Verkehrskonzept Südost

Das Konzept der Alternativen Grünen Route

Weißer Bus auf grünem Grund

Übersicht AGR

Der öffentliche Nahverkehr soll künftig so attraktiv, komfortabel und schnell sein, dass er eine echte Alternative zum eigenen Auto darstellt. Unter dem Arbeitstitel „Alternative Grüne Route“ (AGR) wurde daher ein Konzept für den ÖPNV mit dem Ziel erarbeitet, Routen zu entwickeln, auf denen ein hochwertiges ÖPNV-Angebot umgesetzt werden kann. Auf der AGR werden die Busse oder Bahnen auf einer eigenen Spur vorbei am Stau in die Innenstadt bzw. zum Arbeitsplatz fahren und damit ein deutlich höherwertiges ÖPNV-System als heute bilden. Modernste Fahrzeuge mit einem engen Taktangebot, wenigen Stopps und zentralen Umsteigemöglichkeiten sollen die Fahrt für Bewohner und Pendler schnell und besonders komfortabel machen. Mit Hilfe dieser hochwertigen ÖPNV-Route sollen weitere Potentiale zur Verkehrsverlagerung auf den ÖPNV mobilisiert werden. In diesem Zusammenhang sieht die Planung vor, in einem ersten Baustein eine Park-and-Ride-Anlage (P+R) in die Quartiersgarage im Baugebiet Nordsteimke zu integrieren, wo Pendler ihr Auto abstellen und auf die AGR umsteigen können.

Vor dem Hintergrund der sehr dynamischen Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren (hoher Anstieg der Einwohner und Arbeitsplätze) soll der ÖPNV künftig für verschiedene Nutzergruppen in der Alltagsmobilität eine attraktive Alternative zur Nutzung des eigenen Kfz darstellen. Dafür ist es unerlässlich, die Weiterentwicklung des Buslinien-Netzes voranzutreiben und die Entwicklung von Routen für ein hochwertiges ÖPNV-System in Angriff zu nehmen. 

Die erste Idee zur AGR bestand darin, Fahrräder und Busse auf einer gemeinsamen Trasse möglichst schnell und unabhängig vom Kfz-Verkehr zu führen. In der weiteren Bearbeitung hat sich allerdings herausgestellt, dass die Ansprüche für den ÖPNV und den Radverkehr sehr unterschiedlich sind. Ziel für den ÖPNV ist es, diesen auf einer staufreien Verbindung mit wenigen Stopps, mit zentralen Umsteigemöglichkeiten, mit kurzen Wegen zu den Haltestellen und einer Bus-Bevorrechtigung zwischen Nordsteimke/Hehlingen und Innenstadt verkehren zu lassen. Für den Radverkehr hingegen sind unter anderem Strecken mit wenigen Steigungen, möglichst kurzen Distanzen, verkehrssicheren Streckenverläufen sowie sozialer Sicherheit von Bedeutung. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Trassenführungen für die ÖPNV-Verbindung und die Radwegrouten.

AGR Innenstadt

Übersicht AGR Innenstadtbereich

Für die Realisierung der AGR wurden im Zuge der Planung unterschiedliche Varianten der Linienführung für die Innenstadt untersucht. In der Untersuchung sind vier mögliche Trassenführungen mit diversen Untervarianten stufenweise betrachtet worden. Dabei ist jeweils die am besten geeignetste Untervariante in die weitere Bewertungsstufe eingegangen. Der Variantenvergleich wurde dabei sowohl für ein Stadtbahnsystem, als auch für ein schnelles Bussystem durchgeführt. Mit Hilfe eines objektiven Bewertungsverfahrens konnte so die optimale Variante ermittelt werden. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Bewertung den Ansprüchen aller beteiligten Akteure, wie Kunden, Verkehrsunternehmen, Kommune und der Allgemeinheit gleichermaßen gerecht wird. 

Zu den Bewertungskriterien zählten unter anderem:

  • Reisezeit
  • Anzahl der Umstiege
  • Möglichkeiten zur separaten Spurführung und ÖPNV-Bevorrechtigung an den Ampeln
  • Baukosten und Wirtschaftlichkeit
  • Beeinträchtigung des Stadt- und Landschaftsbildes und Eingriffe in Flächen
  • Anbindung der neuen und alten Wohngebiete im Wolfsburger Südosten
  • hohe Attraktivität, um einen Anreiz für die Pendler zu schaffen, auf den ÖPNV umzusteigen

Folgende Varianten sind für den Trassenverlauf der AGR-Innenstadt untersucht worden.

Variante Daimlerstraße

Kartenausschnitt AGR

  • Variante verläuft über den Lerchenweg und die Daimlerstraße
  • auf dieser Route wäre im gesamten Verlauf keine gesonderte Spurführung für den ÖPNV möglich
--> also kein Zeitvorteil gegenüber dem Kfz-Verkehr

Variante Dieselstraße

Kartenausschnitt AGR

  • Variante verläuft über den Lerchenweg und die Dieselstraße bis zum Hauptbahnhof
  • im Bereich des Lerchenweges ist keine gesonderte Spurführung möglich
  • im Bereich der Dieselstraße steht der Trassenverlauf im Widerspruch zum Verkehrskonzept Südost für den Kfz-Verkehr
  • aufgrund regelmäßiger Eingriffe durch die Berufsfeuerwehr ist auf Höhe der Feuerwache mit gegenseitigen Behinderungen zu rechnen

Variante Berliner Ring

Kartenausschnitt AGR

  • Variante verläuft über die Reislinger Straße, den Berliner Ring und die Heßlinger Straße bis zum Hauptbahnhof
  • gegebenenfalls Konflikte mit städtebaulicher Entwicklung entlang des Berliner Rings
  • am St.-Annen-Knoten steht der Trassenverlauf im Widerspruch zum Verkehrskonzept Wolfsburg Südost für den Kfz-Verkehr
  • in der Heßlinger Straße an der Zufahrt zum Tunnel ist keine gesonderte Spur möglich

Variante Rothenfelder Straße

Kartenausschnitt AGR

  • Variante verläuft über die Reislinger Straße, den Berliner Ring, die Rothenfelder Straße sowie die Porschestraße bis zum Hauptbahnhof
  • eine Anbindung des Stadtzentrums ist durch zusätzliche Haltestellen im zentralen Innenstadtbereich möglich
  • eine separate Spurführung für die AGR geht im Bereich Rothenfelder Straße/Dieselstraße einher mit einer Reduzierung von Stellplätzen sowie einer Durchfahrtsbeschränkung für den Kfz-Verkehr

--> Variante wurde durch die Verwaltung als Vorzugsvariante empfohlen


Seit dem Planungsstart für eine Alternative Grüne Route, welche die Fortbewegung in der Stadt per Bus oder Stadtbahn stärker fördern soll, hat sich bereits einiges getan:
  • Die Vorstudie (Machbarkeitsstudie) zur Trassenführung der AGR Innenstadt ist weitestgehend abgeschlossen
  • die Variante Rothenfelder Straße wurde durch die Verwaltung zur Umsetzung empfohlen, da diese durch die Anlage einer Haltestelle im zentralen Innenstadtbereich eine zusätzliche Anbindung des Stadtzentrums ermöglicht
  • der von der Verwaltung vorgeschlagenen Vorzugsvariante der Streckenführung über die Rothenfelder Straße wurde durch den Beschluss der Vorlage V 2017/0292 vom Rat der Stadt Wolfsburg in der Sitzung vom 21.06.2017 zugestimmt

Als nächste Schritte wird von der Verwaltung Folgendes angestrebt:
  • detaillierte Planung des sensiblen Abschnittes in der Rothenfelder Straße
  • Aufzeigen der Auswirkungen dieser Trassenführung auf andere Verkehrsteilnehmer
  • abschließende Beschlussfassung zu den weiteren Planungsschritten

AGR Außenbereich

Kartenausschnitt AGR

Im Zuge der Planung für die AGR im Außenbereich wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie folgende Ergebnisse erarbeitet:
  • Ein Ratsbeschluss (V1719/2015) für den Linienverlauf von Hehlingen bis zur Reislinger Straße liegt vor
  • die Beauftragung des Streckenabschnittes ist Anfang Juli erfolgt
  • für den Abschnitt zwischen der Reislinger Straße und dem Baugebiet Steimker Gärten haben auch die Objektplanungen für die AGR-Spur Anfang Juli begonnen
Für die Realisierung der AGR wurden im Zuge der Planung unterschiedliche Varianten der Linienführung für den Außenbereich untersucht. Der Variantenvergleich wurde dabei sowohl für ein Stadtbahnsystem, als auch für ein schnelles Bussystem durchgeführt. Mit Hilfe eines objektiven Bewertungsverfahrens konnte für den Außenbereich die optimale Variante ermittelt werden. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Bewertung den Ansprüchen aller beteiligten Akteure, wie Kunden, Verkehrsunternehmen, Kommune und der Allgemeinheit gleichermaßen gerecht wird. 

In der ersten Stufe der Variantenuntersuchung ist die Streckenführung für den Bereich Nordsteimke bis zur Reislinger Straße untersucht worden. Insgesamt standen zunächst zehn Varianten in der Auswahl. Ziel dieser Untersuchung war es, neben einer geplanten P+R-Anlage im Umfeld von Hehlingen auch die neuen Wohnbaugebiete an die AGR und somit auch an die Innenstadt und das VW-Werk anzubinden. Im Zuge des Variantenvergleichs der 1. Stufe konnten mit Hilfe ausgewählter Bewertungskriterien, wie Reisezeit und Streckenqualität, fünf vorläufige Varianten extrahiert werden. 

In der 2. Stufe des Variantenvergleiches wurden die Bewertungskriterien überarbeitet und erweitert. Zu den Bewertungskriterien zählten unter anderem:

  • Reisezeit
  • Anzahl der Umstiege
  • Möglichkeiten zur separaten Spurführung und ÖPNV-Bevorrechtigung an den Ampeln
  • Baukosten und Wirtschaftlichkeit
  • Beeinträchtigung des Stadt- und Landschaftsbildes und Eingriffe in Flächen
  • Anbindung der neuen und alten Wohngebiete im Wolfsburger Südosten
  • hohe Attraktivität, um einen Anreiz für Pendler zu schaffen und auf den ÖPNV umzusteigen

Als Ergebnis der durchgeführten zweistufigen Variantenuntersuchung wurden die Varianten 2b, 2c und 3 zur weiteren planerischen Vertiefung bzw. zur Umsetzung empfohlen, die im Vergleich als nahezu gleichwertig galten. Die Benennung der Varianten leitet sich aus den ursprünglich zu Beginn der Untersuchung vorhandenen zehn Varianten ab. Folgende drei Varianten sind für den Trassenverlauf der AGR Außenbereich in die engere Wahl gekommen:

Variante 2b

Kartenausschnitt AGR

  • keine innere Anbindung der neuen Baugebiete
  • Erschließungspotential von 11.500 Einwohnern
  • die Reisezeit zwischen Anfangs- und Endpunkt beträgt ca. 12 Minuten
  • direkte Linienführung

Variante 2c

Kartenausschnitt AGR

  • innere Anbindung des Baugebietes Steimker Gärten mit kürzeren Zugangswegen
  • Erschließungspotential von 11.400 Einwohnern
  • die Reisezeit zwischen Anfangs- und Endpunkt beträgt ca. 12 Minuten

Variante 3

Kartenausschnitt AGR

  • innere Anbindung des (nordwestlichen) Baugebietsbereiches Nordsteimke mit kürzeren Zugangswegen
  • Erschließungspotential von 11.500 Einwohnern
  • die Reisezeit zwischen Anfangs- und Endpunkt beträgt ca. 12 Minuten

Aus der Untersuchung ist die Variante 2c als Vorzugsvariante hervorgegangen. Als Begründung wurde aufgeführt, dass die Streckenführung der Variante 2c das Wohnbaugebiet Steimker Gärten durch eine im Baugebiet gelegene Haltestelle sehr gut anbindet. Im Zuge dessen wurde die Führung der AGR im Baugebiet Steimker Gärten im Verlauf der Baugebietsplanung weiter optimiert. In Abstimmung mit dem Erschließungsträger wurden einvernehmlich optimale Rahmenbedingungen erarbeitet, so dass diese Trassenvariante hinsichtlich der Akzeptanz sowie der rechtlichen Absicherung die geringsten Umsetzungsrisiken beinhaltete. 


Folgende Straßenquerschnitte geben einen Überblick über die mögliche Aufteilung des Straßenraumes im Bereich der Nordsteimker Straße (K5).

Straßenquerschnitt der Nordsteimker Straße auf Höhe des Baugebiets Steimker Gärten

Auf Höhe des Baugebietes Steimker Gärten konnte die Straßenraumaufteilung bereits durch einen Bebauungsplan festgesetzt werden. Die AGR-Trasse wird in diesem Bereich unabhängig von der Trasse für den Kfz-Verkehr geführt und verläuft direkt entlang des neuen Baugebietes. Die Trasse eignet sich sowohl für ein schnelles Bus- als auch für ein Stadtbahnsystem.

Straßenquerschnitt der Nordsteimker Straße auf Höhe des Baugebiets Nordsteimke/Hehlingen

Auf Höhe des Baugebietes Nordsteimke/Hehlingen wurde noch kein Baurecht für die finale Gestaltung des Straßenraumes geschaffen. Aus diesem Grunde ist noch offen, wie der genaue Straßenquerschnitt zukünftig aussehen wird. Fest steht allerdings, dass in diesem Bereich Kfz und ÖPNV parallel geführt werden, allerdings auf separaten Spuren. Für ein schnelles Bussystems führt die Busspur jeweils rechts- und linksseitig entlang der Straße.

Als nächste Schritte für die Zukunft sind folgende Maßnahmen geplant:
  • Abstimmung der Belange aller an dem Planungsprozess zu Beteiligenden
  • Erstellung der Vorentwurfsunterlagen
  • Beschlussfassung zu den weiteren Planungsschritten
  • Abschnittsbildung für den Bau der AGR-Trasse

AGR-Endpunkt und P+R-Anlage Hehlingen

Varianten P+R Standorte

Vor dem Hintergrund der dynamischen Stadtentwicklung und der Entwicklung des VW-Werkes als maßgeblichen Verkehrserzeuger im Stadtgebiet wird eine Zunahme der Verkehre prognostiziert. Dies führt u. a. zu der Notwendigkeit, über neue Angebotsformen und damit auch über erforderliche Verkehrswege und Infrastrukturanlagen nachzudenken. Für eine stadtverträgliche Abwicklung der hohen Pendlerströme aus der südlichen und östlichen Umgebung Wolfsburgs sollte ursprünglich im Bereich des Ortsteils Hehlingen eine P+R-Anlage entstehen, die gleichzeitig auch den End- und Anfangspunkt der AGR darstellen soll. Im Vorgriff hierzu wurde untersucht, welcher großräumige Standort an der L 290 sinnvoll ist. Hier hat sich zunächst ein möglicher Standort im Bereich Hehlingen herauskristallisiert. Vor diesem Hintergrund wurde eine Machbarkeitsstudie für einen möglichen Standort einer solchen Anlage erarbeitet.
Der erste Schritt der Variantenfindung bestand darin, Flächenverfügbarkeiten zu analysieren und sie hinsichtlich der Anforderungen an eine P+R-Anlage zu bewerten. Die Machbarkeitsstudie beinhaltet ausschließlich die Verortung einer möglichen P+R-Anlage. Vertiefende Untersuchungen zur baulichen Ausgestaltung (z.B. ebenerdiger Parkplatz oder Parkpalette) oder eine Berücksichtigung der aktuell laufenden Untersuchungen zum Mobilitätskonzept (Bus- oder Stadtbahnsystem) sind in die Untersuchung bislang nicht eingeflossen, da solche Beschlüsse noch nicht vorliegen bzw. entsprechende Planungen erst noch erfolgen müssen.

Die wesentlichen Anforderungen/Eigenschaften an die Variantenfindung können wie folgt benannt werden:

  • größtmögliches Nutzungspotenzial durch hohe Lagegunst, Nutzungsattraktivität und Sicherheitsempfinden
  • geeignete Leistungsfähigkeit der P+R-Anlage und der angrenzenden Straßen sowie Vorhandensein sinnvoller Erweiterungsmöglichkeiten
  • günstige Übergangsmöglichkeiten zum ÖPNV in Verbindung mit attraktiven Reisezeiten vor dem Hintergrund der alternativen Weiterfahrt bis zum Zielort mit dem motorisierten Individualverkehr
  • wirtschaftlich und ökologisch verträgliche Erschließung der Fläche, Reduzierung von Betroffenheiten und  
  • Kombinationsfähigkeit mit den Belangen des Radverkehrs

Zur Beurteilung, ob die Flächen den Anforderungen entsprechen, wurde ein umfangreiches und detailliertes Bewertungsverfahren durchgeführt. Zu den objektiven Bewertungskriterien zählten dabei unter anderem:

  • Erreichbarkeit für den Kfz-Verkehr
  • Erreichbarkeit des Endpunktes der AGR für den Fuß-/Radverkehr
  • Einbindung in das ÖPNV-Netz
  • Flächenkonflikt mit anderen Planungen
  • Erweiterungsmöglichkeit (Bezug zur Flächengröße)
  • technische Erschließung der Fläche mit Strom, Wasser, etc.
  • Kosten (Investitionskosten, laufende Betriebskosten sowie Wartung und Sicherheit)
  • Auswirkungen auf Mensch und Umwelt
  • Lage der P+R-Anlage im klassifizierten Straßennetz
  • Attraktivität für Fußgänger und Radfahrer sowie den Kfz Verkehr (Gehweglänge, Anbindung bzw. Erschließung)
  • soziale Sicherheit
  • Leistungsfähigkeit der zuführenden Straßen
Folgende Standorte sind für eine mögliche P+R-Anlage im Bereich Hehlingen untersucht worden.

Variante 1: Hehlingen-Süd

Karte mit Darstellung der P+R Variante für Hehlingen Süd


Variante 2: Gärtnerei

Karte mit Darstellung der P+R Variante für den Standort Gärtnerei


Variante 3: Am Kreisverkehr

Karte mit Darstellung der P+R Variante für den Standort am Kreisverkehr


Variante 4: Baugebiet Nordsteimke/Hehlingen

Karte mit Darstellung der P+R Variante für den Standort in Nordsteimke

Aufgrund des guten Verkehrsabflusses, der hohen Attraktivität und der Möglichkeit einer städtebaulichen Integration ist die Variante 3 als Vorzugsvariante aus dem Bewertungsverfahren hervorgegangen.

Im Zuge der Planung für den End-und Anfangspunkt der AGR wurden gleichzeitig auch mehrere Standorte für eine P+R-Anlage in Bereich Hehlingen untersucht. Folgende Ergebnisse geben den aktuellen Stand der Planung wieder:
  • die Machbarkeitsstudie zur P+R-Anlage wurde Ende Juni 2017 abgeschlossen
  • vier mögliche Standorte wurden von der Verwaltung näher untersucht
  • die Variante 3 (Kreisverkehr) ist aus dem durchgeführten Bewertungsverfahren als Vorzugsvariante hervorgegangen
  • auf Basis eines Änderungsantrages, der gemeinsam von den vier betroffenen Ortsräten getragen wurde, wurden die Varianten 1-3 abgelehnt
  • mit der Vorlage V 2017/0272-1 wurde vom Rat der Stadt Wolfsburg in der Sitzung vom 21.06.2017 der Endpunkt der AGR auf Höhe des urbanen Quartiers im künftigen Baugebiet Nordsteimke/Hehlingen beschlossen
  • in einem ersten Baustein wird die ohnehin geplante Quartiersgarage im Baugebiet Nordsteimke/Hehlingen mit einem zusätzlichen Kontingent von 100-200 Stellplätzen als P+R-Angebot dienen
Für den weiteren Planungsprozess sind folgende Maßnahmen  geplant:
  • Konkretisierung der genauen Lage der Quartiersgarage im urbanen Quartier
  • städtebauliche Integration des Standortes in den Gesamtzusammenhang

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