Internationaler Frauentag

Ausstellung „Ohne Frauen keinen Frieden“ ab 2. März in der Bürgerhalle

Lesung mit der Publizistin Maria von Welser am 9. März

„Ohne Frauen – keinen Frieden“ – das ist der Titel einer Ausstellung, die am Montag, 2. März, um 18 Uhr in der Bürgerhalle eröffnet wird. Die Ausstellung der Gruppe „FriedensFrauenWeltweit“ im Rahmen der Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag zeigt Frauen, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise für friedliche Konfliktlösungen und die Einhaltung der Rechte von Frauen einsetzen.

Die Ausstellung will deutlich machen, dass insbesondere Mädchen und Frauen Opfer von Kriegen und kriegerischen Konflikten in aller Welt sind. Und sie zeigt, dass Frieden und wirkliche Sicherheit erst dann möglich sind, wenn Frauen ihre Erfahrungen einbringen und an Friedensprozessen teilhaben. 

In der UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ aus dem Jahr 2000 wurden die Mitgliedsstaaten aufgefordert, Frauen unter anderem bei Friedensverhandlungen stärker einzubeziehen – 15 Jahre später fällt die Bilanz nicht sehr positiv aus.

Eröffnet wird die Ausstellung von Bürgermeisterin Hiltrud Jeworrek gemeinsam mit  der Gleichstellungsbeauftragten Beate Ebeling. Den Einführungsvortrag wird Maike Sahling, Geschäftsleiterin der „FriedensFrauenWeltweit“ halten. Daran anschließen wird sich eine Gesprächsrunde zur Situation der Frauen, unter anderem mit Maike Sahling und mehreren Flüchtlingsfrauen. Selbstverfasste Gedichte von Muzghan Schaffa umrahmen das Programm. 

Sie und ihre Tochter Morwarid Schaffa tragen die Texte, die Gefühle, Rollenbilder und Realitäten in Worte fassen, auf Farsi und Deutsch vor. Die Ausstellung ist bis zum 23. März während der Rathausöffnungszeiten frei zugänglich.

Eine Woche nach der Ausstellungseröffnung, am Montag, 9. März, um 18 Uhr, tritt die Publizistin Maria von Welser in der Bürgerhalle auf. Sie liest aus ihrem Buch „Wo Frauen nichts wert sind – vom weltweiten Terror gegen Mädchen und Frauen“. Die Autorin berichtet von ihren Reisen nach Indien, Afghanistan und in den Kongo, wo sie mit Frauen und Mädchen über ihre Erfahrungen gesprochen hat. In ihrem Buch erzählt sie deren Geschichten: Zeugnisse des Leids, aber auch des Mutes.

Im Anschluss an die Lesung mit Maria von Welser findet eine Diskussion statt, moderiert von Beate Ebeling. Der Eintritt ist frei.
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