Neuigkeiten

Rund um das Thema Lebenslagen

Eine Zeitung mit der Überschrift Aktuelles; Foto: Zerbor/Fotolia.com © Zerbor/Fotolia.com

Pressemitteilung vom 02.09.2019

„Ehrenamt braucht und verdient Anerkennung“

Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement lobt Ehrenamtspreis aus

Mitmachen und Wertschätzen: Unter diesem Motto lobt das Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement einen Ehrenamtspreis aus, der mit Unterstützung der Bürgerstiftung Wolfsburg verliehen wird. Der Wolfsburger Ehrenamtspreis soll den Einsatz und die herausragende Arbeit von freiwillig Engagierten würdigen.

Mit dem neu geschaffenen Preis möchten die Partner den Fokus auf das hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement in Wolfsburg richten, denn: Die diversen Bereiche des Ehrenamts stellen elementare Säulen der funktionierenden Stadtgesellschaft dar und verdienen besondere Anerkennung – darüber sind sich die Mitglieder des Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement und der Bürgerstiftung Wolfsburg einig.

"Es freut mich, wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Zeit einsetzen und sich engagieren für ihren Verein, ihren Stadtteil, für Schwächere der Gesellschaft", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Menschen, die sich aktiv für ihr Lebensumfeld einsetzen und unsere Stadt mitgestalten – diese Menschen machen Wolfsburg lebens- und liebenswert! Ehrenamt braucht und verdient Anerkennung – möglichst tagtäglich und auf vielfältige Weise."

Wem gebührt der Wolfsburger Ehrenamtspreis für sein besonderes Engagement?

Ab Dienstag, 3. September, können Wolfsburger Organisationen Vorschläge einreichen. Das Team der städtischen Koordinierungsstelle Bürgerengagement freut sich auf zahlreiche Nominierungen – gerne und gerade auch von Menschen, die bisher noch nicht im Fokus der Öffentlichkeit standen. Bis zum 27. September werden die Einsendungen gesammelt, anschließend entscheidet eine Jury. Diese setzt sich zusammen aus fünf Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerks Bürgerengagement, Manfred Hüller als Vorsitzendem der Bürgerstiftung Wolfsburg sowie dem Ersten Stadtrat Werner Borcherding.

Der Wolfsburger Ehrenamtspreis wird an insgesamt drei Personen in den Kategorien "Nachwuchs" (16 bis 34 Jahre), "Lebensmitte" (35 bis 54 Jahre) und "Lebenswerk" (55+ Jahre) verliehen. Die feierliche Preisverleihung findet am 18. Januar 2020 statt und wird von Oberbürgermeister Mohrs durchgeführt. Die drei Preisträger erhalten je einen "unbezahlbaren" Preis in Form eines außergewöhnlichen Aktions-Gutscheins, wie beispielsweise der Besuch eines VfL-Spiels in der VIP-Lounge gemeinsam mit dem Oberbürgermeister. Die Bürgerstiftung Wolfsburg als Preisstifterin finanziert und wirbt eine Auswahl an repräsentativen Preisen ein.

Weitere Informationen zum Wolfsburger Ehrenamtspreis, den Teilnahmebedingungen sowie das Formular zum Vorschlagen von Ehrenamtlichen finden sich online unter wolfsburg.de/engagiert.


Pressemitteilung vom 28.05.2019

Neue Bildungsoffensive

Fanprojekt und VfL Wolfsburg starten „Wolfsburger Schule für Vielfalt“

Pünktlich zum Diversity-Tag, ein jährlich wiederkehrender, bundesweiter Aktionstag, der dazu aufruft, sich für Vielfalt einzusetzen und gesellschaftliches Bewusstsein für Vielfalt zu schaffen, starten das Fanprojekt der Stadt Wolfsburg und der VfL Wolfsburg das Bildungsprojekt "Wolfsburger Schule für Vielfalt". Ziel ist es, dass sich Schüler nachhaltig mit den Themenschwerpunkten Zivilcourage, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie Sexismus und Homophobie auseinandersetzen und sensibilisiert werden. Das außerschulische Angebot richtet sich an Schüler aller Schulformen ab der neunten Klasse. Die Idee ist im Rahmen der Kampagne #Vielfalt entstanden und ist ein weiterer wichtiger Baustein der kooperativen Demokratie- und Vielfaltsförderung des Fanprojekts und des VfL Wolfsburg.

"Uns war es wichtig, dass wir ein nachhaltiges Angebot konzipieren, welches als Ergänzung zu den schulischen Bildungsschwerpunkten fungieren kann", erklärt Björn Ferneschild, Pädagoge des VfL Wolfsburg und einer der beiden Verantwortlichen des Bildungsangebotes. Mit Hilfe einer regelmäßigen Überprüfung und Evaluation der Themenschwerpunkte werden ein hoher Aktualitätsbezug sowie abwechslungsreiche Inhalte gewährleistet.

"Wir sind der Überzeugung, dass die nachhaltige Vermittlung von demokratischen Grundwerten stets am Puls der Zeit orientiert sein muss, denn nur so können wir auf gesellschaftlich relevante Strömungen und Themen reagieren", begründet Antje Arnds, Sozialarbeiterin des Fanprojekts und ebenfalls verantwortlich für das außerschulische Angebot. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Konzeption und Durchführung eines eigenen Projekts durch die teilnehmenden Schüler sowie ein abschließender Markt der Möglichkeiten mit allen Projektschulen.

"Wir wollen nicht nur Werte und Inhalte vermitteln, sondern möchten den Schülern und Schulen die Möglichkeit bieten, sich zu vernetzen und gemeinsame Projekte zu initiieren", erläutert Antje Arnds im Hinblick auf den Abschluss des Projekts. "Das Siegel ist also nicht nur als ein Format der Bildung und Wertevermittlung zu sehen, sondern es ermöglicht, einen gesamtstädtischen Schulterschluss herbeizuführen und Synergien zu erzeugen", ergänzt Björn Ferneschild.


Pressemitteilung vom 22.05.2019

Schnelles Internet in Almke startet

Gesamtinvestitionen von rund 4,5 Millionen Euro

Ab sofort steht den ersten Kunden das schnelle Internet in Almke zur Verfügung und lässt sich nutzen. Seit Sommer 2018 hat die Stadt Wolfsburg den Glasfaserausbau in den Ortsteilen Almke, Neindorf und Ilkerbruch vorangetrieben. Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen und die Wobcom kann als Betreiber des Glasfasernetzes die ersten Kunden mit schnellem Internet mit mindestens 50 Mbit/s und bis zu 1 GBit/s versorgen. Das Bauvorhaben wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Land Niedersachsen finanziell gefördert.

"Wolfsburg ist damit eine der ersten Kommunen in Niedersachsen, die mit Hilfe der Fördergelder den Bürgerinnen und Bürgern in Almke hohe Bandbreiten anbieten kann", freut sich Ralf Sygusch, Leiter des Referats für Strategische Planung, Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Wolfsburg. Auch in Neindorf ist es bald soweit. Dort sollen voraussichtlich im Juni 2019 die Anschlüsse freigeschaltet werden.

"Wir freuen uns, für unsere Wobcom-Kunden in Almke, Neindorf und Ilkerbruch jetzt die hohen Bandbreiten anbieten zu können. Unser Unternehmen trägt so maßgeblich zur Wolfsburger Entwicklung zur Smart City bei", betont Dalibor Dreznjak, Leiter Unternehmensentwicklung der Stadtwerke Wolfsburg.
Der Baubeginn für das Gesamtprojekt erfolgte im Juni 2018 und dauerte elf Monate inklusive der Leerrohrverlegungen an Kreisstraße 114 und Landesstraße 290. Die Bauabschnitte gliederten sich in Tiefbau, Leerrohrverlegungen bis an das Gebäude, Herstellung der Hauseinführungen, die Montage der Anschlusspunkte im Haus (ALPs), sowie das Einblasen der Glasfaser und abschließende Messungen.

Die Gesamtinvestitionskosten liegen bei rund 4,5 Millionen Euro. Insgesamt 1.060 Haushalte und 78 gewerbliche Abnehmer wurden angeschlossen. Dafür wurden 666 Hausanschlüsse gebaut, 85 Kilometer Leerrohre verlegt und 212 Kilometer Glasfaser eingeblasen. Mindestens 50 Mbit/s bis zu 1 Gigabit/s Leistung lassen sich erreichen.


Pressemitteilung vom 08.05.2019

Regenbogenfahnen wehen

Internationaler Tag gegen Homophobie

Seit 1990, nachdem die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen, wird der 17. Mai als "Internationaler Tag gegen Homophobie" gefeiert. Homo- und Transphobie sind auch heute noch gängige und alltägliche Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Auch wenn Toleranz und Vielfalt als Werte hochgehalten und von vielen Menschen gelebt werden, Vorurteile und Vorbehalte sind tief in unserer Gesellschaft verwurzelt. Im Vorfeld des Feiertags setzt die Stadt Wolfsburg ein zusätzliches, optisches Zeichen gegen Homophobie. Ab dem 13. Mai werden stadtweit an verschiedenen Standorten insgesamt zwölf Regenbogenfahnen gehisst. Zu den Standorten zählen der Rathausplatz, die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule, das Schulzentrum Fallersleben, die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule sowie das Schulzentrum im Eichholz in Vorsfelde.

Um das Thema Vielfalt und den Abbau der Diskriminierung von LSBTI*-Menschen stärker in den stadtgesellschaftlichen Fokus zu rücken, hat sich im November vergangenen Jahres das Queere Netzwerk Wolfsburg (QNW) gegründet. Mitglieder des Netzwerks sind die Jugendförderung der Stadt Wolfsburg, die Aids-Hilfe Wolfsburg e. V., Dialog e. V., das CJD Wolfsburg und die Jugendauszubildendenvertretung der Volkswagen AG. Das Queere Netzwerk Wolfsburg hat das gemeinsame Ziel, zu mehr Toleranz im Umgang miteinander in Wolfsburg aufzurufen und durch Veranstaltungen und Aktionen zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. Die Abkürzung LSBTI* steht für einzelne sexuelle und geschlechtliche Identitäten: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle.
Laut einer Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) haben mehr als die Hälfte der befragten queeren jungen Menschen in Deutschland bereits Diskriminierung erlebt. Auch die Phasen des Coming-outs sind immer noch mit großen Befürchtungen und Ängsten verknüpft. Diese Angst hemmt queere Jugendliche in ihrer Entwicklung und fördert Unsicherheiten, die bis in das Erwachsenenleben hinein wirken.

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie plant das Queere Netzwerk Wolfsburg folgende Veranstaltungen:
  • Fachvortrag zum Thema "Homophobie und Sexismus in der Fankultur" und anschließender Filmvorführung "Mario" – Donnerstag, 16. Mai, 19 Uhr, Hallenbad – Kultur am Schachtweg
  • LSBTI*-Solidaritätsparty "Loud & Proud", Freitag, 17. Mai, 22 Uhr, Sauna-Klub


Pressemitteilung vom 09.01.2019

Emilia und Paul liegen vorne

Standesamt beurkundete 1.864 Geburten

Die Hitliste bei den Vornamen der in 2018 neugeborenen Wolfsburger Kinder führen Emilia bei den Mädchen sowie Paul bei den Jungen an. Mit insgesamt 20 Nennungen liegt Emilia bei den Mädchennamen vor Mila (18). Dahinter folgen Lina (16), Anna, Emma, Marie (je 12), Ella, Hanna und Ida (je 10). Beim männlichen Nachwuchs führt Paul (21 Nennungen) die Beliebtheitsskala an, vor Leon (16), Noah (14), Liam (13), Anton, Ben, Felix und Finn (alle 10).

Das Standesamt der Stadt Wolfsburg hat im vergangenen Jahr insgesamt 1864 Geburten beurkundet. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass auch Mütter aus anderen Kommunen ihr Kind im hiesigen Klinikum zur Welt gebracht haben. In 2017 waren es 1.766, 2016 1.863 und 2015 1.714.

Im vergangenen Jahr wurden durch das Standesamt außerdem 1.665 Sterbefälle beurkundet. In 2017 waren es 1.678, 2016 1.696 und 2015 1.714.

Die Zahl der Eheschließungen im Wolfsburger Standesamt für das abgelaufene Jahr lag bei 749 (2017: 704, 2016: 708, 2015: 738). Es gab in 2018 insgesamt 26 gleichgeschlechtliche Ehen (2017: 19). Davon waren zehn Umwandlungen von bestehenden Lebenspartnerschaften in Ehen. 17 Paare waren weiblich und 9 männlich.

Bei allen Personenstandsfällen handelt es sich um die im Standesamt Wolfsburg beurkundeten Fälle. Wie die Zahlen der davon in Wolfsburg lebenden Personen abweichen, lässt sich dabei nicht explizit ermitteln.


Pressemitteilung vom 18.10.2018

Du bist unbezahlbar

Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg und Stadt danken mit Ehrenamtsfest

Die Stadt Wolfsburg veranstaltet mit Unterstützung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg am Freitag, 30. November, ab 18 Uhr das fünfte Ehrenamtsfest im Hallenbad – Kultur am Schachtweg. Das Fest bietet ein buntes Programm und den Ehrenamtlichen die Möglichkeit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Zur Feierlichkeit werden rund 120 engagierte Menschen sowie ihre Partnerinnen und Partner eingeladen, welche von Vereinen, Institutionen und Organisationen, Ortsbürgermeistern und der Bürgerschaft für die Gästeliste vorgeschlagen werden können.

Die Gründe für ein ehrenamtliches Engagement sind vielfältig, aber fest steht: Durch ihr Wirken tragen Ehrenamtliche dazu bei, das Leben in Wolfsburg freundlicher, gemeinschaftlicher und lebenswerter zu gestalten. In Vereinen und Verbänden oder auch projektbezogen setzen Menschen ihre Zeit und Kraft dafür ein, ihr Lebensumfeld aktiv zu gestalten und sich für  andere stark zu machen.

"Ein gelungenes Engagement lebt von gegenseitigem Geben und Nehmen. Das Ehrenamt verdient große Anerkennung, denn diese Menschen machen Wolfsburg lebens- und liebenswert – sie sind unbezahlbar! Die Stadt möchte zusammen mit der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg ihren Beitrag leisten, das Ehrenamt zu stärken und die Wertschätzung der geleisteten Arbeit zum Ausdruck zu bringen. Ein Ehrenamtsfest ist die perfekte Möglichkeit um ‚Danke‘ zu sagen", unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs den hohen Stellenwert ehrenamtlichen Engagements.

Vorschläge für die Gästeliste können bis zum 29. Oktober bei der Koordinierungsstelle Bürgerengagement unter der E-Mail engagiert@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter (05361) 28-1997 eingereicht werden. Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl entscheidet bei einer Mehrzahl von Vorschlägen das Los.


Pressemitteilung vom 16.10.2018

Kampagne Motivation W_ adressiert Wolfsburger Unternehmen

Fachkräftepotential der „Stillen Reserve“ auch in Wolfsburg groß

Die Initiative Motivation W_ richtet sich sowohl an Frauen, die beruflich wieder einsteigen wollen, als auch an Unternehmen, die dafür passende Arbeitsplätze bieten. Dahinter verbirgt sich das Projekt "Fachkräftepotenzial Stille Reserve – Regionales Übergangsmanagement zur Erschließung verborgener Fachkräftepotentiale". Projektträgerin ist die Allianz für die Region GmbH, unterstützt wird die Initiative von den Städten Braunschweig und Wolfsburg, den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel sowie der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar.

Die Wolfsburger Begleitgruppe des Projekts setzt sich zusammen aus der Allianz für die Region GmbH, der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt, der Agentur für Arbeit Helmstedt-Wolfsburg, dem Jobcenter Wolfsburg sowie dem Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg. "Mit unserem Projekt und der daraus resultierenden Öffentlichkeitskampagne ‚Motivation W_‘ möchten wir zusammen mit unseren Partnern Frauen ansprechen, die nach längerer, meist familienbedingter beruflicher Unterbrechung, zurück in den Beruf möchten", erklärt Britta Steinkamp, Verantwortliche Projektmanagerin für die Lokalgruppe Wolfsburg der Allianz für die Region GmbH. "Viele Wiedereinsteigerinnen – denn immer noch sind es überwiegend Frauen, die ihre Karriere unterbrechen, um sich der Familienarbeit zu widmen – verfügen über eine hervorragende Ausbildung, Berufserfahrung und die notwendige Motivation", ergänzt Franziska Pönitzsch, Wiedereinstiegsberaterin der Agentur für Arbeit Helmstedt.

In der ersten Phase des seit Mitte 2017 laufenden Projekts wurde diese "Stille Reserve" – Frauen und Alleinerziehende, die nicht als arbeitssuchend gemeldet und somit nicht "sichtbar" sind – auf verschiedenen Veranstaltungen in der Region explizit informiert und beraten. Nun geht das aus Landesmitteln geförderte Projekt in die zweite Phase. "Wir wollen regionale Arbeitgeber für die ‚Stille Reserve‘ sensibilisieren und aufzeigen, welches Potential sich hinter ihr verbirgt. Im nächsten Schritt sollen interessierte Unternehmen dann mit den Bewerberinnen zusammengebracht werden", erklärt Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg. Bettina Klim, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt, berichtet von der ersten Zusammenarbeit mit Unternehmen: "In persönlichen Gesprächen zeigen sich die Arbeitgeber grundsätzlich offen für die Gruppe der Quereinsteiger und (potenziellen) Eltern, denn der Fachkräftemangel ist in den mittelständischen Betrieben mittlerweile deutlich angekommen."

"Unser Erleben ist, dass es auch in Wolfsburg viele Frauen gibt, die den Wiedereinstieg in die Berufswelt anstreben", berichtet Beate Ebeling. "Und nicht immer sind Kinder der Grund, warum die Frauen ihr berufliches Standbein verloren haben. Viele Wolfsburger Frauen verfügen über eine gute Ausbildung und haben erfolgreich gearbeitet, haben sich dann aber anderweitig engagiert. Dennoch wollen viele dieser Frauen wieder zurück in den Beruf – und an diesem Punkt möchten wir sie beraten und unterstützen."

Das Projekt wird noch bis zum 30. Juni 2019 umgesetzt, begleitet von Veranstaltungen in Wolfsburg und den anderen Standorten. Interessierte Unternehmen und Wiedereinsteigerinnen können sich an das Projektteam per E-Mail an hallo@dein-beruflicher-wiedereinstieg.de oder unter Tel.: 0531 1218-221 wenden. Weitere Informationen und Termine sind auch unter www.dein-beruflicher-wiedereinstieg.de abrufbar.

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