Frauentag 2016

„Mir.Fehlt.Was. – Frauenarmut geht uns alle an“

Auch in diesem Jahr hat das Gleichstellungsreferat gemeinsam mit dem 8. März Bündnis und in Kooperation mit vielen anderen Unterstützerinnen und Unterstützern ein vielseitiges und anregendes Programm rund um den 8. März zusammengestellt.


Viele Frauen stehen so nebeneinander, dass sie das Symbol für das weibliche Geschlecht formenFoto: sylva2Das Motto „Mir.Fehlt.Was. – Frauenarmut geht uns alle an“ berührt ein Thema, das uns Frauen in seinen Auswirkungen teilweise schon betrifft oder in Zukunft mehr oder minder schwer treffen und belasten wird.

Statistisch kommen Frauen auf eine geringere Lebensarbeitszeit, arbeiten überproportional in weniger gut bezahlten Berufen, arbeiten Teilzeit, in Minijobs und sind diejenigen, die Erziehungs-, Familien- und Pflegearbeit unentgeltlich leisten. Heute ist schon klar, dass ein Rentenanspruch oberhalb des Sozialhilfeanspruchs nur zu erreichen ist, wenn man bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden über 45 Jahre für mindestens 11,50 € arbeiten würde. Die durchschnittliche Rente für Frauen liegt aktuell bei 570,-€.

Das sind Tatsachen, die uns alarmieren und dazu veranlassen, das Thema Frauenarmut öffentlich zu machen. Denn diese Armut ist nicht auf den ersten Blick sichtbar, sie wird häufig erfolgreich versteckt. Über anregende Gespräche und Gedankenaustausch zum Thema freuen sich die Veranstalterinnen besonders.

Daneben möchten wir den Internationalen Frauentag aber auch feiern und fröhlich begehen, z.B. mit unserer beliebten Frauenparty, dem Frauenkabarett, Frauenfrühstück und vielen anderen spannenden Aktionen.

In meinen Schuhen FrauenarmutFrauen - Armut -  Schuhe

Genau diese Zusammenhänge stellt auch die Ausstellung „In meinen Schuhen…“ mit den Schuhen und Lebensgeschichten von Wolfsburger Frauen her. Neben Berichten über schwierige finanzielle Lebenssituationen finden sich dabei auch welche zu anderen prekären Lebensphasen, wie z.B. bei Scheidung, Verlust des Partners, Beschäftigung als Geringverdienende, Verlust der Arbeit, durch eine Einwanderungsgeschichte, durch schwere Erkrankung oder andere einschneidende Dinge. 

Wir erfahren eindrücklich im wahrsten Sinne des Wortes, wo denn die Frauen aus allen Schichten Wolfsburg der Schuh drückt.

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