Auszeichnungen der Stadt

Preise und Top-Platzierungen der Stadt Wolfsburg

Acht Preise und Auszeichnungen hat die Stadt Wolfsburg allein in den letzten sechs Jahren erhalten.

Das Wolfsburger RathausSeit Jahren unternimmt Wolfsburg mit Erfolg Anstrengungen für den wirtschaftlichen Aufschwung, für ein lebenswertes und familienfreundliches Umfeld, zur Förderung des Arbeitsmarktes und in vielen anderen Bereichen.

Der Erfolgskurs Wolfsburgs ist in zahlreichen Studien, Erhebungen und durch Auszeichnungen dokumentiert. Zuletzt wurde die Stadt 2014 als Kinderfreundliche Kommune ausgezeichnet.

Überblick der Auszeichnungen für Wolfsburg

Theatersanierung vom Niedersächsischen Umweltministerium ausgezeichnet

Die Stadt Wolfsburg hat auch dieses Jahr wieder am niedersächsischen Klimaschutzwettbewerb „Klima kommunal 2016“ teilgenommen und gewonnen. Der städtische Wettbewerbsbeitrag, die ganzheitliche Sanierung des denkmalgeschützten Theaters von Hans Scharoun, wurde als Leuchtturmprojekt mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand gestern (29. August) im Alten Rathaus in Hannover statt. Für die Stadt Wolfsburg nahmen Lorenz Haselhorst, Heidi Fengel und Thomas Göhring die Auszeichnung vom Niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel und dem Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens, Dr. Marco Trips, entgegen.

Das ist die zweite Auszeichnung in Folge, denn bereits beim letzten Wettbewerb im Jahr 2014 erhielt Wolfsburger für das städtische Förderprogramm Altbausanierung ein Preisgeld in Höhe von 7.000 Euro.

Die Marke von 120.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen hat Wolfsburg im September 2015 erstmals überschritten. Der neue Beschäftigungsrekord ist mit 120.501 allerdings eine Momentaufnahme zum 30. September 2015. Die Zahlen wurden wenige Tage nach Bekanntwerden der Vorfälle bei Volkswagen erhoben, was bei der Betrachtung entsprechend berücksichtigt werden sollte.

Dies gilt ebenfalls für das neue Regionalranking des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zur Leistungsfähigkeit deutscher Regionen, bei dem Wolfsburg erneut einen Spitzenplatz einnimmt. Als dynamischste Region Deutschlands positionierte sich Wolfsburg wieder unter den zehn leistungsfähigsten Regionen.

Die Studie wertete anhand verschiedener Indikatoren die Dynamik und das Niveau im Bereich Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität aus. Die hervorragenden Platzierungen bestätigten die Ergebnisse früherer Rankings und zeigen, dass Wolfsburg eine sehr gute Ausgangssituation besitzt, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen.

„Die neusten Statistiken sind der Beweis für die erfolgreiche Entwicklung des Standortes Wolfsburgs. Jetzt steuern wir auf schwierigere Zeiten zu. Es gilt das hohe Niveau so weit wie möglich zu halten. Genau wie das Institut der deutschen Wirtschaft sind für mich Innovationen der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs über die Ergebnisse und gab einen Ausblick auf die künftigen Herausforderungen.

„Neben Innovationen ist der Wohnungsbau dringender denn je. Die Nachfrage nach Wohnraum ist immer noch enorm hoch. Mit der Wohnbauoffensive lösen wir Investitionen von über einer Milliarde Euro aus, die wie ein kommunales Konjunkturprogramm wirken. Mit den neuen Einwohnern schaffen wir es die vorhandene Wirtschaftskraft besser zu nutzen, indem Kaufkraft und damit Arbeitsplätze in Wolfsburg bleiben oder entstehen können“, unterstreicht Mohrs die wirtschaftliche Bedeutung der Wohnbauoffensive.

Wolfsburg zählt zu den fünf zukunftsstärksten Standorten Deutschlands

Der jetzt veröffentlichte Zukunftsatlas 2016 der Prognos AG in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt sieht Wolfsburg im Vergleich aller 402 deutschen Kreise und kreisfreien Städte unter den Top 5 Regionen mit den besten Zukunftschancen. Bewertet wurden hierbei der Status Quo und die jüngste Entwicklung in den Bereichen Demografie, sozialer Lage, Wohlstand, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation.

Das Ranking ermittelt anhand von 29 makro- und sozioökonomischen Indikatoren die Zukunftschancen aller 402 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Als zusätzliches Bewertungskriterium ist in dieser Ausgabe der Digitalisierungskompass enthalten, welcher Anhang eines 5-Sterne-Ratings anzeigt, wie gut eine Region für den digitalen Wandel aufgestellt ist.

Im Gesamtranking liegt Wolfsburg auf dem fünften Platz und bildet zusammen mit der Stadt Braunschweig und dem Landkreis Gifhorn einen der zukunftsträchtigsten Räume in Norddeutschland. Wolfsburg punktete mit seiner Wirtschaftsstärke, Innovationskraft und seiner hohen Dynamik. Die Top-Platzierungen des Rankings 2016 bestätigen die Ergebnisse für Wolfsburg aus vorangegangenen Regionalvergleichen des Instituts aus den Jahren 2004, 2007, 2010 und 2013.

„Der neuste Zukunftsatlas ist der erneute Beweis für die erfolgreiche Standortentwicklung und die sehr guten Langfristperspektiven Wolfsburgs“  freute sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs über die Ergebnisse. Bei der hervorragenden Platzierung muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Auswirkungen der Vorfälle bei Volkswagen im vergangenen Jahr größtenteils noch nicht berücksichtigt wurden und der Zukunftsatlas auch einige Schwächen identifiziert hat.

„Beim Zukunftsthema Digitalisierung hat der Standort Wolfsburg einen zu großen Abstand auf die Spitzenregionen. Wir haben das Thema erkannt und im vergangenen Jahr einen Masterplan zum Ausbau der digitalen Infrastruktur erarbeitet. Ab 2017 startet der Glasfaserausbau. Jetzt brauchen wir eine Strategie, wie wir damit möglichst viel Innovation und Wertschöpfung generieren können“, unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs die künftigen Herausforderungen des Standortes Wolfsburg.

Die Skateskulptur im AllerparkDie Skateskulptur im Allerpark in Wolfsburg ist jetzt von der Fachjury des Deutschen Spielraum-Preises 2015 zum Thema „Barrierefreie Spiel- und Bewegungsräume“ mit einem von vier zweiten Plätzen ausgezeichnet worden. Der Deutsche Spielraum-Preis wird von der Stadt und Raum Messe und Medien GmbH in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz GALK beim Deutschen Städtetag (DST) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ausgelobt.

Mit dem Preis werden modellhafte und vorbildliche Spielräume mit hochdotierten Sach-Preisen in Höhe von insgesamt 21.000 Euro prämiert. Vergeben wurde der Preis kürzlich auf der Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen (FSB) in Köln. Wolfsburgs Platzierung ist mit einem Gutschein für ein Spielgerät in Höhe von 1.500 Euro verbunden.

„Die Geschäftsbereiche Grün und Jugend hatten in den Planungsprozess für die Skateskulptur intensiv die Nutzer der ehemaligen Anlage einbezogen. Ziel war es eine neue Skateskulptur zu schaffen, die regionale Aufmerksamkeit besitzt. Die Auszeichnung bestätigt uns“, freute sich Stadtbaurätin Monika Thomas.

Die Stadt Wolfsburg und das zuständige Fachplanungsbüro, DSGN concepts, erhielten für die im Juni dieses Jahres eröffnete Skateskulptur im Allerpark. Von 45 Bewerbern wurden insgesamt zwölf ausgezeichnet. Entgegengenommen wurde der Preis vom Geschäftsbereich Grün der Stadt gemeinsam mit Vertretern des DSGN concepts Planungsbüros. Die vier Hauptpreise wurden für Projekte in Lausanne, Langenhagen, Reutlingen und  Leipzig vergeben.

Die Jury lobte die barrierefreie Zugänglichkeit der Skateskulptur. Sie betonte zudem, dass durch die enge Zusammenarbeit von DSGN concepts mit dem Wheelchairskater David Lebuser eine rollstuhlgerechte Anlage entstanden ist, in der der Rollstuhl sogar zum Sportgerät werden kann. Das wurde von der Jury als größte Besonderheit angesehen.

Durch die öffentliche Zugänglichkeit der Skateskulptur könne das Miteinander zwischen Skatern, BMX-Bikern und  Wheelchairskatern auch von Passanten beobachtet werden und zur Bewusstseinsbildung gegenüber den Stärken von Menschen mit Behinderungen beitragen.

Die Stadt Wolfsburg versucht diese Besonderheiten durch gezielte Aktionen ins Bewusstsein der potentiellen Nutzer zu bringen. So bot sie in Zusammenarbeit mit David Lebuser im September 2015 einen Wheelchair-Skating-Workshop auf der neuen Skateskulptur an. Dabei wurden die Teilnehmer, die teilweise sogar aus Kassel angereist waren, in der Bewältigung von Hindernissen unter anderem im Straßenraum geschult. Zudem versuchten sie sich selbst an dem Fahren in der Skateskulptur. Einen solchen Workshop soll es auch im kommenden Jahr wieder geben.

Wirtschaftsminister Olaf Lies (Mitte) übergibt das Zertifikat an Ingrid Reher (links) und Mary Achtermann (rechts)Foto: Jelca Kollatsch © Model Release: No Property Release: No. Die hochauflösenden Originaldaten können per Email angefordert werden.Die Stadt ist mit dem Zertifikat „Demografiefest – Sozialpartnerschaftlicher Betrieb“ ausgezeichnet worden. Damit würdigt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, dass sich die Stadt intensiv mit dem demografischen Wandel innerhalb der Verwaltung auseinandersetzt. Das Zertifikat wurde der Geschäftsbereichsleiterin Personal, Ingrid Reher, und Mary Achtermann vom Gesamtpersonalrat kürzlich vom niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies in Hannover überreicht. Es gilt für zunächst zwei Jahre und kann nach erneuter Prüfung wieder vergeben werden.

Die Stadt wirkt dem demografischen Wandel bereits seit geraumer Zeit mit unterschiedlichen Maßnahmen entgegen. So gibt es spezielle Trainee-Programme für Hochschulabsolventen, Fort- und Weiterbildungsangebote und Präventionsmaßnahmen für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Auch mit der Vertrauensarbeitszeit kann die Stadt Wolfsburg als familienfreundliche Arbeitgeberin punkten.

„Dieses Zertifikat ist ein Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Ingrid Reher. „Die Verwaltung wird die vereinbarten Ziele wie beispielsweise zur Anpassung der Arbeitsgestaltung an die Lebensphasen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Förderung des lebenslangen Lernens und der Gesundheitsförderung auf sozialpartnerschaftlichem Weg angehen.“ Das Zertifikat wurde neben der Stadt Wolfsburg an elf weitere Behörden und Betriebe vergeben. Sie wurden dabei von der niedersächsischen Demografieagentur unterstützt und beraten.

Die Auszeichnung als Kinderfreundliche KommuneAls erste Großstadt in Deutschland erhält Wolfsburg das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Damit wird der systematische Einsatz der Stadt für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes ausgezeichnet. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen hat die Stadt in einer zweijährigen Pilotphase einen Aktionsplan für Kinderfreundlichkeit erarbeitet, der in den kommenden vier Jahren umgesetzt werden soll. Wolfsburg erhält nach dem hessischen Hanau als zweite deutsche Stadt das Siegel und stellt sich damit einem regelmäßigen Prüfverfahren.

Ein solcher „Kinderrechte-TÜV“ arbeitet in Nachbarländern wie der Schweiz und in Frankreich bereits erfolgreich auf der Grundlage der internationalen Child Friendly Cities Initiative. Das Siegel vergibt der von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragene Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“. Auf einer feierlichen Veranstaltung in Wolfsburg wurde der Stadt das Siegel heute überreicht.

Wolfsburg reichte einen Aktionsplan mit anspruchsvollen Maßnahmen ein

„Die Sachverständigenkommission würdigt mit ihrer Entscheidung zur Siegelvergabe an Wolfsburg die anspruchsvollen Maßnahmen im vorgelegten Aktionsplan. Wir sind sicher, dass die Umsetzung dieser Maßnahmen Wolfsburg kinder- und jugendfreundlicher machen wird und die jungen Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit erhalten, sich selbst mit einzubringen“, sagte Pia-Yvonne Schäfer, Stellvertretende Vorsitzende der Sachverständigenkommission.

„Die Stadt Wolfsburg hat mit ihrem Kinder- und Jugendbüro beste Voraussetzungen, um den Aktionsplan in den nächsten vier Jahren umzusetzen. Wir freuen uns, dass die Ergebnisse aus den Kinderbefragungen und den Stadtspieler-Runden in den Aktionsplan eingeflossen sind. Wenn die Stadt Wolfsburg ihre Kinder und Jugendlichen nun auch stark in die Umsetzung des Aktionsplans einbezieht, ist die lokale Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention hier auf einem sehr guten Weg“, sagte Dr. Sebastian Sedlmayr, Leiter der Abteilung Kinderrechte und Bildung bei UNICEF Deutschland.

Klaus Mohrs sieht Auszeichnung als Ansporn

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs nimmt die Auszeichnung mit Freude entgegen: „Das der Stadt Wolfsburg verliehene Siegel ist für uns Ehre und Anerkennung für den bereits eingeschlagenen Weg hin zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt, aber auch Ansporn zugleich. Kinderfreundliche Stadtpolitik ist für uns eine Politik mit Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Unsere Aufgabe für die nächsten vier Jahre besteht nun darin, den Aktionsplan mit Leben zu füllen. Wir wollen die Berücksichtigung der Rechte von Kindern und Jugendlichen Stück für Stück in das Alltags-, Verwaltungs- und Politikhandeln integrieren und sie fest in den Köpfen unserer Bürgerinnen und Bürger verankern.“

Das Siegel basiert auf der Child Friendly Cities Initiative, für die das UNICEF-Forschungszentrum Innocenti in Florenz internationale Standards und Instrumente entwickelte. Kernelemente sind: Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, eine kinderfreundliche Rahmengebung, ein übergreifender Aktionsplan, die Interessenvertretung für Kinder, der Vorrang des Kindeswohls, ein ausgewiesener Kinder- und Jugendetat, ein regelmäßiger Bericht der Kommune, sowie die Information über Kinderrechte und die Unterstützung von Kinderrechtsorganisationen.

Die Kommunen beginnen mit einer Standortbestimmung anhand eines Fragebogens. Workshops mit Kindern und Jugendlichen ermitteln deren Wünsche und Vorschläge, die in den Aktionsplan einfließen. Darin sind die Ziele, Zeitpläne und Verantwortlichkeiten festgehalten. Der Aktionsplan wird vom Stadt- oder Gemeinderat beschlossen und bildet die Grundlage für die Vergabe des Siegels. So wird also kein Ergebnis zertifiziert, sondern ein Prozess. Dieser wird von einer Sachverständigenkommission unterstützt und regelmäßig evaluiert. Das Siegel wird für vier Jahre an Wolfsburg vergeben und kann danach mit einem neuen Aktionsplan verlängert werden.
 

Ein Ortsschild mit der Ausschrift ''Städteranking 2014'' © Programmfabrik - Fotolia.comErneut ein Spitzenplatz für Wolfsburg im aktuellen Städteranking der Wirtschaftswoche und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Consult). Die Stadt belegt in der Dynamik bundesweit den ersten Rang. Schon im vergangenen Jahr war Wolfsburg unter den rund 70 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland mit deutlichem Vorsprung die dynamischste Stadt und kam insgesamt den vierten Platz. Vor vier Jahren war es noch der 35. Rang.

Im Niveauranking kam Wolfsburg wieder auf Platz vier und steht beispielsweise vor Städten wie Stuttgart oder Frankfurt am Main. „Das Ergebnis beweist eindeutig, dass insbesondere die Bewertung aus dem vergangenen Jahr nicht nur eine Momentaufnahme war und bestätigt erneut sehr eindrucksvoll die Stärke unserer Stadt im bundesdeutschen Vergleich", freute sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs über die Veröffentlichung des Umfrageergebnisses im Städteranking 2014.

Wolfsburg verfügt über hervorragende Arbeitsplatzbedingungen

„Wolfsburg ist eine junge und sehr innovative Stadt mit hervorragenden Arbeitsplatzbedingungen. Bei inzwischen über 124.000 Einwohnern arbeiten hier rund 116.000 Menschen. Dadurch ist die Zahl der Einpendler mit rund 75.000 Menschen täglich sehr hoch. Diese von den Straßen zu bekommen und Ihnen ein Wohnangebot in Wolfsburg anbieten zu können ist eines unserer vorrangigen Ziele für die kommenden Jahre. Vor dem Hintergrund haben wir vor zwei Jahren eine Wohnbauoffensive gestartet, durch welche wir bis 2020 insgesamt 6.000 neue Wohneinheiten schaffen und auf 130.000 Einwohner wachsen möchten“, unterstreicht Klaus Mohrs.

„Wolfsburg ist schuldenfrei und investiert auch in anderen Bereichen in die Verbesserung der Lebensqualität. Dabei steht vor allem die bauliche und qualitative Weiterentwicklung unserer kommunalen Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten sowie Sportstätten im Fokus der Zukunftsinvestitionen für unsere Stadt. Angesichts dieser Investitionen freue ich mich besonders, dass sich Wolfsburg gerade in Puncto Lebensqualität so stark verbessert hat", betont das Stadtoberhaupt.

„Erfreulich für unsere Region ist auch, dass sich mit Braunschweig eine zweite Stadt im Top-Ranking (Dynamik Platz 6) befindet. Dieses unterstreicht noch einmal deutlich, welche Bedeutung und Stärke die oberzentrale Achse Wolfsburg-Braunschweig-Salzgitter für die Region und ganz Niedersachsen hat“, hebt Oberbürgermeister Mohrs hervor.

Politikaward Empfangsgremium (v.l.n.r. Felix Kurkowski (Werbegagentur Explizit), Petra Ringmann (GB Jugend, Stadt Wolfsburg), Stadträtin Iris Bothe (Stadt Wolfsburg), Dennis Weilmann (Referat Kommunikation, Stadt Wolfsburg); Foto: Laurin Schmid / Helios Media © Laurin Schmid - Helios MediaWolfsburger Kinder, Eltern und Erzieher haben den Bären Wolle Wolfsburg schon lange ins Herz geschlossen. Mit seiner kindlich-frechen Art überzeugte er nun auch die Jury des renommierten Politikawards von seinen Qualitäten als Botschafter für die Bedürfnisse der kleinsten Wolfsburger.

Am Montagabend, 25. November, kürten die Experten für politische Kommunikation die Kampagne der Stadt Wolfsburg "Wolfsburg wird die Kinderstadt" zur besten des Jahres 2013 in der Kategorie "Kampagnen öffentlicher Institutionen". Sie setzte sie sich gegen Mitstreiter wie das Bundeswirtschaftsministerium, das Umweltministerium Baden-Württemberg, die Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht" und das Technische Hilfswerk durch.

Die Preisverleihung fand in Berlin statt

Bei einer Galaveranstaltung im Tipi am Kanzleramt in Berlin nahmen für die Stadt Wolfsburg Jugenddezernentin Iris Bothe, Dennis Weilmann, Leiter des Referats Kommunikation, und Petra Ringmann, Leiterin der Abteilung Kindertagesbetreuung, sowie für die Werbeagentur Explizit Geschäftsführer Felix Kurkowski den Preis entgegen. Dennis Weilmann ist stolz: "Allein die Nominierung für den Politikaward war ein großer Erfolg. Der Gewinn des ersten Platzes ist eine sensationelle Auszeichnung und eine tolle Bestätigung für die gute Arbeit der Stadt Wolfsburg." In weiteren Kategorien sind unter anderem die Kampagne der CDU zur Bundestagswahl und die Fanta-Spielplatzinitiative von Coca Cola ausgezeichnet worden. Zum Politiker des Jahres wurde Martin Schulz, Präsident des Europaparlaments, gekürt, zur Innovation des Jahres das Digitalmagazin "2 Minuten" von Bündnis 90/Die Grünen.

Wichtiges Bewertungskriterium war Effizienz

Wichtiges Bewertungskriterium war neben der Kreativität vor allem die Effizienz der Kampagne. "Mit der Wolle-Kampagne haben wir unser Ziel, die hohe Qualität der Kinderbetreuung in Wolfsburg zu sichern, voll erreicht. Das hat auch die Jury des Politikawards beeindruckt", erklärt Iris Bothe. "Trotz des deutschlandweiten Fachkräftemangels haben wir genügend Betreuer werben können, um jedes Wolfsburger Kind unter drei Jahren mit einem Betreuungsplatz zu versorgen. Wolle hat nicht nur informiert, er ist im Alltag von Kindern, Eltern und Erziehern präsent. Die Kleinen freuen sich riesig, wenn der Bär sie in Lebensgröße bei Veranstaltungen besucht. Zuhause spielen sie mit dem Wolle-Kuscheltier. Eltern und Erzieher nutzen Wolles eigene E-Mailadresse, um uns ihre Wünsche und Probleme mitzuteilen."
Der Politikaward gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Arbeiten auf dem Gebiet der politischen Kommunikation im deutschsprachigen Raum. Er wird jährlich von dem Magazin politik&kommunikation verliehen.

Das Logo der Prognos AG © Prognos AGDer jetzt veröffentlichte Zukunftsatlas 2013 der Prognos AG in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt sieht Wolfsburg im Vergleich aller 402 deutschen Kreise und kreisfreien Städte erneut unter den zehn Regionen mit den höchsten Zukunftschancen. Bewertet wurden hierbei der Status Quo und die jüngste Entwicklung in den Bereichen Demografie, sozialer Lage, Wohlstand, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation.

Das Ranking ermittelt anhand von 29 makro- und sozioökonomischen Indikatoren die Zukunftschancen aller 412 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Die ausgewählten Indikatoren bilden die Zukunftsfähigkeit der Regionen in verschiedenen wirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutsamen Themenbereichen ab.

Im Gesamtranking liegt Wolfsburg auf dem neunten Platz und lässt andere norddeutsche Regionen wie Hamburg, Hannover oder Braunschweig hinter sich. Wolfsburg punktete wieder mit seiner hohen Dynamik und auch mit dem geringsten Verschuldungsgrad in der Bundesrepublik.

Die Top-Platzierungen des Rankings 2013 bestätigen die Ergebnisse für Wolfsburg aus vorangegangenen Regionalvergleichen des Instituts aus den Jahren 2004, 2007 und 2010.

"Dass Wolfsburg eine hervorragende Arbeitsplatzdynamik hat, ist sicher den meisten bekannt. Für Wolfsburg ist es aber besonders wichtig, dass sich die Stadt auch in den Bereichen Demographie, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und soziale Lage spürbar verbessern konnte", unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Im Zeitverlauf wird deutlich, dass Wolfsburg den Abstand zu den standortstärksten Regionen in Süddeutschland immer weiter verringert hat und sich nunmehr auf Augenhöhe befindet.

Das Logo der Aktion ''Charta der Vielfalt''Die Charta der Vielfalt ist aus dem Diversitiy-Gedanken 2010 von 10 Unternehmen initiiert entstanden und wurde von der Stadt Wolfsburg im Dezember 2013 unterzeichnet. Heute ist es eines der größten unternehmerischen Netzwerke Deutschlands und wird vom 2010 geründeten Verein „Charta der Vielfalt e.V.“ operativ gesteuert. Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Die Charta der Vielfalt ist keine rechtliche Grundlage, sondern eine freiwillige Selbstverpflichtung, die Vielfalt als Unternehmenskultur ansieht und den Wertewandel fördert. Um den Wandel steuerbar machen zu können, müssen Strategien, Maßnahmen und Instrumente zusammenfasst werden und dies als eine gesellschaftspolitische Verpflichtung sowie wirtschaftliche Notwendigkeit (Fachkräftemangel) ansehen werden.

Dabei ist der Vielfalt-Gedanke auf alle gesell schaften Bereiche auszuweiten. Er umfasst Geschlecht, Alter, ethnische Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung und Behinderung.Vorteile der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt sind hierbei speziell:

1. positive Imagebildung: Die Öffentlichkeit honoriert das offene Denken.

2. Bindung von Beschäftigten: Geringe Fluktuation aufgrund des Gefühls Verstanden zu werden und, dass die Persönlichkeit geschätzt wird.

3. Effizienzsteigerung: Wertschätzung und Anerkennung führen zu höherer Motivation und gemischte Teams kommen zu kreativeren und innovativeren Lösungen.

4. Recruiting: Vorurteilsfreie Kultur im Unternehmen ist Entscheidungsfaktor für potentielle Bewerber/innen.

5. Gewinnung neuer Partner: Heterogene Belegschaft bietet optimierte Zielgruppenansprache.

Nun ist es an der Stadt Wolfsburg die Kultur der Vielfalt noch weiter zu etablieren. Dazu gehört auch die Überprüfung und Anpassung von Prozessen. Viele gute Aktionen und Ansätze sind bereits geschaffen, die lediglich noch gezielter kommuniziert werden können.

Das Logo des deutschen Unternehmenspreis GesundheitDer Sonderpreis „Fit in die Zukunft“ wurde an die Stadt Wolfsburg mit ihren 2.100 Beschäftigten für vorbildliches Demografiemanagement verliehen. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist in der Heimatstadt von VW schon seit über einem Jahrzehnt Thema. Nun setzt die Stadt unter anderem mit dem von der Gewerkschaft Ver.di unterstützten Modellprojekt "Demografischer Wandel“ neue Maßstäbe: Demografie Lotsen arbeiten als Multiplikatoren, altersgerechte Qualifizierungsprogramme werden ermöglicht, ein Modell zum Wissenstransfer oder die Erhöhung der Ausbildungsquote samt Übernahme der Auszubildenden sorgen dafür, dass die Stadtverwaltung in eine erfolgreiche Zukunft geht.

Weiterführende Informationen

Das Logo zur Aktion ''Kampagne Fairtrade Towns'' © Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e.V.

Wolfsburg weiterhin Fairtrade-Stadt

Engagement für Fairen Handel vorbildlich – Auszeichnung verlängert

Seit Juni 2010 trägt Wolfsburg den Titel Fairtrade-Stadt. Nach eingehender Prüfung der Kriterien wurde bestätigt, dass Wolfsburg den Titel zwei weitere Jahre tragen darf. „Das kontinuierliche Engagement Ihrer Stadt für den Fairen Handel möchten wir mit einer Verlängerung des Titels Fairtrade-Town bestätigen. Die Stadt Wolfsburg übernimmt eine Vorreiterrolle im Rahmen der Kampagne und eine Vorbildfunktion für viele weitere Kommunen.“ hebt der gemeinnützige Verein TransFair hervor.

Die Auszeichnung Fairtrade-Stadt ist den vielen Initiativen zur Förderung des Fairen Handels in Wolfsburg zu verdanken. Dazu gehört, dass in Schulen am Thema Fairer Handel gearbeitet wird, in Kirchengemeinden und Vereinen fair gehandelter Kaffee oder Tee verwendet und Infoaktionen zur Förderung des fairen Handels durchgeführt werden, in Cafés, Restaurants, Kantinen und dem Einzelhandel fair gehandelte Produkte angeboten werden. Das Engagement der Eine-Welt-Läden als auch die Unterstützung durch den Rat der Stadt sind weitere wichtige Bestandteile.

Die Kampagne Fairtrade-Stadt wird vom Verein TransFair, der auch das bekannte Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte vergibt, organisiert. Mittlerweile gibt es über 2.000 Fairtrade-Städte in 26 Ländern. Dazu zählen auch die Metropolen London, Rom und San Francisco. In Deutschland tragen bisher 415 Kommunen den Titel - Wolfsburg wurde nach Hannover als zweite Stadt Niedersachsens ausgezeichnet.

Der Faire Handel bewirkt, dass das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessert wird. Zu den Standards des Fairen Handels gehören zum Beispiel langfristige und transparente Handelsbeziehungen, Mindestpreise, umweltschonende Anbaumethoden, Möglichkeiten der Vorfinanzierung und das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit. Global denken- lokal handeln – die Unterstützung des Fairen Handels ist eine gute Möglichkeit, dieses Motto in die Tat umzusetzen. Weitere Informationen rund um das Projekt Fairtrade-Stadt gibt es im Agenda 21-Büro der Stadt Wolfsburg (Ingeburg Schoß, Tel: 05361-282513).

PreisübergabeDass Wolfsburg "Lust an Familie" hat und macht, ist spätestens seit dem Start der gleichnamigen Familieninitiative im Jahr 2006 auch außerhalb der Stadtgrenzen bekannt. Nun hat die Stadt Wolfsburg den offiziellen Titel für ihr Engagement erhalten: Wolfsburg ist die familienfreundlichste Stadt im Land Niedersachsen. Beim Wettbewerb um den Familienpreis des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit nahm Oberbürgermeister Prof. Rolf Schnellecke die Auszeichnung von Ministerin Mechthild Ross-Luttmann entgegen. "Familienfreundlichste Stadt in Niedersachsen zu sein, ist eine der schönsten Auszeichnungen für Wolfsburg. Damit werden die vielfältigen Aktivitäten für Jugend und Familie von höchster Stelle gewürdigt. Wir sind alle dankbar und stolz auf diese Anerkennung", freute sich Prof. Schnellecke.

Die Preisübergabe erfolgte in Hannover

Bei der Preisübergabe heute in Hannover zeigte sich die Jury um Dr. Hubert Meyer, Geschäftsführerendes Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Landkreistages, sichtlich beeindruckt: "Besonders an dem Konzept der Stadt Wolfsburg ist, dass die Stadt das Wohlfühlen in der Kommune mit Familienfreundlichkeit verknüpft. Das Konzept fußt auf einem breiten Netzwerk und äußert sich auf vielfältige Weise."

"Wir sind im Lauf der Jahre zu einer Wohlfühlstadt mit hoher Lebensqualität geworden. Die Auszeichnung macht deutlich, dass wir landesweit mit unserer Strategie auf Erfolgskurs sind", sagt Stadtrat Werner Borcherding.

Motto des Familienpreises war "Kommunen für Familien in Bewegung! - Familien im Blick bei Freizeit, Sport und Kultur"

Ausgeschrieben wurde der Familienpreis zum Motto "Kommunen für Familien in Bewegung! – Familien im Blick bei Freizeit, Sport und Kultur". Bewerben sollten sich Kommunen, bei denen Aspekte wie eine gute Betreuung der Kinder oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter selbstverständlich sind und auch ein familienfreundlicher Zugang zu Freizeit, Sport und Kultur ermöglicht wird. Wichtig für die Kommission des Ministeriums waren nachhaltige Planungen, die die Infrastruktur für Familien stärken. Besonderes Augenmerk wurde auf Kommunen gelegt, denen es gelingt, vor allem auch mit kleineren Maßnahmen gute Rahmenbedingungen für Familien zu schaffen. "Dass wir bei einem Wettbewerb dieser Art teilnehmen, ist bei unseren Angeboten doch klar", sagt Kathrin Mohrs, Projektleiterin des Teams Wohlfühlstadt. "Mit Beispielen zum Wolfsburger Engagement für Familien, wie unter anderem "Schule singt", dem Internationalen Figurentheaterfestival, der betreuten Feriensportwoche, dem Familiensportabzeichen, dem Online-Ferienkalender haben wir die Jury überzeugt", ergänzt Mohrs.

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