder wie zu Hoffmanns Lebzeiten als schwierig und unerwartet laut. 

Deutlich leichter schrieb es sich mit Stahlfeder und Federhalter. Auch das Drucken wurde praktiziert. So gestalteten die Schülerinnen Grußkarten mit verschiedenen Motiv-Stempeln und Druckvorlagen des bekannten Hoffmann’schen Kinderliedes Alle Vögel sind schon da und der deutschen Nationalhymne. 

Zum Abschluss präsentierten die Teilnehmerinnen ihren Eltern die entstandenen Werke und erklärten anschaulich die einzelnen Arbeitsschritte. Für einige steht bereits jetzt fest, 2017 wieder an der Projektwoche des Ratsgymnasiums im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum teilzunehmen. Dieses schöne Feedback freut sowohl die verantwortlichen Lehrerinnen und das Museumsteam als auch die Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft, die durch eine Förderung den Papierworkshop unterstützte.


Meldungen vom 13.05.2016:

Veranstaltungen über Pfingsten

Pfingstmontag: Tag der Mühlen

Stadtmuseum lädt zu Besichtigungen auf die Kästorfer Bockwindmühle ein

Am Pfingstmontag, 16. Mai, lädt das Stadtmuseum zu Besichtigungen der Schraderschen Bockwindmühle am Pfadfinderweg ein. Traditionell wird an Pfingsten in Deutschland der Mühlentag begangen, um die Öffentlichkeit auf die Geschichte und aktuelle Situation der ältesten Kraftmaschinen der Menschheit aufmerksam zu machen. Die Wolfsburger Bockwindmühle, deren Windmühlenflügel das Kästorfer Ortsteilwappen schmücken, öffnet an diesem Tag gleichfalls ihre Tür. Von 11 bis 17 Uhr gibt Museumsmitarbeiterin Gundula Zahr bei Führungen Einblicke in den spezifischen Mühlenaufbau, den Mahlprozess und das Müllerhandwerk. Um das Leben auf Mühlen und die Müller ranken sich vielerlei Legenden, die in Liedern besungen werden. Beispiele hierfür und die kulturhistorischen Hintergründe präsentiert Karin Thiel bei schönem Wetter in einem Kulturprogramm rund um die Mühle. Überdies können Kinder das Thema Mühle(n) beim Bau von kleinen Modellen sowie bei verschiedenen Spielen kindgerecht erleben. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Die Schradersche Bockwindmühle steht an ihrem Standort zwischen Kästorf und Kreuzheide seit gut 150 Jahren. Ihre Bauweise ermöglichte eine Ausrichtung des Mühlengehäuses in den Wind. Namensgeber ist ihr letzter Müller Gustav Schrader. Er betrieb hier sein Handwerk von 1929 bis 1969. Seither ist die Stadt Wolfsburg Mühlenbesitzerin. Das Stadtmuseum lädt insbesondere am Deutschen Mühlentag zu Besuchen dieses technischen Denkmals ein. Weiterhin sind Sonderbesichtigungen beim Stadtmuseum anzufragen unter Telefon: 05361-2810 40 oder per E-Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de.
Eintritt: Frei

Ein Ausflug in die Vergangenheit des Wolfsburger Raumes:

Wiedereröffnung der Landwirtschaftsabteilung des Stadtmuseums

Für alle historisch und an der Entwicklung der Landwirtschaft im Wolfsburger Raum interessierten Besucher des Stadtmuseums gibt es ab diesem Wochenende wieder die Gelegenheit, die restaurierte historische Brauscheune in der Schloßstraße in Alt-Wolfsburg zu besuchen. In diesem großen Steinbau des ehemaligen Gutsbetriebes aus dem Jahr 1750 erzählen auf 600 qm Schaufläche landwirtschaftliche Geräte und Maschinen vom Wandel der Landtechnik vor allem im 20. Jahrhundert. Die Sammlung reicht vom einfachen Pflug, über Fuhrwerke, Ernte- und Weiterverarbeitungsmaschinen bis hin zu Traktoren und Kutschen. Historische Fotografien und Texte verdeutlichen den Wandel in der Erzeugung unserer Lebensmittel und anderer ländlicher Produkte, geben aber auch Hinweise auf den wirtschaftlichen Strukturwandel von der agrarisch strukturierten ländlichen Region zur industriell geprägten Großstadt. Die zumeist von Wolfsburger Höfen stammenden Exponate geben damit Einblicke in die Vorgeschichte der Stadt Wolfsburg und ergänzen so die stadtgeschichtliche Dauerausstellung in den Schlossremisen. Zu besuchen ist das nur in der wärmeren Saison geöffnete Landwirtschaftsmuseum ab Samstag, 14. Mai; immer an den Wochenenden, und zwar samstags von 13-18 Uhr, sonntags von 11-18 Uhr. An den Pfingsttagen ist das Museum zusätzlich auch am Pfingstmontag von 11-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Es ist bereits Tradition, dass das Museum gemeinsam mit der Tanz- und Trachtengruppe „De Steinbekers“ mehrere landwirtschaftliche Aktionstage mit handwerklichen Vorführungen, Tanz und plattdeutschen Spielszenen an der Brauscheune durchführt. Beim ersten Aktionstag in diesem Jahr am Sonntag, dem 5. Juni, von 11 bis 13 Uhr lautet das Motto „Holzarbeiten, Muskelkraft versus Strom“.  



Meldung vom 08.04.2016:

Die 3. Strophe

10 KW - Eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Nationalhymne

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum zeigt anlässlich des 175. Jahrestages des „Lied der Deutschen“ ab Freitag, 8. April die Ausstellung „Die 3. Strophe, 10 KW - Eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Nationalhymne“.
Am 26. August 2016 jährt sich zum 175. Mal eine Dichtung, die in der deutschen Geschichte und für die Gegenwart eine besondere Bedeutung hat: „Das Lied der Deutschen“, 1841 als politisches Sehnsuchts- und Kampflied auf der Insel Helgoland von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben geschrieben, wurde 1922 deutsche Nationalhymne. Dessen dritte Strophe, die mit „Einigkeit und Recht und Freiheit“ beginnt, wurde 1991 vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker zur Hymne des wieder vereinigten Deutschlands deklariert.
Die Veranstaltungsreihe des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums anlässlich dieses Jubiläums beginnt bewusst mit einer Kunstausstellung ganz besonderer Art. Schon einmal verführte ein Wolfsburger Museum - 2011 war es das Stadtmuseum mit seiner Dauerausstellung – die zehn der Stadt verbundenen Künstler der Gruppe „10 KW – 10 Künstler Wolfsburgs“ (Marek Benczewski, Eimo Cremer, Ingrid Cremer, Renate Gallasch, Yoko Haneda, Irene Heimsch, Paul Kaminski, Rosi Marx und Doris Weiß), sich mit ihrem sehr gegenwärtigen Blick konzentriert mit geschichtlichen Themen auseinanderzusetzen. Der große Erfolg dieser ersten inspirierenden Begegnung und die schnell erkennbare, mit dem diesjährigen Jubiläum und der politischen Dichtung Hoffmanns verbundene Aktualität des Themas begeisterten die Künstlerinnen und Künstler sofort für die Ausstellungsidee. Die größtenteils neu entstandenen Arbeiten und Texte sind Zeugnisse einer intensiven Auseinandersetzung mit Hoffmann von Fallersleben und seinem „Lied der Deutschen“ und eröffnen das Nachdenken zur Bedeutung der Nation und der Hymne in unserer Zeit.
Die aktuelle politische Situation in Europa und in der globalisierten Welt erschüttert die Künstler und zeigt, wie unerlässlich es ist, dass sie noch heute die Werte der Liedzeile „Einigkeit und Recht und Freiheit“ leben.
10 KW – 10 Künstler Wolfsburg sind ein lockerer Zusammenschluss von Künstlerinnen und Künstlern, die in Wolfsburg leben oder gelebt haben sowie teilweise mit ihren Ateliers in der Stadt verortet sind. Zusammen haben die „10 KW“ bereits verschiedene Gruppenausstellungen durchgeführt. Seit über zehn Jahren engagiert sich die Gruppe auch sozial: Mit einem jährlichen Kunstkalender unterstützen die Künstlerinnen und Künstler den Förderverein „ready4work e.V.“ und damit die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze.

Die Ausstellung wird bis zum 3. Juli  im  Hoffmann-von Fallersleben-Museum, Schloss Fallersleben, Schloßplatz 6, 38442 Wolfsburg gezeigt, Tel.: 05362 52623, www.wolfsburg.de/hoffmann-museum, Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr, Samstag: 13 bis 17 Uhr, Sonntag/Feiertag: 11 bis 17 Uhr, montags, 1. und 17. Mai geschlossen. Eintritt frei!

10 KW – 10 Künstler Wolfsburgs stellen im Hoffmann-Museum aus: Eimo Cremer, Ingrid Cremer, Rosi Marx, Doris Weiß, Paul Kaminski, Renate Gallasch, Yoko Haneda, Irene Heimsch, Marek Benczewski, v.l.n.r. (Foto: HvFM/Meike Netzbandt) © 10 KW – 10 Künstler Wolfsburgs stellen im Hoffmann-Museum aus: Eimo Cremer, Ingrid Cremer, Rosi Marx, Doris Weiß, Paul Kaminski, Renate Gallasch, Yoko Haneda, Irene Heimsch, Marek Benczewski, v.l.n.r. (HvFM/Meike Netzbandt)  “Schaffen wir das?“ -  Installation von Ingrid und Eimo Cremer (Foto: HvFM/Meike Netzbandt) © “Schaffen wir das?“ - Installation von Ingrid und Eimo Cremer (HvFM/Meike Netzbandt)  „Der lange Weg zur Einheit“, 2016, Paul Kaminski (Foto: HvFM/Meike Netzbandt) © „Der lange Weg zur Einheit“, 2016, Paul Kaminski (HvFM/Meike Netzbandt)  Collage, ohne Titel, 2016, Rosi Marx(Foto: HvFM/Meike Netzbandt) © Collage, ohne Titel, 2016, Rosi Marx(HvFM/Meike Netzbandt)


Meldung vom 22.03.2016:

Einblicke: Kurzfilm zu den historischen Museen

Die Stadt Wolfsburg ist Trägerin von drei Museen: Das sind die Historischen Museen mit dem Stadtmuseum und dem Hoffmann-von-Fallersleben-Museum sowie die Städtische Galerie. 

In diesem Video stellen sich die drei Einrichtungen vor.

Zum Anschauen des Videos bei Youtube klicken Sie bitte hier (öffnet sich in einem neuen Fenster)



Meldung vom 21.03.2016:

Öffnungszeiten des Stadtmuseums zu Ostern Dauerausstellung lädt zu Besuch ein

Das Stadtmuseum lädt an allen Osterfeiertagen zu einem Besuch bei freiem Eintritt ein. In den Remisen am Schloss Wolfsburg macht die Dauerausstellung neugierig auf die Geschichte der Stadt Wolfsburg und ihres Namengebers -  das jahrhundertealte Schloss.

Die Öffnungszeiten des Stadtmuseums rund um die Feiertage:

  • Freitag, 25. März (Karfreitag): geöffnet 11-18 Uhr
  • Sonnabend, 26. März (Ostersonnabend): geöffnet 13-18 Uhr
  • Sonntag, 27. März (Ostersonntag): geöffnet 11-18 Uhr
  • Montag, 28. März (Ostermontag): geöffnet 11-18 Uhr
  • Dienstag, 29. März: geschlossen 

Neben der „alten“ Historie fasziniert die Zeitgeschichte der jungen Stadt Wolfsburg. Die historischen Alltagsgegenständen wie eine Tütenlampe, ein Cocktailsessel oder eine Käfer-Kühlerhaube aus den fünfziger und sechziger Jahren lassen Besucherinnen und Besucher in Erinnerungen schwelgen und Geschichte zum stylischen Erlebnis werden.

In den Parkanlagen am Schloss können die Besucherinnen und Besucher den Frühling bei einem Osterspaziergang genießen.


Meldung vom 21.03.2016

Öffnungszeiten der Städtischen Galerie zu Ostern

Ausstellungen können auch an den Feiertagen besucht werden

Die Städtische Galerie Wolfsburg ist auch an den Osterfeiertagen geöffnet. Die Gäste können die aktuellen Ausstellungen bei freiem Eintritt zu folgenden Öffnungszeiten besuchen:

  • Karfreitag, 25. März von 11 bis 18 Uhr,

  • Samstag, 26. März von 13 bis 18 Uhr,

  • Ostersonntag, 27. März von 11 bis 18 Uhr,

  • Ostermontag, 28. März von 11 bis 18 Uhr,

  • Dienstag, 29. März geschlossen.

In der gerade eröffneten Jahresausstellung „Große und Kleine - Pistazie / Malve / Koralle“ zeigt der 1966 in Erfurt geborenen Kai Schiemenz in seiner ersten musealen Einzelausstellung eine für die Ausstellungsräume entworfene Gesamtinstallation. Außerdem läuft im Westflügel noch die Bestandsausstellung „Fürs All genug“ - Werke aus der Sammlung im Dialog mit Wandmalereien von Roland Schappert“. Dabei stehen die Architektur des Baudenkmals norddeutscher Renaissance und moderne Kunst in einem Dialog, der sich auch außerhalb der dicken Mauern bis auf den Landschafts- und Skulpturenpark ausdehnt. Dort können beispielsweise bei einem Rundgang die großformatigen Skulpturen von Thomas Kiesewetter oder das Labyrinth von Bernhard Martin aufgespürt werden.

Und in dem Ausstellungsraum mit der großen Installation „Die Flamme der Revolution, liegend (in Wolfsburg)“ von Olaf Nicolai gibt es zurzeit die „traps“ von Jenny Michel zu entdecken. Die einerseits sehr zarten und doch raumgreifenden Cut-outs der Künstlerin aus Lage-, Schalt oder Stadtplänen fangen Signale des Raumes auf und verwandeln diese in Sound.


Meldung vom 21.03.2016:

Öffnungszeiten des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums zu Ostern Familiennachmittag am Ostersonntag

Das Team des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums freut sich auf seine Besucherinnen und Besucher, die an Ostern die Dauerausstellung im  Schloss Fallersleben  besichtigen. Das Museum präsentiert im Renaissance-Schloss Fallersleben ein Kaleidoskop an interessanten Facetten des Dichters, Wissenschaftlers, Liedermachers und Privatmannes August Heinrich Hoffmann von Fallersleben.  

Es kann zu folgenden geänderten Öffnungszeiten bei freiem Eintritt besucht werden: Freitag, 25. März (Karfreitag): geöffnet 11-17 Uhr Sonnabend, 26. März (Ostersonnabend): geöffnet 13-17 Uhr Sonntag, 27. März (Ostersonntag) : geöffnet 11-17 Uhr Montag, 28. März (Ostermontag) : geöffnet 11-17 Uhr Dienstag, 29. April : geschlossen Noch bis Ostermontag ist im Hoffmann-Museum das „Deutschland-Ei“ der Wolfsburgerin Regina Hoppe zu sehen. Mit Acryl- und Ölfarbe malte die Künstlerin auf einer Seite des Straußeneis ein Porträt Hoffmanns und hielt auf der anderen Seite einzelne biografische Stationen fest. Eine Besonderheit ist die mittels einer Kurbel ausrollbare Textfahne mit Auszügen aus dem „Lied der Deutschen“. Dieses schrieb Hoffmann im August vor 175 Jahren. 1991 deklarierte es der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker zur Nationalhymne des wiedervereinigten Deutschlands. Mit ihrem „Deutschland-Ei“ würdigt Regina Hoppe die Deutsche Einheit und den Dichter unserer Nationalhymne, der dritten Strophe des „Liedes der Deutschen“.
Ganz im österlichen Sinne lädt das Hoffmann-Museum am Ostersonntag, 27. März, um 14.30 Uhr zu einem Familiennachmittag ein. Museumsmitarbeiterin Gundula Zahr begibt sich auf einen Osterspaziergang durch die Museumsräume. Anschließend entstehen wie zu Hoffmanns Zeiten Scherenschnitte mit österlichen Motiven und österlicher Fensterschmuck.


Meldung vom 16.03.2016

Offenes Atelier in der Städtischen Galerie 

Im Mittelpunkt steht am 20. März Ausstellung von Kai Schiemenz

Die Städtische Galerie Wolfsburg lädt wieder zum  Offenen Atelier ein. Am Sonntag, 20. März, dreht sich unter dem Motto „Spiel mit Licht und Schatten" von 14 bis 17 Uhr alles um die soeben eröffnete Ausstellung von Kai Schiemenz. Dabei stehen seine Skulpturen aus Glas im Mittelpunkt, denn das Thema wird die Transparenz und Spiel mit Licht in Kristallen sein. 

Die Kunstvermittlerin Elke Schulz wird dazu Beispiele aus ihrer Mineraliensammlung mitbringen, die als Anregung für Aquarelle dienen, denn nach dem Gespräch in der Ausstellung können diese Ideen in der Bürgerwerkstatt umgesetzt werden.

Der 1966 in Erfurt geborene Kai Schiemenz hat mit der Ausstellung „Große und Kleine – Pistazie / Malve / Koralle“ raumgreifende Installationen geschaffen die Fragen zu Architektur, Raum und moderner Kunst miteinander verknüpfen. In den begehbaren Ausstellungssituationen des Künstlers werden die Betrachtenden selbst zu einem Teil der erschaffenen Skulpturenlandschaft. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei und alle Altersgruppen sind willkommen.