Coronavirus

Das Land Niedersachsen hat aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses die Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) aktualisiert, die am 10.01.2021 in Kraft tritt. Aufgrund der aktualisierten Landesverordnung hat auch die Stadt Wolfsburg ihre Allgemeinverfügung angepasst, die am 11.01.2021 in Kraft tritt.

Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das Land Niedersachsen hat die Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 30. Oktober 2020 überarbeitet. Die neue Fassung der Verordnung gilt ab Sonntag, 10. Januar. Die Fassung der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung tritt am Montag, 11. Januar in Kraft.

Die aktualisierte Verordnung ist auf der Webseite des Landes Niedersachsens einsehbar.

Liebe Eltern,
liebe Sorgeberechtigte

ich hätte mir gewünscht, Ihnen andere Neujahrsgrüße übermitteln zu können. Vor uns allen stehen wieder herausfordernde Zeiten, die wir hoffentlich, wenn auch mit erheblichen Kraftanstrengungen für uns alle, gemeinsam meistern werden.

Das Land Niedersachsen hat am gestrigen Mittwoch beschlossen, die Kindertageseinrichtung ab dem 11. Januar in das Szenario C „Notbetreuung“ zu wechseln. 

In der Notbetreuung können dann 50% der Kinder einer Gruppe betreut werden:

Anspruch auf eine Notbetreuung haben dann in folgender Reihenfolge:

  • Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen, die in betriebsnotwendiger Stellung in einem solchen Betrieb tätig sind
  • Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden und Kinder mit besonderem pädagogischen Unterstützungs- und Förderbedarf
  • Kinder, die im kommenden Schuljahr schulpflichtig werden
  • Härtefälle (z.B. erheblicher Verdienstausfall, drohende Kündigung, Kindeswohlgefährdung)

Bitte beachten Sie, dass es bei Kapazitätsengpässen eine Aufnahme gemäß der dargestellten Reihenfolge gibt.

...

Mit freundlichen Grüßen

Iris Bothe
Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration


Bei Fragen zur Notbetreuung steht Ihnen außerdem wieder das Kommunikationsteam unter den Telefonnummern: 05361 – 28 2836 (Kita) und 05361 – 28 1077 (Schule) oder zentral per E-Mail schullandschaft@stadt.wolfsburg.de zur Verfügung.


Der Elternbrief zum Herunterladen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anmeldung Notbetreuung (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bescheinigung Arbeitgeber (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)


Konzept des Landes Niedersachsen für Bildung und Betreuung im Lockdown (öffnet sich in einem neuen Fenster)

Liebe Eltern,
liebe Sorgeberechtigte

ich hätte mir gewünscht, Ihnen andere Neujahrsgrüße übermitteln zu können. Vor uns allen stehen wieder herausfordernde Zeiten, die wir hoffentlich, wenn auch mit erheblichen Kraftanstrengungen für uns alle, gemeinsam meistern werden.

Das Land Niedersachsen hat mit dem Schreiben von Herrn Kultusminister Tonne vom 05.01.2021 das Konzept zur Bildung und Betreuung im Lockdown dargelegt. Ab dem 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres findet der Unterricht im Distanzlernen (Szenario C) bzw. im Wechselmodell (Szenario B) statt. Eine Notbetreuung wird unter bestimmten Voraussetzungen angeboten.

...

Mit freundlichen Grüßen

Iris Bothe
Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration


Bei Fragen zur Notbetreuung steht Ihnen außerdem wieder das Kommunikationsteam unter den Telefonnummern: 05361 – 28 2836 (Kita) und 05361 – 28 1077 (Schule) oder zentral per E-Mail schullandschaft@stadt.wolfsburg.de zur Verfügung.


Der Elternbrief zum Herunterladen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anmeldung Notbetreuung - Grundschulen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anmeldung Notbetreuung - Weiterführende Schulen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bescheinigung Arbeitgeber (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anschreiben Lernorte (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)


Konzept des Landes Niedersachsen für Bildung und Betreuung im Lockdown (öffnet sich in einem neuen Fenster)


Anmeldeformular zur Schulverpflegung: Lunchbox für die Verpflegung zu Hause (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Pressemitteilung vom 15.12.2020

Bund und Länder haben sich zum Schutz vor Covid-19 auf einen bundesweiten Lockdown vom 16. Dezember bis mindestens zum 10. Januar verständigt. Auch für die lokale Wirtschaft in Wolfsburg hat diese Maßnahme teils gravierende Auswirkungen. Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann hat heute, Dienstag, 15. Dezember, zu einer digitalen Krisensitzung mit Branchenvertretern aus der Wolfsburger Wirtschaft eingeladen. Ziel des Austauschs war eine gemeinsame Einschätzung der Lage, die befürchteten Auswirkungen für die einzelnen Branchen zu erörtern sowie Lösungsansätze zu diskutieren.

Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann: "Die lokale Wirtschaft leidet bereits seit Monaten unter den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Durch den bevorstehenden Lockdown wird sich diese Situation noch deutlich verschärfen. Es gilt jetzt, die lokale Wirtschaft bestmöglich zu unterstützen. Das wird eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein. Der Einzelhandel und die Gastronomie haben in den letzten Monaten mit ihren Hygienekonzepten einen großen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geleistet."

Michael Wilkens, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg: "Vielen Betrieben geht es schlecht. Teilweise sind die Umsätze um mehr als die Hälfte zurückgegangen, was zu Liquiditätsengpässen führt. Die Unterstützungsprogramme sind gut und wichtig, leider gibt es Probleme in der Abwicklung. Es braucht schnelle und unbürokratische Hilfe."

Florian Hary, erster Vorsitzender des DEHOGA-Bezirksverbands Land Braunschweig-Harz: "Erschwerend kommt hinzu, dass nicht absehbar ist, wann die angekündigten Dezemberhilfen beantragt werden können. In der Gastronomie und der Hotellerie sind derzeit Liquiditätsengpässe das größte Problem. Viele Betriebe wissen nicht, wie sie ihre Mitarbeiter*innen bezahlen sollen."

Melanie Perricone, erste Vorsitzende des DEHOGA-Kreisverbands Region Wolfsburg-Helmstedt: "Die zugesagten Mittel kommen bei vielen Unternehmen nicht an, teilweise nur mit Abschlagszahlungen. Das führt zu Existenzängsten, für viele Betriebe wird es sehr eng werden."

Claudius Nitschke, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg: "Im Handwerk sind die Auftragsbücher teils noch gut gefüllt, beispielsweise dem Bauhauptgewerbe und den Baunebengewerken. Schlechter sieht es für Bäckereien mit Cafébetrieb, Fleischereien mit Schwerpunkt Catering und vor allem im Friseurhandwerk aus. Wenn der Lockdown noch deutlich länger andauert, wird das im Frühjahr vermehrt zu Insolvenzen führen."

Michael Ernst, stellvertretender Vorsitzender des City Marketing Tourismus Wolfsburg e. V.: "Im Einzelhandel sind die Frequenzen enorm zurückgegangen. Im Jahr 2020 sind zu Lasten des lokalen Handels überproportionale Umsatzzuwächse im Onlinehandel verzeichnen. Gerade die Inhaber- und Familiengeführten Unternehmen werden das nicht überstehen. Neben den wichtigen Soforthilfen braucht es hier auch Unterstützung auf anderen Ebenen – beispielsweise könnten zusätzliche Verkaufsoffene Sonntage im nächsten Jahr helfen."

WMG Geschäftsführer Jens Hofschröer appelliert: "Unterstützen Sie in dieser schwierigen Zeit die heimische Wirtschaft, beispielsweise indem Liefer- oder Abholdienste der Wolfsburger Geschäfte und Gastronomie genutzt werden. Der Online-Marktplatz der WMG (https://marktplatz.wmg-wolfsburg.de) bietet hierzu eine gute Übersicht. Auch mit einem Kauf des neuen Wolfsburger Stadtgutscheins, der WeCard (https://wecard-wolfsburg.de), unterstützen Sie direkt die Wolfsburger Wirtschaft und schenken eine attraktive Auswahl Wolfsburger Angebote. Jetzt gekaufte Gutscheine können zur Wiedereröffnung bei zahlreichen Wolfsburger Einzelhändlern, Dienstleistern, Gastronomen wie auch Freizeit- und Kultureinrichtungen eingesetzt werden.

Die Runde hat sich darauf verständigt, ein gemeinsames Positionspapier zu erarbeiten. Der Austausch der Branchenvertreter mit dem Wirtschaftsdezernenten wird im Januar fortgesetzt, um die Auswirkungen des Lockdowns sowie die aktuelle Pandemielage zu erörtern und den guten, konstruktiven Austausch fortzusetzen.

Für die Zeit vom 11.01.2021 bis zum Halbjahreswechsel plant das Kultusministerium folgende Übergangsregelung geplant:

  • Primarbereich:

    Szenario A mit Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht
    (Szenario B bei Betroffenheit durch eine Infektionsschutzmaßnahme für mindestens eine Lerngruppe/Klasse)
  • Sekundarbereich I und II:

    Szenario B
    (Ausnahme: Der Abiturjahrgang wechselt nur bei eigener Betroffenheit, verbleibt sonst in Szenario A und trägt eine Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht).

Wir bitten alle Eltern und Sorgeberechtigten sich darauf einzustellen.

Weitere Informationen können Sie den Internetseiten der Niedersächsischen Kultusministeriums entnehmen.

Pressemitteilung vom 15.12.2020

Die erneuten Maßnahmen des Bundes und des Landes zum Schutz vor Covid-19 und der damit verbundene Lockdown, der vom 16. Dezember bis vorerst 10. Januar für große Teile des Einzelhandels gilt, stellt die Wolfsburger Wirtschaft erneut vor schwierige Aufgaben. Neben dem Einzelhandel, mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf, müssen auch Dienstleistungsbetriebe wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe für die nächsten Wochen schließen.

"Dieser erneute Lockdown trifft die Wolfsburger Wirtschaft hart. Gerade der Wegfall des Weihnachtsgeschäfts stellt viele Unternehmen und Betriebe vor existentielle Schwierigkeiten. Leider lässt sich die Situation nicht ändern", so Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann.

Weilmann appelliert an die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger: "Bitte unterstützen Sie die lokale Wirtschaft in Wolfsburg. Mit Geschenkgutscheinen oder der WeCard! der WMG können Sie helfen, unsere Unternehmen und Geschäfte durch diese schwierige Zeit zu bringen."

Die WeCard! ist ein Gutschein- und Paymentsystem zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft für Wolfsburg, initiiert von der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH. Weitere Infos dazu unter https://marktplatz.wmg-wolfsburg.de/wecard/

Pressemitteilung vom 15.12.2020

Das Wolfsburger Impfzentrum im Congresspark hat fristgerecht am 15. Dezember die Betriebsbereitschaft gemeldet. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat das hierzu von der Stadt eingereichte Konzept genehmigt. Es umfasst in der ersten Stufe zunächst zwei Impfstrecken und zwei mobile Impfteams. Die mobilen Teams werden nicht mobile Menschen, solche die zum Beispiel zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen betreut werden, vor Ort impfen. In der letzten Ausbaustufe würden die Impfstrecken auf sechs ausgebaut werden können. Für den Maximalbetrieb wären sodann rund 5.800 Impfungen pro Woche theoretisch möglich.

"Mit dem Congresspark Wolfsburg haben wir einen hervorragenden Standort, mit dem wir die notwendigen Kapazitäten zur Impfung der Bevölkerung auch kurzfristig erreichen können, wenn der Impfstoff in größerer Menge zur Verfügung steht. Zudem ist der Standort barrierefrei, zentral gelegen und bietet somit eine gute Erreichbarkeit sowohl per Öffentlichen Personennahverkehr als auch für den Individualverkehr", resümiert der Geschäftsbereichsleiter des Brand- und Katastrophenschutzes Manuel Stanke. "Zum 15. Dezember beginnen wir mit einer personell besetzten Impfstraße und werden die Zeit bis zum regulären Betrieb zu Schulungszwecken nutzen", so Stanke weiter.

Die ständige Impfkommission hat in einem ersten Entwurf eine Empfehlung zur Priorisierung der Impfberechtigten bekannt gegeben. Danach sollen Risikopatienten und -gruppen zuerst gegen COVID-19 geimpft werden, wie Bewohner*innen von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie deren Personal und Menschen über 80 Jahre.

"Wir sind in Wolfsburg mit dem Impfzentrum im CongressPark auf die bevorstehenden Impfungen gut vorbereitet. Mit der Arbeitsgruppe zum Impfzentrum haben wir in kürzester Zeit die dafür notwendigen Grundlagen geschaffen. Ich möchte allen Beteiligten für ihren bemerkenswerten Einsatz danken. Wann der Impfstoff in Wolfsburg zur Verfügung steht und wir mit den weiteren Ausbaustufen starten, kann derzeit noch nicht verlässlich gesagt werden", erklärt Stadtrat Andreas Bauer, Dezernent für Bürgerdienste, Finanzen und Brand- und Katastrophenschutz.


Im Hinblick auf Corona-Testungen im Umfeld von Krippe, Kindergarten und Schule wird aktuell wie folgt verfahren:

Tritt ein Corona-Fall in einer Krippen-, Kitagruppe oder Schulklasse auf, werden wie gehabt alle Eltern über dann erforderliche Maßnahmen informiert. Alle weiteren Kinder der Gruppe, Klasse oder Kohorte werden in eine 14tägige Quarantäne geschickt.

Elternbrief von Stadträtin Iris Bothe, sowie Fragen und Antworten zu den Bereichen Krippe, Kindergarten und Schule.

Lesen Sie hier nähere Informationen

Die Stadt Wolfsburg sucht für das Wolfsburger Impfzentrum zum nächstmöglichen Termin Impfbefähigtes Personal (Medizinische Fachangestellte, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Notfallsanitäter*innen, Medizinisch-technische Assistent*innen) in Vollzeit und Teilzeit (mind. T 50 %/mind. 19,5 Std.) für die Dauer des Impfbetriebes (voraussichtlich ein Jahr): 

Zwei mobile Impfteams sind am Impfzentrum im CongressPark gestartet. Zunächst werden die Bewohner*innen von Pflegeheimen geimpft. Auftakt ist im Pflegeheim Johannes Paul II, am Mittwoch folgt das Heinns-Lilje-Heim.

Mobiles ImpfzentrumFoto: Stadt Wolfsburg


Interessierte Bürger*innen können unter der Telefonnummer des Landes Informationen zum Thema Impfungen einholen.

Telefon: 0800 / 99 88 66 5

Erreichbarkeit: Montag bis Samstag von 08:00 bis 20:00 Uhr

Momentan können noch keine Termine für die Corona-Impfung vereinbart werden. Sobald feststeht, ab wann der Impfstoff zur Verfügung stehen wird, können über die Hotline Impf-Termine im Impfzentrum im CongressPark Wolfsburg vergeben werden.

Informationen zum genauen Ablauf und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich auf der Website des Landes Niedersachsen.

Bürger*innen, die direkt bei der Stadt Wolfsburg anrufen, werden an die Hotline des Landes verwiesen. Die Stadt selbst vereinbart keine Termine.

Weiterhin werden Freiwillige für die Mithilfe im Impfzentrum gesucht. Über die E-Mail-Adresse impfzentrum@stadt.wolfsburg.de können sich Interessierte dort melden. Wir bitten um Verständnis, dass per E-Mail keine Fragen zur Impfung oder zum Impfzentrum beantwortet werden.

Im Vergleich zu Freitag, 15.01.2021 gibt es heute, Montag, 18.01.2021, 27 Neuinfektionen zu vermelden (Samstag 5, Sonntag 2, Montag 20). Es gibt einen weiteren Todesfall zu beklagen, der im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Es handelt sich um eine 67-jährige Frau, die im Klinikum Wolfsburg verstorben ist. Sie hat nicht in einem Pflegeheim gelebt.

Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt damit: 1.685 (+27)
davon genesen: 1.471 (+76)
davon verstorben: 64 (+1)
davon laufende Fälle: 150 (-50)

Im Zeitraum der letzten sieben Tage (12. bis einschließlich heute, 18. Januar) sind 100 Personen positiv getestet worden. Das entspricht nach den Berechnungsgrundlagen der Stadt Wolfsburg einem 7-Tage-Inzidenzwert von 80,4 pro 100.000 Einwohner*innen (Berechnungsgrundlage: 124.371 Einwohner*innen, Stand: 31. Dezember 2019).

In einer Allgemeinverfügung hat die Stadt Wolfsburg geregelt, wo und wie die durch die Landesverordnung festgelegten Regelungen im Detail umgesetzt werden.

Wichtige Hinweise:

Durch die hohe Anzahl an Corona-Tests dauert es inzwischen bis zu drei Tage, bis die Ergebnisse aus dem Labor zurückkommen. Als vom Coronavirus genesen gilt, wer die zweiwöchige Isolation durchlaufen hat, keine Symptome mehr aufweist oder bei dem ein erneuter Test negativ ausgefallen ist. Dass jemand als genesen gilt, ist nicht meldepflichtig. Die tatsächlichen Zahlen können also höher sein. Aus Gründen des Datenschutzes werden keine weiteren Angaben gemacht. Die von der Stadt Wolfsburg kommunizierten Fälle sind die vom Gesundheitsamt bestätigten Zahlen, die einmal täglich aktuell veröffentlicht werden. Das Gesundheitsamt überprüft alle Todes- und Infektionsfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Daher kann es bei dieser offiziellen Meldung zu einer zeitlichen Verzögerung gegenüber anderen Quellen kommen.

Im Vergleich zu Donnerstag, 14.01.2021 gibt es heute, Freitag, 15.01.2021, 18 Neuinfektionen zu vermelden.

Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt damit: 1.658 (+18)
davon genesen: 1.395 (+1)
davon verstorben: 63 (±0)
davon laufende Fälle: 200 (+17)

Im Zeitraum der letzten sieben Tage (9. Januar bis einschließlich heute, 15. Januar) sind 102 Personen positiv getestet worden. Das entspricht nach den Berechnungsgrundlagen der Stadt Wolfsburg einem 7-Tage-Inzidenzwert von 82,0 pro 100.000 Einwohner*innen (Berechnungsgrundlage: 124.371 Einwohner*innen, Stand: 31. Dezember 2019).

In einer Allgemeinverfügung hat die Stadt Wolfsburg geregelt, wo und wie die durch die Landesverordnung festgelegten Regelungen im Detail umgesetzt werden.

Wichtige Hinweise

Durch die hohe Anzahl an Corona-Tests dauert es inzwischen bis zu drei Tage, bis die Ergebnisse aus dem Labor zurückkommen. Als vom Coronavirus genesen gilt, wer die zweiwöchige Isolation durchlaufen hat, keine Symptome mehr aufweist oder bei dem ein erneuter Test negativ ausgefallen ist. Dass jemand als genesen gilt, ist nicht meldepflichtig. Die tatsächlichen Zahlen können also höher sein. Aus Gründen des Datenschutzes werden keine weiteren Angaben gemacht. Die von der Stadt Wolfsburg kommunizierten Fälle sind die vom Gesundheitsamt bestätigten Zahlen, die einmal täglich aktuell veröffentlicht werden. Das Gesundheitsamt überprüft alle Todes- und Infektionsfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Daher kann es bei dieser offiziellen Meldung zu einer zeitlichen Verzögerung gegenüber anderen Quellen kommen.

Im Vergleich zu Mittwoch, 13.01.2021 gibt es heute, Donnerstag, 14.01.2021, 15 Neuinfektionen zu vermelden. Es gibt einen Todesfall zu beklagen, der im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Es handelt sich um einen 77-jährigen Mann, der nicht in einem Pflegeheim gelebt hat.

Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt damit: 1.640 (+15)
davon genesen: 1.394 (+1)
davon verstorben: 63 (+1)
davon laufende Fälle: 183 (+13)

Im Zeitraum der letzten sieben Tage (8. Januar bis einschließlich heute, 14. Januar) sind 109 Personen positiv getestet worden. Das entspricht nach den Berechnungsgrundlagen der Stadt Wolfsburg einem 7-Tage-Inzidenzwert von 87,6 pro 100.000 Einwohner*innen (Berechnungsgrundlage: 124.371 Einwohner*innen, Stand: 31. Dezember 2019).

In einer Allgemeinverfügung hat die Stadt Wolfsburg geregelt, wo und wie die durch die Landesverordnung festgelegten Regelungen im Detail umgesetzt werden.

Wichtige Hinweise

Durch die hohe Anzahl an Corona-Tests dauert es inzwischen bis zu drei Tage, bis die Ergebnisse aus dem Labor zurückkommen. Als vom Coronavirus genesen gilt, wer die zweiwöchige Isolation durchlaufen hat, keine Symptome mehr aufweist oder bei dem ein erneuter Test negativ ausgefallen ist. Dass jemand als genesen gilt, ist nicht meldepflichtig. Die tatsächlichen Zahlen können also höher sein. Aus Gründen des Datenschutzes werden keine weiteren Angaben gemacht. Die von der Stadt Wolfsburg kommunizierten Fälle sind die vom Gesundheitsamt bestätigten Zahlen, die einmal täglich aktuell veröffentlicht werden. Das Gesundheitsamt überprüft alle Todes- und Infektionsfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Daher kann es bei dieser offiziellen Meldung zu einer zeitlichen Verzögerung gegenüber anderen Quellen kommen.

Im Vergleich zu Dienstag, 12.01.2021 gibt es heute, Mittwoch, 13.01.2021, 12 Neuinfektionen zu vermelden.

Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt damit: 1.625 (+12)
davon genesen: 1.393 (+10)
davon verstorben: 62 (±0)
davon laufende Fälle: 170 (+2)

Im Zeitraum der letzten sieben Tage (7. Januar bis einschließlich heute, 13. Januar) sind 102 Personen positiv getestet worden. Das entspricht nach den Berechnungsgrundlagen der Stadt Wolfsburg einem 7-Tage-Inzidenzwert von 82,0 pro 100.000 Einwohner*innen (Berechnungsgrundlage: 124.371 Einwohner*innen, Stand: 31. Dezember 2019).

In einer Allgemeinverfügung hat die Stadt Wolfsburg geregelt, wo und wie die durch die Landesverordnung festgelegten Regelungen im Detail umgesetzt werden.

Wichtige Hinweise:

Durch die hohe Anzahl an Corona-Tests dauert es inzwischen bis zu drei Tage, bis die Ergebnisse aus dem Labor zurückkommen. Als vom Coronavirus genesen gilt, wer die zweiwöchige Isolation durchlaufen hat, keine Symptome mehr aufweist oder bei dem ein erneuter Test negativ ausgefallen ist. Dass jemand als genesen gilt, ist nicht meldepflichtig. Die tatsächlichen Zahlen können also höher sein. Aus Gründen des Datenschutzes werden keine weiteren Angaben gemacht. Die von der Stadt Wolfsburg kommunizierten Fälle sind die vom Gesundheitsamt bestätigten Zahlen, die einmal täglich aktuell veröffentlicht werden. Das Gesundheitsamt überprüft alle Todes- und Infektionsfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Daher kann es bei dieser offiziellen Meldung zu einer zeitlichen Verzögerung gegenüber anderen Quellen kommen.


Im Vergleich zu Montag, 11.01.2021 gibt es heute, Dienstag, 12.01.2021, 28 Neuinfektionen zu vermelden.

Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt damit: 1613 (+28)
davon genesen: 1383 (+15)
davon verstorben: 62 (±0)
davon laufende Fälle: 168 (+13)

Im Zeitraum der letzten sieben Tage (06. Januar bis einschließlich heute, 12. Januar) sind 114 Personen positiv getestet worden. Das entspricht nach den Berechnungsgrundlagen der Stadt Wolfsburg einem 7-Tage-Inzidenzwert von 91,7 pro 100.000 Einwohner*innen (Berechnungsgrundlage: 124.371 Einwohner*innen, Stand: 31. Dezember 2019).

In einer Allgemeinverfügung hat die Stadt Wolfsburg geregelt, wo und wie die durch die Landesverordnung festgelegten Regelungen im Detail umgesetzt werden.
 
Wichtige Hinweise

Durch die hohe Anzahl an Corona-Tests dauert es inzwischen bis zu drei Tage, bis die Ergebnisse aus dem Labor zurückkommen. Als vom Coronavirus genesen gilt, wer die zweiwöchige Isolation durchlaufen hat, keine Symptome mehr aufweist oder bei dem ein erneuter Test negativ ausgefallen ist. Dass jemand als genesen gilt, ist nicht meldepflichtig. Die tatsächlichen Zahlen können also höher sein. Aus Gründen des Datenschutzes werden keine weiteren Angaben gemacht. Die von der Stadt Wolfsburg kommunizierten Fälle sind die vom Gesundheitsamt bestätigten Zahlen, die einmal täglich aktuell veröffentlicht werden. Das Gesundheitsamt überprüft alle Todes- und Infektionsfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Daher kann es bei dieser offiziellen Meldung zu einer zeitlichen Verzögerung gegenüber anderen Quellen kommen.


Aufgrund der aktuellen Landesverordnung und den darin maßgeblichen Inzidenzwerten hat die Stadt Wolfsburg angesichts der Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 35 am 26.10.2020 im Stadtgebiet und mit Blick auf eine mögliche Überschreitung der 7-Tage-Inzidenzwert von 50 eine Allgemeinverfügung erlassen und darin unter anderem Folgendes geregelt:

Gemäß § 3 Abs. 2 S. 3 der Niedersächsischen Corona-Verordnung sind an folgenden Örtlichkeiten im Stadtgebiet Wolfsburg Mund-Nasen-Bedeckungen verpflichtend zu tragen:

  1. in der Fußgängerzone von Porschestraße Mitte bis Porschestraße Nord; d. h. in dem Bereich ab Pestalozziallee bis Willy-Brandt-Platz in der Zeit zwischen 09:00 Uhr und 20:00 Uhr,
  2. auf dem Gelände (inklusive Vorplatz) des Wolfsburger Bahnhofes, dem Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB), dem Sara-Frenkel-Platz, dem Phaenogelände und dem Gelände des Designer Outlet Center Wolfsburg (DOW) jeweils auf den Verkehrsflächen, die sich bis zum Straßennetz ergeben in dem Zeitraum zwischen 06:00 Uhr und 20:00 Uhr,
  3. in der Kaufhofpassage, im Kaufhof und dem Maximilian-Kolbe-Weg in der Zeit zwischen 09:00 Uhr und 20:00 Uhr,
  4. auf dem Gelände aller Wolfsburger Wochenmärkte und weiterer Märkte während der jeweiligen Marktöffnungszeiten. Das gilt auch für Passanten ohne Kaufabsichten, die das Marktgelände lediglich passieren.
  5. auf Parkflächen des Einzel- und Großhandels (z. B. Lebensmittel-/Baumärkte und ähnliche) zu den jeweiligen Öffnungszeiten.

Die genaue Begrenzung (für die Nummern 1 - 4) ergibt sich aus den dieser Allgemeinverfügung als Anlagen beigefügten Karten (rot umrandet und schraffiert).

Skizze Innenstadt   Karte Innenstadt
Skizze Wochenmarkt Brandenburger Platz
 Karte Wochenmarkt Brandenburger Platz
Skizze Wochenmarkt Detmerode
 Karte Wochenmarkt Detmerode 
Skizze Wochenmarkt Fallersleben
 Karte Wochenmarkt Fallersleben
Skizze Wochenmarkt Hansaplatz
 Karte Wochenmarkt Hansaplatz
Skizze Wochenmarkt Rathausplatz
 Karte Wochenmarkt Rathausplatz
Skizze Wochenmarkt Vorsfelde
 Karte Wochenmarkt Vorsfelde
Skizze Wochenmarkt Westhagen
 Karte Wochenmarkt Westhagen

Zeichnung eines Antrages und eines Stiftes; Grafik: martialred / Fotolia.com

Vordrucke, Formulare, Konzepte

Hinweis: Die folgenden Dokumente stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster

Kindertagesstätten

Anmeldung Notbetreuung für die Kindertagesstätten 

Bescheinigung Arbeitgeber 

Schulen

Anmeldung Notbetreuung - Grundschulen 

Anmeldung Notbetreuung - Weiterführende Schulen 

Bescheinigung Arbeitgeber 

Informationsschreiben über Lernorte zu Corona-Zeiten 

Anmeldeformular zur Schulverpflegung: Lunchbox für die Verpflegung zu Hause 


Konzept des Landes Niedersachsen für Bildung und Betreuung im Lockdown (Link öffnet sich in einem neuen Fenster)

Liebe Eltern,
liebe Sorgeberechtigte

ich hätte mir gewünscht, Ihnen andere Neujahrsgrüße übermitteln zu können. Vor uns allen stehen wieder herausfordernde Zeiten, die wir hoffentlich, wenn auch mit erheblichen Kraftanstrengungen für uns alle, gemeinsam meistern werden.

Das Land Niedersachsen hat am gestrigen Mittwoch beschlossen, die Kindertageseinrichtung ab dem 11. Januar in das Szenario C „Notbetreuung“ zu wechseln. 

In der Notbetreuung können dann 50% der Kinder einer Gruppe betreut werden:

Anspruch auf eine Notbetreuung haben dann in folgender Reihenfolge:

  • Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen, die in betriebsnotwendiger Stellung in einem solchen Betrieb tätig sind
  • Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden und Kinder mit besonderem pädagogischen Unterstützungs- und Förderbedarf
  • Kinder, die im kommenden Schuljahr schulpflichtig werden
  • Härtefälle (z.B. erheblicher Verdienstausfall, drohende Kündigung, Kindeswohlgefährdung)

Bitte beachten Sie, dass es bei Kapazitätsengpässen eine Aufnahme gemäß der dargestellten Reihenfolge gibt.

...

Mit freundlichen Grüßen

Iris Bothe
Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration


Bei Fragen zur Notbetreuung steht Ihnen außerdem wieder das Kommunikationsteam unter den Telefonnummern: 05361 – 28 2836 (Kita) und 05361 – 28 1077 (Schule) oder zentral per E-Mail schullandschaft@stadt.wolfsburg.de zur Verfügung.


Der Elternbrief zum Herunterladen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anmeldung Notbetreuung (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bescheinigung Arbeitgeber (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)


Konzept des Landes Niedersachsen für Bildung und Betreuung im Lockdown (öffnet sich in einem neuen Fenster)

Liebe Eltern,
liebe Sorgeberechtigte

ich hätte mir gewünscht, Ihnen andere Neujahrsgrüße übermitteln zu können. Vor uns allen stehen wieder herausfordernde Zeiten, die wir hoffentlich, wenn auch mit erheblichen Kraftanstrengungen für uns alle, gemeinsam meistern werden.

Das Land Niedersachsen hat mit dem Schreiben von Herrn Kultusminister Tonne vom 05.01.2021 das Konzept zur Bildung und Betreuung im Lockdown dargelegt. Ab dem 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres findet der Unterricht im Distanzlernen (Szenario C) bzw. im Wechselmodell (Szenario B) statt. Eine Notbetreuung wird unter bestimmten Voraussetzungen angeboten.

...

Mit freundlichen Grüßen

Iris Bothe
Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration


Bei Fragen zur Notbetreuung steht Ihnen außerdem wieder das Kommunikationsteam unter den Telefonnummern: 05361 – 28 2836 (Kita) und 05361 – 28 1077 (Schule) oder zentral per E-Mail schullandschaft@stadt.wolfsburg.de zur Verfügung.


Der Elternbrief zum Herunterladen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anmeldung Notbetreuung - Grundschulen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anmeldung Notbetreuung - Weiterführende Schulen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bescheinigung Arbeitgeber (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anschreiben Lernorte (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)


Konzept des Landes Niedersachsen für Bildung und Betreuung im Lockdown (öffnet sich in einem neuen Fenster)


Anmeldeformular zur Schulverpflegung: Lunchbox für die Verpflegung zu Hause (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Vielen Dank an alle Eltern!


Liebe Eltern,

kurz vor den Weihnachtsferien möchte ich mich auf diesem Wege bei Ihnen allen bedanken.

Die Corona-Krise hat uns in den letzten Monaten alle gefordert: sie fordert uns als Stadtverwaltung, die Kindertagesstätten und Schulen, die Wirtschaft, die Unternehmen und natürlich auch Sie als Eltern.

Gerade für Sie als Eltern ist die derzeitige Situation eine beispiellose Herausforderung. Bislang belastbare Betreuungs- und Kommunikationswege stehen plötzlich auf wackeligen Füßen und was immer verlässlich war, ist auf einmal nicht mehr sicher und planbar. Kann meine Tochter morgen in die Kita gehen? Wird die Klasse meines Sohnes morgen noch im Präsenzunterricht beschult – oder bekommen wir heute Abend noch die Nachricht, dass er ab morgen von zu Hause aus Lernen wird? Oder taucht plötzlich ein Corona-Fall auf und er muss sogar in Quarantäne? Wie regeln wir dann unsere Arbeit? Und wie können wir unseren Kindern gut erklären, warum gerade alles anders ist, obwohl wir manche Dinge selbst emotional kaum greifen können? Und wann wird alles wieder seinen geregelten Gang gehen?

Dies sind nur einige Fragen, die sich viele Eltern immer wieder stellen. Und nicht nur Sie – wir stellen uns diese Fragen auch. Gemeinsam mit den Schulen und Kindertagestätten versuchen wir, Ihnen alle relevanten Informationen so transparent und so gut verständlich wie möglich aufzubereiten und sachgerecht weiterzugeben. Dies ist auch für uns eine große Herausforderung. Wir als Kommune müssen verantwortlich mit der Situation umgehen und die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Die notwendigen Entscheidungen werden nicht immer bejubelt, sind aber notwendig, um unsere oberste Priorität sicherzustellen: die Gesundheit aller Kinder und Jugendlichen und aller Mitarbeitenden in den Kindertagesstätten und Schulen.

Erst am vorvergangenen Wochenende gab es erneut weitreichende Veränderungen. Es wurden die Ergebnisse der Bund-Länder-Beratungen bekanntgegeben. Niedersachsen knüpft im Bildungsbereich an die bereits in der vergangenen Woche getroffenen Regelungen an: Die Präsenzpflicht im Schulbereich wird ausgesetzt.

Dessen unbenommen bleiben die Schulen und Kindertagesstätten für diejenigen geöffnet, die keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben.

Ein ritualisierter Kita- und Schulbesuch für die Kinder und Jugendlichen ist, ebenso wie soziale Kontakte, wichtig in dieser schwierigen Zeit.

Trotz der vielen Unsicherheiten und immer neu auftretenden Fragen und Regelungen, die Sie als Eltern täglich umtreiben, sind Sie für uns eine wichtige Stütze in dieser schwierigen Zeit.

Dafür möchte ich mich heute ausdrücklich bei Ihnen bedanken. Ich danke auch den Elternvertretungen für die gute Kommunikation, die sie alle ermöglicht haben und die vielen Fragen, die an uns gerichtet wurden, das hat uns geholfen uns auf Ihre Informationsbedarfe einzustellen.

Hoffen wir gemeinsam, dass bald einfachere und für uns alle besser planbare Zeiten anstehen. Allerdings gehe ich davon aus, dass wir uns noch einige Zeit dieser Situation stellen müssen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ruhige und besinnliche Tage und einen guten Übergang in ein gesundes und hoffentlich ruhigeres neues Jahr.  

Viele Grüße,

Ihre
Iris Bothe
Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration

Der Dankesbrief zum Herunterladen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

die letzten Monate waren vor allem eines: anders.

Im Frühjahr waren wegen der Corona-Pandemie von einem Tag auf den anderen die Schulen geschlossen. Soziale Kontakte mussten stark eingeschränkt werden. Es gab keine Treffen mehr in der Freizeit, keinen Kinobesuch, keinen Stadtbummel, keinen Vereinssport. Niemand wusste, wie es wann weitergehen wird.

Im Sommer gab es dann Lockerungen, das Leben normalisierte sich – zumindest etwas. Aber wir mussten uns daran gewöhnen, neben Handy und Portmonee nun auch immer eine Maske mitzunehmen.

Und nun wieder steigende Infektionszahlen, erneut immer mehr Einschränkungen, dann der Lockdown „light“ - wieder kein Freizeitsport, wieder alle Cafés und Kinos dicht. In den Schulen Szenario B und Quarantäne, ständiges Lüften, Homeschooling, Lernen unter extremen Bedingungen.

Mir ist bewusst, dass diese Situation gerade für euch wirklich schwierig ist. Man könnte so vieles machen und erleben und darf einfach nicht. Dazu kommen lauter Einschränkungen wie Maske tragen und Abstand halten – und niemand weiß, ob das jetzt endlich mal alles war oder ob noch weitere Regeln dazu kommen. Das nervt.

Deswegen ist es heute an der Zeit, euch und Ihnen „Danke“ zu sagen. Der absolute Großteil hält sich an die Regeln und tut alles dafür, diese schwierige Zeit gut zu meistern. Ich bekomme täglich viele Meldungen aus den Schulen, wie gut die Abläufe klappen, wie toll ihr daran mitwirkt und wie vorbildlich ihr euch an die Regeln haltet. Das gibt mir Mut für die Zukunft. Wenn wir alle weiter an einem Strang ziehen, werden wir diese Krise hoffentlich bald gut überstanden haben.

Ich hoffe, dass es bald für uns alle bessere Zeiten gibt, in denen wir wieder so leben können, wie wir es gewohnt sind – ohne Einschränkungen und Auflagen.

Ich wünsche euch und Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Hoffen wir, dass wir im kommenden Jahr wieder mit allen Freunden und der ganzen Familie feiern können.

Herzliche Grüße

Iris Bothe
Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration

Der Dankesbrief zum Herunterladen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Liebe Kinder,

hier schreibt euch euer Freund Wolle Wolfsburg.

Ich wollte euch sagen, dass ihr super seid! Ich habe gehört, dass ihr euch alle sehr gut an die Regeln haltet. In den Schulen setzt ihr immer eure Maske auf, wenn ihr sie tragen müsst und hört auf eure Lehrer. Ihr nehmt Rücksicht auf eure Klassenkameraden und seid trotz des blöden Corona-Virus fröhlich.

Dafür bekommt ihr heute ein großes Lob von mir.

Wenn ihr euch alle weiter so gut an die Regeln haltet, wird bestimmt alles bald wieder normal. Dann könnt ihr auch wieder mit euren Freunden spielen und gemeinsam feiern.

Und irgendwann werden wir auch die Masken nicht mehr brauchen. Bis dahin dauert es aber leider noch. Tragt also bitte weiter eure Masken - in der Schule auf den Fluren und auch auf dem Schulweg.

Ich wünsche euch schöne Weihnachtsferien. Vielleicht schneit es ja sogar. Dann könnt ihr mit euren Eltern einen Schnee-Wolle bauen.

Bärige Grüße

Euer Wolle Wolfsburg

Der Dankesbrief zum Herunterladen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Corona-Pandemie bindet derzeit in den Gesundheitsämtern alle personellen Kapazitäten. Daher hat das Gesundheitsamt der Stadt Wolfsburg beschlossen, die Schuleingangsuntersuchungen vorerst bis Ende Januar 2021 auszusetzen.

Die Schuleingangsuntersuchungen sind für alle schulpflichtigen Kinder (Kinder, die bis zum 1. Oktober 6 Jahre alt werden) verpflichtend. Das Gesundheitsamt plant die Schuleingangsuntersuchungen voraussichtlich ab Februar 2021 wieder durchzuführen.

Sobald diesbezüglich genauere Planungen vorliegen, erfolgt eine Information durch die Stadt Wolfsburg.

Hotlines: Wie erreiche ich einen persönlichen Ansprechpartner?

  • Das Bürgertelefon der Stadt Wolfsburg ist von Montag bis Freitag von 7:00 bis 18:00 Uhr unter 05361 28-1234 erreichbar. 
  • Die Corona-Hotline des Landes Niedersachsen ist werktags von 8:00 bis 22:00 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-6000 erreichbar.
  • Für Gehörlose bzw. Hörgeschädigte wird ein Gebärdentelefon (Videotelefonie) angeboten.

Informationen des ärztlichen Notdienstes (Telefonnummer: 116 117)



Fußballfans organisieren erneut Lebensmittelausgabe

Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie musste die Wolfsburger Tafel e. V. am 30. Oktober, wie schon beim Lockdown im Frühjahr, ihren Betrieb erneut bis auf Weiteres einstellen. Eine Schließung der Tafel sorgt bei vielen Mitbürger*innen für Verunsicherungen und löst Ängste aus – doch niemand soll in dieser schweren Zeit vergessen werden und Hunger leiden. Daher war es gemeinsames Ziel, eine schnelle Alternative zu entwickeln: Ab sofort startet wieder das Projekt "Fantafel". Fortlaufend wird ab heute, Donnerstag, 5. November, jeweils dienstags und donnerstags in den Zeiten von 12:30 bis 14:30 Uhr eine Lebensmittelausgabe bei der "Wolfsburger Fantafel" in den Räumlichkeiten der Wolfsburger Tafel in der Kleiststraße 35 stattfinden.

"Durch die verlässliche Arbeit der aktiven Fanszene mit dem Fanprojekt Wolfsburg im März und April 2020 und durch die positiven Rückmeldungen der Bedürftigen, der Stadt und ihrer Bewohner*innen und nicht zuletzt durch den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil höchstpersönlich, hat sich die aktive Fanszene in Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Wolfsburg dazu bereiterklärt, erneut den Tafelbetrieb ab dem 05.11.2020 zu übernehmen", betont Stadträtin Iris Bothe.

Diesmal findet die Ausgabe der Fantafel jedoch nicht in den Räumlichkeiten des Stadtjugendrings Wolfsburg statt, stattdessen können in Kooperation mit der Wolfsburger Tafel deren Räumlichkeiten genutzt werden. Rene Zach und Anke Thies vom städtischen Fanprojekt berichten erfreut: "In den vergangenen Tagen haben sich erneut engagierte Fußballfans aus der aktiven Fanszene zusammengefunden, um gemeinsam mit dem Fanprojekt Wolfsburg für den Zeitraum der Schließung eine alternative Lebensmittelausgabe auf die Beine zu stellen. Wir sind begeistert von dem engagierten, sozialen Zusammenhalt in Corona-Zeiten."

Ein besonderer Dank gilt der Firma Schnellecke Logistics Wolfsburg GmbH, die für diese Zeit acht Auszubildende stundenweise zur Verfügung stellt, um den Transport der Lebensmittel zu gewährleisten und damit eine wichtige und verlässliche Kooperationspartnerin ist.

Die Onlineplattform "Wir helfen" vernetzt Helfer*innen und die Sucher*innen, um sich gemeinsam zu unterstützen. 

Die Ausbreitung des Coronavirus und die Maßnahmen zur Eindämmung verändern in diesen Tagen unser Alltagsleben erheblich.  Auch psychisch gesunde Menschen empfinden die aktuelle Situation als sehr belastend und anstrengend, wenn dann noch berufliche Unsicherheit und damit verbundenen soziale Ängste hinzukommen, kann professionelle Hilfe erforderlich sein. 

Symptome wie Angst, Panik oder Depressionen sowie eine völlig veränderte oder nicht mehr funktionierende Tagesstruktur können zu einer persönlichen Krise führen. Betroffene, zu denen auch oft Menschen gehören können, die schon eine psychische Erkrankung durchlebt haben, leiden jetzt verstärkt unter der sozialen Isolation. Sie sind auf besondere und professionelle Unterstützung angewiesen.

Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet Ihnen telefonische Beratung an; nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für Angehörige, Freunde und Bekannte.

Aktuell finden keine offenen Sprechstunden statt. Es können aber Beratungstermine unter der Telefonnummer 05361 28-2040 sowie über E-Mail an SozialpsychiatrischerDienst@stadt.wolfsburg.de vereinbart werden. 

Sie erreichen die Mitarbeitenden zu folgenden Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag von 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch und Freitag von 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag von 08:30 - 17:30 Uhr

Der Krisendienst:

Mittwoch von 12:00 - 15:30 Uhr
Freitag von 12:00 - 16:30 Uhr
Samstag , Sonntag und an Feiertagen von 10:00 - 18:00 Uhr

In Notfällen sind die Mitarbeitenden auch unter der Telefonnummer 05361 28-2040 erreichbar.

Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg sucht Geschäfte, Praxen und Privatpersonen, die sich beteiligen

Plakat zur Aktion "Zuhause nicht sicher?"

Das Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg beteiligt sich an der bundesweiten Poster-Aktion der Initiative "Stärker als Gewalt" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Aktion richtet sich sowohl an Opfer von häuslicher Gewalt als auch an Personen, die in ihrer Umgebung Warnsignale dafür bemerken. Durch die Corona-Krise beschränkt sich das Leben vieler Menschen auf die eigenen vier Wände. Dies kann dazu führen, dass es vermehrt zu Konflikten innerhalb von Partnerschaften und Familien kommt.

Das Gleichstellungsreferat ruft alle Wolfsburger*innen auf, sich an der Aktion zu beteiligen und die Poster mit der Aufschrift "Zuhause nicht sicher?" und dem Hinweis auf die Website mit dem Hilfsangebot, in ihren Geschäften, Praxen oder Hausfluren aufzuhängen. Interessierte Unternehmen und Privatpersonen bekommen die Plakate im Format DIN A3 auf Anfrage an das Gleichstellungsreferat per Mail an gleichstellung@stadt.wolfsburg.de zugeschickt.
 
Ausführliche Informationen über die verschiedenen Formen und Warnsignale häuslicher Gewalt sowie die Initiative selbst finden Sie auf www.stärker-als-gewalt.de.


Das Land Niedersachsen hat die Niedersächsische Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Corona-Virus (Niedersächsische Quarantäne-Verordnung) erlassen, die am Montag, 9. November 2020, in Kraft tritt.

Die aktualisierte Verordnung ist auf der Internetseite des Landes Niedersachsens einsehbar.

Ausrufezeichen; Foto: M. Schuppich/Fotolia.com

Die sogenannten "Corona-Tests" (Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2) sind möglich

  • an einigen großen deutschen Flughäfen 
  • bei den niedergelassenen Hausärzte und 
  • in den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (mit Überweisung des Hausarztes)
Bitte vereinbaren Sie dort einen Termin.


Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise für 10 Tage in häusliche Absonderung (Quarantäne) zu begeben. Weiter sind Sie dazu verpflichtet, Ihre Einreise der für Sie zuständigen Behörde zu melden. Dazu steht die folgende digitale Einreiseanmeldung unter folgenden Link zur Verfügung:

https://www.einreiseanmeldung.de/

Die vom Robert Koch Institut ausgewiesenen Risikogebiete können Sie hier einsehen:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Die Quarantäne endet frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise, wenn ein negatives Testergebnis in Papierform oder in einem elektronischen Dokument vorliegt. 


Alle weiteren Regelungen, zum Beispiel für Berufspendler finden sie in der Quarantäne-Verordnung des Landes Niedersachsen:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Seite des Landes Niedersachsen unter dem folgenden Link:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-186686.html


Für Wolfsburger Bürger*innen, ist in Ausnahmefällen, falls eine Meldung über das Einreiseformular nicht möglich ist, das Gesundheitsamt Wolfsburg zuständig. Die Meldung ist telefonisch innerhalb der Öffnungszeiten möglich:

Telefon: 05361 28-5026

Telefon: 05361 28-2020

E-Mail: reiserueckkehrer@stadt.wolfsburg.de


Für Fragen steht Ihnen auch das Service Center der Stadt Wolfsburg innerhalb der Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 07:00 bis 18:00 Uhr zur Verfügung:

Telefon: 05361 28-1234


Die Quarantäne dient Ihrem Schutz und dem Schutz der Bevölkerung vor Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus. Sie ist eine zeitlich befristete Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen oder von Personen, die möglicherweise das Virus ausscheiden. Die Quarantäne soll die Verbreitung der Krankheit verhindern.

Die Quarantäne wird angeordnet, wenn Sie innerhalb der letzten 10 Tage im Ausland waren und nach Meldung beim Gesundheitsamt eine entsprechende Auflage erhalten haben, oder wenn Sie Kontakt zu einem Corona-Erkrankten hatten.

Damit zählen Sie zu den Personen, die ansteckungsverdächtig sind, ohne selber krank oder krankheitsverdächtig zu sein.

Es ist sehr wichtig, dass Sie die Quarantäne und Hygieneregeln genau einhalten – auch wenn Sie keine Beschwerden haben sollten. Sie schützen damit sich und andere. 

Sie dürfen sich nur auf Ihrem Grundstück aufhalten und keinen Kontakt (Mindestabstand 2 Meter) zu anderen Personen aufnehmen. Betroffene sollten den Balkon oder die Terrasse nur betreten, wenn sie nicht mit anderen Menschen in Kontakt treten können. Bei eingezäunten Grundstücken dürfen sich Erkrankte auch im Garten aufhalten.

Abfall muss in der Quarantäne-Zeit gesammelt werden – am besten in gut verschließbaren Müllsäcken. Vor die Haustüre zu stellen, damit Nachbarn ihn wegschmeißen, ist nicht ratsam. Auf den Müllsäcken könnten sich Viren befinden.

Kontaktieren Sie Ihre/n Hausärztin/Hausarzt oder Fachärztin/Facharzt, wenn Sie wegen einer anderen bzw. bestehenden Erkrankung dringend Medikamente oder eine ärztliche Behandlung benötigen.

Sagen Sie, was Sie benötigen und dass Sie unter Quarantäne stehen.

Kontaktieren Sie bei medizinischen Problemen Ihre/n Hausärztin/Hausarzt oder Fachärztin/Facharzt und bitten Sie um Unterstützung.

Bei lebensbedrohlichen akuten Erkrankungen, Vergiftungen oder schweren Verletzungen wählen Sie den Notruf 112. Beachten Sie die allgemeinen Regeln bei einem Notruf und sagen Sie, dass Sie unter Quarantäne stehen.

Sie dürfen keinen Besuch empfangen oder die Türe öffnen, wenn es klingelt. Mit einer Quarantäne können psychosoziale Belastungen einhergehen. Dazu gehören z. B. Ängste und Sorgen vor einer Ansteckung, das Gefühl ausgegrenzt zu werden, Einsamkeit, Anspannung oder Schlafstörungen. Auch wenn Sie keinen direkten Kontakt zu Personen haben dürfen, bleiben Sie mit Freunden und Familienangehörigen über Telefon, Internet oder andere Medien in Verbindung. Überlegen Sie, was Ihnen in belastenden Situationen außerdem helfen könnte. 

Nutzen Sie vorhandene telefonische Hilfsangebote, wie z. B. das Seelsorgetelefon oder Krisendienste.

Nutzen Sie auch in der häuslichen Quarantäne Ihre Möglichkeiten Sport zu treiben (z. B. mit einem Heimtrainer oder machen Sie einfache Gymnastikübungen). So bleiben Sie fit und können negativen Stress abbauen.

Bitten Sie Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn darum, Ihnen zu helfen. Sie können die Lebensmittel einfach vor Ihrer Tür abstellen.
Sie dürfen keinen Besuch empfangen oder die Türe öffnen, wenn es klingelt. Veranlassen Sie online oder telefonisch für Ihre Post/Pakete einen Ablageort beim Zulieferer.
Sie können die Personen selbstverständlich nicht weiter betreuen. Wenden Sie sich an Pflegeeinrichtungen. Wenn Sie nicht weiterkommen, wenden Sie sich an die städtische Hotline 05361 28-2828 (täglich von 7 bis 18 Uhr) und die Stadt versucht, Kontakte zu vermitteln.
Wer einen direkten Gartenzugang hat, kann Hund oder Katze weiter dort rauslassen. Alle anderen Hundebesitzer müssen dafür sorgen, dass jemand das Tier regelmäßig abholt. Der Gassigeher sollte allerdings die Wohnung nicht betreten und Hände waschen oder desinfizieren, nachdem er oder sie Kontakt mit dem Hund oder der Leine hatte, rät der Tierschutzbund.

Eine andere Möglichkeit ist, das Tier bei einer nahestehenden Person unterzubringen, ähnlich wie bei einem Urlaub. Eine vorübergehende Unterbringung im Tierheim ist nicht möglich, weil das Tierheim geschlossen ist. Aktuell gibt es keinerlei Hinweise auf eine potentielle Gefahr des Coronavirus für Haustiere.
Wenn Sie sich nicht an die Quarantäne halten, droht Ihnen ein Bußgeld.
Zutritt für Besuch dann nur noch in Ausnahmefällen möglich – Infoveranstaltungen für werdende Eltern vorerst wieder ausgesetzt
 
Ein Besuch von Patientinnen und Patienten im Klinikum Wolfsburg ist angesichts der steigenden Corona-Infektionen in Wolfsburg und dem bald anzunehmenden Überschreiten des „Inzidenzwert“ 50  - also 50 Infizierte auf 100.000 Einwohner binnen 7 Tage- ab Donnerstag, 29. Oktober 2020 vorerst grundsätzlich nicht mehr möglich. Ein entsprechendes Verbot hat das Klinikum mit Blick auf die steigenden Coronavirus-Fallzahlen in der Region erlassen. Ausnahmen können nach vorheriger Rücksprache aus medizinischen oder palliativmedizinischen Gründen sowie in der Geburtshilfe, der Kinderklinik und für Blutspenderinnen und -spender ermöglicht werden.
 
„Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und insbesondere, um die uns anvertrauten Patienten, aber auch unsere Mitarbeitenden zu schützen, haben wir diese Entscheidung treffen müssen. Die Erfahrungen aus dem Frühjahr haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und das Klinikum soweit wie möglich virusfrei zu halten.“, erklärt die stellvertretende Klinikumsdirektorin Katrin Stary.
 
Klinikumsdezernentin Monika Müller erläutert: „Wir bitten alle Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen um Verständnis für diesen Schritt. Mit dem Besuchsverbot reagieren wir auf die aktuelle Infektionslage - auch um zu verhindern, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Sobald wie möglich werden wir das Verbot natürlich wieder lockern."
 
Das Klinikum sagte zudem zahlreiche geplante Veranstaltungen, Vorträge und Schulungen ab. Auch die gerade erst von der Geburtshilfe wieder angebotenen Infoveranstaltungen für werdende Eltern müssen erneut ausgesetzt werden. 
 
Dagegen bieten die Ambulanzen vorerst weiter Sprechstundentermine an. Das Klinikum weist darauf hin, dass Patientinnen und Patienten zu den Terminen möglichst ohne Begleitung kommen. Ausnahmen für hilfsbedürftige Personen sind nach Rücksprache möglich. 
 
Grundsätzlich gilt im Klinikum die Pflicht, eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung und nicht lediglich eine Alltagsmasken zu tragen. Zu den geltenden Hygienebestimmungen gehört natürlich auch die Händedesinfektion. 


Senior*innen und vorerkrankte Menschen müssen sich in der Corona-Krise besonders in Acht nehmen und die erneute Verschärfung der Maßnahmen geht mit Einschränkungen der gewohnten Lebensqualität einher.

Da sie als besondere Risikogruppe gelten, sollen Kontakte nach außen wieder auf ein Minimum reduziert und Treffen mit Familien und Freund*innen gemieden werden. Ebenfalls werden die Besuche in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern wieder beschränkt.

Doch was können Senior*innen noch tun, um eine Ansteckung zu vermeiden, welche Hilfsangebote gibt es und wie lässt sich am besten die Einsamkeit bewältigen? Diese Fragen beantwortet gerne das Team des Senioren-und Pflegestützpunktes der Stadt Wolfsburg.

Das Team ist erreichbar telefonisch oder per Mail:

Montag und Dienstag: 08:30 bis 16:30 Uhr
Donnerstag: 08:30 bis 17:30 Uhr
Mittwoch und Freitag: 08:30 bis 12:00 Uhr

Auch Hausbesuche sind – unter der Maßgabe der geltenden Verordnungen – möglich.

Telefon: 05361 28-2848 und zusätzlich 0151 5851 8795

E-Mail: pflegestützpunkt@stadt.wolfsburg.de

Auch in Fragen rund um das Thema Quartiersarbeit in der Nordstadt steht das Team weiterhin zur Verfügung. 

Im Quartiersbüro im Mehrgenerationenhaus in der Nordstadt können sich Hilfesuchende telefonisch informieren, beraten lassen, oder ein entlastendes Gespräch führen.

Gerda Kamphaus, Quartiersmanagerin
Mittwoch: 08:30 bis 12:00 Uhr
Telefon: 05361 28-1949
E-Mail: gerda.kamphaus@stadt.wolfsburg.de

In Folge der niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus vom 30. Oktober 2020 werden auch für die städtischen Kultureinrichtungen Maßnahmen angeordnet, um mögliche Kontakte und Infektionsketten zu reduzieren.
 
Städtische Galerie
Ab Montag, den 2. November bleiben die Ausstellungen der Städtischen Galerie Wolfsburg geschlossen. Die angekündigten Veranstaltungen Kunstgespräch in der Mittagspause und Offenes Atelier werden wieder digital angeboten und können über Facebook (www.facebook.com/StaedtischeGalerieWolfsburg)  verfolgt werden. Wie schon während der Schließung im Frühjahr wird die Städtische Galerie mit ihrem Publikum über Social Media in Kontakt bleiben und bereits bestehende digitale Projekte fortführen sowie neue Angebote konzipieren.
 
Konzert zum Tag des Mauerfalls
Das Deutsch-italienisch-polnische Konzert zum Tag des Mauerfalls am 9. November, das von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft und der Italienischen Konsularagentur sowie vom Kulturwerk im M2K und der Musikschule der Stadt Wolfsburg organisiert wird, muss leider ausfallen.

Stadtmuseum und Hoffmann-von-Fallersleben-Museum
Das Stadtmuseum im M2K und das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K bleiben ebenfalls vom 2. bis einschließlich 30. November geschlossen. Damit kann auch die aktuelle Sonderausstellung "Kirchen, Glocken und viel mehr" im Stadtmuseum nicht besichtigt werden. Veranstaltungen, Führungen o.ä. finden in diesem Zeitraum nicht statt. Auch die Historischen Museen  im M2K werden, wie schon während des ersten Lockdowns, ihre Aktivitäten auf Facebook (www.facebook.com/M2K-der-Stadt-Wolfsburg) verstärken und erweitern.

Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation
Auch das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS) ist gegenwärtig für den regulären Besucherverkehr geschlossen.Das IZS orientiert sich daran, wie mit den Bibliotheken umgegangen wird. Sind die Bibliotheken – wie jetzt - geschlossen, schließt auch das IZS. Sind die Bibliotheken geöffnet, wird das bisherige Verfahren entsprechend des aktuellen Hygienekonzeptes fortgeführt, d.h. max. 3 Besucher*innen gleichzeitig können das IZS nach vorheriger Terminabstimmung und in einem festgelegten Zeitfenster je nach räumlicher Möglichkeit besuchen.

Reduzierte Öffnungszeiten Kulturinfo
Bedingt durch die ausfallenden Veranstaltungen wird die KulturInfo weiter nur zu sehr reduzierten Öffnungszeiten ihr Angebot aufrechterhalten (aktuell nur Mittwoch-  und Samstagvormittag). Die Vermietung der Räume in kulturell genutzten und vom Geschäftsbereich Kultur verwalteten Gebäuden kann nur im Rahmen der aktuell geltenden Beschränkungen gemäß der aktuellen Verordnung des Landes Niedersachsen erfolgen.
 
Musikschule
Die Musikschule darf ihren Betrieb auch während des behördlich angeordneten Teil-Lockdowns unter Einhaltung des bestehenden Hygienekonzeptes, Abstandswahrung und erweiterter Maskenpflicht grundsätzlich aufrechterhalten. Gruppenunterricht wird als zeitlich anteiliger Einzelunterricht erteilt.
Da die Grundschule Glockenbergschule aufgrund von Corona-Fällen am 2. und 3. November geschlossen bleibt und sich die Schüler*innenschaft/Familien der Musikschulzweigstelle und der Glockenbergschule überschneiden, wird bis zur Klärung der Situation der Fachunterricht an der Zweigstelle Fallersleben an diesen beiden Tagen zur Sicherheit in alternativer Form, vorzugsweise digital, stattfinden. Der Gruppenunterricht wird aufgeteilt auf anteiligen Video-Einzelunterricht. Der Elementarunterricht inkl. Musikgartengruppen fällt in Fallersleben am 2. und 3. November aus. Die Musikschule informiert ihre Schüler*innen und deren Eltern direkt über die Lehrkräfte.
 
"Es ist äußerst schade, dass wir unsere Kultureinrichtungen größtenteils erneut für den Publikumsverkehr schließen müssen" so Kulturdezernent Dennis Weilmann. "Aber in diesen schwierigen Zeiten müssen alle ihren Beitrag leisten, um die Pandemie in den Griff zu bekommen."

Lernort für Lernende aus der schulischen Bildung und der Weiterbildung weiterhin zugänglich

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung bleibt auch die Zentralbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhaus ab heute, Montag, 2. November, für den Publikumsverkehr geschlossen. Diese Regelung gilt für voraussichtlich vier Wochen bis einschließlich Montag, 30. November.

Lernende aus der schulischen Bildung und der Weiterbildung können die Zentralbibliothek unter Beachtung der geltenden Corona-Richtlinien (Ausfüllen eines Gesundheitsbogens, Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung) weiterhin als Lernort während der folgenden Zeiten für maximal 5 Stunden am Tag nutzen: Montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 14 Uhr. Ein WLAN-Zugang wird zur Verfügung gestellt, Laptops sind in begrenztem Umfang vorhanden. Nach vorheriger Anmeldung per Mail an stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter (05361) 28-2530 können Lernende aus der schulischen Bildung und der Weiterbildung die Bibliothek über den Eingang der Kinder- und Jugendbibliothek am Hollerplatz betreten. Auch die Lernzentren in der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule, im Schulzentrum in Fallersleben, Vorsfelde und in Westhagen bleiben als Lernort für Schüler*innen zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Die Leihfristen sämtlicher entliehener Medien werden automatisch über die Schließungszeit hinaus verlängert. Innerhalb von 14 Tagen nach der Wiedereröffnung müssen die Medien zurückgegeben oder die Leihfristen verlängert werden. Recherchen im Medienbestand der Stadtbibliothek können über den OPEN-Katalog https://ebibliothek.stadt.wolfsburg.de und die Bibliotheksapp (für Android und iOS) vorgenommen werden. Über diese Plattformen kann auch das Benutzer*innenkonto bequem eingesehen werden.

Unabhängig vom jeweiligen Standort können die Onlineangebote der Bibliothek wie die Onleihe www.onleihe.de/wolfsburg und weitere Datenbanken wie Munzinger (kostenfreie Personen-, Sport-, Pop- und Länderarchive), Britannica Library (alle Fachgebiete für Kinder, Schüler, Jugendliche, Studenten und Erwachsene), Press Reader (freier Zugang zu den aktuellen Ausgaben von über 7.000 internationalen, nationalen und regionalen Tageszeitungen aus 100 Ländern in über 60 Sprachen) sowie das Brockhaus E-Learning Schülertraining (Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Mathematik) rund um die Uhr genutzt werden. Für das Login sind ein gültiger Bibliotheksausweis (BildungshausCard) und das zugehörige Kennwort nötig. Der Bibliotheksausweis (BildungshausCard) kann problemlos telefonisch oder per Mail in der Stadtbibliothek oder per Bibliomail unter https://ebibliothek.stadt.wolfsburg.de erworben werden. Für Kinder und Jugendliche ist der Bibliotheksausweis kostenlos. Die Onleihe ist über jeden Internetanschluss zugänglich. Sie bietet eine große Auswahl an E-Medien. Darunter E-Books, E-Magazine, Hörbücher und auch Filme. Allein für Kinder und Jugendliche sind über 2500 Medien verfügbar. Hinzu kommen über 1300 E-Medien in der Kategorie "Schule und Lernen".

Masken und Kunstwerke, ein Hundefell-Trimmer und ein Geisterspiel-Ticket – das Stadtmuseum im M2K zieht eine erste Bilanz nach seinem Sammlungsaufruf Ende April. Gesucht wurden Corona-Objekte, und mehr als 20 Rückmeldungen haben Sammlungskurator Dr. Arne Steinert bislang erreicht. "Wir möchten einen Fundus von Objekten, Bildern und Erinnerungen anlegen, um im Museum einmal anschaulich auf die Zeit der Corona-Krise in Wolfsburg zurückblicken zu können", beschreibt Museumsleiterin Monika Kiekenap-Wilhelm das Ziel der Aktion.

Die greifbarsten neuen Museumsstücke sind sicher die Mund-Nasen-Bedeckungen, die in verschiedensten Ausführungen eingereicht wurden. Eine Wolfsburgerin beschriftete ihre Maske mit einem großen "GRINS", was, wie von ihr erhofft, zu erheiterten Reaktionen und zahlreichen freundlichen Gesprächen im Alltag führte. Einen anderen Weg wählte Musiker Maurizio Menendez: Das Multifunktionstuch aus seiner "Sandkamper"-Merchandising-Kollektion ist mit einem Totenkopf-Motiv bedruckt, um den Ernst der Situation aufzuzeigen. Auch Masken für eine Trauung in Corona-Zeiten, die mit "Mr." und "Mrs." bestickt sind, oder solche, die aus Stoff mit einem VW-Bulli-Motiv genäht wurden, kamen in die Sammlung. Immerhin noch als Foto existieren zwei liebevoll mit kleinen Masken ausgestattete aber schon verspeiste Schoko-Osterhasen. Dass die Mund-Nasen-Bedeckung für manche Wolfsburgerinnen und Wolfsburger nichts Neues ist, belegen chinesische Masken, die von einem berufsbedingten Shanghai-Aufenthalt während der SARS-Pandemie im Jahr 2003 aufbewahrt wurden.

Großen Eindruck hat das heruntergefahrene Alltagsleben hinterlassen, denn gleich mehrfach wurden dem Museum eindrucksvolle Fotos der beinahe menschenleeren Stadt zugesandt oder zur Nutzung angeboten. Auch neue Schilder in Geschäften, die auf Abstands- und Einkaufswagenpflicht hinweisen, wurden dokumentiert.
Ein anderes Museumsstück steht für das Problem des Haarschnitts angesichts geschlossener Friseursalons: Mit dem zuvor ausgiebig desinfizierten Haarschneider, der eigentlich nur zur Fellpflege des Hundes ihrer Tochter verwendet wurde, hat sich eine Schenkerin zum ersten Mal in langer, sorgfältiger Arbeit selbst frisiert. Bei der Kurzhaarfrisur werde sie auch künftig bleiben, erzählte sie bei der Übergabe des Haarschneiders ans Museum. Außerdem habe sie bei der Gelegenheit noch gelernt, wie man Selfies macht, denn natürlich habe sie Freunden und Verwandten den neuen Schnitt gleich zeigen müssen.

Kinderzeichnungen mit dem Regenbogen-Motiv, das schnell zum Symbol der Hoffnung wurde, sind ebenso neu in der Sammlung des Stadtmuseums wie ein in spezieller Wachsmaltechnik angefertigtes abstraktes Gemälde einer Wolfsburger Künstlerin. Es entstand zu Beginn des "Lockdowns" und entfaltet eine suggestiv-bedrohlich Wirkung. In einer WhatsApp-Gruppe wurden dagegen von Ende März bis Anfang Mai täglich selbst gefertigte, heiter-naive Tierzeichnungen verschickt, die intern bald den Namen "Gute-Laune-Zeichnungen" erhielten. Und eine F-Jugend-Fußballmannschaft verbreitete eine Foto-Collage, in der die jungen Kicker Schrifttafeln in die Kamera hielten und gemeinsam unter anderem bekräftigten "Wir bleiben zuhause!"

In einem ausführlichen Text mit dem ironischen Titel "Die Uroma schreibt wieder ohne Punkt und Komma" hält eine Wolfsburgerin ihre Beobachtungen und Empfindungen in der Krisenzeit fest. Das gebundene Manuskript ist einmal fürs Museum bestimmt. Stellvertretend für die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise steht eine Kurzarbeits-Gehaltsabrechnung, deren Überlassung dem Museum ebenfalls angekündigt wurde. Und wie schnell die Pandemie das Alltagsleben veränderte, zeigt die Eintrittskarte vom Europa-League-Spiel des VfL gegen Donezk: Als sie gekauft wurde, ahnte noch niemand, dass die Partie am 12. März als Geisterspiel vor leeren Rängen ausgetragen werden musste und der Kartenpreis erstattet wurde.

Die Vielfalt der eingereichten "Corona-Objekte" und die mit ihnen verbundenen Geschichten beeindrucken Sammlungskurator Dr. Arne Steinert schon jetzt: "Die Schenkungen dokumentieren eine Ausnahmesituation. Manche bringen Ängste zum Ausdruck, andere zeigen aber auch, dass selbst in der Krise Humor und Zuversicht nicht verloren gehen müssen." Wann und in welchem Rahmen die Neueingänge im Stadtmuseum präsentiert werden, steht noch nicht fest. "Die Pandemie greift ja weiter in unseren Alltag ein", so Steinert. Daher sind auch weiterhin "Corona-Objekte" im Stadtmuseum willkommen. 

Die E-Mail-Adresse dafür lautet: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de

Aufgrund der aktuellen Situation bleiben die städtischen Sportanlagen, inklusive der EisArena und der städtischen Hallenbäder bis einschließlich 31. Januar 2021 geschlossen.

Wir danken für Ihr Verständnis für diese Maßnahme, die dem Schutz aller vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus dienen und eine weitere Ausbreitung verhindern soll.


Pressemitteilung vom 15.12.2020

Bund und Länder haben sich zum Schutz vor Covid-19 auf einen bundesweiten Lockdown vom 16. Dezember bis mindestens zum 10. Januar verständigt. Auch für die lokale Wirtschaft in Wolfsburg hat diese Maßnahme teils gravierende Auswirkungen. Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann hat heute, Dienstag, 15. Dezember, zu einer digitalen Krisensitzung mit Branchenvertretern aus der Wolfsburger Wirtschaft eingeladen. Ziel des Austauschs war eine gemeinsame Einschätzung der Lage, die befürchteten Auswirkungen für die einzelnen Branchen zu erörtern sowie Lösungsansätze zu diskutieren.

Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann: "Die lokale Wirtschaft leidet bereits seit Monaten unter den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Durch den bevorstehenden Lockdown wird sich diese Situation noch deutlich verschärfen. Es gilt jetzt, die lokale Wirtschaft bestmöglich zu unterstützen. Das wird eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein. Der Einzelhandel und die Gastronomie haben in den letzten Monaten mit ihren Hygienekonzepten einen großen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geleistet."

Michael Wilkens, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg: "Vielen Betrieben geht es schlecht. Teilweise sind die Umsätze um mehr als die Hälfte zurückgegangen, was zu Liquiditätsengpässen führt. Die Unterstützungsprogramme sind gut und wichtig, leider gibt es Probleme in der Abwicklung. Es braucht schnelle und unbürokratische Hilfe."

Florian Hary, erster Vorsitzender des DEHOGA-Bezirksverbands Land Braunschweig-Harz: "Erschwerend kommt hinzu, dass nicht absehbar ist, wann die angekündigten Dezemberhilfen beantragt werden können. In der Gastronomie und der Hotellerie sind derzeit Liquiditätsengpässe das größte Problem. Viele Betriebe wissen nicht, wie sie ihre Mitarbeiter*innen bezahlen sollen."

Melanie Perricone, erste Vorsitzende des DEHOGA-Kreisverbands Region Wolfsburg-Helmstedt: "Die zugesagten Mittel kommen bei vielen Unternehmen nicht an, teilweise nur mit Abschlagszahlungen. Das führt zu Existenzängsten, für viele Betriebe wird es sehr eng werden."

Claudius Nitschke, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg: "Im Handwerk sind die Auftragsbücher teils noch gut gefüllt, beispielsweise dem Bauhauptgewerbe und den Baunebengewerken. Schlechter sieht es für Bäckereien mit Cafébetrieb, Fleischereien mit Schwerpunkt Catering und vor allem im Friseurhandwerk aus. Wenn der Lockdown noch deutlich länger andauert, wird das im Frühjahr vermehrt zu Insolvenzen führen."

Michael Ernst, stellvertretender Vorsitzender des City Marketing Tourismus Wolfsburg e. V.: "Im Einzelhandel sind die Frequenzen enorm zurückgegangen. Im Jahr 2020 sind zu Lasten des lokalen Handels überproportionale Umsatzzuwächse im Onlinehandel verzeichnen. Gerade die Inhaber- und Familiengeführten Unternehmen werden das nicht überstehen. Neben den wichtigen Soforthilfen braucht es hier auch Unterstützung auf anderen Ebenen – beispielsweise könnten zusätzliche Verkaufsoffene Sonntage im nächsten Jahr helfen."

WMG Geschäftsführer Jens Hofschröer appelliert: "Unterstützen Sie in dieser schwierigen Zeit die heimische Wirtschaft, beispielsweise indem Liefer- oder Abholdienste der Wolfsburger Geschäfte und Gastronomie genutzt werden. Der Online-Marktplatz der WMG (https://marktplatz.wmg-wolfsburg.de) bietet hierzu eine gute Übersicht. Auch mit einem Kauf des neuen Wolfsburger Stadtgutscheins, der WeCard (https://wecard-wolfsburg.de), unterstützen Sie direkt die Wolfsburger Wirtschaft und schenken eine attraktive Auswahl Wolfsburger Angebote. Jetzt gekaufte Gutscheine können zur Wiedereröffnung bei zahlreichen Wolfsburger Einzelhändlern, Dienstleistern, Gastronomen wie auch Freizeit- und Kultureinrichtungen eingesetzt werden.

Die Runde hat sich darauf verständigt, ein gemeinsames Positionspapier zu erarbeiten. Der Austausch der Branchenvertreter mit dem Wirtschaftsdezernenten wird im Januar fortgesetzt, um die Auswirkungen des Lockdowns sowie die aktuelle Pandemielage zu erörtern und den guten, konstruktiven Austausch fortzusetzen.

Pressemitteilung vom 15.12.2020

Die erneuten Maßnahmen des Bundes und des Landes zum Schutz vor Covid-19 und der damit verbundene Lockdown, der vom 16. Dezember bis vorerst 10. Januar für große Teile des Einzelhandels gilt, stellt die Wolfsburger Wirtschaft erneut vor schwierige Aufgaben. Neben dem Einzelhandel, mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf, müssen auch Dienstleistungsbetriebe wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe für die nächsten Wochen schließen.

"Dieser erneute Lockdown trifft die Wolfsburger Wirtschaft hart. Gerade der Wegfall des Weihnachtsgeschäfts stellt viele Unternehmen und Betriebe vor existentielle Schwierigkeiten. Leider lässt sich die Situation nicht ändern", so Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann.

Weilmann appelliert an die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger: "Bitte unterstützen Sie die lokale Wirtschaft in Wolfsburg. Mit Geschenkgutscheinen oder der WeCard! der WMG können Sie helfen, unsere Unternehmen und Geschäfte durch diese schwierige Zeit zu bringen."

Die WeCard! ist ein Gutschein- und Paymentsystem zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft für Wolfsburg, initiiert von der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH. Weitere Infos dazu unter https://marktplatz.wmg-wolfsburg.de/wecard/

Unternehmen und Selbstständige können sich bei Fragen rund um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise, finanzielle Hilfspakete, die Umsetzung der Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg oder ähnliche Anliegen gerne an die Wirtschaftsförderung der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen unter 05361 89994-12 oder per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@wmg-wolfsburg.de zur Verfügung und informieren Sie gerne über umzusetzende Maßnahmen.

Die Wirtschaftsförderung der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH bietet darüber hinaus vielfältige Hilfsmaßnahmen und -angebote in diesen Tagen:

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Folgen in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro umfasst zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen für unterschiedliche Lebensbereiche. Ein wichtiger Bestandteil sind Erleichterungen für die durch Corona schwer getroffene Wirtschaft.
Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann ist erfreut über den eingeschlagenen Weg der Bundesregierung: "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mit den verabschiedeten Maßnahmen werden wir die angeschlagene Wirtschaft wieder stärken und die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte spürbar stärken. Die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze sowie weitere steuerliche Erleichterungen signalisieren den Unternehmen Licht am Ende des Tunnels."

In anderen Bereichen des Konjunkturpaketes sieht Weilmann sogar positive Entwicklungen durch die Corona-Pandemie: "Es freut mich, dass der Bund prüft, geplante Aufträge und Investitionen bei den Digitalisierungsvorhaben in der Verwaltung vorzuziehen und sofort umzusetzen. Eine zügigere Umsetzung bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleitungen liegt ganz im Sinne der Stadt Wolfsburg. Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig derartige Angebote für die Bürgerinnen und Bürger sind."

Ein weiterer Teil des Konjunkturpaktes unterstützt kulturelle Einrichtungen und soll die Auswirkungen der Pandemie mildern. Dennis Weilmann dazu: "Es ist ein wichtiges Zeichen der Regierung, die kulturellen Einrichtungen mit einem Sonderprogram zu stärken und weitere Mittel zur Unterstützung bereitzustellen. Dass hierbei auch explizit an die Förderung digitaler Angebote gedacht wurde, zeigt, dass die Wichtigkeit zur Förderung digitaler Kulturprojekte nicht nur in Wolfsburg erkannt wurde."

Gerade in den Zeiten der Krise ist es wichtig für die Stadt Wolfsburg, an den Schwerpunkten einer familienfreundlichen Kommune und eines kommunal starken Klinikums festzuhalten. "Das vom Bund angekündigte Paket richtet den Blick nicht nur auf die unmittelbaren Folgen der Krise, sondern wird mit den Maßnahmen im ‚Zukunftspaket‘ für Wolfsburgs gesellschaftspolitische Entwicklung wichtige Weichen stellen", so das Fazit der beiden Stadträtinnen Monika Müller und Iris Bothe zum aktuellen 130 Milliarden Paket der Bundesregierung.

Besonders begrüßen die beiden zuständigen Stadträtinnen, dass Familien kurzfristig gestärkt werden und für jedes Kind 300 Euro erhalten, um für die zusätzliche Anforderung an Familien, die vor allem durch geschlossene Kitas und Homeschooling entstanden sind, eine Anerkennung zu erhalten. Wichtig sei, dass dieses Geld, auch wie vom Bund zugesagt, ungeschmälert an Familien im Sozialleistungsbezug gehe. "Auch die Verdopplung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende für die nächsten zwei Jahre aufgrund des höheren Betreuungsaufwands sei ein gutes Signal", betont Stadträtin Monika Müller.

Angesichts der Herausforderungen im Bereich Bildung und Betreuung sieht Stadträtin Iris Bothe die zusätzlichen Förderungen für den Ausbau der Kindertageseinrichtungen, den Ganztag und die Digitalisierung an Schulen positiv. "Auch wenn in den letzten Jahren in Wolfsburg bereits viel in den Ausbau der Plätze für Kindertagesbetreuung geflossen ist und alle Wolfsburger Schulen über ein Ganztagsangebot verfügen, ist der Bedarf an quantitativem und qualitativem Ausbau nach wie vor notwendig und erforderlich", so Stadträtin Iris Bothe. "Gerade die letzten Wochen haben noch einmal gezeigt, wie notwendig für Familien ein durchgängiges Betreuungs- und Bildungsangebot ist."

Entscheidend für junge Menschen, die aktuell unter schwierigen Rahmenbedingungen ihre Abschlussprüfungen an den Schulen gemacht haben oder ihre Ausbildung im Betrieb und Homeschooling miteinander in Einklang bringen mussten, ist die Unterstützung der kleinen und mittelständischen Betriebe diesen Lernerfolg der Azubis nicht zu gefährden, beziehungsweise Ausbildungsplätze für junge Menschen zu erhalten. Stadträtin Iris Bothe "Ich appelliere an die kleinen und mittleren Unternehmen, die Unterstützung durch die in Aussicht gestellten Prämien für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag in Anspruch zu nehmen, um damit jungen Menschen eine Chance für ihre Zukunft zu geben und nicht kurzsichtig durch Streichung von Ausbildungsstellen das Fachkräfteproblem in der Zukunft zu verschärfen. Ich bin mir sicher, dass diese gemeinsame Anstrengung sich lohnt."

Neben der Entlastung des städtischen Haushalts um voraussichtlich rund 5 Mio. pro Jahr durch eine erhöhte Beteiligung des Bundes an den sogenannten Kosten der Unterkunft für SGB II Haushalte ist die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes und der weiterhin vereinfachte Zugang zum SGB II wichtig. "Kurzarbeit verhindert Arbeitslosigkeit und ist damit beste Armutsprävention. Zugleich schafft der vereinfachte Zugang zum SGB II Hürden ab, damit Betroffene möglichst schnell Unterstützung erhalten und zumindest grundsätzlich abgesichert sind", so Sozialdezernentin Monika Müller.

Die Krise hinterlässt Spuren, aber auch Einsichten, so die beiden Dezernentinnen. Im Gesundheitsbereich sei überdeutlich geworden, dass Gewinnerzielung und bestmögliche, präventive Medizin nicht so zusammen passen, wie es immer wieder propagiert wurde.

Monika Müller, Klinikumsdezernentin führt dazu aus: "Die angekündigte deutliche Stärkung des Öffentlichen Gesundheitswesens und das 3-Milliarden-Zukunftsprogramm für Krankenhäuser zeigen, dass der politische Betrieb in Berlin aus der Corona-Pandemie gelernt hat und einen Kurswechsel angeht, um unsere Versorgung für die Zukunft fit zu machen. Ich erhoffe mir für unser Klinikum dadurch einen Schub in Richtung Digitalisierung und erwarte natürlich auch, dass das Thema Vergütung des Personals in Medizin und Pflege aufgegriffen wird."

Für den Bildungsbereich ist besonders die Herausforderung, Präsenzunterricht in der Schule und E-Learning zu Hause miteinander zu verbinden, deutlich geworden. "Auch wenn in den letzten Wochen die Schulen und der Schulträger enorme Anstrengungen unternommen haben die Distanz zwischen Lehrerinnen und Lehrern auf unterschiedlichsten Wegen analog oder digital zu überwinden, hat die Krise auch gezeigt, dass die Anstrengungen weiter verstärkt werden müssen. Dabei kann die geplante Förderung des Bundes von Administratoren an Schulen sowie die Weiterbildung der Lehrkräfte enorm helfen", so Stadträtin Iris Bothe.

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Link zum Videostatement von Stadträtin Monika Müller zur Corona-Warn-App bei YouTube (öffnet sich in einem neuen Fenster)


Weitere Informationen rund um die Corona-Warn-App finden Sie auf der offiziellen Webseite der Bundesregierung (bitte hier klicken).

1.000 Bausätze für Gesichtsvisiere, produziert durch das 3D Druck Zentrum des Volkswagen Standorts Wolfsburg und das Vorseriencenter der Technischen Entwicklung von Volkswagen, wurden jetzt übergeben an den Krisenstab der Stadt Wolfsburg. Die Stadt beliefert das Klinikum Wolfsburg bedarfsgerecht mit den Gesichtsvisieren zum Schutz der Mitarbeiter vor dem Corona-Virus. Und der Bedarf ist in diesen Tagen hoch. „Da kommt die Lieferung von Volkswagen gerade zur rechten Zeit“, erklärt Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Die Zusammenarbeit zwischen Volkswagen und der Stadt Wolfsburg ist vorbildlich. Es freut mich sehr, dass wir auch in Krisenzeiten alle am selben Strang ziehen, zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger“, so Mohrs. Im Falle möglicher Engpässe plant das Klinikum den Einsatz der Visiere zum Beispiel auf der Intensivstation, der zentralen Notaufnahme, im Schockraum, im OP-Bereich, bei ambulanten Eingriffen oder auch von Logopäden in der Therapie.

  • 3D Druck Zentrum am Standort Wolfsburg und Vorseriencenter der Technischen Entwicklung von Volkswagen fertigten gemeinsam die Schutzvisiere
  • Gemeinsame Initiative von Volkswagen und Stadt Wolfsburg zum Schutz der Beschäftigten im Wolfsburger Klinikum

Die im Auftrag der Stadt Wolfsburg gefertigten Bausätze für die Gesichtsvisiere übergab heute Volkswagen Produktionsvorstand Dr. Andreas Tostmann an Klaus Mohrs. „Die Corona-Krise stellt gerade unsere Gesundheitseinrichtungen vor große Herausforderungen. Es freut mich sehr, dass wir mit unseren modernen Fertigungssystemen einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Ärzten und Pflegern leisten können. Je besser wir jetzt zusammenarbeiten, um diese Menschen bei Ihrer Arbeit zu schützen, desto mehr Patienten können die so dringend benötigte Intensivbetreuung erhalten und von ihrer Erkrankung genesen“, so Tostmann.

Dabei ist es kein Zufall, dass Volkswagen ausgerechnet jetzt die so wichtigen Gesichtsvisiere liefert. Ein Mitarbeiter des 3D Druck Zentrums von Volkswagen ist aktuell von seinen Pflichten im Unternehmen entbunden für seine Arbeit im Krisenstab der Stadt Wolfsburg. Thomas Stein, zuständig für additive Fertigungsprozesse, arbeitet ehrenamtlich als Selbstschutzbeauftragter im Katastrophenschutz der Stadt Wolfsburg und unterstützt dort derzeit seine weiteren ehrenamtlichen Mitstreiter in den Bereichen Sicherung, Verpflegung und der Funkmeldezentrale. „Unser 3D Druck Zentrum ist Teil des europäischen Netzwerkes „Mobility goes Additive“, in dem 250 Unternehmen zusammengeschlossen sind. Dadurch haben wir seitens Volkswagen schon in der Vergangenheit mitgewirkt bei der Produktion von 3D gedruckten Schutzinstrumenten“, erläutert Stein. „Als ich mitbekam, dass der hohe Bedarf an Schutzvisieren langfristig nicht über die konventionellen Lieferanten abgedeckt werden kann, habe ich sofort den Kontakt zu meinen Kollegen im 3D Druck hergestellt“, so Stein weiter.

Bei Volkswagen waren sich die zuständigen Bereiche schnell einig und gründeten Ende März eine Task Force - nur zwei Tage später entstanden die ersten Gesichtsvisier-Muster. Kurz darauf bezifferte auch das Klinikum Wolfsburg seine Anfrage: Insgesamt 1.000 Gesichtsvisiere wurden benötigt. Nachdem die Expert*innen des Klinikums Wolfsburg die Baumuster von Volkswagen inspiziert hatten und grünes Licht gaben, nahmen 3D Druck Zentrum und Vorseriencenter am 1. April ihre Arbeit auf. Je nach Drucker, von denen drei seitdem permanent im Einsatz sind, entstanden bis zu 80 Gesichtsvisierhalterungen am Tag. Hinzu kamen die Kunststoffscheiben der Visiere, die im Volkswagen Vorseriencenter der Technischen Entwicklung mit einer Wasserstrahlschneidanlage auf das passende Maß angefertigt wurden. Die 1.000 Gesichtsvisiere werden in den nächsten Tagen durch den Krisenstab der Stadt an das Wolfsburger Klinikum übergeben.

Die MVI Group, ein mittelständisches Unternehmen aus der Automobilindustrie, stellt dem Klinikum Wolfsburg 10.000€ für die unmittelbare medizinische Versorgung in der Corona-Krise zu Verfügung. Die Firmengruppe hat mit der MVI PROPLANT Nord auch einen Standort in Wolfsburg. Im Namen der MVI wurde die Spende von 10.000€ an das Klinikum getätigt.

Die stellvertretende Klinikumsdirektorin Katrin Stary freut sich sehr über die Unterstützung, die ihr und ihren Mitarbeitern entgegengebracht wird. „Das Geld wird zielgerichtet in Schutz- und Hilfsausrüstung investiert, um sowohl Patienten als auch unsere eigenen Mitarbeiter schützen zu können. Wie viele andere Kliniken auch, können wir unsere Bestände nur unter großen Anstrengungen und zu deutlich erhöhten Preisen auffüllen, so dass wir froh über jede finanzielle Unterstützung sind“, erläutert sie.

Zu Ostern gehört Hefegebäck, auch in Zeiten des Coronavirus: Daher hat die Autostadt 2000 Hefezöpfe am Ostersamstag an rund 30 ambulante Pflegedienste sowie weitere Einrichtungen wie auch das Wolfsburger Klinikum verteilt.

Die Spende der Autostadt ist ein schönes Zeichen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums, sagt Klinikumsdirektor Wilken Köster. “Viele Mitarbeiter können auch an den Ostertagen nicht bei ihren Familien sein, sondern kümmern sich um unsere Patientinnen und Patienten in unseren Covid-19-Bereichen sowie auf den Normalstationen. Für sie sind die Hefezöpfe ein besonderes Dankeschön.“

Auf Anfrage des Krisenstabes der Stadt Wolfsburg nach Restbeständen an Schutzausrüstung wie Atemmasken, Kitteln, Handschuhen, u.s.w. spendete das Yard Boarding Hotel 5000 Schutzhandschuhe. Möglich wurde dies, da die Belegung des Hotels momentan sehr gering ist und somit auf einen Teil der eigenen Schutzausrüstung verzichtet werden konnte.

Lesen Sie hier die vollständige Nachricht bei Facebook

Süße Überraschung für die Beschäftigten des Wolfsburger Klinikums: Das designer outlets Wolfsburg spendete ihnen zu Ostern rund 2.000 Schokoladenhasen. Diese werden aktuell im Klinikum verteilt. Mit der kleinen Aufmerksamkeit bedankt sich das Center beim Klinikumspersonal für die hohe Einsatzbereitschaft.

Ursprünglich hatte das Center die Schokoladenhasen für eine Kundenaktion bestellt. Diese musste abgesagt werden, da im Kampf gegen das Corona-Virus Geschäfte bis auf Weiteres geschlossen bleiben müssen, erklärt Center-Manager Michael Ernst: „Spontan haben wir an die Beschäftigten des Klinikums gedacht, die sich diese kleine Überraschung absolut verdient haben. In allen Bereichen des Klinikums leisten sie seit Wochen Großartiges. Mit unseren Osterhasen möchten wir ihnen die Feiertage versüßen und ihnen für alle Aufgaben, die noch kommen mögen, Mut zu sprechen.“

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Internetseite vom Klinikum Wolfsburg

Der Förderverein des Klinikums Wolfsburg bittet in diesen schwierigen Zeiten unter dem Motto "Helfen Sie den Helfern" um Geldspenden!

Die Spenden werden dafür verwendet, dringend benötigte Anschaffungen außerhalb des offiziellen Budgets zu tätigen.

Sie geben dem Klinikum - auch gerade in Zeiten von Corona - eine flexible Möglichkeit, Bedürfnisse und Nöte - auch außerhalb der unmittelbaren medizinischen Versorgung - zu lindern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Land Niedersachsen hat aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses die Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) aktualisiert, die am 10.01.2021 in Kraft tritt. Aufgrund der aktualisierten Landesverordnung hat auch die Stadt Wolfsburg ihre Allgemeinverfügung angepasst, die am 11.01.2021 in Kraft tritt.

Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das Land Niedersachsen hat die Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 30. Oktober 2020 überarbeitet. Die neue Fassung der Verordnung gilt ab Sonntag, 10. Januar. Die Fassung der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung tritt am Montag, 11. Januar in Kraft.

Die aktualisierte Verordnung ist auf der Webseite des Landes Niedersachsens einsehbar.

Kurz und knapp: Faktenblätter zum Impfen

Unter diesem Link (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster) finden Sie Informationen zur Influenza-Impfung.

Erkältungssymptome: Darf mein Kind in die Schule?

Unter diesem Link (PDF öffnet sich in einem neuen Fenster) finden Sie die Grafik auch zum Ausdrucken.


Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen

Unter diesem Link (PDF öffnet sich in einem neuen Fenster) finden Sie die Grafik auch zum Ausdrucken.
Ein grünes Hinweisschild mit der Aufforderung, 1,5 Meter Abstand zu halten MIT ABSTAND die beste Stadt!

Sie wollen sich selbst und andere an den Mindestabstand erinnern?

Unter diesem Link (PDF öffnet sich in einem neuen Fenster) finden Sie dieses Motiv auch zum Ausdrucken - für Ihren Laden, das Büro, den Hausflur oder einfach die Fensterscheibe.

   
Ein blaues Hinweisschild mit der Aufschrift Wahre Schönheit kommt von innen #wobträgtmaske"

WAHRE SCHÖNHEIT kommt von innen!

Sie wollen sich selbst und andere an die Maskenpflicht erinnern?

Unter diesem Link (PDF öffnet sich in einem neuen Fenster) finden Sie dieses Motiv auch zum Ausdrucken - für Ihren Laden, das Büro, den Hausflur oder einfach die Fensterscheibe.

Nein. Eine Impfung findet derzeit ausschließlich in den dafür eingerichteten Impfzentren statt. Siehe dazu den Info-Block zum Impfzentrum auf dieser Seite.

Informationen erhalten Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/fragen-und-antworten.html und unter der Rufnummer 0800 9988665.

Antworten auf häufig gestellte Fragen erhalten Sie auf der Internetseite des Landes Niedersachsen (Link öffnet sich in einem neuen Fenster).

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Reisen und der Quarantäne-Verordnung erhalten Sie auf folgender Internetseite des Landes Niedersachsen (Link öffnet sich in einem neuen Fenster).

Nein. Im Gesundheitsamt werden ausschließlich eingeladene Kontaktpersonen getestet. Für alle anderen Bürger*innen sind die Hausärzt*innen zuständig.

Die Labore sind derzeit stark ausgelastet. Daher kann es bis zum Vorliegen eines Testergebnisses bis zu 4 Werktage dauern. Das Gesundheitsamt wird Sie bei Vorliegen des Ergebnisses in jedem Fall informieren.


Nein. Das Testergebnis wird als Momentaufnahme betrachtet und ändert nichts an der Quarantänezeit.

Die Kolleg*innen im Gesundheitsamt sind derzeit stark ausgelastet. Sollten Sie einmal telefonisch nicht durchkommen, können Sie eine E-Mail mit Ihrem Namen, Telefonnummer und Anliegen an gesundheitsamt@stadt.wolfsburg.de schicken.

Grundsätzlich müssen Sie länger als 15 Minuten in einem direkten „face-to-face“-Kontakt (Angesicht zu Angesicht) mit der infizierten Person befunden haben. Dieser Kontakt muss im infektiösen Zeitraum gewesen sein. Dieser ist 48 Stunden vor Symptombeginn. Bei asymptomatischem Verlauf gelten 48 Stunden vor Testung.

Die Info-Grafik des Robert Koch Instituts dient als erste Orientierung dazu, ob Sie Kontaktperson der Kategorie 1 sein könnten. Das Gesundheitsamt prüft jeden Einzelfall und meldet sich unaufgefordert bei Kontaktpersonen der Kategorie 1.

Nein. Sie sind eine sogenannte „Kontaktperson der Kontaktperson“ und nicht zur Quarantäne verpflichtet.
Ja. Kolleg*innen des Gesundheitsamtes werden sich regelmäßig telefonisch mit Ihnen in Verbindung setzen und nach ihrem Gesundheitszustand fragen.
Die Daten der positiv getesteten Personen werden bei dem Gesundheitsamt gesammelt, in dessen Stadt oder Landkreis die Person wohnhaft ist. Sollten diese Kontakte zu Menschen gehabt haben, die in einer anderen Stadt oder Landkreis wohnen, werden die dort zuständigen Gesundheitsämter informiert. Sobald das Gesundheitsamt der Stadt Wolfsburg die Informationen übermittelt bekommen hat, nimmt es Kontakt zu Ihnen auf.
Isolation ist eine spezielle Form der Quarantäne. Ist eine Person positiv auf Corona getestet, wird diese in Isolation versetzt. Die betreffende Person muss sich dann auch von den anderen Mitgliedern des eigenen Haushalts fern halten. In häusliche  Quarantäne werden jene Personen versetzt, die als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Über die im Einzelfall anzuwendende Form der Absonderung entscheidet das Gesundheitsamt.


Die Bearbeitung der Fälle erfolgt immer möglichst zeitnah, allerdings kann es mehrere Tage dauern, bis die Unterlagen zu Hause vorliegen. Eine Bescheinigung für den Arbeitgeber wird aber nicht in jedem Fall beigefügt, oft ist die Quarantäneverfügung für den Arbeitgeber ausreichend.




Wenn das Kind unter 12 Jahren ist, müssen Sie Ihrer Fürsorge/Betreuungspflicht nachkommen. Die Quarantäneverfügung für Ihr Kind richtet sich an die erziehungsberechtigte Person, die sich mit dem Kind separiert. Dieses Verfügungsschreiben kann dann auch dem Arbeitgeber vorgezeigt werden.




Sofern die Isolation des in Quarantäne befindlichen Kindes möglich ist, können Kinder und Eltern normal weiter zur Schule/KiTa/Arbeit gehen. Ist das Kind jünger als 12 Jahre, bleibt ein Elternteil zur Betreuung mit zu Hause.




Nein. Leider darf Ihr Kind die häusliche Umgebung während der Quarantänezeit nicht verlassen. Haben Sie einen Garten, der an Ihr Haus/ Ihre Wohnung angrenzt oder einen Balkon, darf das Kind diesen nutzen.

Die Maskenpflicht ist in der aktuellen Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg geregelt. Diese bezieht sich auf die Niedersächsische Corona-Verordnung (§ 3 Abs. 2 S. 3), gemäß der an den aufgeführten Örtlichkeiten im Stadtgebiet Wolfsburg Mund-Nasen-Bedeckungen verpflichtend getragen werden müssen.

  • in der Fußgängerzone von Porschestraße Mitte bis Porschestraße Nord; das heißt in dem Bereich ab Pestalozziallee bis Willy-Brandt-Platz in der Zeit zwischen 09:00 Uhr und 20:00 Uhr,
  • auf dem Gelände (inklusive Vorplatz) des Wolfsburger Bahnhofes, dem Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB), dem Sara-Frenkel-Platz, dem Phaenogelände und dem Gelände des Designer Outlet Center Wolfsburg (DOW) jeweils auf den Verkehrsflächen, die sich bis zum Straßennetz ergeben in dem Zeitraum zwischen 06:00 Uhr und 20:00 Uhr,
  • in der Kaufhofpassage, im Kaufhof und dem Maximilian-Kolbe-Weg in der Zeit zwischen 09:00 Uhr und 20:00 Uhr,
  • auf dem Gelände aller Wolfsburger Wochenmärkte und weiterer Märkte während der jeweiligen Marktöffnungszeiten. Das gilt auch für Passanten ohne Kaufabsichten, die das Marktgelände lediglich passieren.
  • auf Parkflächen des Einzel- und Großhandels (z. B. Lebensmittel-/Baumärkte und ähnliche) zu den jeweiligen Öffnungszeiten.

Ab einem Inzidenzwert von 50 ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) während des Unterrichtes im Sekundarbereich I und II sowie den Berufsbildenden Schulen verpflichtend. Unberührt davon gelten weiterhin die hierfür bekannten Befreiungsmöglichkeiten für bestimmte Personengruppen. Mehr Informationen dazu findet man im niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona Schule https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/schule-neues-schuljahr-190409.html (öffnet sich in einem neuen Fenster).

Es wird aber bereits jetzt, vor Erreichen des Inzidenzwertes, das Tragen einer MNB empfohlen.

Alle Informationen der Stadt Wolfsburg finden Sie auf dieser Internetseite. Bei Fragen wenden Sie sich gern an das Service-Center der Stadt Wolfsburg. Sie sind telefonisch unter 05361 28-1234 erreichbar.

Des Weiteren finden Sie auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) Fragen und Antworten zur Ansteckung und Übertragung des Coronavirus.

Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten und auch bei jüngeren Patienten beobachtet wurden, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:
  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 - 60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis)
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison)
Es werden nur Menschen getestet, die einschlägige Symptome aufweisen. Die Entscheidung trifft die behandelnden Ärzt*innen. Wenden Sie sich also an Ihren Hausarzt. Dieser wird alles Weitere veranlassen. Die Stadt Wolfsburg bittet auch im Namen der verantwortlichen Ärzt*innen und Labore um Verständnis, dass bei den Tests auf eine Corona-Infektion Prioritäten gesetzt werden müssen.
Wenn Ihr/e Ärztin/Arzt oder das Gesundheitsamt Sie als Verdachtsfall einstuft, wird es Sie kontaktieren und Ihnen den weiteren Weg erklären. Dazu gehört auch, wo und wie Sie auf die Infektion getestet werden.
Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der Nummer 08000 116 016 im Krisenfall rund um die Uhr erreichbar und damit die erste Anwahl.
Der Mindestabstand gilt überall – auch bei der Arbeit. Die Polizei und das Ordnungsamt führen Kontrollen durch und können Verstöße als Ordnungswidrigkeiten ahnden. Es ist Aufgabe des Arbeitgebers, dafür zu sorgen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann, beispielsweise durch das Auseinandersetzen von Mitarbeiter*innen oder die Einführung eines Schichtsystems.

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) von der Stadt Wolfsburg mit schriftlicher behördlicher Anordnung unter Quarantäne gestellt wird oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt wurde und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung (§ 56 IfSG).

Bei Arbeitnehmer*innen hat der Arbeitsgeber für längstens sechs Wochen, soweit tariflich nichts anderes geregelt ist, die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag von der Stadt Wolfsburg erstattet. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung auf Antrag der/s Betroffenen von der Stadt Wolfsburg an diesen direkt gezahlt.

Auch selbstständig Erwerbstätige stellen den Antrag  auf Entschädigung, soweit die Tätigkeit im Stadtgebiet Wolfsburg ausgeübt wird, direkt bei der Stadt Wolfsburg.

Mit dem "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite", das am 30.03.2020 in Kraft getreten ist, ist der Entschädigungsanspruch erweitert worden. Die Kita- und Schulschließungen können unter bestimmten Voraussetzungen für erwerbsfähige Sorgeberechtigte einen Entschädigungsanspruch auslösen. Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort des Antragstellers.

Voraussetzung für den Erhalt einer Entschädigung ist ein Verdienstausfall infolge einer Quarantäne (Absonderung), einem Tätigkeitsverbot oder einer fehlenden zumutbaren Betreuungsmöglichkeit der/des erwerbsfähige/n Sorgeberechtigte*n nach dem IfSG.

Der Antrag auf Entschädigung muss schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung bei der Stadt Wolfsburg gestellt werden.

Die Schließung von Betrieben und/oder Untersagung von Veranstaltungen sind weder eine Quarantäne noch ein Tätigkeitsverbot und lösen somit keinen Entschädigungsanspruch nach § 56 Absatz 1 IfSG aus!


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Alternativ können Sie sich das jeweilige Video durch Klick auf den Videolink direkt bei YouTube anschauen. In diesem Fall lesen Sie vorher unsere Hinweise zur Nutzung der Sozialen Medien.


Link zum Gebärdenvideo von der Niedersächsischen Landesregierung bei YouTube (öffnet sich in einem neuen Fenster)

Entschädigungen bei Quarantäne und Tätigkeitsverbot

Wem stehen Entschädigungen zu? Erläuterungen und Formulare.

PDF-Datei 202 kB

Stadt erleichtert Steuerstundungen für Gewerbetreibende

Zusätzlich bietet die Wirtschaftsförderung umfangreiche Informationen rund um Kurzarbeit, staatliche Förderungen etc.

Wolfsburger Intiative - Wir helfen in Zeiten des Coronavirus

Onlineplattform vernetzt Helfer*innen und die Sucher*innen, um sich gemeinsam zu unterstützen.

Information der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Videos mit den Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus

Coronavirus (SARS-CoV-2)

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie wird die Lage in Deutschland eingeschätzt? Wie wird das Coronavirus übertragen? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie auf der Webseite der "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" (BZgA)