Velstove

Der Ortsteil im Norden Wolfsburgs

Velstove gehört mit seinen 980 Einwohner zu den eher kleineren Ortsteilen von Wolfsburg.

Bäume in Velstove

Von der Stadt Wolfsburg 1972 eingemeindet, bietet das Dorf seinen Einwohnern heute eine Kindertagesstätte inklusive Krippe, ein Dorfgemeinschaftshaus und zwei Spielplätze.

Als Naherholungsgebiet bietet sich der naheliegende Naturpark Drömling mit einer Gesamtfläche von rund 27.820 Hektar an.

 

Ortsbürgermeisterin:

Angelika Jahns

Stellvertreter:

Friedhelm Schlak

 

Adresse:

Am Storchnest (seitlicher Eingang an der Feuerwehrhalle)
38448 Wolfsburg
Leitung: Frau Dieckhoff

Telefon: 05363 800126
Fax: 05363 9718-17

E-Mail senden

Öffnungszeiten:

Mittwoch:
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag:
09:00 Uhr - 11:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldungen; Abmeldungen ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigungen
  • Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien
  • Bestellungen von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes, Fischereischeine , Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldungen zur Hundesteuer und Ausgabe von Ersatz-Hundemarken
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS)
  • Kostenlose Ausgabe von „Gelben Säcken“ und Hundekotbeuteln
... und vieles mehr

Velstove – ein  kleines Rundlingsdorf im  Vorsfelder Werder -  wurde  erstmalig im Jahr 1419 im Urkundenbuch der Familie von Saldern genannt, in dem von einem Streit zwischen den Herren von der Schulenburg und den von Bartensleben berichtet wird.  Velstove unterstand dem Geschlecht derer von Bartensleben und gehörte von 1510 bis 1742 zu dem adeligen Gerichtsbezirk der Wolfsburg, später dem  Amt Vorsfelde und dem Landkreis Helmstedt.

Im Laufe der Zeit erweiterte sich der Rundling nach Süden, entlang der „Alten Handelsstraße“, die eine alte Nord-Süd-Verbindung und spätere Heer- und Handelsstraße war.  Im Jahr 1571 wurden in dem Dorf neun Vollköter erwähnt, ihre Zahl stieg erst im Jahr  1771 auf 12 nach einer alten Dorfbeschreibung. Eine Kirche war nicht vorhanden, Velstove war nach Vorsfelde eingspfarrt. Ferner wird erwähnt, dass die Böden schlecht und sandig und die Bauern arm waren. Von 1890 bis 1922 gab die Kartoffelstärke-Fabrik den Bauern Arbeit.

Velstove liegt am Rande des ehemaligen Wipperteiches, der größten Wasserfläche im Herzogtum Braunschweig, er versorgte die Anwohner mit Fischen. 1773 bis 1842 wurde er vollständig trockengelegt und in  Wiesen und Weiden verwandelt. In der Neuzeit war der Ort ein großer Kieslieferant für den Bau des Volkswagenwerkes und der „Stadt des KdF-Wagens“.

Nach dem  Krieg kamen Flüchtlinge und Vertriebene in den Ort und vergrößerten die Einwohnerzahl. Durch die Eingemeindung in die Stadt Wolfsburg entstand neues Bauland und die Einwohnerzahl stieg auf über 1000. Velstove verfügt heute über ein aktives Vereinsleben.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)


Das Wappen von VelstoveVelstove ist ein ländlicher Ort des Werders. Schon 1366 gehörte es zum Werder des Schlosses Vorsfelde, dann seit spätestens 1510 bis 1742 zu dem des adeligen Gerichts Wolfsburg. Hier übte jahrhundertlang das Geschlecht von Bartensleben den maßgebenden Einfluss aus, das zudem den Ort direkt als herzogliches Lehen innehatte.

Aus, dem Wappen dieser Familie, das einen über Garben springenden Wolf zeigt, wurde für Velstove eine Garbe entnommen, die zudem den ländlichen Charakter des Ortsteils symbolisiert. Die Farben Blau-Gelb erinnern an die frühere Zugehörigkeit zum Land Braunschweig und zum Landkreis Helmstedt.
Der Ortsrat Brackstedt / Velstove / Warmenau beschloss dieses Wappen einstimmig am 10. Februar 1978.

Heraldische Beschreibung: In, Blau eine goldene (gelbe) Garbe.

Quelle
Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

Bildergalerie

Beitrag kommentieren

Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Erforderliche Felder sind markiert *
Zu den Nutzungsbedingungen von wolfsburg.de

ABSCHICKEN

VIELEN DANK Ihr Kommentar ist bei uns eingegangen. Dieser wird nun redaktionell geprüft und anschließend veröffentlicht. OK

Hinweis Beim Absenden ihres Kommentars ist leider ein Fehler aufgetreten. Bitte kontaktieren Sie uns stattdessen über das Kontaktformular. OK

Direktlink Stadtporträt
Direktlink Newsroom
Direktlink Öffnungszeiten