Almke

Der Ortsteil im Süden von Wolfsburg

Im Süden der Stadt liegt der Ortsteil Almke mit 730 Einwohnern.

HausDas Dorf wurde 1972 von der Stadt Wolfsburg eingemeindet und ist mit 140,2 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt Wolfsburgs. Für Sport- und Freizeitmöglichkeiten stehen ein Jugendzeltplatz, ein Freibad sowie zwei Spiel- und Bolzplätze zur Verfügung.

Ortsbürgermeister:

Hans-Ulrich Achilles

Stellvertreter:

Karl-Heinz Lücke

Sprechstelle AlmkeAdresse:

Kapellenstr.23
38446 Wolfsburg
Leitung: Herr Spitzer

Telefon: 05365 208041
Fax: 05362 9887-18

E-Mail senden

Öffnungszeiten:

Mittwoch:

14:00 – 16:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldungen; Abmeldungen ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigungen
  • Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien
  • Bestellungen von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes, Fischereischeine , Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldungen zur Hundesteuer und Ausgabe von Ersatz-Hundemarken
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS)
  • Kostenlose Ausgabe von „Gelben Säcken“ und Hundekotbeuteln
... und vieles mehr

Historiker sehen die erste urkundliche Erwähnung Almkes in Dokumenten der Jahre 1174 oder 1227. Jedoch erfolgte die Gründung des Ortes möglicherweise schon im 10. Jahrhundert (Rodungstätigkeiten). In dem Rodungsviereck  wurde ein rundes Sackdorf angelegt, welches Ende des 19. Jh. quadratisch erweitert wurde. Dieses Dorfbild wurde jahrhundertelang bewahrt. Kapelle und Schule stehen seit dem 16. Jahrhundert in der Dorfmitte.

Zusammen mit den Orten des Hasenwinkels hatte Almke in den folgenden Jahrhunderten  unterschiedliche Grundherren. Erbteilungen und –kriege führten zu territorialen Verschiebungen bis 1428 Almke dem Fürstentum Lüneburg, der Keimzelle des späteren Kurfürstentum bzw. Königreich Hannover zugesprochen wurde.

Dann wurde der Ort 1866 preußisch und blieb es bis zur Gründung des Landes Niedersachsen. Beständig blieb die enge kirchliche Bindung der Almker Kapellengemeinde an die Neindorfer Kirchengemeinde.

Die landwirtschaftliche Umstrukturierung (um 1850), die beginnende Agrarindustrie  und der Eisenbahnbau (1902) veränderten die wirtschaftliche und soziale Struktur des Dorfes. Die Einwohnerzahl wuchs auf ca. 320 Personen. Der Zuzug der Flüchtlinge 1945 und die Gründung des Volkswagenwerkes 1938  beschleunigten die Veränderung vom Bauerndorf zum Wohndorf.

Seit 1972 ist Almke mit Neindorf ein Ortsteil der Großstadt Wolfsburg.  Die Einwohner Almkes beschäftigen sich seit 1983 mit Plänen zur Dorferneuerung um die alte Schule und die Dorfmitte zu erhalten. Zeichen für diese gelungene Arbeit ist der mehrfache Erfolg Almkes in den Wettbewerben „Unser Dorf soll schöner werden“.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)

Das Wappen von AlmkeErster geschichtlich fassbarer Grundherr in Almke war das Bistum Halberstadt. Dessen weiß-rot gespaltener Schild dient daher (aus ästhetischen Gründen in umgekehrten Farben) als Hintergrund für die weiteren symbolischen Bestandteile des Almker Wappens.
Im Ortsnamen, der im 14. Jahrhundert urkundlich als "Allenbeke" genannt wird, ist der Bestandteil "beke" versteckt. Dieser weist auf einen das Ortsgebiet durchziehenden Bachlauf hin, was im Almker Wappen durch den Wellenbalken versinnbildlicht wird.
Das bedeutendste Baudenkmal Almkes ist die unter Denkmalschutz stehende, schon 1534 erwähnte Fachwerk-Kapelle. Eine abbildliche Wiedergabe hätte nicht den heraldischen Gesetzen entsprochen, wohl aber die Repräsentierung dieses Ortswahrzeichens durch einen charakteristischen Bestandteil. Dafür bot sich der im Ort so genannte "Wendenspieß" an, die lanzenspitzenförmige Metallspitze auf dem Turm der Kapelle, die sich gut als Wappenfigur eignet. So wurde das Wappen am 11. April 1978 vom Ortsrat Almke / Neindorf einstimmig beschlossen.

Heraldische Beschreibung: Rot-Silbern (Weiß) gespalten mit einem "Wendenspieß" über einem Wellenbalken in gewechselten Farben.

Quelle
Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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2 Kommentare

Joachim Sievers 04.06.2015 12:02:47

Sehr geehrte Damen und Herren,

über die neue Internetseite der Stadt bin ich auf die Vorstellung meines Heimatdorfes Almke

gestoßen.

Bei der Beschreibung der eingestellten Bilder besteht dringend Handlungsbedarf.

Da werden vier Fotos von dem gleichen " Fachwerkhaus " gezeigt. Das ist nicht irgend ein Haus,

sondern das Wahrzeichen des Ortes, die Almker Kapelle. Ein oder zwei gute Fotos mit der richtigen Beschreibung würden hier reichen.

Bei der " Straße in Almke " handelt es sich um die Pfingstangerstraße.

Hierzu ist zu sagen, dass es schönere Straßen gibt, die man zeigen könnte. Auch die Dorfmitte, das

herrliche Freibad, der Jugendzeltplatz oder der idyllische Dorfteich wären gute Motive.

Als langjähriger Sprecher des Arbeitskreises " Unser Dorf hat Zukunft " habe ich natürlich ein besonderes Interesse daran, unser Dorf positiv darzustellen.

Nicht umsonst waren wir bereits drei Mal Wolfsburgs schönstes Dorf.

Über eine positive Rückmeldung würde ich mich freuen. Meine Mailadressen sind dort bekannt.

Mit freundlichen Grüßen

J. Sievers

Stadt Wolfsburg 04.06.2015 13:23:52

Hallo Herr Sievers,

vielen Dank für die Hinweise. Wir haben die Bildbeschreibungen gleich entsprechend geändert. Wenn Sie besseres Bildmaterial haben, tauschen wir das Vorhandene gerne aus. Bitte senden Sie in diesem Fall Ihre Bilder an: onlinekommunikation@stadt.wolfsburg.de

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Oschi 19.05.2016 19:06:00
Ich habe bereits sehr viele schöne Bilder bereit gestellt, leider wurden diese bisher nicht eingebunden.
Oschi 19.05.2016 19:06:01
Ich habe bereits sehr viele schöne Bilder bereit gestellt, leider wurden diese bisher nicht eingebunden.
Andreas A. 30.10.2015 12:08:45

Bei Panoramio under dem Eintrag WOBSOUND befinden sich viele schöne Bilder von Almke. Ich bin der Urheber dieser Bilder und würde mich freuen, wenn diese Bilder in der Präsenz der Stadt Wolfsburg eingebunden werden..

Link zum User: http://www.panoramio.com/user/2211176?comment_page=1&photo_page=1

Stadt Wolfsburg 03.11.2015 13:02:26

Hallo Andreas A. ,

wir freuen uns immer sehr, wenn uns Bildmaterial für www.wolfsburg.de zur Verfügung gestellt wird. Leider ist für uns nicht eindeutig erkennbar, ob dort wirklich ALLE Fotos Ihnen gehören. Wir möchten auf keinen Fall einen Urheberrechtsverstoß begehen. Gerne können Sie uns Fotos zuschicken an onlinekommunikation@stadt.wolfsburg.de diese werden wir dann auch gerne hier veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

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