E-Mobilität

Aufbau einer innovativen Verkehrsinfrastruktur für das intermodale Mobilitätsverhalten von morgen

eCAR lädt an DC-Ladesäule am Willy-Brandt-Platz/ Hauptbahnhof WolfsburgMit der Zielsetzung, dass 2025 zehn Prozent der Fahrzeuge auf Wolfsburgs Straßen mit elektromobilem Antrieb unterwegs sein sollen, unterstützt die Stadt Wolfsburg die vom Bund ausgegebene Absicht bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen. Dabei fährt die Stadt unterschiedlichste Ansätze, um die neue umweltfreundliche und emissionsärmere Antriebsart zu fördern.

Nachfolgend werden die bisherigen Maßnahmen sowie die Zielsetzungen des Bundes und der Stadt Wolfsburg dargestellt. Darüber hinaus erhalten Sie weiterführende Informationen zur Nutzung der durch die Stadt Wolfsburg errichteten Ladeinfrastruktur und zu den geltenden Bevorrechtigungen für Elektro- und Hybridautos auf Basis des EmoG (Elektromobilitätsgesetz). Weiterhin werden Ihnen die Intentionen und Teilbereiche des Schaufensterprojekts eMobility CUBE vorgestellt, welches von 2014 bis 2015 von der Stadt umgesetzt wurde.

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Der Systemwechsel hin zur Elektromobilität birgt diverse Vorteile gegenüber den bestehenden Antriebsformen:

  1. Wandel in der Energiepolitik: weg vom Erdöl hin zum Strom aus regenerativen Energien

  2. Emissionsabbau: der Elektromotor erzeugt kaum Schadstoffausstoß und nahezu keinen Lärm

  3. Wirtschaftskraft: die angestrebte Entwicklung zum Leitmarkt und Leitanbieter hat das Wachstum von Wirtschaft und Beschäftigung zum Ziel

  4. Effizienzsteigerung: elektrische Motoren sind leistungsfähiger als Diesel- oder Benzinmotoren

  5. Kostensenkung: durch Massenfertigung der Batterietechnologie und einfachere Fertigungsanlagen für Elektromotoren, wird das eAuto mittelfristig nicht nur die laufenden Kosten sondern auch die Beschaffungskosten ggü. den Bestandsantrieben senken

  6. Diversifizierung der Modelle nach Nutzungszweck: neben rein elektrischen Fahrzeugen runden Range Extender (Reichweitenverlängerer: Zusatzaggregate, die die Reichweite des Fahrzeugs erhöhen) und Plug-in-Hybride (kombinierter Verbrennungs-Elektro-Antrieb) die Modellvielfalt ab, aus der je nach Bedarf gewählt werden kann [1]

Um diese Veränderungen voranzutreiben hat die Bundesregierung seit 2009 diverse Programme und Initiativen gestartet, um den Anteil an Elektrofahrzeugen zu steigern und Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter der Elektromobilität weiterzuentwickeln. Weiterführende Informationen zu den Aktivitäten des Bundes finden Sie durch Anklicken der nachfolgend aufgeführten Links zu dem jeweiligen Thema.

2009: Modellregionen Elektromobilität [2]

2010: Nationale Plattform Elektromobilität [3]

2011-2015: Schaufenster Elektromobilität [4]

2014: Elektromobilitätsgesetz (EmoG) [5]

2015: Anreize für Käufer von Elektroautos [6]

Das Hauptziel des Projektes ist es, verschiedenen Nutzergruppen, wie den Pendler, den Bürger und andere Besucher der Stadt Wolfsburg mit dem Thema Elektromobilität in Berührung zu bringen und bestehende Hürden gegenüber dieser neuen Mobilitätsart durch das Sammeln persönlicher Erfahrungen abzubauen. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt dieses Pilotprojektes im Erkenntnisgewinn. Denn dieser wird die Planung  eines späteren permanenten Mobilitätszentrums, welches Multimodalität unter Einbindung der E-Mobilität ermöglichen und die verkehrliche Situation im Stadtgebiet langfristig entspannen soll, stark beeinflussen.

Unterziele sind dabei:

  • Verringerung des (verbrennungs-) motorisierten Individualverkehrs innerhalb Wolfsburgs
  • Lösungsansätze für die bestehenden Verkehrsprobleme der Stadt Wolfsburg
  • Erleichterung des Zugangs zu unterschiedlichen Verkehrsangeboten für den Kunden
  • Integration neuer elektrischer Mobilitätsangebote und „Erlebbarmachung“ dieser
  • Verknüpfung von CO2-neutralen Fortbewegungsmitteln und herkömmlichen
  • Aufbau einer Stadtgebiet übergreifenden Ladeinfrastruktur in experimentellem Umfang
  • Schaffung einer Informationsbasis zu den Themen E-Mobilität und Mobilität in Wolfsburg für Bürger und Besucher 
  • Einbindung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien in die Erstellung der optimalen Wegekette
  • Sammlung von Erfahrungen und Daten für weitere verkehrsplanerische Strategien für die Stadt Wolfsburg
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