Radfahren in Wolfsburg

Von Wölfen und (Draht-)Eseln

Nicht nur auf vier Rädern, sondern auch auf Zweirädern lässt sich unsere Stadt wunderbar erfahren. Rund 245 Kilometer an Radwegen verbinden das ganze städtische Gebiet.

Ein Mann und eine Frau fahren Fahrrad

Sie wollen Wolfsburg kennenlernen? Sie wollen stressfrei, entspannt und zügig zur Arbeit? Sie wollen schnell, unkompliziert und günstig Erledigungen in der Innenstadt machen? 

Nehmen Sie das Fahrrad! Alle Sehenswürdigkeiten sind mit dem Zweirad problemlos zu erreichen. Keine Parkgebühren, keine Parkplatzsuche, keine Umwege. Einkäufe? Stellen Sie Ihr Rad zum Beispiel an der Abstellanlage an der City Galerie ab: zentraler geht’s nicht! Auch in der nördlichen Porschestraße stehen Ihnen zahlreiche Fahrradbügel zur Verfügung. 

Der neue digitale Fahrradstadtplan zeigt Ihnen sämtliche Radverkehrsanlagen im gesamten Stadtgebiet von Wolfsburg sowie Fahrradhändler, Abstellanlagen und mehr. Wie Sie als Radler die großen Hauptverkehrsachsen meiden können? Welche Wege sich für eine Tour ins Grüne anbieten? Der Fahrradstadtplan gibt Antworten.

Radfahren in Wolfsburg:

Pressemitteilung vom 28.07.2016

AllerHoheit: Radfahren auf den Spuren von Herzogin Clara Strecke zwischen Gifhorn und Wolfsburg wird in Kürze offiziell eingeweiht

Radfahrer können ab August auf den Spuren von Herzogin Clara von Braunschweig-Lüneburg wandern. Ein Teilstück des Fernradwanderwegs AllerRadweg wird dann zwischen Gifhorn und Wolfsburg-Fallersleben als AllerHoheit benannt sein. Der Themenweg befasst sich an verschiedenen Stationen mit der Herzogin und informiert über ihr Leben und Wirken. In Gifhorn würdigt der Radweg auch ihren Ehegatten, Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg. Gefördert wurde der Radweg AllerHoheit aus Mitteln der Lüneburgischen Landschaft, der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

Der Themenradweg AllerHoheit wird am 7. August von Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Landrat Dr. Andreas Ebel offiziell eröffnet. Aus Gifhorn um 11 Uhr und aus Fallersleben um 11.15 Uhr startet je ein Team mit Fahrrädern, um den Themenradweg einzuweihen. Beide Gruppen treffen sich am Ilkerbruch.

Das Projektteam aus Gifhorn und Fallersleben hatte seit dem Frühjahr 2014 intensiv daran gearbeitet, entlang des Teilstücks des Fernradwanderweges zwischen Gifhorn und Fallersleben unter kultur- und naturhistorischen Aspekten ein  interessantes, informatives und zugleich auch unterhaltsames Angebot zu machen.

Zu dem Team gehören die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wolfsburg und des Landkreises Gifhorn, Beate Ebeling und Christine Gehrmann, Bärbel Weist (Vorsitzende des Kultur- und Denkmalvereins Fallersleben), Joachim Schingale (Geschäftsführer Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH), Jörg Burmeister (Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung Landkreis Gifhorn) und Monika Fandrich (Abteilung Wirtschaftsförderung Landkreis Gifhorn,  Miroslaw Walkowiak (Radwegekoordinator Stadt Wolfsburg), Anette Thiele (Historisches Museum Schloss Gifhorn) und Steffi Crain (Geschäftsbereich Kultur).

„Herzogin Clara von Braunschweig-Lüneburg war  eine faszinierende Frau. Hätte sie in unserer Zeit gelebt, würden wir sie heute als Managerin bezeichnen. Und deshalb kann man mit Fug und Recht sagen, Herzogin Clara war eine Frau, die uns auch heute noch gut als Vorbild dienen kann“, erklärte Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg. „Mit dem Projekt AllerHoheit werden wir dank der großzügigen Unterstützung durch die Förderer nicht nur das touristische Angebot mit spannenden Besichtigungspunkten und Aktionen vor Ort erweitern, sondern auch eine der wichtigen weiblichen historischen Persönlichkeiten unserer Region in den Mittelpunkt rücken “, so Ebeling weiter.

„Mit dem Radweg haben wir gleich mehrere Fliegen mit der gleichen Klappe geschlagen: Erstens  haben wir die interkommunale Zusammenarbeit weiter verbessert. Zweitens haben wir ein touristisches Highlight für die Region geschaffen. Und drittens, und das ist für mich das Wichtigste, haben wir mit Herzogin Clara eine Frau in den Mittelpunkt der Geschichte gestellt,  in der normalerweise fast nur Männer eine wichtige Rolle spielen“, hebt Christine Gehrmann, Beauftragte für Gleichstellung und Demografie des Landkreises Gifhorn hervor.

Hinweistafeln mit der Silhouette von Herzogin Clara gehen zwischen Gifhorn und Wolfsburg der Frage nach, wer diese Frau, Mutter, Landesherrin, Protestantin und Verwalterin ihres Witwensitzes war, wie sie ihre Umgebung prägte und von ihr geprägt wurde. Rund um das Schloss Gifhorn werden auch ihr Gemahl, Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg  und sein Wirken als Fürst der Reformationszeit gewürdigt. Mit der Kapelle des Schlosses schuf er den ersten für den protestantischen Gottesdienst errichteten Kirchenbau in Nordwestdeutschland.

„Als Vorsitzende des Kultur- und Denkmalvereins Fallersleben habe ich mich in das Radwegeprojekt gern mit eingebracht, weil ich sicher bin, dass viele Menschen während der Fahrt auf dem Allerradweg die sich bietenden Möglichkeiten nutzen werden und sich über die Geschichte, das Leben der Menschen vor vielen hundert Jahren, sowie  über  Natur- und  Landschaft, Flora und Fauna informieren. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot und damit eine Möglichkeit, die Region, in der man lebt oder  arbeitet oder sie  als Tourist durchfährt,  näher kennen- und schätzen zu lernen“, betont Bärbel Weist, Vorsitzende des Kultur- und Denkmalvereins Fallersleben. Beleuchtet werden zum einen kulturhistorische Aspekte: Herzogin Clara wurde im Stift Steterburg erzogen und lernte dort den Umgang mit Heilkräutern. Gifhorn war nach der Heirat mit Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg ihr erster Wirkungskreis in unserer Region. Hier braute sie ein gesundheitsförderndes Kräuterbier. Diesem Thema sind sowohl in Fallersleben als auch in Gifhorn Stationen zugeordnet. Nach dem frühen Tod ihres Mannes verwaltete sie nicht nur ihren Witwensitz Fallersleben, ihr Wirken war auch für die Entwicklung der Region von großer Wichtigkeit. So schuf sie eine Marktordnung und war an der Erstellung einer Münzordnung beteiligt. Als Protestantin setzte sie sich auch persönlich sehr für die Reformation ein.

Naturhistorische Aspekte kommen ebenfalls nicht zur kurz, insbesondere auf der Wegstrecke zwischen Gifhorn und Fallersleben. So war die landwirtschaftliche Nutzung zu Zeiten Claras durch den Ackerbau und Anbau von Obstbäumen zur Selbstversorgung geprägt. Außerdem führt ein Großteil der Routenführung entlang des Naturschutzgebietes Barnbruch. Dieses Niederungsgebiet ist von internationaler Bedeutung, weil es vielen vom Aussterben bedrohten Vogel-, Amphibien- und Insektenarten Lebensraum bietet.

Für die Vermittlung dieser Themen und Inhalte stehen entlang des Radweges AllerHoheit verschiedene Informationsträger zur Verfügung. Neben Wegführern und Hinweistafeln mit Texten, Bildern und Grafiken auch digitale Zugangsmöglichkeiten wie QR-Codes. Diese leiten zum Internetauftritt www.AllerHoheit.de weiter.


Pressemitteilung vom 20.07.2016

Neue Abstellmöglichkeit für Fahrräder

In der südlichen Porschestraße werden 79 neue Bügel installiert

Im südlichen Bereich der Porschestraße in Wolfsburg wird in den kommenden Tagen damit begonnen Fahrradabstellanlagen zu erneuern und zu erweitern. Die Arbeiten werden insgesamt voraussichtlich rund drei Wochen in Anspruch nehmen. Mit den 79 neuen Anlehnbügeln aus Edelstahl, die beidseitig nutzbar sind, lassen sich zusammen mit den vor der Sparkasse bereits vorhandenen Bügeln gleicher Bauart künftig mehr als 180 Fahrräder befestigen.

Die alten vorhandenen Fahrradständer zwischen Kunstmuseum und Südkopfcenter werden den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht. An diesen lässt sich nur das Vorderrad einschieben und anketten. Diese Befestigungsart bietet jedoch nicht die ideale Diebstahl- und Standsicherheit.

Mit den neuen Anlehnbügeln mit zusätzlichem Querholm können die Fahrräder stabil und sicher abgestellt werden. Die Kosten für die neuen Bügel betragen rund 20.000 Euro.


Meldung vom 11.05.2016

Planungen für den Radweg zwischen Ehmen und Sülfeld

Der Objektbeschluss sowie der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau eines Radweges entlang der Kreisstraße 72 zwischen Ehmen und Sülfeld werden erstmals im Ortsrat Fallersleben/Sülfeld am 25. Mai behandelt. Die beiden Vorlagen finden sich in der Folge auf der Tagesordnung des Planungs- und Bauausschusses am 9. Juni wieder. Während der Planfeststellungsbeschluss bis in den Verwaltungsausschuss läuft, soll der Objektbeschluss in der Ratssitzung im Juni gefasst werden.

Der Bau des Radweges ist für 2017 vorgesehen. Er soll am Ortsausgang von Sülfeld  beginnen und am Ortseingang von Ehmen enden. Die Strecke hat eine Länge von 1,2 Kilometern. Sie verläuft westlich der Kreisstraße 72 in einer befestigten Breite von 2,5 Metern. Die Trasse wird auf der Westseite hinter dem vorhandenen Entwässerungsgraben angelegt, um so einen Eingriff in das östlich gelegene Landschaftsschutzgebiet zu vermeiden.

Die Trasse wird geländenah verlaufen und in Asphaltbauweise ausgeführt. Im Bereich von querenden Wirtschaftswegen und Feldzufahrten wird der Aufbau verstärkt. Der Radweg endet an der Ortslage Ehmen im Bereich des Wirtschaftsweges. Entwässert wird der Radweg über den vorhandenen Straßenseitengraben.

Das Projekt kostet rund 298.000 Euro. Fördermittel des Landes aus dem sogenannten Entflechtungsgesetz (früher: Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz = GVFG) werden in Höhe von 117.000 Euro erwartet. Für das Vorhaben ist die Rechtskraft der parallel laufenden Planfeststellung notwendig.


Meldung vom 11.05.2016

Neuer Radweg: Lückenschluss entlang der Kreisstraße 114 bis zum Ilkerbruch

Entlang der Kreisstraße 114 soll zwischen dem Weyhäuser Weg und dem Ilkerbruch ein neuer Radweg angelegt werden. In diesem Zuge soll gleichzeitig auch der bereits vorhandene Abschnitt vom Weyhäuser Weg bis zur Kreisstraße 115 in Teilen grunderneuert werden. Dieses beinhalten zwei Vorlagen des Geschäftsbereiches Straßenbau und Projektkoordination der Stadt Wolfsburg, die erstmals im Ortsrat Fallersleben/Sülfeld am 25. Mai beraten werden, am 9. Juni auf der Tagesordnung des Planungs- und Bauausschusses stehen und dann im Rat der Stadt am 22. Juni beschlossen werden sollen.

Der Neubau erstreckt sich auf einem insgesamt 2,2 Kilometer langen Stück und schließt an den vorhandenen von der Wache Volkswagen FE. Damit soll die Lücke bis im Radwegenetz in den Landkreis Gifhorn hinein geschlossen werden. Die Strecke wird in einer Breite von 2,5 Metern ausgeführt. Der Bau soll in 2017 erfolgen.

Im Kreuzungsbereich Weyhäuser Weg/Kreisstraßen 114 soll parallel im  Zuge des Radwegebaues eine Rechtsabbiegespur erstellt werden. Damit soll an der Stelle die Leistungsfähigkeit verbessert werden. Auf der südlichen Seite ist zudem ein signalisierter Fuß- und Radüberweg vorgesehen.

Weil der Barnbruch ein sogenanntes Fauna-Flora-Habitat-Schutzgebiet ist, ist eine Amphibienleiteinrichtung aufgrund des europäischen Rechts an der Stelle notwendig. Vor dem Hintergrund der Landesförderung wird der Amphibienschutz gleich mit abgearbeitet.

Das Projekt hat insgesamt ein Kostenvolumen von 1,38 Millionen Euro. Fördermittel des Landes nach dem Entflechtungsgesetz (früher: GVFG = Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) stehen in Höhe von rund 616.000 Euro in Aussicht.

Die Erneuerung des bereits vorhandenen Radweges bis zur Kreisstraße 115 ist erforderlich, weil es im Abschnitt von der Tappenbecker Straße bis zum Weyhäuser Weg insbesondere in der Tauwetterperiode und bei starken Regenfällen zu hohen Wasserständen auf der südlich angrenzenden Grundstücken kommt. Dadurch wird der Radweg überflutet und kann nicht genutzt werden.

Betroffen ist ein Bereich von rund 700 Metern südlich des Straßengrabens. Auf diesem Teilstück soll der Radweg um 25 Zentimeter angehoben werden. Zusätzlich sollen im Abstand von 125 Metern Sammelbecken angelegt werden zu denen das Wasser geleitet wird. Von dort wird mittels Rohren in den parallel verlaufenden Straßengraben geleitet.


Meldung vom 09.05.2016

Radweg zwischen Almke und Hehlingen: Neubau soll 2017 kommen

Entlang der Landesstraße 290 zwischen Almke und Hehlingen ist von der Stadt Wolfsburg beabsichtigt in 2017 einen neuen Radweg, der sich zurzeit im Planfeststellungsverfahren befindet, zu bauen. Der entsprechende Objektbeschluss geht jetzt in die politischen Gremien. Auftakt ist am 26. Mai im Ortsrat Almke/Neindorf. Im weiteren Verlauf wird die Vorlage im Planungs- und Bauausschuss am 9. Juni Thema sein und soll dann am 22. Juni im Rat der Stadt beschlossen werden.

Durch das geplante Vorhaben sollen die Ortsteile Almke und Neindorf an das innerstädtische Radverkehrsnetz angeschlossen werden. Für den 5,5 Kilometer langen Abschnitt ist eigentlich das Land verantwortlich. Um eine schnellere Realisierung zu ermöglichen hat die Stadt mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr einen entsprechenden Durchführungsvertrag geschlossen. Dadurch wird die Stadt ermächtigt die Planungen des Radweges durchzuführen und nach Bereitstellung der anteiligen Mittel durch das Land das Projekt auch umzusetzen.

Der Radweg wird östlich die Fahrbahn der L 290 begleitend vom nördlichen Ortsausgang Almke bis zum Knotenpunkt der Landesstraßen 290/322 nordwestlich von Hehlingen hergestellt. Außerdem ist die Anlage einer Querungshilfe für die Radler nördlich des Ortseinganges von Almke geplant, verbunden mit Änderungen der genannten Knotenpunkte.

Von Almke kommend verläuft die Strecke in einer befestigten Breite von 2,5 Metern bis Hehlingen. Etwa 200 Meter vor dem Ort wird der Radweg dann über den dort beginnenden parallel zur Landesstraße verlaufenden Landwirtschaftsweg geführt. Dieser wird im Zusammenhang mit dem Neubau so hergerichtet, dass er sich zusätzlich für die Radnutzung eignet.

Die Kosten für das Teilstück betragen insgesamt rund 2,77 Millionen Euro, die zwischen Land und Stadt gemäß eines vorgegebenen Schlüssels geteilt werden.


Meldung vom 02.05.2016

Einstellplätze für weitere 157 Fahrräder Stadt hat die neue Abstellanlage am Nordkopf fertiggestellt

Die neue Abstellanlage für Fahrräder im Bereich des Nordkopfes ist von der Stadt jetzt fertig gestellt worden. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Wolfsburger Hauptbahnhof. Auf der Fläche westlich des Jobcenters wurden insgesamt 157 neue Einstellplätze geschaffen. Entstanden sind zwei einseitige Reihen mit 31 beziehungsweise 64 Einstellplätzen. Eine dritte Reihe lässt sich beidseitig nutzen und bietet Platz für 62 Drahtesel.

Die Fläche wurde im gesamten Stellbereich mit einem Mineralgemisch versehen. Darauf wurden dann die Fahrradständer gesetzt. Die Anlage ist ab sofort nutzbar. Die Kosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf rund 26.000 Euro.


Meldung vom 22.04.2016

Stadt baut Fahrradabstellanlage am Nordkopf 

Am Nordkopf, auf der Fläche westlich des Jobcenters, beginnen ab Montag, 25. April, die Arbeiten für eine neue Fahrradabstellanlage mit insgesamt 157 Einstellplätzen.

Die Fläche ist ab Freitag, 22. April abgesperrt. Auf dem gesamten Stellbereich wird ein Mineralgemisch aufgebracht, darauf werden die Fahrradständer gesetzt. Es entstehen zwei einseitige Reihen mit 31 bzw. 64 Einstellplätzen. Eine dritte Reihe wird beidseitig zu nutzen sein und bietet Platz für 62 Fahrräder. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf ca. 26.000 Euro.


Meldung vom 24.02.2016

BürgermitWirkung Ost-West-Radachse: Vorschläge sind ausgewertet und werden diskutiert

Vom Schillerteich über die Pestalozziallee und Goethestraße bis zur Saarstraße führt die geplante sogenannte Ost-West-Radachse quer durch die Innenstadt von Wolfsburg. Radfahrer sollen hier in Zukunft komfortabel, zügig und sicher fahren können.

Im Oktober vergangenen Jahres wurde im Rahmen der BürgermitWirkung der Entwurfsvorschlag des Planungsbüros PGV aus Hannover zur Umgestaltung dieser Achse den interessierten Bürgern vorgestellt. In anschließenden Gruppendiskussionen wurden Anmerkungen, Ergänzungen und Wünsche geäußert und aufgenommen. Nun hat die Stadtverwaltung diese zahlreichen Vorschläge ausgewertet, um sie gegebenenfalls in die weiteren Planungen einzubeziehen.

Über die Ergebnisse dieser Auswertung informiert und diskutiert die Verwaltung wiederum mit den Bürgern am Dienstag, 1. März, um 18 Uhr im Rathaus A, Sitzungszimmer 5 im Erdgeschoss. Der Rat der Stadt Wolfsburg hatte im Oktober 2014 das Konzept BürgermitWirkung als Weiterentwicklung der Bürgerbeteiligung einstimmig beschlossen.


Meldung vom 07.10.2015

Ost-West-Radachse soll neu geschaffen werden Bürger sollen in die Projektplanung mit einbezogen werden

Vom Schillerteich über die Pestalozziallee und Goethestraße bis zur Saarstraße sollen Radler künftig komfortabel fahren können. Als wichtiger Bestandteil des stadtweiten Radverkehrsnetzes soll diese neugeschaffene Ost-West-Radachse einmal sowohl den Zielverkehr zur Innenstadt als auch den Durchgangsverkehr zum Beispiel in Richtung der Volkswagen-Tore bündeln.

Vom Planungsbüro PGV aus Hannover ist ein Entwurfsvorschlag nach aktuellen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung erarbeitet worden. Anhand dieses Konzeptes sind interessierte Bürger nun aufgefordert, die Führung des Radverkehrs zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Zu dem angedachten Projekt findet deshalb am Dienstag, 13. Oktober, um 18 Uhr im Alvar-Aalto-Kulturhaus in Wolfsburg eine Bürgerversammlung statt. Die dort erarbeiteten Ergebnisse werden in die weitere Projektplanung mit einbezogen.

Der Rat der Stadt Wolfsburg hatte im Oktober vergangenen Jahres das Konzept der Bürgermitwirkung als Weiterentwicklung der Bürgerbeteiligung beschlossen.


Meldung vom 15.07.2015

Sonderpreis beim Wettbewerb „Fahrradfreundliche Kommune“

Den Sonderpreis des diesjährigen Wettbewerbes „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr jetzt an die Stadt Wolfsburg vergeben. Er ist mit 1.000 Euro dotiert. In diesem Jahr lag der thematische Schwerpunkt auf Fahrrad und Beruf. Das Engagement in der Kommune im Hinblick auf das Fahrrad im Berufsverkehr stand dabei besonders im Fokus.

Mit dem sogenannten Projekt „Letzte Meile“, das die Stadt Wolfsburg gemeinsam mit Volkswagen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur rund ums Volkswagenwerk plant und umsetzt, überzeugte Wolfsburg die Preisjury. Der Sonderpreis „Vorbildliche Einzelleistung“ würdigt das Engagement der beteiligten Akteure. In der Hauptkategorie belegte Wolfsburg darüber hinaus hinter Hannover den zweiten Platz.

Die „Letzte Meile“ ist eines der Hauptthemen der mit dem Radverkehr betrauten Arbeitsgruppe im Rahmen der Task Force Verkehr. Darin wurde systematisch die Situation für Radfahrer in Werksnähe untersucht und ein Vorhabenkatalog zur Verbesserung der Infrastruktur, Sicherheit und Erreichbarkeit erarbeitet. Die priorisierte Hauptroute vom Hauptbahnhof bis zum Tor Forschung und Entwicklung ist bereits in der Umsetzung.

Der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, würdigte Wolfsburgs „zahlreiche vorbildliche und nachahmenswerte radverkehrsgerechte Lösungen“ zur Förderung des Fahrrads im Berufsverkehr. Wolfsburg warb insbesondere mit der Zusammenarbeit zwischen Stadt Wolfsburg, Volkswagen und Wolfsburg AG und den daraus entstehenden Projekten.

„Die Bedeutung des Radverkehres in Wolfsburg nimmt stetig zu wie zuletzt wieder das erfolgreiche Stadtradeln oder die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ eindrucksvoll bewiesen haben. Aber auch das neue Pedelec-Sharing-System und die Aktivitäten der Stadtverwaltung zur erhöhten Nutzung des Fahrrads durch ihre Mitarbeiter spielten eine zentrale Rolle bei der Bewerbung“, freute sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs über den Erfolg.

Die Bewerbung der Stadt Wolfsburg hatte es bei dem Wettbewerb in die Endrunde geschafft. Vor wenigen Wochen hatte daraufhin eine zehnköpfige Jury die Stadt mit dem Fahrrad unter die Lupe genommen.


Meldung vom 05.07.2015

Stadtradeln endet - beste Team wurden beim Stadtfest geehrt

Die Ergebnisse des 4. STADTRADELNs in Wolfsburg stehen fest. Wolfsburg hat bisher einen respektablen 14. Platz bei den gesamt gefahrenen Kilometern erradelt. Die endgültige Platzierung wird nach Ablauf des bundesweiten Aktionszeitraumes am 30. September ermittelt.

1.584 Wolfsburgerinnen und Wolfsburger haben sich in diesem Jahr registrieren lassen. In 89 aktiven Teams wurden 204.792 Kilometer geradelt – eine Strecke 5 Mal um den Äquator. So konnten 30 Tonnen an CO2-Ausstoß gegenüber Fahrten mit dem Auto vermieden werden. Die größte Entfernung legten die Teams ADFC, Volkswagen Technische Entwicklung und der Radfahrer- Initiative Pro Rad zurück.

„Ich freue mich, dass so viele Menschen auch in diesem Jahr wieder am STADTRADELN teilgenommen haben. Das zeigt, dass Radfahren für den städtischen Verkehr und für eine klimafreundliche Mobilität eine hohe Bedeutung hat und haben muss“ erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Zum Abschluss des am 28. Juni zu Ende gegangenen Aktionszeitraumes ehrt Wolfsburgs Oberbürgermeister auf dem Stadtfest die Gewinner aus allen registrierten Stadtradlern und übergibt die Preise: zwei hochwertige Mountainbikes, zur Verfügung gestellt von Volkswagen Zubehör und der Audi BKK;  Abus Fahrradschlösser und  Geldgutscheine von Zweirad Schael und Radmarkt Dahl aus Wolfsburg sowie Fahrrad-Zubehör von Volkswagen THINK BLUE.

www.stadtradeln.de/wolfsburg2015


Meldung vom 24.06.2015

Stadt ruft zum Endspurt beim Stadtradeln auf

Beim STADTRADELN besteht noch bis zum 28. Juni  die Möglichkeit, Strecke zu machen. Bisher kamen rund 130.000 Kilometer zusammen. Fast 1.500 Teilnehmer sind in Wolfsburg registriert.

Das Team Volkswagen Technische Entwicklung legte unter den 88 Teams bisher die meisten Entfernungen zurück. Die Teammitglieder schafften seit dem Startschuss am 08. Juni über 12.000 Kilometer.

Thomas Kolms gründete das Team 2012. „ Ich habe einen Emailaufruf zum Mitmachen gestartet und dies in den Folgejahren wiederholt. Dieses Jahr sind wir 59 Mitglieder. Viele Kollegen habe ich erst über das STADTRADELN kennengelernt“ sagt der Ingenieur. „Die Motivation für mich ist, staufrei mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Das ist wie jeden Tag zweimal Kurzurlaub zu haben und dabei Ausdauertraining zu machen. Es gibt in unserer Region viele für Radfahrer nutzbare Wege, die abseits vom Hauptverkehr liegen und zu uns ins Werk führen. Wer mit dem Rad zur Arbeit kommt, gibt für die Kollegen, die auf das Auto angewiesen sind, außerdem  noch den einen oder anderen Parkplatz frei. Zudem wird der CO2-Ausstoß reduziert“.


1,7 t CO2 hat allein ein Team bereits eingespart

Beim Team von Thomas Kolms sind das immerhin 1,7 t CO2, die gegenüber Fahrten mit dem Auto vermieden wurden. Während er mit dem Mountainbike auch abseits der Straßen unterwegs ist, fährt sein Kollege Hartmut Hoburg mit drei Rädern lieber auf Asphalt. Das rund 25 Kg leichte Velomobil aus Kohlefaser erreicht locker 50 Km/h – mit reiner Muskelkraft. Von Warberg am Elm radelt Hoburg regelmäßig die 40 Km lange Strecke nach Wolfsburg. „Das geht mit dem Velomobil recht schnell und auch bequem. Selbst Touren mit 1.000 Km sind machbar“ sagt Hoburg.

„Das STADRADELN ist eine schöne Aktion, um das Fahrrad in allen Facetten in den Fokus zu stellen. ergänzt Kolms. „Etliche von uns sind natürlich auch außerhalb der Kampagne mit dem Rad unterwegs und auch sportlich aktiv. Ich selbst versuche es, so oft es geht, meine Wege per Rad zurückzulegen“.

Die Registrierung für das STADTRADELN ist im gesamten Zeitraum bis 28. Juni möglich. Alles Infos zur Aktion und zum Mitmachen finden Sie auf www.stadtradeln.de/wolfsburg 2015. Unter allen registrierten Teilnehmern in Wolfsburg werden zwei hochwertige Fahrräder, Gutscheine und zahlreiche tolle Sachpreise verlost. Der Abschluss des STADTRADELNS wird beim Stadtfest am Sonntag, 05. Juli ab 12 Uhr auf dem Hugo-Bork-Platz gefeiert. Oberbürgermeister Klaus Mohrs ehrt die Sieger und auch die Preise werden übergeben.

Das STADTRADELN ist eine bundesweite Aktion des Klima-Bündnis. Es geht darum, mit dem Fahrrad klimafreundlich und stadtverträglich unterwegs zu sein. Dieses Jahr sind weit über 300 Kommunen dabei. In Wolfsburg wird die Aktion vom Umweltamt koordiniert. Ansprechpartner ist Andre Müller- le Plat, 05361 / 281195, wolfsburg@stadtradeln.de


Meldung vom 19.06.2015

Halbzeit beim STADTRADELN

Beim STADTRADELN wurde diese Woche die Halbzeit erreicht. Fast 90 Teams mit über 1.400 Teilnehmer sind bisher dabei. 85.000 Km kamen so zusammen. Das größte Team besteht aus Wolfsburger Schülern und ihren Lehrern.

Birgit Dybowski vom Theodor-Heuss-Gymnasium hat aus vier Schulen zahlreiche Klassen und Lehrer im Team der Naturerkundungsstation Wolfsburg zusammengefasst. Fast 700 Teilnehmer sind in dem Team registriert. „Wir melden Teilnehmer klassenweise an und die Schüler nehmen gleichzeitig an der Aktion FahrRad teil. Überwiegend werden kürzere Wege zurückgelegt“ sagt die Lehrerin. Andre Müller- le Plat, der das STADTRADELN für das Umweltamt koordiniert, ergänzt: „Gerade die kurzen Wege bieten ein riesiges Potenzial, den Verkehr zugunsten des Fahrrades zu verlagern“. Schon jeder zweite zurückgelegte Weg bis 5 Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto bedeuten bundesweit 39 Mio. Kilometer pro Tag, die klimaschonend gefahren werden könnten.

Die vollständige Pressemitteilung lesen


Meldung vom 02.06.2015

Startschuss fällt fürs STADTRADELN 2015

Der Aktionszeitraum des STADTRADELNs steht unmittelbar bevor. Vom 08. bis 28. Juni sind alle die in Wolfsburg leben, arbeiten einem Verein angehören oder eine (Hoch-)schule besuchen aufgerufen, für den Klimaschutz möglichst viele Kilometer zu radeln und für Wolfsburg im Vergleich mit anderen Städten eine gute Platzierung zu erreichen. Bisher sind bereits 300 Kommunen beim Veranstalter Klima-Bündnis angemeldet – schon jetzt noch einmal mehr als im letzten Jahr.

2014 haben über 1.550 Wolfsburgerinnen und Wolfsburger mitgemacht und sind mehr als 261.500 Km in drei Wochen geradelt. Für den Klimaschutz wurden über 37t Co² vermieden. Und auch für die TeilnehmerInnen in Wolfsburg ist die Aktion ein Gewinn: Unter allen registrierten Stadtradlerinnen und Stadtradlern in Wolfsburg werden zwei Fahrräder, Gutscheine und zahlreiche hochwertige Preise rund ums Fahrrad verlost.

Die vollständige Pressemitteilung lesen


Meldung vom 29.04.2015

Wolfsburg steigt aufs Fahrrad - Stadtradeln für den Klimaschutz

Wolfsburg beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am deutschlandweiten Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnis. Mit einer Auftaktveranstaltung beginnt die Aktion am Samstag, 6. Juni von 10 bis 13 Uhr auf dem Hollerplatz mit vielen Informationen und Attraktionen rund ums Rad. Alle Wolfsburgerinnen und Wolfsburger sind eingeladen, vom 8. bis 28. Juni mitzumachen und während dieser drei Wochen kräftig in die Pedale zu treten. Es geht darum, im Vergleich mit anderen bundesdeutschen Kommunen die meisten Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln. Rund 280 Städte sind bereits angemeldet.

Die vollständige Pressemitteilung lesen

Radfahrer mit e-BikesIn seiner Sitzung am 04.05.2016 hat der Rat der Stadt Wolfsburg das Leitbild Radverkehr beschlossen, und somit die Zielsetzung für die Zukunft des Radverkehrs in Wolfsburg festgelegt.

Lesen Sie hier nähere Informationen zum "Leitbild Radverkehr"

Lesen Sie hier nähere Informationen zum Entwicklungsprozess

Eine Familie macht einen Fahrradausflug © Monkey Business - Fotolia.comDer Online-Fahrradstadtplan

Der Online-Fahrradstadtplan zeigt Ihnen alle Radwege sowie alle Querungshilfen, d.h. Ampeln, Zebrastreifen und Mittelinseln. Ferner können Sie sich Bike & Ride-Anlagen, Fahrradabstellanlagen sowie Fahrradhändler bzw. –werkstätten und natürlich die Verläufe der verschiedenen Freizeitrouten anzeigen lassen.

Hier geht es zum Online-Fahrradstadtplan

Freizeitrouten

Sie brauchen Inspirationen für Fahrradausflüge? In und um Wolfsburg finden Sie eine Reihe von Freizeitrouten mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen und Längen: vom kleinen Rundweg bis hin zur ganztägigen Tour. Zu den meisten Routen gibt es auch einen Flyer mit Tourenbeschreibung, Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten:

Ilkerbruch

Entwickelt vom Umweltamt der Stadt Wolfsburg spezialisiert sich diese Rundtour auf Tierbeobachtungen im Naturschutzgebiet. Mit einer Länge von maximal 6,3 km ist sie auch besonders für Kinder interessant. 

Die Route im Stadtplan anschauen

Brunnen- und Quellenwanderung

Die mit dem Libellensymbol gekennzeichnete Wanderroute durch den Stadtforst Wolfsburg wurde vom Energie- und Wasserversorger LSW entwickelt und ist auch für Radfahrer geeignet. Auf einer Länge von maximal 14 km beschäftigt sie sich mit dem Thema Wasser. 

Die Route im Stadtplan anschauen

Drömling

Diese Rundtour nordöstlich von Wolfsburg hat eine Länge von bis zu 48 km. Herausgegeben vom Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) stammt die Idee und Bearbeitung vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). 

Die Route im Stadtplan anschauen

Storchenroute

Die Storchenroute Wolfsburg ist eine von drei Routen, die der NABU Kreisverband Gifhorn zu diesem Thema in der Region erstellt hat. Während die Hauptroute ca. 50 km lang ist, bietet die Erweiterungsrunde nach Parsau zusätzliche 25 km. 

Die Route im Stadtplan anschauen

Aller-Radweg

Der Aller-Radweg reicht von Verden bis zur Allerquelle und erstreckt sich über ca. 250 km. Durch Wolfsburg verläuft die Strecke auf etwa 27 km entlang der Sehenswürdigkeiten Ilkerbruch, Schloss Fallersleben, Aussichtspunkt am Klieversberg, Phaeno, Schloss Wolfsburg bis hinein in den Drömling. Unterwegs im Hauptbahnhof gelegen gibt die Tourismus-Information Auskunft und stellt Info-Material zur Verfügung.

Die Route im Stadtplan anschauen

Wussten Sie schon, dass Radfahrer nicht alle Radwege benutzen müssen? Radfahrer sind zunehmend auch auf den Straßen willkommen. Für alle Beteiligten ist dies sicher eine Gewöhnungssache, aber eine sinnvolle. Dennoch gibt es Radwege, die benutzungspflichtig sind. Auch das hat seinen Sinn, denn manchmal ist das Radfahren auf der Straße schlicht zu gefährlich.

Radfahrer sind immer wieder in der Lage andere Wege einzuschlagen als der Kraftfahrzeugverkehr. Deshalb sind besondere Wegweiser für Radfahrer, die über Rad-, Feld- oder Waldwege führen, hilfreich.

Verkehrszeichen und –regelungen für Radfahrer

Drei Schilder zeigen an, dass Radfahrer hier den Radweg zu nutzen haben.

Eigentlich ist es recht einfach: Nur dort, wo diese Schilder stehen, müssen Radfahrer den Radweg benutzen. 


Ein Radfahrstreifen in WolfsburgAuch der Radfahrstreifen muss benutzt werden. Sie erkennen ihn vor allem an der breiten, durchgezogenen Markierung, die ihn deutlich vom Rest der Fahrbahn und damit von allen anderen Verkehrsteilnehmern trennt. Fahrrad-Piktogramme verdeutlichen dies. Kraftfahrzeuge dürfen diesen Radfahrstreifen nicht befahren, außer um dahinter liegende Parkstände zu erreichen. Auch das Parken auf dem Radfahrstreifen selbst ist verboten. 


Ein Schutzstreifen für Radfahrer in WolfsburgDer Schutzstreifen  ist  hier in Wolfsburg noch sehr selten. Auf den ersten Blick ähnlich, aber es gibt bedeutende Unterschiede zum Radfahrstreifen! Der Schutzstreifen auf der Fahrbahn ist markiert durch einen schmalen und unterbrochenen Strich. Das Fahrrad-Piktogramm deutet auch hier auf die Bestimmung für den Radfahrer hin, er ist aber nicht benutzungspflichtig. Das heißt Radfahrer dürfen ihn benutzen, können aber auch (falls vorhanden) die Alternative im Seitenraum nutzen. Kraftfahrzeuge dürfen den Schutzstreifen bei Bedarf kurzzeitig (z.B. zum Ausweichen) überfahren. Natürlich nur, wenn kein Radfahrer gefährdet wird.


Ein Fußgängerschild mit dem Zusatz ''Radfahrer frei''Ebenfalls erlaubt, aber nicht verpflichtend ist die Nutzung des Gehweges, wenn Sie das entsprechende Zusatzschild vorfinden: Hier ist zu beachten: im Gegensatz zum gemeinsamen Geh- und Radweg ist der Radfahrer untergeordnet, also nicht gleichberechtigt mit den Fußgängern. Als geduldete Verkehrsteilnehmer müssen Radfahrer mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Das „Wegklingeln“ von Fußgängern ist hier nicht gestattet.


Ein Verkehrsschild zeigt ein Fahrrad mit dem Zusatz ''Fahrradstraße''Die Fahrradstraße ist in Wolfsburg noch nicht aufgetaucht, gehört aber zum Repertoire der Verkehrsschilder des Radverkehrs dazu. Sie ist mit dem nebenstehenden Schild gekennzeichnet. Sofern es kein Zusatzzeichen gibt (z.B. „Kfz-Verkehr frei“), ist diese Straße für den Radverkehr vorgesehen. Fahrräder dürfen hier sogar nebeneinander fahren. Die Höchstgeschwindigkeit ist 30 km/h.


Ein Kind auf einem FahrradWas ist mit Kindern?

Radfahrende Kinder bis 8 Jahre müssen den Gehweg benutzen, zwischen 8 und 10 Jahren dürfen sie zwischen Gehweg und Radweg wählen. Sofern ein vorhandener Radweg nicht benutzungspflichtig ist, dürfen sie auch auf der Fahrbahn fahren.


Ein E-Bike auf einem Feldweg © autofocus67 - Fotolia.comElektrofahrräder muss man differenziert betrachten. Bei den meisten handelt es sich um Pedelecs. Sie verfügen über eine elektronische Tretunterstützung bis 25 km/h. Damit gelten Pedelecs rechtlich als Fahrräder und sind auf Radwegen zugelassen. E-Bikes, die ohne Treten bis zu 25 km/h erreichen, dürfen Radwege nur benutzen, wenn sie für Mofas freigegeben sind. Sogenannte S-Pedelcs (Speed-Pedelecs) erreichen mit Treten eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Somit gelten sie als Kleinkrafträder und dürfen nicht auf Radwegen fahren. Das gilt auch für sonstige E-Bikes, die auch ohne Treten 45 km/h erreichen.


Ein Pfeilwegweiserschild für RadfahrerPfeilwegweiser

Der Pfeilwegweiser wie hier abgebildet stehen in der Regel an größeren Kreuzungen oder Weggabelungen. Er enthält maximal zwei Ziele (meist Ortsangaben) sowie Kilometerangaben.


Ein Zwischenwegweiser Schild für RadfahrerZwischenwegweiser finden sich meistens an kleineren Abzweigungen oder Weggabelungen, sind quadratisch und deuten mit einem Pfeil den Routenverlauf an.

Sowohl Pfeil- als auch Zwischenwegweiser können entweder an eigenen Masten angebracht sein oder an anderen befestigt sein, z.B. an Lichtmasten, Verkehrszeichen, Straßennamen, etc.


Ein Fahrradschild mit der Aufschrift ''Allerradweg''

Entlang bestimmter Routen (beispielsweise Allerradweg) sind unterhalb der Pfeilwegweiser kleine quadratische Logos eingeschoben. Sie helfen bei der schnellen Orientierung.

Ein Mechaniker repariert ein Fahrrad © Ikonoklast - Fotolia.comVom Rad auf Bus und Bahn umsteigen? Benötigt Ihr Fahrrad eine Reparatur oder sind Sie auf der Suche nach einem neuen Drahtesel? Oder wollen Sie lieber ein Rad ausleihen? Alle Infos dazu finden Sie hier.

Bike & Ride-Anlagen

An den beiden Bahnhöfen sowie einigen Bushaltestellen können Sie Ihr Fahrrad abstellen und so bequem auf die anderen Verkehrsmittel umsteigen.

Fahrradmitnahme

Sie haben außerdem die Möglichkeit Ihr Fahrrad in die Busse und Regionalbahnen innerhalb des Verbundtarifes Region Braunschweig (VRB) mitzunehmen. Dafür ist eine Fahrradkarte zu lösen. Die einzelnen Bedingungen entnehmen Sie bitte den Tarifbestimmungen des VRB

Fahrradverleih

Für eine Spritztour durch Wolfsburg benötigen Sie nicht einmal Ihr eigenes Rad. Ob Pedelec oder klassisch: Nutzen Sie die Möglichkeiten des Fahrradverleihs.

Am Hauptbahnhof bietet Ihnen das DB-Fahrradmietsystem „Call a Bike“ Fahrräder zur Ausleihe an. Sie befinden sich an der Nordwest-Ecke des Bahnhofsgebäudes. Zuvor ist eine Anmeldung als Kunde erforderlich.  

Seit Mai 2015 bietet die Stadt Wolfsburg ein innovatives Pedelec-Sharing-System an. An knapp 10 im Stadtgebiet verteilten Stationen stehen insgesamt 50 Elektrofahrräder zum Verleih zur Verfügung. Testen und nutzen Sie unser Angebot zur umweltfreundlichen Mobilität! Weitere Informationen (u.a. zur Registrierung) finden Sie unter www.emobilitycube.de sowie unter http://microsite.stadt.wolfsburg.de/emobility-cube.

Fahrradwerkstätten und –händler

Im Wolfsburger Stadtgebiet finden Sie folgende Fahrradhändler bzw. Werkstätten (alphabetisch sortiert):

Bike & Nieß 

Amtsstraße 2

Tel.: 05363 74447

E-Mail

e-Bike Store  

Heinrich-Nordhoff-Straße 119

Tel.: 05361 2041476 

E-Mail

Fahrradwerkstatt Netzwerk Wolfsburg  

Poststraße 33

Tel.: 05361 35860 

E-Mail

Radmarkt Dahl  

Wolfsburger Landstraße 4

Tel.: 05362 501971 

velopoint fahrrad GmbH, Niederlassung Bonkowski Bicycles

Breslauer Straße 35

Tel.: 05361 31023

E-Mail

Zweirad Schael 

Kleiststraße 5

Tel.: 05361 14064

E-Mail

Zweirad Vogel 

Weidenkamp 1a

Tel.: 05362 62616 

E-Mail

 
Zweirad Wichmann 

Friedrich-Ebert-Straße 29

Tel.: 05361 16399 

E-Mail

Beitrag kommentieren

Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Erforderliche Felder sind markiert *
Zu den Nutzungsbedingungen von wolfsburg.de

ABSCHICKEN

VIELEN DANK Ihr Kommentar ist bei uns eingegangen. Dieser wird nun redaktionell geprüft und anschließend veröffentlicht. OK

Hinweis Beim Absenden ihres Kommentars ist leider ein Fehler aufgetreten. Bitte kontaktieren Sie uns stattdessen über das Kontaktformular. OK

11 Kommentare

Manfred Schmidtke 04.05.2015 11:34:26
Sehr geehrte Damen und Herren, der Fahrradstadtplan ist nicht einsehbar. Der Link funktioniert nicht. m.f.G Manfred Schmidtke
Stadt Wolfsburg 04.05.2015 14:14:35
Sehr geehrter Herr Schmidtke, leider können wir den Fehler nicht nachstellen. Alle Links haben bei der aktuellen Kontrolle funktioniert. Vielleicht liegt der Fehler bei den Sicherheitseinstellungen in Ihrem Browser oder ggf. einer Firewall oder Ähnlichem? Eine weitere Recherche ist für uns nur möglich, wenn Sie uns einen Screenshot des Fehlers an unsere E-Mailadresse onlinekommunikation@stadt.wolfsburg.de schicken. Mit freundlichen Grüßen Das Team der Onlinekommunikation
Steinke 13.05.2015 12:14:32
Ich kann den Link ebenfalls nicht öffnen. Folgende Fehlermeldung zeigt Firefox: Your requested host "lxgdp1.stadt.wolfsburg.de" could not be resolved by DNS.
Ingo Ebsen 13.05.2015 22:22:03
Es funktioniert keiner der Radwegepläne
Stadt Wolfsburg 18.05.2015 12:42:50

Hallo Herr Ebsen,

vielen Dank für den Hinweis. Wir konnten einen Fehler bei dem Radweg Ilkerbruch und dem Aller-Radweg nachstellen können und behoben. Die anderen Links funktionieren.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Dustin Kretschmer 26.05.2015 14:54:50

Sehr geehrte Damen und Herren,

alles schön und gut, aber in welchem Zustand befinden sich diese 245km Radwegenetz?

Ich fahre täglich mit dem Rad von Vorsfelde zur Arbeit, davon sind auf mindestens 60% der Strecke die Radwege in desolatem Zustand:

- Oebisfelder Straße (Kreuzung Allerpark bis Schlosskreuzung), Risse und Erhebungen durch Wurzeln

- St. Annen Knoten, dort wird (seit neuestem) durch Schilder vor den Schäden gewarnt, wann wird sich dort mal etwas tun?

- Zum Fuhrenkamp, auch ein Warnschild vorhanden, hier ist der Fuß-und Radweg nur noch mit einem vollgefederten Downhillbike zu bewältigen. Fährt man (verbotenerweise) auf der Straße, wird man beleidigt oder durch die Herren in Blau zurechtgewiesen.

- Heinrich-Nordhoff-Straße, gleiche Situation wie an der Oebisfelder-Straße - wird sich hier im Zuge der Straßensanierung auch mal bei den Radwegen was tun, oder werden diese wieder wie an der Schlosskreuzung gekonnt ignoriert?

Zudem frage ich mich, warum der Radweg im weiteren Verlauf der Oebisfelder Straße zwischen Allerpark und Vorsfelde keine Beleuchtung aufweist? Es ist ja nicht so, dass Vorsfelde ein 500 Einwohner-Dorf ist, von denen in der dunklen Jahreszeit 10 Radfahrer nach WOB zur Arbeit fahren.

Wolfsburg macht einem den Umstieg auf das Fahrrad nicht gerade leicht, politisch scheint dies ja auch keineswegs erwünscht zu sein... Sogesehen kann ich auch niemanden verübeln, weiterhin mit dem Auto in die Stadt zu pendeln...

Gibt es für Wolfsburg überhaupt so etwas wie einen Radverkehrsplan mit zukünftigen Investitionsvorhaben? Falls dem so ist (was mich überaus erstaunen würde), bestünde die Möglichkeit, diesen zu verlinken, etc.?

Mit freundlichen Grüßen

Stadt Wolfsburg 27.05.2015 09:12:39

Hallo Herr Kretschmer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine Rückmeldung zu den genannten Radwegen ist erst nach einer Ortsbesichtigung möglich. Wir bitten aus diesem Grund um Verständnis, dass wir konkrete Aussagen erst zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stellen treffen können. Gerne können Sie uns auch Ihre E-Mailadresse mitteilen (onlinekommunikation@stadt.wolfsburg.de) damit wir Sie direkt informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Stadt Wolfsburg 19.06.2015 09:04:21

Hallo Herr Kretschmer,

Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise. Wolfsburg arbeitet kontinuierlich daran, den Umstieg aufs Fahrrad zu fördern. Es gibt z.B. einen jährlichen Sanierungsplan für Geh- und Radwege. In diesem Jahr werden Radwege in Detmerode, Westhagen, Laagberg und Ehmen saniert. Der Radweg an der Nordseite der Oebisfelder Straße (Badelandkreuzung Richtung Schlosskreuzung) wird im Zuge der gegenwärtig beginnenden Maßnahme saniert werden. Der Radweg „Zum Fuhrenkamp“ wird demnächst ebenfalls auf gesamter Länge entlang der alten Trasse erneuert.

Beleuchtung von Wegen erfolgt ausschließlich im bebauten Bereich. Außerhalb von Ortsdurchfahrten findet aufgrund von Kosten, Lichtverschmutzung, Energieverbrauch keine Beleuchtung statt, es sei denn sie ist im Rahmen der Schulwegsicherung (hohe Frequenzen von Schülern) erforderlich. Dies ist für die Strecke zwischen Allerpark und Vorsfelde nicht der Fall. Die Einwohnerzahl von Vorsfelde spielt dabei keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

J.Krehl 03.06.2015 11:39:00

Hallo,

seit Jahren fehlt der Radweg zwischen Hehlingen und Almke...

So eine reiche Stadt und jetzt möchte man sich als „fahrradfreundlich“ präsentieren und schafft es seit Jahren nicht die Ortsteile Almke/Neindorf durch eine sicheren Radweg mit der Stadt Wolfsburg zu verbinden !!! Traurig !!!

Auch diverse Beschilderungen mit Entfernung und Richtungsangabe im Barnstorfer Wald sind in einem nicht mehr leserlichen Zustand…

MfG

J.Krehl

Stadt Wolfsburg 03.06.2015 14:03:34

Hallo Herr Krehl,

Derzeit befindet sich die Stadt Wolfsburg im Planfeststellungsverfahren für den Radweg zwischen Almke und Hehlingen. Das Projekt ist u.a. deshalb so langwierig, weil es sich um einen straßenbegleitenden Radweg entlang einer Landesstraße (L290) handelt und somit das Land Niedersachsen der eigentliche Straßenbaulastträger ist. Aufgrund der Bedeutsamkeit dieser Verbindung geht die Stadt nun jedoch in Vorleistung, um die Realisierung schneller umzusetzen als es durch das Land Niedersachsen möglich wäre.

Einige Beschilderungen sind in der Tat schon in die Jahre gekommen und deshalb zum Teil schon verblasst. Diese Schilder entsprechen inzwischen nicht mehr den Richtlinien zur Gestaltung von Radwegweisern. Die Stadt Wolfsburg arbeitet sukzessive daran, Wegweiser gemäß den aktuellen Standards im Stadtgebiet zu errichten. Dies kann jedoch nicht flächendeckend geschehen, sondern routenbezogen. Bereits umgesetzt ist die Wegweisung aus den Ortsteilen Vorsfelde, Detmerode, Westhagen, Ehmen, Mörse, Fallersleben, etc. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich, solange noch kein Ersatz durch aktuelle Wegweiser erfolgen kann, die bestehende Beschilderung noch nicht abmontieren, um weiterhin die Orientierung zu gewährleisten.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Phil Schulz 26.08.2015 17:45:28

Hallo,

im Großen und Ganzen ist Situation für Fahrradfahrer aus meiner Sicht in Wolfsburg nicht so schlecht. Was mich aber sehr ärgert, dass am Nordkopf offensichtlich kein einheitliches Konzept für die Fahrradwege existiert - und das nicht erst seit der Großbaustelle der LSW. Mal fährt man auf der Straße mit dem normalen Kfz-Verkehr, dann gibt es wieder eine eigene Spur, die plötzlich endet, und ab und an kann man auf dem Bürgersteig fahren.

Die Autos haben einen komfortablen Tunnel um das Nadelöhr schnell zu überbrücken, aber für Fahrradfahrer fehlt es dort an allem.

Genauso fehlt aus meiner Sicht ein vernünftiges Konzept auf der Oststraße. Dort endet der Fahrradweg vor dem Tor Sandkamp bzw. führt kurzzeitig auf der gegenüberliegenden Seite bis Eingang Sandkamp weiter, wo er dann abrupt endet. Das ist besonders frustierend da, diese Stelle erst vor kurzem komplett erneuert wurde. An die Fahrradfahrer wurde dabei augenscheinlich nicht gedacht...

Und in Sandkamp selbst sieht es auch nicht besser aus. Keinerlei Fahrradwege auf der vielbefahrenen Stellfelder Str.

Stadt Wolfsburg 07.09.2015 15:21:39

Hallo Herr Schulz,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Der von Ihnen geschilderte Sachverhalt ist doch sehr komplex, sodass zunächst eine ausführliche (Orts)Prüfung erforderlich ist. Aus diesem Grund bitten wir bis zur finalen Antwort an dieser Stelle noch um ein wenig Geduld.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Stadt Wolfsburg 10.09.2015 12:55:51

Hallo Herr Schulz,

hier die finale Antwort aus unserem Geschäftsbereich Straßenbau und Projektkoordination:

Der Nordkopf wird seit einiger Zeit aus verkehrlicher Hinsicht untersucht und diskutiert, um nicht nur die Situation für die Radfahrer, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Die Lage dort ist aber sehr komplex, denn es gilt auch aktuelle und zukünftige Entwicklungen in diesem Bereich zu berücksichtigen, sodass zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine belastbare Aussage zur Radverkehrsführung und zur Verbesserung derselben getätigt werden kann.

Seit Einrichtung der Nordumfahrung um Sandkamp sind die Kfz-Mengen, die täglich die Stellfelder Straße durchfahren, reduziert worden. Die heutigen gezählten Verkehrsmengen lassen einen benutzungspflichtigen Radweg entlang der Stellfelder Straße daher nicht mehr zu. Östlich der Appelchaussee existiert Mischverkehr. Westlich der Appelchaussee verläuft ein Gehweg mit Radfahrerfreigabe (nicht benutzungspflichtig) bis Sitech. Das heutige Radwegende des neu gebauten Geh-/Radweges vom Volkswagen-Tor Sandkamp bis zum Ortseingang Sandkamp stellt nur einen Zwischenzustand dar. Eine Weiterführung in den Ort hinein als nicht benutzungspflichtiger Gehweg mit Radfahrerfreigabe ist für den Zeitraum 2016/2017 vorgesehen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Rainer Hauenschild 15.09.2015 12:04:32

Vor ca. 3 Jahren habe ich über den ADFC einige Mängel an Radwegen angeführt, die nach meiner 1 ½ jährigen Abwesenheit berufsbedingt nicht geändert waren. Nun möchte ich es auf diesem Weg versuchen, die Änderungen hier anzustoßen, die aus meiner Sicht nicht mir großen Kosten umzusetzen sind.

1. Insbesondere ärgert mich als Radfahrer, das an einigen Kreuzungen mit Bedarfsampeln die Freigabe für Radfahrer nicht gleichzeitig mit den Autos erfolgt.

Beispiele: Kreuzung FE/Autobahnausfahrt ebenso wie Kreuzung zwischen Fallersleben und Weyhausen

Weil ich hier fast täglich mit dem Rad fahre, weiß ich, wann die Ampel für Radfahrer von Rot auf Grün schaltet. In der Zufahrt auf die Kreuzung sehe ich, dass gleich die Ampel für Autos umschalten wird, erreiche aber nicht mehr den Knopf, so dass auch die Radfahrerampel umschaltet. Also stehe ich am Ende erschöpft vor der Ampel und muß 1 Sequenz abwarten, bis meine Ampel reagiert.

2. Bahnkreuzung bei Fa. Schnellecke/Sietech in Sandkamp.

Der Radweg wird genauso wie die Autostraße von der (Werks?)bahn gekreuzt. Auf der Straße, die ich schon mal an einem So morgen befahren habe, ist eine Querung schön glatt und störungsfrei zu befahren. Warum ist das nicht beim Radweg möglich? Ich gebe zu, dass hier die Kosten etwas höher sind.

Auch der Gesamtzustand der Radwege in Wolfsburg ist teilweise in einem schlechten Zustand, aber ich habe gelesen, das auch andere Fahrradfahrer sich darüber beschwert haben. Dem schließe ich mich an

Stadt Wolfsburg 18.09.2015 07:16:05

Sehr geehrter Herr Hauenschild,

vielen Dank für ihre Hinweise. Zum Thema Signalisierung der Radfahrer kann folgendes gesagt werden: im ganzen Stadtgebiet gibt es nur wenige Knoten, an denen der Radfahrer nicht gleichzeitig mit dem gleichgerichteten Kfz-Verkehr signalisiert wird, sondern der Radfahrer eigens ein Signal anfordern muss. An den wenigen Stellen ist dies auch wohlbegründet. Ihre Angaben sind leider zu ungenau, sodass es nicht nachvollziehbar ist, welche Lichtsignalanlage Sie genau meinen und in welche Richtung Sie queren. Bitte schicken Sie uns eine Skizze mit der Lage der Lichtsignalanlage am besten an die städtische E-Mail-Adresse für Radverkehrsbelange: radverkehr@stadt.wolfsburg.de.

Zum Bahnübergang an der Fa. Schnellecke und Fa. Sitech: die Gleisauskleidungsplatten sind in der Tat schon abgenutzt, was den Fahrkomfort beim Queren etwas beeinträchtigt. Es existieren Planungen, wonach diese Bahnstrecke wieder reaktiviert werden soll. In diesem Zusammenhang wird eine Erneuerung der Gleisauskleidungsplatten geprüft werden.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

bärbel weist ortsbürgermeister 15.09.2015 11:58:46
Die nächste öffentliche Sitzung des Ortsrates findet am 22.9.2015 um 19 Uhr im Hoffmannhaus statt. Ich werde immer wieder von Bürger/innen auf die Radwege in Fallersleben angesprochen. Wann wird der Radweg an der Nordtangente (Ilkerbruch) begonnen? - Wie ist der Stand der Angelegenheit für den geplanten Radweg zwischen Sülfeld und Ehmen? Auf der Ehmer Straße in Fallersleben ist ein Teil des Radweges (vom KGV Neuland bis zur Straße Hofekamp in einem schlechten Zustand. Radfahrern wurden Ausbesserungs-/Sanierungsmaßnahmen zugesagt. Wann werden diese gemacht?
Stadt Wolfsburg 15.09.2015 12:01:48

Hallo Frau Weist,

sowohl für den Radweg an der K114 (Nordtangente Richtung Ilkerbruch) als auch für den Radweg an der K72 (zwischen Sülfeld und Ehmen) werden ab Oktober die Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Bei positivem Verlauf desselben ist mit einer Realisierung in der 2. Jahreshälfte 2016 zu rechnen.

Bezüglich der Ehmer Straße kann folgendes mitgeteilt werden: der Radweg zwischen der Karl-Heise-Straße und dem Kleingartenverein Neuland ist Teil des Sanierungssonderprogramms für 2015. Diese Sanierungsmaßnahme beginnt nächsten Montag, den 21. September, und wird etwa 3-4 Wochen dauern.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Martin Zeddies 22.01.2016 14:40:42

Auf der Südseite der Oststraße zwischen VW-Wache Sandkamp und Ortseingang Sandkamp ist im Jahr 2015 ein verpflichtender Radweg eingerichtet worden.

Nun haben wir seit einigen Tage Kälte und Schnee und ich gewinne den Eindruck, das dieser Radweg nur sporadisch im Winterdienst der Stadt behandelt wird.

Welche Planung stellt sicher, das dieser Radweg auch bei Schnee und Eisglätte benutzbar ist?

Die parallel laufende KFZ-Straße wird praktisch eigentlich immer erheblich besser gepflegt und befahrbar.

Stadt Wolfsburg 03.02.2016 16:03:52

Sehr geehrter Herr Zeddies,

der von Ihnen erwähnte Radweg entlang der Südseite der Oststraße zwischen VW Tor Sandkamp und Ortseingang Sandkamp zählt beim Winterdienst der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) zu den Radwegen der Klasse 1, d.h. den Radwegen mit vorrangiger Behandlung. Wir gehen davon aus, dass die WAS dem Winterdienst dort gemäß dieser Klassifizierung nachkommt. Sollten Sie weiterhin anderweitige Erfahrungen machen, wäre eine kleine Fotodokumentation zur objektiven Einschätzung der Lage sicher hilfreich. Die E-Mail senden Sie dann bitte an: onlinekommunikation@stadt.wolfsburg.de

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Klaus Pliska 23.06.2016 10:35:27

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider hat es in letzter Zeit im Bekanntenkreis immer wieder zu Diskussionen geführt, ob man von der Werkswache Sandkamp bis zum Bahnhof die linke Radwegspur benutzen darf. Oder muss man die Straßenseite wechseln.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir da eine Information zu geben könnten. Damit diese dauernde Diskussion bei uns endlich mal ein Ende findet und niemand von unseren Freunden mehr verunsichert ist oder sogar völlig falsch fährt.

Klaus Pliska

Stadt Wolfsburg 24.06.2016 09:07:30

Hallo Herr Pliska,

der Radweg auf der Nordseite der Heinrich-Nordhoff-Straße zwischen der Oststraße und dem Hauptbahnhof ist nur in eine Richtung befahrbar. Es handelt sich nicht um einen Zweirichtungsradweg, d.h. gegenwärtig ist der Radweg auf der anderen Straßenseite zu benutzen, wenn Sie in östliche Richtung fahren. Die Stadt weiß jedoch aufgrund der Pendlerströme um die Wichtigkeit eines Ausbaus zu einem Zweirichtungsradweg. Genau das ist im Zuge der Grundsanierung der Heinrich-Nordhoff-Straße auch vorgesehen und soll in diesem Zusammenhang mitumgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Petra Sammann 10.08.2016 15:49:45

Hallo,

vielleicht habe ich die Info schlichtweg überlesen,

aber wo beginnt denn nun - in Fallersleben - der Radweg Aller-Hoheit? Würde ihn ja gerne mal selbst befahren.

Gruß

Petra Sammann

Stadt Wolfsburg 11.08.2016 13:45:16

Hallo Frau Sammann,

als Einstieg für die Radtour sind die Schlösser Fallersleben oder Gifhorn zu empfehlen. Schauen Sie doch einfach auch mal auf der Internetseite zum Radweg vorbei. Dort finden Sie ausführliche Informationen über Herzogin Clara und den Themenradweg.

http://www.allerhoheit.de/start/

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Nicoline Hüttemann 07.09.2016 08:10:10

Guten Tag,

ich würde mir einen besseren Zugang zu den Wegen am Mittellandkanal wünschen. Hier könnte man perfekt, stau- und ampelfrei "in der Natur" von einem Ende der Stadt zum anderen fahren.

Leider sind die Zugange sehr spärlich und recht steil. Ist hier eine bessere Nutzbarkeit geplant?

Viele Grüße

Nicoline Hüttemann

Stadt Wolfsburg 15.09.2016 13:22:07

Hallo Frau Hüttemann,

die Anzahl der Zugänge zu den Wegen am Mittellandkanal ist in der Tat gering. Als qualitativ gute, komfortable und konflikt- und querungsfreie Strecke hätte sie sowohl Potential für den Freizeitverkehr als auch für den Berufsverkehr (z.B. mit dem Ziel Volkswagen-Werk).

Leider erschweren die dortigen Eigentumsverhältnisse sowie Zuständigkeiten Maßnahmen zur besseren Erreichbarkeit der Wege. Nichtsdestotrotz strebt die Stadt eine bessere Anbindung der Wege am Mittellandkanal an das städtische (Rad-)Wegenetz an.

Konkrete Planungen oder Maßnahmen liegen jedoch gegenwärtig noch nicht vor. In mancherlei Hinsicht müssen Machbarkeitsstudien erweisen, ob z.B. Rampen oder Aufzüge die Zugänglichkeit der Wege verbessern können.

Sobald es zu diesem Thema etwas neues gibt, werden wir es an dieser Stelle veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Neu: Schäden im Stadtgebiet?

Melden Sie Straßen-beleuchtungsschäden, Unkraut auf öffentlicher Fläche, Schlaglöcher usw. bequem online

PDF-Datei 1964 kB

PDF-Datei 1048 kB

PDF-Datei 2011 kB

PDF-Datei 5696 kB

Direktlink Onlineservice
Direktlink Newsroom
Direktlink Öffnungszeiten