Leben mit Demenz

Als eine der häufigsten Krankheiten im Alter fordert Demenz die Betroffenen und ihre Angehörigen besonders heraus, weil damit der Abbau von geistigen sowie sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten verbunden ist. Es gibt jedoch Wege, den Alltag der Erkrankten würdevoll und so lange wie möglich auch unabhängig zu gestalten. 

Wir

  • beraten Sie zu den speziellen Leistungen der Pflegeversicherung
  • informieren Sie über regionale Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten
  • kennen Entlastungsangebote für pflegende Angehörige

Zudem bieten wir auch selbst Veranstaltungen für Betroffene und ihre Angehörigen an. 

Wir arbeiten mit der gerontopsychiatrischen Beratungsstelle AGE zusammen.



Wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre Familie, um Ihre persönliche Situation zu besprechen und gemeinsam mit Ihnen eine  Weg zu finden, der Ihnen hilft. Auf Wunsch kann unsere Beratung auch in Ihrer vertrauten Umgebung stattfinden. Unsere Beratung erfolgt persönlich, neutral und selbstverständlich kostenfrei. Wenn Sie mehr über das Thema "Demenz" wissen möchtzen, wenden Sie sich gerne an uns.


Telefon: 05361 28-2848

Öffnungszeiten des Senioren-und Pflegestützpunktes:

Montag und Dienstag 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch und Freitag 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag 08:30 - 17:30 Uhr

Die Beratungsstelle der Stadt Wolfsburg ist auf psychiatrische Hilfen für ältere Bürger spezialisiert ist und bietet Hausbesuche und Beratungen an. Des Weiteren werden von AGE auch Kurse für Angehörigengruppen angeboten sowie eine Gedächtnissprechstunde für ältere Wolfsburger, die unter zunehmender Vergesslichkeit oder verlangsamter Denkfähigkeit leiden.

Zur Seite der gerontopsychiatrischen Beratungsstelle der Stadt Wolfsburg (AGE)


Das Projekt FIDEM steht für

Frühzeitige Interventionen in der hausärztlichen Versorgung Demenzkranker durch Implementierung nichtärztlicher Beratungs- und Unterstützungsangebote
im Rahmen der Pflegeversicherung.
Das Projekt FIDEM wurde am 30.09.2012 nach 3-jähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen.
An dem Projekt beteiligte sich auch die Stadt Wolfsburg - AGE-Psychiatrische Hilfen für ältere Bürger.

Eine nahestehende Person zu pflegen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die pflegebedürftige Person kann sich durch ihre Krankheit oder die schwindende Selbstständigkeit stark verändern. Wir besprechen mit Ihnen gerne individuell Ihre Situation im Pflegestützpunkt oder bei Ihnen zu Hause.

Lesen Sie hier nähere Informationen über die Hilfen für pflegende Angehörige


Pflegeheime bieten eine Versorgung rund um die Uhr an.


Hier finden Sie eine Übersicht der Pflegeheime in Wolfsburg

Eine besondere Wohnform für demenziell Erkrankte bietet die Neuland Wohnungsgesellschaft in Detmerode, "Neues Land". Sie ist in enger Zusammenarbeit zwischen der Neuland, dem Senioren- und Pflegestützpunkt und weiteren Institutionen entstanden. Sie bietet auf 400 Quadratmetern bis zu zehn Senioren ein gemeinsames Zuhause mit persönlichem Wohnbereich und ambulanter Betreuung. Zusätzliche Services wie eine Praxis für Allgemeinmedizin und ein Pflegedienst direkt im Quartier erleichtern den Alltag. Für die Demenz-Wohngemeinschaft „Neues Land“ erhielt die Neuland den Preis der Initiative „Deutschland – Land des Langen Lebens“ in der Kategorie „Vernetztes Leben“.
Weitere Informationen finden Sie hier:

Broschüre "NEUES LAND" (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Neues Land auf der Webseite der Neuland (öffnet sich in einem neuen Fenster)

Sozialministerin Cornelia Rundt lobt besondere Demenzprojekte in Niedersachsen

Am 16. Juni 2014 wurde die Broschüre „Menschen mit Demenz – Teilhabe durch besondere Projekte in Niedersachsen“ (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster) der Alzheimer-Gesellschaft vorgestellt. Entstanden ist diese Übersicht auf der Basis einer Umfrage, die die Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen e. V. (AGN) in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung für Gesundheit und der Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) durchgeführt hat. „Demenz- und Alzheimer-Erkrankungen dürfen nicht tabuisiert werden, sondern wir sollten die Betroffenen und ihre Angehörigen vielmehr mit allen Mitteln unterstützen - wie nachhaltig und kreativ das möglich ist, wird in zahlreichen niedersächsischen Projekten unter Beweis gestellt«, sagte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt.

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