Corona: Das sind die wichtigsten Regelungen

zuletzt aktualisiert: 26.01.2021 - 13:29 Uhr  


Das Land Niedersachsen hat festgelegt, dass bis einschließlich 02.02.2022 niedersachsenweit die Regelungen der Warnstufe 3 gelten.

Aufgrund der Niedersächsischen Corona-Verordnung und der Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg gelten in Wolfsburg folgende Regelungen:

Es handelt sich hierbei um eine vereinfachte Übersicht der Regelungen, es gelten ungeachtet dieser Darstellung die Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung und der Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg.

(Änderungen in roter Schrift)
 

2G-Regelung
 
 
Die 2G-Regelung besagt, dass alle Personen einen Impf- oder Genesenennachweis benötigen.

Personen mit medizinischer Kontraindikation gegen eine Corona-Schutzimpfung sowie Personen in klinischen Studien, die sich nicht impfen lassen dürfen, benötigen einen negativen Testnachweis sowie ein ärztliches Attest.

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres von der 2G-Regelung ausgenommen. Dies gilt nicht für Diskotheken, Bars, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen.


2Gplus-Regelung
 

Die 2Gplus-Regelung besagt, dass alle Personen zusätzlich zu einem Impf- oder Genesenennachweis einen negativen Testnachweis benötigen.

Ausgenommen sind Personen, die bereits eine Auffrischungs-/Booster-Impfung erhalten haben.

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres von der 2Gplus-Regelung ausgenommen.

Dies gilt nicht für Diskotheken, Bars, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen.


3G-Regelung
 

Die 3G-Regelung besagt, dass alle Personen einen negativen Test-, Impf- oder Genesenennachweis benötigen.

Personen mit medizinischer Kontraindikation gegen eine Corona-Schutzimpfung sowie Personen in klinischen Studien, die sich nicht impfen lassen dürfen, benötigen einen negativen Testnachweis.

Die generelle Testpflicht bei Anwendung der 3G-Regelung gilt nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.


Abstand


Grundsätzlich ist das Abstandsgebot von 1,50 Meter zu anderen Personen und Gruppen zu beachten.


Masken-
pflicht

 
Grundsätzlich gilt in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kund*innenverkehrs zugänglich sind, die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.

Für Kinder unter 6 Jahren oder noch nicht eingeschulte Kinder gilt keine Maskenpflicht. Für Kinder ab 6 bis unter 14 Jahren reicht eine Alltagsmaske (z. B. Stoffmaske).

Alle Teilnehmer*innen, Ordner*innen und Versammlungsleiter*innen haben bei Versammlungen unter freiem Himmel nach Art. 8 des Grundgesetzes eine Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus zu tragen.

Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg vom 23.12.2021 über die Pflicht zum Tragen von Atemschutzmasken bei Versammlungen 


Private Zusammen-
künfte


 
Private Feiern und Zusammenkünfte von geimpften und genesenen Personen (2G) sind auf bis zu 10 Personen begrenzt. (Auch mit zusätzlicher negativer Testung ist eine Erhöhung der Personenzahl nicht zulässig).

Kinder unter 14 Jahren (0 bis 13 Jahre) sowie notwendige Begleit- oder Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit zählen nicht mit.

Dies gilt auch bei privaten Treffen/Feiern in einer angemieteten Räumlichkeit oder einem Gastronomiebetrieb.

Ein Selbsttest unter Aufsicht, der von der*dem Gastgeber*in oder einer von dieser*diesem beauftragten Person kontrolliert wird, ist ausreichend.

Kinder und Jugendliche müssen sich nicht testen lassen. Ein freiwilliger Test wäre aber sinnvoll.

Ungeimpfte Personen dürfen sich lediglich mit den Angehörigen des eigenen Haushalts plus zwei Personen eines anderen (einzigen) Haushalts treffen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.


Gastronomie


Sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel gilt die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, solange kein Sitzplatz eingenommen ist.

Die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen negativen Testnachweises entfällt, wenn nicht mehr als 70 % der Kapazität des Gastronomiebetriebes genutzt werden. Es gilt dann die 2G-Regelung.

Personen, die bereits eine Auffrischungs-/Boosterimpfung erhalten oder nach vollständiger Impfung Durchbruchsinfektionen überstanden haben, sind von der Testpflicht ausgenommen.


Diskotheken,
Clubs und
ähnliche
Einrich-
tungen


Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen.


Wochen-
märkte
 

Auf Wochenmärkten in Wolfsburg gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.

Einzelhandel


In geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.


Rathaus
und
städtische
Gebäude


In den Rathäusern, den Verwaltungsstellen, den Stadt- und Ortsteilssprechstellen sowie im Alvar-Aalto-Kulturhaus gilt die 3G-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.

Bei Gremien-, Ausschuss- und Ortsratssitzungen in städtischen Räumlichkeiten gilt ebenfalls die 3G-Regel.


Betriebe für
körpernahe
Dienst-
leistungen
und
Einrichtungen
für
thera-
peutische
medizinische
Behand-
lungen


In geschlossenen Räumen sowie unter freiem Himmel gilt die 3G-Regelung. Ausgenommen sind medizinisch notwendige Behandlungen und Termine zur Blutspende.

In geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Behandlungen, bei der das Gesicht unbedeckt bleiben muss.

Zu diesen Betrieben zählen u. a.:
  • Optiker*innen, Hörakustiker*innen
  • Friseur*innen
  • Tattoo-Studios
  • Nagel-, Maniküre-, Pediküre- und Kosmetikstudios
  • Massagepraxen
  • praktische Fahrschulen
  • Prostitutionsstätten
  • Physio- und Ergotherapie
  • Podologie und Fußpflege
  • Orthopädieschuhmacher*innen


Heime und
Kliniken


Besuche in Heimen und Einrichtungen für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderungen sind nur mit negativem Testnachweis möglich. Dies gilt auch für Geimpfte und Genesene. Zudem gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.

Im Klinikum Wolfsburg gilt die 1G-Regelung. Unabhängig vom Impf- und Genesenen-Status ist ein negativer Corona-Test vorzulegen. Dies gilt auch für alle Patient*innen, die im Klinikum rein ambulant behandelt oder untersucht werden (z. B. in Sprechstunden) und auch für alle Kinder, auch wenn diese unter 6 Jahren alt sind. Die Testung aller Notfallpatienten wird im Klinikum im Rahmen der Behandlung vorgenommen.

Ausnahmen von der Testpflicht sind nur in besonderen medizinischen und humanitären Fällen möglich: z. B. auf der Palliativ- und Intensivstation.

Während des Aufenthalts im Klinikum gilt durchgängig die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske (ohne Atemauslassventil).

Eine Begleitperson kann bei Entbindungen im Kreißsaal grundsätzlich weiter anwesend sein. Ansonsten ist eine Begleitperson aber nur gestattet, sofern sie aus medizinischen Gründen erforderlich ist oder aus ethischen Gründen befürwortet wird. Der ärztliche Dienst muss ihr zugestimmt haben und die Begleitperson einen aktuellen negativen Corona-Status nachweisen können.

Besuche von stationären Patient*innen sind täglich zwischen 14:30 und 17:30 Uhr möglich. Erwachsene stationäre Patient*innen dürfen pro Tag einen Besuch für eine Stunde erhalten.


Kinder-
tages-
stätten


Alle Mitarbeitenden in Kindertageseinrichtungen sind verpflichtet, sich zweimal in der Woche testen zu lassen.

Schule
 

Ungeimpfte Schüler*innen sowie schulisches Personal sind verpflichtet, sich täglich zu testen.

Sport


In geschlossenen Räumen gilt die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, solange kein Sport getrieben wird.

Dies gilt beispielsweise in Sport-, Gymnastik-, Mehrzweckhallen, Funktionsgebäuden, Fitnessstudios Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen wie Spaßbädern, Thermen und Saunen, in der EisArena sowie generell in dazugehörigen Umkleideräumen und Duschen.

Kinder unter 12 Jahren können einen medizinische Maske tragen.

Die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen negativen Testnachweises entfällt, wenn in dem geschlossenen Raum je Person 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Es gilt dann die 2G-Regelung.

Personen, die bereits eine Auffrischungs-/Boosterimpfung erhalten oder nach vollständiger Impfung Durchbruchsinfektionen überstanden haben, sind von der Testpflicht ausgenommen.

Die 2Gplus-Regel gilt nicht im Rahmen des Profi- und Spitzensports, Trainings von Rettungsschwimmern, Schulsports sowie für dienstleistende Aufsichtspersonen.
 
Dienstleistende Personen auf Sportanlagen, in Schwimmhallen und in der EisArena, die weder den Impf- noch Genesenenstatus nachweisen, müssen sich  täglich testen lassen und während der Dienstausübung eine FFP2- oder eine vergleichbare Maske tragen.
 
Unter freiem Himmel gilt die 2G-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, sofern kein Sport getrieben wird.

Sofern es die Sportart zulässt, ist ein Mindestabstand einzuhalten.


Freizeit


Sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel gilt die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, auch wenn ein Sitzplatz eingenommen ist.

Die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen negativen Testnachweises entfällt, wenn nicht mehr als 70 % der Kapazität der Einrichtung genutzt werden. Es gilt dann die 2G-Regelung.

Dies gilt insbesondere in:
  • Theatern, Kinos und ähnlichen Kultureinrichtungen
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
  • Zoos und botanischen Gärten
  • Freizeitparks
Sanitäre Anlagen sind von den Regelungen ausgenommen.


Sitzungen,
Zusammen-
künfte und
Veranstal-
tungen


Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden sind sowohl unter freiem Himmel als auch in geschlossenen Räumen nicht erlaubt.

Bei Sitzungen, Zusammenkünften und Veranstaltungen mit mehr als 10 Teilnehmenden gilt sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, auch wenn ein Sitzplatz eingenommen ist.

Ausnahmen von der Testverpflichtung nur bei geboosterten Menschen oder bei vollständig Geimpften mit anschließender Durchbruchsinfektion und Genesung von derselben, sowie bei einer nur 70-prozentigen Auslastung.

Tanzen ist nicht erlaubt.

Ausgenommen sind u. a. religiöse und rechtlich vorgeschriebene Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen sowie Bestattungen.


ÖPNV
und
Fernverkehr


In den Verkehrsmitteln sowie in geschlossenen Räumen der dazugehörigen Einrichtungen (z. B. Haltestellen, Bahnhöfe) gilt die 3G-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.


Beherber-
gung


Sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel gilt die 2Gplus-Regelung.

Bei Anreise sowie zweimal wöchentlich während des Aufenthalts muss ein negativer Testnachweis vorgelegt werden.

Die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen negativen Testnachweises für die Nutzung einer Beherbergungsstätte entfällt, wenn nicht mehr als 70 % der Kapazität der Beherbergungsstätte genutzt werden. Es gilt dann die 2G-Regelung.

Personen, die bereits eine Auffrischungs-/Boosterimpfung erhalten oder nach vollständiger Impfung Durchbruchsinfektionen überstanden haben, sind von der Testpflicht ausgenommen.

Für Übernachtungen im Rahmen berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung gilt die 3G-Regelung.

Zudem gilt in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, solange kein Sitzplatz eingenommen ist.