Neuigkeiten aus dem Bereich Kultur

Rund um das Thema Kultur in Wolfsburg

Pressemitteilung vom 21.01.2019

Israelische Ensembles spielen

Konzert anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages

Anlässlich der 75. Jährung der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee findet am 28. Januar ein einzigartiges Konzert zweier Ensembles der Israeli National Arts High School "Thelma Yellin"/Tel Aviv im Congresspark Wolfsburg statt. Über 100 Künstler erzählen mit ihrer Musik von der Gegenwart und Zukunft des jüdischen Volkes. Ihr Repertoire reicht dabei von Barockmusik bis zu zeitgenössischen Stücken; Tourneen brachten sie bereits in europäische Musikzentren wie dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel und dem Unesco-Haus in Paris, aber auch in Konzertsäle Deutschlands und Großbritanniens.
"Uns ist es wichtig diese Erinnerungen wach zu halten. Gerade jetzt ist der Holocaust-Gedenktag nicht nur ein Tag der Erinnerung, sondern auch ein Tag der Mahnung und Verantwortung zu einer klaren Stellungnahme gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Wir freuen uns sehr, dieses Konzert in Kooperation mit der Volkswagen AG durchführen zu können", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Seit langem engagieren sich Stadt und Konzern für die Erinnerung an die Geschehnisse von Auschwitz. Eine enge Verbindung unterhalten sowohl die Stadt Wolfsburg als auch die Volkswagen AG zu den Überlebenden des Holocaust im Internationalen Auschwitz Komitee. Sie alle eint das Interesse, junge Menschen für die Erhaltung der Gedenkstätte Auschwitz, die Begegnung mit Überlebenden und den Schutz der Demokratie zu gewinnen. Die Stadt Wolfsburg und der Volkswagen Konzern sind durch kulturelle Vielfalt und das Miteinander von vielen Nationen geprägt.

Das Konzert findet mit Unterstützung des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen statt. Für eine Teilnahme am Konzert wird um eine Anmeldung bis zum 24. Januar per E-Mail an sekretariat.repraesentation@stadt.wolfsburg.de gebeten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Beginn ist um 16.30 Uhr.

Die Abteilung "Klassische Musik" der Thelma Yellin beinhaltet zwei große Ensembles: ein Synfonieorchester und einen gemischten Chor. Beide Ensembles spielen im Großen Saal des Congressparks je einen Konzertteil. Während der gemischte Chor Stücke von Yehezekiel Braun, Ludwig van Beethoven und Ruben Serousi interpretiert, spielt das Synfonieorchester ebenfalls Ludwig van Beethoven sowie Gustav Mahler, Dorit Zameret und Haim Barkani.

Bereits am Vormittag wird die israelische Gruppe um Leiter Moshe Aharonov zu einer Führung durch die Autostadt empfangen. Im Zentrum der Besichtigung werden die Dauerausstellung "LEVEL GREEN – Die Idee der Nachhaltigkeit" und die Meilensteine der Automobilindustrie im ZeitHaus stehen.

Ebenfalls am 28. Januar zeigt der Thaterring e.V. in Zusammenarbeit mit dem Scharoun Theater Wolfsburg um 19 Uhr das Erinnerungsprojekt "Memoria". Eine musikalisch-theatrale Veranstaltung über die jüdische Kultur, auf die Bühne gebracht von rund 160 jungen Menschen aus Wolfsburger Bildungseinrichtungen. Der Eintritt ist frei. Karten sind noch begrenzt verfügbar und müssen im Vorfeld reserviert werden. Möglich ist dies in der Theaterkasse (Porschestraße 41d, Pavillon gegenüber der City Galerie) während der Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr und Samstags 10 bis 14 Uhr oder telefonisch unter (05361) 267338.

Es war der 27. Januar 1945, als Soldaten der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreiten. Eine Millionen Menschen sind alleine hier dem Völkermord der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen. Weltweit ist der 27. Januar zum internationalen Holocaust-Gedenktag ernannt worden. 2020 jährt sich die Befreiung zum 75. Mal.


Pressemitteilung vom 23.12.2019

Die Wolfsburg

Über 700 Jahre Burg- und Schlossgeschichte
  • Die erste Nennung der Wolfsburg in einer Urkunde ("Acta in wluesborch") war am 17. Juni 1302. Herzog Friedrich von Braunschweig (1374–1400) belehnt die Herren von Bartensleben erblich mit dem Werder "to der wuluesborch" (= Vorsfelder Werder) einschließlich der Stadt Vorsfelde.
  • Rund einhundertdreizig Jahre später, im Jahre 1434, lassen die Burgherren im Bereich der Vorburg die Kapelle St. Marien bauen, aus der sich später die Marien-Kirche entwickelt. Sie gehört heute, wie die Burgkapelle, zum Pfarrbezirk Hesslingen.
  • 1559 stellt Erzbischof Siegmund von Magdeburg den Bartensleben einen Lehensbrief für "das Schloss oder burgk, die wulffesburgk genannt" aus. Dabei werden auch Rechte und Besitzungen in Hesslingen und Hehlingen erwähnt. Beide Dörfer bildeten mit dem Schloss und Gutsbezirk das "Wolfsburger Ländchen".
  • Über einen Zeitraum von 48 Jahren (1574 – 1622) wird die Burg zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut. Nord-, Ost- und Südflügel stammen aus dieser Zeit.
  • Im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) nimmt das Schloss durch zahlreiche Belagerungen und Eroberungen großen Schaden.
  • Im Jahre 1680 fällt die Landesherrschaft über Schloss Wolfsburg an die Kurfürsten von Brandenburg (seit 1701 Könige von Preußen).
  • In der Barockzeit (1719 – 1742) erlebt die Wolfsburg eine kulturelle Blüte. Unter Gebhardt Werner von Bartensleben, dem letzten männlichen Vertreter seines Geschlechtes, werden Barockgarten, Stall- und Remisengebäude sowie zahlreiche Häuser der Gutssiedlung neu geschaffen.
  • Erbtochter Anna Adelheit Catharina, verheiratet mit Adolph Friedrich von der Schulenburg-Beetzendorf, ist die einzige Frau, die selbstständig von 1742 – 1756 auf Wolfsburg herrscht.
  • In den Jahren 1838/1840 – 1842 gehen die Bautätigkeiten am der Wolfsburg weiter. Graf Carl Friedrich Gebhard von der Schulenburg lässt den Westflügel errichten.
  • Die gleichzeitige Gründung des VW-Werkes und die der Stadt des K.d.F.-Wagens bei Fallersleben 1938 zwingen Graf Günther von der Schulenburg, seinen Familienbesitz zu veräußern. 1943 bis 1947 ist die Stadt des K.d.F.-Wagens bei Fallersleben, von 1947 bis 1961 das Land Hannover Besitzer des Schlosses.
  • Im Jahre 1961 erwirbt die Stadt Wolfsburg das Schloss vom Bundesland Niedersachsen zurück und beginnt mit der Renovierung der Anlage. Das Gebäude wird seit dieser Zeit für repräsentative und kulturelle Zwecke genutzt.
  • Im Jahre 2002 feierte die Stadt Wolfsburg den 700. Jahrestag ihrer Namensgeberin.
Heute beherbergt das Schloss Wolfsburg in seinem Mauern die Städtische Galerie, das Stadtmuseum im M2K, den Kunstverein Wolfsburg e. V. und das Institut Heidersberger. Die Repräsentationsetage im 1. Obergeschoss des Ostflügels, mit Gartensaal, Gerichtslaube und Kaminzimmer, ist die "gute Stube" der Wolfsburg und dient der Stadt für zahlreiche repräsentative Anlässe und Veranstaltungen. Hier können sich auch Heiratswillige ihr Jawort geben.

Barockgarten und die Parkanlagen rund um das Schloss mit uraltem Baumbestand und moderner Kunst laden zu Spaziergängen und zum Erholen ein. Um das leiblich Wohl der vielen Schlossbesucher*innen kümmert sich die Gastronomie in den Schlossremisen.


Pressemitteilung vom 03.12.2019

Wir sind die Weihnachtswichtel

Familienkonzert mit Kindern der musikalischen Früherziehung und jungen Instrumentalisten der Musikschule 

"Wir sind die Weihnachtswichtel" heißt es am Sonntag, 15. Dezember, um 11:15 Uhr erstmals im Großen Saal der Musikschule, wenn die Jüngsten aus dem Elementarbereich der Musikschule der Stadt Wolfsburg ihren großen Auftritt haben. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Sie standen bereits beim Tag der offenen Tür im November auf der Bühne. Gemeinsam mit einem Begleitensemble unter der Leitung von Hans Keck wurden vier Weihnachtslieder geprobt, die die Kinder zuvor im Unterricht der Musikalischen Früherziehung mit ihren Lehrkräften einstudiert hatten. Die gemeinsame und sorgfältige Vorbereitung im Elementarteam ermöglicht, dass die Kinder aller MFE-Gruppen (musikalischen Früherziehung) der Musikschule gemeinsam auftreten können und sich Kinder und Lehrkräfte auf ein altersgerechtes und spannendes Konzerterlebnis freuen können.

Wie schön Weihnachtslieder und festliche Musik auf Instrumenten wie Blockflöte, Klarinette, Klavier, Violine, Violoncello und Gitarre klingen können, wird in den Beiträgen junger Instrumentalisten der Musikschule deutlich. Das gemeinsame Musizieren im Duo und im Ensembles zeigt eindrucksvoll: Musik verbindet! In diesem Sinne lädt die Musikschule zu einem adventlichen Konzert für die ganze Familie ein.


Pressemitteilung vom 28.11.2019

Wand der Wünsche

Leuchtende Sätze werden an die historische Schlossfassade projiziert

An beiden Tagen von "Advent im Schloss" am 07. und 08. Dezember, werden wieder virtuelle Weihnachtswünsche und Weihnachtsgrüße an die historische Schlossfassade der Wolfsburg projiziert.

Noch bis zum 02. Dezember können die Wünsche an das Kulturwerk im M2K eingesandt werden. Unter allen Einsendungen wird ein "Advent-im-Schloss-Menü" für zwei Personen inkl. Eintritt zum Adventsmarkt verlost.

Die virtuellen Weihnachtswünsche können per E-Mail an das Sekreteriat Kulturwerk (sekretariat.kulturwerk@stadt.wolfsburg.de) sowie als Privatnachricht über die Facebook-Seite "Kulturwerk der Stadt Wolfsburg" eingeschickt werden. 


Pressemitteilung vom 11.11.2019

Ausprobieren und kennenlernen

Musikschule der Stadt Wolfsburg informiert am Tag der offenen Tür über Unterrichtsangebot

Die Musikschule der Stadt Wolfsburg lädt wieder zum Tag der offenen Tür in die Goetheschule ein. Vom Baby-Musikgarten bis zum Saxophon heißt es am Samstag, 16. November, von 15 bis 17 Uhr in der Goetheschule. Qualifizierten Lehrkräften geben an diesem Nachmittag alle wichtigen Informationen für die Entscheidung, ein Instrument zu erlernen.

Bereits um 14.30 Uhr öffnen sich die Türen zum Großen Saal der Musikschule für eine Probe der ganz besonderen Art: Alle Schüler und Schülerinnen der Musikalischen Früherziehung bereiten sich gemeinsam mit den Lehrkräften des Elementarbereiches auf das Familienkonzert "Wir sind die Weihnachtswichtel" vor.

Schon seit einigen Wochen üben sie fleißig während ihres Unterrichtes vier Weihnachtslieder, die sie nun das erste Mal auf einer großen Bühne, begleitet von einem Kammerensemble gemeinsam proben. Zu diesem besonderen Konzert am Sonntag, 15. Dezember um 11.15 Uhr lädt die Musikschule schon jetzt ein.

Anmeldungen für kostenlose Schnupperstunden in verschiedenen Instrumentalfächern können am Tag der offenen Tür im Sekretariat erfolgen. Die Lehrkräfte stellen hier die Instrumente vor und beraten Schülerinnen, Schüler und Eltern über die musikalischen Möglichkeiten, aber auch über organisatorische Erfordernisse wie Instrumentenmiete und -kauf, Ensembles und Ergänzungsfächer.

Die Kolleginnen des Elementarbereiches der Musikschule informieren über Angebote des Baby-Musikgartens bis hin zum Instrumenten-ABC für Vorschulkinder und dem Instrumentenkarussell für Schulkinder. Eröffnet der Musikgarten Babys bis 18 Monaten und deren Eltern die Welt zum musikalischen Spiel, so helfen die beiden Orientierungsangebote bei der Auswahl des richtigen Instrumentes. Das instrumentale und vokale Unterrichtsangebot der Musikschule umfasst fast alle Instrumente von der Blockflöte und dem Dudelsack bis zum Kontrabass. Damit die Wahl keine Qual wird, sind das persönliche Ausprobieren und das Kennenlernen des individuellen Instrumentenklanges unter fachkundiger Anleitung unverzichtbare Erfahrungen.

Der Tag der offenen Tür spricht aufgrund des vielfältigen Instrumentenspektrums alle Altersgruppen an. Der Verein der Freunde und Förderer der Musikschule sorgt in einer Cafeteria für das leibliche Wohl der Besucher.

Angesichts der knappen Parkplätze an der Musikschule wird dringend empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren oder Parkmöglichkeiten in der Umgebung der Goetheschule zu nutzen. Der Eintritt ist zu dieser Veranstaltung ist frei.


Pressemitteilung vom 28.10.2019

Ein Konzert – zwei Jubiläen: 30 Jahre Mauerfall und 30 Jahre Städtepartnerschaft mit Halberstadt 21. Deutsch-Polnisch-Italienisches Konzert

Zum Gedenken an den 30. Jahrestag des Mauerfalls findet am Samstag, 9. November, um 18 Uhr im Gartensaal von Schloss Wolfsburg ein Konzert mit jungen Musikern aus Deutschland, Italien und Polen statt. Seit 1999 treffen sich junge Künstler aus Wolfsburger Partnerstädten jährlich am 9. November zu diesem Konzert. Aus Anlass seines runden Partnerschaftsjubiläums mit der Stadt Wolfsburg ist 2019 auch Halberstadt vertreten.
"Ich freue mich auf diese tolle Veranstaltung, bei der Wolfsburg zeigt: Musik überwindet Grenzen und die internationalen Kontakte machen Mut für eine friedliche gemeinsame Zukunft", sagt Kulturdezernent Dennis Weilmann. Mit eben dieser Motivation hatte die Deutsch-Polnische Gesellschaft Wolfsburg-Gifhorn das Projekt 1999 ins Leben gerufen.
Inzwischen sind die Italienische Konsularagentur sowie das Kulturwerk im M2K und die Musikschule der Stadt Wolfsburg feste Partner des Konzerts. Von Anfang an wollten die Veranstalter mit dem Gemeinschaftsprojekt eine besondere Form der internationalen Begegnung und Verbundenheit zwischen Deutschland, Polen und Italien, insbesondere zwischen Wolfsburg und seinen Partnerstädten, fördern. Anlässlich des Jubiläums mit Halberstadt unterstützt auch der Internationale Freundeskreis zum ersten Mal das erfolgreiche Kulturprojekt.
2019 setzt das Konzert nicht nur klassische Akzente. Auch Jazz, Rock und Pop stehen auf dem Programm. Die Gruppe "Young Soloists" der Musikschule der Stadt Wolfsburg, das "Brass Fantasy Trio" des Musiklyzeums "Guglielmo Marconi" in Pesaro sowie Schüler des Musiklyzeums der polnischen Partnerstadt Bielsko Biała und der Kreismusikschule Harz freuen sich auf den Auftritt im Gartensaal.
Karten sind in der Italienischen Konsularagentur telefonisch unter (05361) 600 94 11/-12 sowie an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Ermäßigung gibt es für Mitglieder der folgenden Vereine: Freunde und Förderer der Italienischen Kultur, Freunde und Förderer der Musikschule der Stadt Wolfsburg, Deutsch-Polnische Gesellschaft Wolfsburg-Gifhorn und für Schülerinnen und Schüler der Musikschule der Stadt Wolfsburg.
Veranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft Wolfsburg-Gifhorn e. V., Italienische Konsularagentur Wolfsburg, Kulturwerk im M2K und Musikschule der Stadt Wolfsburg.


Pressemitteilung vom 23.10.2019

Mit Druck – Druck mit

Wochenende der Graphik auch in der Städtischen Galerie Wolfsburg 

Die lange Tradition, die große Vielfalt und der aktuelle Reichtum an Druckgraphik und Zeichnung in der Region sind beeindruckend und staunenswert. Dies soll das "Wochenende der Graphik" am 9. und 10. November nachdrücklich vor Augen führen.

Neben Kultureinrichtungen in Braunschweig, Helmstedt, Peine, Salzgitter und Wolfenbüttel, beteiligt sich in Wolfsburg neben der Ateliergemeinschaft Burg Neuhaus,  Geoffrey Payne, dem Institut Heidersberger auch die Städtische Galerie mit der Druckwerkstatt im Schloss Wolfsburg Samstag, 09. November, 12.00–13:00 Uhr - Grundlagen der Druckgraphik - Einführung in die druckgraphischen Werkstätten im Schloss Wolfsburg mit dem Künstler Alexander Mick Samstag, 09. November, 13.00–17:00 Uhr - Deine Druckgraphik #1 für Einsteiger und Fortgeschrittene -  Die Künstler*innen Anna-Maria Meyer und Alexander Mick erstellen gemeinsam mit den Teilnehmenden einzigartige Werke. Nach einer kurzen Einführung wird in der Form von einfachen Hoch- und Tiefdruckverfahren gezeichnet, geschabt und graviert. Die Teilnehmenden werden von dem kreativen Prozess, über den fachgerechten Umgang mit Papieren und Farben, bis hin zu der Arbeit an der Druckpresse angeleitet und begleitet.

Sonntag, 10. November, 12.00–17:00 Uhr - Deine Druckgraphik #2 Follow up für Fortgeschrittene - Für alle, die noch keine Idee finden konnten oder gerne an ihren Werken vom Vortag arbeiten möchten, besteht nochmals die Möglichkeit, kreativ zu sein. Die Anzahl der Teilnehmenden für die Workshops ist auf max. 20 Personen begrenzt. Anmeldung unter staedtische.galerie@stadt.wolfsburg.de #Take away: Anschließend nehmen die Teilnehmenden ihre selbstgeschaffenen Kunstwerke mit nach Hause.

Was aus konservatorischen Gründen vielfach im Dunkeln bleiben muss und daher oftmals im Hintergrund stattfindet, soll an diesem besonderen Wochenende in den Vordergrund gerückt und damit auch praktisch erfahrbar werden. Mit dieser Absicht ist das jedes Jahr stattfindende "Wochenende der Graphik" von den Graphischen Sammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Leben gerufen worden und wird als konzentriertes und umfassendes Ereignis auch hier in der Region zwischen Harz und Heide mit einem vielfältigen Programm angeboten. Veranstalter sind die Braunschweigische Landschaft e.V. Förderer: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und Die Braunschweigische Stiftung.


Pressemitteilung vom 24.09.2019

Reisen über die Grenze

Stadtmuseum zeigt Bandbreite

Eine Fahrt nach Halberstadt ist heute keine große Sache. Wolfsburgs Partnerstadt lässt sich in nicht mal anderthalb Stunden erreichen, und für die braunen Erinnerungstafeln, die am Straßenrand auf die Grenzöffnung vor nunmehr 30 Jahren hinweisen, hat man längst schon keinen Blick mehr. Das Stadtmuseum verwahrt in seinem Depot jedoch eine Reihe von Broschüren, Formularen und Landkarten aus der Zeit vor dem Mauerfall. Sie erzählen von den nötigen Vorbereitungen und vom oft einschüchternden bürokratischen Aufwand einer Reise aus der Bundesrepublik in die ehemalige DDR. Am Dienstag, 1. Oktober, um 18:30 Uhr, werden diese Druckschriften von Sammlungskurator Dr. Arne Steinert als "Objekte des Monats" im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Bandbreite" vorgestellt.

Als Gast mit dabei ist dann Elke Wichmann, Sprecherin der Stadt Wolfsburg. Im November 1989 erlebte sie den Fall der Mauer als junge Mitarbeiterin in der Pressestelle und hat mitgeholfen, die historische Situation, in der tausende Bürgerinnen und Bürger aus der DDR auf ihrer erste West-Reise nach Wolfsburg kamen, zu meistern: Da mussten der Verkehr geordnet, die Auszahlung des Begrüßungsgeldes organisiert und Übernachtungsraum bereitgestellt werden. Auch an den Abschluss der Städtepartnerschaft Wolfsburgs mit Halberstadt im Oktober 1989 – damals ein sensibles deutsch-deutsches Politikum – hat Elke Wichmann lebhafte Erinnerungen, die im Stadtmuseum zur Sprache kommen werden. Und bei Wein und Knabbereien sind alle Gäste eingeladen zur persönlichen Rückschau auf 30 Jahre Grenzöffnung. Der Eintritt ist frei.



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