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Dankesveranstaltung der Stadt Wolfsburg für ehrenamtliche Helfer

Seit vielen Wochen engagieren sich zahlreiche Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit. Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer hat die Stadt Wolfsburg am Freitag, den 29.01.2016 zu einer Dankesveranstaltung in das Phaeno eingeladen, die von der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg gefördert wurde.
02.02.2016 15:38:00

Es gibt in Wolfsburg die unterschiedlichsten Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren. Vor der Aufnahme eines ehrenamtlichen Engagements sollte man sich folgende Fragen stellen: Wie viel Zeit möchte ich investieren? Woran bin ich interessiert? An welchen Ort möchte ich mich einbringen? Möchte ich in engen, persönlichen Kontakt mit den Flüchtlingen kommen, wie etwa bei Patenschaften? Oder liegt mir eher eine andere administrative Tätigkeit wie z.B. Mithilfe in einer Kleiderkammer?

Stadt koordiniert Flüchtlingshilfe mit neuer digitaler Plattform

Plattform für Bürger und Organisationen nutzbar

Screenshot der Onlineanwendung www.wolfsburg.de/bringt-zusammenWolfsburg bringt zusammen – und zwar gezielt und einfach. Mit der neuen Internetplattform www.wolfsburg.de/bringt-zusammen unterstützt die Stadt Wolfsburg die Flüchtlingshilfe vor Ort. Die Plattform hilft dabei, Bürger und Organisationen digital zu koordinieren. Ziel der Plattform ist es, Hilfsorganisationen und freiwillige Helfer schnell und unkompliziert zusammenbringen. Der kostenlose Service ist kostenlos.

„Ich bin stolz darauf, dass sich bereits heute viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger so intensiv im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren. Unsere Aufgabe als Stadtverwaltung ist es diese Menschen in ihrem Engagement zu unterstützten und sie mit den richtigen Hilfsorganisationen zusammenzubringen“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Organisationen und freiwillige Helfer zugleich profitieren von wolfsburg.de/bringt-zusammen. Die Plattform hilft dabei, den Arbeitsaufwand von Hilfsorganisationen und staatlichen Stellen für Migration und Flüchtlingshilfe bei der Koordination freiwilliger Helfer zu verringern. Nach einer einfachen Registrierung können die Organisationen konkret Bedarfslisten erstellen. Bürger werden dabei unterstützt ihre Hilfsangebote an die richtigen Stellen und Hilfsorganisationen zu adressieren. Freiwillige Helfer können ohne Registrierung ihre Angebote in wenigen Schritten auf der Plattform veröffentlichen. Eine Stadtkarte ermöglicht den Nutzern einen Überblick über die Hilfsprojekte und Organisationen.

„Uns war es wichtig, den Prozess so reibungslos wie möglich zu gestalten. Eine gebündelte Organisation erleichtert die Bemühungen aller Beteiligten und schafft somit mehr Zeit für die eigentliche Hilfe“, erläutert Stadträtin Iris Bothe.

Ein sogenanntes „Matching“ von Hilfsangeboten und –gesuchen stellt mithilfe eines speziellen Schlüssel-Schloss-Prinzips sicher, dass Hilfe dort ankommt wo sie auch gebraucht wird. Durch das Schlüssel-Schloss-Prinzip erhalten Hilfsorganisationen gefiltert und automatisiert die passenden Hilfsangebote von Bürgern und können mit Ihnen unbürokratisch per E-Mail Kontakt aufnehmen. Durch das gezielte Matching wird auf beiden Seiten Aufwand und Zeit gespart. Die Plattform wolfsburg.de/bringt-zusammen funktioniert als Datenbank von Hilfsorganisationen und Helfern und schafft somit Synergien.

„Die Flüchtlinge und ihre Schicksale berühren ]init[ als engagiertes Unternehmen und jeden einzelnen von uns persönlich. Deshalb haben wir früh überlegt, wie wir die Willkommenskultur in Städten und Kommunen wirkungsvoll unterstützen können. Das gemeinsame Engagement fließt in eine Plattform für die digitale Flüchtlingshilfe, die von Mitarbeitern in ihrer Freizeit auf Basis unseres Frameworks DIALOG BOX umgesetzt wurde. ]init[ sichert Städten und Kommunen, die das Angebot nutzen möchten, einen kostenfreien Betrieb der Plattform sowie weitere Entwicklungsleistung pro bono zu. Ich freue mich, wenn die Plattform in Wolfsburg regen Anklang findet und dort hilft, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird“, so Dirk Stocksmeier, CEO der init AG.

Bereitgestellt wird die Plattform als gemeinsames Projekt von der ]init[ AG im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements. ]init[ übernimmt die Kosten für die technische Infrastruktur und stellt bis zu 100 Personentage für die weitere Entwicklung der Plattform bereit. Die technische Basis stellt das Tochterunternehmen polidia GmbH mit seiner Software DIALOG BOX bereit. Für den sicheren Betrieb sorgt ]init[ im BSI-zertifizierten Sicherheitsrechenzentrum.

Internetseite Wolfsburg bringt zusammen öffnet sich in einem neuen Fenster

Wer Lust hat sich auf die eine oder andere Art für die Flüchtlinge in der Stadt zu engagieren kann entweder das hier hinterlegte Formular ausfüllen oder gerne auch persönlich Kontakt mit dem Integrationsreferat aufnehmen.

FreiwilligenServer Niedersachsen

Die Hilfsbereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern für in Niedersachsen ankommende Flüchtlinge ist groß, doch herrscht oftmals Unsicherheit, wo genau welche Hilfe für Flüchtlinge gebraucht wird. Um den Hilfebedarf von Organisationen und die Hilfsbereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern zu strukturieren und übersichtlicher zu organisieren, steht auf dem FreiwilligenServer Niedersachsen unter www.freiwilligenserver.de ab sofort eine FreiwilligenBörse für die Flüchtlingshilfe zur Verfügung.

In der FreiwilligenBörse können Hilfsorganisationen, Verbände und Vereine sowie Erstaufnahmeeinrichtungen, Kommunen und Notunterkünfte annoncieren, wo sie aktuell Hilfe benötigen. Engagierte können in der FreiwilligenBörse suchen, wo sie in ihrer Nähe aktiv werden können.

Auf dem FreiwilligenServer Niedersachsen finden Sie neben der FreiwilligenBörse für die Flüchtlingshilfe auch viele weitere Informationen rund um das freiwillige Engagement (für Flüchtlinge), zur Ehrenamtskarte und Versicherungsfragen, außerdem alle wichtigen Kontakte zu Niedersächsischen Freiwilligenagenturen sowie kommunalen Ansprechpartnerinnen und -partnern für das Ehrenamt.

Hand in Hand

Das Projekt „Hand in Hand“ blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte der Integration von Zuwanderern unter anderem aus Italien zurück – jetzt soll es auch Zuwanderern und Flüchtlingen aus anderen Teilen der Welt ein schnelles und unkompliziertes Einleben in Wolfsburg ermöglichen. Allein bis zu 1.800 Flüchtlinge werden in diesem Jahr erwartet. Daneben ist ein starker Zuzug von Menschen aus EU-Ländern und anderen Teilen der Welt zu verzeichnen, die sich auf Dauer in Wolfsburg ansiedeln möchten.Logo Hand in Hand

Aus diesem Grund haben das Integrationsreferat der Stadt und der Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit vereinbart, nicht nur geeignetes Informationsmaterial in mehreren Sprachen zur Verfügung zu stellen – gesucht werden auch Bürgerinnen und Bürger, die Zugewanderten bei notwendigen Terminen als Sprachmittler unterstützend zur Seite stehen.

Auftaktveranstaltung „Hand in Hand“ – Am 17. März 2015 folgten etwa 30 Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger der Einladung des Integrationsreferates und des GB Soziales und Gesundheit, um sich über das Projekt „Hand in Hand“ zu informieren. 27 davon haben sich als Sprachbegleiter registrieren lassen. Die mehrsprachigen Ehrenamtlichen können sowohl von Mitarbeitenden der Stadtverwaltung als auch von anderen Einrichtungen um Unterstützung bei Arztbesuchen, Behördengängen oder bei Wohnungsbaugesellschaften etc. angefragt werden. Eine Sprachbegleitung ist bislang in Arabisch, Französisch, Italienisch, Englisch, Russisch, Ungarisch, Spanisch, Portugiesisch, Hindi, Urdu, Kurdisch, Polnisch, Farsi oder Rumänisch möglich.

Wenn Sie eine Frage zu diesem Projekt haben oder sich ebenfalls engagieren möchten, wenden Sie sich an: 

Herrn Gramse
E-Mail

Deutschunterricht in Asylbewerberheimen

DeutschunterrichtEhrenamtliche, meist pensionierte Lehrer oder Lehrerinnen, bieten mehrmals in der Woche niedrigschwelligen Deutschunterricht in den Asylbewerber-einrichtungen der Stadt Wolfsburg an. Die Stadtverwaltung Wolfsburg ist bestrebt die ehrenamtlichen Bemühungen zu koordinieren, damit es zu einem zunehmenden Erfahrungsaustausch kommen kann und somit die Qualität des Unterrichts weiter gesteigert werden kann.

Weitere Informationen zu Deutschunterricht in Asylbewerberheimen sowie weiteren Themen finden sie auch auf den Seiten der Flüchtlingshilfe Wolfsburg.

Hilfen für HelferInnen

Es kann vorkommen, dass ehrenamtliche HelferInnen bei der Betreuung von Flüchtlingen merken, dass sie Bedarf haben, mit Fachleuten über das Erlebte zu sprechen oder das Erlebte zu  sortieren bzw. zu verarbeiten. Sich selber Hilfe holen ist dann erfahrungsgemäß hilfreich.

Wo?

Kath. Ehe-Familien- und Lebensberatung
Psychologische Beratungsstellen
Adresse: Kleiststraße 27, 38440 Wolfsburg
Telefon: 05361 25325

Ehe-Familien-und Lebensberatung der Evangelischen Kirche
Psychologe
Adresse: Laagbergstraße 50, 38440 Wolfsburg
Telefon: 05361 13162


DRK Kreisverband Wolfsburg

Der DRK Kreisverband Wolfsburg verfügt über Einsatzkräfte, die in psychosozialer Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet sind. Es handelt sich hierbei um alle kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen, die nach einer Belastung (Hochstress) oder einem traumatischen Ereignis notwendig sind, um Einsatzkräften und Betroffenen, Angehörigen und Opfern die Verarbeitung der Erlebnisse zu ermöglichen, ihnen Anschlusshilfen anzubieten und sie in den Alltag zurück zu begleiten.

Das Team ist in 24 Stunden Rufbereitschaft über den Notruf 112 zu erreichen und arbeitet ehrenamtlich.

Weiterhin können im Rahmen der Erstversorgung Betreuer vor Ort eingesetzt werden, um plötzlich in Not geratenen Menschen z.B. Nahrung, Hygienemittel und Bekleidung zu beschaffen.

Kontakt:

DRK KV Wolfsburg
Walter-Flex-Weg 10
38446 Wolfsburg
Tel.: 05361 82620

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Fragen und Antworten zur Flüchtlingssituation in Wolfsburg

Integration ist eine Chance für Wolfsburg und Zuwanderung ein Gewinn für unsere Gesellschaft

Um Vorurteilen und Misstrauen entgegenzuwirken, wollen wir Sie nach aktuellem Stand informieren – zum Beispiel mit dieser Broschüre

Downloads und Links

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