FÜRS ALL GENUG - 40 Jahre Städtische Galerie

Werke aus der Sammlung im Dialog mit Wandmalereien von Roland Schappert

Wandmalereien von Roland Schappert im Dialog mit Werken aus der Sammlung (Hann Trier, Maurizio Nannucci, Günther Uecker) © Die Künstler/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg Foto: Wandmalereien von Roland Schappert im Dialog mit Werken aus der Sammlung (Hann Trier, Maurizio Nannucci, Günther Uecker) © Die Künstler/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg 21.10.2014 bis 30. August 2015

Zum Jubiläum des vor 40 Jahren gegründeten Museums für zeitgenössische Kunst der Stadt Wolfsburg präsentiert die Städtische Galerie erstmals Teile ihres dauerhaften Sammlungsbestandes in einem wechselseitigen Dialog mit temporären Wandmalereien des Künstlers Roland Schappert. Damit stellt sich die Städtische Galerie zentralen Fragen des Sammelns und Bewahrens, Auswählens und Bewertens, vor dem Hintergrund, dass die Bedeutung von Kunstwerken, von Generation zu Generation, immer wieder neu verhandelt und hinterfragt werden muss.

Roland Schappert, 1965 in Köln geboren, arbeitet an der Schnittstelle von Text, Zeichnung, Malerei, Grafik, Video, Dichtkunst und Essay. Sein Anliegen ist es, das Bild undogmatisch und frei zu denken und die Wirkungsmöglichkeiten bildnerischer Gattungen sowie ihre Grenzen immer wieder neu auszuloten und zu befragen. Hierfür bedient sich der Künstler unterschiedlichster Bild- und Textfragmente, aus denen er im Prozess von Überlagerung, Überschreibung, Ausstreichen und Auswischen, seine Wandschriftbilder entwickelt.

In der Dauerausstellung werden diese Wandmalereien in einen spannungsreichen Dialog zu den Werken der Sammlung gesetzt, um den Besucherinnern und Besuchern der Städtischen Galerie neue Sichtweisen auf gut bekannte wie auch auf hier erstmals gezeigte Kunstwerke aus dem Bestand zu eröffnen. Zugleich soll durch das konzeptuelle und gestalterische Zusammenspiel das Museum als ganz besonderer Ort der Geschichte wie auch der Gegenwart, des Alten und des Neuen gekennzeichnet und beleuchtet werden. Denn insbesondere seit 1945 hat die jüngste Geschichte bis zu unserer Gegenwart gezeigt, dass die Frage, was Kunst heute eigentlich ist, immer wieder neu verhandelt und jede Generation ihre eigene Kunst und Geschichte sich immer wieder neu erschließen muss.


Die vierfarbige Neonarbeit „MEHR“ von Maurizio Nannuci aus dem Jahr 2001 ist ebenfalls in der Jubiläumsausstellung zu sehen © Der Künstler, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie WolfsburgFoto: Die vierfarbige Neonarbeit „MEHR“ von Maurizio Nannuci aus dem Jahr 2001 ist ebenfalls in der Jubiläumsausstellung zu sehen © Der Künstler, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie WolfsburgWandmalereien von Roland Schappert im Dialog mit Werken aus der Sammlung (Steffen Lucht, Horst Antes ) © Die Künstler/ VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg Foto: Wandmalereien von Roland Schappert im Dialog mit Werken aus der Sammlung (Steffen Lucht, Horst Antes ) © Die Künstler/ VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg Blick in die Ausstellung "FÜRS ALL GENUG" Werke aus der Sammlung (Heinz Mack, Angela Bulloch, Arnulf Rainer) im Dialog mit Wandmalereien von Roland Schappert © Die Künstler/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie WolfsburgFoto: Blick in die Ausstellung "FÜRS ALL GENUG" Werke aus der Sammlung (Heinz Mack, Angela Bulloch, Arnulf Rainer) im Dialog mit Wandmalereien von Roland Schappert © Die Künstler/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: W. Heimermann, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg

 

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