Neuigkeiten

Wissenswertes aus den Wolfsburger Museen

Pressemitteilung vom 11.10.2018

Mit Hoffmann in die Mittagspause

Rundgang durch das Hoffmann-Museum  

Das Museumsteam um Gabriele Henkel lädt am Mittwoch, 17. Oktober, um 12 Uhr ein, mit Hoffmann in die Mittagspause zu gehen. Bei einer Kurzführung durch die Dauerausstellung können die Besucher Hoffmann von Fallersleben, den Dichter der deutschen Nationalhymne, den Autor vieler bekannter Kinderlieder und politischen Kämpfer für staatliche Einheit und bürgerliche Rechte und Freiheiten, kennenlernen oder wieder entdecken. In einer halbstündigen Führung wird Gabriele Henkel einzelne Aspekte seines Lebens und Werks und die verschiedenen Facetten seiner Persönlichkeit beleuchten. Anschließend können sich die Teilnehmer im Museum über die jeweiligen Themen bei einem Gespräch zur Mittagszeit mit Kaffee und Gebäck austauschen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.


Pressemitteilung vom 09.10.2018

Hoffmann-von-Fallersleben-Museum zwei Tage geschlossen

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum muss in dieser Woche am Donnerstag, 11. Oktober, und Freitag, 12. Oktober, wegen personeller Engpässe geschlossen bleiben. Das Museum lädt ab Samstag, 13. Oktober, wieder zu einem Besuch ein. Die Öffnungszeiten am Wochenende: Samstag von 13 bis 17 Uhr und Sonntag, von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Pressemitteilung vom 04.10.2018

Spuk auf Schloss Wolfsburg

Gespensterführung mit Taschenlampe

Zum Inventar eines jeden Schlosses gehören Gespenster und Geister. Auch der Wolfsburger Renaissancebau kennt solche Wesen, die des Nachts umherwandeln, sodass es den Menschen schaudert. Zur Gespensterführung durch Wolfsburgs Schlossgeschichte treffen sich Kinder von 6 bis 11 Jahren am Freitag, 30. November, 18.00 bis ca. 19.30 Uhr, im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg. Bei dem Rundgang zu dunkler Abendstunde ist so einiges über die Bewohner aus der Vergangenheit und der Welt des Spuks zu erfahren. Nach dieser wissensreichen und abenteuerlichen Erkundung wird den jungen Besuchern ein süßes Gespenstermahl gereicht.

Eintritt: 5 Euro, Anmeldung unter Telefon: 05361 28 10 40, E-Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de.

Bitte Taschenlampen mitbringen. Die Kinder können gerne gespenstisch kostümiert sein. Eltern achten bitte auf der Witterung entsprechende Kleidung der Kinder.


Pressemitteilung vom 01.10.2018

Personelle Engpässe in den Historischen Museen

Museen an einigen Tagen geschlossen

Aufgrund personeller Engpässe bleiben das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum am Dienstag, 2. Oktober und am Donnerstag, 4. Oktober, geschlossen. Das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg, schließt aus den genannten Gründen am 3., 6. und 7. Oktober.

Zu den normalen Öffnungszeiten lädt das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum am Mittwoch, 3. Oktober und von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Oktober, bei freiem Eintritt nicht nur in seine unterhaltsame Dauerausstellung, sondern auch – es sind die letzten Tage – noch in seine aktuelle Sonderausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Schlaglichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert" ein.

Die erfolgreich für ein diskussionsfreudiges Publikum und viele interessierte Schulklassen präsentierte Ausstellung endet – ebenfalls bei freiem Eintritt – am Sonntag, 7. Oktober, um 15 Uhr, mit einer Finissage, einem Rückblick der Museumsmitarbeiterinnen auf das abwechslungsreiche Bildungs- und Veranstaltungsprogramm sowie einer Lesung und Musik.


Pressemitteilung vom 28.09.2018

Soundtrack WOB

Auf den Spuren von Musik und Jugendkultur in Wolfsburg

Das Stadtmuseum spult zurück – und erinnert an Schauplätze des Musik-Machens und Musik-Konsumierens in Wolfsburg.

Wo fanden Konzerte und Open-Air-Festivals statt? Wo tanzte man durch Disco-Nächte? Wo kaufte man Schallplatten? Und welche Dörfer der Umgebung boten Ziele für Musiker und Fans?

Die Namen mancher Orte führen weit in die Vergangenheit: der "Mehrzwecksaal" im "Kulturzentrum" zum Beispiel oder der Saal der "Schmiede" im alten Gewerkschaftshaus. Wer kennt noch die Jugendzentren im "Hotel Noack" oder "Onkel Max"? Eine wichtige Konzertbühne jenseits des Mainstream bietet weiterhin das selbstverwaltete "Jugendhaus Ost", das "Hallenbad" hat seine Wurzeln im Kaschpa-Zentrum und spielten nicht die Rolling Stones auf dem Parkplatz Ost?

Die Ausstellung - Soundtrack WOB - mit Exponaten voller Lebensgefühl zeigt vom 24. Oktober bis 3. März 2019 die Vielfalt der lokalen Musikszene – von den Pionieren des Beat bis zu den Rappern von heute. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 23. Oktober, um 19 Uhr im Gartensaal von Schloss Wolfsburg.


Pressemitteilung vom 26.09.2018

Hoffmann-von-Fallersleben-Museum geschlossen

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum muss am Freitag, 28. September, vorzeitig um 14 Uhr und ganztägig am Samstag, 29. September, aufgrund krankheitsbedingter Personalausfälle geschlossen bleiben. Am Sonntag, 30. September, öffnet es dann wieder regulär von 11 bis 17 Uhr. Nachmittags um 15 Uhr kann dann eine ganz besondere Veranstaltung in der aktuellen Sonderausstellung zur europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts erlebt werden: Unter dem Titel "Eurovisionen – das singende Europa" betrachten der Musiker Géza Gál sowie die Museumsmitarbeiterinnen Elke Schulz und Nicole Trnka Europa in musikalischen Visionen. Am Beispiel ausgewählter Songs von den Beatles, Marlene Dietrich bis zu Marius Müller-Westernhagen lassen sie wichtige Etappen der europäischen Geschichte zwischen 1945 bis 1989 in erläuternden Worten und vor allem in Musik erklingen. Der Eintritt ist frei.


Pressemitteilung vom 13.09.2018

Musikalisches Zentrum Europas

Literarischer Klavierabend im Schloss Fallersleben

Das Hoffmann-von-Fallerleben-Museum lädt am Mittwoch, 26. September, um 19:30 Uhr zu einem literarischen Klavierabend in den Gewölbekeller von Schloss Fallersleben ein. Unter dem Titel "Liszt, Chopin und Heinrich Heine: Französische Verhältnisse" spielt Martin Engel Klavier und sein Vater Burkhard Engel, der in Wolfsburg durch zahlreiche Auftritte bereits bekannt ist, liest Texte von Heinrich Heine.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Paris das musikalische Zentrum Europas. "Die edle Tonkunst überschwemmt unser ganzes Leben", schrieb der scharfzüngige Heinrich Heine, "wie Heuschrecken kommen die Klaviervirtuosen jeden Winter nach Paris." Oft berichtete er von der musikalischen Saison in Paris in Zeitungsartikeln, mit denen er ein großes Publikum erreichte. Liszts virtuoses Klavierspiel war nicht zu übertreffen, "bei Liszt denkt man nicht mehr an überwundene Schwierigkeit... es offenbart sich die Musik". Noch mehr gefiel Heine Chopin, der "Raffael des Fortepiano". "Ein halbes Wort, ein halber Ton reichte aus, damit sie sich verstanden, und der Musiker antwortete mit überraschenden Erzählungen auf die Fragen, die der Dichter ihm leise stellte", beobachtete Franz Liszt. Claude Debussy, dessen Talent von einer ehemaligen Chopin-Schülerin entdeckt wurde, traf 1885 im Alter von 23 Jahren in Rom den 74-jährigen Franz Liszt, der ihm aus seinen romantisch-impressionistischen Klavierwerken (Année de pèlerinage) vorspielte. Liszt sei der größte Pianist, den er je gehört habe, schwärmte Debussy.

Durch das Zusammenspiel von Kompositionen von Chopin, Liszt und Debussy und Texten von Heinrich Heine wird diese große Zeit wieder lebendig. Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 6 Euro (ermäßigt 4 Euro). Karten können ab sofort zu den Museumsöffnungszeiten (Dienstag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr, Samstag: 13 bis 17 Uhr und Sonntag: 11 bis 17 Uhr) im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im Schloss Fallersleben, telefonisch unter 05362-526 23 oder per Mail an hoffmann-museum@stadt.wolfsburg.de reserviert werden. 


Pressemitteilung vom 30.08.2018

Kamera läuft

Die Geschichte Europas in Bildern

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum lädt am kommenden Mittwoch, 5. September, um 18.30 Uhr zu einer weiteren Veranstaltung in seinem Begleitprogramm zur Ausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert" ein. Dieses Mal betrachtet Museumsmitarbeiterin Nicole Trnka Europas Geschichte aus der Perspektive von Film und Fotografie. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Im 20. Jahrhundert erfuhren die Medien Fotografie und Film eine rasante Entwicklung. Und es sind Bilder und Filme, die die Streiflichter auf die europäische Geschichte im 20. Jahrhundert von den Schützengräben im Ersten Weltkrieg über den Tod in den Konzentrationslagern oder den Massendemonstrationen für Abrüstung und Frieden seit den 1960er Jahren bis zu den "sanften Revolutionen" in Osteuropa und bis zum Fall der Berliner Mauer festhielten, bis heute emotional berühren und unsere historische Erinnerung prägen.
Auf diesem Ausstellungsrundgang werden ausgewählte Bilder in den Fokus genommen, im jeweiligen politischen Zusammenhang erläutert und dabei auch die Geschichte des Fotojournalismus und Film erzählt. Im Anschluss lädt das Museumsteam zu einer besonderen Schau ein.


Pressemitteilung vom 16.06.2018

Der September in den historischen Museen

Stadtmuseum Wolfsburg

Sonderausstellung: Wolfsburger Wahrzeichen – Was steht für diese Stadt; bis Sonntag  9. September Auf der Deutschlandkarte der Wahrzeichen stehen der Dom für Köln, die Kreidefelsen für Rügen, der Rattenfänger für Hameln oder der Löwe für Braunschweig. Gibt es ein ähnlich markantes Symbol oder Gebäude, das »typisch Wolfsburg« ist, das man sofort mit Wolfsburg in Verbindung bringt? Vielleicht das Schloss als Namensgeber oder die vier Schornsteine des Heizkraftwerks als weithin sichtbare Landmarke? Vielleicht ja auch der VfL auf der großen Bühne Bundesliga oder der Wolf als oft verwendetes Logo und Maskottchen? Oder bleibt Wolfsburg doch einfach »die Volkswagenstadt«?

Im Jahr des 80. Stadtjubiläums fragt die neue Sonderschau des Stadtmuseums nach Wahrzeichen in der städtischen Selbstdarstellung, in den Medien und in kommerzieller Werbung, nach Selbst- und Fremdbildern von Wolfsburg. Eine Vielzahl origineller Exponate von historischen Souvenirs und Stadtprospekten über Werbefiguren bis hin zu künstlerischen Darstellungen zeigt Stadtgeschichte aus ganz ungewöhnlicher Perspektive. Und natürlich sind alle Museumsgäste eingeladen, »ihr« Wolfsburger Wahrzeichen zu küren.

Der Eintritt ist frei.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung: "Wolfsburger Wahrzeichen"

Finissage: Ausstellungs-Abschied mit einer letzten Führung und Überraschungen.

Sonntag, 9. September, 15 Uhr - Der Eintritt ist frei.

Schloss- und Stadtgeschichte:

"Mit Kind und Kegel durch Wolfsburgs Schlossgeschichte" - Schloss Wolfsburg in Redewendungen vorgestellt. Museumsmitarbeiterin Gundula Zahr stellt auf einem Schloss-Rundgang am Bespiel bekannter und weniger bekannter Redewendungen die Geschichte dieses traditionsreichen Wolfsburger Baudenkmals vor. Sonntag, 2. September, 15 Uhr - Der Eintritt ist frei.


Hoffmann-von-Fallersleben-Museum

Sonderausstellung: "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme - Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert"; bis Sonntag, 7. Oktober.

Eine Ausstellung des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, von Deutschlandradio Kultur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Die Ausstellung erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur. Auf 26 Tafeln präsentiert die Ausstellung rund 190 zeithistorische Fotos sowie 24 historische Tondokumente, die mit internetfähigen Telefonen via QR-Codes abgerufen werden können.

Hoffmann von Fallersleben war im Vormärz eines der bekanntesten Opfer der Zensurpolitik infolge der Karlsbader Beschlüsse, wonach freie Meinungsäußerung unmöglich sein sollte. Populistische Tendenzen und Entwicklungen, die dem Grundprinzip der Rechtsstaatlichkeit als Rückgrat der Demokratie widersprechen, sind derzeit auch in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu erkennen. Daher möchte das Hoffmann-Museum mit dieser Ausstellung und einem umfangreichen Begleitprogramm aus der historischen Perspektive auf die Gegenwart schauen und fragen, was uns Deutsche und Europäer heute die von Hoffmann im 19. Jahrhundert angemahnten Werte "Einigkeit und Recht und Freiheit" bedeuten.

Als historische Anknüpfungspunkte dienen die 100-jährigen Jubiläen der Oktoberrevolution 1917, des Endes des Ersten Weltkrieges und der Gründung der Weimarer Republik, Jugoslawiens und der Tschechischen Republik sowie der Wiederentstehung Polens und der Unabhängigkeit Ungarns 1918 sowie der 75. Jahrestag des Warschauer Ghetto-Aufstandes sowie 50 Jahre Prager Frühling und Studentenbewegung in Westeuropa 1968.

Der Eintritt ist frei.

Begleitprogramme zur Sonderausstellung: "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme"

"Die Kamera läuft! – Die Geschichte Europas in Bildern"; Mittwoch, 5. September, 18:30 Uhr  Im 20. Jahrhundert erfuhren die Medien Fotografie und Film eine rasante Entwicklung. Und es sind Bilder und Filme, die die Streiflichter auf die europäische Geschichte im 20. Jahrhundert von den Schützengräben im Ersten Weltkrieg über den Tod in den Konzentrationslagern oder den Massendemonstrationen für Abrüstung und Frieden seit den 1960er Jahren bis zu den "sanften Revolutionen" in Osteuropa und bis zum Fall der Berliner Mauer festhielten, bis heute emotional berühren und unsere historische Erinnerung prägen. Auf diesem Ausstellungsrundgang werden ausgewählte Bilder in den Fokus genommen und im jeweiligen politischen Zusammenhang erläutert und im Anschluss zu einer besonderen Schau eingeladen.

"Reden wir über Europa" – Wolfsburger Europäer im Gespräch über die Geschichte, Gegenwart und Bedeutung Europas; Sonntag, 23. September, 15 Uhr  Ein Ausstellungsrundgang und Gespräch über Europa im 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts unter anderem mit Ozana Costin. 2009 gründete die gebürtige Rumänin mit ihrem Mann Cristian das HolzBankTheater in Wolfsburg-Reislingen.

 Auch die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, über ihre Sicht auf die europäischen Entwicklungen seit über einem Jahrhundert mit den Gästen und dem Museumsteam zu diskutieren.

"Eurovisionen - das singende Europa"; Sonntag, 30. September, 15 Uhr  War Hoffmann von Fallersleben ein singender Freiheitskämpfer, der für "Einigkeit und Recht und Freiheit" der deutschen Staaten im 19. Jahrhundert kämpfte, sangen die Einwohner der drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen am 23. August 1989 in einer 600 km langen Menschenkette für ihre staatliche Unabhängigkeit von der Sowjetunion. An diesem Nachmittag betrachten der Musiker Géza Gál sowie die Museumsmitarbeiterinnen Elke Schulz und Nicole Trnka Europa in musikalischen Visionen. Am Beispiel ausgewählter Songs von den Beatles, Marlene Dietrich bis zu Marius Müller-Westernhagen lassen sie wichtige Etappen der europäischen Geschichte zwischen 1945 bis 1989 in erläuternden Worten und vor allem in Musik erklingen.

Der Eintritt zu allen Begleitprogrammen ist frei.

Veranstaltungen:

Liszt, Chopin und Heinrich Heine: Französische Verhältnisse – Ein literarischer Klavierabend mit Martin und Burkhard Engel; Mittwoch, 26. September, 19:30 Uhr In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Paris das musikalische Zentrum Europas. "Die edle Tonkunst überschwemmt unser ganzes Leben", schrieb der scharfzüngige Heinrich Heine, "wie Heuschrecken kommen die Klaviervirtuosen jeden Winter nach Paris." Oft berichtete er von der musikalischen Saison in Paris in Zeitungsartikeln, mit denen er ein großes Publikum erreichte. Liszts virtuoses Klavierspiel war nicht zu übertreffen, "bei Liszt denkt man nicht mehr an überwundene Schwierigkeit ... es offenbart sich die Musik". Noch mehr gefiel Heine Chopin, der "Raffael des Fortepiano". "Ein halbes Wort, ein halber Ton reichte aus, damit sie sich verstanden, und der Musiker antwortete mit überraschenden Erzählungen auf die Fragen, die der Dichter ihm leise stellte", beobachtete Franz Liszt. Claude Debussy, dessen Talent von einer ehemaligen Chopin-Schülerin entdeckt wurde, traf 1885 im Alter von 23 Jahren in Rom den 74jährigen Franz Liszt, der ihm aus seinen romantisch-impressionistischen Klavierwerken (Année de pèlerinage) vorspielte. Liszt sei der größte Pianist, den er je gehört habe, schwärmte Debussy.

Mit Kompositionen von Chopin, Liszt und Debussy, gespielt von dem Pianisten Martin Engel, und Texten von Heinrich Heine, gelesen von Burkhard Engel, wird diese große Zeit wieder lebendig.

Der Eintritt beläuft sich auf 6 Euro (ermäßigt 4 Euro).


Pressemitteilung vom 16.08.2018

„Wolfsburger Wappen“

Begleitvortrag zur Sonderausstellung „Wolfsburger Wahrzeichen“

Zu einem Vortrag über Wolfsburgs Stadtwappen und -farben lädt das Stadtmuseum am Dienstag, 21. August, um 19 Uhr in den Jagdsaal von Schloss Wolfsburg. Im Begleitprogramm der Sonderausstellung "Wolfsburger Wahrzeichen" präsentiert  Dr. Karin Luys, Historikerin am Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS), ihren Vortrag "Wappen und Farben der Stadt Wolfsburg – eine kurzweilige Geschichte mit (kleinen) Hindernissen".

Nach der Umbenennung der "Stadt des KdF-Wagens" in "Wolfsburg" im Mai 1945 entwarf Philipp Kern, technischer Zeichner bei den Stadtwerken, ein sogenanntes "redendes" Wappen, aus dem sich der Name der Stadt sofort ableiten lässt. Es erfuhr im Laufe der Zeit noch zahlreiche Veränderungen und musste einige bürokratische Hürden bis zu seiner endgültigen, uns heute vertrauten Gestalt meistern. In einem mit reichem historischem Bildmaterial angereicherten Vortrag wird Dr. Luys neben der Geschichte des Wolfsburger Stadtwappens auch die bewegten Diskussionen um die Stadtfarben in der Flagge vorstellen. Es war kein leichter Weg bis zu der heutigen Farbkombination Grün-Weiß.

Der Eintritt zum Veranstaltung ist frei.


Pressemitteilung vom 07.08.2018

Offenes Atelier – „Vom Erinnern“

Beim Offenen Atelier am 19. August können von 14 bis 17 Uhr alle Interessierten teilnehmen, die etwas ganz Neues und Unbekanntes entdecken wollen oder Bekanntes wiedersehen möchten. Im Südflügel von Schloss Wolfsburg in der Ausstellung "365 YEARS LATER" widmet sich die Kunstvermittlerin Ina Hengstler dem Thema "Erinnerung/Familie/Freunde/Ich" in der Präsentation von Serena Ferrario. Dazu soll ein kleines Daumenkino entstehen, denn Erinnerungen verfliegen schnell. Beim Offenen Atelier werden die Erinnerungen in eine neue Form gebracht und mit Kohle, Kreide oder Buntstiften auf kleine Blätter in Folge gezeichnet, mittels Fadenheftung gebunden, so dass in den dokumentierten Erinnerungen geblättert werden kann.

Das Material steht bereit und wie immer beim Offenen Atelier, kann natürlich auch frei gearbeitet werden. Ideen können gemeinsam im Austausch oder individuell entwickelt und umgesetzt werden. Die Veranstaltung ist offen für alle Altersgruppen und kostenfrei.

In der Ausstellung "365 YEARS LATER" präsentiert die Städtische Galerie Wolfsburg erstmals die Meisterschülerstipendiaten der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Im letzten Jahr erhielten drei Absolventen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig - Marlene Bart, Serena Ferrario und André Sassenroth - das Meisterschülerstipendium. Gut 365 Tage später stellen sie nun die Ergebnisse ihrer künstlerischen Praxis in einer gemeinsamen Werkschau in der Städtischen Galerie Wolfsburg vor. Im Südflügel des Museums beziehen die Kunstschaffenden erneut Stellung. Dort formulieren sie ihre Ideen, Motive und Fragestellungen. Geben diesen einen Raum, Form und Gestalt, um in den Dialog mit dem Publikum zu treten – jung, selbstbewusst und überzeugend.


Pressemitteilung vom 01.08.2018

Kleiner Kartoffeltag

Dritter landwirtschaftlicher Aktionstag an der historischen Brauscheune

In der historischen Brauscheune
, gelegen am östlichen Rand des Schlossparks, findet am Sonntag, 5. August, der dritte landwirtschaftliche Aktionstag der Besuchersaison 2018 statt. Diesmal laden das Museumsteam und die Tanz- und Trachtengruppe "De Steinbekers" in der Zeit von 11 bis 13 Uhr zum kleinen Kartoffeltag ein. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Die historische Brauscheune bietet zudem der Landwirtschaftssammlung des Stadtmuseums Platz und stellt Landmaschinen und landwirtschaftliche Geräte aus den vergangenen 100 Jahren aus. Spektakuläres wie ein alter Mähdrescher oder ein Lanz-Bulldog-Traktor sind hier zu sehen. Auch den Alltag früherer Zeiten verdeutlichen Ausstellungsstücke wie einfache Hacken sowie Pflüge, eine Viehwaage oder sogar ein Kinderwagen. Selbst eine Feuerwehrspritze zeigt das Museum.
Wie Bauern und Handwerker in unserer Region einst lebten, führt die Tanz- und Trachtengruppe "De Steinbekers" aus Nordsteimke vor – wobei der Aktionstag ganz im Zeichen der Kartoffel steht. So werden die im Volksmund auch Erdäpfel genannten Kartoffeln mit der Dezimal- und Küchenwaage gewogen und Rapsöl zur Verfeinerung hergestellt. Daneben wird regionaltypisch getanzt und platt gesnackt.

Seit dem 18. Jahrhundert werden die goldgelben Feldfrüchte angebaut. Einst brachten die Spanier sie im 16. Jahrhundert aus Südamerika mit nach Europa, wo die Kartoffel anschließend lange verpönt war und gar als Hexenpflanze galt. Infolge mehrerer Missernten bei Getreide und Mais wurde dieses kalorienarme und ballaststoffreiche Nachschattengewächs aber zu einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel in unseren Breiten.


Mitteilung vom 19.07.2018

Wolfsburger Highlights in Kinderhand

Ferienprogramm Stadtmuseum Wolfsburg

Am kommenden Donnerstag und Freitag, 26. und 27. Juli, können Ferienkinder ab 6 Jahren im Stadtmuseum an einem Sommerprogramm teilnehmen. Jeweils von 10 bis 14.30 Uhr lassen sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Sonderausstellung "Wolfsburger Wahrzeichen" inspirieren und fertigen ihre eigenen Stadt-Symbole. Die Teilnahme ist gebührenfrei. Anmeldungen sind zu den Museumsöffnungszeiten unter Telefon 05361-281040 oder per Mail an stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de möglich.

Zu Beginn der diesjährigen Sommerferien feierten die Wolfsburger den 80. Geburtstag ihrer Stadt. Zur Ferienhalbzeit sind die Kinder der Stadt eingeladen, die Geschichte Wolfsburgs kreativ Revue passieren zu lassen. Aus verschiedenen Materialien und unter Anleitung der Museumsmitarbeiter Ulrich Elert und Elke Schulz entstehen bekannte Wahrzeichen wie das Schloss oder der Wolf und ganz individuelle Besonderheiten. Und wie es sich für eine Geburtstagsparty gehört, veranstalten die Ferienkinder im Alter ab 6 Jahren zum Ende eine Konfetti-Parade mit ihren Highlights.

Mitteilung vom 13.07.2018

Sommerzeit in den Städtischen Museen

Ausstellungen und Veranstaltungen im August

STADTMUSEUM:

Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-17 Uhr, Sa: 13-18 Uhr, So: 11-18 Uhr EINTRITT FREI!

Sonderausstellung

► Bis Sonntag, 9. September 2018

Wolfsburger Wahrzeichen. Was steht für diese Stadt?

Auf der Deutschlandkarte der Wahrzeichen stehen der Dom für Köln, die Kreidefelsen für Rügen, der Rattenfänger für Hameln oder der Löwe für Braunschweig. Gibt es ein ähnlich markantes Symbol oder Gebäude, das »typisch Wolfsburg« ist, das man sofort mit Wolfsburg in Verbindung bringt? Vielleicht das Schloss als Namensgeber oder die vier Schornsteine des Heizkraftwerks als weithin sichtbare Landmarke? Vielleicht ja auch der VfL auf der großen Bühne Bundesliga oder der Wolf als oft verwendetes Logo und Maskottchen? Oder bleibt Wolfsburg doch einfach »die Volkswagenstadt«?

Im Jahr des 80. Stadtjubiläums fragt die neue Sonderschau des Stadtmuseums nach Wahrzeichen in der städtischen Selbstdarstellung, in den Medien und in kommerzieller Werbung, nach Selbst- und Fremdbildern von Wolfsburg. Eine Vielzahl origineller Exponate von historischen Souvenirs und Stadtprospekten über Werbefiguren bis hin zu künstlerischen Darstellungen zeigt Stadtgeschichte aus ganz ungewöhnlicher Perspektive. Und natürlich sind alle Museumsgäste eingeladen, »ihr« Wolfsburger Wahrzeichen zu küren. Freier Eintritt Bild 1 - Bildunterschrift: Ausschnitt aus einer touristischen Landkarte des Fremdenverkehrsverbandes Lüneburger Heide von 1972 (Sammlung Stadtmuseum/ Montage: Meike Netzbandt)

Begleitprogramm zur Sonderausstellung:

Dienstag, 28. August, 18.00 Uhr

Wolfsburger Wahrzeichen. Was steht für diese Stadt?

Rundgang mit Kurator Dr. Arne Steinert durch die Sonderausstellung "Wolfsburger Wahrzeichen" im Stadtmuseum am Schloss Wolfsburg Freier Eintritt Bild 2 - Bildunterschrift: »Stocknagel« aus den 1950er Jahren zum Anbringen auf einem Wanderstock (Sammlung Stadtmuseum/Foto: Meike Netzbandt) ► Sonntag, 12. August, 15.00 Uhr "Wolfsburger Wahrzeichen zum Mitnehmen"

Wolfsburger von 6 bis 80 Jahren sind eingeladen, sich von Arne Steinert durch die von ihm kuratierte Ausstellung "Wolfsburger Wahrzeichen" begleiten zu lassen und ihre persönlichen Wolfsburger Wahrzeichen kreativ zu gestalten. Inspirationsquelle bildet die moderne Stadt-Architektur, die als Motiv auf Souvenir-Artikeln wie Vasen oder Geschirr für Wolfsburg wirbt. Entsprechend kann an diesem Nachmittag Porzellan bemalt werden.

Bild 3- Bildunterschrift: Blumenvase mit dem Wolfsburger Rathaus als dekoratives Motiv wirbt für die fortschrittliche und lebenswerte VW-Industriestadt (Sammlung: Stadtmuseum/Foto: Meike Netzbandt) ► 21. August, 19.00 Uhr | Jagdsaal Schloss Wolfsburg "Wappen und Farben der Stadt Wolfsburg – eine kurzweilige Geschichte mit (kleinen) Hindernissen" - Vortrag von Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation Kurz nach der Umbenennung der Stadt in "Wolfsburg" im Mai 1945 entwarf Philipp Kern, technischer Zeichner bei den Stadtwerken ein sogenanntes "redendes" Wappen. Es erfuhr im Laufe der Zeit allerdings noch Veränderungen und musste einige bürokratische Hürden bis zu seiner endgültigen Gestalt nehmen.

In dem kurzweiligen Vortrag werden die Geschichte des Wolfsburger Stadtwappens sowie die bewegten Diskussionen um die Stadtfarben in der Flagge vorgestellt. Es war kein leichter Weg bis zu der heutigen Farbkombination grün-weiß.


SCHLOSS- UND STADTGESCHICHTE

► Mittwoch, 8. August, 18.30 Uhr

"Wolfsburg vorgestellt von… – Rosi Marx"

In der Veranstaltungsreihe "Wolfsburg vorgestellt von …" stellen Wolfsburgerinnen und Wolfsburger ein Ausstellungsexponat ihrer Wahl im Stadtmuseum vor und erzählen dabei über ein spezifisches Kapitel in der Wolfsburger Stadtgeschichte aus ihrer persönlichen Perspektive. An diesem Abend ist die Künstlerin Rosi Marx zu Gast, Goldmedaillen-Gewinnerin des Arti-Kunstpreises 2018 des Kunstvereins Wolfsburg.


LANDWIRTSCHAFTSSAMMLUNG HISTORISCHE BRAUSCHEUNE

► Sonntag, 5. August, 11.00 bis 13.00 Uhr "Kleiner Kartoffeltag" Landwirtschaftlicher Aktionstag mit der Tanz- und Trachtengruppe "De Steinbekers"

In der Historischen Brauscheune, gelegen am östlichen Rand des Schlossparks, befindet sich die Landwirtschaftssammlung des Stadtmuseums. Ausgestellt sind Landmaschinen und landwirtschaftliche Geräte aus den vergangenen 100 Jahren. Spektakuläres wie ein alter Mähdrescher oder ein Lanz-Bulldog-Traktor sind hier zu sehen. Den Alltag in früheren Zeiten verdeutlichen ebenso gewöhnliche Ausstellungsstücke wie eine Trage für Kuchen, den die Menschen beim Dorfbäcker buken. Selbst Kutschen aus dem Hause der Grafen von der Schulenburg und eine Feuerwehrspritze zeigt das Museum.

Wie Bauern und Handwerker in unserer Region einst lebten, das führen anschaulich "De Steinbekers", die Tanz- und Trachtengruppe aus Nordsteimke, vor – an diesem Sonntag zum Thema "Kartoffel". So werden die Erdäpfel mit der Dezimal- und der Küchenwage gewogen und Rapsöl zur Verfeinerung hergestellt. Daneben wird regionaltypisch getanzt und platt gesnackt.

HOFFMANN-VON-FALLERSLEBEN-MUSEUM

EINTRITT FREI!

SONDERAUSSTELLUNG

►Bis Sonntag, 7. Oktober

"Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme - Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert"

Eine Ausstellung des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, von Deutschlandradio Kultur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Die Ausstellung erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur. Auf 26 Tafeln präsentiert die Ausstellung rund 190 zeithistorische Fotos sowie 24 historische Tondokumente, die mit internetfähigen Telefonen via QR-Codes abgerufen werden können.

Hoffmann von Fallersleben war im Vormärz eines der bekanntesten Opfer der Zensurpolitik infolge der Karlsbader Beschlüsse, wonach freie Meinungsäußerung unmöglich sein sollte. Populistische Tendenzen und Entwicklungen, die dem Grundprinzip der Rechtsstaatlichkeit als Rückgrat der Demokratie widersprechen, sind derzeit auch in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu erkennen. Daher möchte das Hoffmann-Museum mit dieser Ausstellung und einem umfangreichen Begleitprogramm aus der historischen Perspektive auf die Gegenwart schauen und fragen, was uns Deutsche und Europäer heute die von Hoffmann im 19. Jahrhundert angemahnten Werte "Einigkeit und Recht und Freiheit" bedeuten.

Als historische Anknüpfungspunkte dienen die 100-jährigen Jubiläen der Oktoberrevolution 1917, des Endes des Ersten Weltkrieges und der Gründung der Weimarer Republik, Jugoslawiens und der Tschechischen Republik sowie der Wiederentstehung Polens und der Unabhängigkeit Ungarns 1918 sowie der 75. Jahrestag des Warschauer Ghetto-Aufstandes sowie 50 Jahre Prager Frühling und Studentenbewegung in Westeuropa 1968. Freier Eintritt Bild 7 – Bildunterschrift: Start-Plakat zur Ausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme" (Foto: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur)

Begleitprogramme

► Donnerstag, 9. August, 18.30 Uhr

"Aufbrüche in die Freiheit – Streiflichter auf die europäische Geschichte seit Ende des Zweiten Weltkrieges Ein Rundgang durch die Ausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert" mit Museumsleiterin Dr. Bettina Greffrath Freier Eintritt ► Sonntag, 19. August, 15.00 Uhr "Ein politisch Lied, ein garstig Lied" – Über Dichter und Schriftsteller als Dissidenten Hoffmann von Fallersleben erhob in seiner Zeit, im 19. Jahrhundert, seine Stimme und schrieb gesellschaftskritische Liedtexte, die wegen ihrer Offenheit beim bürgerlichen Publikum große Popularität genossen. Doch für diesen Mut wurde der Autor von der Obrigkeit Preußens mit Arbeitsverbot und hier sowie in weiteren deutschen Ländern mit dem Entzug des Aufenthaltsrechts und Verfolgung bestraft.

Die Erfahrung des singenden Freiheitskämpfers Hoffmann von Fallersleben teilten zahlreiche Schriftsteller und Dichter auch im 20. Jahrhundert. Sie setzten sich in ihren Texten und durch ihr aktives politisches Handeln für Frieden, für Menschenrechte, für Freiheit – für die Meinungsfreiheit, für die Freiheit der Andersdenkenden und des Andersseins, für Gleichberechtigung, für Demokratie ein.

Die Auoritäten und diktatorischen Regime faschistischer und realsozialistischer Couleur reagierten mit Anfeindungen, Bespitzelung, Tyrannisierung bis zum Exil der Betroffenen, mit Verhaftungen, Hausarrest, Zwangspsychiatrisierung, Morddrohungen und sogar Hinrichtungen. Prominente Beispiele gibt es viele, so Thomas Mann, Jorge Semprún, Wladimir Majakowski, Czesław Miłosz, Václav Havel. Noch größer ist die Zahl der weniger bekannten "Dissidenten".

Auf diesem Ausstellungsrundgang widmen sich Rita Techen-Müller (Lesung) und Nicole Trnka (Museumsmitarbeiterin) in biografischen und literarischen Annäherungen diesem Kapitel des Dissidententums in der europäischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Freier Eintritt!


Mitteilung vom 02.07.2018

Wenn Geschichte lebendig wird

Ausstellungsexponate erzählen über Wolfsburgs Geschichte

An diesem Sonntag, 8. Juli, stehen die Exponate im Stadtmuseum in den Remisen am Schloss Wolfsburg nicht nur zum Anschauen in ihren Vitrinen, sondern erwachen um 15 Uhr zum Leben, um den Besuchern ihre Geschichte zu erzählen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Aber das ist nicht der einzige Auftritt, den sie zurzeit in Wolfsburg haben. Denn das Museum ging in den vergangenen Tagen heraus in die ihren 80. Geburtstag feiernde Stadt. Ob beim traditionellen JeKaMi(JederKannMitmachen)-Auftritt von Petticoats zur Musik der 50er und 60er Jahre vor dem Café-Bistro "Nando" oder beim Defilee der früheren Schlossherrin Anna Adelheit Catharina Reichsgräfin von der Schulenburg-Beetzendorf durch den Hauptbahnhof, es war jedes Mal ein ungewöhnlicher Anblick, diese "historischen" Figuren im heutigen Wolfsburg zu sehen.

Bei der Führung am Sonntag werden sie von weiteren herrschaftlichen Persönlichkeiten wie einem Ritter derer von Bartensleben und Personen, die vom Arbeitsalltag auf dem Gutshof Wolfsburg berichten, begleitet.

Während im Hollywood-Kultfilm "Nachts im Museum" lebendig werdende Ausstellungsstücke auf abenteuerliche Weise historische Fakten und Zusammenhänge erklären, braucht es dafür im Stadtmuseum noch nicht einmal die Nacht! Anlässlich des 80. Jubiläums Wolfsburgs wird in Liedern, Worten und Tanzeinlagen die 716 Jahre alte Schloss- und die noch sehr junge Stadtgeschichte gemäß dem Museumsmotto "quicklebendig" präsentiert.

Für das Programm ist Alina Exner verantwortlich, die noch bis Ende August ihr Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in den Historischen Museen absolviert. Sie hatte die Idee zu diesem Nachmittag, an dem Geschichte lebendig wird, und moderiert den Schloss- und Museumsrundgang. Die 20-Jährige ist einerseits von Wolfsburg begeistert und andererseits schon etwas aufgeregt: "Es ist spannend, auch mal direkt mitzukriegen, wie viel Aufwand hinter so einer Führung steckt, und ich hoffe, dass sie gut bei den Besuchern ankommt. Allerdings habe ich auch vollstes Vertrauen in alle Mitwirkenden, die es immer wieder schaffen, die Museumsthemen spannend zu vermitteln und mir während der gesamten Planung mit Rat und Tat zur Seite standen."


Mitteilung vom 04.06.2018

Druck machen

Offenes Atelier in der Städtische Galerie Wolfsburg

Unter dem Motto "Druck machen" lädt die Stadtische Galerie zum "Offenen Atelier" ein. Interessierte treffen sich am Sonntag, 17. Juni, von 14 bis 17 Uhr im Dein.Raum im Südflügel, Schloss Wolfsburg. Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Altersgruppen.

Die Kunstvermittlerin Anna-Maria Meyer hat sich ein tolles Programm zum Thema "Druck machen" einfallen lassen, bei dem experimentelle Druckgrafiken entstehen. Das Material steht bereit und wie immer beim "Offenen Atelier" kann natürlich auch frei gearbeitet werden. Ideen werden gemeinsam im Austausch oder individuell entwickelt und umgesetzt.

An jedem dritten Sonntag im Monat treffen sich die, die etwas ganz Neues und Unbekanntes entdecken wollen oder Bekanntes wiedersehen möchten. Einfach mal reinschauen und mitmachen!

Mitteilung vom 08.05.2018

Internationaler Museumstag

Hoffmann-von-Fallersleben-Museum und Museum Burg Neuhaus beteiligen sich mit besonderen Rundgängen

Seit 1977 findet immer im Mai und unter einem jährlich wechselnden Motto der Internationale Museumstag statt. Ziel ist es, auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der etwa 6.500 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen. Gleichzeitig sollen die Besucher ermuntert werden, die in den Einrichtungen bewahrten Schätze zu erkunden.

Das Motto des diesjährigen Museumstages am Sonntag, 13. Mai, lautet "Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher". Ziel ist es, die Vermittlung der Museumsinhalte und damit die Vielfalt der neuen Zugangsmöglichkeiten für die Besucher in die Museen, ob im analogen oder digitalen Raum, hinzuweisen. Zugleich wird auf die Arbeit der Museen, die den Ausstellungsstücken erst eine Stimme verleihen, verwiesen. So sollen die Museen ihrem Selbstverständnis nach als Orte der freien Diskussion, der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, der Erinnerung, und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wahrgenommen werden.

Zu diesem Anlass begeben sich die Mitarbeiter der Historischen Museen in Wolfsburg - das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum und das Burgmuseum auf der Burg Neuhaus - auf drei unterschiedliche Themen-Rundgänge. Auf einen Museumsrundgang zur deutschen Geschichte am Beispiel der Biografie Hoffmann von Fallerslebens, auf eine lyrische Vogelbeobachtung mit Gedichten und Liedern von Hoffmann und anderen Dichtern sowie auf eine Erkundung der Burg Neuhaus, auf der durch Märchen und bekannte Redewendungen die Besonderheiten des Bau und seiner Geschichte fokussiert werden.

"Alle Vögel sind schon da…" - eine lyrische Vogelstimmenwanderung mit Hoffmann von Fallersleben - Treffpunkt ist am Sonntag, 13. Mai, zwischen 7 bis ca. 10 Uhr die Nabu-Beobachtungshütte Ilkerbruch.

In Hoffmanns bekanntem Kinderlied "Frühlings Ankunft" wird die zum geflügelten Sprichwort gewordene Zeile "Alle Vögel sind schon da" gesungen. So wie in dieser Musik die ganze Vogelschar munter herauszuhören ist, zwitschert es in vielen der Natur gewidmeten Liedern aus der Feder Hoffmanns von Fallersleben. Seine große Beobachtungsgabe und sein Gespür für die Umwelt werden insbesondere in der lautsprachlichen Lyrik erlebbar. Dieser folgt unter freiem Himmel am diesjährigen Internationalen Museumstag das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum:

Peter Riewaldt, Hobbyornithologe und ehrenamtlicher Museumsmitarbeiter, kennt die Nistplätze und die individuellen Stimmen von Amsel, Drossel, Fink und Star, Kuckuck, Spatz und Storch. Alina Exner, Freiwilliges Soziales Jahr, wiederum ist Spezialistin für die Interpretation von Gedichten und Liedern Hoffmann von Fallerslebens und rezitiert auf dieser Vogelerkundung Naturlyrik des in Fallersleben geborenen Dichters und seiner Kollegen wie Christina Morgenstern oder Joachim Ringelnatz. Die Teilnahme ist frei. Anmeldung im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum, Telefon (05362) 52623 oder per E-Mail: hoffmann-museum@stadt.wolfsburg.de.


Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum vorgestellt von Museumsleiterin Dr. Bettina Greffrath, Treffpunkt ist am Sonntag, 13. Mai, um 11.15 Uhr am Hoffmann-von-Fallersleben-Museum, Schloss Fallersleben, Schlossplatz 6, 38442 Wolfsburg.

Im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum stellt Museumsleiterin Dr. Bettina Greffrath an diesem Museumstag die Dauerausstellung vor. Das Lied der Deutschen, dessen dritte Strophe heute Deutschlands Nationalhymne ist, gilt als bedeutendste Dichtung Hoffmanns von Fallersleben. Immer im Blick ist auch die Bedeutung der Musik für die große Wirkung und Popularität des Kämpfers für Einigkeit und Recht und Freiheit.

Dabei betrachtet die Museumsleiterin bei ihrem Rundgang auch einfache Kinderlieder und die Aufnahme von Volksliedmelodien für Hoffmanns politische Lieder in ihrer gesellschaftlichen und politischen Rolle. Der Lebensgeschichte des Dichters folgend, berichtet Bettina Greffrath ebenso über seine vielfältigen Beziehungen zu Musikschaffenden seiner Zeit, zum Beispiel zu den Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy oder Franz Liszt.

Deutlich wird in der Führung, wie aktuell weiterhin viele der Lieder und Gedanken des Dichters aus Fallersleben sind, wie sehr sie zum Nachdenken über unsere Gegenwart und unsere Einstellung zu den Grundwerten und zur politischen Teilhabe in unserer Demokratie im Herzen Europas anregen. In diesem Zusammenhang lädt das Museum ebenso ein, die neue Sonderausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert" im Obergeschoss von Schloss Fallersleben zu besuchen. Der Eintritt ist frei.


"Auf der hohen Kante" – Burg Neuhaus aus der Perspektive von Redewendungen und Märchen betrachtet, Treffpunkt ist am Sonntag, 13. Mai, um 15 Uhr auf dem Burghof, Burgmuseum Burg Neuhaus, Burgallee 2, 38446 Wolfsburg.

Gundula Zahr und Nicole Trnka vom Stadtmuseum spinnen ein Gedanken-Netz aus beliebten Märchenmotiven und Erklärungen zu seit dem Mittelalter bekannten Redewendungen mit der Baugeschichte der mittelalterlichen Burg Neuhaus. So legt man bis heute sprichwörtlich etwas auf die hohe Kante, denn Geld und wichtige Dokumente wurden einst auf der Kante eines Bett-Baldachins vor Dieben versteckt. Genau auf so einer hohen Kante, nämlich auf dem Felsmassiv über dem Hehlinger Bach, wurde Ende des 14. Jahrhunderts die Festung Burg Neuhaus von Magnus dem Jüngeren aus dem Geschlecht der Braunschweiger Herzöge errichtet.

Der Rundgang um dieses wichtige historische Baudenkmal der jungen Stadt Wolfsburg führt auch in die Räume des Burgmuseums. Diese Dependance des Stadtmuseums wird seit vielen Jahren liebevoll und hoch kompetent betreut von den Mitgliedern des Freundeskreises Burg Neuhaus unter dem Vorsitz von Frank Wolters. Dank des ehrenamtlichen Engagements der Burgfreunde können Besucher aus der Stadt, der Region und von auswärts mehr über die Geschichte der Burg und des Amtes Neuhaus auf Schautafeln, in anschaulichen Modellen und anhand von historischen Objekten erfahren.

Auf ihrem Rundgang greifen Gundula Zahr und Nicole Trnka das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages "Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher" auf. Neben ihren kulturhistorischen Ausführungen stellen sie ebenso einige Burgfreunde und deren Aufgaben vor. Der Eintritt ist frei.

Mitteilung vom 11.04.2018

Wolfsburger Wahrzeichen

Was steht für diese Stadt?

Sonderausstellung im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg vom 8. Mai bis 9. September 2018 Im Jahr des 80. Stadtjubiläums fragt die neue Sonderschau des Stadtmuseums nach Wahrzeichen in der städtischen Selbstdarstellung, in den Medien und in kommerzieller Werbung, nach Selbst- und Fremdbildern von Wolfsburg. Eine Vielzahl origineller Exponate von historischen Souvenirs und Stadtprospekten über Werbefiguren bis hin zu künstlerischen Darstellungen zeigt Stadtgeschichte aus ganz ungewöhnlicher Perspektive. Eintritt frei.

Kontakt: Stadtmuseum Schloss Wolfsburg, Schloßstraße 8, 38448 Wolfsburg, Tel: 05361/28 10 40, www.wolfsburg.de/stadtmuseum


Mitteilung vom 28.03.2018

Stadtgeschichte und Hoffmann von Fallersleben Historische Museen laden an den Osterfeiertagen zum Besuch ein

Die Historischen Museen am Schloss Wolfsburg und im Schloss Fallersleben laden an allen Osterfeiertagen zu einem Besuch ein – und zwar bei freiem Eintritt. Geöffnet ist das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg am Ostersonnabend von 13-18 Uhr, Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 11 bis 18 Uhr. Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum öffnet morgens zu denselben Zeiten, schließt jedoch jeweils schon um 17 Uhr.

Im Stadtmuseum lohnt – vielleicht nach einem österlichen Spaziergang im Schlosspark – immer ein Blick in die unterhaltsame Dauerausstellung zur Schloss- oder Stadtgeschichte. Hier erzählen Zeitzeugen oder auch die Ausstellungsstücke selbst von Tanzabenden im Café Klewin, von Flucht und Ankunft in der Volkswagenstadt, von heimisch gewordenen italienischen Familien oder auch von der Feier zum Käferjubiläum 1955. Vor allem aber ist die Sonderausstellung "Kinderträume – Spielwelten aus buntem Holz" letztmalig zu sehen. Das aus Hanau stammende Ehepaare Doris und Gerhard Schulz-Wahle zeigt hier über 200 bunte Spielzeuge vornehmlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zur Finissage am Ostermontag erklären die Sammler ihre "Schätze" auf einem Rundgang mit Kurator Arne Steinert.

Im Herzen des Schlossparks und der Fachwerkaltstadt lädt im Schloss Fallersleben das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum zu einem "Ausflug" in das 19. Jahrhundert, in die Zeit und das Leben des berühmten Dichters des Deutschlandliedes und Hunderter Kinderlieder ein. Die hiesige Dauerausstellung präsentiert das große Werk des vielseitigen und kämpferischen Hoffmanns, der 1798 in Fallersleben geboren wurde. Auf abwechslungsreiche und unterhaltsame Weise wird deutsche (Kultur-)Geschichte vermittelt und bieten Musik und Mitmachstationen – z. B. eine Karaoke-Station, der beliebte Liederbaum oder ein Lichtxylofon – auch Gelegenheiten zum Mitsingen und Musizieren.

Geschlossen bleiben die Historischen Museen am Dienstag nach Ostern, am 3. April. Ab Mittwoch, 4. April, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.


Mitteilung vom 16.02.2018

Hoffmann-von-Fallersleben-Museum bleibt geschlossen

Wegen einer Betriebsversammlung muss das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum am Mittwoch, 21. Februar, vormittags ausnahmsweise geschlossen bleiben, es öffnet wieder ab 13 Uhr. Das Stadtmuseum mit seiner aktuellen Sonderausstellung "Spielwelten – Kinderträume aus buntem Holz. Hölzernes Spielzeug aus der Sammlung Schulz-Wahle / Hanau" ist dagegen ganztägig geöffnet, von 10-17 Uhr.


Mitteilung vom 16.02.2018

Ostern in den städtischen Museen

Ausstellungen und Veranstaltungen im März 2018

Sonderausstellung: Bis Ostermontag, 2. April 2018

Kinderträume – Spielwelten aus buntem Holz Hölzernes Spielzeug aus der Sammlung Schulz-Wahle/Hanau Holz ist faszinierender Werkstoff, um die Welt im Kleinen abzubilden. Über 200 bunte Spielzeuge vornehmlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die Sammler Doris und Gerhard Schulz-Wahle für die neue Ausstellung im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg ausgewählt. Damit zeigen sie Themenwelten wie Zirkus, Theater, Bauernhof, Straßenverkehr und Luftfahrt. Hölzerne Ritter sind ebenso zu sehen wie Kriegs- und Konstruktionsspielzeug. Und Spielzeuge "für draußen" erinnern an die Zeit, als das Spiel noch auf der Straße möglich war. Freier Eintritt Bild 1 - Bildunterschrift: Auf dem Weg zur Holzspielzeug-Schau (Foto: Schulz-Wahle)

Begleitprogramme zur Sonderausstellung: Sonntag, 11. März, 15 Uhr

Kinderträume – Spielwelten aus buntem Holz: Handmade und fürs Foto inszeniert - Ein Kreativprogramm für die ganze Familie und ein Foto-Workshop für Laien und Profis All die bunten Holzspielzeuge aus der Sammlung der Hanauer Doris und Gerhard Schulz-Wahle wecken bei vielen kleinen und größeren Besucherinnen und Besuchern den Wunsch, mit Bauklötzchen, Autos, Elefanten, Mäusen oder Rittern zu spielen. Das ist an diesem Nachmittag möglich: Ausstellungskurator Arne Steinert zeigt zunächst besondere Highlights. Anschließend führt das Museumsteam praktisch vor, wie aus hölzernen Perlen Spielfiguren entstehen. Wie diese und einzelne Ausstellungsstücke zu schönen Fotomotiven inszeniert werden, das können Laien wie Profis gleichermaßen zum Beispiel von Mitgliedern des Foto-Clubs Wolfsburg lernen.

Anmeldungen:Telefon: 05361-2810 40, E-Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de

 

Kinderprogramme: Mittwoch, 28. März, 10.00 bis 14.30 Uhr

Holz – Spiele - Bauen: Eine bunte Spielzeugwelt aus Holz einfach hergestellt Passend zur Sonderausstellung "Kinderträume – Spielwelten aus buntem Holz. Hölzernes Spielzeug aus der Sammlung Schulz-Wahle/Hanau" lernen Ferienkinder bei diesem Programm, wie man aus einfachen hölzernen Materialien seine eigene Spielwelt schafft. Freier Eintritt

Anmeldungen:Telefon: 05361-2810 40, E-Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de Bild 2 - Bildunterschrift: Ein Storch aus Holz aus der Museums-Ausstellung kann als Vorlage für Holzarbeiten dienen. (Foto: Schulz-Wahle) Hoffmann-von-Fallersleben-Museum Schloss Fallersleben, Schlossplatz 6, 38442 Wolfsburg

Tel.: 05362 – 52 623, Email: Hoffmann-Museum@stadt.wolfsburg.de

Internet: www.wolfsburg.de/hoffmann-museum

Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-17 Uhr, Sa: 13-17 Uhr, So: 11-17 Uhr

Eintritt frei!


Museumsveranstaltungen: Dienstag, 13. März, 15 Uhr

Hoffmann von Fallersleben und die Brüder Grimm: Ihre besondere Freundschaft erzählt in Märchen, Liedern und Gedichten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Fallersleben übernehmen die Aufgabe der Museumsmitarbeiter und stellen an diesem Nachmittag das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum vor. Nach mehrmonatiger Vorbereitungszeit fühlen sich die Kinder im historischen Ambiente des Schlosses Fallersleben wie zu Hause. Bei ihrer einstündigen Präsentation zeigen die Dritt- und Viertklässler, was sie über Hoffmann von Fallersleben, den Dichter unserer Nationalhymne und vieler Kinderlieder, sowie seine Freundschaft mit den Brüdern Grimm, den Märchensammlern und Sprachwissenschaftern, lernten. Thema ihres Museumsrundgangs ist auch der Kampf der drei wichtigen Persönlichkeiten aus dem 19. Jahrhundert für deutsche Einheit und Freihtsrechte. Zudem kann das Publikum erleben, wie musikalisch und schauspielerisch talentiert die jungen Kolleginnen und Kollegen der Museumsmitarbeiterinnen Alina Exner, Elke Schulz und Gundula Zahr sind.

Eintritt Frei


Mitteilung vom 08.02.2018

Komm mit ins Stadtmuseum

Rundgang durch Spielwelten aus Holz

Zum Feierabend in die aktuelle Holzspielzeug-Ausstellung lädt das Stadtmuseum am kommenden Dienstag, 13. Februar, um 18 Uhr. Dr. Arne Steinert präsentiert dabei die Sonderschau "Spielwelten – Kinderträume aus buntem Holz", mit der die Sammler Doris und Gerhard Schulz-Wahle derzeit in den Schlossremisen zu Gast sind. Anhand von über 200 Holzspielzeugen aus den letzten 150 Jahren haben sie zusammengestellt, wie die große Welt im Kleinen nachgespielt wurde.

Zu sehen sind Themenwelten wie Zirkus, Theater, Bauernhof, Straßenverkehr oder Luftfahrt. Auf dem Rundgang erfahren die Museumsgäste mehr über das Sammlerehepaar und seine originelle Art der Ausstellungsgestaltung. An ausgewählten Stücken wird die Geschichte des Holzspielzeugs erzählt, werden die Zentren seiner Herstellung vorgestellt und sein Bedeutungswandel in jüngster Vergangenheit erläutert. Die Ausstellung der beiden Privatsammler bietet zahlreiche ungewöhnliche und wertvolle Exponate wie hölzerne Ritter im Turnier, einen kompletten Minigolf-Parcours aus dem Koffer oder aktuelle Designerstücke für Erwachsene. Aber auch selbstgefertigte Objekte wie der "Garnrollenpanzer" oder die Seiltänzer, die ein Hochseilartist liebevoll für seinen Enkel bastelte, lassen sich entdecken.

Der Eintritt zur Führung ist frei.


Mitteilung vom 06.02.2018

Lange Nacht im Stadtmuseum

Gespensterkostüm und Taschenlampe nicht vergessen

Eine lange Nacht im Stadtmuseum! "Geschichte quicklebendig lautet das Motto des Stadtmuseums in den Remisen von Schloss Wolfsburg", freut Museumsleiterin Dr. Bettina Greffrath bei der Vorstellung des Programms zur Schloss- und Museumsnacht. Das Stadtmuseum lädt am Samstag, 17. Februar, um 19.30 Uhr ein, die heranbrechenden Abendstunden am Schloss Wolfsburg zu erleben. Mitzubringen sind Neugierde, Spaß, Ausdauer, Taschenlampen, wetterfeste Kleidung und gern Kostümierungen vom Gespenst über das Mittelalter- oder Renaissance-Outfit bis zum Petticoat. Der Eintritt zur Schloss- und Museumsnacht beträgt 8 Euro, Kartenreservierungen sind zu den Museumsöffnungszeiten (Di-Fr: 10 bis 17 Uhr, Sa: 13 bis 18 Uhr, So: 11 bis 18 Uhr) unter Telefon: 05361-281040 oder per Mail: Stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de möglich.

Der Hollywood-Kultfilm "Nachts im Museum", in dem ein Museums-Wärter durch heikle Abenteuer mit den nachts lebendig werdenden Exponaten (endlich) historische Fakten und Zusammenhänge versteht, inspirierte das Museumsteam zu der Frage: Was passiert eigentlich in den Wolfsburger Schloss- und Museumsräumen nach Feierabend? Im Lichtschein nur von Taschenlampen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einem Rundgang durch die Epochen, an historische Schauplätze und zu originalen Ausstellungsstücken ungewohnte, ja überraschende Einblicke in unsere Schloss- und Stadtgeschichte. "Dabei ist das Publikum aktiv gefragt, wenn es gilt, Spezifika der Vergangenheit zu erraten. Wie die Teenager sich vor gut 50 Jahren zum Ausgehen hübsch stylten, ist in einem Frisiersalon aus den 1950er Jahren zu erfahren. Für das richtige Partyfeeling sorgt abschließend eine Taschenlampen-Disco.", verrät Bettina Greffrath. Vielsagend fügt sie noch hinzu, dass die Besucherinnen und Besucher in dieser Museumsnacht durchaus auch lebendig werdenden Ausstellungsstücken und Schlossgeistern begegnen könnten…


Mitteilung vom 26.01.2018

Lucie Mercadal „Monts & Merveilles“

Druckwerkstattstipendium vergeben

Von der Straße zum Blatt, von der Performance zur Grafik. Wie lässt sich Aktion auf Papier übertragen? Das zeigt die Künstlerin Lucie Mercadal in der Ausstellung "Monts & Merveilles" die vom 16. Februar bis 2. April in der Städtischen Galerie im Schloss Wolfsburg zu sehen ist. Die Ausstellung wird am Freitag, 16. Februar um 18 Uhr eröffnet.

Lucie Mercadal hat im Rahmen ihres Stipendiums "Abdruck" in der Städtischen Galerie die Stadt Wolfsburg zunächst mit Abbildungen aus Fotoarchiven aus den Jahren des Wirtschaftswunders erkundet. Dieses Bildmaterial wurde dann weiterverwendet, vervielfältigt und durch präzise Eingriffe verändert: Aussparungen, Reliefs, Abdeckungen verbinden die Ästhetik der Wiederholung aus der Grafik mit dem Moment der Einmaligkeit der performativen Aktion.

In ihren Arbeiten spürt Mercadal auf sehr feinfühlige Art und Weise dem großen Versprechen dauerhaften Erfolgs durch wirtschaftliche Stärke hier in Wolfsburg nach. Dabei legt sie die Zweifel und Ängste frei, die jedem Versprechen - unter dem Schein des Utopischen - innewohnen. Damit gelingt es ihr künstlerisch, das unsichtbare Spannungsverhältnis in dem sich der Mensch als Individuen fortwährend befindet, aus dieser Dauer der Zeit zu entreißen und druckgrafisch auf Papier zu bannen.

Lucie Mercadal wurde 1987 in Besançon/Frankreich geboren und studierte von 2005 bis 2010 an der Ecole Nationale Supérieure d’Art de Dijon, sowie von 2011 bis 2013 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig als Meisterschülerin von Corinna Schnitt. Ihre Performance- und Videoarbeiten wurden bereits in zahlreichen Festivals und Ausstellungen u. a. in Frankreich, Deutschland, Polen, Japan und Kanada gezeigt.

Das Werkstipendium "Abdruck" ist eine Kooperation der Braunschweigischen Stiftung mit der Druckwerkstatt in der Städtischen Galerie im Schloss Wolfsburg. Ziel dieser Künstlerförderung ist die Entwicklung neuer, experimenteller Grafikarbeiten sowie weitere Akzente in der Kunstlandschaft im Braunschweigischen Land zu setzen. Es ermöglicht die Arbeit in der Druckwerkstatt im Schloss Wolfsburg unter professioneller Anleitung inklusive der Arbeitsmaterialien.


Mitteilung vom 08.12.2017

Hoffmann-von-Fallersleben-Museum bleibt geschlossen

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum bleibt am Mittwoch, 13. Dezember, geschlossen. Grund für diesen Sonderschließtag ist der Betriebsausflug des Museumsteams.

Das Team freut sich, seine Besucherinnen und Besucher wieder ab Donnerstag, 14. Dezember, in der Dauerausstellung zum Leben und Werk des Dichters, z. B. der deutschen Nationalhymne und vieler noch heute bekannter Kinderlieder, des Germanisten und singenden Freiheitskämpfers Hoffmann von Fallersleben zu begrüßen. Dann kann auch noch die Sonderausstellung "Hoffmann und die Brüder Grimm. Freundschaft in bewegten Zeiten" besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums: Di-Fr: 10 bis 17 Uhr | Sa: 13 bis 17 Uhr | Sonntag/Feiertag: 11 bis 17 Uhr | Geschlossen: Montag und Mittwoch, 13. Dezember 2017


Mitteilung vom 06.11.2017

Matinee-Begegnung mit den Brüdern Grimm

Sonntagsführung in der aktuellen Sonderausstellung des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums

Zu einer Führung in seiner aktuellen Sonderausstellung mit Museumsleiterin Bettina Greffrath lädt am Sonntag, 12. November, 11.30 Uhr das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum ein. Unter dem Titel „Hoffmann und die Brüder Grimm. Freundschaft in bewegten Zeiten“ werden an diesem Vormittag die drei bekannten Männer bei einem Rundgang durch die abwechslungsreich gestaltete Schau näher vorgestellt.
Sicher: Wer ist nicht mit „Rotkäppchen“, „Schneewittchen“ oder „Aschenputtel“ aufgewachsen, also den „Kinder- und Hausmärchen“ von Wilhelm und Jakob Grimm? Und wer kennt nicht „Alle Vögel sind schon da“, „Ein Männlein steht im Walde“ oder die deutsche Nationalhymne aus der Feder Hoffmanns von Fallersleben? Doch wer waren die Brüder Grimm und wie war ihre Beziehung zu Hoffmann von Fallersleben? Wie standen sie zu den politischen Verhältnissen ihrer Zeit? Was waren ihre Hoffnungen für die Zukunft? Und warum und wie schufen sie ihre großen Werke wie das Deutsche Wörterbuch?
Die Ausstellung beleuchtet die vielschichtigen Aspekte der 40 Jahre währenden, zeitweise fast familiär-harmonischen Freundschaft dieser drei. Erzählt werden hier Geschichten von einschneidenden positiven Erlebnissen wie auch von persönlichen Verletzungen unter schwierigen politischen Verhältnissen so etwa von der sogenannten „Hoffmann von Fallersleben-Affäre“. Berichtet wird ebenso von der Leidenschaft dieser außergewöhnlichen Persönlichkeiten für die deutsche Sprache und von ihrem Engagement für ein freies und geeintes Deutschland.
Vor allem aber erinnert die Sonderausstellung an das bedeutende kulturelle Erbe, das die drei Freunde uns hinterlassen haben. Exponate und reichhaltiges Bildmaterial aus verschiedenen deutschen Museen und Institutionen laden dabei die Besucherinnen und Besucher ebenso zum Entdecken ein wie – oft unerwartete und überraschende - Höreindrücke und bewegte Bilder.


Mitteilung vom 03.11.2017

Der 9. November in der deutschen und Wolfsburger Geschichte

Ausstellungsrundgang im Stadtmuseum

Zu einem Ausstellungsrundgang lädt das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg am Dienstag, 7. November um 18:30 Uhr zum Thema „Der 9. November in der deutschen und Wolfsburger Geschichte“ ein. An diesem Abend erinnert Museumsmitarbeiterin Nicole Trnka an den „Schicksalstag“ in der deutschen Geschichte, so an die Reichspogromnacht und an den Fall der Berliner Mauer. Zugleich wird nach Spuren dieser Ereignisse in der jungen Wolfsburger Geschichte gefragt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Der 9. November gilt als „Schicksalstag“ in der deutschen Geschichte, bedeutete er doch immer wieder epochale Wendepunkte: 1848, die Erschießung Robert Blums, des Demokraten und Abgeordneten im Paulskirchenparlament, durch Truppen der Gegenrevolution an diesem Tag markierte den Anfang vom Ende der sogenannten Märzrevolution. 1918, als kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges überall in Deutschland Betriebe bestreikt und Arbeiter- und Soldatenräte gebildet wurden, wurde am 9. November die Abdankung des Kaisers bekannt gegeben und am selben Tag die erste deutsche Republik, die Weimarer Republik, ausgerufen. 1923, in München konnte der Putschversuch der NSDAP und ihres Parteiführers Adolf Hitler mit dem General Erich Ludendorff gestoppt werden, gewaltsam die Macht in Deutschland zu übernehmen. 1938, auf Anordnung der seit 1933 regierenden Nationalsozialisten kam es bei landesweiten Pogromen zu Plünderungen von Geschäften und Wohnungen jüdischer Mitbürger, zur Inbrandsetzung von Synagogen und Ermordung von Juden. Am 9. November 1989 feierten die Deutschen den Fall der Berliner Mauer, der ersten Etappe auf dem Weg zur deutschen Wiedervereinigung. 

Diese Entwicklungen spiegelten sich auch im Wolfsburger Raum wider: Der Fallersleber Hoffmann von Fallersleben dokumentierte die 1848er Revolution in seinen gesellschaftskritischen Liedtexten. Die Nationalsozialisten entschieden sich für die Errichtung eines Automobilwerkes in unserer über Jahrhunderte land- und forstwirtschaftlich geprägten Region. Im Mai 1938 fand die Grundsteinlegung für das Werk statt, im Juli wurde die Stadt gegründet. Während des Zweiten Weltkrieges mussten Tausende Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene und auch einige hundert Juden in der hiesigen Rüstungsproduktion arbeiten. Die Teilung Deutschlands als Folge des Zweiten Weltkrieges erlebten die Wolfsburger in unmittelbarer Nähe zur deutsch-deutschen Grenze. So wurden sie in der Nacht vom 9. zum 10. November 1989 zu ersten Zeugen der Öffnung der Grenzanlagen.


Mitteilung vom 27.10.2017

Historische Museen bleiben am Reformationstag geschlossen

Das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg und das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum bleiben am Reformationstag, am Dienstag, 31. Oktober, geschlossen. Am Mittwoch, dem 1. November, können wieder die Dauerausstellungen zur Wolfsburger Schloss- und Stadtgeschichte sowie zum Leben und Werk des Dichters, Germanisten und singenden Freiheitskämpfers Hoffmann von Fallersleben besucht werden. Auch ist dann die derzeitige Sonderausstellung „Hoffmann und die Brüder Grimm. Freundschaft in bewegten Zeiten“ im Schloss Fallersleben zu besichtigen.


Pressemitteilung vom 24.10.2017 

Deutsche Naturgedichte im Hoffmann-Museum

Literarisch-musikalische Zeitreise mit Burkhard Engel

Dr. Burkhard Engel_Cantaton-Theater © Cantaton-TheaterZu einem literarisch-musikalischen Abend lädt am Mittwoch, 1. November, 19.30 Uhr das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum in den Gewölbekeller von Schloss Fallersleben ein. Burkhard Engel vom Cantaton Theater ist nach längerer Pause wieder einmal zu Gast. Sein gleichermaßen gedankenvolles wie unterhaltsames Programm trägt den Titel „Über allen Gipfeln ist Ruh“. Der beliebte Interpret begibt sich auf eine Zeitreise durch drei Jahrhunderte der so reichen und vielstimmigen deutschen Naturlyrik:

Goethe, der schon im Programmtitel zitierte Klassiker, der auch ein großer Naturdichter war, kommt dabei ebenso zu Wort wie Eichendorff, der vollkommene Dichter poetischer Landschaften, wie Heine, der romantische Stimmungsbilder erschafft und sie am Ende ironisch bricht, oder auch der düstere, expressive Trakl oder Rilke, der uns mit seiner Sprache verzaubert. Es ist eine Reise, auf der zu sehen ist, wie sich die literarische Betrachtung der Natur allmählich aus der Bindung an die Religion löst, wie sie in der Zeit der Romantik einen literarischen Höhepunkt erlebt und wie sie in der Folge die zunehmende Entfremdung des Menschen von der Natur reflektiert.

Für Hoffmann von Fallersleben war die Natur vor allem eine Quelle der Lebensfreude und Hoffnung. Seine Kinderlieder wie auch seine tausendfach vertonte Naturlyrik erzählen vielfach noch heute von seiner großen Liebe zur grünen und zwitschernden Umwelt und von der Hoffnung auf den – durchaus auch politisch gemeinten - Frühling. Burkhard Engels Auswahl aus der vielfältigen Welt der deutschen Naturgedichte weitet diesen sehr oft heiteren und optimistischen Naturblick Hoffmanns. So erzählt er in seinem Programm nicht nur von der Faszination der Menschen für Wälder und Blüten, sondern auch von der für die bedrohliche Dämmerung, die verzauberte Nacht, die lockenden Berge und die überwältigende Größe, eben von der Schönheit aber auch von den Schrecken der Natur.

Da das Platzangebot im Schloss Fallersleben begrenzt ist, empfiehlt das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum eine Reservierung unter Tel.: 05362/52623. Eintrittskarten zu 6 Euro, für Schüler und Studenten etc., ermäßigt 4 Euro, sind außerdem auch an der Abendkasse (30 Minuten vor der Veranstaltung) erhältlich.


Pressemitteilung vom 21.09.2017:

Wolfsburg vorgestellt von Klaus Fuchs

Ehemaliger VfL-Geschäftsführer spricht im Stadtmuseum über „sein“ Wolfsburg

Am Dienstag, 26. September, findet ab 19 Uhr im Stadtmuseum in den Remisen am Schloss Wolfsburg die zweite Ausgabe der neuen Veranstaltungsreihe „Wolfsburg vorgestellt von…“ statt. In diesem Programm sind Wolfsburgerinnen und Wolfsburger eingeladen, ein Ausstellungsstück, ihr Lieblingsobjekt, aus der schloss- und stadtgeschichtlichen Sammlung des Museums näher vorzustellen.  Zu Gast ist dieses Mal Klaus Fuchs. Der ehemalige Geschäftsführer des VfL Wolfsburg wird am Beispiel einer Fronthaube vom VW Käfer und von Fan-Artikeln aus frühen Bundesliga-Spielzeiten des VfL über seine Erfahrungen in Wolfsburg, seine Sicht auf die Entwicklung unserer Stadt und den hiesigen Fußball sprechen. Thema der Gesprächsrunde mit den Museumsmitarbeitern Nicole Trnka und Arne Steinert werden aber auch Fußball-Lokalderbys sein. Denn noch bis zum 3. Oktober zeigt das Stadtmuseum die Ausstellung „Lokalrivalen für kurze Zeit – VfL und 1. FC Wolfsburg“. Seit 1999 lebt Klaus Fuchs mit seiner Familie in der Volkswagenstadt und prägte als Geschäftsführer des VfL fast ein Jahrzehnt den Wolfsburger Fußball mit. Der Pfälzer gilt als „Vater der Volkswagen Arena“, war er doch für Planung und Bau der modernen Heimspielstätte der „Wölfe“ verantwortlich. Über die vielen Facetten des Fußballs hinaus berichtet Klaus Fuchs dem Museums-Publikum am kommenden Dienstag auch von seinem ersten Auto – natürlich ein VW Käfer – und einer besonderen deutsch-deutschen Wiederbegegnung in Wolfsburg. 

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.


Meldung vom 09.08.2017:

Drucken und Drücken

Offenes Atlier in der Städtischen Galerie

Zum Offenen Atelier „Drucken und Drücken“ lädt die Städtische Galerie, Schloss Wolfsburg, am Sonntag, 20. August von 14 bis 17 Uhr in der Städtischen Galerie Wolfsburg. Interessierte treffen sich im Südflügel. Im Offenen Atelier geht es um die Künstlerin Sabine Müller, Meisterschülerin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Sie präsentiert Drucke, Gemälde und Keramiken in der Gruppenausstellung „Meisterschüler 2017 – UPCOMING EMPIRES“. Da das Drucken von Linolschnitten und das Drücken von Tonmasse so beliebt sind, werden die beiden kreativen Techniken auch dieses Mal wieder angeboten.
An jedem dritten Sonntag im Monat treffen sich alle im Schloss Wolfsburg, die etwas ganz Neues und Unbekanntes entdecken wollen oder Bekanntes wiedersehen möchten. Wechselnde Themen und Materialien werden angeboten, man kann aber auch ganz frei arbeiten.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Altersgruppen.


Meldung vom 30.09.2016:

Die Historischen Museen Wolfsburg öffnen am Tag der Deutschen Einheit und bleiben am kommenden Dienstag geschlossen

Am kommenden Montag, 3. Oktober, laden das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum und das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg zu Besuchen ein. Im Hoffmann-Museum wird an diesem Feiertag zur Deutschen Einheit um 16 Uhr die neue Sonderausstellung „Hoffmanns Welt auf dem Briefumschlag“ eröffnet. Die Museen sind bei freiem Eintritt von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen. Am Dienstag, 4. Oktober, bleiben dann beide Häuser geschlossen. 
Im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum wird der Dichter, Wissenschaftler und singende Freiheitskämpfer Hoffmann von Fallersleben auf wissensreiche und interaktive Weise vorgestellt. Aus Anlass des 175. Jubiläums des „Liedes der Deutschen“ werden aktuell gleich zwei Sonderausstellungen gezeigt: „‚Das Lied der Deutschen‘ - Fallersleber Hoffmann-Gedenktage im Wandel der Zeit“, eine Kooperation des Museums mit der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft, im Obergeschoss des Schlosses Fallersleben. Mit der Eröffnung am 3. Oktober ist bis zum 16. Oktober im Gewölbekeller die Ausstellung „Hoffmanns Welt auf dem Briefumschlag“ des Philatelisten Clubs Wolfsburg und Umgebung e.V. zu sehen. Hier werden Briefmarken, Postkarten und Stempeln rund um Hoffmann von Fallersleben und seine Zeit, Helgoland und Fallersleben präsentiert. 
In den Remisen am Schloss Wolfsburg macht die lebendig gestaltete Dauerausstellung des Stadtmuseums neugierig auf die Geschichte der ganz besonderen Stadt Wolfsburg und ihres Namengebers -  das jahrhundertealte Schloss. Neben der „alten“ Historie fasziniert die Zeitgeschichte der jungen Stadt Wolfsburg. Die historischen und teils schrillen Alltagsgegenstände wie eine Tütenlampe, ein Cocktailsessel oder eine Käfer-Kühlerhaube aus den fünfziger und sechziger Jahren lassen Besucherinnen und Besucher in Erinnerungen schwelgen und Geschichte zum stylischen Erlebnis werden. 


Meldung vom 26.09.2016:

Das Stadtmuseum bleibt am Dienstag, 27. September geschlossen

Das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg informiert, dass das Museum aus innerbetrieblichen Gründen an diesem Dienstag, 27. September, geschlossen bleibt.  Regulär öffnet das Museum dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 18 Uhr und sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt in die Ausstellung über die Wolfsburger Schloss- und Stadtgeschichte sowie in die zahlreich hier stattfindenden Sonderausstellungen ist frei.


Meldung vom 19.09.2016:

Stadtmuseum bleibt geschlossen

Aus innerbetrieblichen Gründen bleibt das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg am Donnerstag, 22. und Freitag, 23. September, sowie am kommenden Dienstag, 27. September, geschlossen.

Regulär öffnet das Museum dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 18 Uhr und sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt in die Ausstellung über die Wolfsburger Schloss- und Stadtgeschichte sowie in die zahlreich hier stattfindenden Sonderausstellungen ist frei.


Meldung vom 21.07.2016:

Einigkeit und Recht und Freiheit

Geschichte der deutschen Nationalhymne- Sommerferienkurs für Kinder von 6 bis 12 Jahren

In diesem August wird das 175. Jubiläum des „Liedes der Deutschen“ von Hoffmann von Fallersleben gefeiert. Aus diesem Anlass veranstaltet das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum vom 1. bis 3. August, täglich von 10 bis 14.30 Uhr einen Kreativworkshop  für Ferienkinder. Die Teilnehmer sollten zwischen 6 und 12 Jahren alt sein. 

Der Kurs findet im Schloss Fallersleben statt, die Teilnahme ist frei. 

Anmeldungen werden erbeten unter Anmeldung unter Telefon: 05362 – 52 623 oder per E-Mail: hoffmann-museum@stadt.wolfsburg.de

Im August vor 175 Jahren schrieb August Heinrich Hoffmann von Fallersleben „Das Lied der Deutschen“ während seines Sommerurlaubs auf der damals britischen Insel Helgoland. Die dritte Strophe dieses Liedes ist heute Deutschlands Nationalhymne. Sie ist aktuell „noch“ in aller Ohren, wurde sie doch gerade bei der Fußball-Europameisterschaft vor den Spielen unserer Elf gespielt.

In diesem Ferienkurs am Ende der Sommerferien begeben sich die Kinder wie Hoffmann auf eine Reise. Sie entdecken seine Zeit, passieren Grenzen, bringen Souvenirs mit, singen Hoffmanns Lieder und schreiben ein Reisetagebuch. In einer großen Bildergeschichte erzählen sie dann, was sie „unterwegs“ erfahren haben über das Leben Hoffmanns von Fallersleben und warum er den Text unserer Nationalhymne schrieb.


Meldung vom 01.07.2016:

Feder, Tinte und Papier

Hoffmann-Museum: Schülerinnen werden zu Papierrestauratorinnen

Das Ratsgymnasium Wolfsburg führt im Rahmen seiner Projektwoche vor den Sommerferien traditionell einen Kurs in den Historischen Museen durch. In diesem Jahr besuchten elf Schülerinnen der sechsten bis zehnten Klassen und ihre Lehrerinnen Christina Dykan Andrés und Christina Klose das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum. Hier erfuhren sie in Theorie und Praxis, wie Hoffmann von Fallersleben im 19. Jahrhundert mit verschiedenen Schreibmaterialien arbeitete.

Der Professor für deutsche Sprache und Literatur forschte in Bibliotheken, um mittelalterliche Handschriften aufzustöbern. Viele ließen sich zusammengeklebt in Buchdeckeln finden. Hoffmann und seine Kollegen lösten sie von den Einbänden, machten mittels chemischer Substanzen die verblichenen Schriften wieder sichtbar, schrieben den Wortlaut ab und veröffentlichten ihre Funde.

Davon erzählt auch die Ausstellung zum Leben und Werk des Dichters, Germanisten und singenden Freiheitskämpfers im Schloss Fallersleben. Nach einem Museumsrundgang lernten Andrea, Carolin, Fabienne, Gina, Josy, Mariana, Olivia, Raquel, Stella und Véronique, wie Hoffmann handwerklich vorging. Das demonstrierte ihnen Papierrestauratorin Viola Meradi. Die Lübeckerin mit Wolfsburg-Heiligendorfer Wurzeln ist seit dreißig Jahren leidenschaftlich gern in ihrem Beruf tätig. 

Welche unterschiedlichen Herausforderungen das Restaurieren der Beschreibstoffe Papyrus, Pergament oder Papier bedeuten, führte sie an einzelnen Proben vor. Diese durften die Jugendlichen nicht nur anfassen, sondern selbst mit typischen Werkzeugen wie Pinzette, Skalpell, Falzbein, speziellen Scheren und Radierern an Originalen aus dem 17. Jahrhundert wirken: Vorsichtig Schmutz entfernen, Verklebungen lösen, Risse beheben und sogar Fehlstellen im Papier ergänzen. 

Dass diese Tätigkeiten Fingerspitzengefühl und sehr viel Geduld beanspruchen, war eine wichtige Erkenntnis für die „Lehrlinge auf Zeit“. So viel Praxis kam gut an: „Voll schön!“, fand Tanja Luise die Projektwoche und insbesondere die zwei Tage mit Viola Meradi. Stella, Marina, Véronique und Olivia freuten sich über die praktischen Übungen. Die Zehntklässlerin Carolin faszinierte, dass sie die verschiedenen Dokumente in die Hand nehmen konnten. 

Der Workshop von Viola Meradi war Bestandteil eines fünftägigen Programms, in dem gleich zu Beginn Papier geschöpft und dieses mit einer Tinktur tintenfest präpariert wurde. Auch probierten sich die Gymnasiastinnen in altdeutschen Handschriften aus. Dabei erwies sich das Schreiben mit der Gänsefeder wie zu Hoffmanns Lebzeiten als schwierig und unerwartet laut. 

Deutlich leichter schrieb es sich mit Stahlfeder und Federhalter. Auch das Drucken wurde praktiziert. So gestalteten die Schülerinnen Grußkarten mit verschiedenen Motiv-Stempeln und Druckvorlagen des bekannten Hoffmann’schen Kinderliedes Alle Vögel sind schon da und der deutschen Nationalhymne. 

Zum Abschluss präsentierten die Teilnehmerinnen ihren Eltern die entstandenen Werke und erklärten anschaulich die einzelnen Arbeitsschritte. Für einige steht bereits jetzt fest, 2017 wieder an der Projektwoche des Ratsgymnasiums im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum teilzunehmen. Dieses schöne Feedback freut sowohl die verantwortlichen Lehrerinnen und das Museumsteam als auch die Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft, die durch eine Förderung den Papierworkshop unterstützte.


Meldungen vom 13.05.2016:

Veranstaltungen über Pfingsten

Pfingstmontag: Tag der Mühlen

Stadtmuseum lädt zu Besichtigungen auf die Kästorfer Bockwindmühle ein

Am Pfingstmontag, 16. Mai, lädt das Stadtmuseum zu Besichtigungen der Schraderschen Bockwindmühle am Pfadfinderweg ein. Traditionell wird an Pfingsten in Deutschland der Mühlentag begangen, um die Öffentlichkeit auf die Geschichte und aktuelle Situation der ältesten Kraftmaschinen der Menschheit aufmerksam zu machen. Die Wolfsburger Bockwindmühle, deren Windmühlenflügel das Kästorfer Ortsteilwappen schmücken, öffnet an diesem Tag gleichfalls ihre Tür. Von 11 bis 17 Uhr gibt Museumsmitarbeiterin Gundula Zahr bei Führungen Einblicke in den spezifischen Mühlenaufbau, den Mahlprozess und das Müllerhandwerk. Um das Leben auf Mühlen und die Müller ranken sich vielerlei Legenden, die in Liedern besungen werden. Beispiele hierfür und die kulturhistorischen Hintergründe präsentiert Karin Thiel bei schönem Wetter in einem Kulturprogramm rund um die Mühle. Überdies können Kinder das Thema Mühle(n) beim Bau von kleinen Modellen sowie bei verschiedenen Spielen kindgerecht erleben. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Die Schradersche Bockwindmühle steht an ihrem Standort zwischen Kästorf und Kreuzheide seit gut 150 Jahren. Ihre Bauweise ermöglichte eine Ausrichtung des Mühlengehäuses in den Wind. Namensgeber ist ihr letzter Müller Gustav Schrader. Er betrieb hier sein Handwerk von 1929 bis 1969. Seither ist die Stadt Wolfsburg Mühlenbesitzerin. Das Stadtmuseum lädt insbesondere am Deutschen Mühlentag zu Besuchen dieses technischen Denkmals ein. Weiterhin sind Sonderbesichtigungen beim Stadtmuseum anzufragen unter Telefon: 05361-2810 40 oder per E-Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de.
Eintritt: Frei

Ein Ausflug in die Vergangenheit des Wolfsburger Raumes:

Wiedereröffnung der Landwirtschaftsabteilung des Stadtmuseums

Für alle historisch und an der Entwicklung der Landwirtschaft im Wolfsburger Raum interessierten Besucher des Stadtmuseums gibt es ab diesem Wochenende wieder die Gelegenheit, die restaurierte historische Brauscheune in der Schloßstraße in Alt-Wolfsburg zu besuchen. In diesem großen Steinbau des ehemaligen Gutsbetriebes aus dem Jahr 1750 erzählen auf 600 qm Schaufläche landwirtschaftliche Geräte und Maschinen vom Wandel der Landtechnik vor allem im 20. Jahrhundert. Die Sammlung reicht vom einfachen Pflug, über Fuhrwerke, Ernte- und Weiterverarbeitungsmaschinen bis hin zu Traktoren und Kutschen. Historische Fotografien und Texte verdeutlichen den Wandel in der Erzeugung unserer Lebensmittel und anderer ländlicher Produkte, geben aber auch Hinweise auf den wirtschaftlichen Strukturwandel von der agrarisch strukturierten ländlichen Region zur industriell geprägten Großstadt. Die zumeist von Wolfsburger Höfen stammenden Exponate geben damit Einblicke in die Vorgeschichte der Stadt Wolfsburg und ergänzen so die stadtgeschichtliche Dauerausstellung in den Schlossremisen. Zu besuchen ist das nur in der wärmeren Saison geöffnete Landwirtschaftsmuseum ab Samstag, 14. Mai; immer an den Wochenenden, und zwar samstags von 13-18 Uhr, sonntags von 11-18 Uhr. An den Pfingsttagen ist das Museum zusätzlich auch am Pfingstmontag von 11-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Es ist bereits Tradition, dass das Museum gemeinsam mit der Tanz- und Trachtengruppe „De Steinbekers“ mehrere landwirtschaftliche Aktionstage mit handwerklichen Vorführungen, Tanz und plattdeutschen Spielszenen an der Brauscheune durchführt. Beim ersten Aktionstag in diesem Jahr am Sonntag, dem 5. Juni, von 11 bis 13 Uhr lautet das Motto „Holzarbeiten, Muskelkraft versus Strom“.  



Meldung vom 08.04.2016:

Die 3. Strophe

10 KW - Eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Nationalhymne

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum zeigt anlässlich des 175. Jahrestages des „Lied der Deutschen“ ab Freitag, 8. April die Ausstellung „Die 3. Strophe, 10 KW - Eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Nationalhymne“. Am 26. August 2016 jährt sich zum 175. Mal eine Dichtung, die in der deutschen Geschichte und für die Gegenwart eine besondere Bedeutung hat: „Das Lied der Deutschen“, 1841 als politisches Sehnsuchts- und Kampflied auf der Insel Helgoland von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben geschrieben, wurde 1922 deutsche Nationalhymne. Dessen dritte Strophe, die mit „Einigkeit und Recht und Freiheit“ beginnt, wurde 1991 vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker zur Hymne des wieder vereinigten Deutschlands deklariert.
Die Veranstaltungsreihe des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums anlässlich dieses Jubiläums beginnt bewusst mit einer Kunstausstellung ganz besonderer Art. Schon einmal verführte ein Wolfsburger Museum - 2011 war es das Stadtmuseum mit seiner Dauerausstellung – die zehn der Stadt verbundenen Künstler der Gruppe „10 KW – 10 Künstler Wolfsburgs“ (Marek Benczewski, Eimo Cremer, Ingrid Cremer, Renate Gallasch, Yoko Haneda, Irene Heimsch, Paul Kaminski, Rosi Marx und Doris Weiß), sich mit ihrem sehr gegenwärtigen Blick konzentriert mit geschichtlichen Themen auseinanderzusetzen. Der große Erfolg dieser ersten inspirierenden Begegnung und die schnell erkennbare, mit dem diesjährigen Jubiläum und der politischen Dichtung Hoffmanns verbundene Aktualität des Themas begeisterten die Künstlerinnen und Künstler sofort für die Ausstellungsidee. Die größtenteils neu entstandenen Arbeiten und Texte sind Zeugnisse einer intensiven Auseinandersetzung mit Hoffmann von Fallersleben und seinem „Lied der Deutschen“ und eröffnen das Nachdenken zur Bedeutung der Nation und der Hymne in unserer Zeit.
Die aktuelle politische Situation in Europa und in der globalisierten Welt erschüttert die Künstler und zeigt, wie unerlässlich es ist, dass sie noch heute die Werte der Liedzeile „Einigkeit und Recht und Freiheit“ leben.
10 KW – 10 Künstler Wolfsburg sind ein lockerer Zusammenschluss von Künstlerinnen und Künstlern, die in Wolfsburg leben oder gelebt haben sowie teilweise mit ihren Ateliers in der Stadt verortet sind. Zusammen haben die „10 KW“ bereits verschiedene Gruppenausstellungen durchgeführt. Seit über zehn Jahren engagiert sich die Gruppe auch sozial: Mit einem jährlichen Kunstkalender unterstützen die Künstlerinnen und Künstler den Förderverein „ready4work e.V.“ und damit die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze.

Die Ausstellung wird bis zum 3. Juli  im  Hoffmann-von Fallersleben-Museum, Schloss Fallersleben, Schloßplatz 6, 38442 Wolfsburg gezeigt, Tel.: 05362 52623, www.wolfsburg.de/hoffmann-museum, Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr, Samstag: 13 bis 17 Uhr, Sonntag/Feiertag: 11 bis 17 Uhr, montags, 1. und 17. Mai geschlossen. Eintritt frei!

10 KW – 10 Künstler Wolfsburgs stellen im Hoffmann-Museum aus: Eimo Cremer, Ingrid Cremer, Rosi Marx, Doris Weiß, Paul Kaminski, Renate Gallasch, Yoko Haneda, Irene Heimsch, Marek Benczewski, v.l.n.r. (Foto: HvFM/Meike Netzbandt) © 10 KW – 10 Künstler Wolfsburgs stellen im Hoffmann-Museum aus: Eimo Cremer, Ingrid Cremer, Rosi Marx, Doris Weiß, Paul Kaminski, Renate Gallasch, Yoko Haneda, Irene Heimsch, Marek Benczewski, v.l.n.r. (HvFM/Meike Netzbandt)  “Schaffen wir das?“ -  Installation von Ingrid und Eimo Cremer (Foto: HvFM/Meike Netzbandt) © “Schaffen wir das?“ - Installation von Ingrid und Eimo Cremer (HvFM/Meike Netzbandt)  „Der lange Weg zur Einheit“, 2016, Paul Kaminski (Foto: HvFM/Meike Netzbandt) © „Der lange Weg zur Einheit“, 2016, Paul Kaminski (HvFM/Meike Netzbandt)  Collage, ohne Titel, 2016, Rosi Marx(Foto: HvFM/Meike Netzbandt) © Collage, ohne Titel, 2016, Rosi Marx(HvFM/Meike Netzbandt)


Meldung vom 22.03.2016:

Einblicke: Kurzfilm zu den historischen Museen

Die Stadt Wolfsburg ist Trägerin von drei Museen: Das sind die Historischen Museen mit dem Stadtmuseum und dem Hoffmann-von-Fallersleben-Museum sowie die Städtische Galerie. 

In diesem Video stellen sich die drei Einrichtungen vor.

Zum Anschauen des Videos bei Youtube klicken Sie bitte hier (öffnet sich in einem neuen Fenster)


Meldung vom 21.03.2016:

Öffnungszeiten des Stadtmuseums zu Ostern Dauerausstellung lädt zu Besuch ein

Das Stadtmuseum lädt an allen Osterfeiertagen zu einem Besuch bei freiem Eintritt ein. In den Remisen am Schloss Wolfsburg macht die Dauerausstellung neugierig auf die Geschichte der Stadt Wolfsburg und ihres Namengebers -  das jahrhundertealte Schloss.

Die Öffnungszeiten des Stadtmuseums rund um die Feiertage:

  • Freitag, 25. März (Karfreitag): geöffnet 11-18 Uhr
  • Sonnabend, 26. März (Ostersonnabend): geöffnet 13-18 Uhr
  • Sonntag, 27. März (Ostersonntag): geöffnet 11-18 Uhr
  • Montag, 28. März (Ostermontag): geöffnet 11-18 Uhr
  • Dienstag, 29. März: geschlossen 

Neben der „alten“ Historie fasziniert die Zeitgeschichte der jungen Stadt Wolfsburg. Die historischen Alltagsgegenständen wie eine Tütenlampe, ein Cocktailsessel oder eine Käfer-Kühlerhaube aus den fünfziger und sechziger Jahren lassen Besucherinnen und Besucher in Erinnerungen schwelgen und Geschichte zum stylischen Erlebnis werden.

In den Parkanlagen am Schloss können die Besucherinnen und Besucher den Frühling bei einem Osterspaziergang genießen.


Meldung vom 21.03.2016

Öffnungszeiten der Städtischen Galerie zu Ostern

Ausstellungen können auch an den Feiertagen besucht werden

Die Städtische Galerie Wolfsburg ist auch an den Osterfeiertagen geöffnet. Die Gäste können die aktuellen Ausstellungen bei freiem Eintritt zu folgenden Öffnungszeiten besuchen:

  • Karfreitag, 25. März von 11 bis 18 Uhr,

  • Samstag, 26. März von 13 bis 18 Uhr,

  • Ostersonntag, 27. März von 11 bis 18 Uhr,

  • Ostermontag, 28. März von 11 bis 18 Uhr,

  • Dienstag, 29. März geschlossen.

In der gerade eröffneten Jahresausstellung „Große und Kleine - Pistazie / Malve / Koralle“ zeigt der 1966 in Erfurt geborenen Kai Schiemenz in seiner ersten musealen Einzelausstellung eine für die Ausstellungsräume entworfene Gesamtinstallation. Außerdem läuft im Westflügel noch die Bestandsausstellung „Fürs All genug“ - Werke aus der Sammlung im Dialog mit Wandmalereien von Roland Schappert“. Dabei stehen die Architektur des Baudenkmals norddeutscher Renaissance und moderne Kunst in einem Dialog, der sich auch außerhalb der dicken Mauern bis auf den Landschafts- und Skulpturenpark ausdehnt. Dort können beispielsweise bei einem Rundgang die großformatigen Skulpturen von Thomas Kiesewetter oder das Labyrinth von Bernhard Martin aufgespürt werden.
Und in dem Ausstellungsraum mit der großen Installation „Die Flamme der Revolution, liegend (in Wolfsburg)“ von Olaf Nicolai gibt es zurzeit die „traps“ von Jenny Michel zu entdecken. Die einerseits sehr zarten und doch raumgreifenden Cut-outs der Künstlerin aus Lage-, Schalt oder Stadtplänen fangen Signale des Raumes auf und verwandeln diese in Sound.


Meldung vom 21.03.2016:

Öffnungszeiten des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums zu Ostern Familiennachmittag am Ostersonntag

Das Team des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums freut sich auf seine Besucherinnen und Besucher, die an Ostern die Dauerausstellung im  Schloss Fallersleben  besichtigen. Das Museum präsentiert im Renaissance-Schloss Fallersleben ein Kaleidoskop an interessanten Facetten des Dichters, Wissenschaftlers, Liedermachers und Privatmannes August Heinrich Hoffmann von Fallersleben.  

Es kann zu folgenden geänderten Öffnungszeiten bei freiem Eintritt besucht werden: Freitag, 25. März (Karfreitag): geöffnet 11-17 Uhr Sonnabend, 26. März (Ostersonnabend): geöffnet 13-17 Uhr Sonntag, 27. März (Ostersonntag) : geöffnet 11-17 Uhr Montag, 28. März (Ostermontag) : geöffnet 11-17 Uhr Dienstag, 29. April : geschlossen Noch bis Ostermontag ist im Hoffmann-Museum das „Deutschland-Ei“ der Wolfsburgerin Regina Hoppe zu sehen. Mit Acryl- und Ölfarbe malte die Künstlerin auf einer Seite des Straußeneis ein Porträt Hoffmanns und hielt auf der anderen Seite einzelne biografische Stationen fest. Eine Besonderheit ist die mittels einer Kurbel ausrollbare Textfahne mit Auszügen aus dem „Lied der Deutschen“. Dieses schrieb Hoffmann im August vor 175 Jahren. 1991 deklarierte es der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker zur Nationalhymne des wiedervereinigten Deutschlands. Mit ihrem „Deutschland-Ei“ würdigt Regina Hoppe die Deutsche Einheit und den Dichter unserer Nationalhymne, der dritten Strophe des „Liedes der Deutschen“. Ganz im österlichen Sinne lädt das Hoffmann-Museum am Ostersonntag, 27. März, um 14.30 Uhr zu einem Familiennachmittag ein. Museumsmitarbeiterin Gundula Zahr begibt sich auf einen Osterspaziergang durch die Museumsräume. Anschließend entstehen wie zu Hoffmanns Zeiten Scherenschnitte mit österlichen Motiven und österlicher Fensterschmuck.


Meldung vom 16.03.2016

Offenes Atelier in der Städtischen Galerie 

Im Mittelpunkt steht am 20. März Ausstellung von Kai Schiemenz

Die Städtische Galerie Wolfsburg lädt wieder zum  Offenen Atelier ein. Am Sonntag, 20. März, dreht sich unter dem Motto „Spiel mit Licht und Schatten" von 14 bis 17 Uhr alles um die soeben eröffnete Ausstellung von Kai Schiemenz. Dabei stehen seine Skulpturen aus Glas im Mittelpunkt, denn das Thema wird die Transparenz und Spiel mit Licht in Kristallen sein. 

Die Kunstvermittlerin Elke Schulz wird dazu Beispiele aus ihrer Mineraliensammlung mitbringen, die als Anregung für Aquarelle dienen, denn nach dem Gespräch in der Ausstellung können diese Ideen in der Bürgerwerkstatt umgesetzt werden.

Der 1966 in Erfurt geborene Kai Schiemenz hat mit der Ausstellung „Große und Kleine – Pistazie / Malve / Koralle“ raumgreifende Installationen geschaffen die Fragen zu Architektur, Raum und moderner Kunst miteinander verknüpfen. In den begehbaren Ausstellungssituationen des Künstlers werden die Betrachtenden selbst zu einem Teil der erschaffenen Skulpturenlandschaft. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei und alle Altersgruppen sind willkommen.