Neuigkeiten aus dem Bereich Kultur

Rund um das Thema Kultur in Wolfsburg

Pressemitteilung vom 03.06.2019

Himmlische Töne – himmlische Freude

Konzert der Harfenklasse der Musikschule Stadt Wolfsburg

Eigentlich jedes Musikinstrument beeindruckt durch die Einheit von Funktion, Technik, Handwerk und Schönheit. In besonderem Maße jedoch trifft dies auf die neue Konzertharfe der Musikschule der Stadt Wolfsburg zu.

Zur Präsentation des prachtvollen Instrumentes lädt die Musikschule am Sonntag, 16. Juni, um 17 Uhr zu einem ganz besonderen Konzert der Harfenklasse in den Großen Saal der Musikschule, Goethestraße 10a ein. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Dabei wird das Publikum die Klangfülle, den Farbenreichtum und die Viels(a)eitigkeit der neuen Konzertharfe sowohl solistisch, im Duo als auch mit dem erst kürzlich beim Wettbewerb Jugend musiziert erneut preisgekröntem Harfenensemble Harfeggio erleben.

Angesichts der fehlenden Parkplätze im Bereich der Musikschule wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen, bzw. das Parken in der Umgebung der Goetheschule. Der Zugang zum Großen Saal erfolgt aufgrund von Baumaßnahmen von der Rückseite des Gebäudes aus seitens der Lessingstraße durch Eingang G.


Pressemitteilung vom 18.03.2019

Der junge Beethoven

Neun Klavierschüler bieten eigenes Komponistenportrait

Ein ganz besonderes Projekt präsentieren Klavierschüler der städtischen Musikschule am Mittwoch, 20. März, um 17 Uhr im Kleinen Saal der Musikschule. Neun junge Pianisten der Klavierklasse Hung Do zwischen 7 und 18 Jahren werden ein ganz eigenes Komponistenportrait von Ludwig van Beethoven vorstellen. Dabei geht es um den jungen Beethoven bis er 26 Jahre alt und seine steile Karriere in Wien nicht mehr aufzuhalten war.

Im Jahr 2020 hätte Ludwig van Beethoven seinen 250. Geburtstag gefeiert. Als einer der berühmtesten Komponisten aller Zeiten ging er in die Musikgeschichte ein und hat nicht nur "Für Elise" oder "Freude schöner Götterfunken" geschrieben. 1770 in Bonn geboren wuchs der junge Ludwig van Beethoven in einem Musikerhaus auf, in dem sein Talent schnell entdeckt und gefördert wurde.

Am Fürstenhof erhielt er bereits mit 14 Jahren eine Anstellung als Organist für Kirchenmessen, schrieb seine ersten jugendlichen Klavierwerke und wurde schon bald durch sein virtuoses Klavierspiel und innovative Kompositionen im ganzen Land berühmt.

Die jungen Musiker spielen Werke aus der frühen Schaffenszeit Ludwig van Beethovens sowie seiner Zeitgenossen Mozart und Haydn. Zwischen den musikalischen Beiträgen werden spannende Geschichten aus dem Leben des jungen Beethoven erzählt, in Bezug zu den Klavierstücken gesetzt und drei "Interviews" mit Zeitgenossen Beethovens geführt. Zum Schluss gibt es zwei kleine Überraschungen.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.


Pressemitteilung vom 18.01.2019

"Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben"

Ausstellung über Konzentrationslager für Jugendliche in der Bürgerhalle

Dass es im nationalsozialistischen Deutschland besondere Konzentrationslager nur für Jugendliche gab, ist weitgehend unbekannt. Aus den fragwürdigsten Gründen wurden Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 25 Jahren inhaftiert: Mädchen in Uckermark bei Fürstenberg, Jungen in Moringen bei Göttingen. Ungefähr 3000 junge Leute waren dort zwischen 1940 und 1945 inhaftiert.

Vom 23. Januar bis 28. Februar wird Martin Guses Ausstellung "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben", die sich mit den Konzentrationslagern für Jugendliche beschäftigt, in der Bürgerhalle des Rathauses A gezeigt. Ziel der Ausstellung und des Begleitprogramms ist es, an die Schicksale der jungen Menschen zu erinnern und aktualisierbare Aspekte der "Vergangenheit" aufzuzeigen. Hauptzielgruppe sind dabei Schüler ab der 7. Klasse. Zum einen soll die Ausstellung das Kennenlernen und die Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Hintergründen zu sogenannten "Jugendschutzlagern" während des Nationalsozialismus fördern. Zum anderen sollen mit dieser Ausstellung bei jungen Menschen Impulse und Anregungen zur Verknüpfung mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen initiiert werden.

Um die Ausstellung für Wolfsburg zu gewinnen, hat sich die Abteilung Jugendförderung der Stadt Wolfsburg mit einer Vielzahl verschiedene Kooperationspartner umgeben .Gemeinsam mit der Liberalen Jüdischen Gemeinde, dem Tanzende Theater Wolfsburg, dem Kulturzentrum Hallenbad, dem Wolfsburger Verein Erinnerung und Zukunft und dem Stadtjugendring Wolfsburg e.V. wurde ein buntes und vielfältiges Begleitprogramm gestaltet. Unter anderem bietet das Tanzende Theater einen Swing-Workshop an und organisiert zusammen mit dem Hallenbad eine Ballhausnacht, die am Freitag, 22. Februar, ab 19.00 Uhr für alle Swing-Begeisterten im Kinosaal des Hallenbades stattfinden wird.

Daneben stellt das Hallenbad eine 4-wöchige Filmwoche auf die Beine, die sich thematisch durch die Aufführungen der Filme "Swing Kids", "Napola", "Edelweißpiraten" und "Sophie Scholl" an der Jugend im Nationalsozialismus orientiert. Mit dem Theaterstück "Swing heil!" kommt am 25. Februar, 10:30 Uhr, außerdem eine Aufführung vom Doku Musik Theater aus Saarbrücken ins Nichtschwimmerbecken des Hallenbades. Darüber hinaus bietet der Wolfsburger Verein Erinnerung und Zukunft e.V. ausstellungsbegleitend Stadtführungen im ehemaligen Zentrum der "Stadt des KdF-Wagens" an.

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, 23. Januar, 18:30 Uhr, im Beisein von Herrn Guse in der Bürgerhalle statt. Weitere Informationen sind auf dem Wolfsburger Jugendserver www.wob4u.de (öffnet sich in einem neuen Fenster) zu finden.



Pressemitteilung vom 14.01.2019

Holocaust Gedenktag

Künstlerischer Abend des Gedenkens im Hallenbad – Kultur am Schachtweg

Bereits zum dritten Mal lädt die Stadt Wolfsburg am 24. Januar zum Holocaust-Gedenktag ein. Aus Anlass des 74. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust am 27. Januar wird es in Kooperation mit dem Internationalen Auschwitz Komitee sowie dem Hallenbad – Kultur am Schachtweg, dem Wolfsburger Verein Erinnerung und Zukunft und dem Verein zur Förderung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz einen künstlerischen Abend des Gedenkens geben.

Ab 18 Uhr informieren im Foyer des Hallenbads Wolfsburger Initiativen über ihre Aktivitäten des Gedenkens. Ab 19 Uhr beinhaltet der künstlerische Abend unter anderem eine Szenische Lesung von Schauspielerin Heide Simon und einen Auftritt des Tanzenden Theaters zu Erich Kästerns Gedicht "Primaner in Uniform". Musikalisch wird der Abend durch Sarah Nonnenmacher und Goran Stevanovic begleitet.

Zu einer Zeit, in der europaweit Umfragen vermelden, dass die Kenntnisse zur Geschichte des Holocaust besonders bei jungen Menschen abnehmen und in vielen europäischen Gesellschaften antisemitistischer Hass und rechtsextreme Wutgesänge vermehrt aufflammen, ist der Holocaust-Gedenktag nicht nur ein Tag der Erinnerung, sondern auch ein Tag der Mahnung und Verantwortung zu einer klaren Stellungnahme gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.


Pressemitteilung vom 08.01.2018

Echt wahr? – Kunst in der gemischten Realität Werk-Stadt-Schloss 2019

Interaktive Kunst im Kunstvermittlungsprojekt

Was ist eigentlich echt? Diese Frage stellt sich in unserer Welt, die immer komplexer wird, ständig. Insbesondere zwei Dimensionen führen oft zu einem Generationenkonflikt: die der "echten/analogen" und der "virtuellen/digitalen" Welt. Hier ist eine starke Trennlinie zu beobachten. Was sich für die einen wie Realität anfühlt, erscheint den anderen wenig verlässlich, zuweilen auch bedrohlich.

In den zwei Projektwochen von WERK-STADT-SCHLOSS in der Bürgerwerkstatt, Schloss Wolfsburg (11. bis 22 März) loten die SchülerInnen und Auszubildenden ihr Verständnis von Realität aus. Wie erleben sie die verschiedenen Ebenen? Was davon kann in ein Bildprojekt einfließen, welches ebenso aus analogen wie digitalen Aspekten erstellt wird.

AUGMENTED ART ist das Stichwort. Der gestalterische Ansatz wird im analogen Feld die Zeichnung sein, im digitalen Feld wird das Erstellen von Visualisierungen stattfinden. Die TeilnehmerInnen stellen Zeichnungen her, die durch die Anwendung einer APP digital verändert und erlebt werden können und damit die Ebenen auflösen, bzw. gerne die Frage nach Authentizität aufwerfen.

Nähere Informationen unter Telefon: 05361 28 15 82, E-Mail: kreativwerkstaetten@stadt.wolfsburg.de, www.wolfsburg.de/kreativwerkstaetten


Pressemitteilung vom 10.12.2018

Wolfsburg Memo 1968/2018

Fotografien von Robert Lebeck und Joachim „Ali“ Altschaffel

Initiiert vom Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS) sind aktuell Aufnahmen der Fotografen Robert Lebecks und Ali Altschaffels als Wolfsburg-Memo 1968/2018 erschienen. Das Spiel kann in der Kultur-Info (Alvar-Aalt-Kulturhaus) sowie im IZS für 14 Euro erworben werden.

Robert Lebecks Stadtreportage, die dieser anlässlich des 30-jährigen Stadtgeburtstags in Wolfsburg für den Stern fotografierte, zeigen den Stern-Fotografen als aufgeschlossenen Besucher, der der Stadt am Mittellandkanal ebenso fasziniert wie mit großer Sympathie entgegentrat. In den zwei Tagen im Juni 1968 schien er nahezu überall gewesen zu sein und betrieb – möglicherweise ohne dass es ihm bewusst war – fotografische Stadtsoziologie.

Die Bilder des Fotografen Lebecks zum Ausgangspunkt nehmend hat das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS) den Wolfsburger Fotografen Joachim "Ali" Altschaffel gebeten, es ihm gleich zu tun. Auf den Spuren der Motive Lebecks, diese allerdings neu interpretierend, lassen sich anhand seiner Fotografien die Veränderungen in Stadt, Stadtgesellschaft und Werk gleichermaßen studieren:  Die einst so prägende städtebauliche "Koller-Achse" ist längst passé, das Stufenhochhaus wird schon bald Geschichte sein, im Volkswagenwerk sorgen inzwischen Roboter für präzise Schweißarbeiten. Die Kunst aber ist aus Wolfsburg nicht wegzudenken, die Erinnerungskultur hat ihren festen Platz in der Stadtgesellschaft gefunden, das VW-Bad ist eine Sommerattraktion wie eh und je – und Frischvermählte lassen sich auch heute noch von wildfremden Fotografen für eine Reportage ablichten.

Mehr Informationen finde Sie hier



Pressemitteilung vom 03.12.2018

Kulturtanke auf Engelkurs gebracht

Himmlischen Beistand tanken bei Advent im Schloss

Himmlischen Beistand aufs Handy laden können Besucher in diesem Jahr bei Advent im Schloss an der Kulturtanke. Die künstlerisch umgestaltete historische Zapfsäule für Benzin, wurde vom gemeinnützigen Verein DIGES Wolfsburg e.V., der Digitalen Gesellschaft Wolfsburg, in ehrenamtlicher Arbeit technisch umgerüstet und auf Engelkurs gebracht. Kostenlos herunterladen können die Besucher dort den Weihnachtsengel 2018 des Wolfsburger Künstlers Ali Altschaffel. Die von Altschaffel künstlerisch gestaltete Zapfsäule wurde schon mehrmals mit verschiedenen kulturellen Inhalten gefüllt.

Beim großen Adventsfest im Schloss Wolfsburg, am Samstag, 8. und Sonntag, 9. Dezember, jeweils von 11 bis 19 Uhr, präsentiert das städtische Kulturwerk dieses innovative Kulturspecial.

Für die technisch einwandfreie Funktion hat jedes Mal der Verein DIGES gesorgt, der digitale Kultur und die IT-Bildung der Bürger und insbesondere von Kindern und Jugendlichen fördern möchte. "Wir wollen ein Forum sein für alle, die das Thema Digitalisierung in der Region Wolfsburg aktiv mitgestalten und vorantreiben wollen", so Christoph, Steindorff, Vorsitzender von DIGES Wolfsburg e.V. der hier mit Digital- und Kulturdezernent Dennis Weilmann an einem Strang zieht. "Die ‚Kulturtanke‘ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Digitalisierung und Kultur in allen Lebensbereichen verbunden werden können", freut sich Weilmann.

Ein Selfie mit dem Weihnachtsmann für die Kleinen, ein Weihnachtsengel aus der Kulturtanke, die Fotobox für Jung und Alt  und die Wand der Wünsche für die Erwachsenen – bei diesem generationenübergreifenden Programm kann man sehen, das traditionell und digital zusammen passen und dass Advent im Schloss für die ganze Familie etwas zu bieten hat.


Pressemitteilung vom 20.11.2018

Weihnachtsgrüße auf der Wand der Wünsche 

Virtuelle Grüße auf der Innenhoffassade lassen das Schloss Wolfsburg leuchten

Weihnachtsgrüße senden und Adventsmenü gewinnen – zu dieser attraktiven Aktion bei "Advent im Schloss" lädt das Kulturwerk nun schon zum sechsten Mal ein. Die Wand der Wünsche gehört schon seit Jahren zu den festen Höhepunkten am 2. Adventswochenende beim Adventsfest im Schloss, wo die virtuellen Grüße nach Einbruch der Dunkelheit im Innenhof auf der Fassade leuchten. Einsendungen müssen bis zum 5. Dezember in der Kulturinfo im Kulturwerk eingehen, wenn man an der Verlosung des Advent-im-Schloss-Menüs teilnehmen möchte.

Virtuelle Weihnachtswünsche der Wolfsburger, egal ob für Ihre Liebsten oder für die ganze Welt, können an die KulturInfo (Telefon 05361-281575 oder kulturinfo@stadt.wolfsburg.de) sowie als PN auf dem Facebook-Account www.facebook.com/Kulturwerk-der-Stadt-Wolfsburg an das Kulturwerk geschickt werden.
Unter allen Einsendern der Wünsche werden als besonderes Schmankerl wieder 5 exklusive "Advent-im-Schloss-Menüs" für Familien bis zu 5 Person verlost. Diese bestehen aus je einer Bratwurst oder einer Folienkartoffel mit Kräuterquark und einem Bratapfel als Dessert, sowie Apfelpunsch oder Glühwein für die Erwachsenen. Also genau die richtige Basis, um sich in der kalten Jahreszeit für ein ausgiebiges Verweilen und Stöbern auf dem beliebten Familienmarkt zu stärken. An der Verlosung nehmen alle Einsender teil, die ihre Wünsche bis 5. Dezember eingereicht haben. Nach der Verlosung am 5. Dezember werden die Gewinner vom Kulturwerk telefonisch oder per E-Mail beziehungsweise über facebook benachrichtigt.

Mit der Aktion bietet das Kulturwerk die Möglichkeit, nicht sich selbst, sondern anderen etwas Positives zu wünschen und damit einen Gegenpol in der oft von Konsum geprägten Vorweihnachtszeit zu setzen. Im November gab es schon die ersten guten Wünsche von den Kindern der Grundschule, die aber nicht an der Verlosung teilnehmen. "Toleranz und Mitgefühl" oder "lächelnde Autofahrer" standen z.B. auf der Wunschliste im letzten Jahr. Institutsleiterin Monika Kiekenap-Wilhelm, "Ich bin gespannt auf die aktuellen Wünsche der Wolfsburgerinnen und Wolfsburger, die bestimmt wieder allen zu Herzen gehen. Und ich würde mich natürlich freuen, wenn die Wand der Wünsche auch in diesem Jahr wieder so gut angenommen wird, wie in den Vorjahren", hofft Monika Kiekenap-Wilhelm vom Kulturwerk.

Die Wünsche können bis zum 5. Dezember unter Angabe des Absenders in der KulturInfo (Telefon 05361-281575 oder kulturinfo@stadt.wolfsburg.de) sowie als PN auf dem Facebook-Account des Kulturwerkes (www.facebook.com/Kulturwerk-der-Stadt-Wolfsburg) eingereicht werden.


Pressemitteilung vom 28.11.2018

Verabschiedung von Dr. Bettina Greffrath im Kulturausschuss

Der Kulturausschuss verabschiedet in seiner Sitzung vom 28. November die Leiterin der Historischen Museen Dr. Bettina Greffrath. Bettina Greffrath geht zum Jahresende 2018 in den Ruhestand.

Kulturdezernent Dennis Weilmann:

„Durch Ihr, Frau Dr. Greffrath, besonderes Engagement ist es Ihnen bereits schon in der Zeit als Geschichts- und Museumspädagogin für das damalige Stadtarchiv und die Museen gelungen, besondere Schwerpunkte zu setzen. Nennen möchte ich hier exemplarisch bürgerorientierte und von Zeitzeugen mitgestaltete Sonderausstellungen für das heutigen Stadtmuseums und den Aufbau der ersten stadtgeschichtlichen Sammlung.

Mit Übernahme der  Museumsleitung 1995 haben Sie dann erfolgreich Ihr besonderes Organisationstalent als Museumsleiterin, -pädagogin, Sammlungsleiterin und Ausstellungsmacherin in einer Person unter Beweis stellen müssen - keine leichte Aufgabe, für die ich an dieser Stelle noch einmal meinen besonderen Dank aussprechen möchte.

Ausgezeichnet hat Sie auch stets die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem Kulturausschuss. Auf dieser Basis ist es Ihnen gelungen, die Arbeit der „Historischen Museen“  umfassend zu professionalisieren und alle Arbeitsbereiche auf einen allgemein anerkannten hohen Qualitätsstandard hin zu entwickeln – die Verleihung der verschiedenen Förderpreise und der Gütesiegel der unter Ihrer Leitung stehenden Häuser sind sichtbare Zeichen dafür.

In Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denen ich an dieser Stelle auch meinen Dank für die bisherige Arbeit aussprechen möchte, haben Sie wichtige Grundlagen für die Zukunft schaffen können, dreimal eine Dauerausstellung grundlegend erneuert und die Museen zu  lebendigen Orten der Bildung und Freizeitgestaltung weiter entwickelt. Unter Ihrer Leitung wurden deutliche Akzente gesetzt, die sowohl lokal als auch überregional ein durchweg positives Echo fanden und finden.

Besonders erwähnen möchte ich

  • die Gestaltung der Dauerausstellungen hin zu Modernität und Gegenwartsbezogenheit mit viel Atmosphäre und zeitgemäßer methodischer Vielfalt,
  • große thematischen Vielfalt und höheren Forschungs- und Präsentationsqualität im Bereich der Sonderausstellungen,
  • konsequente Bürgerorientierung mit stark biografischem Ansatz und in der direkten Zusammenarbeit mit Bürgergruppen im Stadtmuseum und
  • Stärkung und Qualitätssteigerung in den Angeboten für die lebenslange und schulische Bildung.

Für Ihre engagierte Arbeit zum Wohl unserer Stadt, ihrer Bürgerinnen, Bürger und Gäste in den vergangenen 28 Jahren möchte ich mich auch im Namen unseres Kulturausschusses ganz herzlich bei Ihnen bedanken.“

Wichtige berufliche Stationen:

1991: Dienstbeginn bei der Stadt Wolfsburg und erstes Großprojekt als wissenschaftliche Mitarbeiterin: Gestaltung der ersten Dauerausstellung des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums für die neugeschaffenen Räumlichkeiten im sanierten Schloss Fallersleben

1995: Übernahme der Leitung der Historischen Museen vom damaligen Museumleiter Dr. von Wintzingerode

Juni 2000: Neueröffnung des Stadtmuseums in den Schlossremisen im Rahmen des Remisenkonzeptes mit Geschichtswerkstatt und Bürgerwerkstatt als Umsetzung eines politischen Auftrages für das Schloss Wolfsburg

2011/2012: Erneuerung der Dauerausstellung des Landwirtschaftsmuseums

2014: Wiedereröffnung der vollständig neugestalteten Dauerausstellung des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums Preise

2001: Verleihung des „Sonderpreises für Neugestaltung des Stadtmuseums Schloss  Wolfsburg“ durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung

2006 und 2009: Förderpreise für Museumspädagogik der VGH-Stiftung für das Hoffmann-Museum

2010: Gütesiegel für beide Museen

2017: Erneute Verleihung des  Gütesiegels für das Hoffmann-Museum





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