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Wohnen, Umwelt & Verkehr

Trinity

Neues Volkswagenwerk in Warmenau

Die neue Fertigungsstätte von Volkswagen für das Projekt Trinity wird in Wolfsburg-Warmenau gebaut

 

Raum gefüllt mit Menschen bei einer Informationsveranstaltung
Öffentliche Informationsveranstaltung für Bürger*innen in Sachen Trinity in Warmenau am 31.05.2022

Aktuelle Meldungen

  • Donnerstag, 25.08.2022
    Bürger*innenveranstaltung im CongressPark

    Die eigentlich für den 31. August angedachte Bürger*innenveranstaltung zu Trinity im CongressPark wird nicht stattfinden. Sie wird sich in den Herbst/Winter verschieben. Dies hängt mit der Bauleitplanung zusammen.

  • Mittwoch, 13.07.2022
    Neuer Newsletter zu Trinity-Planungen

    Interessierte Bürger*innen können sich ab sofort für einen neuen Newsletter zum aktuellen Stand der Planungen rund um das Projekt Trinity anmelden. In regelmäßigen Abständen möchte die Stadt darin über die spannendsten und aktuellsten Aspekte zu ganz unterschiedlichen Themen-Schwerpunkten informieren.

    "Der Newsletter war eine Anregung, die wir unter anderem aus der frühzeitigen Bürgerbeteiligung mitgenommen haben. Den Vorschlag greifen wir natürlich gern auf, um gezielt Entwicklungen und den aktuellen Planungsstand zu vermitteln", freut sich Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
    Im Newsletter soll insbesondere über Neuigkeiten, etwa rund um Planungsverfahren, Verkehrssituation sowie Lärm- und Umweltschutzmaßnahmen, berichtet werden. Anmelden kann man sich kostenlos mit einer gültigen E-Mailadresse auf der Website mein.wolfsburg.de/newsletter unter der Überschrift Trinity. Die erste Ausgabe ist dann nach der Sommerpause geplant.

  • Freitag, 20.05.2022
    Öffentlichkeit wird in Sachen Trinity frühzeitig beteiligt | Anmeldungen für die Informationsveranstaltungen noch möglich

    Im Zusammenhang mit dem neu zu errichtenden Autowerk für die Trinity-Produktion findet in Kürze die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit statt.
    Hierzu wird es öffentliche Informationsveranstaltungen geben. Für die Veranstaltungen in Kästorf und in der Nordstadt sind noch Anmeldungen möglich.

    Mittwoch, 8. Juni, um 18:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Kästorf, Im Wiesengrund 21, Donnerstag, 9. Juni, um 18:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Nordstadt, Hansaplatz 17, statt.

    Die Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Warmenau am Dienstag, 31. Mai, ist ausgebucht. Die Stadt Wolfsburg wird kurzfristig einen weiteren Termin in Warmenau anbieten.

    An den Abenden werden die Ziele und Zwecke der Planung dargelegt. Die Öffentlichkeit hat die Gelegenheit sich zu den Dingen zu äußern und zu erörtern.
    Aus organisatorischen und kapazitären Gründen werden Interessierte gebeten sich zu den Veranstaltungen anzumelden. Entweder per E-Mail unter beteiligung.trinity@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 28-2942. Name, Anzahl der teilnehmenden Personen und das Datum der Veranstaltung sind zu nennen. Es gelten die aktuellen Coronabestimmungen.

    Zusätzlich werden in den Ortsteilen Warmenau, Kästorf und in der Nordstadt Bürgersprechstunden stattfinden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich:
    • 15.06. und 06.07., von 16:00-18:00 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Warmenau (Veranstaltungsraum und Sprechstelle wegen Internetanschluss), Am Haselborn 2, 38448 Wolfsburg 
    • 22.06. und 13.07., von 16:00-18:00 Uhr, Clubraum in der Mehrzweckhalle Kästorf, Im Wiesengrund 21, 38448 Wolfsburg 
    • 29.06. und 13.07., von 16:00-18:00 Uhr, Städtische Sprechstelle im Mehrgenerationenhaus Nordstadt, Hansaplatz 17, 38448 Wolfsburg

    Die Termine am 13.07. werden tatsächlich zeitgleich laufen, damit alle Ortsteile zwei Mal bedient werden.

  • Freitag, 13.05.2022
    Öffentlichkeit wird in Sachen Trinity frühzeitig beteiligt | Pläne für das Gewerbegebiet Warmenau liegen aus – Informationsveranstaltungen geplant

    Im Zusammenhang mit dem neu zu errichtenden Autowerk für die Trinity-Produktion hat der Rat der Stadt im Februar beschlossen die Bebauungspläne für die Gewerbegebiete Warmenau Nord-Ost und Süd-Ost in den Ortsteilen Warmenau, Brackstedt und Kästorf neu aufzustellen sowie den Flächennutzungsplan anzupassen. Dafür findet in Kürze die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit statt. 

    Ziel des Verfahrens ist es die vorhandenen Gewerbeflächen zur Standortsicherung auszuweiten. Die Stadt soll sich auch künftig als attraktiver Wirtschafts- und Gewerbestandort weiterentwickeln. In diesem Zuge sollen die entsprechenden Flächen hinsichtlich potentieller Ansiedlungen geprüft werden. Bei Eignung soll Planungsrecht geschaffen werden.

    Hierzu wird es drei öffentliche Informationsveranstaltungen geben. Die finden am Dienstag, 31. Mai, um 18:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Warmenau, Strauberg 7, am Mittwoch, 8. Juni, um 18:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Kästorf, Im Wiesengrund 21, sowie am Donnerstag, 9. Juni, um 18:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Nordstadt, Hansaplatz 17, statt. An den drei Abenden werden die Ziele und Zwecke der Planung dargelegt. Die Öffentlichkeit hat die Gelegenheit sich zu den Dingen zu äußern und zu erörtern.

    Aus organisatorischen und kapazitären Gründen werden Interessierte aufgerufen sich zu den Veranstaltungen bis zum 20. Mai anzumelden. Entweder per Mail unter beteiligung.trinity@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 28-2942. Name, Anzahl der teilnehmenden Personen und das Datum der Veranstaltung sind zu nennen. Es gelten die aktuellen Coronabestimmungen.

    Des Weiteren ist es für die Öffentlichkeit möglich die Vorentwürfe der Bebauungspläne und der Flächennutzungsplanänderung mit einer Projektbeschreibung vom 31. Mai bis einschließlich zum 17. Juni im Rathaus B, dritte Etage, Porschestraße 49 von montags bis donnerstags von 07:00 bis 17:30 Uhr sowie freitags von 07:00 bis 13:00 Uhr einzusehen. Außerdem sind die Unterlagen auf den Internetseiten der Stadt hinterlegt.

    Auskünfte durch den Geschäftsbereich Stadtplanung und Bauberatung sind möglich zu den allgemeinen Öffnungszeiten, allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 05361 28-1184 oder 28-1727.

  • Sonntag, 03.04.2022
    Neues Trinity-Werk | Baugrundvoruntersuchungen starten - Rücksicht auf Artenschutz

    Für die bestmögliche Umsetzung des Trinity-Projekts am Standort Warmenau arbeiten die Stadt Wolfsburg und Volkswagen als Partner eng zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei auch die aktuelle und regelmäßige Information der Öffentlichkeit über den aktuellen Stand: Als eine der ersten Maßnahmen vor Ort gehören dazu Baugrundvoruntersuchungen auf dem geplanten Werksgelände nördlich der B188 sowie auf der Trasse zwischen dem neuen Werk und dem Volkswagen Stammwerk. Diese werden ab sofort bis voraussichtlich Ende April 2022 vorgenommen. Besondere Rücksicht wird bei den Baugrundvoruntersuchungen auf den Artenschutz genommen. Durch den Beginn der Brut- und Setzzeit ist es nötig, die Untersuchungen engmaschig durch eine ökologische Baubegleitung zu betreuen. Zusätzlich wurden geeignete Maßnahmen, z.B. das Anlegen von Ausweichflächen für die Feldlerche, in Zusammenarbeit mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde eingeleitet. Hierdurch können der Nestbau und die Aufzucht von Jungtieren trotz der notwendigen Voruntersuchungen sichergestellt werden.

  • Mittwoch, 09.03.2022
    Flächen für das neue Automobilwerk besichtigt | Wirtschaftsminister Althusmann und Oberbürgermeister Weilmann vor Ort in Warmenau

    Nach der Entscheidung der Volkswagen AG, ihr neues Automobilwerk am Stammsitz auf dem Wolfsburger Stadtgebiet zu entwickeln, traf sich heute Oberbürgermeister Dennis Weilmann mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sowie Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns zu einem Termin vor Ort in Warmenau. Dort soll das sogenannte Trinity-Werk entstehen.

    "Um das neue Automobilwerk an den Start zu bringen, haben wir uns einen ehrgeizigen Zeitplan gesetzt. Von Seiten der Stadt, der Politik und den weiteren Beteiligten legen wir auf dieses wichtige Projekt maximalen Fokus", unterstrich Oberbürgermeister Dennis Weilmann in Warmenau. "Deshalb habe ich den Wirtschaftsminister kurzfristig nach Wolfsburg eingeladen, um schnellstmöglich die Rahmenbedingungen und die Unterstützung des Landes abzustimmen."

    Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat der Stadt Wolfsburg bei der Schaffung der notwendigen Verkehrsinfrastruktur für das geplante VW-Trinity-Werk tatkräftige Unterstützung des Landes zugesichert: "Die Entscheidung des Volkswagen-Konzerns für den Trinity-Standort in Wolfsburg-Warmenau ist ein weiteres Aufbruchssignal in eine automobile Zukunft ,made in Niedersachsen‘. Und es ist gleichzeitig ein starkes Bekenntnis von VW zum Wirtschaftsstandort Niedersachsen und zu Wolfsburg. Als Land wollen wir Volkswagen und die Stadt Wolfsburg bei der Schaffung der erforderlichen Verkehrsanbindung für dieses Leuchtturm-Projekt nach besten Kräften unterstützen, damit die Produktion im neuen Werk zeitgerecht beginnen kann."

    So soll für eine leistungsfähige Straßenanbindung der neuen Produktionsstätte die Bundesstraße 188 von der Autobahn 39 Anschlussstelle Weyhausen bis zur Landesstraße 322 vierstreifig ausgebaut werden. Die Planungskosten für den Ausbau der B 188 trägt das Land. Darüber hinaus wolle sich das Land Niedersachsen beim Bundesverkehrsministerium dafür einsetzen, dass notwendige Genehmigungen und die Bereitstellung der Finanzmittel für Bau und Grunderwerb der B 188 zügig erfolgen, erklärte Althusmann. Besprochen wurden auch die mögliche Erweiterung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) in der Region und attraktive Mobilitätsangebote rund um Warmenau.

    Um das Projekt reibungslos umzusetzen, will die Stadt in den kommenden Wochen und Monaten vor allem auch die Prüfungen der anstehenden Planungs- und Genehmigungsverfahren vorantreiben. Dazu wird ein eigenes Projektteam bei der Stadtverwaltung installiert, um das Vorhaben bestmöglich zu bearbeiten. Die Arbeitsgruppe unterstützt die Volkswagen AG bei der schnellstmöglichen Umsetzung des Trinity-Werkes.

    Erarbeitet werden hier die rechtlichen Voraussetzungen zur Aufstellung der Bauleitplanung sowie zur Vorbereitung der Baugenehmigung. Dabei steht neben den baulichen und verkehrlichen Belangen vor allem auch die Umweltverträglichkeit im Vordergrund. Ein entsprechendes Lärm- und Schallschutzgutachten sowie beispielsweise eine für solch ein Vorhaben notwendige Artenschutzkartierung wurden bereits beauftragt.

    Die Bürger*innen, die in unmittelbarer Nähe zu dem neuen Automobilwerk leben, sollen durch entsprechende Beteiligungsprozesse bei den weiteren Verfahrensschritten genauso frühzeitig einbezogen und mitgenommen werden wie die Politik. Das soll beispielsweise durch Bürgerversammlungen vor Ort wie auch durch regelmäßige Berichte in den Ortsräten passieren.

  • Freitag, 04.03.2022
    Volkswagen Entscheidung zu "Trinity"-Standort | Oberbürgermeister Dennis Weilmann: "Ein guter Tag für Wolfsburg!"

    Mit großer Freude reagiert die Stadt Wolfsburg auf die Entscheidung der Volkswagen AG, ein neues Automobilwerk auf dem Wolfsburger Stadtgebiet zu errichten. Das unter dem Begriff "Trinity” laufende Projekt soll nach Bestätigung durch den Volkswagen-Aufsichtsrat am Stammsitz umgesetzt werden.  
     
    "Heute ist ein guter Tag für Wolfsburg! Wir sind hoch erfreut, dass Trinity dort realisiert wird, wo die Verbindung mit Volkswagen traditionell am größten ist. Es ist für die Stadt, aber auch für die umliegenden Gemeinden und die gesamte Region eine hervorragende und wichtige Zukunftsentscheidung.”, so Oberbürgermeister Dennis Weilmann.  
     
    In den vergangenen Monaten hatten zwischen Stadtverwaltung, Volkswagen, dem Betriebsrat und der Politik zahlreiche Gespräche stattgefunden, um die konkreten Anforderungen und mögliche geeignete Flächen innerhalb der Wolfsburger Stadtgrenzen zu identifizieren. In diesem Zusammenhang wurden auch frühzeitig die Weichen für die Weiterentwicklung als attraktiver Wirtschafts- und Gewerbestandort gestellt. Im Fokus standen dabei vor allem schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahren für eine reibungslose Umsetzung des Projekts. Alle eingeleiteten Maßnahmen führten letztlich zum Erfolg und überzeugten die Unternehmensführung von Volkswagen für die Entscheidung zur Standorterweiterung in Wolfsburg. Auf dieser guten Basis sollen nun auch die Prüfungen der anstehenden Planungs- und Genehmigungsverfahren vorangetrieben werden. 
     
    Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide: "Das Baudezernat kann hier auf seine motivierten und qualifizierten Fachkräfte bauen, die dieser herausragenden neuen Aufgabe mit Spannung entgegensehen. Mit einem eigens hierfür aufgestellten, interdisziplinären Projektteam wird die Stadtverwaltung eine besonders effiziente und handlungsstarke Struktur schaffen, um das Vorhaben bestmöglich zu bearbeiten. Neben den baulichen und verkehrlichen Belangen stehen vor allem auch die die Umweltbelange im Fokus.” 
     
    "Bei dem Vorhaben werden wir die Bürgerinnen und Bürger in unmittelbarer Nähe der entstehenden Fabrik mitnehmen, informieren und in die weiteren Prozesse eng einbinden", so Weilmann. "Die Stadt Wolfsburg ist und bleibt für Volkswagen ein verlässlicher Partner, jetzt und in Zukunft. Ich möchte mich ausdrücklich bei allen bedanken, die mit ihrem Einsatz diesen Erfolg für unsere Stadt möglich gemacht haben. Jetzt beginnt die Arbeit, Volkswagen bei der konkreten Umsetzung von Trinity in Wolfsburg zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass von der Entscheidung die gesamte Region profitieren wird.”

  • Nach monatelangen Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung, Volkswagen, dem Betriebsrat und der Politik fiel die Entscheidung des Volkswagen-Aufsichtsrats, das neue Werk auf Wolfsburger Stadtgebiet zu errichten.  

    Im Fokus der Entscheidung für die Standortwahl standen vor allem schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahren für eine reibungslose Umsetzung des Projekts. 

    Auf dieser Seite finden Sie nachfolgend aktuelle Informationen rund um die Realisierung des Projekts.

    Oberbürgermeister Dennis Weilmann: "Wir sind hoch erfreut, dass Trinity dort realisiert wird, wo die Verbindung mit Volkswagen traditionell am größten ist. Es ist für die Stadt, aber auch für die umliegenden Gemeinden und die gesamte Region eine hervorragende und wichtige Zukunftsentscheidung.”

    Häufig gestellte Fragen

  • Projekt-/Bau-/Zeitplan
  • Was wird gebaut?

    Es wird ein Automobilwerk für das Elektrofahrzeug Trinity gebaut. Die Mittelklasse-Limousine Trinity ist das neue Flaggschiff der Elektroflotte von Volkswagen und wird bei autonomem Fahren, Digitalisierung und emissionsfreier Mobilität Maßstäbe setzen. Im neuen Werk sollen jährlich 250.000 Fahrzeuge gebaut werden. Die wesentlichen Betriebseinheiten des neuen Werks sind der Karosseriebau, die Lackiererei sowie die Montage.

  • Wo kommt das Werk genau hin?

    Das Trinity-Werk entsteht im Wolfsburger Stadtteil Warmenau, nördlich der Bundesstraße 188. In unmittelbarer Nähe liegen die Ortsteile Kästorf, Kreuzheide sowie Brackstedt. Ein Großteil dieser Fläche ist bereits als Gewerbefläche ausgewiesen.

  • Wie groß ist die Fläche?

    Für das neue Werk werden 110 Hektar veranschlagt. Das entspricht der Fläche von rund 130 Fußballfeldern.

  • Wo kann ich die Fortschritte des Projekts mitverfolgen?

    Die Fortschritte des Projekts können Sie bei den öffentlichen Informationsveranstaltungen mitverfolgen. Außerdem wird es einen Newsletter der Stadt Wolfsburg geben. Diesen können Sie hier abonnieren.

    Im Anschluss an die vier Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung in den Monaten Mai und Juni 2022 finden Bürgersprechstunden in den Ortsteilen Warmenau, Kästorf und in der Nordstadt statt. Voraussichtlich Ende August wird es eine weitere Bürger*innenveranstaltung geben.

  • Wie sehen die nächsten Schritte aus?

    Im nächsten Schritt wird ein Gutachten und eine Werksplanung/Erschließungsplanung (Bebauungsplanentwurf) erstellt, die voraussichtlich im IV. Quartal 2022 öffentlich ausgelegt werden, um eine Beteiligung zu ermöglichen.

  • Wann ist der Spatenstich?

    Der Spatenstich ist im II. Quartal 2023 geplant.

  • Wann ist das Werk fertiggebaut?

    Es ist geplant, den Bau des Trinity-Werks im III. Quartal 2024 abzuschließen.

  • Wann geht das Werk in Betrieb?

    Offizieller Produktionsstart des Trinity ist für 2026 geplant – die ersten Vorserien werden in 2025 gebaut.

  • Gibt es vor dem Bau archäologische Betrachtung?

    Ja, es wird eine archäologische Sondierung auf Bodendenkmäler durchgeführt.

  • Wird die Fläche vor dem Baustart hinsichtlich Weltkriegsmunition sondiert?

    Ja, im Vorfeld der Bauarbeiten erfolgt eine umfangreiche Auswertung von Luftbildern. Die Fläche wird auf Munition untersucht.

  • Bürger*innenbeteiligung
  • Wie kann ich mich als Anwohner*in an dem Projekt beteiligen?

    Es gibt vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten:

    • Teilnahme an der Frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung/Regulären Beteiligung
    • Teilnahme an Bürgersprechstunden
    • Per E-Mail an beteiligung.trinity@stadt.wolfsburg.de
    • Schriftlich im Rathaus bei der Stadtplanung

  • Ich wohne nicht in Warmenau, sondern in einem Nachbardorf. Kann ich mich denn trotzdem beteiligen?

    Die Beteiligung ist nicht an den Wohnort gebunden. Generell kann sich jede*r beteiligen, die*der in irgendeiner Weise betroffen ist oder Belange benennen kann, auf die im Verfahren Rücksicht genommen werden muss.

  • Wann finden die Veranstaltungen statt?

    Die Termine zu öffentlichen Veranstaltungen werden zeitnah im Newsletter und hier bekanntgegeben.

  • Verkehr/Mobilität
  • Welche Auswirkungen hat der Bau des Trinity-Werks am Standort Warmenau auf die Verkehrsinfrastruktur in Wolfsburg?

    Die neue Fabrik von Volkswagen und der Lieferantenpark erfordern eine Anpassung der verkehrlichen Infrastruktur. Nur so lässt sich eine zukunftsfähige und leistungsfähige Erschließung des Standorts sicherstellen. Art und Umfang baulicher Anpassungen werden durch ein Verkehrsgutachten ermittelt. Dafür stellt die Volkswagen AG maßgebende Projektkennzahlen wie beispielsweise Beschäftigtenzahlen, Schichtmodelle, Anlagengröße, Anzahl geplanter Parkplätze und einiges mehr als Grundlage zur Verfügung. Um auch den Umweltverbund als wesentlichen Baustein der Erschließung zu stärken, wird parallel ein Mobilitätskonzept erarbeitet. Es sieht erforderliche und geeignete Maßnahmen vor wie beispielsweise die Schaffung eines attraktiven und komfortablen ÖPNV-Anschlusses, Anschlüsse an das Radverkehrsnetz, aber auch alternative Mobilitätsangebote. 

    Derzeit plant Volkswagen, dass Beschäftigte das Werk von der Ostseite aus betreten. Daher ist dort eine Parkmöglichkeiten vorgesehen. Zwischen der Kreisstraße 46 und dem Zugang zum Parkplatz wird eine öffentliche Verbindungsstraße entstehen, an der sich nach aktuellem Planungsstand auch eine Mobilitätsstation (zum Beispiel Bushaltestelle) befinden wird.

  • Wie wird sich die Verkehrsführung verändern?

    Im östlichen Bereich (Nähe Kreuzheide) sind derzeit keine Änderungen der Verkehrsführung geplant. An der Kreisstraße 46 wird jedoch ein neuer Knotenpunkt zur Anbindung des Beschäftigtenzugangs entstehen (voraussichtlich am Knotenpunkt mit der Hubertusstraße). Um Warmenau zu entlasten, soll die Kreisstraße 31 neu geordnet werden. Dazu sind derzeit verschiedene Varianten in der Diskussion.

  • Wie lange müssen Anwohner*innen, Verkehrsteilnehmer*innen mit Einschränkungen (Baustelle, Baustellfahrzeuge, Umleitungen) rechnen?

    Das lässt sich nach derzeitigem Planungsstand noch nicht beantworten. Die erforderlichen Baumaßnahmen (sowohl von der Volkswagen AG als auch der Ausbau der öffentlichen Infrastruktur) müssen erst noch koordiniert werden. Realistisch sind Auswirkungen ab Baubeginn für eine Dauer von circa 3 bis 5 Jahren.

    Das Baurecht für den größten Teil des kommunalen Ausbaubedarfs sollte nach sorgfältiger Prüfung aller Eingaben und Berücksichtigung aller Gutachten Anfang 2023 vorliegen.

  • Wie weit im Voraus werden Mobilitätsmaßnahmen angekündigt?

    Die Mobilitätsmaßnahmen werden rechtzeitig angekündigt. Mit welchem Vorlauf kann derzeit leider nicht konkret benannt werden und hängt auch von der jeweiligen Maßnahme ab.

  • Wird es zu mehr Stau kommen (mehr Penderler*innen)?

    Grundsätzlich werden durch das Trinity-Werk keine zusätzlichen Arbeitsplätze geschaffen und somit auch kein zusätzlicher Verkehr erzeugt. Das Vorhaben zieht eine Verlagerung von Beschäftigten aus dem Stammwerk an den neuen Standort in Warmenau nach sich. Hinsichtlich der räumlichen Beschäftigungsverteilung kann von einer Entflechtung gesprochen werden. Zudem soll durch innovative Mobilitätsangebote dafür gesorgt werden, dass Beschäftigte zusätzliche attraktive Optionen neben der Nutzung des eigenen Fahrzeugs haben. Um die Straßenverkehrsinfrastruktur dennoch zukunftsfähig auszubauen und Reisezeitverluste zu vermeiden, wird im beauftragten Verkehrsgutachten der Bedarf von Ausbaumaßnahmen erarbeitet und zugleich berücksichtigt, dass die umliegenden Ortsteile von Durchgangsverkehr verschont bleiben.

  • Umwelt- und Naturschutz
  • Wie wird im Verfahren mit der Lärmthematik umgegangen?

    Der Schallschutz in Wohngebieten ist zwingend einzuhalten. Im Schallgutachten, das noch zu erarbeiten ist, werden folgende Punkte betrachtet:

    • Geräuschauswirkungen auf Mensch und Umwelt
    • Immissionspunkte 
    • Einhaltung Immissionsrichtwerte 
    • Unterscheidung in: Verkehrslärm (Grundlage Verkehrszahlen), Gewerbelärm (Grundlage Anlagenlärm)

    Im Ergebnis müssen folgende Nachweise erbracht werden: 

    • Nachweis Einhaltung von Immissionsrichtwerten
    • Aufzeigen der Notwendigkeit von Schallschutzmaßnahmen

  • Umwelt/Artenschutz/Wald

    Folgende Umweltaspekte werden betrachtet:

    • Artenschutzgutachten: Das Gutachten ist beantragt. Die Kartierungen haben bereits begonnen. Darüber hinaus werden beispielsweise die vorhandenen Wildtiere durch wiederholte Störung vertrieben, die sogenannte Vergrämung.
    • Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Verträglichkeitsprüfung: Die Grundlagenermittlungen haben begonnen.
    • Waldrechtliches Gutachten: Das Ergebnis des Gutachtens befindet sich bereits in der Prüfung.
    • Grünordnerischer Fachbeitrag (GOF): Die Beauftragung soll zeitnah erfolgen.
    • Umweltbericht: Die Beauftragung über den Bebauungsplan ist erfolgt.
    • Schallschutzgutachten: Die Beauftragung erfolgt und wird derzeit erarbeitet.
    • Störfallgutachten: Die Abstimmung bezüglich der Art und des Umfangs läuft aktuell mit dem Gewerbeaufsichtsamt (GAA).
    • Klimagutachten: Das Gutachten ist in Beauftragung

  • Wird auf die Brut- und Setzzeit Rücksicht genommen?

    Ja, bei allen Maßnahmen wird der Artenschutz beachtet. Es werden keine Maßnahmen ohne Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Wolfsburg durchgeführt. Vorbereitende Maßnahmen, die während der Brut- und Setzzeit 2022 erforderlich sind, erfolgen ausschließlich mit naturschutzrechtlicher Genehmigung unter der Voraussetzung artenschutzrechtlicher Maßnahmen zur Vermeidung von Verbotstatbeständen nach § 44 BNatschG. Die Maßnahmen werden durch eine Umweltbaubegleitung überwacht. Die faunistischen Kartierungen verschiedener Artengruppen werden von März bis Oktober 2022 durchgeführt und decken somit alle entscheidenden Lebensphasen ab. Auf Grundlage der Ergebnisse werden langfristige Artenschutzmaßnahmen abgeleitet.

  • Gibt es Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen und wie sehen diese im Einzelnen aus?

    Ja, für den Eingriff in die Natur und Landschaft ist ein gleichwertiger Ausgleich (Kompensation) zu schaffen. Die Kompensation soll nach Möglichkeit auf dem Grundstück erfolgen. Gelingt dies nicht, muss die Kompensation im gleichen Landschaftsraum erfolgen.

  • Was wird hinsichtlich Artenschutz unternommen? Gibt es Tiere/Pflanzen, die umgesiedelt werden müssen?

    Alle Tiere, die im Plangebiet leben, müssen eine Ersatzfläche erhalten, bevor die Fläche bebaut werden kann (sogenannte CEF-Maßnahmen = zeitlich vorgezogene Maßnahmen für die dauerhafte ökologische Funktion).

  • Kooperationspartner*innen
  • Wer ist an dem Projekt Trinity beteiligt?

    An dem Projekt sind auf der Seite des Vorhabenträgers Volkswagen AG diverse beauftragte Planungsbüros beteiligt. Darüber hinaus führen die Stadt Wolfsburg sowie weitere Genehmigungs- und Planungsbehörden und beauftragte Fachgutachterbüros das Bauleitplanverfahren.

  • Wie wird das Projekt finanziert?

    Das Projekt wird durch die Volkswagen AG finanziert.

  • Kommen Kosten auf die Anwohner*innen zu?

    Für die Erneuerung von Straßen werden derzeit keine Straßenausbaubeiträge erhoben, da die Straßenausbaubeitragssatzung bei der Stadt Wolfsburg vom Rat zum 01.01.2020 abgeschafft wurde. Beiträge könnten nur erhoben werden, wenn der Rat bis zur Fertigstellung der Verkehrsanlagen eine neue Straßenausbaubeitragssatzung einführen würde.

  • Bedeutung für Wolfsburg
  • Welche wirtschaftliche Vorteile bringt das neue Werk für Wolfsburg?

    Vorteile sind

    • Standortsicherung für das Stammwerk und damit Sicherung von Arbeitsplätzen
    • Sicherung des attraktiven Wirtschafts- und Gewerbestandortes Wolfsburg
    • Zukunftsfähigkeit der Region

  • Werden die neuen Arbeitsplätze von Wolfsburger*innen besetzt?

    Stand heute, werden die Arbeitsplätze aus dem bisherigen Stammwerk verlagert.

  • Welchen Einfluss nimmt die Inbetriebnahme des Werks auf den Pendler*innenverkehr?

    Da die Beschäftigten des neuen Werkes aus dem bisherigen Stammwerk kommen, kann man von einer Entflechtung des Verkehrs ausgehen. Bezogen auf das Stadtgebiet Wolfsburgs sind demnach Verlagerungseffekte vom Stammwerk hin zum neuen Werk zu erwarten. Dies gilt es, im Verkehrsgutachten, das durch die Stadt Wolfsburg beauftragt wurde, bestmöglich abzuschätzen. Der überörtliche Pendler*innenverkehr wird dagegen weniger betroffen sein, da das Stammwerk und Trinity in unmittelbarer Nähe zueinander liegen. 

    Vom Mobilitätskonzept der Volkswagen AG wird abhängen, ob die Stellplätze an der Heinrich-Nordhoff-Straße an Bedeutung verlieren werden und auf der Bundesstraße 188 mit einer Verkehrszunahme zu rechnen ist oder ob Pendler*innen quer über das Werksgelände an ihren neuen Arbeitsort gelangen können. 

    Durch die größere Entfernung des Hauptbahnhofes zum Trinity-Werk kommt dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und einem angepassten Mobilitätskonzept eine entscheidende Bedeutung zu.

  • Werden mehr Menschen (Arbeiter*innen im neuen Werk) nach Wolfsburg ziehen, und wird der Wohnungsmarkt dadurch knapper?

    Da es sich nur um eine Verlagerung von Arbeitsplätzen am Standort Wolfsburg handelt, dürfte es keine wahrnehmbaren Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt geben.

  • Kontakt

  • Kontakt

    Stadt Wolfsburg
    BürgermitWirkung/Geschäftsbereich Stadtplanung und Bauberatung

    Telefon: 05361 28-2942
    E-Mail: beteiligung.trinity@stadt.wolfsburg.de