Neuigkeiten

Wissenswertes aus dem Bereich Soziales und Gesundheit

Meldung vom 21.10.2016

Wochenende? Feiertag? Wir sind da. - 15 Jahren Krisendienst

Krisen können unerwartet auftauchen oder sich schleichend entwickeln. Sie können jeden treffen, dünnhäutige oder auch solche, von denen man denkt, dass sie ein dickes Fell haben. Dabei machen sie auch vor dem Wochenende nicht halt! Doch gerade da ist es schwierig, jemanden zum Reden zu finden. 

Seit 2001 hat der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Wolfsburg für seine Bürgerinnen und Bürgern in Kooperation mit dem AWO Psychiatriezentrum außerhalb seiner regulären Öffnungszeiten einen Wochenend- und Feiertagskrisendienst. Ein Krisenteam mit langjähriger Erfahrung in der gemeindepsychiatrischen Arbeit bietet Hilfe an, Krisensituationen zu klären und Wege aus der Krise zu finden. 

Anlässlich dieses 15jährigen Jubiläums fand am 18. Oktober im Hallenbad – Kultur am Schachtweg eine Festveranstaltung statt. Angehörige, PsychiatrieErfahrene und professionelle Helfer feierten: Rückblickend und gemeinsam diskutierend wie der Krisendienst fortentwickelt werden kann. Dabei bestand Gewissheit, dass der Wochenendkrisendienst weiter ein fester Bestandteil der Hilfsangebote des Sozialpsychiatrischen Dienstes bleiben muss. Den Rahmen dieses Jubiläums bildet die Themenwoche „Über Leben – reden“. Das Kino im Hallenbad zeigt fünf Filme, die die Möglichkeit, nicht mehr Leben zu wollen, zum Thema machen. 

Kontakt Krisendienst: 

Tel: 05361 28-2040 

freitags 12.00 – 16.30 Uhr

samstags und sonntags sowie feiertags 10.00 – 18.00 Uhr


Meldung vom 27.06.2016:

Vereinzelt Umweltbakterien im Wolfsburger Trinkwasser entdeckt

Bei der normalen Verwendung völlig unbedenklich

Ein Wasserhahn; Foto: Eisenhans/Fotolia.com © Ein Wasserhahn - Eisenhans/Fotolia.comBei Routineanalysen des Wolfsburger Trinkwassers wurden geringste Belastungen mit Umweltbakterien im Trinkwasser festgestellt. Davon war am Wochenende auch der Zulauf des Klinikums betroffen. Die LSW Netz GmbH &Co.KG führt zur weiteren Beobachtung vermehrt Proben durch. 
Dr. Friedrich Habermann, Leiter des Gesundheitsamtes, informiert: „Das Wolfsburger Wasser kann unbedenklich konsumiert werden. Vor allem auf das Waschen sollte man aus hygienischen Gründen auf keinen Fall verzichten. Im Alltag kommt der Körper eines jeden von uns ständig mit Bakterien in Berührung.“
Trotz der geringen Keimbelastung der positiven Probe hat das Gesundheitsamt unverzüglich besonders sensible Bereiche (zum Beispiel das Klinikum und Pflegeeinrichtungen) informiert und geraten die Hygienestandards vorsorglich in einzelnen Bereichen zu erhöhen. Zum Beispiel Patienten, die kürzlich eine Organtransplantation erhalten haben, sollten zum Schutz Trinkwasser abkochen oder filtern.
Die sogenannten „Coliformen Bakterien“ treten in der warmen Jahreszeit gelegentlich in Leitungsnetzen auf. Sie kommen im normalen Biofilm vor, der die Rohrleitungen auskleidet, und sind unbedenklich. 
Dr. Frank Kästner, Geschäftsführer der LSW Netz GmbH &Co.KG erklärt: „Zurzeit entnehmen und analysieren wir flächendeckend rund 25 Proben pro Tag. Zum Vergleich: normalerweise werden pro Jahr 60 Proben durchgeführt.“ Der Erste Stadtrat Werner Borcherding versichert: „Falls neue Befunde vorliegen, informieren wir die Öffentlichkeit umgehend.“


Meldung vom 06.06.2016:

Für Eltern und ihre Säuglinge: Neuer  DELFI-Kurs im Mehrgenerationenhaus 

Kursstart am 11. August, Anmeldungen ab sofort möglich bis 30. Juni

Aufgrund der großen Nachfrage startet im Mehrgenerationenhaus ab Donnerstag, 11. August wieder ein neuer DELFI-Kurs für Eltern mit ihren Säuglingen. Die Anmeldungen sind ab sofort und nur bis Donnerstag, 30. Juni möglich.
Der Kursus umfasst zehn Einheiten, kostet 56,-€ und findet in einer altersgleichen Gruppe statt. Anmelden können sich Eltern mit ihren Babys, die ab Mitte April und im Mai 2016 geboren sind. Die Gruppe findet immer donnerstags von 10 bis 11.30 Uhr statt.
Den Kindern soll in einer anregenden Atmosphäre Gelegenheit geboten werden, mit all ihren Sinnen ihre Umgebung zu erfahren und zu begreifen. Dem Alter entsprechend werden ihnen Spiel-, Bewegungs- und Wahrnehmungsanregungen ermöglicht. Die DELFI-Kurse können Eltern Orientierung und Sicherheit bei vielfältigen Fragen zu ihrem Baby geben. Der Kurs findet in Kooperation mit der Evangelischen Familienbildungsstätte statt.

Für weitere Fragen und Anmeldungen steht Heike Georg im Mehrgenerationenhaus unter 05361/61374 oder 0176/77160948 gerne zur Verfügung.


Meldung vom 30.05.2016:

„TanzZeit“  im Mehrgenerationenhaus

Am Donnerstag letztes Tanzcafé vor der Sommerpause

Bevor es in die Sommerpause geht, findet im Mehrgenerationenhaus am Hansaplatz 17 noch einmal das Tanzcafé „TanzZeit“ stat – und zwar am Donnerstag, 2. Juni, von 15 bis 17 Uhr. Die Veranstaltung wird vom Senioren- und Pflegestützpunkt und dem Mehrgenerationenhaus organisiert und richtet sich an Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und alle, die Spaß am Tanzen haben. Für Fragen und Informationen steht das Mehrgenerationenhaus unter der Telefonnummer 05361/ 61374 gerne zur Verfügung.


Meldung vom 19.05.2016

Obdachlosenunterkünfte Borsigstraße

Politik berät über weitere Sanierungsmaßnahmen

Die Sanierungsmaßnahmen in den Obdachlosenunterkünften  Borsigstraße sollen mit den Häuser 13 und 15 fortgesetzt werden. Über diese Vorlage berät der  Ausschuss für Bürgerdienste in seiner Sitzung am Mittwoch, 25 Mai.

Die beiden älteren Häuser Borsigstraße 13 und 15, die Anfang der 60er Jahre gebaut wurden, befinden sich in einem entsprechend sanierungsbedürftigen Zustand. Der Großteil der Fenster ist defekt oder zum Teil stark verwittert, die Türen der Unterkünfte beschädigt und müssen häufig ausgetauscht werden. Die sanitären Anlagen entsprechen nicht mehr den hygienischen Anforderungen.

Für 2016 sollen daher erste der dringend notwendigen Elektroarbeiten, Sanierungen der Fenster und Türen und sanitären Anlagen durchgeführt werden. Mit diesen Maßnahmen werden die erforderliche Sicherheit und Hygiene deutlich verbessert.

Mit den zur Verfügung stehenden 400.000 Euro wird soll zunächst der Häuserblock Borsigstraße 15 saniert werden.  Mit den Restmitteln soll dann mit der Sanierung der Elektroanlage des Häuserblocks Borsigstraße 13 begonnen werden. In den Folgejahren sind weitere Maßnahmen in der Borsigstraße 13 geplant, um so schrittweise zu einer umfangreichen Sanierung zu kommen und die Gebäude längerfristig nutzen zu können. Die Beschlussfassung im Rat der Stadt erfolgt am 22. Juni.

Bereits 2011 hatte der Rat der Stadt die Generalsanierung der Obdachlosenunterkünfte Borsigstraße beschlossen, die sich auf den Einbau einer Fernwärmeheizung und den Einbau neuer Fenster in den Wohnblöcken Borsigstraße 19 bis 29 bezog. Aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs in diesen Wohnblöcken folgte 2013 der Beschluss, die kompletten elektrischen Anlage auszutauschen und eine Brandmeldeanlageeinzubauen. Diese Maßnahmen sind in Kürze abgeschlossen.


Meldung vom 09.05.2016:

Café „VergissMeinNicht“ trifft sich im Mehrgenerationenhaus

Das Demenzcafé „VergissMeinNicht“ für Betroffene mit ihren Angehörigen trifft sich am Mittwoch, 11. Mai in der Zeit von 15 – 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus am Hansaplatz.

In gemütlicher Runde und bei selbstgebackenem Kuchen, können sich Betroffene oder pflegende Angehörige austauschen und informieren.

Das Demenz-Café findet einmal im Monat statt und ist vom Mehrgenerationenhaus und dem Senioren- und Pflegestützpunkt organisiert.

Für Fragen und Informationen steht das Mehrgenerationenhaus unter der Telefonnummer 05361/ 61374 gerne zur Verfügung.


Meldung vom 29.04.2016:

Den Jahren mehr Leben geben…

Eine Veranstaltungsreihe zum Thema Gesundheit in der zweiten Lebenshälfte -
Am 4. Mai 2016 in der Zeit von 16:00 – 17:30 Uhr
findet  der Vortrag zum Thema:

Alternatives Wohnen - Neue Konzepte für Wohnen, Pflege und Nachbarschaft 


statt.

Vortrag mit Diskussion von Dipl.-Ing. Andrea Beerli, NIEDERSACHSENBÜRO Neues Wohnen im Alter im FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung
Vorgestellt werden innovative Konzepte, die das selbstständige, selbstbestimmte Wohnen im Alter in guter Nachbarschaft – auch bei Hilfebedarf - ermöglichen. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an die Beschäftigten aus der Verwaltung, an die (Orts-) Ratsmitglieder, an die Wohnungswirtschaft und die Pflegedienste sowie an andere Akteurinnen und Akteure im Bereich Wohnen im Alter. 

Das Wohnen im Alter wandelt sich. Sinkende Bevölkerungszahlen, ein Wegbrechen der Familienstrukturen, steigende Kosten in der Pflegeversicherung und fehlendes Pflegepersonal erfordern neue Lösungen für Wohnen und Pflege im Alter. Gleichzeitig wünschen sich immer mehr ältere Menschen, bis zuletzt selbständig, selbstbestimmt und sozial eingebunden leben zu können. Neue, selbstbestimmte Wohnformen, innovative Wohn-Pflege-Modelle und Nachbarschaftshilfeinitiativen können Lösungsansätze sein. So kann ein soziales Netz geschaffen werden, in dem sich diese Wünsche für das Wohnen und Leben im Alter verwirklichen lassen.

Was sind eigentlich neue Wohnformen? Was ist das Besondere daran? Welche neuen Kombinationen von Wohnen und Pflege gibt es? Was sind verbindliche Nachbarschaften? Was bewirken alle diese Modelle für die Gemeinschaften in der Stadt und im Quartier? Welche gelungenen Projekte gibt es? Sind sie auch etwas für unsere Stadt und unser Quartier? Und funktionieren sie auch für Menschen im höheren Alter, mit kleinem Einkommen und bei Betreuungs- oder Pflegebedürftigkeit?

In ihrem Vortrag geht Dipl.-Ing. Andrea Beerli auf diese und weitere Fragen ein.

Dipl.-Ing. Andrea Beerli ist Freiraumplanerin mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Sie berät Projektinitiativen, Städte, Gemeinden und Landkreise in Niedersachsen zu neuen Wohnformen und konzipiert und organisiert Fachtagungen, Seminare, Vorträge und Fortbildungen für Bürgerinnen und Bürger, die Kommune, die Politik, die Wohnungswirtschaft und andere Akteurinnen und Akteure.

Das NIEDERSACHSENBÜRO Neues Wohnen im Alter wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration.


Veranstaltungsort: Ev. Familienbildungsstätte Haus der Kirche,
FABI Saal

An der Christuskirche 3a
38440 Wolfsburg

Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei!


Meldung vom 04.04.2016:

„TanzZeit“ im Mehrgenerationenhaus

Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen am 7. April

Das Mehrgenerationenhaus Wolfsburg und das Seniorenservicebüro laden am Donnerstag, 7. April, wieder zur TanzZeit ein. Das Tanzcafé für Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und allen, die Spaß am Tanzen haben findet von 15 bis 17 Uhr statt. Ziel der „TanzZeit“ ist es, Menschen mit Demenz vor der Isolation zu schützen. Aus diesem Grund sind auch ausdrücklich alle willkommen, die davon nicht betroffen sind. 

Der Eintritt ist frei.

Für Fragen und Informationen steht das Mehrgenerationenhaus unter der Telefonnummer 05361/ 61374 gerne zur Verfügung.