Kästorf

Ein Katzensprung entfernt vom Volkswagenwerk

Kästorf befindet sich direkt an der B 188 und grenzt an der Nordseite unmittelbar an das Volkswagenwerk an.

Kästorfer Mühle

1.364 Einwohner leben in dem Dorf an der Aller, das seinen Einwohnern neben einem kleinen Einkaufszentrum je zwei Seniorentreffs und zwei Spielplätze bietet.

Touristisches Highlight des Ortes ist die Bockwindmühle aus dem Jahr 1654. Sie ist heute die einzige noch erhaltende Windmühle im Stadtgebiet Wolfsburg und steht unter Denkmalschutz.

Weiterführende Informationen zur Bockwindmühle

Ortsbürgermeister:

Ralf Fruet

Stellvertreter:

Martin Söldner

Sprechstelle KästorfAdresse:

Allerweg 1
38448 Wolfsburg
Leitung: Herr Tiburtius  

Telefon: 05361 651117
Fax: 05363 9718-17

E-Mail senden

Öffnungszeiten:

Montag:
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Mittwoch:
09:00 Uhr - 11:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldungen; Abmeldungen ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigungen
  • Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien
  • Bestellungen von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes, Fischereischeine , Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldungen zur Hundesteuer und Ausgabe von Ersatz-Hundemarken
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS)
  • Kostenlose Ausgabe von „Gelben Säcken“ und Hundekotbeuteln
... und vieles mehr

1135 wird der Ort  urkundlich erwähnt, als Kaiser Lothar III. dem Kloster Königslutter den Besitz des Dorfes „Kestorp“ bestätigte. Wahrscheinlich ist der Ort aber noch älter, dessen Schreibweise sich im Laufe der Geschichte mehrfach änderte. Die urspüngliche Rundlingsform des Dorfes ist leider bedingt durch die Dorferweiterungen des 19. und 20. Jahrhunderts heute kaum noch zu erkennen.

Das Dorf gehörte zum Werder des Schlosses Vorsfelde. 1389 erhielten die Herren von Bartensleben den Werder zum Lehen bis 1742. Von 1832  bis 1972 gehörte Kästorf zum Kreis Helmstedt und wurde 1972 von Wolfsburg eingemeindet.

Die von Bartensleben nahmen als Grundherren großen Einfluss auf die bäuerliche Bevölkerung des Dorfes. Diese mussten Abgaben entrichten sowie Hand-und Spanndienste leisten. Der Dreißigjährige Krieg und die Pest suchten den Ort heim, so dass die Bewohner zum Badekoth flüchteten und erst nach dem Krieg in ihre Häuser zurückkehrten.

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts blieb der landwirtschaftliche Charakter von Kästorf erhalten. Der Bau des Mittellandkanals und die Grundsteinlegung des Volkswagenwerkes in unmittelbarer Nachbarschaft veränderten die Dorfstruktur grundlegend. Immer mehr Bewohner fanden Arbeit im Werk, Neubaugebiete entstanden. Vor der Eingemeindung nach Wolfsburg war das Steueraufkommen von Kästorf und Sandkamp sehr hoch, da ein Teil des Volkswagenwerkes auf deren Boden stand.

Erhalten geblieben ist die Bockwindmühle, sie ist unter dem Namen „Mühle Schrader“ bekannt und wurde 1861 errichtet. Sie gehört aber heute bedingt durch die Gebietsveränderungen zu Kreuzheide.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)


Das Wappen von KästorfIn Kästorf wünschten die Einwohner die alte Bockwindmühle im Wappen gewürdigt zu sehen. Die komplette naturalistische Wiedergabe dieses Wahrzeichens hätte jedoch zu keinem guten Ergebnis und womöglich zu Verwechslungen mit Mühlenwappen in der näheren Umgebung (Emmerstedt, Wendhausen) geführt. Deshalb konzentriert sich das Kästorfer Wappen nach dem bewährten heraldischen Grundsatz "pars pro toto" ("ein Teil für das Ganze") auf den wichtigsten und charakteristischen Bestandteil der Bockwindmühle, auf die Windmühlenflügel.
Die Farben Blau und Gelb erinnern an die geschichtliche Vergangenheit Kästorfs, das vor der Eingemeindung nach Wolfsburg zum Land Braunschweig und zum Landkreis Helmstedt gehörte, deren beider Farben Blau-Gelb sind.
Der Ortsrat Kästorf / Sandkamp nahm dieses Wappen am 2. Februar 1978 einstimmig an.

Heraldische Beschreibung: In Blau vier goldene (gelbe) Windmühlenflügel.

Quelle
Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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1 Kommentare

Florian König 09.07.2015 16:40:37
Der "Kirchturm" auf dem ersten Foto ist kein Kirchturm, sondern der Turm der alten Kästorfer Schule. Der "Kirchturm" ist in der Tat der weniger hübsche Steinturm auf Bild 3!
Stadt Wolfsburg 10.07.2015 08:36:41

Hallo Herr König,

vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Bildbeschriftung gleich entsprechend angepasst.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

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