Informationsmaterial des Kinder- und Jugendbüro Wolfsburg

Aktionsplan Kinderfreundliche Kommune

Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune der Stadt Wolfsburg“ 2014-2018

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Im Januar 2012 erreichte den Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg die Kooperationsanfrage vom Deutschen Kinderhilfswerk, sich an dem Vorhaben »Kinderfreundliche Kommunen« zu beteiligen. Das Vorhaben wird vom Verein »Kinderfreundliche Kommunen e.V.« (eine gemeinsame Initiative von UNICEF Deutschland und Deutsches Kinderhilfswerk) getragen und verfolgt das Ziel, kinderfreundlichere Lebensbedingungen in Kommunen zu schaffen. Dabei stehen vor allem eine ämterübergreifende Vermittlung der Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention sowie deren Umsetzung in das Verwaltungshandeln aller Ressorts im Fokus. Mit Ratsbeschluss vom 18. Juli 2012 hat sich die Stadt Wolfsburg für die Teilnahme am Vorhaben entschieden. 

Die Kooperationsvereinbarung wurde am 18. September 2012 unterzeichnet. Neben Wolfsburg beteiligen sich fünf weitere Kommunen am Pilotprojekt: Senftenberg, Köln, Hanau, Regensburg und Weil am Rhein.

Im Rahmen des Vorhabens erfolgte eine Standortbestimmung hinsichtlich der Kinderfreundlichkeit. Dazu wurde in der ersten Jahreshälfte 2013 ein Verwaltungsfragebogen ressortübergreifend von diversen Abteilungen der Stadtverwaltung ausgefüllt. Analog dazu wurden rund 400 Wolfsburger Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren zum Thema »Kinderfreundliche Lebensbedingungen in Wolfsburg« mithilfe eines Fragebogens interviewt. Thematisch daran anknüpfend folgten Workshops mit Kindern und Jugendlichen in Form von einem Kinderforum bzw. Jugendforum (stadtspielerJUGEND).

Auf Grundlage der Ergebnisse aus Befragungen und Workshops wurden von Seiten des Vereins »Kinderfreundliche Kommunen e.V.« unter Mitwirkung von Mitgliedern einer Sachverständigenkommission, die bei der Entwicklung der Leitfragen und bei Gesprächen vor Ort beteiligt waren, Empfehlungen für Wolfsburg ausgesprochen, um die Kinderfreundlichkeit zu steigern. Basierend auf diesen lokalen Herausforderungen und Entwicklungspotenzialen wurde der vorliegende Aktionsplan in einem partizipativen Prozess durch die Stadtverwaltung entwickelt. Der Aktionsplan schließt mit einem Maßnahmenkatalog, in dem Ziele, Zeitpläne und Verantwortlichkeiten für die einzelnen Vorhaben konkretisiert werden.

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