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Geplante Naturschutzgebietsverordnung Barnstorfer Wald: Nutzung der befestigten Wege wird nicht weiter eingeschränkt

Der Barnstorfer Wald, der sich überwiegend in Landesbesitz befindet, hat sich zu einem hochwertigen Naturraum für die Naherholung aber auch für den Artenschutz entwickelt. Sehr seltene und hochgradig störungsempfindliche Arten sind dort heimisch geworden. In dem Bereich sind bereits zwei Wege schon seit 2012 während der Vogelbrutzeit gesperrt, ohne dass die Erholungsmöglichkeiten im weiträumigen Forst wesentlich eingeschränkt worden wären. Alle anderen befestigten Wege können auch künftig - wie bisher - ganzjährig genutzt werden. 

„Wir können in Wolfsburg stolz sein, dass der Barnstorfer Wald so hochwertig ist, dass sich dort vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie der Schwarzstorch ansiedeln. In der Verantwortung für diese Vogelarten wurden die jetzt schon geltenden Beschränkungen auf zwei Wegen von den Bürgern akzeptiert. Dieses hat dazu geführt, dass diese Vogelarten schon seit mehreren Jahren im Barnstorfer Wald erfolgreich brüten“, hebt Dr. Horst Farny, Leiter des Umweltamtes hervor.

Zuletzt hat der Entwurf der Verordnung zur Ausweisung des Naturschutzgebietes (NSG) Barnstorfer Wald vom 5. Dezember 2016 bis zum 6. Januar 2017 im Rathaus öffentlich ausgelegen und geht nun in die politische Beratung. Dem Rat der Stadt soll die Verordnung noch vor der Sommerpause zur Beschlussfassung vorgelegt werden.


Meldung vom 25.11.2016

Die Biotonne im Winter

Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) gibt Tipps und Hinweise

Die ersten Nächte mit Frost gab es in dieses Jahr bereits und sie haben sich auch das eine oder andere Mal schon negativ in der Müllabfuhr bemerkbar gemacht.
Bei Minusgraden frieren Bioabfälle leicht in der Mülltonne fest. Häufig sind es nasses Herbstlaub oder feuchte Gartenabfälle, welche schon bei geringem Frost am Behälterrand anfrieren. Obwohl die Schüttung am Müllentleerungsfahrzeug so eingestellt ist, dass der Behälter dreimal über Kopf gegen den Deckelöffner schlägt, passiert es, dass die Biotonnen nicht vollständig geleert wird.
Der Abfallbehälter muss grundsätzlich schüttfähig zum Leeren bereitgestellt werden (§ 22 Abs.12  Abfallwirtschaftssatzung). So empfiehlt es sich, nasse Küchenabfälle vorher in eine Lage Zeitungspapier einzuwickeln und die Biotonne an einen geschützten Ort zu stellen, damit ein Einfrieren der Abfälle zumindest erschwert wird. Bei feuchtem Laub und Gartenabfällen sollte vor dem Bereitstellen der Biotonne kontrolliert werden, ob diese eingefroren sind. Mit einem Spaten können diese vereisten Abfälle von der Innenwand gelöst werden. So wird der Tonneninhalt wieder schüttfähig gemacht.
Konnte trotz dieser Vorkehrungen ein Festfrieren der Abfälle nicht verhindert werden und die Mülltonne wurde bei der Schüttung nicht oder nur teilweise entleert, weist die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) ausdrücklich darauf hin, dass kein Anspruch auf Extratouren besteht, um nicht entleerte Biotonnen noch einmal zu schütten. Dieses ist aufgrund der vorgenannten satzungsrechtlichen Regelungen  nicht möglich.
Kommt es dadurch zu Entsorgungsengpässen, besteht die Möglichkeit, selbst die Bioabfälle mit dem eigenen PKW für 4 Euro pro Anlieferung zum Entsorgungszentrum Wolfsburg, Weyhäuser Weg 3 anzuliefern. Kompostierbare Bioabfallsäcke können bei der WAS oder in den Stadt- und Ortsteilsprechstellen zu einem Stückpreis von 2 Euro erworben werden, um sie bei der nächsten Biotonnenleerung daneben zu stellen. www.was-wolfsburg.de/

Umweltamt

Der Ansprechpartner rund um Umwelt-, Boden-, und Gewässerschutz