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Rund um das Thema Lebenslagen

Eine Zeitung mit der Überschrift Aktuelles; Foto: Zerbor/Fotolia.com © Zerbor/Fotolia.com

Pressemitteilung vom 09.01.2019

Emilia und Paul liegen vorne

Standesamt beurkundete 1.864 Geburten

Die Hitliste bei den Vornamen der in 2018 neugeborenen Wolfsburger Kinder führen Emilia bei den Mädchen sowie Paul bei den Jungen an. Mit insgesamt 20 Nennungen liegt Emilia bei den Mädchennamen vor Mila (18). Dahinter folgen Lina (16), Anna, Emma, Marie (je 12), Ella, Hanna und Ida (je 10). Beim männlichen Nachwuchs führt Paul (21 Nennungen) die Beliebtheitsskala an, vor Leon (16), Noah (14), Liam (13), Anton, Ben, Felix und Finn (alle 10).

Das Standesamt der Stadt Wolfsburg hat im vergangenen Jahr insgesamt 1864 Geburten beurkundet. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass auch Mütter aus anderen Kommunen ihr Kind im hiesigen Klinikum zur Welt gebracht haben. In 2017 waren es 1.766, 2016 1.863 und 2015 1.714.

Im vergangenen Jahr wurden durch das Standesamt außerdem 1.665 Sterbefälle beurkundet. In 2017 waren es 1.678, 2016 1.696 und 2015 1.714.

Die Zahl der Eheschließungen im Wolfsburger Standesamt für das abgelaufene Jahr lag bei 749 (2017: 704, 2016: 708, 2015: 738). Es gab in 2018 insgesamt 26 gleichgeschlechtliche Ehen (2017: 19). Davon waren zehn Umwandlungen von bestehenden Lebenspartnerschaften in Ehen. 17 Paare waren weiblich und 9 männlich.

Bei allen Personenstandsfällen handelt es sich um die im Standesamt Wolfsburg beurkundeten Fälle. Wie die Zahlen der davon in Wolfsburg lebenden Personen abweichen, lässt sich dabei nicht explizit ermitteln.


Pressemitteilung vom 18.10.2018

Du bist unbezahlbar

Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg und Stadt danken mit Ehrenamtsfest

Die Stadt Wolfsburg veranstaltet mit Unterstützung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg am Freitag, 30. November, ab 18 Uhr das fünfte Ehrenamtsfest im Hallenbad – Kultur am Schachtweg. Das Fest bietet ein buntes Programm und den Ehrenamtlichen die Möglichkeit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Zur Feierlichkeit werden rund 120 engagierte Menschen sowie ihre Partnerinnen und Partner eingeladen, welche von Vereinen, Institutionen und Organisationen, Ortsbürgermeistern und der Bürgerschaft für die Gästeliste vorgeschlagen werden können.

Die Gründe für ein ehrenamtliches Engagement sind vielfältig, aber fest steht: Durch ihr Wirken tragen Ehrenamtliche dazu bei, das Leben in Wolfsburg freundlicher, gemeinschaftlicher und lebenswerter zu gestalten. In Vereinen und Verbänden oder auch projektbezogen setzen Menschen ihre Zeit und Kraft dafür ein, ihr Lebensumfeld aktiv zu gestalten und sich für  andere stark zu machen.

"Ein gelungenes Engagement lebt von gegenseitigem Geben und Nehmen. Das Ehrenamt verdient große Anerkennung, denn diese Menschen machen Wolfsburg lebens- und liebenswert – sie sind unbezahlbar! Die Stadt möchte zusammen mit der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg ihren Beitrag leisten, das Ehrenamt zu stärken und die Wertschätzung der geleisteten Arbeit zum Ausdruck zu bringen. Ein Ehrenamtsfest ist die perfekte Möglichkeit um ‚Danke‘ zu sagen", unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs den hohen Stellenwert ehrenamtlichen Engagements.

Vorschläge für die Gästeliste können bis zum 29. Oktober bei der Koordinierungsstelle Bürgerengagement unter der E-Mail engagiert@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter (05361) 28-1997 eingereicht werden. Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl entscheidet bei einer Mehrzahl von Vorschlägen das Los.


Pressemitteilung vom 16.10.2018

Kampagne Motivation W_ adressiert Wolfsburger Unternehmen

Fachkräftepotential der „Stillen Reserve“ auch in Wolfsburg groß

Die Initiative Motivation W_ richtet sich sowohl an Frauen, die beruflich wieder einsteigen wollen, als auch an Unternehmen, die dafür passende Arbeitsplätze bieten. Dahinter verbirgt sich das Projekt "Fachkräftepotenzial Stille Reserve – Regionales Übergangsmanagement zur Erschließung verborgener Fachkräftepotentiale". Projektträgerin ist die Allianz für die Region GmbH, unterstützt wird die Initiative von den Städten Braunschweig und Wolfsburg, den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel sowie der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar.

Die Wolfsburger Begleitgruppe des Projekts setzt sich zusammen aus der Allianz für die Region GmbH, der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt, der Agentur für Arbeit Helmstedt-Wolfsburg, dem Jobcenter Wolfsburg sowie dem Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg. "Mit unserem Projekt und der daraus resultierenden Öffentlichkeitskampagne ‚Motivation W_‘ möchten wir zusammen mit unseren Partnern Frauen ansprechen, die nach längerer, meist familienbedingter beruflicher Unterbrechung, zurück in den Beruf möchten", erklärt Britta Steinkamp, Verantwortliche Projektmanagerin für die Lokalgruppe Wolfsburg der Allianz für die Region GmbH. "Viele Wiedereinsteigerinnen – denn immer noch sind es überwiegend Frauen, die ihre Karriere unterbrechen, um sich der Familienarbeit zu widmen – verfügen über eine hervorragende Ausbildung, Berufserfahrung und die notwendige Motivation", ergänzt Franziska Pönitzsch, Wiedereinstiegsberaterin der Agentur für Arbeit Helmstedt.

In der ersten Phase des seit Mitte 2017 laufenden Projekts wurde diese "Stille Reserve" – Frauen und Alleinerziehende, die nicht als arbeitssuchend gemeldet und somit nicht "sichtbar" sind – auf verschiedenen Veranstaltungen in der Region explizit informiert und beraten. Nun geht das aus Landesmitteln geförderte Projekt in die zweite Phase. "Wir wollen regionale Arbeitgeber für die ‚Stille Reserve‘ sensibilisieren und aufzeigen, welches Potential sich hinter ihr verbirgt. Im nächsten Schritt sollen interessierte Unternehmen dann mit den Bewerberinnen zusammengebracht werden", erklärt Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg. Bettina Klim, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt, berichtet von der ersten Zusammenarbeit mit Unternehmen: "In persönlichen Gesprächen zeigen sich die Arbeitgeber grundsätzlich offen für die Gruppe der Quereinsteiger und (potenziellen) Eltern, denn der Fachkräftemangel ist in den mittelständischen Betrieben mittlerweile deutlich angekommen."

"Unser Erleben ist, dass es auch in Wolfsburg viele Frauen gibt, die den Wiedereinstieg in die Berufswelt anstreben", berichtet Beate Ebeling. "Und nicht immer sind Kinder der Grund, warum die Frauen ihr berufliches Standbein verloren haben. Viele Wolfsburger Frauen verfügen über eine gute Ausbildung und haben erfolgreich gearbeitet, haben sich dann aber anderweitig engagiert. Dennoch wollen viele dieser Frauen wieder zurück in den Beruf – und an diesem Punkt möchten wir sie beraten und unterstützen."

Das Projekt wird noch bis zum 30. Juni 2019 umgesetzt, begleitet von Veranstaltungen in Wolfsburg und den anderen Standorten. Interessierte Unternehmen und Wiedereinsteigerinnen können sich an das Projektteam per E-Mail an hallo@dein-beruflicher-wiedereinstieg.de oder unter Tel.: 0531 1218-221 wenden. Weitere Informationen und Termine sind auch unter www.dein-beruflicher-wiedereinstieg.de abrufbar.

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