Städtische Galerie

Lebendiges Museum im Schloss Wolfsburg

Die Städtische Galerie Wolfsburg begreift sich als ein lebendiges Museum, das im Dialog mit seinen Besucherinnen und Besuchern steht. Als ein Ort der Reflexion und der aktiven Teilnahme im Sinne eines erkennenden Betrachtens vermittelt sie das sinnstiftende Potenzial von Kunst.

Die Flamme der Revolution - liegend in WolfsburgFoto: Olaf Nicolai "Die Flamme der Revolution, liegend (in Wolfsburg) 2002 © Olaf Nicolai/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg

Die Erhaltung und Erweiterung der Sammlung zeitgenössischer Kunst und der Bildungsauftrag sind unsere vornehmlichen Ziele. Mit ihrem Programm trägt die Städtische Galerie seit 1974 zur intellektuellen und kulturellen Identität der Stadt Wolfsburg bei.

In der Städtischen Galerie thematisieren und aktualisieren Künstlerinnen und Künstler in immer neuer Weise durch die Präsentation ihrer Werke das Denken von Gegenwart und wagen den Blick über die Grenzen des Alltagslebens. Das künstlerische Experiment, die Produktion sowie Forschungen werden von uns verantwortungsbewusst und nachhaltig gefördert und finden sowohl in den Ausstellungen als auch in der Sammlung ihren Niederschlag.

Unser Haus und unsere Angebote stehen allen offen, der Eintritt ist bewusst kostenfrei. Der Standort im Schloss Wolfsburg, einem unverwechselbaren, mit Aura behafteten Ort, und das Zusammenwirken mit den weiteren hier stattfindenden Veranstaltungen bieten ein einmaliges und ganz besonderes Ambiente für Begegnungen - nicht nur mit den Äußerungen der Kunst, sondern auch mit anderen Menschen. Alle Angebote haben die persönliche Ansprache und den kreativen Austausch miteinander zum Ziel.

Besuchen Sie auch unser Künstlerprojekt:

www.staedtische-galerie-wolfsburg.de (öffnet sich in einem neuen Fenster)

Am 25. November 2014 feierte die Städtische Galerie ihr 40-jähriges Bestehen. Schauen Sie sich hier das Video zum Jubiläum an.

Produziert wurde das Video von Filmburg.

Youtube-Video "40 Jahre Städtische Galerie Wolfsburg" (öffnet sich in einem neuen Fenster)



Bettina Pousttchi THE CITY 2014, Fotoinstallation, Fassade Schloss Wolfsburg by Bettina Pousttchi, Foto: Norbert MiguletzFoto: Norbert Miguletz

Ausstellungen in der Städtischen Galerie

Der Kunstpreis der Stadt Wolfsburg „Junge Stadt sieht Junge Kunst

“ wurde 1959 ins Leben gerufen und wird alle drei Jahre an Künstlerinnen oder Künstler verliehen, die mit ihrem bisherigen Werk überregionale Aufmerksamkeit erreicht haben.

Übersicht der Ausstellungen der Städtischen Galerie

Ode an die Vergesslichkeit

Skulptur und Irrgarten im Schlosspark

Bernhard Martin "Ode an die Vergesslichkeit" 2013, Skulptur und Irrgarten © Bernhard Martin/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Courtesy Städtische Galerie WolfsburgFoto: Bernhard Martin "Ode an die Vergesslichkeit" 2013, Skulptur und Irrgarten © Bernhard Martin/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Courtesy Städtische Galerie WolfsburgBernhard Martin "Ode an die Vergesslichkeit" 2013, Skulptur und Irrgarten © Bernhard Martin/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Courtesy Städtische Galerie WolfsburgFoto: Bernhard Martin "Ode an die Vergesslichkeit" 2013, Skulptur und Irrgarten © Bernhard Martin/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg

Im Park von Schloss Wolfsburg ist eine Skulptur entstanden, die Jung und Alt gleichermaßen ansprechen soll. Schloss Wolfsburg wird von einem englischen Landschaftspark im Osten sowie einem Barockgarten auf der Nordseite umgeben. In den Parkanlagen verbinden sich traditionellerweise Natur und Kunst. Für die Ausführung der Skulptur konnte der bekannte Künstler Bernhard Martin (*1966 in Hannover) gewonnen werden, der im Jahr 2008 mit dem Kunstpreis der Stadt Wolfsburg ausgezeichnet wurde. Er hat eine Gartenlaube entworfen, die in die Erde versunken scheint, gerade das Dach lugt noch heraus. Keck wächst aus dem Dach ein Ast, der gekrönt wird von einem unerwarteten Element, einem modischen Schuh. Und um diese surreal anmutende Skulptur herum wurde ein kleines Labyrinth angelegt, bestehend aus Heckengewächsen mit unterschiedlichen Blühphasen.


 

Rauminstallation

Die Flamme der Revolution - liegend in WolfsburgFoto: Olaf Nicolai "Die Flamme der Revolution, liegend (in Wolfsburg) 2002 © Olaf Nicolai/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg

Olaf Nicolai "Die Flamme der Revolution, liegend (in Wolfsburg) 2002 © Olaf Nicolai/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie WolfsburgFoto: Olaf Nicolai "Die Flamme der Revolution, liegend (in Wolfsburg) 2002 © Olaf Nicolai/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie WolfsburgOlaf Nicolai (*1962 in Halle) erhielt im Jahr 2002 den Kunstpreis der Stadt Wolfsburg "Junge Stadt sieht Junge Kunst" und konzipierte für die mit dem Preis verbundene Ausstellung diese raumgreifende Installation. Die Städtische Galerie Wolfsburg kaufte die Installation für die Sammlung an und präsentiert sie nun dauerhaft.


Olaf Nicolai wird in diesem Jahr mit einer Arbeit im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig vertreten sein.

 

„Würfel“

Mit großformatigen Skulpturen von Thomas Kiesewetter (*1963 in Kassel) präsentiert die Städtische Galerie Wolfsburg ungewohnte Aussichten und Anblicke im Schlosspark und zeigt damit die erste Intervention des Künstlers im öffentlichen Raum in Deutschland.

Offene Durchblicke und kompakte Volumen, Großzügigkeit und kleinteilige Präzision, leichte Formen und schweres Metall – die Skulpturen Thomas Kiesewetters leben von Dissonanzen.

Neue Ansichten im Schlosspark mit den Skulpturen von Thomas Kiesewetter © Thomas Kiesewetter/Courtesy Contemporary Fine Arts, BerlinFoto: Neue Ansichten im Schlosspark mit den Skulpturen von Thomas Kiesewetter © Thomas Kiesewetter/Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin


Kunst verbindet

Die Städtische Galerie Wolfsburg versteht sich als ein kultureller Dienstleister. Wir empfangen die Besucherinnen und Besucher als Gäste, die sich bei uns wohl fühlen sollen. Unser Ziel ist es, eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit der Kunst anzuregen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter agieren als Mittler zum Publikum. Der "Arbeitsplatz Museum" wie ihn Bazon Brock definiert, fordert nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch die Besucherinnen und Besucher der Städtischen Galerie im Sinne einer aktiven Teilnahme und bietet einen offenen Raum für individuelle Einsichten.

Wir wollen ein Haus für alle Menschen sein und den Weg zu den Ausstellungen und Aktivitäten uneingeschränkt öffnen. Durch überwiegend kostenfreie Angebote sollen alle Interessierten die Chance haben teilzunehmen. Ein wichtiges Anliegen ist uns die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am kulturellen und öffentlichen Leben.

Der Gründungsimpuls für die Einrichtung der Städtischen Galerie Wolfsburg war der Wunsch, gesellschaftliche Wirkung durch künstlerische Produktion zu entfalten. Es gilt daher, den Künstlerinnen und Künstlern Angebote für ein freies Arbeiten in unserem Haus zu machen und diese Arbeit nachhaltig zu unterstützen.
Das Kunstwerk "Theke", ein Unikat der Künstler Berthold Hörbelt und Wolfgang WinterFoto: W. Heimermann/Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg

Vom Wandschmuck zur Kunstsammlung

Vor einem halben Jahrhundert begann die Stadt Wolfsburg Kunst anzukaufen. Zunächst noch als Wandschmuck für die Amtsstuben gedacht, mauserten sich die zusammengetragenen Werke bald zu einer Kunstsammlung, die ein eigenes unverwechselbares Profil besitzt. Der Schwerpunkt des Bestands liegt auf Werken aus dem Bereich der deutschen Kunst.

Schauen Sie sich hier unsere Kunstsammlung an

Malen im Grünen im SchlossparkFoto: Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg © Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg

Das Vermittlungsprogramm der Städtischen Galerie begreift die Besucherinnen und Besucher – ob jung oder alt – als aktive Gestalter von Lernprozessen. Ziel aller Veranstaltungen ist es, bei der Vermittlung der Ideen motivierend tätig zu werden, Möglichkeiten künstlerischer und gestalterischer Ausdrucksformen aufzuzeigen und damit die Fähigkeit zur Gestaltung der eigenen Umwelt, des eigenen Lebens zu fördern.

Lesen Sie hier nähere Informationen zum Vermittlungsprogramm

Matthias HochHier haben Sie die Möglichkeit, die vielfältigen bisherigen Ausstellungen der Städtischen Galerie anzuschauen 

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