Ehmen

Familienfreundliches Dorf

In Ehmen wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts bis hinein in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts Kalisalz abgebaut.

Wasserturm

Heute ist das Dorf Heimat von rund 5.600 Einwohnern. Viele Einwohner gewann Ehmen ab dem Jahr 2005 durch die Realisierung des Baugebiets "Kerksiek" dazu. Es gehört zu den größten Einfamilienhaus-Baugebieten Norddeutschlands.

Zwei Kindertagesstätten inkl. Krippe sind vorhanden und auch eine Grundschule ist vor Ort. Ehmen verfügt weiterhin über eine sehr gute Nahversorgung; insgesamt drei Supermärkte gibt es hier. Sieben Seniorentreffs, ein Jugendtreff und sechs Spiel- und Bolzplätze bieten Freizeitmöglichkeiten für Alt und Jung. Durch die unmittelbare Lage am Hohenstedter Holz und der Mühlenriede ist Ehmen auch als Naherholungsgebiet interessant.

Ortsbürgermeister:

Peter Kassel

Stellvertreter:

Hans-Herbert Maiwald

Sprechstelle Ehmen

Adresse:

Mörser Str. 16
38442 Wolfsburg
Leitung: Frau Scholz

Telefon: 05362 64298
Fax: 05362 9887-18

E-Mail senden

Öffnungszeiten:

Dienstag, Donnerstag und Freitag:
09:00 Uhr - 11:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag:
14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldungen; Abmeldungen ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigungen
  • Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien
  • Bestellungen von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes, Fischereischeine , Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldungen zur Hundesteuer und Ausgabe von Ersatz-Hundemarken
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS)
  • Kostenlose Ausgabe von „Gelben Säcken“ und Hundekotbeuteln
... und vieles mehr

Ehmen wurde erstmals  in der Kaiserurkunde Otto I. aus dem Jahr 942 als „Gimin“ erwähnt.  In den folgenden Jahrhunderten erlebte der Ort wechselnde Herrschaften  und fiel im Jahr 1428 an das Haus Lüneburg, das im Jahr 1705 im Kurfürstentum Hannover aufging und 1866 preußisch wurde. 1972 wurde Ehmen eingemeindet und ein Ortsteil von Wolfsburg.

Während es im Umkreis einige wüst gefallene Siedlungen gab, war Ehmen laut einer Quelle von 1489 ein großes und wirtschaftlich starkes Haufendorf. Die landwirtschaftlichen Reformen des 19. Jahrhunderts förderten die Intensivierung des Feldanbaus, Ertragssteigerungen und eine Zunahme des Viehbestandes.

Das um die Jahrhundertwende entstandene Kalibergwerk veränderte zusammen mit der Ziegelei den Ort zum größten Industriestandort der Region. Durch den Bau von Wohnhäusern seitens der Gewerkschaft „Einigkeit“  entstanden neue Siedlungsgebiete, die Einwohnerzahl stieg auf ca. 1000 Personen. 1925 wurde das Kalisalzbergwerk, das ehemals ca. 1000 Arbeiter hatte, aufgrund von Absatzschwierigkeiten geschlossen.

1937 wurde ein Luftwaffentanklager zur Mischung, Lagerung und zum Transport von Kraftstoff gebaut, das Anfang 1945 zum größten Teil durch Bombenangriffe zerstört und später abgerissen wurde.

Der Bau des Mittellandkanals und des VW-Werkes bewirkte nicht nur eine Steigerung der Einwohnerzahl sondern auch eine Ansiedlung von gewerblichen Betrieben. Der Flüchtlingsstrom und die steigende Arbeitnehmerzahlen im Volkswagenwerk förderten den Wandel vom Bauerndorf zu einer Wohnsiedlung mit 5.600 Einwohnern, die ihren ländlichen Charakter nicht verloren hat.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)


Das Wappen von EhmenEhmen war früher Sitz einer Gografschaft, und darum zeigt sein Wappen nicht weniger als drei Symbole mittelalterlicher Rechtsprechung: ein Richtschwert, einen Richtstab und einen Lindenzweig, weil früher unter Linden Gericht abgehalten wurde. Das Mühlrad und das Wasser stehen stellvertretend für die Mühlenriede. So beschloss der Gemeinderat der damals noch selbständigen Gemeinde das Wappen am 26. März 1960, und, der lüneburgische Regierungspräsident genehmigte es am 3. Mai desselben Jahres.
Ehmen führt auch eine Flagge, die zusammen mit dem Wappen am 3. Mai 1960 in zwei Varianten genehmigt wurde: Als Hissflagge drei waagerechte Streifen grün-gelb-grün im Verhältnis 1:2:1 mit dem in der Mitte aufgelegten Wappen (das oben und unten in die grünen Streifen hineinragt). Als Hängeflagge: Auf einer breiten gelben Mittelbahn, die von zwei schmalen grünen Bahnen beseitet wird, das Wappen in der oberen Flaggenhälfte.

Heraldische Beschreibung: In Grün über silbernem (weißen) Wellenschildfuß mit darin eintauchendem goldenen (gelben) Mühlrad ein silberner (weißer) dreiblättriger Lindenzweig, durchsteckt von einem goldgegrifften, silbernen (weißen) Schwert, das mit einem goldenen (gelben) Richtstab schräggekreuzt ist.

Quelle
Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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