Niedersachsen packt an

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs unterstützt Aufruf

Auf der Flucht vor Krieg, Terror und politischer Verfolgung retten sich jeden Tag zahlreiche Menschen nach Europa, Deutschland und auch Niedersachsen.
Unter dem Motto „Niedersachsen packt an“ hat sich ein offenes gesellschaftliches Bündnis gegründet. Dazu gehören beispielsweise das Land Niedersachsen, der Deutsche Gewerkschaftsbund, das Bistum Niedersachsen und die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Die Partner arbeiten daran, den Flüchtlingen Schutz zu geben und einen Neustart in Niedersachsen zu ermöglichen.

Mehr als 1700 Unterstützer haben die Botschaft seit der Auftaktveranstaltung Anfang Januar in Hannover weitergetragen. Unter den Unterzeichnern ist auch der Wolfsburger Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Ich unterstütze ‚Niedersachsen packt an‘, weil wir in Wolfsburg über die Bedeutung von Integration wissen.“ Mohrs unterstützt die Ziele des Bündnisses und wünscht sich, dass auch viele Wolfsburger dem Aufruf folgen:  „Auch wir in Wolfsburg arbeiten daran, dass wir die geflüchteten Menschen in unsere Gesellschaft aufnehmen und keine Parallelgesellschaften entstehen lassen. In Zeiten des demografischen Wandels sollten wir ihren Zuzug als Chance begreifen. Wenn wir ihre Kompetenzen und Potenziale erkennen, aufbauen und fördern, kann Integration gelingen.“ 

In dem Aufruf des Bündnisses heißt es: „Wir zeigen, was Niedersachsen ausmacht: Solidarität, Toleranz und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Gemeinsam mit den geflüchteten Menschen wollen wir für Werte wie Menschlichkeit, soziale Gerechtigkeit und die Gleichberechtigung von Mann und Frau eintreten. Auch die Freiheit der Religionsausübung gehört zu unserer Gesellschaft der Vielfalt, die entschlossen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus eintritt. Wir sind Niedersachsen. Gemeinsam unterstreichen wir mit diesem Aufruf: Niedersachsen packt an! Und wir freuen uns über alle, die mitmachen.“ 

Der vollständige Aufruf ist im Internet unter www.niedersachsen-packt-an.de nachzulesen.