Trinity

Neues Volkswagenwerk in Warmenau

Das neue Automobilwerk "Trinity" der Volkswagen AG wird in Wolfsburg-Warmenau gebaut.

Nach monatelangen Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung, Volkswagen, dem Betriebsrat und der Politik fiel die Entscheidung des Volkswagen-Aufsichtsrats, das neue Werk auf Wolfsburger Stadtgebiet zu errichten.  

Im Fokus der Entscheidung für die Standortwahl standen vor allem schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahren für eine reibungslose Umsetzung des Projekts. 

Auf dieser Seite finden Sie nachfolgend aktuelle Informationen rund um die Realisierung des Projekts.

Besichtigung Plangebiet Trinity-WerkFoto: Besichtigung der Bauflächen für das Trinity-Werk: Dennis Weilmann, Bernd Althusmann und Angelika Jahns (v.l.n.r.)

Oberbürgermeister Dennis Weilmann: "Wir sind hoch erfreut, dass Trinity dort realisiert wird, wo die Verbindung mit Volkswagen traditionell am größten ist. Es ist für die Stadt, aber auch für die umliegenden Gemeinden und die gesamte Region eine hervorragende und wichtige Zukunftsentscheidung.”

Aktuelle Meldungen

Im Zusammenhang mit dem neu zu errichtenden Autowerk für die Trinity-Produktion findet in Kürze die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit statt.
Hierzu wird es öffentliche Informationsveranstaltungen geben. Für die Veranstaltungen in Kästorf und in der Nordstadt sind noch Anmeldungen möglich.

Mittwoch, 8. Juni, um 18:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Kästorf, Im Wiesengrund 21, Donnerstag, 9. Juni, um 18:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Nordstadt, Hansaplatz 17, statt.

Die Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Warmenau am Dienstag, 31. Mai, ist ausgebucht. Die Stadt Wolfsburg wird kurzfristig einen weiteren Termin in Warmenau anbieten.

An den Abenden werden die Ziele und Zwecke der Planung dargelegt. Die Öffentlichkeit hat die Gelegenheit sich zu den Dingen zu äußern und zu erörtern.
Aus organisatorischen und kapazitären Gründen werden Interessierte gebeten sich zu den Veranstaltungen anzumelden. Entweder per E-Mail unter beteiligung.trinity@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 28-2942. Name, Anzahl der teilnehmenden Personen und das Datum der Veranstaltung sind zu nennen. Es gelten die aktuellen Coronabestimmungen.

Zusätzlich werden in den Ortsteilen Warmenau, Kästorf und in der Nordstadt Bürgersprechstunden stattfinden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich:
  • 15.06. und 06.07., von 16:00-18:00 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Warmenau (Veranstaltungsraum und Sprechstelle wegen Internetanschluss), Am Haselborn 2, 38448 Wolfsburg 
  • 22.06. und 13.07., von 16:00-18:00 Uhr, Clubraum in der Mehrzweckhalle Kästorf, Im Wiesengrund 21, 38448 Wolfsburg 
  • 29.06. und 13.07., von 16:00-18:00 Uhr, Städtische Sprechstelle im Mehrgenerationenhaus Nordstadt, Hansaplatz 17, 38448 Wolfsburg

Die Termine am 13.07. werden tatsächlich zeitgleich laufen, damit alle Ortsteile zwei Mal bedient werden.

Im Zusammenhang mit dem neu zu errichtenden Autowerk für die Trinity-Produktion hat der Rat der Stadt im Februar beschlossen die Bebauungspläne für die Gewerbegebiete Warmenau Nord-Ost und Süd-Ost in den Ortsteilen Warmenau, Brackstedt und Kästorf neu aufzustellen sowie den Flächennutzungsplan anzupassen. Dafür findet in Kürze die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit statt. 

Ziel des Verfahrens ist es die vorhandenen Gewerbeflächen zur Standortsicherung auszuweiten. Die Stadt soll sich auch künftig als attraktiver Wirtschafts- und Gewerbestandort weiterentwickeln. In diesem Zuge sollen die entsprechenden Flächen hinsichtlich potentieller Ansiedlungen geprüft werden. Bei Eignung soll Planungsrecht geschaffen werden.

Hierzu wird es drei öffentliche Informationsveranstaltungen geben. Die finden am Dienstag, 31. Mai, um 18:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Warmenau, Strauberg 7, am Mittwoch, 8. Juni, um 18:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Kästorf, Im Wiesengrund 21, sowie am Donnerstag, 9. Juni, um 18:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Nordstadt, Hansaplatz 17, statt. An den drei Abenden werden die Ziele und Zwecke der Planung dargelegt. Die Öffentlichkeit hat die Gelegenheit sich zu den Dingen zu äußern und zu erörtern.

Aus organisatorischen und kapazitären Gründen werden Interessierte aufgerufen sich zu den Veranstaltungen bis zum 20. Mai anzumelden. Entweder per Mail unter beteiligung.trinity@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 28-2942. Name, Anzahl der teilnehmenden Personen und das Datum der Veranstaltung sind zu nennen. Es gelten die aktuellen Coronabestimmungen.

Des Weiteren ist es für die Öffentlichkeit möglich die Vorentwürfe der Bebauungspläne und der Flächennutzungsplanänderung mit einer Projektbeschreibung vom 31. Mai bis einschließlich zum 17. Juni im Rathaus B, dritte Etage, Porschestraße 49 von montags bis donnerstags von 07:00 bis 17:30 Uhr sowie freitags von 07:00 bis 13:00 Uhr einzusehen. Außerdem sind die Unterlagen auf den Internetseiten der Stadt hinterlegt.

Auskünfte durch den Geschäftsbereich Stadtplanung und Bauberatung sind möglich zu den allgemeinen Öffnungszeiten, allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 05361 28-1184 oder 28-1727.

Für die bestmögliche Umsetzung des Trinity-Projekts am Standort Warmenau arbeiten die Stadt Wolfsburg und Volkswagen als Partner eng zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei auch die aktuelle und regelmäßige Information der Öffentlichkeit über den aktuellen Stand: Als eine der ersten Maßnahmen vor Ort gehören dazu Baugrundvoruntersuchungen auf dem geplanten Werksgelände nördlich der B188 sowie auf der Trasse zwischen dem neuen Werk und dem Volkswagen Stammwerk. Diese werden ab sofort bis voraussichtlich Ende April 2022 vorgenommen. Besondere Rücksicht wird bei den Baugrundvoruntersuchungen auf den Artenschutz genommen. Durch den Beginn der Brut- und Setzzeit ist es nötig, die Untersuchungen engmaschig durch eine ökologische Baubegleitung zu betreuen. Zusätzlich wurden geeignete Maßnahmen, z.B. das Anlegen von Ausweichflächen für die Feldlerche, in Zusammenarbeit mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde eingeleitet. Hierdurch können der Nestbau und die Aufzucht von Jungtieren trotz der notwendigen Voruntersuchungen sichergestellt werden.
Nach der Entscheidung der Volkswagen AG, ihr neues Automobilwerk am Stammsitz auf dem Wolfsburger Stadtgebiet zu entwickeln, traf sich heute Oberbürgermeister Dennis Weilmann mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sowie Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns zu einem Termin vor Ort in Warmenau. Dort soll das sogenannte Trinity-Werk entstehen.

"Um das neue Automobilwerk an den Start zu bringen, haben wir uns einen ehrgeizigen Zeitplan gesetzt. Von Seiten der Stadt, der Politik und den weiteren Beteiligten legen wir auf dieses wichtige Projekt maximalen Fokus", unterstrich Oberbürgermeister Dennis Weilmann in Warmenau. "Deshalb habe ich den Wirtschaftsminister kurzfristig nach Wolfsburg eingeladen, um schnellstmöglich die Rahmenbedingungen und die Unterstützung des Landes abzustimmen."

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat der Stadt Wolfsburg bei der Schaffung der notwendigen Verkehrsinfrastruktur für das geplante VW-Trinity-Werk tatkräftige Unterstützung des Landes zugesichert: "Die Entscheidung des Volkswagen-Konzerns für den Trinity-Standort in Wolfsburg-Warmenau ist ein weiteres Aufbruchssignal in eine automobile Zukunft ,made in Niedersachsen‘. Und es ist gleichzeitig ein starkes Bekenntnis von VW zum Wirtschaftsstandort Niedersachsen und zu Wolfsburg. Als Land wollen wir Volkswagen und die Stadt Wolfsburg bei der Schaffung der erforderlichen Verkehrsanbindung für dieses Leuchtturm-Projekt nach besten Kräften unterstützen, damit die Produktion im neuen Werk zeitgerecht beginnen kann."

So soll für eine leistungsfähige Straßenanbindung der neuen Produktionsstätte die Bundesstraße 188 von der Autobahn 39 Anschlussstelle Weyhausen bis zur Landesstraße 322 vierstreifig ausgebaut werden. Die Planungskosten für den Ausbau der B 188 trägt das Land. Darüber hinaus wolle sich das Land Niedersachsen beim Bundesverkehrsministerium dafür einsetzen, dass notwendige Genehmigungen und die Bereitstellung der Finanzmittel für Bau und Grunderwerb der B 188 zügig erfolgen, erklärte Althusmann. Besprochen wurden auch die mögliche Erweiterung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) in der Region und attraktive Mobilitätsangebote rund um Warmenau.

Um das Projekt reibungslos umzusetzen, will die Stadt in den kommenden Wochen und Monaten vor allem auch die Prüfungen der anstehenden Planungs- und Genehmigungsverfahren vorantreiben. Dazu wird ein eigenes Projektteam bei der Stadtverwaltung installiert, um das Vorhaben bestmöglich zu bearbeiten. Die Arbeitsgruppe unterstützt die Volkswagen AG bei der schnellstmöglichen Umsetzung des Trinity-Werkes.

Erarbeitet werden hier die rechtlichen Voraussetzungen zur Aufstellung der Bauleitplanung sowie zur Vorbereitung der Baugenehmigung. Dabei steht neben den baulichen und verkehrlichen Belangen vor allem auch die Umweltverträglichkeit im Vordergrund. Ein entsprechendes Lärm- und Schallschutzgutachten sowie beispielsweise eine für solch ein Vorhaben notwendige Artenschutzkartierung wurden bereits beauftragt.

Die Bürger*innen, die in unmittelbarer Nähe zu dem neuen Automobilwerk leben, sollen durch entsprechende Beteiligungsprozesse bei den weiteren Verfahrensschritten genauso frühzeitig einbezogen und mitgenommen werden wie die Politik. Das soll beispielsweise durch Bürgerversammlungen vor Ort wie auch durch regelmäßige Berichte in den Ortsräten passieren.

Mit großer Freude reagiert die Stadt Wolfsburg auf die Entscheidung der Volkswagen AG, ein neues Automobilwerk auf dem Wolfsburger Stadtgebiet zu errichten. Das unter dem Begriff "Trinity” laufende Projekt soll nach Bestätigung durch den Volkswagen-Aufsichtsrat am Stammsitz umgesetzt werden.  
 
"Heute ist ein guter Tag für Wolfsburg! Wir sind hoch erfreut, dass Trinity dort realisiert wird, wo die Verbindung mit Volkswagen traditionell am größten ist. Es ist für die Stadt, aber auch für die umliegenden Gemeinden und die gesamte Region eine hervorragende und wichtige Zukunftsentscheidung.”, so Oberbürgermeister Dennis Weilmann.  
 
In den vergangenen Monaten hatten zwischen Stadtverwaltung, Volkswagen, dem Betriebsrat und der Politik zahlreiche Gespräche stattgefunden, um die konkreten Anforderungen und mögliche geeignete Flächen innerhalb der Wolfsburger Stadtgrenzen zu identifizieren. In diesem Zusammenhang wurden auch frühzeitig die Weichen für die Weiterentwicklung als attraktiver Wirtschafts- und Gewerbestandort gestellt. Im Fokus standen dabei vor allem schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahren für eine reibungslose Umsetzung des Projekts. Alle eingeleiteten Maßnahmen führten letztlich zum Erfolg und überzeugten die Unternehmensführung von Volkswagen für die Entscheidung zur Standorterweiterung in Wolfsburg. Auf dieser guten Basis sollen nun auch die Prüfungen der anstehenden Planungs- und Genehmigungsverfahren vorangetrieben werden. 
 
Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide: "Das Baudezernat kann hier auf seine motivierten und qualifizierten Fachkräfte bauen, die dieser herausragenden neuen Aufgabe mit Spannung entgegensehen. Mit einem eigens hierfür aufgestellten, interdisziplinären Projektteam wird die Stadtverwaltung eine besonders effiziente und handlungsstarke Struktur schaffen, um das Vorhaben bestmöglich zu bearbeiten. Neben den baulichen und verkehrlichen Belangen stehen vor allem auch die die Umweltbelange im Fokus.” 
 
"Bei dem Vorhaben werden wir die Bürgerinnen und Bürger in unmittelbarer Nähe der entstehenden Fabrik mitnehmen, informieren und in die weiteren Prozesse eng einbinden", so Weilmann. "Die Stadt Wolfsburg ist und bleibt für Volkswagen ein verlässlicher Partner, jetzt und in Zukunft. Ich möchte mich ausdrücklich bei allen bedanken, die mit ihrem Einsatz diesen Erfolg für unsere Stadt möglich gemacht haben. Jetzt beginnt die Arbeit, Volkswagen bei der konkreten Umsetzung von Trinity in Wolfsburg zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass von der Entscheidung die gesamte Region profitieren wird.”

Häufig gestellte Fragen


Hier sehen Sie eine Übersicht des Plangebiets für das neue Trinity-Werk in Warmenau.
Trinity-Werk: Plangebiet Übersicht
Bürger*innen, die in unmittelbarer Nähe zu dem neuen Automobilwerk leben, sollen durch entsprechende Beteiligungsprozesse bei den weiteren Verfahrensschritten genauso frühzeitig einbezogen und mitgenommen werden wie die Politik. Das soll beispielsweise durch Bürgerversammlungen vor Ort wie auch durch regelmäßige Berichte in den Ortsräten passieren.

Im Vorfeld wird ein entsprechendes Lärm- und Schallschutzgutachten erstellt.

Um das Projekt reibungslos umzusetzen, will die Stadt in den kommenden Wochen und Monaten vor allem auch die Prüfungen der anstehenden Planungs- und Genehmigungsverfahren vorantreiben. Dazu wird ein eigenes Projektteam bei der Stadtverwaltung installiert, um das Vorhaben bestmöglich zu bearbeiten. Die Arbeitsgruppe unterstützt die Volkswagen AG bei der schnellstmöglichen Umsetzung des Trinity-Werkes.

Für eine leistungsfähige Straßenanbindung der neuen Produktionsstätte soll die Bundesstraße 188 von der Autobahn 39 Anschlussstelle Weyhausen bis zur Landesstraße 322 vierstreifig ausgebaut werden. Die Planungskosten für den Ausbau der B 188 trägt das Land. Notwendige Genehmigungen und die Bereitstellung der Finanzmittel sollen für den Bau und den Grunderwerb der B 188 zügig erfolgen. Eine mögliche Erweiterung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) in der Region und eine attraktive Mobilitätsangebote rund um Warmenau sind ebenfalls im Gespräch.