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Das heutige Gebiet der Stadt Wolfsburg kann auf eine dramatische Entwicklung des Storchenbestandes zurückblicken. Gab es 1934, also bevor die Stadt aufgebaut wurde, noch 37 Brutpaare, schrumpfte diese Zahl auf 7 Paare im Jahre 1960 mit 14 Jungstörchen und dann schließlich auf Null im Jahre 1990.
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Weißstorch- und Feuchtwiesenprogramm:
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Durch verschiedene Maßnahmen der Stadt Wolfsburg zur Verbesserung der Nahrungssituation (gefördert durch das Weißstorchprogramm des Landes Niedersachsen) und private Initiativen, wie die Bereitstellung von zusätzlichen Nistmöglichkeiten, konnte der Bestand bis zum Jahr 2001 auf 8 Brutpaare erhöht werden, die im selben Jahr 23 Jungstörche aufzogen.
2002 war der Bruterfolg auf Grund des ungünstigen Wetters nicht ganz so gut - es wurden 17 Jungstörche großgezogen.
Zum Erfolg trug auch das Feuchtwiesenprogramm des Landes bei, mit dessen Hilfe die Stadt Wolfsburg nicht nur das Nahrungsangebot für Störche sondern auch für andere Tiergruppen verbessert hat.
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Darüber hinaus sind einer Reihe weiterer Maßnahmen eingeleitet worden. 1998 wurde von GEORG FIEDLER, stellvertretender Leiter der NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft "Stromtod", gemeinsam mit dem örtlichen Energieversorger, dem Umweltamt der Stadt und dem örtlichen Storchenbetreuer, Herrn Klaus Walter, ein "Gutachten über die Verträglichkeit der Strommasten auf dem Gebiet Wolfsburgs" angefertigt, in dem zahlreiche Schutzmaßnahmen vorgeschlagen wurden.
Der örtliche Energieversorger, die LandE Fallersleben, begann 1999 die vorgeschlagenen Maßnahmen zum Vogelschutz umzusetzten.
Inzwischen sind die in Wolfsburg seit 1999 angewendeten Vogelschutzmaßnahmen an Strommasten und Leiterseilen auch im neuen Bundesnaturschutzgesetzes von 2002 als umzusetzende Schutzmaßnahmen verbindlich geworden.
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Standorte der Storchenhorste in Wolfsburg mit den ausgeflogenen Jungen 1991 bis 2002
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