Erdwärmenutzung/Geothermie

Die Nutzung der umweltfreundlichen Geothermie zu Heizzwecken ist von zunehmender Bedeutung. Zur Anwendung kommen im Wesentlichen 
  • Kollektorsysteme (zirka 1-2 m unter Geländeoberkante (GOK))
  • Erdsonden bis 100 m unter GOK oder
  • Spiralsondensysteme, die bis zirka 4 m unter GOK reichen

Es gibt Gebiete, in denen Erdwärmenutzung zulässig ist, bedingt zulässig oder unzulässig ist.

In den Schutzzonen I und II von Wasserschutzgebieten (zum Beispiel im Heilquellenschutzgebiet Fallersleben) ist die Nutzung generell nicht zulässig, in den Schutzzonen IIIa und IIIb (zum Beispiel des Wasserschutzgebietes Eischott oder des Trinkwassergewinnungsgebietes Brackstedt/Weyhausen) bedingt zulässig. In den bedingt zulässigen Gebieten dürfen Erdwärmesonden nicht bis in den Grundwasserleiter abgeteuft werden, aus dem die Trinkwasserförderung erfolgt.


Der Bau von Erdwärmeanlagen ist der Wasserbehörde mit nachfolgendem Vordruck
anzuzeigen, die dann über das Vorhaben entscheidet und einen entsprechenden Bescheid erteilt.


Ebenso ist die Bohrung beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) online anzuzeigen


Weiterführende Informationen zur Erdwärmenutzung und ein Leitfaden sind auf der Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz erhältlich

Ansprechpartner:
Uwe Buchmann

Tel: 05361 28-1875

E-Mail an Herrn Buchmann



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