Nordsteimke

Wohnort Heinrich Büssings

Das 1972 von der Stadt Wolfsburg eingemeindete Dorf ist heute Heimat von 2.744 Einwohnern.

Wohngebiet

Sowohl in Sachen Infrastruktur als auch bei der Nahversorgung lässt Nordsteimke kaum Wünsche offen. Zwei Supermärkte befinden sich im Ort, genauso wie eine Grundschule und ein Kindergarten inkl. Krippe. Zwei Seniorentreffs, ein Jugendtreff und vier Spiel- und Bolzplätze bieten Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt.

 Naherholungsmöglichkeiten bietet außerdem die zwischen Barnstorf und Nordsteimke gelegene Ortschaft Waldhof. Ein Ausflug dorthin gilt als Geheimtipp für Radfahrer und Naturfreunde.

Besonders stolz sind die Nordsteimker auf das Heinrich-Büssing-Haus, wo die frühere Dorfschmiede 1988 zum Museum umgestaltet wurde. In diesem Haus lebte der berühmte Heinrich Büssing. Er gilt als Pionier der Lastwagen- und Omnibus-Entwicklung.

Weitere Informationen zum Heinrich-Büssing-Haus 

Ortsbürgermeister:

Hans-Georg Bachmann

Stellvertreter:

Harald Hoppe

Sprechstelle NordsteimkeAdresse:

Steinbeker Straße 4
38446 Wolfsburg
Leitung: Frau Dieckhoff

Telefon: 05363 708387
Fax: 05363 9718-17

E-Mail senden

Öffnungszeiten:

Montag:
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Mittwoch:
09:00 Uhr - 11:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldungen; Abmeldungen ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigungen
  • Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien
  • Bestellungen von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes, Fischereischeine , Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldungen zur Hundesteuer und Ausgabe von Ersatz-Hundemarken
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS)
  • Kostenlose Ausgabe von „Gelben Säcken“ und Hundekotbeuteln
... und vieles mehr

Eine Urkunde aus dem Jahr 1238 erwähnt den Ort als „Steinbeke“. Diese berichtet, dass die Bauern von neun Höfen dem Ludgerikloster zu Helmstedt abgaben- und dienstpflichtig waren. 1392 wurde die Familie von Steimker als Besitzer eines Hofes erwähnt,  diese hatte eine Sonderstellung im Ort inne.

 Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Historie des Rittergutes verbunden: Im Jahr 1302 trat die Familie von Mahrenholtz auf. Sie erhielt 1348 auch das Patronatsrecht über die Kirche St. Nicolai, das bis heute an das Gut gebunden ist.  Bedingt durch kriegerische Einwirkungen konnte das Geschlecht das Rittergut nicht halten, so dass es 1648 an den Hauptgläubiger Franz Julius von dem Knesebeck gegeben wurde.  Nach weiteren Wechseln der Besitzer erwarb es Werner Graf von der Schulenburg-Wolfsburg im Jahr 1846. Die Gutsbesitze betreiben dort ausgedehnte Forst- und Landwirtschaft. Das Gutsgelände bildet mit Kirche und Schule den Kern des Dorfes. Die ältesten Teile der St. Nicolai-Kirche stammen aus dem 12. Jahrhundert; berühmt ist der spätgotische Schnitzalter, gestiftet von der Familie von Mahrenholtz.

Heinrich Büssing, der Pionier der Lastwagen- und Omnibus-Entwicklung und  Begründer der späteren Büssing AG wurde 1843 in Nordsteimke geboren. Heute ist die Schmiede, die zugleich sein Geburtshaus war, ein Museum, das an ihn erinnert.

Nach dem Krieg kamen Flüchtlinge und Vertriebene nach Nordsteimke , dadurch verdoppelte sich die Einwohnerzahl. 1972 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Wolfsburg. Bis heute entstanden neue Baugebiete, die Einwohnerzahl stieg auf 2744.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)


Das Wappen von NordsteimkeDer eigentliche Ortsname heißt "Steimke" und bedeutet "Steinbach". Dieser Bach wird im Wappen durch einen Wellenbalken versinnbildlicht.

Anders als bei den meisten anderen Landgemeinden gibt es im Falle Nordsteimke darüber hinaus ein altes, an den Ort gebundenes heraldisches Symbol, an das bei einem Wappenentwurf angeknüpft werden konnte. Es handelt sich um das u.a. im Braunschweiger Schichtbuch abgebildete Wappen der Familie von Steimker, die, wie schon der Name zeigt, mit dem Ort eng verbunden ist. Die im Schichtbuch allerdings verballhornte, weil ziemlich späte Darstellung des Steimker-Wappens hat ihre richtige Urform in einem außen mit drei Lilien besetzten Ring, wie er im Siegel des Lippold von Steinbeke von 1373 enthalten ist (vgl. die Abbildung im Werk "Nordsteimke und die von Steimker" von Graf v.d. Schulenburg).

Der Ring hat darüber hinaus den Vorzug, dass durch ihn auch an die ursprüngliche Rundlingsform des Altdorfes erinnert wird. Der Lilienring und der auf den Ortsnamen redende Wellenbalken ließen sich heraldisch gut kombinieren. Da der "Steinbach" sozusagen den Ortsnamen durchtränkt hat, durchfließt er im Wappen den Steimker-Ring.

Als Farben boten sich Blau und Gelb an, weil es zum einen die historischen Farben des Steimker-Wappens und zum anderen die Landesfarben des Landes Braunschweig und die Kreisfarben des Kreises Helmstedt sind, zu denen Nordsteimke früher gehörte. So wurde das Wappen vom Ortsrat Barnstorf/Nordsteimke am 19. April 1978 einstimmig beschlossen.
Heraldische Beschreibung: In Gold (Gelb) ein von blauem Wellenbalken durchflossener, außen mit drei blauen Lilien besteckter blauer Ring.

Quelle
Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

Bildergalerie

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1 Kommentare

Viktor Hein 24.08.2016 12:05:41

Sehr geehrte Damen und Herren,es ist bekannt das am 11 September stehen Kommunalwahlen vor der Tür! Gucken sich biete erstmal die dreckige Straßen in den Hohen Eichen an.Der braune Pflaster ist in den Jahren dreckig schwarz geworden!

Mit freundlichen Grüssen

Stadt Wolfsburg 25.08.2016 14:37:06

Hallo Herr Hein,

wir haben Ihre Meldung an unsere Straßenbegeher weitergegeben. Das übliche Verfahren ist, dass diese sich vor Ort ein Bild der Situation machen und dann ggf. Reperaturmaßnahmen veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Stadt Wolfsburg 29.08.2016 11:55:46

Hallo Herr Hein,

die von Ihnen genannte Straße wurde von Ort in begutachtet. Unsere Straßenbegeher informierten uns darüber, dass sich die Straße in einem verkehrssicheren Zustand befindet und in nächster Zeit keine Sanierungen oder Reperaturen notwendig sind.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

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