Neuigkeiten aus dem Bereich Bildung

Rund um das Thema Bildung

Pressemitteilung vom 03.06.2020

Schulverpflegung für Zuhause

Versorgung mit Wollino-Lunchboxen

Die Stadt Wolfsburg hat das Projekt ‚Versorgung mit Lunchboxen‘ ins Leben gerufen. Die Versorgung mit so genannten Wollino-Lunchboxen ist gemeinsam mit der Wollino Wolfsburger Schulverpflegungs GmbH organisiert und richtet sich an alle Kinder, die aktuell nicht in der Schule oder Kindertageseinrichtung verpflegt werden. Die Familien erhalten gängige und haltbare Zutaten, um sich daraus kochtechnisch einfache Mahlzeiten zubereiten zu können. Auch Lebensmittel für den Nachmittagssnack sind enthalten. Mit der Lunchbox erhalten die Familien dem Inhalt der Box entsprechende Ideen und Anregungen zur Verwendung der Lebensmittel.

Das zweite Sozialschutzpaket der Regierung sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler sowie Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen oder für die Kindertagespflege geleistet wird, auch bei Schließungen dieser Einrichtungen mit Mittagessen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets versorgt werden können. Die Wollino-Lunchbox kostet 4 Euro pro Verpflegungstag und wird bei einer vollen Woche (keine Feier- oder Ferientage) für fünf Verpflegungstage zusammengestellt. Kinder aus Familien mit Sozialleistungsbezug erhalten die Lunchbox kostenfrei. Hier werden die Leistungen, genau wie in der Mensaversorgung, direkt mit dem Sozialamt abgerechnet.

Die pandemiebedingte Schließung von Schulen und Kindertagesstätten hat zur Folge, dass die gemeinschaftliche Mittagsversorgung in den Einrichtungen entfiel. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche von Familien, die bisher das Mittagessen in den Schulen und Kitas kostenfrei bekommen haben. Dies betrifft Haushalte aus dem Leistungsbezug der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung nach dem SGB XII, von Wohngeld oder Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Das Projekt soll darüber hinaus den lokalen Handel stützen, da die Lebensmittel aus dem Einzelhandel in Wolfsburg bezogen werden.

Was müssen die Eltern der Schulkinder tun, um an der Versorgung mit Lunchboxen teilzunehmen?
Die Versorgung mit Lunchtüten kann per Formular beantragt werden. Das entsprechende Formular ist in der Schule erhältlich. Es ist möglich, die Versorgung mit Lunchboxen bis zu den Sommerferien durchgehend oder für die einzelnen Wochen zu beantragen, falls die Kinder am Präsenzunterricht teilnehmen und ihr Mittagessen in der Schule erhalten sollen. Nach dem Eingang der Anmeldung erhalten die Eltern eine Anmeldebestätigung, die gleichzeitig als Abholschein dient. Der Abholschein wird für die Ausgabe der Lunchbox benötigt, deshalb werden die Eltern gebeten, diesen mitzubringen.

Die Eltern können seit dem 27.05.2020 die Lunchboxen für ihre Kinder jeden Mittwoch zwischen 10 Uhr und 12 Uhr am Haupteingang der Schule abholen. Der Prozess verläuft schnell und unbürokratisch, die Prozessschritte im Geschäftsbereich Schule und Wollino Schulverpflegungs GmbH sind gut aufeinander abgestimmt, so dass ab der Antragsstellung bis zur ersten Lieferung nur wenige Tage Bearbeitungszeit notwendig sind.
Bei Fragen zur Versorgung mit Lunchboxen können sich die Eltern an die Stadt Wolfsburg telefonisch unter 05361 28-2307 oder per E-Mail an schulverpflegung@stadt.wolfsburg.de wenden.

Was müssen die Eltern der KiTa-Kinder tun, um an der Mittagsverpflegung zu Hause teilzunehmen?
Die Essensversorgung in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege wird vom jeweiligen Träger unterschiedlich organisiert. Die Stadt Wolfsburg hat die Träger über die Versorgung den Wollino-Lunchboxen informiert. In den kommenden Tagen entscheiden sich die Kindertagesstätten, ob sie sich dem städtischen Konzept der Versorgung mit Lunchboxen anschließen wollen oder eine alternative Versorgung außerhalb der Einrichtung anbieten. Die Eltern werden gebeten, ihre Fragen an die Kita-Leitung zu richten.


Pressemitteilung vom 02.06.2020

Das Kind führen lassen

Auf einen Blick: Plakat erinnert an Trainieren des eigenen sprachförderlichen Verhaltens

Die Qualifikation der Kita-Fachkräfte im Bereich der alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung wird in Wolfsburg durch die Sprachbildungskoordination im Bildungshaus der Stadt Wolfsburg umgesetzt. Die aktuelle Lage erschwert derzeit auch die Umsetzung einiger Weiterbildungsangeboten in der Kita-Landschaft. Um Fachkräfte auch gerade jetzt an der Basis erreichen zu können, wurde eine Sammlung zum Trainieren der sprachförderlichen Fähigkeiten erstellt, die als DIN A3-Plakat fortan an den Türen und Wände der Einrichtungen die eigene Vorbildfunktion in Erinnerung ruft.

Insgesamt zehn Aspekte zur Stärkung der eigenen sprachförderlichen Haltung sind dort notiert und sollen jeweils für eine Woche in den Fokus der eigenen Arbeit rücken. Darunter sind Hinwiese wie "Das Kind führen lassen", "Auf Augenhöhe kommunizieren" oder "Anspornende und auffordernde Fragen stellen". Die Aspekte spiegeln die Grundhaltung aus den Qualifikationen durch das Heidelberger Interaktionstraining wieder und dienen als Unterstützung und Erinnerung für diesen Bildungsbereich. Ein im Plakat integrierter QR-Code führt zu einem Online-Kurs der VHS mit weiteren Materialien und Fachinput.

"Es ist uns ein wichtiges Anliegen und ein strategisches Ziel, die Qualifikationen der Kita-Fachkräfte im Bildungsbereich Sprache und Mehrsprachigkeit nachhaltig, trägerübergreifend und umfänglich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen zu garantieren und zu erhalten", erklärt Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration. Dr. Birgit Rabofski, Leitung des Bildungshauses fügt an: "Dabei sind besonders jetzt die Motivation und das Durchhaltevermögen der Fachkräfte gefragt, um auch in Zeiten der Notbetreuung die fachliche Arbeit zu stärken – denn diese Fachkräfte sind neben den Eltern die direkten Sprachvorbilder für die Kinder."

Interessierten steht das Plakat – auch für den Hausgebrauch – auf der Webseite der VHS als Download (öffnet sich in einem neuen Fenster) zur Verfügung. Für Fragen und Anregungen steht die Sprachbildungskoordination im Bildungshaus gerne per E-Mail an maren.risch@bildungshaus-wolfsburg.de bereit.


Pressemitteilung vom 29.05.2020

Anmeldephase der Wolfsburger Gymnasien für den 5. Jahrgang im Schuljahr 2020/2021

Die Anmeldetage für den 5. Jahrgang an den Wolfsburger Gymnasien haben stattgefunden. Insgesamt wollen 537 Schüler*innen ein Gymnasium besuchen. Dabei haben die Gymnasien in Fallersleben und Vorsfelde sowie das Ratsgymnasium mehr Schüler*innen angewählt, als freie Schulplätze zur Verfügung stehen. An diesen Schulen wurde ein Losverfahren durchgeführt. Für die Nachmeldung an anderen Schulen stehen freie Schulplätze am Theodor-Heuss-Gymnasium und am Albert-Schweitzer-Gymnasium zur Verfügung. Ferner besteht die Möglichkeit, sich am Eichendorff Gymnasium anzumelden, einer Schule in freier Trägerschaft.

Bis zum 5. Juni 2020 können Schüler*innen an den genannten Schulen angemeldet werden. Die Stadt Wolfsburg besitzt stadtweit ausreichend Kapazitäten, um die Schüler*innen an der von ihnen gewünschten Schulform beschulen zu können.

Die Kontaktdaten der einzelnen Gymnasien können online unter www.wolfsburg.de/gymnasien-kontakt eingesehen werden.

Wenn Eltern ihr Kind an einer anderen Schulform anmelden möchten oder weitere Informationen bezüglich der Schulwahl benötigen, können diese sich gerne telefonisch unter 05361 28-1129 an die Schulberatung der Stadt Wolfsburg wenden.


Pressemitteilung vom 28.05.2020

Eine Runde Sprachbildung

Austausch für Kita-Fachkräfte bei einem Spaziergang um den Schillerteich

Die Sprachbildungskoordination im Bildungshaus der Stadt Wolfsburg hat unter Berücksichtigung der aktuellen Kontaktauflagen ein neues Format entwickelt, um mit den pädagogischen Fachkräften der Wolfsburger Kitas in Kontakt zu bleiben. Ab dem 11. Juni bietet das Team der Sprachbildungskoordination Spaziergänge zum Austausch über die aktuellen Möglichkeiten zur Sprachbildung und Sprachförderung in den Kitas an. Immer donnerstags um 14:00 Uhr startet "Eine Runde Sprachbildungsbegleitung" um den Schillerteich (Treffpunkt: Zugang Windthorststraße).

In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit, sich in Kleingruppen von maximal fünf Personen zu den Themen Sprachbildung, Sprachförderung, Sprachentwicklung und Elternpartizipation auszutauschen. Moderiert werden die Spaziergänge von den Mitarbeiterinnen der Sprachbildungskoordination. Für die Termine sind ein gemeinsamer Start und bis zu 90 Minuten eingeplant.

"Wir möchten mit diesem Format dazu ermutigen, den fachlichen Austausch trotz Distanzregelungen wieder aufleben zu lassen und sprechen daher gezielt trägerübergreifend alle Wolfsburger Fachkräfte an", sagt Dr. Birgit Rabofski, Leitung des Bildungshauses. "Bewegung und Sprache gehören in den Kitas ohnehin zusammen – durch dieses Angebot profitieren auch die Personen davon, die sich täglich an der Basis für die Sprache der Kinder engagieren", so die Hoffnung der Sprachbildungskoordinatorin Dr. Maren Risch.

Interessierte melden sich bitte zwingend mit der Kursnummer 201500630 per E-Mail unter info@vhs.wolfsburg.de an. Nur so kann gewährleistet werden, dass nicht zu viele Teilnehmende vor Ort sind. Weitere Informationen erteilt Dr. Maren Risch gerne unter maren.risch@bildungshaus-wolfsburg.de. Das Team der Sprachbildungskoordination im Bildungshaus freut sich auf den Austausch mit Interessierten.


Pressemitteilung vom 26.05.2020

Tipps rund um kindliche Sprachbildung für Eltern und Kita-Fachkräfte 

Sprachbildungskoordination im Bildungshaus startet Newsletter #sprachmeldung

Für die aktuelle und besondere Lage hat die Sprachbildungskoordination im Bildungshaus der Stadt Wolfsburg ein 14-tägiges Newsletter-Format entwickelt, um mit Wolfsburger Kitas und Eltern in Kontakt zu bleiben. Ziel ist es, auch ohne regelmäßigen Kontakt vor Ort die alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in den Einrichtungen und zu Hause zu fördern und Impulse für die Arbeit zu geben. Aktuell wird die dritte Ausgabe der #sprachmeldung erstellt und im Juni versendet.

Der Inhalt des Newsletters dreht sich um allgemeine Hinweise zur Sprachbildung sowie konkrete Tipps und Spielempfehlungen für die Kita und zu Hause – vom Beschreiben von Abläufen und Tätigkeiten wie zum Beispiel beim Kochen bis hin zum Buchstaben kneten und Silben klatschen.

"In der Kita-Notbetreuung und für Eltern zu Hause gilt es, auch mit wenigen Zeitressourcen Sprachbildung umsetzen zu können", so Dr. Birgit Rabofski, Leiterin des Bildungshaus. "Jeweils ein Thema und ein passender Online-Tipp werden in unserem Newsletter erklärt und einfach umsetzbar aufbereitet."

"Wir haben nach nur zwei Ausgaben bereits mehrere positive Rückmeldungen aus der Kita bekommen", freut sich die Sprachbildungskoordinatorin Dr. Maren Risch. Die #sprachmeldung wird im Team der Sprachbildungskoordination erstellt und soll unabhängig von der Öffnung der Kitas ein neuer Bestandteil für die Stärkung der Wolfsburger Kita-Landschaft sein.

Der Newsletter wird automatisch an die Kita-Leitungen und die Stadtelternvertretung versendet. Interessierte Eltern können sich hier melden, um den Newsletter ebenfalls zu erhalten.

Alle #sprachmeldungen sind für Wolfsburger Kita-Fachkräfte auch online in der VHS Cloud abrufbar. Anmeldungen sind möglich per E-Mail an info@vhs-wolfsburg.de zum "Webinar: Wolfsburger Förderkonzept Sprachbildung" mit der Kursnummer 201500501.
Fragen und Anregungen nimmt Maren Risch per E-Mail entgegen: maren.risch@bildungshaus-wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 12.05.2020

Schuleingangsuntersuchungen für das Schuljahr 2020/21 keine Voraussetzung für Einschulung

Schuleingangsuntersuchungen sind für das im kommenden August startende Schuljahr 2020/2021 keine Voraussetzung für die Einschulung. Das haben das Niedersächsische Kultusministerium und die Niedersächsische Landesschulbehörde klargestellt. Die Entscheidung über eine Schulfähigkeit obliegt den Schulleitungen und betrifft auch Entscheidungen zu sogenannten "Kann-Kindern".

Die Schuleingangsuntersuchungen finden immer im Vorschuljahr statt und haben bereits 2019 begonnen. Es kann davon ausgegangen werden, dass ein großer Teil der 2020 einzuschulenden Kinder bereits untersucht worden sind.

Derzeit arbeiten die Gesundheitsämter im aktuellen Corona-Infektionsgeschehen mit Hochdruck daran, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Da alle Kräfte auf diese Aufgabe zu konzentrieren sind, muss in einigen Fällen die Schuleingangsuntersuchung dahinter zurückstehen.


Pressemitteilung vom 06.05.2020

Carl-Hahn-Schule informiert Betriebe

Die Carl-Hahn-Schule informiert die Ausbildungsbetriebe über die weitere Vorgehensweise der Beschulung der Ausbildungsklassen und über das "Verbindliche Arbeiten von zu Hause". Daneben werden die Ausbildungsbetriebe des Einzelhandels über die notwendige Freistellung und das Homelarning der Auszubildenden informiert, wie auch die ansässigen Banken über das weitere Vorgehen der Schule und das Lernen zu Hause.

Zur weiteren Information finden Sie hier die Briefe an die Betriebe:

Brief an die Banken - Freistellung (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)
Brief an den Einzelhandel - Freistellung (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)
Brief an Betriebe (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)
Leitfaden (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)


Pressemitteilung vom 04.05.2020

Anmeldetermine für weiterführende Schulen in Wolfsburg

Erstmalig finden für alle öffentlichen Schulen in Wolfsburg die Anmeldetage im gleichen Zeitraum statt.
Folgende Termine sind für die Anmeldungen an den 5. Klassen der öffentlichen, weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2020/2021 festgesetzt: 

Alle öffentlichen weiterführenden Schulen: 11. bis 15. Mai 2020
Nachmeldezeitraum: Bis 05. Juni 2020

Nähere Informationen zu den einzelnen Anmeldeterminen können über die jeweilige Schul-Homepage oder das Sekretariat der Schule in Erfahrung gebracht werden.
Das Anmeldeverfahren unterscheidet sich von Schule zu Schule. Einige Schulen versenden die Anmeldeunterlagen, andere geben die Unterlagen persönlich aus. Sorgeberechtigte können sich über die Internetseite der Schule informieren oder per E-Mail oder Telefon Kontakt zu der Schule aufnehmen.

Der Anmeldung ist das Originalhalbjahreszeugnis der 4. Klasse beizufügen. Dieses verbleibt bis zur schriftlichen Aufnahmebestätigung bei der Schule. Weiterhin werden die Erziehungsberechtigten gebeten, die Geburtsurkunde ihres Kindes den Anmeldeunterlagen beizufügen.

Soweit Unterlagen vor Ort ausgegeben oder abgegeben werden können, werden die Sorgeberechtigten darum gebeten, eine Alltagsmaske zu tragen, ausreichend Abstand (auch auf dem Außengelände der Schule) zu halten und wenn möglich, ohne Begleitpersonen zu kommen.
Die Anmeldung muss zur Fristwahrung spätestens am 15. Mai 2020 bei der Post oder der Wunschschule abgegeben werden, damit sie berücksichtigt werden kann. Hier ist der Post- bzw. Eingangsstempel als Nachweis ausschlaggebend.

Wolfsburg verfügt über einen stadtweiten Schulbezirk. Das bedeutet, dass eine freie Schulwahl besteht. Überschreitet die Zahl der Anmeldungen die Zahl der verfügbaren Plätze, wird ein Losverfahren durchgeführt. Die Schulkinder, die bedingt durch das Losverfahren keinen Platz an der gewählten Schule bekommen, können die Anmeldung an einer anderen Schule vornehmen. Der Zeitraum für die Nachmeldungen an den öffentlichen Schulen endet am 05.06.2020.
Stadtweit stellt die Stadt Wolfsburg ausreichend Plätze je Schulform zur Verfügung. Dementsprechend ist sichergestellt, dass jedes Wolfsburger Schulkind einen Schulplatz an der gewünschten Schulform erhält. Freie Schulplätze können unter bestimmten Voraussetzungen von Schulkindern aus den umliegenden Landkreisen und Städten belegt werden.


Pressemitteilung vom 30.04.2020

Einschulung 2021/22

Stadt informiert zur aktuellen Situation

Aufgrund der aktuellen Situation zu COVID-19 haben sich die Anmeldungen für die ersten Klassen für das Schuljahr 2021/22 geändert.

Schulpflichtig werden im nächsten Jahr alle Kinder, die zwischen dem 2. Oktober 2014 und dem 1. Oktober 2015 geboren wurden.

Die Anmeldung für alle Kinder, die im Sommer 2021 schulpflichtig werden, muss in Wolfsburg zwischen dem 4. und 22. Mai 2020 erfolgen. Die Schulen legen in diesem Zeitfenster ihre Anmeldetage fest. Bitte schauen Sie auf die Homepage Ihrer Wunschschule oder nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf und erfragen Sie, wie die jeweilige Schule das Verfahren gestaltet und welche Anmeldetage sie festgelegt hat. Die Schulen stehen Ihnen für Fragen zu Ihren Anmeldungen selbstverständlich zur Verfügung.

Die erforderlichen Formulare liegen den Eltern und Sorgeberechtigten bereits vor. Mit einem Informationsbrief inklusive Anmeldebogen zum Anmeldeverfahren erfolgte bereits im Januar die Benachrichtigung der Sorgeberechtigten. Den Anmeldebogen senden Eltern und Sorgeberechtigte bitte ausgefüllt und von beiden Sorgeberechtigten unterschrieben an Ihre Wunschschule (bei alleinigem Sorgerecht bitte einen Nachweis beifügen). Fügen Sie die im Anschreiben erwähnten Unterlagen ggf. in Kopie bei. Die Original Unterlagen werden von der jeweiligen Schule zu einem späteren Zeitpunkt angefordert.

An einzelnen Schulen kann es zu Losverfahren kommen, soweit mehr Kinder angemeldet werden, als Schulplätze zur Verfügung stehen. Wenn Sie eine Absage von Ihrer Schule erhalten, haben Sie die Möglichkeit sich an einer anderen Schule anzumelden.

Bei Fragen zum Anmeldeverfahren können Sie sich an die Stadt Wolfsburg unter 05361 28-1696 oder per E-Mail an einschulung@stadt.wolfsburg.de wenden.

Das Anmeldeverfahren der Neuen Schule Wolfsburg findet im Frühjahr 2021 statt. Die Freie Waldorfschule ist telefonisch zu erreichen.


Aufgrund von Gesetzesänderungen gibt es für Familien mit geringem Einkommen ab dem 1. August diesen Jahres gegebenenfalls einen Kostenerlass bei der Schulverpflegung und der Verpflegung in Krippe, Kindergarten und Tagespflege. Hier finden Sie nähere Informationen.

Finanzielle Entlastung bei der Schulverpflegung an Wolfsburger Ganztagsgrundschulen

Für Familien mit einem geringen Einkommen kann ab dem 1. August 2019 der Eigenanteil entfallen.

Lesen Sie hier nähere Informationen für Eltern von Schulkindern (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Finanzielle Entlastung bei der Verpflegung von Kindern in Krippe, Kindergarten und Tagespflege

Zwei neue Gesetze - das „Gute-KiTa-Gesetz“ und das „Starke-Familien-Gesetz“ - haben die finanzielle Entlastung von Familien mit geringen und mittleren Einkommen zum Inhalt. Die Stadt Wolfsburg möchte Sie hiermit über mögliche positive Folgen dieser Gesetze für Ihre Familien informieren

Lesen Sie hier nähere Informationen für Eltern von Kindern in Krippe, Kindergarten und Tagespflege (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)



Pressemitteilung vom 22.01.2020

Zusätzliche 1.400 Quadratmeter

Ergänzungsbau der Grundschule Wendschott offiziell eingeweiht

Mit dem Ratsbeschluss aus dem September 2017 wurde ein Ergänzungsbau für die Grundschule Wendschott beschlossen. Dieser ist nun fertiggestellt und wurde durch Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, offiziell eingeweiht. Der zweigeschossige Ergänzungsbau bietet künftig auf 1.400 Quadratmetern Bruttogeschossfläche Platz für vier allgemeine Unterrichtsräume, einen Fachraum für Werken und Kunst, eine Schulmensa mit dazugehöriger Küche, je einen Ganztags- und Bewegungsraum, zwei Differenzierungsräume sowie Verwaltungsräumlichkeiten. Die Kosten des Projektes betragen insgesamt 5.845.000 Euro.

Die Grundschule Wendschott war die letzte verbliebene Halbtagsschule sowie die einzige einzügige Grundschule im Stadtgebiet. Die Erweiterung bietet nun 104 weitere Grundschulplätze. Außerdem können künftig alle Schüler vom Ganztagsangebot profitieren. Darüber hinaus profitieren die Kinder in Wendschott vom neugestalteten Schulhof, welcher neben Schulnutzung auch den Anwohnern als Spielmöglichkeit zur Verfügung steht. Das neue Angebot wird bereits gut angenommen.

Trotz der angespannten Haushaltslage bleiben Investitionen in die Wolfsburger Bildungslandschaft eine Priorität. Die Erweiterung der Grundschule Wendschott war insbesondere vor dem Hintergrund der Baugebiete in Wendschott notwendig.

Seit dem Schuljahr 2018/2019 ist die Grundschule Wendschott satzungsgemäß zweizügig und im Ganztagsbetrieb. Derzeit werden 144 Schüler in sechs Klassen beschult. 95 Kinder sind im Ganztag angemeldet.


Pressemitteilung vom 04.12.2019

Eine KIEPE voller Leben

Bildungshaus veröffentlicht Arbeitsbuch zur interkulturellen Sprachbildung

Sprache ist ein großer, zentraler Baustein für die gelingende Integration von Menschen mit unterschiedlichen ethnischen, kulturellen und bildungsrelevanten Hintergründen. Die Stadt Wolfsburg bietet daher mit großem Engagement und Erfolg individuelle Sprachfördermodelle für die unterschiedlichsten Adressatengruppen an. Ein jetzt im Rahmen des Projektes KIEPE erstelltes und vom Wolfsburger Bildungshaus veröffentlichtes Arbeitsbuch gibt Anregungen zur interkulturellen Sprachbildung und möchte wichtige Grundlagen sowie einfache Methoden der kindlichen Sprachentwicklung vermitteln.

Das Projekt KIEPE ist 2016 in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilmütterbüro Wolfsburg aus dem Geschäftsbereich Jugend, Schwerpunkt "Interkulturelle Familienbildung", entstanden. Es richtet sich speziell an Mütter mit Migrationshintergrund, die sich in der Ausbildung zur Stadtteilmutter befinden und somit in doppelter Funktion als Brückenbauerinnen zwischen den Kulturen wirken können: Bei ihren eigenen Kindern und Kindern anderer Frauen. Auf diese Weise tragen die Stadtteilmütter entscheidend zu einer gelingenden Integration bei. "Die Qualifikation zur Stadtteilmutter zeigt eindrucksvoll, dass Bildung, insbesondere Sprache, und Teilhabe entscheidende Bausteine für gelungene Integration in die bunte Wolfsburger Stadtgesellschaft sind", sagt Katharina Varga, Leiterin Geschäftsbereich Jugend.

Das neu erschienene Arbeitsbuch trägt ebenfalls den pointierten Titel KIEPE. Kultur, Integration, Erziehung, Pädagogik, Entwicklung – das Konzept steht buchstäblich für die kulturelle Vielfalt in der Wolfsburger Stadtgesellschaft. Es beschreibt die sprachförderliche Interaktion als Basis für Sprachbildung, erörtert Erziehungsaufgaben in den Familien, unterstützt ganzheitliche Pädagogik in den Bildungseinrichtungen und fördert Entwicklungsmöglichkeiten persönlicher Lebenswege junger Eltern, insbesondere für deren Wiedereinstieg in den Beruf. Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, betont: "Mit KIEPE werden verschiedene Angebote zur Förderung der Sprachentwicklung beim Kind, zur Förderung der Familiensprachen und individuelle Strategien zur beruflichen Orientierung der Mütter optimal verbunden und liegen in der Publikation für alle Interessierten vor."

Das Arbeitsbuch bietet Schnittstellen zur interkulturellen Bildung und kann integrativ auf das Zusammenspiel zwischen Kindern, Müttern, Familien und Bildungseinrichtungen wirken. Es verbessert durch das Vermitteln von Grundlagen auch das Verständnis der Eltern für die Sprachentwicklung der Kinder. Vorgestellte Methoden sind unter anderem das Wimmelbild für eine gemeinsame Bildbetrachtung mit dem Kind, sowie Bildkarten oder selbstgebastelten Handpuppen. Ein besonderer Clou: Per QR-Codes gelangt man zu Videos, in denen beispielsweise die Arbeit mit dem KIEPE-Wimmelbild erläutert wird. "Insbesondere die Videos mit dem Wimmelbild zeigen Eltern Möglichkeiten auf, wie sie im Alltag sprachförderliche Anlässe gestalten können – auch und gerade in der Familiensprache", so Dr. Birgit Rabofski, Leiterin Bildungshaus.

Die Publikation wird an die Stadtteilmütter im Rahmen der Qualifizierung verteilt. Die Videos sind online verfügbar, die Publikation wird als Download unter https://www.vhs-wolfsburg.de/projekte/kiepe/ zur Verfügung gestellt. Interessierte Fachkräfte können die Publikation auch über das Stadtteilmütterbüro beziehen. Informationen zu den Stadtteilmüttern finden sich online unter www.wolfsburg.de/stadtteilmuetter.


Pressemitteilung vom 03.12.2019

„Prima Klima“ in der Schulverpflegung

Wolfsburger Schulverpflegungs GmbH will Klima-Tag einführen

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen rief im Rahmen des bundesweiten Tags der Schulverpflegung zur Aktionswoche "Prima Klima in der Schulmensa – wir sind dabei" dazu auf, durch möglichst viele vegetarische Essensbestellungen gemeinschaftlich CO2-Emmissionen einzusparen. Insgesamt wurden in der Aktionswoche 350 Kilogramm Fleisch und 110 Kilogramm tierische Erzeugnisse an Wolfsburger Schulen gespart. Dies entspricht rund 1880 Kilogramm Kohlenstoffdioxid. Zum Vergleich: Mit einem Auto könnte bei der gleichen Menge CO2 eine Strecke von circa 13.000 Kilometern zurückgelegt werden.

Den großen Zuspruch der Teilnehmenden an der Aktionswoche nimmt die Wolfsburger Schulverpflegungs GmbH (Wollino) nun zum Anlass, künftig den "Klima-Tag" an den durch die Wollino bewirtschafteten Wolfsburger Schulen einzuführen. Am "Klima Tag" werden dann Gerichte angeboten, die auf ihrem Produktionsweg besonders wenig CO2 verursachen.

Hintergrund des Klima-Tags ist, dass die Produktion unserer Lebensmittel ähnlich viel CO2 verursacht, wie unser gesamter Verkehr. Vor allem tierische Produkte hinterlassen auf ihrem Weg auf unseren Teller deutlich größere Mengen als pflanzliche Erzeugnisse. Etwa 40% der Treibhausgasemissionen unserer Ernährung sind auf Fleisch und Fleischerzeugnisse zurückzuführen.

Zum "Tag der Schulverpflegung" engagieren sich jedes Jahr bundesweit Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Anbieter für eine bessere Essensqualität und gesundheitsfördernde Ernährung im Schulalltag. Mit der diesjährigen Aktionswoche rückte Niedersachsen das Thema klimafreundliches Schulessen in den Fokus. Neben der Stärkung des Bewusstseins für den Zusammenhang zwischen der Lebensmittelwahl und dem Klima, beeinflussten die Schülerinnen und Schüler positiv ihre CO2-Bilanz und lernten außerdem etwas über gesunde Ernährung. Insgesamt beteiligten sich 66 Schulen mit über 9.300 Essensteilnehmern in Niedersachsen an "Prima Klima in der Schulmensa – wir sind dabei".


Pressemitteilung vom 05.11.2019

Schüler rocken das Hallenbad 

SchulbandContest 2019

Bereits im vierten Jahr in Folge findet am Samstag, 9. November, ab 15 Uhr der Wolfsburger SchulbandContest im Hallenbad – Kultur am Schachtweg (Schachtweg 31, 38440 Wolfsburg) statt. Das Erfolgsformat wird von der Initiative "Youth and Culture – Jugendkultur in Wolfsburg", eine Kooperation der städtischen Jugendförderung und dem Kulturzentrum Hallenbad, veranstaltet. 

Acht Schulbands aus allgemeinbildenden Schulen Wolfsburgs und der Region dürfen ihr Können unter professionellen Bedingungen und vor großem Publikum unter Beweis stellen. "Mit dem SchulbandContest bereichern wir die Kulturlandschaft Wolfsburgs und fördern insbesondere kulturell aktive junge Menschen", erklärt Jurymitglied Francesco Donato von der Jugendförderung. Neben ihm sitzen drei weitere Mitarbeitende der Jugendförderung und des Hallenbades in der Jury, alle haben selbst jahrelange Banderfahrung. Die drei besten Bands werden mit Gutscheinen für ein Musikgeschäft über je 100, 200 und 300 Euro geehrt.

An den Start gehen in diesem Jahr die folgenden Bands: Punktabzug (Realschule Calberlah), Lucky Eight (Neue Schule Wolfsburg), Gentle Beats (Sally-Perel-Gesamtschule Braunschweig), Hilarious Nerd Gang (Heinrich Nordhoff Gesamtschule Wolfsburg), ChIGS (IGS Sassenburg), The Underblues (Wilhelm Gymnasium Braunschweig), Tens (Neue Schule Wolfsburg) und The Phenomenal Baustelle (Kranichgymnasium Salzgitter-Lebenstedt).

Die Veranstalter und die Bands freuen sich auf Unterstützung von Mitschülerinnen und Mitschülern und allen anderen Musikbegeisterten. Der Eintritt ist frei, Einlass ist bereits ab 14 Uhr.


Pressemitteilung vom 24.10.2019

Eine neue Säge für die Schulwerkstatt

Gemeinschaftsprojekt der Stadt wird Spende übergeben

Der Lions Club Wolfsburg hat der Schulwerkstatt Wolfsburg eine neue Säge gespendet. Mit der Spende möchte der Lions Club Wolfsburg die pädagogische Arbeit der Schulwerkstatt unterstützen. Außerdem wird mit der neuen, modernen Anlage die Arbeit der Schulwerkstatt und ihren Mitarbeitern wertgeschätzt. In der Vergangenheit hat der Lions Club die Schulwerkstatt bereits mehrfach mit Sach- und Materialspenden unterstützt, die durch die Schülerinnen und Schüler der Werkstatt für Auftragsarbeiten verwendet werden konnten.

Katharina Varga (Geschäftsbereichsleiterin Jugend): "Die Schulwerkstatt ist mit ihrem pädagogischen Konzept und handlungsorientierten Ansatz ein wichtiger Baustein der inklusiven Wolfsburger Schullandschaft und der Jugendhilfe. Der Geschäftsbereich Jugend freut sich daher gemeinsam mit der Hauptschule Vorsfelde über diese tolle Spende des Lions Club Wolfsburg."

Die Schulwerkstatt Wolfsburg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Wolfsburg und der Hauptschule Vorsfelde. Bereits seit 16 Jahren gibt die Schulwerkstatt Wolfsburg Schülerinnen und Schülern, die sich im Laufe ihrer Schulzeit zu Schulverweigerern oder schwer verhaltensauffälligen Schülern entwickelt haben, eine zweite Chance, ihre Schulzeit zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Mit einem stark auf die Bedürfnisse der Schüler zugeschnittenen Angebot und intensiver Betreuung führen die Mitarbeiter der Schulwerkstatt Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren wieder an das Lernen heran. Der Großteil der Teilnehmenden ermöglichte die Schulwerkstatt einen Hauptschullabschluss zu erlangen, viele können im Anschluss eine Ausbildung beginnen.

Das Konzept der Werkstattklasse ist handlungs- und praxisorientiert und folgt dabei dem Beispiel der dänischen Produktionsschulen in den Bereichen Holzwerkstatt und Lehrküche. Je zwei Fachkräfte des Geschäftsbereichs Jugend und der Hauptschule Vorsfelde kümmern sich als Team um die Schüler. Während die Lehrkräfte in Regelfächern beschulen, übernehmen die Mitarbeiterinnen des Geschäftsbereichs Jugend den praktischen Teil. Über die fachlichen Expertise hinaus wirken die Mitarbeiterinnen der Schulwerkstatt auch als zentrale Bezugspersonen der Schüler.


Pressemitteilung vom 13.06.2019

Anmeldung an Grundschulen und weiterführende Schulen

Aktueller Stand im Schulausschuss vorgestellt

Die Anmeldeverfahren zur Einschulung für das Schuljahr 2020/21 sowie für den 5. Jahrgang im Schuljahr 2019/20 haben im Mai 2019 stattgefunden.

Anmeldephase – Einschulung:

Insgesamt wurden zum Schuljahr 2020/ 2021 bisher 1114 Kinder an den Wolfsburger Grund- und Gesamtschulen angemeldet, im Vorjahr waren es 1087. Die Neue Schule wird ihr Anmeldeverfahren erst im Frühjahr 2020 durchführen, so dass es noch zu Schulwechseln bereits angemeldeter Kinder kommen wird.

Die Stadt Wolfsburg rechnet aufgrund steigender Schülerzahlen damit, dass es auch in den nächsten Jahren an verschiedenen Grundschulen zu sehr knappen Anmeldeverfahren und auch Losverfahren kommen kann.

In diesem Jahr gab es an der Grundschule Schunterwiesen mehr Anmeldungen als Schulplätze verfügbar waren. Ein Losverfahren wurde für diese Schule bisher noch nicht durchgeführt, da der Schulausschuss in der Sitzung am 12.06.2019 aufgrund eines politischen Antrags über Möglichkeiten der Erweiterung berät. An der Grundschule Alt-Wolfsburg lagen insgesamt 8 Anmeldungen mehr als verfügbare Plätze vor. Das Losverfahren wurde bereits am 13.05.2019 durchgeführt. An der Grundschule Wendschott sind derzeit alle Plätze im zukünftigen 1. Jahrgang belegt, in einer Klasse wird ein zusätzliches Kind (26+1) aufgenommen.

Flexibilisierung des Schuleintritts (Flexi-Kinder):

Zum Schuljahr 2018/ 2019 haben Erziehungsberechtigte erstmals die Möglichkeit den Schuleintritt um ein Jahr hinaus zu schieben. Bis zum 01.05.2019 haben die Erziehungsberechtigten von 64 Kindern für das Schuljahr 2019/2020 von dieser Regelung gebraucht gemacht und den Schuleintritt von 2019 auf 2020 hinausgeschoben. Diese Möglichkeit besteht nur für Kinder, die das sechste Lebensjahr zwischen dem 02. Juli und dem 01. Oktober des Einschulungsjahres vollenden.

Für das Anmeldejahr 2020/21 wurde der Schulbesuch von bisher bereits 32 Kindern um ein Schuljahr hinausgeschoben (Stand: 24. Mai 2019). Demgegenüber ist die Anzahl der Zurückstellungen rückläufig. Erziehungsberechtigte haben noch bis Mai 2020 die Möglichkeit  von der Regelung gebrauch zu machen.

Anmeldephase – 5. Jahrgang:

Verschiebungen gab es insbesondere bei der Schulform Gymnasium. Ursächlich dafür ist hauptsächlich, dass weniger Auswärtige ein Wolfsburger Gymnasium besuchen wollen.

Im Rahmen des Anmeldeverfahrens der weiterführenden Schulen in Wolfsburg wurden das Phönix Gymnasium in Vorsfelde sowie das Ratsgymnasium von mehr Schülerinnen und Schüler angewählt, als freie Schulplätze zur Verfügung stehen. An diesen Schulen wurde ein Losverfahren durchgeführt.

Aufgrund der stadtweit ausreichenden Kapazitäten können alle Schülerinnen und Schüler an der von ihnen gewünschten Schulform beschult werden. Lag die Anwahlquote mit Ende der Anmeldephase im letzten Jahr für die Schulform Gymnasium noch bei 59 Prozent, waren es in diesem Jahr 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler, die diese Schulform besuchen wollten. Damit liegt die Wolfsburger Anwahlquote allerdings immer noch über dem Landesdurchschnitt.


Pressemitteilung vom 06.06.2019

Volkshochschule Wolfsburg mit neuer Doppelspitze

Seit Anfang April leiten Susann Köhler (39) und Silja Kirsch-Bronzlik (39) die Volkshochschule (VHS) Wolfsburg. Für die Zukunft der Wolfsburger Volkshochschule knüpfen Köhler und Kirsch-Bronzlik an die bestehende enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfsburg an und wollen die VHS als kommunalen Bildungsdienstleister weiter ausbauen. Dabei werden praxisnahe Lehrgänge Bürgerinnen und Bürger, aber auch Fachkräfte im sozialen und gesundheitlichen Bereich dabei unterstützen, sich in den sozialen Berufen fortzubilden, zum Beispiel im "VHS-Concept Schulbegleiter". Weitere wichtige Themenfelder werden auch die Entwicklung digitaler Lernformate und die Vermittlung digitaler Fähigkeiten und Kompetenzen, die politische Jugend- und Erwachsenenbildung zur Befähigung der aktiven Teilhabe an unserer Gesellschaft und die Integration von Zugewanderten sein. Und natürlich wird die Weiterentwicklung der neuen synergetischen Angebottstruktur des Bildungshauses Wolfsburg weiterverfolgt.

"Susann Köhler und Silja Kirsch-Bronzlik sind im Themenfeld der Erwachsenenbildung echte Profis. Dieses geballte Wissen soll nun im Doppelpack die Erwachsenen- und Weiterbildung in Wolfsburg vorantreiben", freut sich Dr. Birgit Rabofski, Leiterin des Bildungshauses, über die neue VHS-Spitze. "Die Stadt Wolfsburg knüpft mit der Besetzung an ihr Vorhaben an, mehr familienfreundliche Führungspositionen in Teilzeit zu besetzen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns als Stadt Wolfsburg nicht nur aus der Perspektive der kommunalen Aufgabenerfüllung von großer Bedeutung, in dem wir beispielweise Betreuungsangebote in Kindergarten und Krippe sukzessive ausbauen oder den flächendeckenden Ganztag in Grundschulen geschaffen haben, sondern auch als moderner familienfreundlicher Arbeitgeber", ergänzt Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration.

Silja Kirsch-Bronzlik ist gebürtige Wolfsburgerin und verließ die Stadt zum Studium der Germanistik, Rechtswissenschaften und Sozialpolitik an die Georg-August Universität Göttingen. Sie war danach in der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf tätig und übernahm in 2011 für den Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung e.V. in Hannover die Vorstandsassistenz. Im Jahr 2013 wechselte sie in die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung und war dort unter anderem für die landesweite Koordination eines Projektes zur Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen in Kooperation mit der niedersächsischen Erwachsenbildungslandschaft und Fortbildungen für Lehrende verantwortlich. Im August 2013 trat sie die Programmbereichsleitung Mensch und Gesellschaft und die Abteilungsleitung Weiterbildungsmanagement sowie die stellvertretende Leitung an der VHS ihrer Heimatstadt an und ging 2016 in den Mutterschutz. Sie hat heute zwei Kinder im Alter von 1 und 3 Jahren.

Susann Köhler, in Halberstadt geboren, studierte Politikwissenschaft an der Universität in Magdeburg. Seit 2007 ist sie an der VHS Wolfsburg (damals noch Bildungszentrum Wolfsburg) für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und setzt sich seit 2010 als Qualitätsbeauftragte ein. Mit der ersten Durchführung der Familienuni Wolfsburg im Jahr 2013 hat sie neben diesen Tätigkeiten auch pädagogische Verantwortung übernommen. Seither betreut sie als Programmbereichsleitung die Berufliche Bildung an der Volkshochschule. Von 2014 bis 2017 studierte sie nebenberuflich an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg Erwachsenenbildung und leitet die VHS bereits seit Ende 2018 kommissarisch.


Pressemitteilung vom 28.05.2019

Mitglied im Kinderbeirat werden

Bereits zum fünften Mal sucht das Team des Kinder- und Jugendbüros (KJB) der Stadt Wolfsburg Freiwillige, die sich im Kinderbeirat engagieren möchten. Kindern aus Grundschulen und weiterführenden Schulen im Alter von 10 bis 13 Jahren gibt der Kinderbeirat die Möglichkeit ihr Lebensumfeld mitzugestalten und ihre Anliegen in der Stadtverwaltung einzubringen. Als Experten aus ihrer Perspektive können die Kinder unter anderem die Freizeit- und Spielangebote bewerten, mehr über ihre Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten in Wolfsburg erfahren und ihre Themen der Verwaltung und Politik präsentieren.

Angemeldet werden kann sich über die Anmeldekarte im Flyer für den Kinderbeirat. Die Karte muss sowohl vom Kind als auch vom Erziehungsberechtigten ausgefüllt und bis zum 16. August im KJB (Schillerstraße 48, 38440 Wolfsburg) abgegeben werden. Auch eine Einsendung per E-Mail an kijubuero@stadt.wolfsburg.de ist möglich. Der Flyer ist sowohl auf der Website des Kinder- und Jugendbüro unter wolfsburg.de/kjb zu finden, als auch KJB im erhältlich. Für weitere Fragen steht das KJB-Team telefonisch unter 05361 282945 oder persönlich zur Verfügung.

Der Kinderbeirat der Stadt Wolfsburg hat sich in Wolfsburg bereits als Beteiligungsformat für Kinder etabliert. Die Gründung des Kinderbeirates ist zurückzuführen auf den Aktionsplan "Kinderfreundliche Kommune", den die Stadt Wolfsburg seit November 2014 umsetzt.


Pressemitteilung vom 22.05.2019

NachhaltICH in der Jugendarbeit

Aktionswoche rund um den Weltumwelttag

Nachhaltigkeit ist in den Medien stark vertreten und dennoch ist es eine Herausforderung das persönliche, ressourcenorientierte Bewusstseinsdenken im Alltag umzusetzen. Die Jugendförderung der Stadt Wolfsburg hat sich das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben und behandelt vor allem die Frage welcher Beitrag in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geleistet werden kann.

Eine Arbeitsgruppe um die Jugendförderung, Youth & Culture, Mädchentreff Rote Zora, foodsharing Wolfsburg, VfL Wolfsburg und Technischen Universität Braunschweig hat sich das Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche für nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren. Grundidee ist, dass sich niemand der der aktuellen Problematik entziehen kann, somit jeder gefragt ist und etwas bewirken kann.

Im Rahmen einer Aktionswoche rund um den Weltumwelttag werden unterschiedliche Mitmachaktionen angeboten, über die Ideen entwickelt, Umsetzungen näher gebracht und Anreize geschaffen werden können.

Höhepunkt der Aktionswoche ist der Weltumwelttag am 5. Juni. Zwischen 13 Uhr und 17 Uhr wird unter dem Glasdach auf dem Hugo-Bork-Platz mit verschiedenen Aktionen und Infoständen das Thema Nachhaltigkeit erlebbar gemacht. Außerdem bekommen Besucher einen Einblick in aktuelle Projekte, die sich in Wolfsburg bereits dem Thema Nachhaltigkeit annehmen.

Weitere Informationen rund um die Aktionswoche und zu allen Angeboten sind einsehbar unter: https://www.wob4u.de/jugendraeume/stadtweit/nachhaltich.html

Pressemitteilung vom 14.01.2019

Berufsinformationen mit Kontaktmesse

Aktionstag für den Berufseinstieg an den Berufsbildenden Schulen Anne-Marie Tausch

Wer heute in den Bereichen Erziehung, Pflege und Ergotherapie eine Ausbildung macht, hat beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt von morgen. Nach wie vor gibt es einen großen Mehrbedarf an Fachkräften in den Kindertagesstätten und weiteren Arbeitsfeldern. Auch im Bereich der Pflege besteht zukünftig ein großer Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern in ambulanten und stationären Einrichtungen.

Auszubildende und Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen (BBS) Anne-Marie Tausch informieren am Mittwoch, 16. Januar, einen ganzen Tag lang aus erster Hand über Ausbildungsmöglichkeiten und -bedingungen. Eingeladen sind die Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen, interessierte Lehrkräfte und Eltern, um einen praxisnahen Eindruck von der Ausbildung zu erhalten.

Es lassen sich Fragen stellen und ein praktischer Eindruck von der Ausbildungspraxis erhalten. Darüber hinaus werden Informationen für die berufsbegleitende Erzieherausbildung (um 12, 14, und 16 Uhr) angeboten. Geöffnete Fachräume, diverse Mitmachaktionen und ein kulinarisches Angebot runden den Berufsinfotag ab. Der Informationstag findet am 16. Januar von 11 bis 16 Uhr an den BBS Anne-Marie Tausch, Bonhoefferstraße 33 statt.

Gleichzeitig mit dem Informationstag stellen sich die Träger der Wolfsburger Kindertagesstätten und auch sowie aus weiteren Arbeitsfeldern, wie der Ganztagsschule und der Jugendförderung, in einer Kontaktmesse vor. Obgleich die Kindertagesstätten ein großes Arbeitsfeld darstellen, werden auch in anderen Bereichen sozialpädagogische Fachkräfte eingestellt.

Die Absolventen können sich so ihren Neigungen entsprechend informieren. Hier wird schon früh der Kontakt angebahnt und über berufliche Möglichkeiten bei den Trägern informiert. Auf kurzem Weg können die Auszubildenden bereits im letzten Schuljahr bei ihren künftigen Arbeitgebern die Erwartungen an künftige Nachwuchskräfte erfragen, sich über die unterschiedlichen pädagogischen Ansätze oder das Bewerbungsverfahren informieren.

Die Absolventen können sich an dem Tag zudem kostengünstig für Bewerbungsfotos ablichten lassen und sich zu ihrer Bewerbungsmappe fachmännisch von Mitarbeitern des Jobcenters beraten lassen. Die Kontaktmesse der Träger findet am 16. Januar am Vormittag von 9.30 bis 12 Uhr an der BBS Anne-Marie Tausch, Bonhoefferstraße 33 statt.


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