Umweltwettbewerb für Wolfsburger Schulen und Kitas 2015/2016

Schaubild zum Umweltwettbewerb mit den Begriffen Mobilität, Energieeffizienz, Klima, Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit

Hintergrund

Das Umweltamt der Stadt Wolfsburg hat gemeinsam mit der lokalen Agenda-21 im September 2015 einen Umweltwettbewerb für Wolfsburger Schulen und Kitas ausgelobt. Gesucht wurden die besten Projektideen zum Umwelt- und Naturschutz, die nachhaltig sind und bis Ende 2016 umgesetzt werden.

Preisgeld

Insgesamt hat die Stadt Wolfsburg  7.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Preisgeld hatte das Umweltamt selbst im Rahmen eines Klimaschutzwettbewerbs „klima kommunal 2014“ gewonnen. Die Geldprämie soll nun weitergereicht werden, um die Umsetzung der Projektideen zu unterstützen.

Vorstellung der Projektideen

An dem Wettbewerb haben sich insgesamt sechs Schulen beteiligt. Die Themenpalette der eingereichten Beiträge war breit gefächert. 

Kindergruppe der Freien Waldorfschule beim Sammeln von ObstDie Kinder der Freien Waldorfschule wollen zum Beispiel die Streuobstwiesen in Detmerode pflegen, im Rahmen von Apfeltagen die Äpfel ernten und zu Saft pressen und die Streuobstwiese je nach Altersstufe auf unterschiedliche Weise erfahren und erkunden.

Das Gymnasium Fallersleben möchte den interaktiven Naturerlebnispfad an der Mühlenriede erweitern.  Hier soll eine Station bestehend aus einer geschwungenen Baumstammhälfte aufgebaut werden, über die Besucher der Mühlenriede von Ufer A nach Ufer B gelangen und den geschlängelten Verlauf der Natur im wahrsten Sinne des Wortes nachvollziehen können.


Holzbrücke auf dem Naturerlebnispfad Kinder experimentieren in der Mühlenriede

Zudem wird eine „Kinder-Uni“ geplant, an der es einmal im Monat altersgemäße Vorlesungen im Kontext des Themas „Wasser und Gewässer“ sowie anschließende Experimentierreihen in den neuen naturwissenschaftlichen Räumen geben wird.

Das Logo der Kinder Uni Fallersleben

 Kindergruppe in der Mühlenriede Kindergruppe auf dem Naturerlebnispfad

Die Schülerinnen und Schüler möchten einen Acker anlegen, auf dem Sie selbst Obst und Gemüse anbauen.
Das Phoenix-Gymnasium hat 2 Projektideen eingereicht. Zum einen geht es den Bau von Recycling-Boxen („die Phoenix-Recycling-Box“) in denen u.a. Althandys, CDs/DVDs, Druckerpatronen, Naturkork gesammelt werden. Alle Wertstoffe werden aufbereitet und wieder in den Ressourcenkreislauf eingebunden. Damit wird eine Menge Müll vermieden.


Schaubild mit Angaben zu den Edelmetallen in Handys und deren Wert Schaubild mit Angaben zu den in Althandys vorhandenen Edelmetallen

Das zweite Projekt befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels in den armen Ländern der Erde und über Möglichkeiten einer effektiven Hilfe dort vor Ort. So hat das Phoenix-Gymnasium durch Sponsorenläufe Geld gesammelt, um in Kenia einen Sanddamm zu errichten, so dass die Menschen dort sauberes Trinkwasser haben.

Kinder in einem Dorf in Kenia Kinder beim Laufwettbewerb Wasser für Kenia

Die Beleuchtungsanlage in der Aula verbraucht viel Strom und soll daher gegen energieeffiziente LED-Leuchten ausgetauscht werden.
Das Projekt besteht darin, dass sich die Kinder einer zweiten Klasse zuerst intensiv mit organischen/ kompostierbaren Abfällen auseinandersetzen, um im Anschluss auf dem Gelände der Naturerkundungsstation (NEST) zwei Komposter anlegen. Die gewonnene Komposterde soll u.a. für Nutz- und Zierbeete verwendet werden.
Die Schule möchte einen Kompost anlegen und mit den Kindern erarbeiten, welche Abfälle dort hinein gehören, wie ein Kompost angelegt, aufgebaut und gepflegt werden soll. Zudem soll ein Hochbeet zum Anbau von Kräutern und Gemüse gebaut werden. Die gewonnene Komposterde soll dann genutzt werden für den Anbau von Kräutern und Gemüse in einem oder mehreren Hochbeeten.

Abschlussveranstaltung


Am 17.02.2016 lud die Stadt Wolfsburg die Preisträger zu einer Abschlussveranstaltung ins Rathaus ein, um die besten Projektideen auszuzeichnen. 

Der erste Stadtrat,  Herr Borcherding, sowie Herr Dr. Michael Schwarz vom Agenda-21-Steuerkreis lobten in ihren Grußworten das große Engagement der Schülerinnen und Schüler zum Thema Umwelt- und Naturschutz. Im Anschluss an die Grußworte stellten die Schülerinnen und Schüler nacheinander kurz ihre Projektideen vor und erhielten ihre Auszeichnung. Für fünf Ideen gab es einen Scheck über jeweils 1.000 Euro, für fünf weitere Ideen wurden Schecks über jeweils 400 Euro vergeben.

Abschlussdokumentation

Die Gewinner setzen ihre Projektideen bis Ende 2016 um und erstellen hierfür eine Abschlussdokumentation (zum Beispiel in Form einer Präsentation mit Fotos oder Film). Die Präsentation stellen wir Ihnen nach der Fertigstellung auf dieser Seite zur Verfügung.


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