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24 Glocken hören auf eine Elektronik
Entworfen hat das Glockenspiel Prof. E.F. Reuter, Berlin, geliefert und montiert wurde es 1957 durch die Fa. Eduard Korfhage & Söhne, Melle. Es umfasst 24 Bronzeglocken von insgesamt 3.000 kg Gewicht. Die größte Glocke bringt es auf ca. 450 kg und die kleinste immerhin noch auf 24 kg. Für musikalisch Interessierte hier die Tondispositionen:
a1 - h - c2 - cis - d - dis - e - f - cis - g - gis - a - ais - h - c3 - cis - d - dis - e - f - cis - g - gis - a
Die Auswahl der Melodien erfolgte 1956 im Zuge eines Preisausschreibens unter Beteiligung der Wolfsburger Bürger. Den ersten Preis erhielt damals Louis Kummer, der drei der insgesamt fünf Melodien vorschlug und darüber hinaus umfangreiche Ausführungen zu diesen einreichte. Anfangs wurden die Melodien von einem Lochband durch eine elektro-mechanische Steuerung abgespielt. Eine Elektronik hat das alte System bei der Generalüberholung im Jahr 2001 abgelöst. Jetzt werden die Melodien auf Elektronikchips gespeichert und sind per Schaltuhr in beliebiger Reihenfolge abrufbar. Die neuen Melodien wurden 2001 von der Fa. Korfhage in Buer-Melle eingespielt - Sätze und Einspielung von Hans-Dieter Thomas.
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