Neuigkeiten aus dem Bereich Kultur

Rund um das Thema Kultur in Wolfsburg

Pressemitteilung vom 22.06.2020

Mit Wolle Wolfsburg im Radio

Gemeinsames Singen in Corona-Zeiten - "Kita Singt 2020" geht neue Wege

Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr alles verändert. Aber den Elementarlehrkräften der Musikschule ist das Projekt Kita Singt ein echtes Herzensanliegen. Sie möchten daher ein Zeichen setzen, dass gemeinsames Singen und Musizieren auch in Corona-Zeiten wichtig und verbindend ist. Das Gemeinschaftserlebnis spielt dabei eine große Rolle und die Musikschule der Stadt Wolfsburg freut sich daher sehr, dass Radio Okerwelle als Partner gewonnen werden konnte.

Am Sonntag, 28.06. zwischen 11:00 und 11:15 Uhr wird eines der Lieblingslieder der Kinder, "Wolle Wolfsburg" von Radio Okerwelle in der Sendung "Frühstückswelle" mit Andreas Last gespielt, damit alle Kinder, Erzieher*innen, Eltern und Freund*innen des Projektes gemeinsam – aber jeder an seinem Ort – singen können. Diese gemeinsame Sing-Aktion wird musikschulseitig mit motivierenden Videos der Lehrkräfte und Unterstützer*innen auf Instagram angekündigt.
In vorausgehenden Sendungen von Radio Okerwelle wird auf diesen besonderen Moment am 28.06. hingewiesen. Die beteiligten Kinder von Kita Singt werden über ihre Einrichtungen ebenso wie die breite Öffentlichkeit auf diese besondere Gelegenheit des gemeinsamen Musizierens und Singens hingewiesen. Da schon viele "Generationen" von Kindern das Lied kennen, werden die kooperierenden Kitas der Musikschule den Aufruf zur Teilnahme an diesem Projekt auch an die ehemaligen Kita-Singt-Kinder weitergeben.

Alle Mitwirkenden werden dazu aufgerufen, ein Foto ihres persönlichen Kita-Singt-Auftrittes unter dem Hashtag #kitasingt2020 zu posten. Es ist auch möglich ein max. 1-minütiges Video oder ein Foto an musikschule@stadt.wolfsburg.de zu mailen.

Eine Auswahl von Bildern und Videos wird die Bedeutung und emotionale Wirkung von Kita singt  für die Musikschule, aber auch für die teilnehmenden Kinder und Erzieher*innen dokumentieren. Auf der Instagramseite und dem Youtube-Kanal der Musikschule der Stadt Wolfsburg wird diese Zusammenstellung veröffentlicht.
Dieses Video wird die Bedeutung und emotionale Wirkung von Kita singt  für die Musikschule, aber auch für die teilnehmenden Kinder und Erzieher*innen dokumentieren und auf der Instagramseite und dem Youtube-Kanal der Musikschule und der Stadt Wolfsburg veröffentlicht.

Kita Singt ist ein Projekt der Musikschule der Stadt Wolfsburg in Zusammenarbeit mit fast 30 Wolfsburger Kindertagesstätten und 530 teilnehmenden Vorschulkindern. Neben den Auftritten auf der Musikschulwoche und der Generalprobe, auf der die Kinder von der Kita-Singt-Band begleitet wären, wäre auch in diesem Jahr wieder Höhepunkt des Projektes der alljährliche Auftritt auf der Internationalen Sommerbühne im Wolfsburger Schloss gewesen. Für Kinder, Erzieher*innen, Eltern und nicht zuletzt die beteiligten Lehrkräfte der Musikschule ist dieser Auftritt jedes Jahr ein stimmungsvolles Erlebnis. Auch hätte 2020 Kita Singt das 10-jährige Jubiläum gefeiert, nicht nur deshalb vermissen Kinder wie Erzieher*innen ihr Projekt sehr.

Nähere Infos unter: musikschule@stadt.wolfsburg.de


Pressemitteilung vom 18.06.2020

Erlebtes hat uns wirklich bereichert

Tom Hartmann und Luca Schröder berichten über ihr FSJ Kultur 

Vor einem Jahr befanden sich Tom Hartmann aus Tiddische und Luca Schröder aus Dollbergen mitten im Abitur. Danach, am 1. September 2019 begann für sie das FSJ Kultur (Freiwilliges Soziales Jahr) in Wolfsburg, für sie in der Wolfsburger Figurentheater Compagnie und für ihn in den Städtischen Museen im M2K. Das "Überbrückungsjahr" sollte beiden zur beruflichen Orientierung dienen, denn im Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur arbeiten junge Leute im Alter von 16 bis 26 Jahre ein Jahr in einer kulturell verorteten Einsatzstelle.

Luca wurde durch Erzählungen von Freunden neugierig auf das FSJ Kultur. Tom bewarb sich im Stadtmuseum im M2K und im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, weil Geschichte in der Schule sein Lieblingsfach war. Er hoffte, hier sein theoretisches Wissen mit der Praxis um das Sammeln, Erforschen und Ausstellen historischer Objekte verbinden zu können. Und hat sich das realisiert? Die Antwort des 19-Jährigen ist ein klares Ja. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Vermittlung in Workshops für Schüler zu Wolfsburgs Geschichte im Mittelalter oder das Wirken Hoffmanns von Fallersleben im 19. Jahrhundert, Museumsführungen, ein eigens entwickelter Podcast zum Grundgesetz und seinem konstitutionellen Vorläufer aus der Revolutionszeit 1948/49, ein Vortrag zur Erinnerungskultur sowie zwei Präsentationen im Kulturschaufenster der Kulturinfo. Das FSJ Kultur bestärkte ihn in seinem Interesse und in seiner Studienwahl, die – na klar – auf Geschichte fiel. Luca liebt Kreativität und deshalb suchte sie nach einer FSJ-Stelle, in der sie sich kreativ entfalten kann. In der Wolfsburger Figurentheater Compagnie, mit Andrea Haupt und Brigitte van Lindt an ihrer Seite fühlt sie sich genau richtig. Beim Entwerfen von Texten und Plakaten oder beim Reparieren von Requisiten ist die junge Frau in ihrem Element. Auch ihren Studienwunsch prägte das FSJ Kultur, für das Bewerbungsverfahren für das Fach "Visuelle Kommunikation" an der Hochschule Hannover gilt es, Daumen zu drücken.

Für Luca und Tom bedeutet das FSJ Kultur ein besonderes Jahr, der Conona-bedingte "Lockdown" lässt es zusätzlich unvergessen werden. Doch langweilig wurde den zwei auch in dieser Phase nicht. Beide arbeiteten im Homeoffice an ihren jeweiligen Projekten: Das FSJ Kultur sieht vor, dass die Freiwilligen neben ihrem Alltag in den Einsatzstellen auch ein eigenes Vorhaben entwickeln und durchführen. So gestaltet Luca ein "Figurentheater-Malbuch" mit den Charakteren aus den verschiedenen Stücken zum Ausmalen und ein paar kleinen Rätseln. Es wird zum 30. Jubiläum der bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebten Bühne in der Bollmohr-Scheune erscheinen. Tom wiederum überlegte sich ein Forschungsprojekt. Im Gerichtsbuch der Wolfsburger Schlossherren von Bartensleben aus dem 18. Jahrhundert, das die Dauerausstellung in den Remisen zeigt, fand er Namen von Vorfahren einiger Nachbarn aus seinem Heimatdorf. Der Nachwuchshistoriker wollte mehr erfahren über die Vergangenheit der Menschen und deren Leben in unserer Region. Er studierte in Büchern und anderen Quellen, las Karten und baute ein Modell eines für den Vorsfelder Werder typischen Rundlingsdorfes. Die Museumsbesucher*innen können die Erkenntnisse in einer Broschüre nachlesen und für Schüler*innen werden diese in einem Themenrundgang präsentiert. Luca blickt dankbar auf die Erfahrung FSJ Kultur und ist sich sicher, dass sie in dieser Zeit viel gelernt hat und auch über sich selbst hinausgewachsen ist. Die Corona-Pandemie bildet zwar eine Zäsur, die der 19-Jährigen jedoch zugleich neue Perspektiven eröffnet: "Ein Theater, das nicht mehr spielen kann, trifft die Krise natürlich mit voller Wucht, wobei ich bei diesem Aspekt gelernt habe, in einer solchen Situation als Team zusammenzuwachsen. Durch Corona hat sich mein FSJ Kultur um 180 Grad gedreht und ich lerne jetzt ganz andere Arbeiten kennen."

Ein ebenso positives Fazit zieht Tom Hartmann: "Das FSJ Kultur hat mich wirklich bereichert. Ich kann jedem dieses FSJ Kultur nur wärmstens ans Herz legen. Mich hat der Freiwilligendienst unglaublich voran gebracht." Wie sehr er sich mit dem Stadtmuseum und dem Hoffmann-Museum im M2K identifiziert, ist seinen Worten zu entnehmen, wenn er über die vergangenen drei Monate spricht: "Die Corona Krise hat zudem gezeigt, dass sich auch Museen in kürzester Zeit anpassen können. Nur weil wir "alte" Dinge vermitteln, heißt das nicht, dass wir nicht schnell und aktuell reagieren können. Unsere Facebook-Seite wurde ausgefüllt wie nie und das stieß auf sehr große, positive Resonanz." Auf dem neuen digitalen Weg begleitet Tom Hartmann die Städtischen Museen im M2K mit Beiträgen, einem Geschichts-Podcast und demnächst mit einer Vorstellung seiner Lieblings-Ausstellungsstücke.

Übrigens, die Einsatzstellen sind genauso bereichert durch das FSJ Kultur, durch die Zusammenarbeit mit Luca Schröder sowie Tom Hartmann. Brigitte van Lindt, eine der Leiterinnen der Wolfsburger Figurentheater Compagnie, und Museumsmitarbeiterin Nicole Trnka sind sich einig: "Wir freuen uns, jungen Menschen im FSJ Kultur Einblicke in die Realität der Arbeitswelt geben und sie mit unserer Leidenschaft für Geschichte, Kunst und Theater, das Puppenspiel und für kulturelle und politische Bildung begeistern zu können. Umgekehrt erhalten wir gerade von Luca und Tom mindestens genauso viel zurück: einen frischen und kritischen Blick auf unsere Arbeit, neue Ideen und Mut zum Ausprobieren, Freude am Machen und immer ein heiteres oder auch mal aufmunterndes Lachen. Also, wir sind Fans des FSJ Kultur!"


Pressemitteilung vom 12.06.2020

Wie digital bist du? – Stadt Wolfsburg beteiligt sich an bundesweitem Digitaltag

Zum ersten bundesweiten Digitaltag am 19. Juni 2020 finden unter dem Hashtag #digitalmiteinander in ganz Deutschland Aktionen zur Förderung der digitalen Teilhabe statt. Die Stadt Wolfsburg nimmt im Rahmen der Initiative #WolfsburgDigital am Aktionstag teil und bietet ein interaktives Online-Angebot.
"Es freut mich, dass der Bund den Digitaltag ins Leben gerufen hat, um den Bürgerinnen und Bürgern die digitalen Möglichkeiten näher zu bringen und vor allem erlebbar zu machen", so Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft und Digitales der Stadt. "In Wolfsburg haben wir als Smart City bereits 2018 gemeinsamen mit Partnern wie der Wolfsburg AG, den Stadtwerken und vielen mehr erfolgreich unseren eigenen "DigiDay" durchgeführt. Dieser Tag hat gezeigt, dass in unserer Stadt ein großes Interesse am Thema Digitalisierung vorhanden ist. Und zwar in allen Altersklassen. Darauf müssen wir mit dem bundesweiten Digitaltag aufbauen und die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger noch mehr für digitale Themen sensibilisieren."

Wie digital bist du? – Unter diesem Motto greift das Wolfsburger Angebot das Ziel der Förderung der digitalen Teilhabe auf. Der Europäische Referenzrahmen für digitale Kompetenzen – kurz DigComp – gibt Antworten darauf, was es bedeutet, digital kompetent zu sein und macht Kenntnisse und Fähigkeiten vergleichbar. Auf Initiative des Wolfsburger Bildungsbüros wird am Digitaltag ein darauf basierender Online-Selbsttest angeboten, bei dem die Teilnehmenden ihre persönlichen digitalen Kompetenzen ermitteln können. Die Ergebnisse des Tests helfen dabei, sich besser in der digitalen Welt einzuordnen, sich neue Lernziele zu setzen und sich dementsprechend weiterzubilden. Zudem finden noch viele weitere Aktionen am Digitaltag statt. Unter anderem bietet der Schiller40-Coworking-Space eine Smartphone-Sprechstunde und einen virtuellen Rundgang durch die neueröffneten Räumlichkeiten in der Markthalle, die Stadtbibliothek und die Stadtwerke beteiligen sich mit spannenden Angeboten und auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs wird am Digitaltag teilnehmen – er stellt sich den Fragen aus dem Kinder- und Jugendbüro zum Thema Digitalisierung.

Der bundesweite Digitaltag wird von der Initiative "Digital für alle", einem Bündnis von mehr als 25 Organisationen getragen. Erklärtes Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Der Aktionstag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Online-Formaten erklären, erlebbar machen und Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen. "Wir erleben aktuell wie nie zuvor, wie wesentlich das Thema Digitalisierung an den Schulen, in den Unternehmen, in der Verwaltung aber auch für jeden Einzelnen ist. Deshalb ist es gut, dass wir mit #WolfsburgDigital ein Dach für die unterschiedlichen Digitalisierungsvorhaben in unserer Stadt etabliert haben, unter dem wir die wichtigsten Themen gemeinsam vorantreiben", sagt Dr. Frank Fabian, Kernteam-Sprecher der gemeinsamen Initiative #WolfsburgDigital von Stadt Wolfsburg und Volkswagen.

Der Digitaltag findet am Freitag, 19. Juni statt. Das Angebot steht ganztätig zur Verfügung, nur die Smartphone-Sprechstunde findet begrenzt zwischen 10:00 und 12:00 Uhr statt. Kostenlos teilgenommen werden kann auf der Website www.wolfsburgdigital.org. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Digitaltag und zur Initiative #WolfsburgDigital.


Pressemitteilung vom 04.06.2020

Kleine Filmemacher*innen weiter in Aktion 

Jetzt noch mitmachen: Einreichungsfrist für Trickfilmfestival 2020 verlängert

Das Trickfilmfestival 2020 wurde im Bildungshaus gemeinsam von VHS, Stadtbibliothek und Medienzentrum ins Leben gerufen und soll am 26. September in der Stadtbibliothek stattfinden. Die Einreichungsfrist für Filme wurde nun bis zum 20.08.2020 verlängert.

Bereits seit vergangenem Jahr können in den Wettbewerbs-Kategorien "Kita", "Grundschule" und "Quali-Team" (für Erzieher*innen, Lehrer*innen, Auszubildende, Fachschüler*innen und Studierende) Trickfilme mit einfachen Mitteln eigenhändig produziert und für das Festival eingereicht werden. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Einrichtungsschließungen wurde das Angebot Anfang April um die vierte Kategorie "Family & Friends" erweitert. Seitdem können auch Wolfsburger Familien in den eigenen vier Wänden zu Nachwuchs-Filmemacher*innen werden und mit ihren entstandenen Werken am Wettbewerb teilnehmen. Die verlängerte Einreichungsfrist gilt für alle vier Kategorien. Die schönsten Filme werden dann im Rahmen des Festivals mit dem "Goldenen Wolf" prämiert. Verleihen wird die Trophäe durch die Jury um Schirmherrn Juri Tetzlaff, bekannt aus dem KIKA.

Wer jetzt direkt loslegen möchte, braucht nicht viel mehr als etwas Kreativität und ein Tablet, auf dem die Trickfilm-App "Stop Motion Studio" installiert wird. Unter https://www.vhs-wolfsburg.de/projekte/trickfilmfestival-2020 ist eine Anleitung für alle Film-Neulinge abrufbar.


Pressemitteilung vom 25.05.20202

Wiedereröffnung des Coworking Space Schiller40 in der Markthalle

Ab dem 1. Juni 2020 wird das Schiller40 in der Markthalle wieder öffnen. Bereits im März 2020 bezog der CoworkingSpace seine neuen Räumlichkeiten in der "Markthalle - Raum für digitale Idee". Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus konnte die Eröffnung nicht wie geplant stattfinden. Durch die weitere Lockerung der Maßnahmen kann dies nun nachgeholt werden.

"Wir freuen uns sehr, dass das Schiller40 wieder seine Türen öffnet und damit neue Formen des Arbeitens in Wolfsburg zur Verfügung gestellt werden können", sagt Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann.

Unter Einhaltung strikter Hygienebestimmungen und Mindestabstände können die Arbeitsplätze wieder angemietet werden. Vorerst stehen fünf Tagesplätze sowie zehn Dauerarbeitsplätze zur Verfügung. Darüber hinaus ist der neue Meeting- und Videokonferenzraum mit einer Maximalbelegung von sechs Personen ebenfalls zur Nutzung freigegeben. Die neu eingerichteten Broadcast- und VR-/AR-Studios sind ebenfalls nutzbar. Eine vorherige Absprache ist erforderlich. Die beliebten und stark nachgefragten Formate "Smartphoneschule" und "RepairCafé" finden aufgrund der aktuell geltenden Bestimmungen derzeit nicht statt.
Für konkrete Anfragen erreichen Sie die Kolleginnen und Kollegen telefonisch unter 05361-890 2952 oder per E-Mail unter coworking@stadt.wolfsburg.de.
 
Über das Schiller40

Das Schiller40, der Coworking Space der Stadt Wolfsburg, ist seit 2012 die digitale Keimzelle der Kultur- und Kreativwirtschaft. Als erster kommunaler Coworking Space in Deutschland wurde Pionierarbeit geleistet, um der Kultur- und Kreativszene in Wolfsburg eine Anlaufstelle zu geben, digitale sowie innovative Formate und Konzepte zu erproben und die Bürgerinnen und Bürger Wolfsburgs mit der Digitalisierung in Kontakt zu bringen. Als Think Tank für Innovation und neue Formen der Arbeit dient es der gesamten Stadtverwaltung, ebenso wie der Wirtschaft in Wolfsburg.


Pressemitteilung vom 26.05.2020

Fotografischer Spaziergang durch die Stadt 

Von bekannten Sehenswürdigkeiten bis zu unbekannten Ecken

Zu einem fotografischen Spaziergang durch das heutige Wolfsburg lädt der soeben im Wartberg Verlag erschienene Farbbildband mit dem Titel "Wolfsburg" ein. Auf 72 Seiten führt der Autor Jens L. Heinrich den Betrachter durch seine Stadt, streift dabei bekannte Sehenswürdigkeiten und lässt auch unbekanntere Ecken nicht außer Acht. Die großformatigen, aussagekräftigen Farbfotos hat er speziell für diesen Bildband aufgenommen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Jens L. Heinrich stellten jetzt die neue Publikation gemeinsam im Rathaus vor.

Auf der Titelseite des Farbbildbandes ist das Volkswagen Werk mit seinen charakteristischen Schornsteinen zu sehen. Es folgen viele Bilder aus der Innenstadt wie die Porschestraße mit ihren zahlreichen Geschäften, Cafés und Restaurants, der beliebte Wochenmarkt, das prächtige Renaissance Schloss und die beeindruckende weiße Giraffe der Braunschweiger Künstlerin Sina Heffner in der Nähe des Planetariums.

Das Alvar Aalto-Kulturhaus, die spätromanische Wehrkirche St. Annen und der Jachthafen sind bei diesem fotografischen Rundgang ebenso vertreten wie Fotos vom gern besuchten Volkswagen-Bad an den Drei Steinen. Auch Bilder aus der Autostadt wie vom Porsche Pavillon, dem Dufttunnel, dem ZeitHaus und den beiden weithin sichtbaren gläsernen Autotürmen dürfen in einem Bildband über Wolfsburg nicht fehlen.

Stimmungsvoll sind zudem die Aufnahmen von der romantischen Brackstedter Mühle, der Blick über den Detmeroder Teich und die Impressionen von Burg Neuhaus, der stattlichen mittelalterlichen Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert. Schon beim ersten Durchblättern des Bandes bietet sich dem Betrachter so das Bild einer liebenswerten Stadt mit vielen schönen Ecken und Winkeln, die dem Leben in Wolfsburg eine besondere Qualität geben.

Sämtliche Bilder des Buches sind mit Texten versehen, die jeweils ins Englische und Französische übersetzt sind. So eignet sich der Bildband als Geschenk nicht nur für Einheimische und Besucher der Stadt, sondern auch hervorragend als Präsent an alle Wolfsburger in der Ferne und für den Schüleraustausch.

Der Fotograf und Auto Jens-L. Heinrich liebt seine Heimatstadt Wolfsburg und sein Bildarchiv umfasst inzwischen rund 9.000 Fotos. Mehr über ihn und seine Projekte ist unter www.wolfsburgbilder.de zu erfahren.


Pressemitteilung vom 20.05.2020

Kulturelle Förderung: Die Stadt unterstützt erneut innovative digitale Kulturprojekte

Am Mittwoch, den 13. Mai hat der Vergabebeirat erneut getagt, um über Zuschüsse digitaler Kulturprojekte für das Jahr 2020 zu beraten. Bereits im letzten Jahr war die Nachfrage an der von der Stadt neu ins Leben gerufenen Förderung digitaler kultureller Projekte groß und auch in 2020 hat sich daran nichts geändert. Passend im Sinne der Förderung hat diese Sitzung, bedingt durch die aktuell bestehenden Kontaktbeschränkungen, erstmalig digital als Online-Konferenz stattgefunden.

Insgesamt 18 Kulturprojekte wird die Stadt in 2020 finanziell unterstützen, was insbesondere in Zeiten von Covid-19 von besonderer Bedeutung ist. Die geförderten Projekte setzen sich auf kreative Weise mit dem digitalen Wandel auseinander, machen diesen sichtbar und nutzen neue Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung eröffnen.

"Ich freue mich zu sehen, wie kreativ und engagiert die Kulturlandschaft auf die neuen Herausforderungen reagiert. Gerade hier zeigen sich die vielfältigen Möglichkeiten, die die Digitalisierung den Kulturschaffenden bietet", so Kulturdezernent Dennis Weilmann.

Da die Höhe Summe der Anträge auf digitale kulturelle Förderung die zur Verfügung stehenden Mittel übersteigen, konnten nicht alle Projekte gefördert werden.

Neben der Förderung von digitalen kulturellen Projekten wurde in der Beiratssitzung auch über die Förderung kultureller Aktivitäten entschieden. Insgesamt wurden fünf Projekte von insgesamt vier Antragstellern bewilligt. Auch hier sind die Fördermittel voll ausgeschöpft wurden.


Pressemitteilung vom 11.05.2020

Städtische Galerie: Kunstvermittlung online und Mitmach-Aktion zum Internationalen Museumstag am 17. Mai 2020 „Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion“

Wie jedes Jahr im Mai wird auch 2020 wieder der Internationale Museumstag gefeiert, allerdings unter völlig veränderten Umständen. Das Team der Ferienspiele und des Offenen Ateliers haben sich etwas Neues einfallen lassen: Sie bleiben den Gästen verbunden und werden über Facebook und Instagram ihre Ideen fortlaufend kommunizieren. Dazu wird es von den Kunstvermittlerinnen Ina Hengstler, Anna-Maria Meyer und Elke Schulz immer wieder online Mitmach-Aktionen geben. Aktuell ist dies ein Aufruf, gebastelte oder gezeichnete Gesichter von Menschen aus aller Welt zu erstellen und einzuschicken, gemäß dem Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages. Bei einer internationalen Stadt wie Wolfsburg sollte das kein Problem sein. Die Arbeiten werden dann auf den Social Media Kanälen der Städtischen Galerie Wolfsburg veröffentlicht und hoffentlich weltweit geteilt.  
Das Museum ist ein Ort an dem Menschen zusammen kommen, sich treffen, sich austauschen oder gemeinsam kreativ werden können. So ist es auch beim Offenen Atelier der Städtischen Galerie Wolfsburg, das normalerweise allen Interessierten offen steht. Nun ist dieser für alle offene Ort Museum aufgrund der Coronakrise zu einem Ort geworden, wo zunächst auf Distanz und die Einhaltung von Hygieneregeln geachtet werden muss. Abstand halten zu den Kunstwerken war bisher eine wichtige Regel, nun trifft diese Regel auch für Menschen zu. Und so werden Veranstaltungen mit vielen Personen in geschlossenen Räumen auf absehbare Zeit nicht stattfinden können.
 
Einfach mal reinschauen und mitmachen:
www.facebook.com/StaedtischeGalerieWolfsburg
www.instagram.com/staedtischegalerie_wolfsburg


Pressemitteilung vom 07.05.2020

Städtische Galerie Wolfsburg öffnet wieder am 9. Mai 2020

Die Städtische Galerie Wolfsburg freut sich sehr darüber, dass ein Teil der Ausstellungsräume wieder eröffnet werden kann für die Ausstellung "MC-MyChoice" – Persönliche Highlights aus der Sammlung vorgestellt von Susanne Pfleger.  
Neben Kunstwerken der international bekannten Künstlerin Andrea Büttner hat die Direktorin Susanne Pfleger weitere Lieblingswerke von drei Künstlerinnen für diese Präsentation ausgewählt. Melanie Manchot, Dunja Evers, Christiane Baumgartner und Andrea Büttner arbeiten auf unterschiedlichste Weise mit den Medien Fotografie, Video und Grafik.

Alle Künstlerinnen waren bereits in Gruppenausstellungen oder Einzelpräsentationen in der Städtischen Galerie Wolfsburg zu sehen. Es ist das Ziel der Sammlungs- und Ausstellungspolitik, neue, zeitgenössische Positionen aufzuspüren, die größtenteils noch nicht etabliert sind, aber eine künstlerisch eigenständige Bildsprache entwickelt haben. Die Ankäufe erfolgen meist im Jahr des Entstehens und waren für die weitere Laufbahn der Künstlerinnen von Bedeutung. So war beispielsweise Andrea Büttner 2017 für den renommierten Turner-Preis nominiert.

Die Ausstellungsreihe "MC-MyChoice" verfolgt eine andere Herangehensweise als typische Sammlungsausstellungen: Die verschiedensten Personenkreise werden angesprochen und gebeten, ihre ganz persönliche Sicht auf die Sammlung zu erörtern und ihre Lieblingsobjekte zu zeigen. So eröffnen sich in diesen Zusammenstellungen ganz neue, persönliche und spannende Perspektiven auf die Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg.

Alle weiteren Ausstellungsetagen werden noch vorbereitet und auch in der aktuellen Ausstellung sind die Besucherzahlen begrenzt, denn der Schutz des Publikums und der Mitarbeiter*innen hat höchste Priorität. So sind beim Betreten von Schloss Wolfsburg und der Ausstellungsräume während des gesamten Besuches die üblichen Distanz- und Hygieneregeln einzuhalten und es muss eien Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Daneben gibt es einen vorbereiteten Rundgang sowie getrennte Ein- und Ausgänge.

Öffnungszeiten: 
Dienstag 13:00 – 20:00 Uhr
Mittwoch bis Donnerstag 10:00 – 17:00 Uhr
Freitag 14:00 – 17:00 Uhr (NEU!)
Samstag 13:00 – 18:00 Uhr
Sonntag 11:00 – 18.00 Uhr


Pressemitteilung vom 06.05.2020

Städtische Museen wieder geöffnet

Zugang zu den Kulturangeboten nicht länger vorenthalten

Die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger können ab Samstag, 9. Mai die städtischen Kultureinrichtungen wieder besuchen. Das Stadtmuseum in den Schlossremisen, die Städtische Galerie im Schloss Wolfsburg und das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im Schloss Fallersleben werden unter strikter Einhaltung von Hygienekonzepten ihre Tore für die Besucherinnen und Besucher öffnen.

Kulturdezernent Dennis Weilmann: "Es freut mich, dass wir unsere Museen und die Galerie diese Woche wieder öffnen und es den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern bereits zum Wochenende ermöglichen können, die Ausstellungen zu besuchen. Es war uns wichtig, das zeitnah nach der Entscheidung des Landes umzusetzen und den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern gerade in diesen schwierigen Zeiten den Zugang zu unseren Kulturangeboten nicht länger vorzuenthalten." so Weilmann.

Der Geschäftsbereich Kultur hat sich bei der Entwicklung der Hygienekonzepte für die einzelnen Einrichtungen an den Empfehlungen des Deutschen Museumsbundes orientiert und diese unter Beachtung der aktuell geltenden Allgemeinverfügung mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. So wird es in den beiden Museen im M2K und der Städtischen Galerie eine schrittweise Öffnung der Ausstellungen geben, zunächst wird die Besucheranzahl in Abhängigkeit zur jeweiligen konkreten räumlichen Situation begrenzt. Eine kluge Besucherführung  mit Trennung von Ein- und Ausgängen, beispielsweise mit entsprechenden Markierungen auf dem Fußboden, wird die Besucherinnen und Besucher durch die Räumlichkeiten leiten und den Mindestabstand wahren. Handdesinfektionsmittel wird bereitgestellt. In allen Einrichtungen gibt es darüber hinaus eine Maskenpflicht (Schutzmasken können auf Anfrage erworben werden). Über weitere Hygienemaßnahmen an einzelnen Ausstellungsbereichen informieren Infoplakate, die zwingend zu beachten sind.


Pressemitteilung vom 04.05.2020

Leitsystem für kluge Besucherführung

Städtische Kultureinrichtungen bereiten Öffnung vor

Kultureinrichtungen wie Museen, Ausstellungen und Galerien dürfen bundesweit ab dem 7. Mai unter bestimmten Voraussetzungen wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen.

Auch in Wolfsburg bereitet man sich dieser Tage intensiv auf eine Öffnung der städtischen Kultureinrichtungen vor. Kulturdezernent Dennis Weilmann dazu: "Wir freuen uns, dass wir unsere Museen und Galerien wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen können. Wir befinden uns derzeit in enger Abstimmung mit Ordnungs- und Gesundheitsamt, um die Hygieneauflagen, Besuchersteuerung und weitere Vorkehrungen final zu besprechen."

Der Geschäftsbereich Kultur orientiert sich bei den Maßnahmen neben den Vorgaben aus der aktuell gültigen Allgemeinverfügung an den Empfehlungen des Deutschen Museumsbundes. Die Städtische Galerie verfügt außerdem über ein sehr gutes Netzwerk zu anderen Museen und steht mit diesen in engem Austausch. Die Begrenzung der Besucherströme in Abhängigkeit zur jeweiligen konkreten räumlichen Situation sowie Leitsysteme für eine kluge Besucherführung mit Trennung von Ein- und Ausgängen gehören ebenso zum Konzept wie die Maskenpflicht, das Abstandsgebot und Infoplakate zu den einzuhaltenden Hygienemaßnahmen. "Wir werden die genauen Maßnahmen kurzfristig kommunizieren, sobald wir diese intern final geklärt haben." so Weilmann.

Ob Einrichtungen wie die Städtischen Galerie, das Stadtmuseum oder das Hoffmann-von-Fallersleben-Museums bereits ab Donnerstag öffnen oder einige Tage länger für die Vorbereitung benötigen, wird die Stadt noch kurzfristig kommunizieren. Doch nicht nur die städtischen Einrichtungen werden in Kürze wieder ihre Tore öffnen. "Ich bin in regelmäßigem Austausch mit vielen anderen Einrichtungen, die ebenfalls intensiv an den Rahmenbedingungen für eine baldige Wiedereröffnung arbeiten." teilt Weilmann mit.


Pressemitteilung vom 30.04.2020

Das Bildungshaus öffnet die Stadtbibliothek wieder am 4. Mai

Nutzung vor Ort für bis zu 20 Personen gleichzeitig

Das Bildungshaus öffnet ab Montag, 4. Mai die Stadtbibliothek und hat sich intensiv auf die neuen Rahmenbedingungen vorbereitet. Medien können zurückgegeben und vor Ort ausgewählt und ausgeliehen werden zu den bekannten Öffnungszeiten (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch und Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr).

Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln ist der Zugang zur Bibliothek auf 20 Personen gleichzeitig begrenzt. Daher bittet die Stadtbibliothek ihre Nutzer*innen, Medien zügig auszuwählen und zu entleihen, damit möglichst viele den Vorortservice der Bibliothek nutzen können. Voraussetzung für den Zutritt zur Bibliothek ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die Einhaltung der Abstandsregelungen und das Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens der Stadt Wolfsburg, der am Eingang zur Zentralbibliothek verteilt wird.  
Schüler*innen können die Stadtbibliothek auch weiterhin für fünf Stunden am Tag als Lernort nutzen. Auch sie sollen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und werden gebeten, sich vorher telefonisch (05361 28-2530) oder per E-Mail (stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de) anzumelden.
 
Aufrechterhalten wird auch der Medienabholservice, mit dem Nutzer*innen vorab im Onlinekatalog der Bibliothek (https://ebibliothek.stadt.wolfsburg.de/) recherchierte Medien telefonisch oder per E-Mail während der gewohnten Öffnungszeiten bestellen können. Maximal zehn Medien dürfen pro Woche und Haushalt ausgesucht werden. Die Stadtbibliothek stellt die Medienwünsche bereit und informiert über den Abholtermin.
 
Die Stadtteilbibliotheken und der Bücherbus sind bis auf weiteres nicht geöffnet. Sie können auch weiterhin unsere verstärkten Onlineangebote wie die Onleihe und weitere Datenbanken nutzen. Die Anmeldung oder Verlängerung des Bibliotheksausweises läuft weiterhin unkompliziert per E-Mail stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 17.04.2020

Stadtbibliothek Wolfsburg ab 20. April eingeschränkt geöffnet

Aufgrund der Beschlüsse der Bundeskanzlerin mit den Regierungschef*innen der Länder können Bibliotheken ihren Betrieb wieder aufnehmen. Daher wird die Stadtbibliothek Wolfsburg in einem ersten Schritt ab Montag, 20. April, einen Medienrückgabe und -abholservice in der Zentrale im Alvar-Aalto-Kulturhaus einrichten. Schülerinnen und Schüler können die Zentralbibliothek als Lernort nutzen.

Ab Montag, 20. April bis einschließlich Samstag, 2. Mai bietet das Bibliotheksteam einen Medienrückgabe und -abbolservice an der Fensterfront der Kinder- und Jugendbibliothek (neben dem aalto Bistro) an, der an allen Wochentagen genutzt werden kann (Mo, Di, Do, Fr 10 – 18, Mi und Sa 10 – 14 Uhr). Damit bekommen die Bibliotheksnutzer*innen die Möglichkeit, entliehene Medien zurückzugeben. Bestellte Medien können ebenfalls hier abgeholt werden. Die Bestellung von Medien aus dem gesamten Bibliothekssystem ist nur per Telefon oder Mail (05361-28-2530 / stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de) nach vorheriger Recherche im Onlinekatalog der Bibliothek (https://ebibliothek.stadt.wolfsburg.de oder App der Stadtbibliothek) und unter Angabe des Benutzernamens, der Ausweis- und Telefonnummer möglich. Es dürfen maximal bis zu zehn Medien bestellt werden. Nach Fertigstellung der Medienpakte teilt die Bibliothek ebenfalls per Mail oder Telefon den genauen Abholtermin während der Servicezeiten mit. Da der Medienrückgabe- und -abholservice ab nächster Woche täglich angeboten wird, bittet die Stadtbibliothek ihre Nutzer*innen, unterschiedliche Tage der Woche dafür zu nutzen.

Maximal 10 Schüler*innen können die Zentralbibliothek ab dem 20. April für fünf Stunden am Tag nutzen. Sie werden gebeten, sich vorher telefonisch (05361-28-2530) oder per Mail (stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de) anzumelden und gebeten, einen Mundschutz zu tragen. Schüler*innen, die nicht ihre eigenen mobilen Endgeräte nutzen wollen, können auch auf die Laptops der Bibliothek zurückgreifen. Die Lernzentren in den Schulzentren in Fallersleben, Vorsfelde und Westhagen sowie in der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule öffnen wieder gemeinsam mit den Schulen in Wolfsburg ab Montag, 27. April.

Ab Montag, 4. Mai, öffnet die Zentralbibliothek ihre Türen zur eingeschränkten Nutzung vor Ort.


Pressemitteilung vom 05.03.2020

Musikschule verschiebt Musikschulwoche und Tag der offenen Tür

Veranstaltungen werden nachgeholt

Die Musikschulwoche für Wolfsburger Kitas und der Tag der offenen Tür in den Zweigstellen Fallersleben und Vorsfelde werden verschoben.
Die 27 teilnehmenden Kitas des Projektes Kita singt mit ca. 600 teilnehmenden Kindern im Vorschulalter hatte die Musikschule der Stadt Wolfsburg zu einem Besuch der Musikschule im Rahmen der Musikschulwoche eingeladen. Jeden Vormittag von 9:00 bis 11:30 Uhr sollten sich die Kinder in den Räumen der Musikschule in der Goetheschule tummeln, Instrumente ausprobieren und gemeinsam singen.

Ausdrücklich präventiv zum Schutz der Kinder, Erzieher*innen und Lehrkräfte und auf aktuelle Empfehlung des Verbandes Deutscher Musikschulen verschiebt die Musikschulleitung die weiteren Termine der Musikschulwoche von Freitag, 06. bis Freitag, 13. März.

Musikschulleiter Andreas Meyer nimmt die Sorgen der Eltern um ihre Kinder ernst: "Die Veranstaltung muss nicht zwingend zum jetzigen Zeitpunkt stattfinden. In der Gesamtschau der aktuellen Situation erscheint eine Verlegung in den Sommer geboten und vermeidet unnötige Risiken für alle Beteiligten".

Ebenso wird der Tag der offenen Tür in den Zweigstellen Vorsfelde und Fallersleben am 14. März verschoben.


Pressemitteilung vom 04.03.2020

Tag der offenen Türen

Musikschulzweigstellen Fallersleben und Vorsfelde stellen sich vor
Gerade in der heutigen Zeit allgegenwärtiger und meist digitaler Musik ist das Erlernen eines Musikinstrumentes ein wertvoller Beitrag zur persönlichen, kognitiven und sozialen Entwicklung des Menschen. Um die Wahl des "richtigen" Instrumentes zu unterstützen, laden die Lehrkräfte der Musikschule der Stadt Wolfsburg am Samstag, 14. März jeweils von 11:00 bis 13:00 Uhr zum Tag der offenen Tür der Zweigstelle Vorsfelde in der Amtsstraße 35 und der Zweigstelle Fallersleben in der Glockenbergschule ein.

In der Zweigstelle Vorsfelde stehen die Lehrkräfte Carmen Maaß (Musikgarten und Musikalische Früherziehung), Charlotte Kiefer (Violoncello), Kristina Klaus (Violine), Marek Kowalczyk (Keyboard), Viktor Bürkland (Klavier) und Ulf Klebig (Gitarre) für Beratungen, Informationen und die Vorstellung von Instrumenten zur Verfügung. Seitens der Musikschulverwaltung beantwortet Anke Titzmann Fragen zur Unterrichtsorganisation und zu Musikschulentgelten. Informationen über Kurse der Musikalischen Früherziehung und das Eltern-Kind-Angebot Musikgarten für die Kleinsten runden das Angebot ab.

Auch die Lehrkräfte der Zweigstelle Fallersleben laden in diesem Jahr wieder Jung und Alt zum Tag der offenen Tür in die Musikschulräume in der Glockenbergschule ein. Um 11.00 Uhr zeigen Hans Keck (Gitarre), Gennadiy Margulis (Klarinette), Jooeun Kong (Violine und Elementarunterricht), Swetlana Fichtner (Klavier), Geza Gal (Trompete), Karin Böhles (Elementarunterricht) und Katrin Heidenreich (Blockflöte, Dudelsack und Zweigstellenkoordination) mit ihren Schülern in einem kleinen musikalischen Auftakt in der Aula, wieviel Freude das gemeinsame Musizieren machen kann.

Im Anschluss gibt es in den Unterrichtsräumen die Möglichkeit, Instrumente selbst auszuprobieren und sich von den Lehrkräften beraten zu lassen. Selbstverständlich kann man sich direkt vor Ort zum Unterricht anmelden. Dass Musikschule verbindet, kann man in der Aula der Glockenbergschule bei Kaffee und Kuchen und netten Gesprächen erleben. In Form einer kleinen Rallye können die Besucher die Instrumente kennenlernen und nach dem gemeinsamen Abschluss in der Aula mit vielen musikalischen Eindrücken beschwingt in das Wochenende gehen.

Beide Veranstaltungen richten sich ausdrücklich nicht nur an Familien mit Schul- und Vorschulkindern, sondern an musikinteressierte Menschen jeden Alters.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltung ist frei.


Pressemitteilung vom 21.01.2020

Israelische Ensembles spielen

Konzert anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages
Anlässlich der 75. Jährung der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee findet am 28. Januar ein einzigartiges Konzert zweier Ensembles der Israeli National Arts High School "Thelma Yellin"/Tel Aviv im Congresspark Wolfsburg statt. Über 100 Künstler erzählen mit ihrer Musik von der Gegenwart und Zukunft des jüdischen Volkes. Ihr Repertoire reicht dabei von Barockmusik bis zu zeitgenössischen Stücken; Tourneen brachten sie bereits in europäische Musikzentren wie dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel und dem Unesco-Haus in Paris, aber auch in Konzertsäle Deutschlands und Großbritanniens.
"Uns ist es wichtig diese Erinnerungen wach zu halten. Gerade jetzt ist der Holocaust-Gedenktag nicht nur ein Tag der Erinnerung, sondern auch ein Tag der Mahnung und Verantwortung zu einer klaren Stellungnahme gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Wir freuen uns sehr, dieses Konzert in Kooperation mit der Volkswagen AG durchführen zu können", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Seit langem engagieren sich Stadt und Konzern für die Erinnerung an die Geschehnisse von Auschwitz. Eine enge Verbindung unterhalten sowohl die Stadt Wolfsburg als auch die Volkswagen AG zu den Überlebenden des Holocaust im Internationalen Auschwitz Komitee. Sie alle eint das Interesse, junge Menschen für die Erhaltung der Gedenkstätte Auschwitz, die Begegnung mit Überlebenden und den Schutz der Demokratie zu gewinnen. Die Stadt Wolfsburg und der Volkswagen Konzern sind durch kulturelle Vielfalt und das Miteinander von vielen Nationen geprägt.

Das Konzert findet mit Unterstützung des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen statt. Für eine Teilnahme am Konzert wird um eine Anmeldung bis zum 24. Januar per E-Mail an sekretariat.repraesentation@stadt.wolfsburg.de gebeten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Beginn ist um 16.30 Uhr.

Die Abteilung "Klassische Musik" der Thelma Yellin beinhaltet zwei große Ensembles: ein Synfonieorchester und einen gemischten Chor. Beide Ensembles spielen im Großen Saal des Congressparks je einen Konzertteil. Während der gemischte Chor Stücke von Yehezekiel Braun, Ludwig van Beethoven und Ruben Serousi interpretiert, spielt das Synfonieorchester ebenfalls Ludwig van Beethoven sowie Gustav Mahler, Dorit Zameret und Haim Barkani.

Bereits am Vormittag wird die israelische Gruppe um Leiter Moshe Aharonov zu einer Führung durch die Autostadt empfangen. Im Zentrum der Besichtigung werden die Dauerausstellung "LEVEL GREEN – Die Idee der Nachhaltigkeit" und die Meilensteine der Automobilindustrie im ZeitHaus stehen.

Ebenfalls am 28. Januar zeigt der Thaterring e.V. in Zusammenarbeit mit dem Scharoun Theater Wolfsburg um 19 Uhr das Erinnerungsprojekt "Memoria". Eine musikalisch-theatrale Veranstaltung über die jüdische Kultur, auf die Bühne gebracht von rund 160 jungen Menschen aus Wolfsburger Bildungseinrichtungen. Der Eintritt ist frei. Karten sind noch begrenzt verfügbar und müssen im Vorfeld reserviert werden. Möglich ist dies in der Theaterkasse (Porschestraße 41d, Pavillon gegenüber der City Galerie) während der Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr und Samstags 10 bis 14 Uhr oder telefonisch unter (05361) 267338.

Es war der 27. Januar 1945, als Soldaten der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreiten. Eine Millionen Menschen sind alleine hier dem Völkermord der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen. Weltweit ist der 27. Januar zum internationalen Holocaust-Gedenktag ernannt worden. 2020 jährt sich die Befreiung zum 75. Mal.


Pressemitteilung vom 23.12.2019

Die Wolfsburg

Über 700 Jahre Burg- und Schlossgeschichte
  • Die erste Nennung der Wolfsburg in einer Urkunde ("Acta in wluesborch") war am 17. Juni 1302. Herzog Friedrich von Braunschweig (1374–1400) belehnt die Herren von Bartensleben erblich mit dem Werder "to der wuluesborch" (= Vorsfelder Werder) einschließlich der Stadt Vorsfelde.
  • Rund einhundertdreizig Jahre später, im Jahre 1434, lassen die Burgherren im Bereich der Vorburg die Kapelle St. Marien bauen, aus der sich später die Marien-Kirche entwickelt. Sie gehört heute, wie die Burgkapelle, zum Pfarrbezirk Hesslingen.
  • 1559 stellt Erzbischof Siegmund von Magdeburg den Bartensleben einen Lehensbrief für "das Schloss oder burgk, die wulffesburgk genannt" aus. Dabei werden auch Rechte und Besitzungen in Hesslingen und Hehlingen erwähnt. Beide Dörfer bildeten mit dem Schloss und Gutsbezirk das "Wolfsburger Ländchen".
  • Über einen Zeitraum von 48 Jahren (1574 – 1622) wird die Burg zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut. Nord-, Ost- und Südflügel stammen aus dieser Zeit.
  • Im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) nimmt das Schloss durch zahlreiche Belagerungen und Eroberungen großen Schaden.
  • Im Jahre 1680 fällt die Landesherrschaft über Schloss Wolfsburg an die Kurfürsten von Brandenburg (seit 1701 Könige von Preußen).
  • In der Barockzeit (1719 – 1742) erlebt die Wolfsburg eine kulturelle Blüte. Unter Gebhardt Werner von Bartensleben, dem letzten männlichen Vertreter seines Geschlechtes, werden Barockgarten, Stall- und Remisengebäude sowie zahlreiche Häuser der Gutssiedlung neu geschaffen.
  • Erbtochter Anna Adelheit Catharina, verheiratet mit Adolph Friedrich von der Schulenburg-Beetzendorf, ist die einzige Frau, die selbstständig von 1742 – 1756 auf Wolfsburg herrscht.
  • In den Jahren 1838/1840 – 1842 gehen die Bautätigkeiten am der Wolfsburg weiter. Graf Carl Friedrich Gebhard von der Schulenburg lässt den Westflügel errichten.
  • Die gleichzeitige Gründung des VW-Werkes und die der Stadt des K.d.F.-Wagens bei Fallersleben 1938 zwingen Graf Günther von der Schulenburg, seinen Familienbesitz zu veräußern. 1943 bis 1947 ist die Stadt des K.d.F.-Wagens bei Fallersleben, von 1947 bis 1961 das Land Hannover Besitzer des Schlosses.
  • Im Jahre 1961 erwirbt die Stadt Wolfsburg das Schloss vom Bundesland Niedersachsen zurück und beginnt mit der Renovierung der Anlage. Das Gebäude wird seit dieser Zeit für repräsentative und kulturelle Zwecke genutzt.
  • Im Jahre 2002 feierte die Stadt Wolfsburg den 700. Jahrestag ihrer Namensgeberin.
Heute beherbergt das Schloss Wolfsburg in seinem Mauern die Städtische Galerie, das Stadtmuseum im M2K, den Kunstverein Wolfsburg e. V. und das Institut Heidersberger. Die Repräsentationsetage im 1. Obergeschoss des Ostflügels, mit Gartensaal, Gerichtslaube und Kaminzimmer, ist die "gute Stube" der Wolfsburg und dient der Stadt für zahlreiche repräsentative Anlässe und Veranstaltungen. Hier können sich auch Heiratswillige ihr Jawort geben.

Barockgarten und die Parkanlagen rund um das Schloss mit uraltem Baumbestand und moderner Kunst laden zu Spaziergängen und zum Erholen ein. Um das leiblich Wohl der vielen Schlossbesucher*innen kümmert sich die Gastronomie in den Schlossremisen.


Pressemitteilung vom 03.12.2019

Wir sind die Weihnachtswichtel

Familienkonzert mit Kindern der musikalischen Früherziehung und jungen Instrumentalisten der Musikschule 

"Wir sind die Weihnachtswichtel" heißt es am Sonntag, 15. Dezember, um 11:15 Uhr erstmals im Großen Saal der Musikschule, wenn die Jüngsten aus dem Elementarbereich der Musikschule der Stadt Wolfsburg ihren großen Auftritt haben. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Sie standen bereits beim Tag der offenen Tür im November auf der Bühne. Gemeinsam mit einem Begleitensemble unter der Leitung von Hans Keck wurden vier Weihnachtslieder geprobt, die die Kinder zuvor im Unterricht der Musikalischen Früherziehung mit ihren Lehrkräften einstudiert hatten. Die gemeinsame und sorgfältige Vorbereitung im Elementarteam ermöglicht, dass die Kinder aller MFE-Gruppen (musikalischen Früherziehung) der Musikschule gemeinsam auftreten können und sich Kinder und Lehrkräfte auf ein altersgerechtes und spannendes Konzerterlebnis freuen können.

Wie schön Weihnachtslieder und festliche Musik auf Instrumenten wie Blockflöte, Klarinette, Klavier, Violine, Violoncello und Gitarre klingen können, wird in den Beiträgen junger Instrumentalisten der Musikschule deutlich. Das gemeinsame Musizieren im Duo und im Ensembles zeigt eindrucksvoll: Musik verbindet! In diesem Sinne lädt die Musikschule zu einem adventlichen Konzert für die ganze Familie ein.


Pressemitteilung vom 28.11.2019

Wand der Wünsche

Leuchtende Sätze werden an die historische Schlossfassade projiziert

An beiden Tagen von "Advent im Schloss" am 07. und 08. Dezember, werden wieder virtuelle Weihnachtswünsche und Weihnachtsgrüße an die historische Schlossfassade der Wolfsburg projiziert.

Noch bis zum 02. Dezember können die Wünsche an das Kulturwerk im M2K eingesandt werden. Unter allen Einsendungen wird ein "Advent-im-Schloss-Menü" für zwei Personen inkl. Eintritt zum Adventsmarkt verlost.

Die virtuellen Weihnachtswünsche können per E-Mail an das Sekreteriat Kulturwerk (sekretariat.kulturwerk@stadt.wolfsburg.de) sowie als Privatnachricht über die Facebook-Seite "Kulturwerk der Stadt Wolfsburg" eingeschickt werden. 


Pressemitteilung vom 11.11.2019

Ausprobieren und kennenlernen

Musikschule der Stadt Wolfsburg informiert am Tag der offenen Tür über Unterrichtsangebot

Die Musikschule der Stadt Wolfsburg lädt wieder zum Tag der offenen Tür in die Goetheschule ein. Vom Baby-Musikgarten bis zum Saxophon heißt es am Samstag, 16. November, von 15 bis 17 Uhr in der Goetheschule. Qualifizierten Lehrkräften geben an diesem Nachmittag alle wichtigen Informationen für die Entscheidung, ein Instrument zu erlernen.

Bereits um 14.30 Uhr öffnen sich die Türen zum Großen Saal der Musikschule für eine Probe der ganz besonderen Art: Alle Schüler und Schülerinnen der Musikalischen Früherziehung bereiten sich gemeinsam mit den Lehrkräften des Elementarbereiches auf das Familienkonzert "Wir sind die Weihnachtswichtel" vor.

Schon seit einigen Wochen üben sie fleißig während ihres Unterrichtes vier Weihnachtslieder, die sie nun das erste Mal auf einer großen Bühne, begleitet von einem Kammerensemble gemeinsam proben. Zu diesem besonderen Konzert am Sonntag, 15. Dezember um 11.15 Uhr lädt die Musikschule schon jetzt ein.

Anmeldungen für kostenlose Schnupperstunden in verschiedenen Instrumentalfächern können am Tag der offenen Tür im Sekretariat erfolgen. Die Lehrkräfte stellen hier die Instrumente vor und beraten Schülerinnen, Schüler und Eltern über die musikalischen Möglichkeiten, aber auch über organisatorische Erfordernisse wie Instrumentenmiete und -kauf, Ensembles und Ergänzungsfächer.

Die Kolleginnen des Elementarbereiches der Musikschule informieren über Angebote des Baby-Musikgartens bis hin zum Instrumenten-ABC für Vorschulkinder und dem Instrumentenkarussell für Schulkinder. Eröffnet der Musikgarten Babys bis 18 Monaten und deren Eltern die Welt zum musikalischen Spiel, so helfen die beiden Orientierungsangebote bei der Auswahl des richtigen Instrumentes. Das instrumentale und vokale Unterrichtsangebot der Musikschule umfasst fast alle Instrumente von der Blockflöte und dem Dudelsack bis zum Kontrabass. Damit die Wahl keine Qual wird, sind das persönliche Ausprobieren und das Kennenlernen des individuellen Instrumentenklanges unter fachkundiger Anleitung unverzichtbare Erfahrungen.

Der Tag der offenen Tür spricht aufgrund des vielfältigen Instrumentenspektrums alle Altersgruppen an. Der Verein der Freunde und Förderer der Musikschule sorgt in einer Cafeteria für das leibliche Wohl der Besucher.

Angesichts der knappen Parkplätze an der Musikschule wird dringend empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren oder Parkmöglichkeiten in der Umgebung der Goetheschule zu nutzen. Der Eintritt ist zu dieser Veranstaltung ist frei.


Pressemitteilung vom 28.10.2019

Ein Konzert – zwei Jubiläen: 30 Jahre Mauerfall und 30 Jahre Städtepartnerschaft mit Halberstadt 21. Deutsch-Polnisch-Italienisches Konzert

Zum Gedenken an den 30. Jahrestag des Mauerfalls findet am Samstag, 9. November, um 18 Uhr im Gartensaal von Schloss Wolfsburg ein Konzert mit jungen Musikern aus Deutschland, Italien und Polen statt. Seit 1999 treffen sich junge Künstler aus Wolfsburger Partnerstädten jährlich am 9. November zu diesem Konzert. Aus Anlass seines runden Partnerschaftsjubiläums mit der Stadt Wolfsburg ist 2019 auch Halberstadt vertreten.
"Ich freue mich auf diese tolle Veranstaltung, bei der Wolfsburg zeigt: Musik überwindet Grenzen und die internationalen Kontakte machen Mut für eine friedliche gemeinsame Zukunft", sagt Kulturdezernent Dennis Weilmann. Mit eben dieser Motivation hatte die Deutsch-Polnische Gesellschaft Wolfsburg-Gifhorn das Projekt 1999 ins Leben gerufen.
Inzwischen sind die Italienische Konsularagentur sowie das Kulturwerk im M2K und die Musikschule der Stadt Wolfsburg feste Partner des Konzerts. Von Anfang an wollten die Veranstalter mit dem Gemeinschaftsprojekt eine besondere Form der internationalen Begegnung und Verbundenheit zwischen Deutschland, Polen und Italien, insbesondere zwischen Wolfsburg und seinen Partnerstädten, fördern. Anlässlich des Jubiläums mit Halberstadt unterstützt auch der Internationale Freundeskreis zum ersten Mal das erfolgreiche Kulturprojekt.
2019 setzt das Konzert nicht nur klassische Akzente. Auch Jazz, Rock und Pop stehen auf dem Programm. Die Gruppe "Young Soloists" der Musikschule der Stadt Wolfsburg, das "Brass Fantasy Trio" des Musiklyzeums "Guglielmo Marconi" in Pesaro sowie Schüler des Musiklyzeums der polnischen Partnerstadt Bielsko Biała und der Kreismusikschule Harz freuen sich auf den Auftritt im Gartensaal.
Karten sind in der Italienischen Konsularagentur telefonisch unter (05361) 600 94 11/-12 sowie an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Ermäßigung gibt es für Mitglieder der folgenden Vereine: Freunde und Förderer der Italienischen Kultur, Freunde und Förderer der Musikschule der Stadt Wolfsburg, Deutsch-Polnische Gesellschaft Wolfsburg-Gifhorn und für Schülerinnen und Schüler der Musikschule der Stadt Wolfsburg.
Veranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft Wolfsburg-Gifhorn e. V., Italienische Konsularagentur Wolfsburg, Kulturwerk im M2K und Musikschule der Stadt Wolfsburg.


Pressemitteilung vom 23.10.2019

Mit Druck – Druck mit

Wochenende der Graphik auch in der Städtischen Galerie Wolfsburg 

Die lange Tradition, die große Vielfalt und der aktuelle Reichtum an Druckgraphik und Zeichnung in der Region sind beeindruckend und staunenswert. Dies soll das "Wochenende der Graphik" am 9. und 10. November nachdrücklich vor Augen führen.

Neben Kultureinrichtungen in Braunschweig, Helmstedt, Peine, Salzgitter und Wolfenbüttel, beteiligt sich in Wolfsburg neben der Ateliergemeinschaft Burg Neuhaus,  Geoffrey Payne, dem Institut Heidersberger auch die Städtische Galerie mit der Druckwerkstatt im Schloss Wolfsburg Samstag, 09. November, 12.00–13:00 Uhr - Grundlagen der Druckgraphik - Einführung in die druckgraphischen Werkstätten im Schloss Wolfsburg mit dem Künstler Alexander Mick Samstag, 09. November, 13.00–17:00 Uhr - Deine Druckgraphik #1 für Einsteiger und Fortgeschrittene -  Die Künstler*innen Anna-Maria Meyer und Alexander Mick erstellen gemeinsam mit den Teilnehmenden einzigartige Werke. Nach einer kurzen Einführung wird in der Form von einfachen Hoch- und Tiefdruckverfahren gezeichnet, geschabt und graviert. Die Teilnehmenden werden von dem kreativen Prozess, über den fachgerechten Umgang mit Papieren und Farben, bis hin zu der Arbeit an der Druckpresse angeleitet und begleitet.

Sonntag, 10. November, 12.00–17:00 Uhr - Deine Druckgraphik #2 Follow up für Fortgeschrittene - Für alle, die noch keine Idee finden konnten oder gerne an ihren Werken vom Vortag arbeiten möchten, besteht nochmals die Möglichkeit, kreativ zu sein. Die Anzahl der Teilnehmenden für die Workshops ist auf max. 20 Personen begrenzt. Anmeldung unter staedtische.galerie@stadt.wolfsburg.de #Take away: Anschließend nehmen die Teilnehmenden ihre selbstgeschaffenen Kunstwerke mit nach Hause.

Was aus konservatorischen Gründen vielfach im Dunkeln bleiben muss und daher oftmals im Hintergrund stattfindet, soll an diesem besonderen Wochenende in den Vordergrund gerückt und damit auch praktisch erfahrbar werden. Mit dieser Absicht ist das jedes Jahr stattfindende "Wochenende der Graphik" von den Graphischen Sammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Leben gerufen worden und wird als konzentriertes und umfassendes Ereignis auch hier in der Region zwischen Harz und Heide mit einem vielfältigen Programm angeboten. Veranstalter sind die Braunschweigische Landschaft e.V. Förderer: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und Die Braunschweigische Stiftung.


Pressemitteilung vom 24.09.2019

Reisen über die Grenze

Stadtmuseum zeigt Bandbreite

Eine Fahrt nach Halberstadt ist heute keine große Sache. Wolfsburgs Partnerstadt lässt sich in nicht mal anderthalb Stunden erreichen, und für die braunen Erinnerungstafeln, die am Straßenrand auf die Grenzöffnung vor nunmehr 30 Jahren hinweisen, hat man längst schon keinen Blick mehr. Das Stadtmuseum verwahrt in seinem Depot jedoch eine Reihe von Broschüren, Formularen und Landkarten aus der Zeit vor dem Mauerfall. Sie erzählen von den nötigen Vorbereitungen und vom oft einschüchternden bürokratischen Aufwand einer Reise aus der Bundesrepublik in die ehemalige DDR. Am Dienstag, 1. Oktober, um 18:30 Uhr, werden diese Druckschriften von Sammlungskurator Dr. Arne Steinert als "Objekte des Monats" im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Bandbreite" vorgestellt.

Als Gast mit dabei ist dann Elke Wichmann, Sprecherin der Stadt Wolfsburg. Im November 1989 erlebte sie den Fall der Mauer als junge Mitarbeiterin in der Pressestelle und hat mitgeholfen, die historische Situation, in der tausende Bürgerinnen und Bürger aus der DDR auf ihrer erste West-Reise nach Wolfsburg kamen, zu meistern: Da mussten der Verkehr geordnet, die Auszahlung des Begrüßungsgeldes organisiert und Übernachtungsraum bereitgestellt werden. Auch an den Abschluss der Städtepartnerschaft Wolfsburgs mit Halberstadt im Oktober 1989 – damals ein sensibles deutsch-deutsches Politikum – hat Elke Wichmann lebhafte Erinnerungen, die im Stadtmuseum zur Sprache kommen werden. Und bei Wein und Knabbereien sind alle Gäste eingeladen zur persönlichen Rückschau auf 30 Jahre Grenzöffnung. Der Eintritt ist frei.


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