Neuigkeiten aus dem Bereich Mobilität & Verkehr

Pressemitteilung vom 09.11.2017

Poststraße erhielt neues Gesicht

Mehr Aufenthaltsqualität für die zentrale Achse des Handwerkerviertels

Spatenstich in der PoststraßeDie Poststraße hat in den vergangenen Monaten ein neues Gesicht erhalten. Neben der Sanierung der Versorgungsleitungen und einem neuen Asphaltbelag wurden auch die Nebenanlagen umgestaltet. Es wurden Sitzgelegenheiten geschaffen und Fahrradabstellplätze. Daneben prägen grüne Inseln mit Bäumen das jetzige Erscheinungsbild. Die zentrale Achse des Handwerker-Quartiers hat dadurch mehr Aufenthaltsqualität erhalten. Der Verkehr wurde besser organisiert und führt künftig in beide Richtungen. „Die Neugestaltung der Poststraße ist eines der ganz wesentlichen Initialprojekte für das Sanierungsgebiet Handwerkerviertel. Das ist eine klare Aufwertung und ein ganz wesentlicher Baustein für das neue Gesicht des Viertels. Von den an der Stelle getätigten Investitionen erhoffen wir uns als Stadt auch, dass privates Engagement ausgelöst wird“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Es sind bei diesem Projekt ganz unterschiedliche Situationen und atmosphärische Qualitäten entstanden“, unterstreicht Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. „Die Nordseite wurde dabei etwas breiter gestaltet. Um eine Aufenthaltsmöglichkeit zu schaffen, gibt es hier nun auch Sitzgelegenheiten. Die Südseite als Verkehrszone ist hier eher schmal gehalten.“ Den Abschluss der Arbeiten feierten jetzt Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide gemeinsam mit den Anliegern. Bei der Gelegenheit wurde noch ein letzter japanischer Schnurbaum gepflanzt und die Poststraße damit symbolisch übergeben. Für die Arbeiten in der Poststraße musste vorher ein detaillierter Zeitplan erstellt werden. Dafür war eine Menge organisatorischer Vorarbeit notwendig, denn in sämtlichen Bauphasen sollte der Zugang für die Anlieger zu ihren Wohnungen und Geschäften größtenteils uneingeschränkt möglich sein. Zunächst waren durch die LSW Netz die Mittelspannungs- und Niederspannungsleitungen sowie die Trinkwasserleitungen inklusive der Hausanschlüsse erneuert worden. Das Vorhaben wurde von der Höhe Schachtweg bis zur Schlosserstraße und später bis zur Höhe Siegfried-Ehlers-Straße durchgeführt. Zur Möblierung der Poststraße zählen auf der Nordseite vier Bänke, die jeweils mit einem Mülleimer versehen sind. Weitere Mülleimer gibt es auf der Südseite. Außerdem wurden insgesamt 36 Fahrradbügel installiert. Daneben wurde die Poststraße mit zehn Säulenhainbuchen auf der Südseite sowie acht Pflanzbeeten auf der Nordseite versehen, die mit japanischen Schnurbäumen in Gruppen besetzt wurden. Zudem wird eine Elektrosäule mit zwei Stellplätzen für Elektro-Fahrzeuge errichtet. Die bauliche Umsetzung des Projektes erfolgte seit November vergangenen Jahres. Grundlage ist ein Werkstattverfahren aus dem Jahr 2012 gewesen, bei dem drei Büros mit der Ausarbeitung einer gestalterischen und verkehrstechnischen Lösung beauftragt wurden. Die Zwischenergebnisse wurden im März und Juni 2012 bereits in zwei Workshops mit Vertretern der Eigentümer, Gewerbetreibenden, mit Fachleuten der Verwaltung, Ortspolitikern und Interessierten diskutiert. Im Ergebnis wurde der Entwurf des Büros Loidl ausgewählt. Anschließend ging es dann in die konkrete Planung und Ausschreibung Für den Umbau der gesamten Poststraße bis zum Sara-Frenkel-Platz stehen insgesamt 2,9 Millionen Euro zur Verfügung. Der jetzt fertig gestellte Bauabschnitt zwischen Schachtweg und Siegfried-Ehlers-Straße kostete 1,4 Millionen Euro.


Pressemitteilung vom 03.11.2017

Arbeiten auf der Ortsdurchfahrt Almke

Stadt will Bauabläufe optimieren

Für die geplanten Arbeiten an den Bushaltestellen mit Fußgängerlichtsignalanlage und Rückbau der Querungshilfe auf der Landesstraße 290 in der Ortsdurchfahrt Almke und für den Anschluss des Radweges am Knotenpunkt Landesstraße 290/Volkmarsdorfer Straße am nördlichen Ortsausgang von Almke will der Geschäftsbereich Straßenbau der Stadt Wolfsburg die Bauabläufe oprtimieren.

Bis vor kurzem war eine durchgehende Verkehrsführung mit Baustellenampel vorgesehen. Dieser Ablauf aber würde für die Verkehrsteilnehmer und für den Ort selbst Einschränkungen von mindestens 12 bis 15 Wochen bedeuten. Im Rahmen der Bauvorbereitung der Stadt mit den Baufirmen, der Verkehrsbehörde und vielen weiteren Beteiligten hat sich gezeigt, dass die Idee einer Vollsperrung der Landesstraße 290 zwischen Almke und Hehlingen für die Vorhaben gravierende Vorteile beinhaltet.

Weil sich die einzelnen Baustellen parallel abwickeln lassen und so gegenseitige Behinderungen ausgeschlossen werden, verkürzt sich die Bauzeit um mindestens sechs Wochen. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 6. November. Die Abschnitte werden spätestens bis Weihnachten fertiggestellt. Behinderungen im Schichtverkehr werden auf der Landesstraße 290 durch eine großräumige Umleitung weitgehend minimiert.
Die Baustellensignalisierungen für die einzelnen Abschnitte entfallen, wodurch es keine Rückstaus im Schichtverkehr auf der Landesstraße 290 gibt. Die kostenintensive Herstellung von Umfahrungen am Knotenpunkt Landesstraße 290/ Volkmarsdorfer Straße entfallen. Die erforderlichen Arbeitsraumbreiten stehen zur Verfügung. Die Vollsperrung ist mit dem direkt betroffenen Ortsrat vorabgestimmt.

Letztlich lässt sich mit einer Abwicklung sämtlicher Arbeiten in einer „Power“-Baustelle und den sich daraus ergebenden Vorteilen die Bauzeit um mindestens sechs Wochen reduzieren. Diese zusammengezogene Baustelle stellt zwar eine etwas größere Gesamtbelastung für die Verkehrsteilnehmer, den Schichtverkehr und insbesondere auch für den Ort Almke dar, verkürzt die Einschränkungen aber immens und minimiert auch die Baukosten.
In der Sitzung des Planungs- und Bauausschuss wurde dieser Bauablauf kurz vorgestellt. Hier wurde auch fixiert, dass die Zeit der Vollsperrung möglichst noch weiter auf 4 bis 5 Wochen verkürzt werden soll, so dass jetzt die Verantwortlichen zusätzliche Optimierungsansätze prüfen.

Am Ortseingang von Neindorf kommend wird in Almke zwischen der Straße Zum Siekberg und der Schmiedestraße die Querungshilfe zurückgebaut, gleichzeitig wird eine Ampel aufgebaut. Außerdem werden dort zwei Bushaltestellen behindertengerecht umgebaut sowie Leerrohre für Glasfaserausbau verlegt. Am Ortsausgang Richtung Hehlingen wird im Zusammenhang mit dem Radwegbau eine Querungshilfe (mit Fußgängerinsel) neu gebaut. Darüber hinaus werden gleichzeitig auf der Strecke zwischen Almke und Hehlingen Baumfällarbeiten im Zusammenhang mit dem Radweg vorgenommen. Weil dort so viel auf einmal passiert und sich die Arbeiten gegenseitig behindern, wird der Bereich voll gesperrt. Eine Umleitung wird über Heiligendorf ausgeschildert.

Die verschiedenen Einzelprojekte werden unter anderem durch Landesmittel beim Radwege- und Haltestellenbau sowie Bundesmittel beim Glasfaserausbau gefördert.
Die Straßensperrung wird wie folgt umgesetzt: Von Montag, 6. November wird die Elmstraße (Ortsdurchfahrt Almke) gesperrt. Eine Durchfahrt aus Richtung Neindorf und Volksmarsdorf nach Almke ist gegeben. Aus Richtung Hehlingen ist keine Durchfahrt möglich, die Absperrschranken werden schon hinter der Einmündung Almker Straße auf die L 290 aufgestellt. Eine Umleitung ist über Neindorf und Heiligendorf, sowie über Volksmarsdorf, Rümmer und Hehlingen ausgeschildert. 


Pressemitteilung vom 18.10.2017

Anliegerinformation zum Umbau des Knotenpunktes K46/Hubertusstraße

Die Stadtverwaltung Wolfsburg führte am 12. September eine Anliegerinformationsveranstaltung zum Knotenpunkt K46/Hubertusstraße in der Nordstadt durch. Der Knotenpunkt stellt seit längerer Zeit einen Unfallschwerpunkt dar und befindet sich zudem an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund soll der Knotenpunkt zukunftsfähig umgebaut werden. Die Verkehrsunfallkommission und die Stadtverwaltung favorisiert die Einrichtung einer Lichtsignalanlage, da diese kurzfristig und kostengünstig umsetzbar ist sowie zur Verbesserung der Unfallsituation beiträgt. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit zur Umgestaltung des Knotenpunktes zu einem Kreisverkehr mit Bypass. Im Rahmen der Anliegerversammlung wurden die baulichen, verkehrlichen und finanziellen Vor- und Nachteile der jeweiligen Lösungsvorschläge seitens der Stadtverwaltung aufgezeigt und erläutert.

Die in der Veranstaltung gezeigte Präsentation mit der Dokumentation finden Sie unter www.wolfsburg.de/mitwirkung "Aktuelles". Bis zum 02. November sind außerdem alle betroffenen Bürger der Stadt Wolfsburg herzlich eingeladen, ihre Anregungen an das Bürgerbüro mitWirkung (mitWirkung@stadt.wolfsburg.de) zu senden. Die Anregungen werden anschließend in den Entscheidungsprozess einfließen.


Pressemitteilung vom 16.10.2017

Wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz

Strecke zwischen Weyhäuser Weg und Ilkerbruch wird geschlossen

Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide sowie Vertreter aus Politik.Entlang der Kreisstraße 114 zwischen dem Weyhäuser Weg und dem Ilkerbruch soll ein neuer Radweg entstehen. Das 2,2 Kilometer lange Teilstück wird dann die noch bestehende Lücke im Radwegenetz vom Landkreis Gifhorn bis nach Wolfsburg und insbesondere zum Volkswagenwerk schließen. Die Verbindung soll den Radverkehr stärken und zugleich sicherer machen.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft gaben heute gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Gifhorn, Dr. Andreas Ebel, den Startschuss für das Projekt. Sie läuteten mit großen Fahrradklingeln das Vorhaben vor Ort symbolisch an.
Der Radweg wird in einer 2,5 Meter breiten Asphaltbauweise ausgeführt. Der Kreuzungsbereich Weyhäuser Weg mit der Kreisstraße 114 erhält zur Leistungsverbesserung eine Rechtsabbiegespur auf der Kreisstraße 114. Auf der südlichen Seite wird zudem ein signalisierter Fußgänger- und Radüberweg eingerichtet. Auf beiden Seiten werden außerdem umfangreiche Amphibienleiteinrichtungen im Verlauf der Gräben hergestellt.

Die Baukosten für den Radweg liegen bei rund 1,13 Millionen Euro. Sie werden zu 60 Prozent nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) bezuschusst.
Im Zuge des Vorhabens erfolgt auch eine Leerrohr-Verlegung für den Glasfaserausbau der Stadt. Diese Arbeiten werden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und durch das Land Niedersachsen gefördert.

Das jetzt gestartete Projekt ist das dritte Vorhaben, das die Stadt Wolfsburg in den letzten beiden Monaten begonnen hat. Ende September wurde der Radweg zwischen Hehlingen und Almke in Angriff genommen. Der Radwegebau von Sülfeld nach Ehmen läuft bereits seit Ende August.


Pressemitteilung vom 12.10.2017

Temporäre Lösung schafft Entlastung

Fahrradständer in der Porschestraße kehren zurück

Gute Nachricht für alle Wolfsburger Fahrradfahrer: Die Ende August demontierten Fahrradstellplätze in der südlichen Porschestraße am Rathausplatz und in der Porschestraße Nord in Höhe der Post werden in Kürze wieder nutzbar sein. Für das Veranstaltungswochenende zum Tag der Niedersachsen war ein Abbau der vorhandenen Anlehnbügel notwendig geworden. Dass die Fahrradständer nicht kurzfristig danach zurückgekehrt waren, hatte bei vielen Nutzern für Verärgerung gesorgt. Nun wird eine Zwischenlösung geschaffen, die kurzfristig Entlastung schafft.

Der Geschäftsbereich Straßenbau und Projektkoordination der Stadt Wolfsburg verfolgt als Ersatz eine variable Lösung, die den vielen Veranstaltungen im Zentrum der Stadt Rechnung trägt. Die Anlehnbügel werden dabei nicht einbetoniert, sondern auf einbetonierte Ankerplatten fixiert, so dass sie bei Bedarf schnell und weitgehend kostenneutral zu entfernen sind. Abhängig von den Lieferzeiten der Hersteller ist noch vor Jahresende mit der Herstellung zu rechnen.

„Dass dies vielen Nutzern zu lange dauert, ist nachvollziehbar. Daher habe ich mich dafür eingesetzt, dass es eine Zwischenlösung gibt“, erklärt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, der aber auch um Verständnis wirbt, dass hier in eine nachhaltige Variante investiert werden sollte. Gefunden wurde nun eine Übergangslösung, die beiden Seiten gerecht werden soll.

Für das Provisorium werden vorhandene Materialien aus dem Betriebshof des Geschäftsbereichs Straßenbau und Projektkoordination genutzt und im Laufe der kommenden Woche aufgestellt. Möglich sind auf diesem Weg Fahrradeinstellplätze, die die bisher vorhandene Zahl nicht vollständig ersetzen, aber erst einmal für Abhilfe sorgen.


Pressemitteilung vom 29.09.2017

Mit Fahrradklingeln den Startschuss gegeben

Arbeiten für Geh- und Radweges zwischen Almke und Hehlingen beginnen

Vertreter aus Politik und Verwaltung stehen vor einem Bagger.Der Neubau des 5,5 Kilometer langen Rad- und Gehweges entlang der Landesstraße 290 zwischen Hehlingen und Almke hat begonnen. Heute, Donnerstag, gaben Olaf Lies, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen und Oberbürgermeister Klaus Mohrs sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik den Startschuss. Gemeinsam wurde das Projekt mit Fahrradklingeln eingeläutet.

Damit beginnt jetzt ein weiterer wichtiger Schritt zur Schaffung eines flächendeckenden und die Ortsteile verbindenden Radverkehrswegenetzes in Wolfsburg. Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Niedersachsen und der Stadt Wolfsburg. Im Zuge dieses Vorhabens erfolgt auch die Leerrohrverlegung für den Glasfaserausbau der Stadt, der durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie das Land Niedersachsen gefördert wird.

Die Kosten für die Realisierung entfallen auf beide Partner zu gleichen Teilen. An dieser Stelle investiert die Stadt rund zwei Millionen Euro in das Gesamtprojekt. Es wird mit einer Bauzeit von einem Jahr gerechnet. Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind etwa 600 Meter westlich des Radweges in der Gemarkung Almke vorgesehen.

Der Radweg wird in 2,5 Meter breiter Asphaltbauweise ausgeführt. Am Ortseingang Almke wird am Beginn des Radweges eine Mittelinsel erstellt, die einen sicheren Übergang an der Stelle gewährleisten soll. Im Zuge des Streckenverlaufs wird zum Überqueren des Meneckenbaches eine separate Brücke gebaut. Am Ende des Neubauprojektes wird die Einmündung der Landesstraße 322 (Am Kirchbrunnen) in die Landesstraße 290 (An den Äckern) optimiert und den Rahmenbedingungen angepasst.

Während der Bauzeit kann es zu halbseitigen Sperrungen kommen. Eine Vollsperrung wird nötig, wenn Teile der Brücke eingehängt werden. Voraussichtlich wird dazu zu gegebener Zeit ein Wochenende genutzt.


Pressemitteilung vom 20.09.2017:

City-Flohmarkt

Geänderte Verkehrsführung

Anlässlich des City-Flohmarktes im Südteil der Porschestraße und am Hollerplatz am Sonntag, 24. September, wird die Verkehrsführung während der Veranstaltung im Umfeld des Rathauses und des Hollerplatzes geändert. Die Rathausstraße hinter dem Rathaus B wird im Bedarfsfall soweit die vorhandenen Parkplätze belegt sind für den Parksuchverkehr gesperrt. Weiterhin wird in der Schillerpassage eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet, wobei die Zufahrt über die Goethestraße gewährleistet ist. Die Stadt bittet die Verkehrsteilnehmer die geänderten Verkehrsregelungen zu beachten.
Besucher des Flohmarktes sollten öffentliche Parkplätze und Parkhäuser in der Umgebung nutzen. Als Parkmöglichkeiten stehen insbesondere die Tiefgarage des Rathauses B sowie das Parkhaus am Congresspark zur Verfügung.


Zusätzliche Mittel für Straßenunterhaltung Bei Sanierung der Heinrich-Nordhoff-Straße rund 400.000 Euro eingespart

Für die Sanierung der Heinrich-Nordhoff-Straße in diesem Sommer wurden zunächst auf der Basis einer Grobkostenannahme Mittel in Höhe von rund einer Million Euro bereitgestellt. Nach dem Ende der Arbeiten hat sich herausgestellt, dass diese Gelder nicht in vollem Umfang benötigt wurden. Es wurden rund 400.000 Euro eingespart. Diese Mittel sollen jetzt in der laufenden Straßenunterhaltung eingesetzt werden. Genau dieser Ansatz war im Zuge der Haushaltsberatungen für 2017 um etwa eine Million Euro gekürzt worden.

„Mit diesen zusätzlichen rund 400.000 Euro wird gewährleistet, dass wieder verstärkt Fahrbahnunebenheiten, Schlaglöcher und Risse in der Fahrbahn zeitnah behoben, Unfallschäden kurzfristig beseitigt und die Fahrbahnen nach Ölunfällen schneller gereinigt werden. Zusätzlich lässt sich das erforderliche Material für die Regiekolonnen zur Beseitigung von Verkehrsgefahren beschaffen. Auch sind beschädigte Schilder wieder schneller austauschbar und abgängige Markierungen lassen sich wieder herstellen“, erklärt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

Mit dem Geld ist die laufende Unterhaltung, auch wenn sie immer noch auf niedrigem Niveau stattfindet, bis zum Ende des Jahres gesichert. Zusätzliche größere Sanierungsprojekte sind aufgrund des Einsatzes der Mittel für die erforderliche laufende Unterhaltung nicht möglich.

Für Vorhaben der Deckensanierung hatte der Rat der Stadt Wolfsburg zusätzlich bereits rund 500.000 Euro zweckgebunden für bestimmte Projekte zur Verfügung gestellt. Daraus wurde die abschnittsweise Deckensanierung der Brechtorfer Straße bestritten, die bereits abgeschlossen wurde. Die Gelder sind darüber hinaus gedacht für die Hehlinger Straße in Nordsteimke (Baubeginn Anfang September), und die Arbeiten an den Straßen Am alten Gut, Forstweg und Hubertusstraße (alle in den Herbstferien).


Onlineauftritt zum Verkehrskonzept Südost: Detaillierte Information zu den diskutierten Mobilitätslösungen

Screenshot der Internetseite zum Verkehrskonzept Süd-OstNeben den regelmäßigen Bürgerveranstaltungen wie „Mit Mohrs Reden“ oder öffentlichen Rats- und Ortsratssitzungen können sich Interessierte nun auch online auf der Internetseite www.wolfsburg.de/verkehrskonzept detailliert über die Planungen zum Verkehrskonzept für den Südosten Wolfsburgs informieren.

„Die Verkehrsentwicklung insbesondere im Südosten der Stadt bewegt viele Bürgerinnen und Bürger genauso wie die Politik und Stadtverwaltung. Den aktuellen Planungsstand, die Möglichkeiten sowie unsere Ziele und Argumente möchten wir noch transparenter machen“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Das Internet bietet gute Möglichkeiten, diese Informationen anschaulich und tiefgehend darzustellen, sodass alle Beteiligten eine gute Grundlage für die weiteren Gespräche haben.“ 

Den Startschuss für das Verkehrskonzept Südost bekam der Geschäftsbereich Straßenbau und Projektkoordination bereits im Jahr 2013 im Zuge des „Wohnen & Bauen Masterplans 2020“ der Stadt Wolfsburg. Seither arbeitet die Verwaltung an neuen Lösungen für eine zukünftige Mobilität und hat folgende Planungsansätze entwickelt: die Bündelung des Kraftfahrzeugverkehrs auf den Vorrangnetzen der Stadt, die Stärkung des Öffentlicher Personennahverkehrs sowie die Förderung der Nahmobilität (Radfahren und zu Fuß gehen). Die neue Website bietet den Bürgern unter dem Motto „Auf neuen Wegen in die Zukunft. Wir machen den Alltag mobiler“ die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit detailliert zu den Hintergründen, dem aktuellen Stand und den weiteren Schritten der Einzelprojekte wie der Entwicklung neuer Rad- und Fußwegeverbindungen, der Alternativen Grünen Route und dem Ausbau der Achse Dieselstraße-L290 zu informieren. Darüber hinaus können von der Internetseite Karten, Präsentationen, Vorlagen und weitere Materialien heruntergeladen werden, die den Planungsprozess der Verwaltung widerspiegeln.


Pressemitteilung vom 17.03.2017

Leitbild als Broschüre erschienen

24-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs

Titelseite des Leitbildes Radverkehr

Das Leitbild Radverkehr hat die Stadt Wolfsburg nun auch als gedruckte Broschüre aufgelegt. Die Publikation enthält das 24-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs nebst Erläuterungen. Das Leitbild wurde durch den Rat der Stadt im Mai 2016 beschlossen. Seitdem arbeitet die Stadtverwaltung intensiv an der Umsetzung der Ziele und legt hierbei ein beachtliches Tempo vor.

So ist die Stadt Wolfsburg dem Leitbild folgend der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen beigetreten und profitiert nun vom Erfahrungsschatz und der Zusammenarbeit in diesem Netzwerk. Weiterhin wurde die Fußgängerzone Mittlere Porschestraße für Radfahrer außerhalb der Geschäftszeiten freigegeben. Noch bis in den Sommer gilt diese Testphase, die anschließend bewertet wird.

Darüber hinaus wurden in der südlichen Porschestraße fast sämtliche Vorderradklemmen durch 79 Anlehnbügel ersetzt. Dabei wurden auch die Abstellmöglichkeiten vor der Sparkasse aufgestockt. Schritt für Schritt werden einzelne Radwegebenutzungspflichten überprüft und gegebenenfalls aufgehoben, wie zuletzt in der Breslauer Straße.

Mit der neuen Themenroute „AllerHoheit“ wurde zudem in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Gifhorn ein neues Freizeitangebot für hiesige Radfreunde und Radtouristen entwickelt und umgesetzt. Nicht zuletzt wurde eine Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Radschnellweges zwischen Braunschweig und Wolfsburg durchgeführt und von der Stadt Wolfsburg intensiv begleitet und unterstützt.

Auch wichtige Lückenschlüsse im Radverkehrsnetz kommen voran. So fließen 4,3 Millionen Euro, die zu einem Großteil aus Fördermitteln und Landesbeteiligungen refinanziert werden, in die Radwege zwischen Almke und Hehlingen (Landesstraße 290), zwischen Sülfeld und Ehmen (Kreisstraße 72) und entlang der Kreisstraße 114 östlich des Ilkerbruchs.

Um Auskunft über das Mobiltätsverhalten der Mitarbeiter zu erhalten, wurde innerhalb der Stadtverwaltung eine Umfrage über die Fahrradnutzung für den Arbeitsweg und die Dienstwege durchgeführt, um gegebenenfalls nutzerspezifische Anforderungen formulieren zu können. Allein die Anzahl von über 670 Rückmeldungen im Rahmen der Umfrage lässt ein starkes Interesse vermuten.

Im Mai 2017 wird eine weitere beschilderte Freizeitradroute in die Velpker Schweiz eröffnet. Diese ist eine Zusammenarbeit der Stadt Wolfsburg, der Samtgemeinde Velpke und Oebisfelde. Erneut beteiligt sich Wolfsburg in diesem Jahr sowohl an der bundesweiten Aktion Stadtradeln als auch am regionalen Radevent Sattelfest.

Die Broschüre Leitbild Radverkehr ist ab sofort in den Infoständen der Rathäuser A und B sowie den Bürgersprechstellen ausgelegt und steht Ihnen hier zum Herunterladen bereit.

Das "Leitbild Radverkehr" zum Herunterladen (*PDF - 10,6 MB - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Weitere Informationen zum "Leitbild Radverkehr"

Weitere Informationen zum Thema "Radfahren in Wolfsburg"


Pressemitteilung vom 17.02.2017

Konkretisierung des Verkehrskonzepts-Ost Verwaltung stellt Politikern Varianten vor

Mit den großen Wohnbauprojekten im Osten Wolfsburgs, die im Rahmen der Wohnbauoffensive Wohnen & Bauen Masterplan 2020 entstehen, wird unter anderem auch der Verkehr neu geordnet. Entwurfskonzepte für die Lenkung des Straßenverkehrs sowie zu neuen Angeboten für den Öffentlichen Nahverkehr und den Radverkehr sind bereits bekannt und beschlossen. 

Am Freitagnachmittag hat die Stadt Wolfsburg den Politikern aus Rat und betroffenen Ortsräten Konkretisierungen und Varianten für einzelne Bereiche vorgestellt. Über diese müssen die Politiker nun entscheiden, damit die Stadtverwaltung in die gewünschte Richtung weiterplanen kann. Es geht vor allem darum zu bestimmen, über welche Achsen der Kraftfahrzeugverkehr gelenkt werden soll und wie die weitere Streckenführung für die Alternative Grüne Route (AGR) mit ÖPNV- und Radverkehr ausformuliert werden sollen. Der Vorschlag der Stadtverwaltung ist, den Kraftfahrzeugverkehr vor allem über die Zollstraße (Landesstraße 290) und die Dieselstraße zu lenken und in der Attraktivität deutlich zu steigern. Hierfür muss die Strecke so ausgebaut werden, dass sie für die Autofahrer am schnellsten und einfachsten zu ihren Zielen in der Innenstadt und zu den großen Arbeitgebern führt. Damit die Kreuzung Zollstraße/Sandkrugstraße nicht zu einem Nadelöhr wird, schlägt die Verwaltung eine Ortsumfahrt für den östlichen Teil Reislingens vor. Weil auch hier Varianten verkehrlich möglich sind, gilt es diese im weiteren Prozess zu diskutieren und anschließend zu beschließen. Die Streckenführung für die Alternative Grüne Route entlang der Baugebiete Hellwinkel und Steimker Gärten ist in den Bebauungsplänen bereits fixiert. Unter Bürgermitwirkung ist auch die Ost-West-Radachse bereits festgelegt worden. Der Verlauf der AGR zwischen den Baugebieten und in der Innenstadt hingegen steht noch zur Diskussion. Damit das neue ÖPNV-Angebot auch für Pendler attraktiv ist, soll es für sie außerdem eine Park-and-Ride-Anlage geben. Auch hier gilt es noch von Seiten des Rates, sich für einen Standort zu entscheiden.

Das Vehrkskonzept Süd-Ost (*PDF -öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)

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5 Kommentare

Frank F. 05.07.2017 08:08:42

Guten Tag,

warum wird, wie angegeben, bei den Bauvorhaben nicht das gesamte Tageslicht ausgenutzt?

Bin gestern, Dienstag, 04.07. gegen 17:00 Uhr durch die Baustelle Heinrich-Nordhoff-Straße gefahren,

alle Baumaschinen waren bereist ordentlich geparkt und kein Mensch auf der Baustelle zu sehen.

Tageslicht war definitiv noch genügend vorhanden, auch abends um 20:00 Uhr.

"Vorgesehen ist, dass die Arbeiten unter Ausnutzung des gesamten Tageslichtes laufen..."

Mfg.

Stadt Wolfsburg 06.07.2017 13:50:40

Hallo Frank F.,

nach Fertigstellung der Decke waren dort keine weiteren Arbeiten möglich, da die Decke auskühlen muss und dann die weiteren Arbeitsschritte folgen.

Mit freundlichem Gruß

Das Team der Onlinekommunikation

Stiller 29.06.2017 08:11:36

Hallo,

heute morgen habe ich mir den Spaß gemacht und bin von Fallersleben über die Heinrich-Nordhoff-Straße zu meinem Arbeitsplatz in der Daimlerstraße gefahren. Wieso wird die helle Tageszeit nicht komplett ausgenutzt um die Sanierungen durchzuführen? Und wer kommt auf die Idee, in Höhe MLC/Autovision die Straße zu verengen, ohne das dort überhaupt gearbeitet wird? Unabhängig vom Werksurlaub gibt es andere Bürger, die die nächsten Wochen zu ihrer Dienststätte fahren müssen. MfG

Stadt Wolfsburg 29.06.2017 16:58:19

Hallo Frau/Herr Stiller,

die Verkehrsführung während der Baumaßnahme wurde mit der Verkehrsbehörde abgestimmt um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Baufirma nutzt, wenn es die Bauabschnitte und Bauabläufe es erfordern , die zur Verfügung stehende helle Zeit aus. Auch kann nach einzelnen fertig gestellten Bauabschnitten nicht immer gleich weitergearbeitet werden.

Mit freundlichem Gruß

Das Team der Onlinekommunikation

Herr Fley 22.03.2017 11:38:32
Guten Tag, ich wohne in Reislingen an der Zollstraße und habe eine Frage zum Verkehrskonzept WOB-Südost: In der Präsentation vom 17.02.2017 steht an der Sandkrugstraße, der Nordsteimkerstraße, sowie der (vermutlich) neuen Verbindung zwischen Reislingen Süd-West und den Steimker Gärten "Durchgangsverkehr reduzieren". Wie stellt sich die Verwaltung dies konkret vor? MfG H.Fley
Stadt Wolfsburg 05.04.2017 14:24:41

Hallo Herr Fley,

grundsätzliches Ziel der Planungen ist es, den Verkehr auf Achsen im Vorrangstraßennetz zu bündeln und damit Bereiche, in denen viele Anwohner durch Verkehr belastet werden, vom Durchgangsverkehr zu entlasten. So soll zum Beispiel durch den Ausbau der Infrastruktur entlang der 290 die Attraktivität dieser Achse erhöht werden, um darauf den Verkehr zu bündeln und damit die untergeordneten Straßen in Nordsteimke und Reislingen von unnötigen Durchgangsverkehren zu entlasten. Ferner werden durch ein attraktives ÖPNV-System, P&R-Angebote und komfortable Radwegeverbindungen Alternativen zum eigenen Kfz geschaffen, die den Anteil des motorisierten Verkehrs senken sollen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Mraczny 24.01.2017 14:11:51

Guten Tag, ich wohne in der Goethestr. Hinter dem Haus ist der Hof ,da steht ein Auto Hersteller Ford Ka Farbe : Weinrot .Das Auto ist seit 3 Wochen abgemeldet. Gehört zu der türkischen Familie in der Goethestr 16. Wäre schön,wenn das Ordnungsamt vorbei kommen würde, um sich das anzugucken. Dankeschön

Stadt Wolfsburg 26.01.2017 14:13:30

Hallo Herr bzw. Frau Mraczny,

wir haben den Hinweis an unser Ordnungsamt weitergeleitet. Ob die Kolleginnen und Kollegen dort tätig werden können, hängt vor allem davon ab, ob sich das Fahrzeug auf öffentlicher Fläche befindet.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Stefanie Schemionek 09.08.2016 12:19:56

Guten Tag, ich lebe und arbeite im Ortsteil Mörse im alten Ortskern in der Hattorfer Strasse. Mörse ist seit vielen Jahren eine Tempo 30-Zone, hat ein Durchfahrtsverbot für LKW und verfügt über eine Umgehungsstrasse. Leider ist durch den zunehmenden Verkehr die Belastung durch ein hohes Verkehrsaufkommen inzwischen eine Zumutung, da leider die meisten Verkehrsteilnehmer inklusive LKW lieber mit möglichst hoher Geschwindigkeit den kürzeren Weg durch den Ort nehmen, als die Umgehungsstrasse. Was unter anderem daran liegt, das man im Ort nicht mit Geschwindigkeitskontrollen oder Kontrollen für LKW-Durchfahrt rechnen muss. Angesichts der regelmäßigen Kontrollen im Stadtgebiet in Bereichen, wo kein Wohngebiet ist, finde ich das nicht sehr Bürgerfreundlich. In einer Tempo 30-Zone in der tendenziell zwischen 50 und 80 km/h gefahren wird und LKW regelmäßig - u.a. Sonntags und nachts durchfahren, fühlt man sich wie in einem rechtsfreien Raum. Wer ist denn dafür zuständig dafür zu sorgen, dass die gebotene Geschwindigkeit eingehalten wird und LKW sowie andere Verkehrsteilnehmer den Ort umfahren, sofern sie nicht ein Ziel im Ort haben oder Anlieger sind?

Mit freundlichen Grüßen Stefanie Schemionek

Stadt Wolfsburg 09.08.2016 14:26:56

Hallo Frau Schemionek,

wir haben Ihr Anliegen an den zuständigen Bereich weitergegeben. Das weitere Verfahren sieht so aus:

Die Kollegen vom Team Gewerbe und Verkehr werden im o.g. Ortsbereich in nächster Zeit eine Geschwindigkeitsmesstafel aufhängen. Diese Tafel misst nicht nur die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden PKW, sondern registriert auch, ob es sich um einen LKW handelt.

Sollten sich die Messergebnisse mit Ihrer Wahrnehmung decken, werden dort örtliche Kontrolle durchgeführt.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

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