Neuigkeiten

Rund um das Thema Lebenslagen

Pressemitteilung vom 15.09.2020

Gemeinsam statt einsam

Freizeitgruppen für Senioren im Mehrgenerationenhaus am Hansaplatz 17, 38448 Wolfsburg

Bewegung, Spaziergänge, Austausch, Diskussion, Bildung, Kreativ-Aktionen: Das Mehrgenerationenhaus am Hansaplatz bietet ab dem 12. Oktober 2020 verschiedene, frei gestaltbare Freizeitgruppen für Senior*innen an. Die Treffen sollen dazu dienen, miteinander ins Gespräch zu kommen und richten sich ganz nach den Ideen und Interessen der Gruppenmitglieder. Fünf bis acht Personen können sich jeweils an folgenden Terminen treffen:
 
Wir 5 am Montag (Ü60 – Treff, ab 12.10.2020): von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr 

Wir 5 am Dienstag (Ü70 – Treff, ab 13.10.2020): von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr 

Wir 5 am Donnerstag (ab 15.10.2020): von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr – eigenständig mit Gehhilfe oder Rollator unterwegs sein 

Wir 5 am Freitag (ab 16.10.2020): von 10:30 Uhr bis 12.00 Uhr – mit diversen Einschränkungen, aber interessiert und mobil

Eine telefonische Anmeldung unter 05361 61374 für die jeweilige Gruppe ist erforderlich. Es werden gern auch Gruppen nach Bedarf an anderen Terminen, auch am Nachmittag, zusammengestellt.


Pressemitteilung vom 31.08.2020

Naturnah und schlicht

Bestattungswald eröffnet zum 1. September am Nordfriedhof

Immer mehr Menschen entscheiden sich für Bestattungsformen, die nicht mit einer Verpflichtung zur Grabpflege verbunden sind. Die Friedhofsverwaltung hat diesem Wunsch auch in der Vergangenheit schon Rechnung getragen und bietet verschiedene Grabarten mit Pflege durch die Stadt Wolfsburg auf den hiesigen Friedhöfen an. Zu nennen sind hier Bestattungen unter Bäumen, naturnahe Bestattungen unter Bäumen oder auch Urnenreihengrabstätten ohne Kennzeichnung. Allen gemein ist jedoch, dass sich die Grabstätten in die Struktur der Friedhöfe einfügen und die Kosten für die Pflege während der Ruhezeit nicht unerheblich sind.

Vielfach wurde daher auch der Wunsch nach einer naturnahen, schlichten und tröstlichen Bestattung geäußert, die nicht in den herkömmlichen Friedhofsstrukturen erfolgt und für die die Grabpflegekosten überschaubar sind. Diesem Wunsch wurde nun auch in Wolfsburg mit der Eröffnung des Bestattungswaldes Wolfsburg als insgesamt 25. städtischen Friedhof östlich des Nordfriedhofes nachgekommen. Der Standort hat den Vorteil, dass die Parkplätze des Nordfriedhofes mit genutzt werden können. Direkte Parkmöglichkeiten am Bestattungswald werden nicht zur Verfügung gestellt.

Angeboten werden im ersten Schritt zunächst ausschließlich Waldgrabstätten ohne Bezug zu einem Baum als Reihengrabstätten. Die Waldbestattung setzt eine Kremation voraus. Beigesetzt werden kann ausschließlich in biologisch abbaubare Urnen aus Holz oder Naturfasern. Über die möglichen Urnen wurden die Wolfsburger Bestatter bereits informiert.

Es gibt kein sichtbares Grab, der Wald behält seine natürliche Schönheit. Lediglich ein kleines Buchenblatt an vorhandenen Findlingen aber ohne Bezug zur Grabstätte kann zum Andenken angebracht werden. Die Trauerfeiern können individuell in einer Friedhofskapelle oder in natürlicher Umgebung im Wald erfolgen.      Von der Dekoration der Grabstätte zur Beisetzung ist abzusehen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein Foto aufzustellen. Um die Natürlichkeit des Waldes zu erhalten ist auch Grabschmuck in den Folgejahren nicht zugelassen.

Durch entfallende Kosten für die Grabpflege bleiben die Kosten für eine Waldbestattung geringer als bei anderen pflegefreien Grabarten. Bis zum Andachtplatz ist eine rollstuhlgerechte Zuwegung angelegt. Darüber hinaus befinden sich ausschließlich dem Wald angepasste Wege. Die Herrichtung erfolgte gemeinsam mit dem Stadtforst.

Der Bestattungswald Wolfsburg nimmt am 1. September seinen Betrieb auf. Die ersten Beisetzungen sind bereits angemeldet.


Pressemitteilung vom 17.08.2020

Interkulturelle Frauen-Wald-Erlebnistour am 12. September

Das Integrationsreferat und der Stadtsportbund laden ein

Zu einem interkulturellen Wald-Erlebnis-Spaziergang am 12. September laden der StadtSportBund und das Integrationsreferat der Stadt Wolfsburg in Kooperation mit der Organisationsgruppe "Interkultureller Frauensporttag" Frauen aller Altersklassen und Kulturen ein. Die Waldpädagogin Sylvia Cultus begleitet den rund vier Kilometer langen Spaziergang durch den Stadtforst im Hasselbachtal. Neben dem interkulturellen Kontakteknüpfen steht das persönliche Naturerlebnis im Vordergrund. Der Spaziergang beginnt um 9:30 Uhr am VW-Bad und wird bis etwa 12:30 Uhr dauern. Es wird darum gebeten, Getränke und Snacks für den Eigenbedarf mitzubringen.
 
Anmeldungen werden bis zum 31. August 2020 an den Stadtsportbund erbeten:
Anna Wittrin, StadtSportBund Wolfsburg e. V.
Tel.: 05361 293763
E-Mail: wittrin@ssb-wolfsburg.de


Pressemitteilung vom 30.06.2020

Häusliche Gewalt ist keine Privatsache

Gleichstellungsreferat will Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen intensivieren

In Deutschland erfährt jede vierte Frau mindestens einmal körperliche oder sexuelle Gewalt durch den aktuellen oder einen früheren Partner. Laut des Bundeskriminalamts waren im Jahr 2018 insgesamt 140.755 Menschen von Partnerschaftsgewalt betroffen – davon waren knapp 114.393 weiblich. Dabei spielen das Alter oder die soziale Schicht der Frauen keine Rolle.

Auch in Wolfsburg hat erneut ein Fall von häuslicher Gewalt für Entsetzen gesorgt: 18 Jahre lang musste eine Frau psychische und physische Gewalt durch ihren Partner ertragen. Die psychischen Folgen für die Frau und ihren Sohn, der alles miterlebt hat, sind vermutlich drastisch und kaum vorstellbar. Antje Biniek, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg, erklärt: "Um Frauen in solchen Situationen zur Seite stehen zu können, müssen die vorhandenen Hilfsangebote in Wolfsburg als Anlaufstellen noch bekannter werden. Hier gilt es, neue Ideen zu entwickeln, sodass Betroffene einen unkomplizierten Zugang erhalten."

Gleichzeitig müsse das Bewusstsein der Bevölkerung geschärft sowie Zivilcourage gefördert werden, denn häusliche Gewalt sei keine Privatsache. Die Stadt Wolfsburg arbeitet bereits interdisziplinär mit zahlreichen Kooperationspartner*innen zum Thema häusliche Gewalt zusammen. Den jüngsten Vorfall von Partnerschaftsgewalt sieht Antje Biniek als Weckruf für eine kritische Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung von Partnerschaftsgewalt und der frühzeitigen Erkennung durch Institutionen und Anlaufstellen: "Das Thema häusliche Gewalt muss ganzheitlich betrachtet und geprüft werden, sodass den betroffenen Personen schnell und effektiv geholfen werden kann und gleichzeitig die Arbeit mit den Tätern nicht vernachlässigt wird."

Das bedeute unter anderem, dass Fachkräfte, welche in der Lebenswelt von Familien und Partnerschaften eine Rolle spielen und Anzeichen häuslicher Gewalt erkennen könnten, regelmäßig und zielgerichtet geschult werden müssen. Nach den Sommerferien möchte die Gleichstellungsbeauftragte in enger Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Fachbereichen die ersten Ansätze und Konzepte entwickeln.


Pressemitteilung vom 18.06.2020

Vielfalt Leben - Integrationskonzept der Stadt Wolfsburg wird ergänzt und aktualisiert

Das 2011 erarbeitete und vom Rat der Stadt Wolfsburg beschlossene Integrationskonzept "Vielfalt leben" soll nun ergänzt und angepasst werden. Der Ausschuss für Migration und Integration hatte 2019 die Verwaltung beauftragt, das Konzept zu überprüfen. In drei Workshops mit politischer Beteiligung aller Parteien wurden die Leitziele, Handlungsfelder und Maßnahmen des ursprünglichen Konzeptes überprüft, ergänzt und an die aktuelle Situation angepasst. Der Beschlussvorschlag wird am 14. Juli dem Verwaltungsrat und am 15. Juli dem Rat der Stadt Wolfsburg vorgelegt.

Fünf Handlungsfelder

Die fünf Handlungsfelder Vorschulische und schulische Bildung, Wirtschaft und berufliche Bildung, Gesundheit und Pflege, Wohnen und Nachbarschaft, Kultur, Freizeit und Sport bilden den inhaltlichen Rahmen des Integrationskonzeptes und wurden im Review-Prozess als weiterhin relevant bestätigt. Das Handlungsfeld "Vorschulische und schulische Bildung" wird jedoch in "Bildung" umbenannt und um den Bereich der Erwachsenenbildung erweitert.

Ziele und Maßnahmen

Die 2011 entwickelten Ziele und Maßnahmen wurden ebenfalls im Review-Prozess als weiterhin relevant angesehen. Aufgrund der Flüchtlingssituation und der damit verbundenen Zuwanderung in den vergangenen Jahren wurde das vorhandene Konzept jedoch um fünf Leitziele erweitert. Diese Ziele drehen sich um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen mit Fluchterfahrung in der Gesellschaft und im Arbeitsleben, Wohnraumangebote für Familien mit Zuwanderungsgeschichte, Förderung der Demokratie bzw. Vorbeugung von Radikalisierungstendenzen, selbstbestimmte Gestaltung von Lebenswegen und -räumen sowie Partizipationsformate für Geflüchtete und Zugewanderte. Jedes der Ziele ist mit entsprechenden Maßnahmen unterlegt.
Auch in Zukunft soll das Integrationskonzept immer wieder überprüft und an die jeweils aktuellen Begebenheiten angepasst werden. Das Integrationsreferat koordiniert federführend die Umsetzung des Integrationskonzeptes und die Querschnittsaufgabe Integration in Zusammenarbeit mit anderen Geschäftsbereichen, Fachausschüssen und externen Partnern.

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