News: Kinderbetreuung

Alles rund um die Kitalandschaft in Wolfsburg

Pressemitteilung vom 15.03.2019

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit 

Berufliche Orientierung für junge Menschen im sozialen Bereich

Die Jugendförderung der Stadt bietet innerhalb der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zwölf Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Angelegt ist das FSJ auf zwölf Monate ab 1. September. Es richtet sich an junge Menschen bis 27 Jahre, die die Vollschulzeitpflicht absolviert haben, kontaktfreudig sind sowie über Einfühlungsvermögen verfügen und insgesamt Interesse an der Zielgruppe "Kinder und Jugendliche" haben.

Der FSJ-Einsatz orientiert sich an den üblichen Dienstzeiten bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden. Das Arbeitsfeld kann unter anderem auch Sondermaßnahmen wie Wochenendfahrten, Abendveranstaltungen oder Stadtteilfeste beinhalten.

Die Einsatzmöglichkeiten sind innerhalb der Freizeit und außerschulischen Bildung junger Menschen in Kinder- und Jugendeinrichtungen im gesamten Stadtgebiet, auf Aktivspielplätzen, dem Mehrgenerationenhaus oder im Ganztag an Offenen Ganztagsschulen. Weitere Informationen zu den Einrichtungen sind online unter www.wob4u.de einsehbar. Neben den vielseitigen Tätigkeiten in den jeweiligen Einrichtungen besuchen die FSJler 25 Bildungstage mit verschiedenen Themenschwerpunkten, wie etwa Zukunftsplanung, Nachhaltigkeit, Demokratisches, Soziales oder Ökologisches Lernen. Dabei aber soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen, wie durch gemeinsame Aktionen oder Fahrten.

Bewerbungsschluss ist am 25. April. Die Jugendförderung freut sich über zahlreiche Bewerbungen an: Geschäftsbereich Jugend, Pestalozziallee 1a, 38440 Wolfsburg.


Pressemitteilung vom 13.02.2019

Vergabe der Plätze für das neue Kita-Jahr läuft

Anmeldungen noch bis Ende Februar möglich

Am 1. August startet das neu Kita-Jahr. Noch bis Mittwoch, 28. Februar, 24 Uhr können sich Eltern im Online-Portal WOLLES WELT anmelden, bevor am Freitag, 1. März die ersten Rückmeldungen für das neue Kita-Jahr verschickt werden. Der Weg zum Betreuungsplatz ist dabei grundsätzlich über die Seite wolfsburg.de/wolles-welt möglich.

Das Online-Portal zur Anmeldung in den Kindertageseinrichtungen, GROSSfamiliennestern und Kindertagespflegestellen in Wolfsburg verschafft einen schnellen Überblick über die Betreuungsangebote. Hier erhalten Eltern Informationen über die verschiedenen pädagogischen Schwerpunkte und Profile der Einrichtungen, über Gruppenstrukturen, Öffnungszeiten und vieles mehr. Die Vergabe der Betreuungsplätze erfolgt anhand von definierten Kriterien. Eine "integrative Betreuung" kann für Kinder mit ärztlich diagnostizierter körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigungen ausgewählt werden. Insgesamt können Betreuungsanfragen bei bis zu fünf verschiedenen Einrichtungen erstellt werden. Für jede Betreuungsanfrage kann eine Priorität festgelegt werden. Die Prioritäten 1 (höchste) bis 5 (niedrigste) können systembedingt pro Kind nur einmal vergeben werden, daher sollten die fünf Prioritäten immer ausgeschöpft werden. Die Zu- und Absagen zur Priorität 1 erfolgen in der Zeit vom 1. bis 7. März. Die Zu- und Absagen zur Priorität 2 vom 8. bis 14. März, die der Prioritäten 3 bis 5 vom 15. bis 21. März.

"Die Belegung der Betreuungsplätze erfolgt dezentral durch die jeweiligen Kita-Leitungen entsprechend der Vergabekriterien unter Berücksichtigung des Elternwunsches. Diese leiten sich von den rechtlichen Vorgaben aus dem Sozialgesetzbuch VIII ab", erklärt Bianka Köllner, Leiterin der Abteilung Kindertagesbetreuung der Stadt Wolfsburg. Neben der Betreuung in einer Kindertagesstätte ist die Kindertagespflege eine wichtige Säule zur Erfüllung des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz für die Kinder und Familien in der Stadt Wolfsburg. Die Angebote der Kindertagespflegepersonen (KTPP) sind Bestandteil des Fachplans Frühkindliche Bildung und stellen ein gleichrangiges Angebot zur Erfüllung des Rechtsanspruches unter Beachtung des Wunsch- und Wahlrechtes dar.

Für den Fall, dass Eltern nicht sofort einen Betreuungsplatz erhalten, bieten sich weitere Möglichkeiten. Zum einen über die Nachrückerliste: Eine abgelehnte Betreuungsanfrage bleibt noch bis zu drei Monate nach Betreuungswunsch weiter auf der Liste der jeweiligen Einrichtung. Sofern sich in dieser Zeit freie Plätze ergeben, kann noch nachträglich eine Reservierung erfolgen. "Bei dringend benötigter Betreuung können sich Eltern für die unter Dreijährigen an den Familienservice Wolfsburg wenden. Der Familienservice wird die Familie bei der Betreuungsplatzsuche unterstützen und einen dem Alter des Kindes entsprechenden Betreuungsplatz in der Kindertagespflege oder in der Kindertagesstätte vermitteln", so Köllner. Für über dreijährige Kinder wenden sich die Eltern bitte an den Geschäftsbereich Jugend, Pestalozziallee 1a, unter der E-Mail wolles-welt@stadt.wolfsburg.de.

Die Gebührenfreiheit für die Betreuung ab dem dritten Lebensjahr durch die Niedersächsische Landesregierung ab 1. August 2018 umfasst eine Betreuung von bis zu acht Stunden. Individuell buchbare Sonderdienste, die über den Betreuungsumfang von acht Stunden in Anspruch genommen werden, und Verpflegungsentgelte sind weiterhin zu entrichten. Für die Betreuung der Kinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr wird ein monatlicher Regelbeitrag entsprechend der geltenden Elternbeitragstabelle der Stadt Wolfsburg erhoben. Eine einkommensabhängige Ermäßigung des Elternbeitrages ist auf Antrag möglich.

Für weitere Informationen sind die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Anmeldeverfahren und Platzvergabe auf WOLLES WELT unter "Hilfe" zusammengestellt. Telefonisch beantwortet das Servicecenter der Stadt Wolfsburg unter der Rufnummer 115 Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr gerne allgemeine Fragen. Unter wolles-welt@stadt.wolfsburg.de können ebenfalls Fragen und Änderungswünsche eingereicht werden. Alle Informationen sind auch online unter wolfsburg.de/kita einsehbar.


Pressemitteilung von Dienstag, 8. Januar 2019 Stadt Wolfsburg

Tag der offenen Tür in den städtischen Kindertagesstätten

Am Montag, 14. Januar, bekommen Eltern und Familien die Möglichkeit sich über alle acht städtischen Kindertagesstätten einen Eindruck zu verschaffen. Von 16 bis 18 Uhr öffnen die Kitas ihre Türen und laden zu Gesprächen mit den Fachkräften vor Ort ein. Das Angebot richtet sich dabei vor allem an Erziehungsberechtigte, die ihr Kind in einer städtischen Kindertagesstätte anmelden wollen. Dies ersetzt jedoch nicht die Registrierung über die Onlineplattform "Wolles Welt", ermöglicht aber ein persönliches Kennenlernen, bevor die Entscheidung über die künftige Kita getroffen wird.

Folgende Einrichtungen beteiligen sich am Tag der offenen Tür:

  • Städtische Kindertagesstätte in der City, Kolpingstraße 1, 38440 Wolfsburg
  • Städtische Kindertagesstätte hinter den Gärten, Innovationskamp 4, 38448 Wolfsburg
  • Städtisches Kinder- und Familienzentrum am Ring, Stralsunder Ring 45, 38444 Wolfsburg
  • Städtische Kindertagesstätte an den Teichen, Theodor-Heuss-Straße 53, 38444 Wolfsburg
  • Städtische Kita am Schlosspark, Hofekamp 6, 38442 Wolfsburg
  • Städtische Kita am Klinikum, Sauerbruchstraße 7c, 38440 Wolfsburg
  • Städtische Kita am Gutspark, Hattorfer Straße 12, 38442 Wolfsburg
  • Städtisches Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde, Carl-Grete-Straße 24, 38448 Wolfsburg


























































































































































































































































































































Die Stadt Wolfsburg fordert bei der vom Land geplanten Beitragsfreiheit von Kitas eine faire Kostenverteilung zwischen Land und Kommunen. Die derzeit angebotenen Pauschalen des Landes sind mit Blick auf die Gesamtkosten aus Sicht der Stadt nicht ausreichend. Das Land beabsichtigt die Pauschale für die Fachpersonalkosten zu erhöhen. Dies ist neben den Betriebs- und Investitionskosten aber nur eine Säule der Finanzierung der Kinderbetreuungskosten. Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, erklärt: "Die Elternbeiträge sind im Land Niedersachsen sehr unterschiedlich ausgestaltet, weshalb sich eine ausschließlich pauschale Erstattung der Elternbeiträge auch entsprechend unterschiedlich auswirken würde. Auch wenn die durch das Land vorgeschlagene Pauschalierung für einzelne Kommunen auskömmlich ist, löst es nicht das grundsätzliche Problem der immensen finanziellen Belastung der Gebietskörperschaften im Bereich frühkindliche Bildung und Betreuung." Entsprechend dieser Situation unterstützt die Stadt Wolfsburg ausdrücklich die Forderung des Niedersächsischen Städtetages, die Fachpersonalkosten im ersten Schritt auf 59 Prozent und dann sukzessive auf  66,6 Prozent inklusive der bisher nicht finanzierten Vertretungskräfte anzuheben.

Die Kommunen erwarten, dass sich das Land mit den tatsächlichen Betriebs- und Investitionskosten auseinandersetzt und  ein adäquates Angebot der Lastenverteilung vorlegt. "Aus den gesammelten Erfahrungen aus der Einführung des beitragsfreien drittenKindergartenjahres ist zudem zu erwarten, dass die Beitragsfreiheit insgesamt eine größere Nachfrage im Kitabereich hinsichtlich der Ganztagsplätze nach sich zieht. Dieses würde sich zusätzlich auf das kommunale Budget auswirken und darüber hinaus im Kontext des Fachkräftemangels die enormen Herausforderungen für die Kommunen verstärken", so Iris Bothe. Gerade weil die Stadt Wolfsburg in den letzten Jahren erfolgreich und zukunftsorientiert jeden vierten Euro für Bildung ausgegeben und damit zu Recht den familienpolitischen Schwerpunkt des Rates umgesetzt hat, ist es notwendig strukturierte Gespräche zur gerechteren Lastenverteilung bei der Kindertagesbetreuung aufzunehmen. Durch steigende Kinderzahlen, mehr Zuwanderung und eine erhöhte Inanspruchnahme der Betreuungsangebote für unter Dreijährige wurden die kommunalen Haushalte in den vergangenen Jahren erheblich belastet. In Wolfsburg sind die Kosten in den letzten sechs Jahren für Krippen, Kindertagespflege, Kindergärten und Ganztagsgrundschulen von 16,7 Mio. Euro auf 28,0 Mio. Euro jährlich angestiegen. "Wir begrüßen die Beitragsfreiheit, denn Bildung sollte kostenlos sein. Unser Bestreben ist aber eine gerechtere Lastenverteilung für die Zukunft der Wolfsburger Familien, damit jeder vierte Euro auch dort verbleibt", schließt Stadträtin Iris Bothe.


Pressemitteilung vom 06.12.2017

Eröffnung „Kita hinter den Gärten“

Hausschwerpunkt UN-Kinderrechte und bilinguales Betreuungsangebot 































































































































































































































































































































































































































































































































Die "Kita hinter den Gärten" liegt am Rand des Wolfsburger Ortsteils Kästorf in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubaugebiet und der IT-City von Volkswagen. Seit dem 01. Oktober läuft der Betrieb und mittlerweile sind bereits 56 Kinder eingewöhnt oder haben mit der Eingewöhnung begonnen. Auf einer Fläche von rund 1.900 Quadratmetern wurde Raum für insgesamt sieben Gruppen geschaffen, sodass 75 Krippen- und 50 Kindergartenplätze angeboten werden können. Die Raumzuordnungen ermöglichen es dabei, dass die Anfangsstruktur mit fünf Krippengruppen an veränderte Bedarfe angepasst werden kann und mit geringerem Aufwand eine sinnvolle Umwandlung von Krippen- in Kindergartengruppen möglich ist. Die Baukosten waren im politischen Beschluss mit 6,4 Millionen Euro ausgewiesen – werden jedoch voraussichtlich geringfügig unterschritten. Oberbürgermeister Klaus Mohrs wies noch einmal auf die Schaffung zahlreicher neuer Plätze hin: "Ich darf heute innerhalb kürzester Zeit die vierte Kindertagesstätte eröffnen. Alleine dadurch sollte klar werden, welchen Weg wir hier in Wolfsburg beschreiten. Die getätigten Ausgaben sind eine Investition in die Zukunft."

Alle städtischen Kindertagesstätten arbeiten nach dem "Early Excellence"- Konzept. Die städtischen Kitas zeichnen sich durch klare pädagogische Hausschwerpunkte und einem kitaübergreifenden Qualitätsverständnis aus. Die "Kita hinter den Gärten" hat den zusätzlichen Hausschwerpunkt "UN-Kinderrechte". Stadträtin Iris Bothe verdeutlicht: "Mit den UN-Kinderrechten wird die Kulturvielfalt und Mehrsprachigkeit der Kita im Hausschwerpunkt vereint. In Wolfsburg leben Kinder aus vielen unterschiedlichen Ländern der Welt und die unterschiedlichen Länder- und Familienkulturen bereichern das Miteinander. Als die Kulturen verbindendes Element werden die UN-Kinderrechte Bestandteil in der pädagogischen Arbeit sein." Ein bilinguales Angebot im Kindergartenbereich unterstreicht das Projekt. Nach dem Immersionsprinzip "One person – one language" werden zwei englisch-sprechende Fachkräfte das Kita Team unterstützen. Kristin Peters, Leiterin der Kindertagesstätte, weist im Zuge der offiziellen Eröffnung auch noch einmal auf das gelungene Ergebnis hin: "Das gesamte Team fühlt sich sehr wohl im neu entstandenen Haus. Es ist eine Freude, hier zu arbeiten."

Zum aktuell startenden Kita-Jahr 2017/18 ist es der Stadt grundsätzlich gelungen, die gemeldeten Bedarfe der Wolfsburger Eltern zu decken. Zum Stichtag 31.12.2017 gibt es in Wolfsburg für unter dreijährige Kinder 1.641 Betreuungsplätze (1.355 in Krippen, 116 in altersübergreifenden Gruppen und 170 bei Kindertagespflegepersonen). Die Betreuungsquote liegt bei rd. 61 Prozent. Für über dreijährige Kinder sind  4.256 Betreuungsplätze in Kitas vorhanden. Die Betreuungsquote liegt damit bei rd. 107 Prozent. Die Stadt Wolfsburg wird als Träger weitere Standorte übernehmen. Für 2019 ist die Inbetriebnahme einer Kita in den Steimker Gärten geplant. Auch in den entstehenden Neubaugebieten in Nordsteimke und im Hellwinkel wird es Kitas in städtischer Trägerschaft geben.


Pressemitteilung vom 29.11.2017

Eine gute Idee ist gefragt

Fachtag für pädagogische Fachkräfte in Krippen































































































































































































































































































































































































































































































































Im Martin-Luther-Saal der evangelischen Familien-Bildungsstätte fand unter dem Motto "Eine gute Idee ist gefragt" vor kurzem ein Fachtag für pädagogische Fachkräfte in Krippen statt. Die Tagung wurde konzipiert in Kooperation mit dem niedersächsischen Forschungsinstitut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), der Volkshochschule Wolfsburg, der evangelischen Familien-Bildungsstätte und dem Geschäftsbereich Jugend der  Stadt Wolfsburg. Diskutiert wurden die nachhaltige Qualitätsentwicklung in Krippen, die Unterstützung der pädagogischen Arbeit durch fachliche Impulse und Reflexionsangebote sowie die Vernetzung der Fachkräfte.

Bianka Köllner, Leiterin der Abteilung Kindertagesbetreuung, verdeutlicht die Idee hinter dem Motto: "Immer wieder stehen pädagogische Fachkräfte im Zuge ihrer Arbeit vor neuen Situationen, in denen eine gute Idee gefragt ist. Ob es darum geht, die Kinder in ihren ganz eigenen Entwicklungsbedürfnissen oder auch -krisen zu begleiten, die Erziehungspartnerschaft mit neuen Eltern weiter zu entwickeln oder ob der eigene Anspruch an die pädagogische Arbeit einem im Weg steht. Die eine zündende Idee für den nächsten Schritt ist immer gefragt."

Das Moderatorenteam um Karsten Piehl, Leiter der Fabi, und Elke Mrosek aus dem Team Kita-Entwicklung im GB Jugend eröffneten die Veranstaltung. Den Einstiegsvortrag hielt Beate Döbel, Familientherapeutin und Leiterin einer Schrei-Babyambulanz in Walsrode, zum Thema Kleine "Störenfriede" – Umgehen mit herausforderndem Verhalten. Nach einem Austausch der Teilnehmer luden die Fachreferenten zu thematisch unterschiedlichen Workshops, in denen es insbesondere um die Reflexion der Perspektiven von Kind, Eltern und Pädagogen ging. Neben dem Workshop Fallbeispiele, geleitet von Beate Döbel, gab es auch einen Workshop zum Thema Selbstkompetenz durch Claudia Bruszies (Braunschweig), einen Workshop Erziehungspartnerschaft durch Gabriele Thiesen-Stampniok (Hildesheim), einen Workshop zur Gestaltung von Tagesabläufen durch Marlene Deskau (Wathlingen) sowie einen Workshop zur Methode "Marte Meo" in der Arbeit mit Kindern von 0-3 Jahren durch Susanne Strauß (Göttingen).































































































































































































































































"Der Fachtag war ein voller Erfolg. Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal bei der Stadt Wolfsburg, dem niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung, und bei der VHS bedanken. Die gemeinsame Konzipierung und Planung war nur durch diese Kooperationspartner und Förderer möglich", so Karsten Piehl, bei der Verabschiedung.


Pressemitteilung vom 28.11.2017

Intensive Förderung des Quereinstiegs in das System der Kindertagesstätten

Wolfsburg fördert ein Stufenmodell, um dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen































































































































































































































































































































































































































































































































Mitte des Jahres wurde eine Richtlinie des Landes Niedersachen über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten (QuiK) veröffentlicht. Im Rahmen dieser Richtlinie, die bis Ende 2021 gültig ist, beantragt die Stadt Wolfsburg die maximale Landesförderung in Höhe von 1,25 Millionen Euro jährlich. Die Verwaltung schlägt zudem dem Rat der Stadt Wolfsburg in seiner Sitzung am 20. Dezember vor, sich ebenfalls mit 1,25 Mio. Euro zu beteiligen. Mit diesen Geldern sollen die Förderung einer zusätzlichen halben Stelle sowie begleitende Einführungskurse für jede der 58 Wolfsburger Kindertagesstätten finanziert werden. Die Stellen dienen der einjährigen Qualifizierung von Quereinsteigern zu Sozialpädagogischen Assistentinnen und -assistenten. Ziel ist es, bis zu 120 Quereinsteigern bis 2021 in einem Stufenmodell die berufsbegleitende Qualifikation bis zur Erzieherin zu ermöglichen. Damit stehen jeder Wolfsburger Kita zwei halbe Stellen zur Verfügung.

Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, erläutert: "Durch den bedarfsgerechten Ausbau und die demografische Entwicklung in den Kita-Teams fehlen bis 2020 weitere 300 bis 350 zusätzliche Fachkräfte für die Wolfsburger Kita-Landschaft. Aufgrund des regional und überregional bestehenden Fachkräftemangels wird der Betrieb der Kindertagesstätten zunehmend von einer erfolgreichen Fachkräftegewinnung und -bindung abhängig sein."































































































































































































































































Ein gemeinsames Modellprojekt der Stadt Wolfsburg mit der Wolfsburg AG zur Fachkräftegewinnung von Erzieherinnen und Erziehern im Kita-Jahr 2016/17 hat deutlich gezeigt, dass zum einen der Markt national überaus angespannt und zum anderen die Zielgruppe nicht in dem Maße mobil ist, wie andere Fachkräfte. Aus diesem Grund wird die Qualifizierung von Quereinsteigern zur Sozialpädagogischen Assistenz, Erzieherinnen und Erziehern im Verbund mit den Berufsfachschulen vor Ort eine entscheidende Rolle spielen. Die QuiK-Richtlinie eröffnet dabei den Weg des geförderten Quereinstiegs in das System der Kindertagesstätten. Entsprechend der Richtlinie werden Personalausgaben für zusätzliche Fach- und Betreuungskräfte und Sachausgaben für Einführungskurse der beschäftigten Zusatzkräfte gefördert.































































































































































































































































Hier setzt das Wolfsburger Konzept der Träger der Wolfsburger Kindertagesstätten zur Fachkräftegewinnung und -bindung an. Durch die Förderung von Quereinstiegskräften und deren Weiterqualifizierung im Sinne des Niedersächsischen Kita-Gesetzes soll, neben anderen Modulen, das Ziel der Gewinnung von Fachkräften für Wolfsburger Kindertagesstätten zur nachhaltigen Sicherung der Betreuungsqualität in den Kitas vor Ort erreicht werden.


Pressemitteilung vom 12.05.2017































































































































































































































































Betreuungsangebot nimmt stetig zu

Viele neue Kita- und Krippenplätze entstehen in Wolfsburg und alle Grundschulen werden Ganztagsschule

Seit 2008 wurden in Wolfsburg fast 600 Plätze in der Krippe und fast 700 Plätze im Kindergarten geschaffen. Bis 2020 sollen weitere rund 1.700 neue Kindergarten- und Krippenplätze (Kindergarten: zusätzliche 1.029 Plätze; Krippe: zusätzliche 699 Plätze) entstehen. 471 dieser Betreuungsplätze werden in vier neuen Kitas geschaffen, die die Stadt Wolfsburg als Träger selbst betreibt und die zum Kitajahr 2017/18 den Betrieb aufnehmen werden. Es handelt sich dabei um die städtische „Kita in der City“ (an der Porsche Realschule), um das städtische „Kinder und Familienzentrum am Ring“ (Westhagen), die städtische „Kita an den Teichen“  (Detmerode) sowie die städtische „Kita hinter den Gärten“ (Kästorf). Die Stadt Wolfsburg investiert mit dem Bau der neuen Einrichtungen insgesamt 22,549 Mio. Euro in die weitere Entwicklung der familienfreundlichen Infrastruktur. 

„Die steigenden Geburtenraten zeigen, dass die familienpolitischen Weichenstellungen in den vergangenen Jahren richtig waren: Wolfsburg bietet jungen Familien dank seiner Bildungs- und Betreuungslandschaft ein ideales Umfeld, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. In diesem Zuge wurde auch der quantitative Ausbau von Betreuungsplätzen nicht nur angepasst, sondern erheblich beschleunigt“, unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Das stärkt auch den Wirtschaftsstandort Wolfsburg, denn die Fachkräftegewinnung und die Ansiedlung von neuen Unternehmen hängen auch von guten Betreuungsmöglichkeiten vor Ort ab.“ Drei der vier neuen städtischen Einrichtungen resultieren aus dem schnellen und erweiterten Ausbauprogramm „5+2“-Kitas, das erst Ende 2015 vom Rat beschlossen wurde. Alle drei Kitas werden mit ähnlichem Grundriss in zeitsparender Systembauweise erbaut. „Dieses effiziente Vorgehen macht es möglich, schnell neue Plätze zu schaffen. Die Systembauten befinden sich zudem auf einem außerordentlich hohen Qualitätsniveau. Das war uns immer wichtig, denn Abstriche in der Betreuungsqualität kommen nicht in Frage“, betont Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration. Das Ausbauprogramm für Betreuungsplätze der Stadt Wolfsburg besteht dabei grundsätzlich aus drei Säulen.

Das laufende Ausbauprogramm mit der quantitativen und qualitativen Schaffung von neuen Betreuungsplätzen für Kinder von 0-6 Jahren.

Das schnelle Umsetzungsprogramm „5+2 Kitas“, das die kurzfristige Errichtung von bis zu sieben maximal sechsgruppigen Kitas ermöglicht und deren Umsetzung additiv zum laufenden Ausbauprogramm stattfindet.

Das umfangreiche Modernisierungsprogramm mit hohem Qualitätsanspruch an pädagogisch moderne, zukunftsweisende Raumkonzepte. 

Neben den Kitaplätzen bietet Wolfsburg hinsichtlich der Ganztagsschulen ebenfalls ein umfangreiches Betreuungsangebot. Zu Beginn des Schuljahrs 2018 bieten  alle Wolfsburger Grundschulen ein Ganztagsangebot. Das breite und vielfältige Angebot an den Schulen bietet bis nachmittags verlässliche Möglichkeiten zum Lernen, der Freizeitgestaltung, der Interessensfindung und der Talentförderung der Kinder. Eine Beschränkung der Plätze an Ganztagsrundschulen gibt es nicht. Derzeit nehmen rund 3.540 Schülerinnen und Schüler das Angebot wahr. Als familienfreundliche Kommune fördert die Stadt Wolfsburg auch damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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1 Kommentare

Linda Lehmann 11.09.2017 14:19:14

Hallo,

bedeutet das Angebot von Ganztagsschulen ab 2018 eine offene oder gebundene Ganztagsschule?

Danke im Vorraus für die Antwort

LG

Stadt Wolfsburg 14.09.2017 13:40:05

Hallo Frau Lehmann,

wir sind uns nicht sicher, ob wir Ihre Frage richtig verstanden haben. Wenn sich Ihre Anfrage auf Wendschott bezieht, dann handelt es sich um eine Offene Ganztagsschule.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation