Radfahren in Wolfsburg

Von Wölfen und (Draht-)Eseln

Nicht nur auf vier Rädern, sondern auch auf Zweirädern lässt sich unsere Stadt wunderbar erfahren. Rund 245 Kilometer an Radwegen verbinden das ganze städtische Gebiet.

Ein Mann und eine Frau fahren Fahrrad

Sie wollen Wolfsburg kennenlernen? Sie wollen stressfrei, entspannt und zügig zur Arbeit? Sie wollen schnell, unkompliziert und günstig Erledigungen in der Innenstadt machen? 

Nehmen Sie das Fahrrad! Alle Sehenswürdigkeiten sind mit dem Zweirad problemlos zu erreichen. Keine Parkgebühren, keine Parkplatzsuche, keine Umwege. Einkäufe? Stellen Sie Ihr Rad zum Beispiel an der Abstellanlage an der City Galerie ab: zentraler geht’s nicht! Auch in der nördlichen Porschestraße stehen Ihnen zahlreiche Fahrradbügel zur Verfügung. 

Der neue digitale Fahrradstadtplan zeigt Ihnen sämtliche Radverkehrsanlagen im gesamten Stadtgebiet von Wolfsburg sowie Fahrradhändler, Abstellanlagen und mehr. Wie Sie als Radler die großen Hauptverkehrsachsen meiden können? Welche Wege sich für eine Tour ins Grüne anbieten? Der Fahrradstadtplan gibt Antworten.

Radfahren in Wolfsburg:

STADTRADELN kommt

Zum siebten Mal nimmt Wolfsburg am STADTRADELN teil. 
  

In diesem Jahr beginnt die Aktion am Samstag, den 11. August, und endet am Freitag, den 31. August

Seit dem 05.06.2018 können sich Radlerinnen und Radler auf www.stadtradeln.de registrieren und für Wolfsburg ein Team gründen. Die im letzten sowie vorletzten Jahr ausgewählten Benutzerdaten sind noch gültig. Unter www.stadtradeln.de/wolfsburg/ finden Sie dann alle Informationen über den aktuellen Stand in Wolfsburg.

Die Konkurrenz wird von Jahr zu Jahr größer: noch nie haben so viele Kommunen beim STADTRADELN mitgemacht. Über 780 sind es aktuell und damit deutlich mehr als im Vorjahr.

Nutzen Sie die Vorbereitungszeit, um Ihr Team aufzubauen und zu motivieren, denn Klimaschutz ist Teamsache.


Das folgende Radelmeter zeigt die bei "Auswertung" der Wolfsburger Ergebnisse erradelten Kilometer sowie die CO2-Vermeidung.



STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis

Pressemitteilung vom 12.12.2017

Radweg Sülfeld-Ehmen ist frei

Erstes von drei Projekten ist weitgehend fertiggestellt

Entlang der Kreisstraße 72 zwischen dem Ortsausgang Sülfeld und dem Ortseingang Ehmen ist in den vergangenen rund drei Monaten ein etwa 1,2 Kilometer langer neuer Radweg entstanden, der ab Freitag, 15. Dezember, im Laufe des Tages nutzbar ist. Mit dem straßenbegleitenden Vorhaben wurde eine sichere Ortsverbindung geschaffen. Der Abschnitt wurde mit einer Asphaltdecke in einer Breite von 2,5 Metern hergestellt. Damit ist das erste von drei in 2017 begonnenen Projekten weitgehend fertiggestellt.
Auch wenn noch kleinere Restarbeiten und Prüfungen notwendig sind, erfolgt die Freigabe bereits jetzt, damit der Radweg schon vor der endgültigen Fertigstellung und vor den Weihnachtsfeiertagen genutzt werden kann. Dadurch wird auch die zwischenzeitlich für die Arbeiten gesperrte Kreisstraße 72 wieder frei befahrbar sein. Eine offizielle Übergabe ist dann für Anfang 2018 geplant.
Das Projekt schlägt mit rund 450.000 Euro zu Buche. Es wird mit Fördermitteln des Landes in Höhe von etwa 270.000 Euro gerechnet. Zur Förderung des Radverkehres hat das Land die Förderquote von 50 auf 60 Prozent erhöht. In dieser Summe ist auch die vom Ortsrat gewünschte zusätzliche Querungshilfe in Höhe von 60.000 Euro enthalten, die am Ortseingang von Ehmen entsteht.
Insgesamt wurden in diesem Jahr die Bauarbeiten für gleich drei wichtige Radwege-Projekte begonnen. Gemeinsam mit dem Land will die Stadt Wolfsburg in dem Zusammenhang rund 4,3 Millionen Euro in die Infrastruktur für den Radverkehr investieren. Durch die Vorhaben werden wichtige Lücken im Netz geschlossen.
Weitere Projekt sind der 5,5 Kilometer lange Radwegneubau entlang der Landesstraße 290 zwischen Almke und Hehlingen. Außerdem wird für Rad fahrende Pendler aus Richtung Gifhorn der Radweg an der Kreisstraße 114 umgesetzt. Hier entsteht ein rund 2,2 Kilometer langer Neubau zwischen Ilkerbruch und Weyhäuser Weg.


Pressemitteilung vom 16.10.2017

Wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz

Strecke zwischen Weyhäuser Weg und Ilkerbruch wird geschlossen

Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide sowie Vertreter aus Politik.Entlang der Kreisstraße 114 zwischen dem Weyhäuser Weg und dem Ilkerbruch soll ein neuer Radweg entstehen. Das 2,2 Kilometer lange Teilstück wird dann die noch bestehende Lücke im Radwegenetz vom Landkreis Gifhorn bis nach Wolfsburg und insbesondere zum Volkswagenwerk schließen. Die Verbindung soll den Radverkehr stärken und zugleich sicherer machen.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft gaben heute gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Gifhorn, Dr. Andreas Ebel, den Startschuss für das Projekt. Sie läuteten mit großen Fahrradklingeln das Vorhaben vor Ort symbolisch an.
Der Radweg wird in einer 2,5 Meter breiten Asphaltbauweise ausgeführt. Der Kreuzungsbereich Weyhäuser Weg mit der Kreisstraße 114 erhält zur Leistungsverbesserung eine Rechtsabbiegespur auf der Kreisstraße 114. Auf der südlichen Seite wird zudem ein signalisierter Fußgänger- und Radüberweg eingerichtet. Auf beiden Seiten werden außerdem umfangreiche Amphibienleiteinrichtungen im Verlauf der Gräben hergestellt.

Die Baukosten für den Radweg liegen bei rund 1,13 Millionen Euro. Sie werden zu 60 Prozent nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) bezuschusst.
Im Zuge des Vorhabens erfolgt auch eine Leerrohr-Verlegung für den Glasfaserausbau der Stadt. Diese Arbeiten werden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und durch das Land Niedersachsen gefördert.

Das jetzt gestartete Projekt ist das dritte Vorhaben, das die Stadt Wolfsburg in den letzten beiden Monaten begonnen hat. Ende September wurde der Radweg zwischen Hehlingen und Almke in Angriff genommen. Der Radwegebau von Sülfeld nach Ehmen läuft bereits seit Ende August.


Pressemitteilung vom 12.10.2017

Temporäre Lösung schafft Entlastung

Fahrradständer in der Porschestraße kehren zurück

Gute Nachricht für alle Wolfsburger Fahrradfahrer: Die Ende August demontierten Fahrradstellplätze in der südlichen Porschestraße am Rathausplatz und in der Porschestraße Nord in Höhe der Post werden in Kürze wieder nutzbar sein. Für das Veranstaltungswochenende zum Tag der Niedersachsen war ein Abbau der vorhandenen Anlehnbügel notwendig geworden. Dass die Fahrradständer nicht kurzfristig danach zurückgekehrt waren, hatte bei vielen Nutzern für Verärgerung gesorgt. Nun wird eine Zwischenlösung geschaffen, die kurzfristig Entlastung schafft.

Der Geschäftsbereich Straßenbau und Projektkoordination der Stadt Wolfsburg verfolgt als Ersatz eine variable Lösung, die den vielen Veranstaltungen im Zentrum der Stadt Rechnung trägt. Die Anlehnbügel werden dabei nicht einbetoniert, sondern auf einbetonierte Ankerplatten fixiert, so dass sie bei Bedarf schnell und weitgehend kostenneutral zu entfernen sind. Abhängig von den Lieferzeiten der Hersteller ist noch vor Jahresende mit der Herstellung zu rechnen.

„Dass dies vielen Nutzern zu lange dauert, ist nachvollziehbar. Daher habe ich mich dafür eingesetzt, dass es eine Zwischenlösung gibt“, erklärt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, der aber auch um Verständnis wirbt, dass hier in eine nachhaltige Variante investiert werden sollte. Gefunden wurde nun eine Übergangslösung, die beiden Seiten gerecht werden soll.

Für das Provisorium werden vorhandene Materialien aus dem Betriebshof des Geschäftsbereichs Straßenbau und Projektkoordination genutzt und im Laufe der kommenden Woche aufgestellt. Möglich sind auf diesem Weg Fahrradeinstellplätze, die die bisher vorhandene Zahl nicht vollständig ersetzen, aber erst einmal für Abhilfe sorgen.


Pressemitteilung vom 29.09.2017

Mit Fahrradklingeln den Startschuss gegeben

Arbeiten für Geh- und Radweges zwischen Almke und Hehlingen beginnen

Vertreter aus Politik und Verwaltung stehen vor einem Bagger.Der Neubau des 5,5 Kilometer langen Rad- und Gehweges entlang der Landesstraße 290 zwischen Hehlingen und Almke hat begonnen. Heute, Donnerstag, gaben Olaf Lies, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen und Oberbürgermeister Klaus Mohrs sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik den Startschuss. Gemeinsam wurde das Projekt mit Fahrradklingeln eingeläutet.

Damit beginnt jetzt ein weiterer wichtiger Schritt zur Schaffung eines flächendeckenden und die Ortsteile verbindenden Radverkehrswegenetzes in Wolfsburg. Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Niedersachsen und der Stadt Wolfsburg. Im Zuge dieses Vorhabens erfolgt auch die Leerrohrverlegung für den Glasfaserausbau der Stadt, der durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie das Land Niedersachsen gefördert wird.

Die Kosten für die Realisierung entfallen auf beide Partner zu gleichen Teilen. An dieser Stelle investiert die Stadt rund zwei Millionen Euro in das Gesamtprojekt. Es wird mit einer Bauzeit von einem Jahr gerechnet. Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind etwa 600 Meter westlich des Radweges in der Gemarkung Almke vorgesehen.

Der Radweg wird in 2,5 Meter breiter Asphaltbauweise ausgeführt. Am Ortseingang Almke wird am Beginn des Radweges eine Mittelinsel erstellt, die einen sicheren Übergang an der Stelle gewährleisten soll. Im Zuge des Streckenverlaufs wird zum Überqueren des Meneckenbaches eine separate Brücke gebaut. Am Ende des Neubauprojektes wird die Einmündung der Landesstraße 322 (Am Kirchbrunnen) in die Landesstraße 290 (An den Äckern) optimiert und den Rahmenbedingungen angepasst.

Während der Bauzeit kann es zu halbseitigen Sperrungen kommen. Eine Vollsperrung wird nötig, wenn Teile der Brücke eingehängt werden. Voraussichtlich wird dazu zu gegebener Zeit ein Wochenende genutzt.


Pressemitteilung vom 21.02.2017

Drei wichtige Projekte im Radwegebau

Gemeinsam mit dem Land: Stadt investiert 4,3 Millionen

In die Infrastruktur für den Radverkehr investiert die Stadt Wolfsburg in 2017 insgesamt rund 4,3 Millionen Euro, die zu einem Großteil aus Fördermitteln und Landesbeteiligungen refinanziert werden. Es handelt sich um den Neubau von drei Radwegen. Alle Projekte sollen in diesem Jahr zumindest noch begonnen werden. Durch die Vorhaben werden wichtige Lücken im Netz geschlossen.

Mit 5,5 Kilometern ist dabei der Radweg entlang der Landesstraße 290 zwischen Almke und Hehlingen der längste zusammenhängende Neubau. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Niedersachsen und der Stadt Wolfsburg. Die Kosten für die Realisierung entfallen auf beide Partner zu gleichen Teilen. Nun ist die Bereitstellung der Finanzmittel und somit ein vorzeitiger Baubeginn durch das Land zugesagt worden. Die Umsetzung soll demnach in der zweiten Jahreshälfte beginnen. An dieser Stelle investiert die Stadt rund 2,6 Millionen Euro in das Gesamtprojekt. Der Landesanteil beträgt rund 1,2 Millionen Euro.

Für Rad fahrende Pendler aus Richtung Gifhorn ist der Radweg an der Kreisstraße 114 ein wichtiges Vorhaben. Für den 2,2 Kilometer langen Neubau zwischen Ilkerbruch und Weyhäuser Weg liegt nun der Förderbescheid des Landes Niedersachsen vor. Zusammen mit dem vom Landkreis Gifhorn fertiggestellten Radweg westlich des Ilkerbruchs wird es somit noch in 2017 eine Verbindung nach Wolfsburg und insbesondere zum Volkswagenwerk geben. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,4 Millionen Euro, wobei eine Förderung von 620.000 Euro zugesagt ist.

Mit dem Bau dieser beiden Radwege wird auch die Breitbandinitiative der Stadt zum Anschluss der Ortsteile umgesetzt. In die Strecken werden nämlich gleich Leerrohre für die entsprechenden späteren Leitungen mit verlegt. Dadurch lassen sich Synergien in der Bauabwicklung nutzen.

Außerdem wird für Radfahrer entlang der Kreisstraße 72 zwischen Ehmen und Sülfeld durch einen eigenen, straßenbegleitenden Radweg eine sichere Ortsverbindung geschaffen. Auch hierfür ist der Förderbescheid des Landes inzwischen vorhanden. Die Ausschreibung für den rund einen Kilometer langen Abschnitt läuft, sodass zeitnah mit dem Bau begonnen werden kann. Das Projekt schlägt mit rund 312.000 Euro zu Buche, wovon etwa 160.000 Euro über Fördermittel abgesichert sind.


Pressemitteilung vom 24.01.2017

Netzwerk fördert und unterstützt Radverkehr

40. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen

Ein weiteres der gemeinsam mit Politik und Interessensverbänden gesteckten und beschlossenen Ziele des Leitbildes Radverkehr hat die Stadt Wolfsburg jetzt umgesetzt. Sie ist der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) Niedersachsen/Bremen beigetreten. Wolfsburg, das rund 245 Kilometer an Radwegen im gesamten Stadtgebiet aufweist, ist damit das 40. Mitglied des Netwerkes.

Im Mai 2015 erfolgte die Vereinsgründung der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Radverkehrs. Damit erhält sie über mehrere Jahre finanzielle Unterstützung des Landes in Höhe von jährlich 60.000 Euro für die Geschäftsstelle, sowie je 20.000 Euro für Projekte und Öffentlichkeitsarbeit. Der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, sowie der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Joachim Lohse, sind Schirmherren der AGFK.

Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt und entlastet Mitarbeiter der Städte, Gemeinden und Landkreise. Fragestellungen zur Radverkehrsförderung lassen sich im Netzwerk diskutieren und häufig schneller lösen. Die Mitglieder profitieren gegenseitig vom Erfahrungsschatz der anderen Kommunen. Fortbildungen und Fachveranstaltungen geben Einblicke in wichtige Fragestellungen. Veranstaltungen wie politische Diskussionsrunden stärken das Bewusstsein für die Radverkehrsförderung.

Zudem setzt sich die AGFK gegenüber dem Land und dem Bund sowie anderen Akteuren für die kommunalen Interessen ein. Dieses berührt Themen wie beispielsweise Investitionen in den Radverkehr und Fördermöglichkeiten. Die Arbeitsgemeinschaft stärkt die Rolle des Radverkehrs in der Öffentlichkeit, bündelt Interessen und verleiht ihnen dadurch ein stärkeres Gewicht.

Flyer, Broschüren, Plakate oder Kampagnen der AGFK werden kostenfrei bereitgestellt. Die gemeinsame Medienarbeit bringt den Radverkehr in die Öffentlichkeit und trägt zu einem positiven Fahrradklima bei.

Die Mitgliedskommunen wirken auf die Zertifizierung zur fahrradfreundlichen Kommune hin. Dabei muss auch der politische Wille zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Radverkehrsförderung erkennbar sein. Die vom Land verliehene Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ macht das Engagement und die Erfolge der Radverkehrspolitik öffentlichkeitswirksam nach außen sichtbar.


Pressemitteilung vom 28.07.2016

AllerHoheit: Radfahren auf den Spuren von Herzogin Clara Strecke zwischen Gifhorn und Wolfsburg wird in Kürze offiziell eingeweiht

Radfahrer können ab August auf den Spuren von Herzogin Clara von Braunschweig-Lüneburg wandern. Ein Teilstück des Fernradwanderwegs AllerRadweg wird dann zwischen Gifhorn und Wolfsburg-Fallersleben als AllerHoheit benannt sein. Der Themenweg befasst sich an verschiedenen Stationen mit der Herzogin und informiert über ihr Leben und Wirken. In Gifhorn würdigt der Radweg auch ihren Ehegatten, Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg. Gefördert wurde der Radweg AllerHoheit aus Mitteln der Lüneburgischen Landschaft, der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

Der Themenradweg AllerHoheit wird am 7. August von Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Landrat Dr. Andreas Ebel offiziell eröffnet. Aus Gifhorn um 11 Uhr und aus Fallersleben um 11.15 Uhr startet je ein Team mit Fahrrädern, um den Themenradweg einzuweihen. Beide Gruppen treffen sich am Ilkerbruch.

Das Projektteam aus Gifhorn und Fallersleben hatte seit dem Frühjahr 2014 intensiv daran gearbeitet, entlang des Teilstücks des Fernradwanderweges zwischen Gifhorn und Fallersleben unter kultur- und naturhistorischen Aspekten ein  interessantes, informatives und zugleich auch unterhaltsames Angebot zu machen.

Zu dem Team gehören die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wolfsburg und des Landkreises Gifhorn, Beate Ebeling und Christine Gehrmann, Bärbel Weist (Vorsitzende des Kultur- und Denkmalvereins Fallersleben), Joachim Schingale (Geschäftsführer Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH), Jörg Burmeister (Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung Landkreis Gifhorn) und Monika Fandrich (Abteilung Wirtschaftsförderung Landkreis Gifhorn,  Miroslaw Walkowiak (Radwegekoordinator Stadt Wolfsburg), Anette Thiele (Historisches Museum Schloss Gifhorn) und Steffi Crain (Geschäftsbereich Kultur).

„Herzogin Clara von Braunschweig-Lüneburg war  eine faszinierende Frau. Hätte sie in unserer Zeit gelebt, würden wir sie heute als Managerin bezeichnen. Und deshalb kann man mit Fug und Recht sagen, Herzogin Clara war eine Frau, die uns auch heute noch gut als Vorbild dienen kann“, erklärte Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg. „Mit dem Projekt AllerHoheit werden wir dank der großzügigen Unterstützung durch die Förderer nicht nur das touristische Angebot mit spannenden Besichtigungspunkten und Aktionen vor Ort erweitern, sondern auch eine der wichtigen weiblichen historischen Persönlichkeiten unserer Region in den Mittelpunkt rücken “, so Ebeling weiter.

„Mit dem Radweg haben wir gleich mehrere Fliegen mit der gleichen Klappe geschlagen: Erstens  haben wir die interkommunale Zusammenarbeit weiter verbessert. Zweitens haben wir ein touristisches Highlight für die Region geschaffen. Und drittens, und das ist für mich das Wichtigste, haben wir mit Herzogin Clara eine Frau in den Mittelpunkt der Geschichte gestellt,  in der normalerweise fast nur Männer eine wichtige Rolle spielen“, hebt Christine Gehrmann, Beauftragte für Gleichstellung und Demografie des Landkreises Gifhorn hervor.

Hinweistafeln mit der Silhouette von Herzogin Clara gehen zwischen Gifhorn und Wolfsburg der Frage nach, wer diese Frau, Mutter, Landesherrin, Protestantin und Verwalterin ihres Witwensitzes war, wie sie ihre Umgebung prägte und von ihr geprägt wurde. Rund um das Schloss Gifhorn werden auch ihr Gemahl, Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg  und sein Wirken als Fürst der Reformationszeit gewürdigt. Mit der Kapelle des Schlosses schuf er den ersten für den protestantischen Gottesdienst errichteten Kirchenbau in Nordwestdeutschland.

„Als Vorsitzende des Kultur- und Denkmalvereins Fallersleben habe ich mich in das Radwegeprojekt gern mit eingebracht, weil ich sicher bin, dass viele Menschen während der Fahrt auf dem Allerradweg die sich bietenden Möglichkeiten nutzen werden und sich über die Geschichte, das Leben der Menschen vor vielen hundert Jahren, sowie  über  Natur- und  Landschaft, Flora und Fauna informieren. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot und damit eine Möglichkeit, die Region, in der man lebt oder  arbeitet oder sie  als Tourist durchfährt,  näher kennen- und schätzen zu lernen“, betont Bärbel Weist, Vorsitzende des Kultur- und Denkmalvereins Fallersleben. Beleuchtet werden zum einen kulturhistorische Aspekte: Herzogin Clara wurde im Stift Steterburg erzogen und lernte dort den Umgang mit Heilkräutern. Gifhorn war nach der Heirat mit Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg ihr erster Wirkungskreis in unserer Region. Hier braute sie ein gesundheitsförderndes Kräuterbier. Diesem Thema sind sowohl in Fallersleben als auch in Gifhorn Stationen zugeordnet. Nach dem frühen Tod ihres Mannes verwaltete sie nicht nur ihren Witwensitz Fallersleben, ihr Wirken war auch für die Entwicklung der Region von großer Wichtigkeit. So schuf sie eine Marktordnung und war an der Erstellung einer Münzordnung beteiligt. Als Protestantin setzte sie sich auch persönlich sehr für die Reformation ein.

Naturhistorische Aspekte kommen ebenfalls nicht zur kurz, insbesondere auf der Wegstrecke zwischen Gifhorn und Fallersleben. So war die landwirtschaftliche Nutzung zu Zeiten Claras durch den Ackerbau und Anbau von Obstbäumen zur Selbstversorgung geprägt. Außerdem führt ein Großteil der Routenführung entlang des Naturschutzgebietes Barnbruch. Dieses Niederungsgebiet ist von internationaler Bedeutung, weil es vielen vom Aussterben bedrohten Vogel-, Amphibien- und Insektenarten Lebensraum bietet.

Für die Vermittlung dieser Themen und Inhalte stehen entlang des Radweges AllerHoheit verschiedene Informationsträger zur Verfügung. Neben Wegführern und Hinweistafeln mit Texten, Bildern und Grafiken auch digitale Zugangsmöglichkeiten wie QR-Codes. Diese leiten zum Internetauftritt www.AllerHoheit.de weiter.


Pressemitteilung vom 20.07.2016

Neue Abstellmöglichkeit für Fahrräder

In der südlichen Porschestraße werden 79 neue Bügel installiert

Im südlichen Bereich der Porschestraße in Wolfsburg wird in den kommenden Tagen damit begonnen Fahrradabstellanlagen zu erneuern und zu erweitern. Die Arbeiten werden insgesamt voraussichtlich rund drei Wochen in Anspruch nehmen. Mit den 79 neuen Anlehnbügeln aus Edelstahl, die beidseitig nutzbar sind, lassen sich zusammen mit den vor der Sparkasse bereits vorhandenen Bügeln gleicher Bauart künftig mehr als 180 Fahrräder befestigen.

Die alten vorhandenen Fahrradständer zwischen Kunstmuseum und Südkopfcenter werden den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht. An diesen lässt sich nur das Vorderrad einschieben und anketten. Diese Befestigungsart bietet jedoch nicht die ideale Diebstahl- und Standsicherheit.

Mit den neuen Anlehnbügeln mit zusätzlichem Querholm können die Fahrräder stabil und sicher abgestellt werden. Die Kosten für die neuen Bügel betragen rund 20.000 Euro.


Meldung vom 11.05.2016

Planungen für den Radweg zwischen Ehmen und Sülfeld

Der Objektbeschluss sowie der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau eines Radweges entlang der Kreisstraße 72 zwischen Ehmen und Sülfeld werden erstmals im Ortsrat Fallersleben/Sülfeld am 25. Mai behandelt. Die beiden Vorlagen finden sich in der Folge auf der Tagesordnung des Planungs- und Bauausschusses am 9. Juni wieder. Während der Planfeststellungsbeschluss bis in den Verwaltungsausschuss läuft, soll der Objektbeschluss in der Ratssitzung im Juni gefasst werden.

Der Bau des Radweges ist für 2017 vorgesehen. Er soll am Ortsausgang von Sülfeld  beginnen und am Ortseingang von Ehmen enden. Die Strecke hat eine Länge von 1,2 Kilometern. Sie verläuft westlich der Kreisstraße 72 in einer befestigten Breite von 2,5 Metern. Die Trasse wird auf der Westseite hinter dem vorhandenen Entwässerungsgraben angelegt, um so einen Eingriff in das östlich gelegene Landschaftsschutzgebiet zu vermeiden.

Die Trasse wird geländenah verlaufen und in Asphaltbauweise ausgeführt. Im Bereich von querenden Wirtschaftswegen und Feldzufahrten wird der Aufbau verstärkt. Der Radweg endet an der Ortslage Ehmen im Bereich des Wirtschaftsweges. Entwässert wird der Radweg über den vorhandenen Straßenseitengraben.

Das Projekt kostet rund 298.000 Euro. Fördermittel des Landes aus dem sogenannten Entflechtungsgesetz (früher: Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz = GVFG) werden in Höhe von 117.000 Euro erwartet. Für das Vorhaben ist die Rechtskraft der parallel laufenden Planfeststellung notwendig.


Meldung vom 11.05.2016

Neuer Radweg: Lückenschluss entlang der Kreisstraße 114 bis zum Ilkerbruch

Entlang der Kreisstraße 114 soll zwischen dem Weyhäuser Weg und dem Ilkerbruch ein neuer Radweg angelegt werden. In diesem Zuge soll gleichzeitig auch der bereits vorhandene Abschnitt vom Weyhäuser Weg bis zur Kreisstraße 115 in Teilen grunderneuert werden. Dieses beinhalten zwei Vorlagen des Geschäftsbereiches Straßenbau und Projektkoordination der Stadt Wolfsburg, die erstmals im Ortsrat Fallersleben/Sülfeld am 25. Mai beraten werden, am 9. Juni auf der Tagesordnung des Planungs- und Bauausschusses stehen und dann im Rat der Stadt am 22. Juni beschlossen werden sollen.

Der Neubau erstreckt sich auf einem insgesamt 2,2 Kilometer langen Stück und schließt an den vorhandenen von der Wache Volkswagen FE. Damit soll die Lücke bis im Radwegenetz in den Landkreis Gifhorn hinein geschlossen werden. Die Strecke wird in einer Breite von 2,5 Metern ausgeführt. Der Bau soll in 2017 erfolgen.

Im Kreuzungsbereich Weyhäuser Weg/Kreisstraßen 114 soll parallel im  Zuge des Radwegebaues eine Rechtsabbiegespur erstellt werden. Damit soll an der Stelle die Leistungsfähigkeit verbessert werden. Auf der südlichen Seite ist zudem ein signalisierter Fuß- und Radüberweg vorgesehen.

Weil der Barnbruch ein sogenanntes Fauna-Flora-Habitat-Schutzgebiet ist, ist eine Amphibienleiteinrichtung aufgrund des europäischen Rechts an der Stelle notwendig. Vor dem Hintergrund der Landesförderung wird der Amphibienschutz gleich mit abgearbeitet.

Das Projekt hat insgesamt ein Kostenvolumen von 1,38 Millionen Euro. Fördermittel des Landes nach dem Entflechtungsgesetz (früher: GVFG = Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) stehen in Höhe von rund 616.000 Euro in Aussicht.

Die Erneuerung des bereits vorhandenen Radweges bis zur Kreisstraße 115 ist erforderlich, weil es im Abschnitt von der Tappenbecker Straße bis zum Weyhäuser Weg insbesondere in der Tauwetterperiode und bei starken Regenfällen zu hohen Wasserständen auf der südlich angrenzenden Grundstücken kommt. Dadurch wird der Radweg überflutet und kann nicht genutzt werden.

Betroffen ist ein Bereich von rund 700 Metern südlich des Straßengrabens. Auf diesem Teilstück soll der Radweg um 25 Zentimeter angehoben werden. Zusätzlich sollen im Abstand von 125 Metern Sammelbecken angelegt werden zu denen das Wasser geleitet wird. Von dort wird mittels Rohren in den parallel verlaufenden Straßengraben geleitet.


Meldung vom 09.05.2016

Radweg zwischen Almke und Hehlingen: Neubau soll 2017 kommen

Entlang der Landesstraße 290 zwischen Almke und Hehlingen ist von der Stadt Wolfsburg beabsichtigt in 2017 einen neuen Radweg, der sich zurzeit im Planfeststellungsverfahren befindet, zu bauen. Der entsprechende Objektbeschluss geht jetzt in die politischen Gremien. Auftakt ist am 26. Mai im Ortsrat Almke/Neindorf. Im weiteren Verlauf wird die Vorlage im Planungs- und Bauausschuss am 9. Juni Thema sein und soll dann am 22. Juni im Rat der Stadt beschlossen werden.

Durch das geplante Vorhaben sollen die Ortsteile Almke und Neindorf an das innerstädtische Radverkehrsnetz angeschlossen werden. Für den 5,5 Kilometer langen Abschnitt ist eigentlich das Land verantwortlich. Um eine schnellere Realisierung zu ermöglichen hat die Stadt mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr einen entsprechenden Durchführungsvertrag geschlossen. Dadurch wird die Stadt ermächtigt die Planungen des Radweges durchzuführen und nach Bereitstellung der anteiligen Mittel durch das Land das Projekt auch umzusetzen.

Der Radweg wird östlich die Fahrbahn der L 290 begleitend vom nördlichen Ortsausgang Almke bis zum Knotenpunkt der Landesstraßen 290/322 nordwestlich von Hehlingen hergestellt. Außerdem ist die Anlage einer Querungshilfe für die Radler nördlich des Ortseinganges von Almke geplant, verbunden mit Änderungen der genannten Knotenpunkte.

Von Almke kommend verläuft die Strecke in einer befestigten Breite von 2,5 Metern bis Hehlingen. Etwa 200 Meter vor dem Ort wird der Radweg dann über den dort beginnenden parallel zur Landesstraße verlaufenden Landwirtschaftsweg geführt. Dieser wird im Zusammenhang mit dem Neubau so hergerichtet, dass er sich zusätzlich für die Radnutzung eignet.

Die Kosten für das Teilstück betragen insgesamt rund 2,77 Millionen Euro, die zwischen Land und Stadt gemäß eines vorgegebenen Schlüssels geteilt werden.


Meldung vom 02.05.2016

Einstellplätze für weitere 157 Fahrräder Stadt hat die neue Abstellanlage am Nordkopf fertiggestellt

Die neue Abstellanlage für Fahrräder im Bereich des Nordkopfes ist von der Stadt jetzt fertig gestellt worden. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Wolfsburger Hauptbahnhof. Auf der Fläche westlich des Jobcenters wurden insgesamt 157 neue Einstellplätze geschaffen. Entstanden sind zwei einseitige Reihen mit 31 beziehungsweise 64 Einstellplätzen. Eine dritte Reihe lässt sich beidseitig nutzen und bietet Platz für 62 Drahtesel.

Die Fläche wurde im gesamten Stellbereich mit einem Mineralgemisch versehen. Darauf wurden dann die Fahrradständer gesetzt. Die Anlage ist ab sofort nutzbar. Die Kosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf rund 26.000 Euro.


Meldung vom 22.04.2016

Stadt baut Fahrradabstellanlage am Nordkopf 

Am Nordkopf, auf der Fläche westlich des Jobcenters, beginnen ab Montag, 25. April, die Arbeiten für eine neue Fahrradabstellanlage mit insgesamt 157 Einstellplätzen.

Die Fläche ist ab Freitag, 22. April abgesperrt. Auf dem gesamten Stellbereich wird ein Mineralgemisch aufgebracht, darauf werden die Fahrradständer gesetzt. Es entstehen zwei einseitige Reihen mit 31 bzw. 64 Einstellplätzen. Eine dritte Reihe wird beidseitig zu nutzen sein und bietet Platz für 62 Fahrräder. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf ca. 26.000 Euro.


Meldung vom 24.02.2016

BürgermitWirkung Ost-West-Radachse: Vorschläge sind ausgewertet und werden diskutiert

Vom Schillerteich über die Pestalozziallee und Goethestraße bis zur Saarstraße führt die geplante sogenannte Ost-West-Radachse quer durch die Innenstadt von Wolfsburg. Radfahrer sollen hier in Zukunft komfortabel, zügig und sicher fahren können.

Im Oktober vergangenen Jahres wurde im Rahmen der BürgermitWirkung der Entwurfsvorschlag des Planungsbüros PGV aus Hannover zur Umgestaltung dieser Achse den interessierten Bürgern vorgestellt. In anschließenden Gruppendiskussionen wurden Anmerkungen, Ergänzungen und Wünsche geäußert und aufgenommen. Nun hat die Stadtverwaltung diese zahlreichen Vorschläge ausgewertet, um sie gegebenenfalls in die weiteren Planungen einzubeziehen.

Über die Ergebnisse dieser Auswertung informiert und diskutiert die Verwaltung wiederum mit den Bürgern am Dienstag, 1. März, um 18 Uhr im Rathaus A, Sitzungszimmer 5 im Erdgeschoss. Der Rat der Stadt Wolfsburg hatte im Oktober 2014 das Konzept BürgermitWirkung als Weiterentwicklung der Bürgerbeteiligung einstimmig beschlossen.


Meldung vom 07.10.2015

Ost-West-Radachse soll neu geschaffen werden Bürger sollen in die Projektplanung mit einbezogen werden

Vom Schillerteich über die Pestalozziallee und Goethestraße bis zur Saarstraße sollen Radler künftig komfortabel fahren können. Als wichtiger Bestandteil des stadtweiten Radverkehrsnetzes soll diese neugeschaffene Ost-West-Radachse einmal sowohl den Zielverkehr zur Innenstadt als auch den Durchgangsverkehr zum Beispiel in Richtung der Volkswagen-Tore bündeln.

Vom Planungsbüro PGV aus Hannover ist ein Entwurfsvorschlag nach aktuellen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung erarbeitet worden. Anhand dieses Konzeptes sind interessierte Bürger nun aufgefordert, die Führung des Radverkehrs zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Zu dem angedachten Projekt findet deshalb am Dienstag, 13. Oktober, um 18 Uhr im Alvar-Aalto-Kulturhaus in Wolfsburg eine Bürgerversammlung statt. Die dort erarbeiteten Ergebnisse werden in die weitere Projektplanung mit einbezogen.

Der Rat der Stadt Wolfsburg hatte im Oktober vergangenen Jahres das Konzept der Bürgermitwirkung als Weiterentwicklung der Bürgerbeteiligung beschlossen.


Meldung vom 15.07.2015

Sonderpreis beim Wettbewerb „Fahrradfreundliche Kommune“

Den Sonderpreis des diesjährigen Wettbewerbes „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr jetzt an die Stadt Wolfsburg vergeben. Er ist mit 1.000 Euro dotiert. In diesem Jahr lag der thematische Schwerpunkt auf Fahrrad und Beruf. Das Engagement in der Kommune im Hinblick auf das Fahrrad im Berufsverkehr stand dabei besonders im Fokus.

Mit dem sogenannten Projekt „Letzte Meile“, das die Stadt Wolfsburg gemeinsam mit Volkswagen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur rund ums Volkswagenwerk plant und umsetzt, überzeugte Wolfsburg die Preisjury. Der Sonderpreis „Vorbildliche Einzelleistung“ würdigt das Engagement der beteiligten Akteure. In der Hauptkategorie belegte Wolfsburg darüber hinaus hinter Hannover den zweiten Platz.

Die „Letzte Meile“ ist eines der Hauptthemen der mit dem Radverkehr betrauten Arbeitsgruppe im Rahmen der Task Force Verkehr. Darin wurde systematisch die Situation für Radfahrer in Werksnähe untersucht und ein Vorhabenkatalog zur Verbesserung der Infrastruktur, Sicherheit und Erreichbarkeit erarbeitet. Die priorisierte Hauptroute vom Hauptbahnhof bis zum Tor Forschung und Entwicklung ist bereits in der Umsetzung.

Der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, würdigte Wolfsburgs „zahlreiche vorbildliche und nachahmenswerte radverkehrsgerechte Lösungen“ zur Förderung des Fahrrads im Berufsverkehr. Wolfsburg warb insbesondere mit der Zusammenarbeit zwischen Stadt Wolfsburg, Volkswagen und Wolfsburg AG und den daraus entstehenden Projekten.

„Die Bedeutung des Radverkehres in Wolfsburg nimmt stetig zu wie zuletzt wieder das erfolgreiche Stadtradeln oder die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ eindrucksvoll bewiesen haben. Aber auch das neue Pedelec-Sharing-System und die Aktivitäten der Stadtverwaltung zur erhöhten Nutzung des Fahrrads durch ihre Mitarbeiter spielten eine zentrale Rolle bei der Bewerbung“, freute sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs über den Erfolg.

Die Bewerbung der Stadt Wolfsburg hatte es bei dem Wettbewerb in die Endrunde geschafft. Vor wenigen Wochen hatte daraufhin eine zehnköpfige Jury die Stadt mit dem Fahrrad unter die Lupe genommen.


Meldung vom 05.07.2015

Stadtradeln endet - beste Team wurden beim Stadtfest geehrt

Die Ergebnisse des 4. STADTRADELNs in Wolfsburg stehen fest. Wolfsburg hat bisher einen respektablen 14. Platz bei den gesamt gefahrenen Kilometern erradelt. Die endgültige Platzierung wird nach Ablauf des bundesweiten Aktionszeitraumes am 30. September ermittelt.

1.584 Wolfsburgerinnen und Wolfsburger haben sich in diesem Jahr registrieren lassen. In 89 aktiven Teams wurden 204.792 Kilometer geradelt – eine Strecke 5 Mal um den Äquator. So konnten 30 Tonnen an CO2-Ausstoß gegenüber Fahrten mit dem Auto vermieden werden. Die größte Entfernung legten die Teams ADFC, Volkswagen Technische Entwicklung und der Radfahrer- Initiative Pro Rad zurück.

„Ich freue mich, dass so viele Menschen auch in diesem Jahr wieder am STADTRADELN teilgenommen haben. Das zeigt, dass Radfahren für den städtischen Verkehr und für eine klimafreundliche Mobilität eine hohe Bedeutung hat und haben muss“ erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Zum Abschluss des am 28. Juni zu Ende gegangenen Aktionszeitraumes ehrt Wolfsburgs Oberbürgermeister auf dem Stadtfest die Gewinner aus allen registrierten Stadtradlern und übergibt die Preise: zwei hochwertige Mountainbikes, zur Verfügung gestellt von Volkswagen Zubehör und der Audi BKK;  Abus Fahrradschlösser und  Geldgutscheine von Zweirad Schael und Radmarkt Dahl aus Wolfsburg sowie Fahrrad-Zubehör von Volkswagen THINK BLUE.

www.stadtradeln.de/wolfsburg2015


Meldung vom 24.06.2015

Stadt ruft zum Endspurt beim Stadtradeln auf

Beim STADTRADELN besteht noch bis zum 28. Juni  die Möglichkeit, Strecke zu machen. Bisher kamen rund 130.000 Kilometer zusammen. Fast 1.500 Teilnehmer sind in Wolfsburg registriert.

Das Team Volkswagen Technische Entwicklung legte unter den 88 Teams bisher die meisten Entfernungen zurück. Die Teammitglieder schafften seit dem Startschuss am 08. Juni über 12.000 Kilometer.

Thomas Kolms gründete das Team 2012. „ Ich habe einen Emailaufruf zum Mitmachen gestartet und dies in den Folgejahren wiederholt. Dieses Jahr sind wir 59 Mitglieder. Viele Kollegen habe ich erst über das STADTRADELN kennengelernt“ sagt der Ingenieur. „Die Motivation für mich ist, staufrei mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Das ist wie jeden Tag zweimal Kurzurlaub zu haben und dabei Ausdauertraining zu machen. Es gibt in unserer Region viele für Radfahrer nutzbare Wege, die abseits vom Hauptverkehr liegen und zu uns ins Werk führen. Wer mit dem Rad zur Arbeit kommt, gibt für die Kollegen, die auf das Auto angewiesen sind, außerdem  noch den einen oder anderen Parkplatz frei. Zudem wird der CO2-Ausstoß reduziert“.


1,7 t CO2 hat allein ein Team bereits eingespart

Beim Team von Thomas Kolms sind das immerhin 1,7 t CO2, die gegenüber Fahrten mit dem Auto vermieden wurden. Während er mit dem Mountainbike auch abseits der Straßen unterwegs ist, fährt sein Kollege Hartmut Hoburg mit drei Rädern lieber auf Asphalt. Das rund 25 Kg leichte Velomobil aus Kohlefaser erreicht locker 50 Km/h – mit reiner Muskelkraft. Von Warberg am Elm radelt Hoburg regelmäßig die 40 Km lange Strecke nach Wolfsburg. „Das geht mit dem Velomobil recht schnell und auch bequem. Selbst Touren mit 1.000 Km sind machbar“ sagt Hoburg.

„Das STADRADELN ist eine schöne Aktion, um das Fahrrad in allen Facetten in den Fokus zu stellen. ergänzt Kolms. „Etliche von uns sind natürlich auch außerhalb der Kampagne mit dem Rad unterwegs und auch sportlich aktiv. Ich selbst versuche es, so oft es geht, meine Wege per Rad zurückzulegen“.

Die Registrierung für das STADTRADELN ist im gesamten Zeitraum bis 28. Juni möglich. Alles Infos zur Aktion und zum Mitmachen finden Sie auf www.stadtradeln.de/wolfsburg 2015 (Link nicht mehr aktiv) Unter allen registrierten Teilnehmern in Wolfsburg werden zwei hochwertige Fahrräder, Gutscheine und zahlreiche tolle Sachpreise verlost. Der Abschluss des STADTRADELNS wird beim Stadtfest am Sonntag, 05. Juli ab 12 Uhr auf dem Hugo-Bork-Platz gefeiert. Oberbürgermeister Klaus Mohrs ehrt die Sieger und auch die Preise werden übergeben.

Das STADTRADELN ist eine bundesweite Aktion des Klima-Bündnis. Es geht darum, mit dem Fahrrad klimafreundlich und stadtverträglich unterwegs zu sein. Dieses Jahr sind weit über 300 Kommunen dabei. In Wolfsburg wird die Aktion vom Umweltamt koordiniert. Ansprechpartner ist Andre Müller- le Plat, 05361 / 281195, wolfsburg@stadtradeln.de


Meldung vom 19.06.2015

Halbzeit beim STADTRADELN

Beim STADTRADELN wurde diese Woche die Halbzeit erreicht. Fast 90 Teams mit über 1.400 Teilnehmer sind bisher dabei. 85.000 Km kamen so zusammen. Das größte Team besteht aus Wolfsburger Schülern und ihren Lehrern.

Birgit Dybowski vom Theodor-Heuss-Gymnasium hat aus vier Schulen zahlreiche Klassen und Lehrer im Team der Naturerkundungsstation Wolfsburg zusammengefasst. Fast 700 Teilnehmer sind in dem Team registriert. „Wir melden Teilnehmer klassenweise an und die Schüler nehmen gleichzeitig an der Aktion FahrRad teil. Überwiegend werden kürzere Wege zurückgelegt“ sagt die Lehrerin. Andre Müller- le Plat, der das STADTRADELN für das Umweltamt koordiniert, ergänzt: „Gerade die kurzen Wege bieten ein riesiges Potenzial, den Verkehr zugunsten des Fahrrades zu verlagern“. Schon jeder zweite zurückgelegte Weg bis 5 Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto bedeuten bundesweit 39 Mio. Kilometer pro Tag, die klimaschonend gefahren werden könnten.

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Meldung vom 02.06.2015

Startschuss fällt fürs STADTRADELN 2015

Der Aktionszeitraum des STADTRADELNs steht unmittelbar bevor. Vom 08. bis 28. Juni sind alle die in Wolfsburg leben, arbeiten einem Verein angehören oder eine (Hoch-)schule besuchen aufgerufen, für den Klimaschutz möglichst viele Kilometer zu radeln und für Wolfsburg im Vergleich mit anderen Städten eine gute Platzierung zu erreichen. Bisher sind bereits 300 Kommunen beim Veranstalter Klima-Bündnis angemeldet – schon jetzt noch einmal mehr als im letzten Jahr.

2014 haben über 1.550 Wolfsburgerinnen und Wolfsburger mitgemacht und sind mehr als 261.500 Km in drei Wochen geradelt. Für den Klimaschutz wurden über 37t Co² vermieden. Und auch für die TeilnehmerInnen in Wolfsburg ist die Aktion ein Gewinn: Unter allen registrierten Stadtradlerinnen und Stadtradlern in Wolfsburg werden zwei Fahrräder, Gutscheine und zahlreiche hochwertige Preise rund ums Fahrrad verlost.

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Meldung vom 29.04.2015

Wolfsburg steigt aufs Fahrrad - Stadtradeln für den Klimaschutz

Wolfsburg beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am deutschlandweiten Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnis. Mit einer Auftaktveranstaltung beginnt die Aktion am Samstag, 6. Juni von 10 bis 13 Uhr auf dem Hollerplatz mit vielen Informationen und Attraktionen rund ums Rad. Alle Wolfsburgerinnen und Wolfsburger sind eingeladen, vom 8. bis 28. Juni mitzumachen und während dieser drei Wochen kräftig in die Pedale zu treten. Es geht darum, im Vergleich mit anderen bundesdeutschen Kommunen die meisten Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln. Rund 280 Städte sind bereits angemeldet.

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Radfahrer mit e-BikesIn seiner Sitzung am 04.05.2016 hat der Rat der Stadt Wolfsburg das Leitbild Radverkehr beschlossen, und somit die Zielsetzung für die Zukunft des Radverkehrs in Wolfsburg festgelegt.

Lesen Sie hier nähere Informationen zum "Leitbild Radverkehr"

Das "Leitbild Radverkehr" zum Herunterladen (*PDF - 10,6 MB - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Lesen Sie hier nähere Informationen zum Entwicklungsprozess

Eine Familie macht einen Fahrradausflug © Monkey Business - Fotolia.comDer Online-Fahrradstadtplan

Der Online-Fahrradstadtplan zeigt Ihnen alle Radwege sowie alle Querungshilfen, d.h. Ampeln, Zebrastreifen und Mittelinseln. Ferner können Sie sich Bike & Ride-Anlagen, Fahrradabstellanlagen sowie Fahrradhändler bzw. –werkstätten und natürlich die Verläufe der verschiedenen Freizeitrouten anzeigen lassen.

Hier geht es zum Online-Fahrradstadtplan

Freizeitrouten

Sie brauchen Inspirationen für Fahrradausflüge? In und um Wolfsburg finden Sie eine Reihe von Freizeitrouten mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen und Längen: vom kleinen Rundweg bis hin zur ganztägigen Tour. Zu den meisten Routen gibt es auch einen Flyer mit Tourenbeschreibung, Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten:

Ilkerbruch

Entwickelt vom Umweltamt der Stadt Wolfsburg spezialisiert sich diese Rundtour auf Tierbeobachtungen im Naturschutzgebiet. Mit einer Länge von maximal 6,3 km ist sie auch besonders für Kinder interessant. 

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Brunnen- und Quellenwanderung

Die mit dem Libellensymbol gekennzeichnete Wanderroute durch den Stadtforst Wolfsburg wurde vom Energie- und Wasserversorger LSW entwickelt und ist auch für Radfahrer geeignet. Auf einer Länge von maximal 14 km beschäftigt sie sich mit dem Thema Wasser. 

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Drömling

Diese Rundtour nordöstlich von Wolfsburg hat eine Länge von bis zu 48 km. Herausgegeben vom Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) stammt die Idee und Bearbeitung vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). 

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Storchenroute

Die Storchenroute Wolfsburg ist eine von drei Routen, die der NABU Kreisverband Gifhorn zu diesem Thema in der Region erstellt hat. Während die Hauptroute ca. 50 km lang ist, bietet die Erweiterungsrunde nach Parsau zusätzliche 25 km. 

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Aller-Radweg

Der Aller-Radweg reicht von Verden bis zur Allerquelle und erstreckt sich über ca. 250 km. Durch Wolfsburg verläuft die Strecke auf etwa 27 km entlang der Sehenswürdigkeiten Ilkerbruch, Schloss Fallersleben, Aussichtspunkt am Klieversberg, Phaeno, Schloss Wolfsburg bis hinein in den Drömling. Unterwegs im Hauptbahnhof gelegen gibt die Tourismus-Information Auskunft und stellt Info-Material zur Verfügung.

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AllerHoheit

Der 2016 eröffnete Radrundweg führt auf 62 Kilometern entlang wichtiger Stationen aus dem Leben der Herzogin Clara von Braunschweig-Lüneburg (1521 – 1576). Zwischen Fallersleben und Gifhorn erzählen 16 Infotafeln von Fehden, Zerstörungen und Schlossbau, von Pfändungen, Mode und Bierbrauen. Viele weitere Infos finden Sie auch auf: www.allerhoheit.de.

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Velpker Schweiz

Die Radroute „Velpker Schweiz“ verbindet auf einer 35 Kilometer langen, landschaftlich anspruchsvollen Rundstrecke die Orte Wolfsburg, Velpke und Oebisfelde. Das namensgebende ehemalige Steinbruchgelände mit geologisch bedeutsamen Gesteinsformationen und einer idyllischen Wasserlandschaft stellt heute ein beliebtes Ausflugsziel dar.

Die Route im Stadtplan anschauen

Wussten Sie schon, dass Radfahrer nicht alle Radwege benutzen müssen? Radfahrer sind zunehmend auch auf den Straßen willkommen. Für alle Beteiligten ist dies sicher eine Gewöhnungssache, aber eine sinnvolle. Dennoch gibt es Radwege, die benutzungspflichtig sind. Auch das hat seinen Sinn, denn manchmal ist das Radfahren auf der Straße schlicht zu gefährlich.

Radfahrer sind immer wieder in der Lage andere Wege einzuschlagen als der Kraftfahrzeugverkehr. Deshalb sind besondere Wegweiser für Radfahrer, die über Rad-, Feld- oder Waldwege führen, hilfreich.

Verkehrszeichen und –regelungen für Radfahrer

Drei Schilder zeigen an, dass Radfahrer hier den Radweg zu nutzen haben.

Eigentlich ist es recht einfach: Nur dort, wo diese Schilder stehen, müssen Radfahrer den Radweg benutzen. 


Ein Radfahrstreifen in WolfsburgAuch der Radfahrstreifen muss benutzt werden. Sie erkennen ihn vor allem an der breiten, durchgezogenen Markierung, die ihn deutlich vom Rest der Fahrbahn und damit von allen anderen Verkehrsteilnehmern trennt. Fahrrad-Piktogramme verdeutlichen dies. Kraftfahrzeuge dürfen diesen Radfahrstreifen nicht befahren, außer um dahinter liegende Parkstände zu erreichen. Auch das Parken auf dem Radfahrstreifen selbst ist verboten. 


Ein Schutzstreifen für Radfahrer in WolfsburgDer Schutzstreifen  ist  hier in Wolfsburg noch sehr selten. Auf den ersten Blick ähnlich, aber es gibt bedeutende Unterschiede zum Radfahrstreifen! Der Schutzstreifen auf der Fahrbahn ist markiert durch einen schmalen und unterbrochenen Strich. Das Fahrrad-Piktogramm deutet auch hier auf die Bestimmung für den Radfahrer hin, er ist aber nicht benutzungspflichtig. Das heißt Radfahrer dürfen ihn benutzen, können aber auch (falls vorhanden) die Alternative im Seitenraum nutzen. Kraftfahrzeuge dürfen den Schutzstreifen bei Bedarf kurzzeitig (z.B. zum Ausweichen) überfahren. Natürlich nur, wenn kein Radfahrer gefährdet wird.


Ein Fußgängerschild mit dem Zusatz ''Radfahrer frei''Ebenfalls erlaubt, aber nicht verpflichtend ist die Nutzung des Gehweges, wenn Sie das entsprechende Zusatzschild vorfinden: Hier ist zu beachten: im Gegensatz zum gemeinsamen Geh- und Radweg ist der Radfahrer untergeordnet, also nicht gleichberechtigt mit den Fußgängern. Als geduldete Verkehrsteilnehmer müssen Radfahrer mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Das „Wegklingeln“ von Fußgängern ist hier nicht gestattet.


Ein Verkehrsschild zeigt ein Fahrrad mit dem Zusatz ''Fahrradstraße''Die Fahrradstraße ist in Wolfsburg noch nicht aufgetaucht, gehört aber zum Repertoire der Verkehrsschilder des Radverkehrs dazu. Sie ist mit dem nebenstehenden Schild gekennzeichnet. Sofern es kein Zusatzzeichen gibt (z.B. „Kfz-Verkehr frei“), ist diese Straße für den Radverkehr vorgesehen. Fahrräder dürfen hier sogar nebeneinander fahren. Die Höchstgeschwindigkeit ist 30 km/h.


Ein Kind auf einem FahrradWas ist mit Kindern?

Radfahrende Kinder bis 8 Jahre müssen den Gehweg benutzen, zwischen 8 und 10 Jahren dürfen sie zwischen Gehweg und Radweg wählen. Sofern ein vorhandener Radweg nicht benutzungspflichtig ist, dürfen sie auch auf der Fahrbahn fahren.


Ein E-Bike auf einem Feldweg © autofocus67 - Fotolia.comElektrofahrräder muss man differenziert betrachten. Bei den meisten handelt es sich um Pedelecs. Sie verfügen über eine elektronische Tretunterstützung bis 25 km/h. Damit gelten Pedelecs rechtlich als Fahrräder und sind auf Radwegen zugelassen. E-Bikes, die ohne Treten bis zu 25 km/h erreichen, dürfen Radwege nur benutzen, wenn sie für Mofas freigegeben sind. Sogenannte S-Pedelcs (Speed-Pedelecs) erreichen mit Treten eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Somit gelten sie als Kleinkrafträder und dürfen nicht auf Radwegen fahren. Das gilt auch für sonstige E-Bikes, die auch ohne Treten 45 km/h erreichen.


Ein Pfeilwegweiserschild für RadfahrerPfeilwegweiser

Der Pfeilwegweiser wie hier abgebildet stehen in der Regel an größeren Kreuzungen oder Weggabelungen. Er enthält maximal zwei Ziele (meist Ortsangaben) sowie Kilometerangaben.


Ein Zwischenwegweiser Schild für RadfahrerZwischenwegweiser finden sich meistens an kleineren Abzweigungen oder Weggabelungen, sind quadratisch und deuten mit einem Pfeil den Routenverlauf an.

Sowohl Pfeil- als auch Zwischenwegweiser können entweder an eigenen Masten angebracht sein oder an anderen befestigt sein, z.B. an Lichtmasten, Verkehrszeichen, Straßennamen, etc.


Ein Fahrradschild mit der Aufschrift ''Allerradweg''

Entlang bestimmter Routen (beispielsweise Allerradweg) sind unterhalb der Pfeilwegweiser kleine quadratische Logos eingeschoben. Sie helfen bei der schnellen Orientierung.

Ein Mechaniker repariert ein Fahrrad © Ikonoklast - Fotolia.comVom Rad auf Bus und Bahn umsteigen? Benötigt Ihr Fahrrad eine Reparatur oder sind Sie auf der Suche nach einem neuen Drahtesel? Oder wollen Sie lieber ein Rad ausleihen? Alle Infos dazu finden Sie hier.

Bike & Ride-Anlagen

An den beiden Bahnhöfen sowie einigen Bushaltestellen können Sie Ihr Fahrrad abstellen und so bequem auf die anderen Verkehrsmittel umsteigen.

Fahrradmitnahme

Sie haben außerdem die Möglichkeit Ihr Fahrrad in die Busse und Regionalbahnen innerhalb des Verbundtarifes Region Braunschweig (VRB) mitzunehmen. Dafür ist eine Fahrradkarte zu lösen. Die einzelnen Bedingungen entnehmen Sie bitte den Tarifbestimmungen des VRB

Fahrradverleih

Für eine Spritztour durch Wolfsburg benötigen Sie nicht einmal Ihr eigenes Rad. Ob Pedelec oder klassisch: Nutzen Sie die Möglichkeiten des Fahrradverleihs.

Am Hauptbahnhof bietet Ihnen das DB-Fahrradmietsystem „Call a Bike“ Fahrräder zur Ausleihe an. Sie befinden sich an der Nordwest-Ecke des Bahnhofsgebäudes. Zuvor ist eine Anmeldung als Kunde erforderlich.  

Fahrradwerkstätten und –händler

Im Wolfsburger Stadtgebiet finden Sie folgende Fahrradhändler bzw. Werkstätten (alphabetisch sortiert):

Bike & Nieß 

Amtsstraße 2

Tel.: 05363 74447

E-Mail

e-Bike Store  

Heinrich-Nordhoff-Straße 119

Tel.: 05361 2041476 

E-Mail

Fahrradwerkstatt Netzwerk Wolfsburg  

Poststraße 33

Tel.: 05361 35860 

E-Mail

Radmarkt Dahl  

Wolfsburger Landstraße 4

Tel.: 05362 501971 

velopoint fahrrad GmbH, Niederlassung Bonkowski Bicycles

Breslauer Straße 35

Tel.: 05361 31023

E-Mail

Zweirad Schael 

Kleiststraße 5

Tel.: 05361 14064

E-Mail

Zweirad Vogel 

Weidenkamp 1a

Tel.: 05362 62616 

E-Mail

 
Zweirad Wichmann 

Friedrich-Ebert-Straße 29

Tel.: 05361 16399 

E-Mail

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