Streichinstrumente

Eine Geige; Foto: Rainer Sturm / pixelio.deFoto: Eine Geige (Rainer Sturm / pixelio.de)Bei den Streichinstrumenten wird der Ton durch Schwingungen einer Saite erzeugt. Die Schwingungen ruft man in den meisten Fällen mit einem Streichbogen hervor. Der Ton wird durch einen Resonanzboden verstärkt.

Die Musikschule bietet Ihnen Unterricht an den vier gebräuchlisten Streichinstrumenten Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass an.


Eine Geige; Foto: Rainer Sturm / pixelio.deFoto: Eine Geige (Rainer Sturm / pixelio.de)Die Violine und die Viola zählen zur Gruppe der Streichinstrumente: Töne werden, im Unterschied beispielsweise zur Gitarre (Zupfinstrument) durch das Anstreichen der Saiten mit einem Bogen erzeugt. Die Violine ist das kleinste klassische Streichinstrument, gefolgt von der etwas größeren und tiefer klingenden Viola. Beide Instrumente finden Verwendung im Orchester, in der Kammermusik und als Soloinstrumente. Das Repertoire für Violine und Viola deckt alle gängigen Epochen der abendländischen Musikgeschichte ab, beginnend im Frühbarock. Für U- und E-Musik sind Violine und Viola nur bedingt geeignet und finden daher kaum Verwendung in Rock-/Pop-Bands.
 
Voraussetzungen:
Neben einem guten Gehör und motorischer Feinfühligkeit sind vor allen Dingen Geduld, Hartnäckigkeit und die Liebe zum Detail Voraussetzung für das Erlernen des Violin- oder des Violaspiels. Idealerweise liegt das Eintrittsalter etwa parallel zum Einschulungsalter; ein späterer Beginn ist aber durchaus möglich.

Unterricht:
Neben Einzelunterricht bietet die Musikschule der Stadt Wolfsburg auch Gruppenunterricht (2 bis 5 Schüler) an, wobei der Einzelunterricht natürlich die effektivste Lernmethode erlaubt. Eine Unterrichtseinheit beträgt 30 oder 45 Minuten. Außerdem gibt es die Möglichkeit zur Mitwirkung in verschiedenen Musikschulensembles (Streicherkreise, Orchester der Musikschule).

Lehrkräfte: Kristina Klaus, Hans Ulrich Kolf, Lucia-Mariana Matei, Izabela Pacewicz, Antje Parchmann, Zdeněk Sláma
Kinder musizieren mit VioloncellosDas Violoncello gehört ebenfalls zu den Streichinstrumenten.

Im Gegensatz zu Violine und Viola wird das Instrument aufrecht zwischen den Beinen gehalten und steht mit einem ausziehbaren Stachel aus Metall auf dem Boden. Wegen seines Tonumfangs kann es sowohl Bass- als auch Melodieinstrument sein.

In jedem Alter kann mit dem Unterricht begonnen werden. Viele Kinder beginnen im Alter zwischen 6 und 8 Jahren. 

Das Violoncello ist ein sehr vielseitiges Instrument, mit dem man schon schnell in kleinen Ensembles mit anderen Kindern musizieren kann, in einem Orchester spielt oder Kammermusik macht. 

Lehrkräfte: Charlotte Folz, Elisabeth Keseberg

Personen beim Unterricht am KontrabassSeit dem 15. Jahrhundert kennt man Kontrabass-Instrumente. Vom Violone aus der Gambenfamilie abstammend, hat sich aus einer Vielzahl von Formen, Saitenzahlen und Stimmungen der heutige Kontrabass entwickelt. Als tiefstes Instrument der Streicherfamilie ist auch er viersaitig, hat aber eine Quartstimmung E, A, D, G und wird im deutschsprachigen Raum meist mit einem Untergriffbogen, ähnlich wie bei der Gambe gestrichen. Man kann den Bass sowohl sitzend als auch im Stehen spielen.
 
Mit seinem knurrigen, vollen bis gesanglich weichen Ton, stützt er - gezupft oder gestrichen - die Musik harmonisch, rhythmisch und in der Gesamtphrasierung. Darüber hinaus gibt es aber auch für den Kontrabass herrliche Melodien und wunderbare bis sehr anspruchsvolle Sololiteratur.
 
Der Kontrabass wird in jeder Musikrichtung gebraucht: In der Kammermusik, im Streichorchester oder großen Sinfonieorchester genauso wie in der Jazz-, Folk- oder Bluesband.

Altersgerechte, moderne Unterrichtsliteratur sowie Leihinstrumente (auch in kleinen Größen) ermöglichen einen Unterrichtsbeginn ab einem Alter von etwa 8 Jahren. Am Unterrichtsort stehen ebenfalls verschiedene Kontrabässe zu Verfügung, sodass ein Transport nicht nötig ist.
 
Lehrkraft: André Neygenfind

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