Wendschott

Beste Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten

Im Nordosten von Wolfsburg liegt der Ortsteil Wendschott, der rund 3.000 Menschen beheimatet.

Das Niedersachsenhaus in WendschottFoto: JENS L.HEINRICH © [c]JLH Ein Supermarkt, eine Grundschule und zwei Seniorentreffs sind vor Ort. Acht Spiel- und Bolzplätze sowie die unmittelbare Lage am Naturpark Drömling bieten Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Besonders stolz sind die Wendschotter auf das vom Dorfverein betreute Niedersachsenhaus. Das alte Fachwerkhaus beheimatet das dorfeigene Heimatmuseum.

Ortsbürgermeister:

Siegfrid Leu

Stellvertreter:

Norbert Batzdorfer

Sprechstelle Wendschott

Adresse:

Wendenstr. 73
38448 Wolfsburg
Leitung: Herr Tiburtius

Telefon: 05363 2184
Fax: 05363 9718-17

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Öffnungszeiten:

Dienstag
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Donnerstag
09:00 Uhr - 11:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldungen; Abmeldungen ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigungen
  • Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien
  • Bestellungen von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes, Fischereischeine , Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldungen zur Hundesteuer und Ausgabe von Ersatz-Hundemarken
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS)
  • Kostenlose Ausgabe von „Gelben Säcken“ und Hundekotbeuteln
... und vieles mehr

Wie andere Dörfer im Vorsfelder Werder wurde auch Wendschott vermutlich zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert als Rundlingsdorf angelegt. Urkundlich erwähnt wird der Ort im Jahr 1366 in einer Braunschweiger Urkunde,  die ausführt, dass die Ackerbürger von „Wendes Kote“  eine bestimmte Zinssumme an die Vorsfelder Burg abliefern mussten. Der Flecken  Vorsfelde war ein Lehen der Herren von Bartensleben, 1742 fiel es an das Herzogtum Braunschweig.

Wendschott gehört zu den armen Dörfern  im Werder mit kargen Böden, mit Heidekraut, Birken- und Eichenwäldern bewachsen. Eine Dorfbeschreibung aus dem  Jahr 1759 erwähnt  den schlechten bäuerlichen Ernteertrag und nennt als Hauptnahrungsmittel Buchweizen. Die Bauern, die ihrem Grundherren zu vielfältigen Abgaben und Diensten verpflichtet waren, lebten von der  Weidewirtschaft und der  Viehhaltung.

Die Trockenlegung der Sümpfe im nahegelegenen Drömling und die Einführung des Kunstdüngers im 19. Jahrhundert verbesserten die landwirtschaftliche Ertragslage und führten um 1900 zum Spargelanabau.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges veränderte sich das Bauerndorf auch bedingt durch die steigende Nachfrage nach Arbeitern im Volkswagenwerk entscheidend. Neue Siedlungsgebiete fügten sich rings um die alte Ortsanlage und steigerten die Einwohnerzahl beträchtlich.  Eine Pendler-Wohngemeinde entstand, die 1972 zu Wolfsburg eingemeindet wurde.

Den Ortsmittelpunkt bildet das 1838 errichtete „Niedersachsenhaus“, ein Vierständerhaus, das in einen Wirtschafts- und Wohntrakt aufgeteilt ist. Heute beherbergt es ein überregional bekanntes Heimatmuseum.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)


Das Wappen von WendschottWendschott gehört zu jenen Orten, deren ursprüngliche Rundlingsform noch heute erkennbar ist.
Bei dieser Siedlungsform gruppieren sich die Häuser und Grundstücke kreisförmig um einen Dorfplatz, zu dem eine Zufahrtsstraße führt. Diese ursprüngliche Anlage ist im Wappen grafisch abstrahiert wiedergegeben. Der Pflug weist auf die Landwirtschaft als Erwerbszweig beziehungsweise Nebenerwerbszweig vieler Einwohner.

Das Wappen wurde bereits am 28. März 1969 vom Rat der seinerzeit noch selbständigen Gemeinde angenommen. Auf die Einholung der für Gemeindewappen vorgeschriebenen behördlichen Genehmigung wurde damals angesichts der bevorstehenden Eingemeindung verzichtet. Für Ortsteilwappen ist sie nicht notwendig, und so bekräftigte der nunmehrige Ortsrat von Wendschott am 23. Mai 1978, das Wappen weiterführen zu wollen.

Heraldische Beschreibung: in Grün eine silberne (weiße) Pflugschar inmitten eines silbernen (weißen), oben offenen Ringes.

Quelle
Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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