„Kinderfreundliche Kommune“:

UNICEF-Beraterin besucht Wolfsburg

Expertin informierte sich über die Umsetzung des Aktionsplans der Stadt

UNICEF-Beraterin besucht Wolfsburg © Friderike Csaki, Ana Guerreiro, Katrin Binius, Jakob Froberg, Carolin Lange, Gunnar Czimczik, Katharina Varga und Elisabeth Pötsch (von links nach rechts)Gute Noten hat die Stadt für die Umsetzung ihres Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“ bekommen. Im Auftrag von UNICEF war die unabhängige Beraterin für Kinderrechte, Ana Guerreiro, kürzlich zu Gast in Wolfsburg und wurde im Kinder- und Jugendbüro empfangen. Dabei lobte sie den kindzentrierten Ansatz der Stadt als vorbildliche kommunale Praxis. Die Portugiesin wurde von Frederike Csaki vom Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ begleitet.

Ana Guerreiro betrachtet im Rahmen einer internationalen Fallstudie die Umsetzung des Vorhabens „Kinderfreundliche Kommunen“ in Finnland, Frankreich, Südkorea, aber auch in Deutschland. Unter den am Vorhaben teilnehmenden Kommunen aus Deutschland hatte UNICEF Wolfsburg als best-practice-Beispiel ausgewählt, da die Stadt mit der Umsetzung ihres Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“ bereits weit vorangeschritten ist.

„Natürlich ist eine strukturelle Anbindung von Kinder- und Jugendgremien an Verwaltung und Politik wichtig, um nachhaltige Beteiligungsstrukturen zu schaffen. Mit dem neu gegründeten Kinderbeirat bieten wir jedoch auch ein Beteiligungsformat an, das Kindern Raum für eigene Themen gibt“, erklärte Katrin Binius, Kinderbeauftragte der Stadt Wolfsburg. „Kinder entscheiden selbst, welche Themen für sie wichtig sind und sie unmittelbar betreffen. Das kann der nahe gelegene Schnellimbiss sein, dessen Qualität mangelhaft ist, der Spielplatz um die Ecke, aber auch die Unterstützung von Flüchtlingskindern in Wolfsburg.“ Das bestätigten auch die beiden anwesenden Mitglieder des Kinderbeirates, Carolin Lange (12 Jahre) und Jakob Froberg (13 Jahre).

Die erfolgreiche Entwicklung der kinderfreundlichen Kommune Wolfsburg haben Elisabeth Pötsch als Schirmherrin und Mitglied der Sachverständigenkommission sowie Stadtjugendpfleger Gunnar Czimczik bereits seit den Anfängen aktiv begleitet. „Durch die Umsetzung des Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“ wird das Bestreben, den Anliegen und Interessen von Kindern und Jugendlichen innerhalb der Kommune mehr Raum zu verschaffen, ein stärkeres Gewicht zugewiesen“, führte Gunnar Czimczik weiter aus. „Wolfsburg macht sich auf den Weg, eine kinderfreundliche und jugendgerechte Kommune zu werden. Aus diesem Grunde ist es ebenso von großer Bedeutung, dass die Umsetzung des Aktionsplanes als Teilfachplan in die Entwicklung der integrierten Jugendhilfeplanung aufgenommen wurde“, ergänzte Katharina Varga, Leiterin des Geschäftsbereiches Jugend.

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