Verkehrsplanung

Damit der Verkehr auf Wolfsburgs Straßen rollt

Der Verkehr in der Stadt Wolfsburg hat in den letzten Jahren wesentlich stärker zugenommen als dies in Anlehnung an den bundesweiten Trend zu erwarten war.

Eine beleuchtete Brücke bei NachtFoto: ©

Ausschlaggebend für die Verkehrszunahme ist zum einen die zunehmende Anzahl von Arbeitsplätzen im Stadtgebiet (20.000 neue Arbeitsplätze in den letzten 10 Jahren) sowie die zunehmende innerstädtische Verdichtung hinsichtlich Wohnen, Gewerbe- und Dienstleistungsentwicklung.

Um den wachsenden Pendlerzahlen Herr zu werden, arbeitet die Stadt Wolfsburg auf vielen Ebenen. Zum einen soll der motorisierte Individualverkehr möglichst ungehindert fließen können, andererseits sollen möglichst viele Verkehrsteilnehmer auf andere Verkehrsmittel wie Bus, Bahn oder Fahrrad umsteigen. Daher ergeben sich folgende Arbeitsschwerpunkte, die untersucht und einer Prüfung unterzogen werden müssen:

Motorisierter Individualverkehr

  • Optimierung des Verkehrsflusses zum und vom VW-Werk durch alternative Verkehrsführungen und Verkehrslenkung
  • Möglicher Neu- und Ausbau von Verkehrsverbindungen
  • Verkehrsuntersuchungen im Zusammenhang mit neuen Bau- und Gewerbegebieten
  • Schaffung von Park&Ride-Parkplätzen am Rande des Stadtgebietes

Öffentlicher Personennahverkehr

  • Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und Akzeptanz
  • Anbindung neuer Bau- und Gewerbegebiete
  • Führung einer „Alternativen Grünen Route“ (z.T. eigenständige Führung abseits des motorisierten Individualverkehrs) zur Verknüpfung der Ortsteile mit der Innenstadt und dem VW-Werk
  • Umsetzung eines neuen Busliniennetzes im Herbst 2014
  • Schaffung von Standards für den ÖPNV (Bedienhäufigkeit, Erschließungsradien, Verkehrszeiten, Aufbau des Liniennetzes, Taktmodelle, Haltestellenstandards, Fahrzeugstandard)

Radverkehr/Fußverkehr

  • Förderung des Rad- und Fußverkehrs im gesamten Stadtgebiet
  • Weitere Informationen zum Radverkehr in Wolfsburg

Des Weiteren wurde die TaskForceVerkehr initiiert, in welcher die Stadt Wolfsburg, die Volkswagen AG sowie die Wolfsburg AG zusammen arbeiten, um den Verkehrsfluss im Stadtgebiet zu optimieren.

Die Stadt Wolfsburg setzt sich zudem für den Weiterbau der A 39 und die Verlegung eines zweiten Gleises in der Weddeler Schleife ein.

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13 Kommentare

Johannes Dettling 10.11.2017 22:07:36

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit ein paar Jahren fahre ich des öfteren mit dem Rad zu Arbeit. Mein Ziel ist der Parkplatz Nordwest der Forschung und Entwicklung in Wolfsburg an der A39.

Ein wunderschöner großer Parkplatz für mehrere Tausende Autos mit einer kleinen Ecke für Fahrräder.

Wenn man nun von diesem Parkplatz Richtung Warmenau fährt, muss man erstmal absteigen und den aufgeschütteten Aspalthügel sein Rad runter schieben. Es folgt dann ein kleiner Waldweg der bei Regen schon recht schlammig werden kann.

Dann wird es richtig sportlich! Es folgte ein Schotterweg mit teils extrem tiefen Schlaglöchern. Diese Schlaglöcher konnte man recht gut umfahren, ohne sich den Halz zu brechen. Bei Regen und Dunkelheit war der Weg eigentlich unbefahrbar!

Habe mich schon sehr oft über diese 2 km Strecke geärgert und mich Anfang des Jahres bei der Taskforce beschwert, aber da kam nie eine Antwort.

Seit Anfang dieser Woche wurden diese Strecke des Grauens verschlimmbessert! Die Schlaglöcher wurden mit Sand und faustgroßen Steinen gefüllt, Teilstrecken mit dem gleichen Gemisch überschüttet und irgendwelche Asphaltreste wurden ebenfalls auf dieser Strecke verstreut.

Ich hätte nicht gedacht das man diese Strecke noch fahrradunfreundlicher machen könnte! Herzlichen Glückwunsch Sie haben es geschafft!

Wenn Sie Bilder für eine Werbebroschüre für fahrradfreundliche Wege in Wolfsburg benötigen, dieser Weg wäre ein ehrliches Motiv.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Dettling

Stadt Wolfsburg 15.11.2017 15:23:20

Sehr geehrter Herr Dettling,

nach genauerer Recherche können wir Ihnen zu Ihrer Nachricht Folgendes mitteilen: die Wegestrecke nördlich vom VW-Parkplatz Nordwest befindet sich nicht im Stadtgebiet von Wolfsburg, sondern liegt im Besitz der Samtgemeinde Boldecker Land bzw. den Gemeinden Weyhausen und Tappenbeck. Die Gemeinde Weyhausen ist für den Abschnitt südlich der B 188 zuständig. Die Flächen unterhalb der BAB A 39 werden durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Geschäftsbereich Wolfenbüttel) verwaltet. Da wir keine Einflussmöglichkeiten und Kenntnis der Maßnahmen in diesem Bereich haben, möchten wir auf die zuständigen Stellen verweisen.

Mit freundlichem Gruß

Das Team der Onlinekommunikation

Stadt Wolfsburg 14.11.2017 15:02:39

Sehr geehrter Herr Dettling,

Ihrer Beschreibung nach ist davon auszugehen, dass es sich um die noch auszubauende Zuwegung zu den VW-Parkplätzen handelt. Diese liegt dann aber in der Zuständigkeit des Landkreises Gifhorn beziehungsweise von Volkswagen. Der Geschäftsbereich Straßenbau und Projektkoordination wird an dieser Stelle weitere Informationen geben, sofern genaueres Wissen darüber vorliegt.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Wolfgang Meier 10.11.2017 12:11:24

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 17.09.2015 hatte ich in diesem Forum (siehe weiter unten) auf die hohe Auslastung der Infrastruktur Wolfsburgs aufmerksam gemacht. Mir wurde von Ihrer Seite recht gegeben (Zitat): "Insofern hat die Verkehrsinfrastruktur tatsächlich für ca. 2 bis 3 Stunden täglich die Leistungsfähigkeitsgrenze erreicht." Das war vor zwei Jahren. Verkehrstechnisch ist seitdem fast nichts geschehen. Dabei drängt die Zeit. Überall in Wolfsburg wird an Wohnungsbauprojekten gearbeitet. Nähert man sich von Osten (egal über welche Tangente), kommt man vorbei an zahlreichen Bauvorhaben - von der alten Baumschule über die Steimker Gärten bis zum Reislinger Wiesengarten. Hinzu kommen Gewerbe und Industriebauprojekte, wie das im Bereich Vogelsang.

Nur die Infrastruktur entlang dieser Vorhaben bleibt, wie sie ist - einspurig. Mit dem Ergebnis, dass z.B. die Dieselstraße von McDonalds bis zu BauKing/Marie-Curie-Allee zu den Schichtzeiten nur im Schritttempo befahren werden kann. Ihr vollmundiges Verkehrskonzept im Süd-Osten (Ausbau der Dieselstraße) hat in den vergangenen zwei Jahren keinerlei Fortschritte gemacht. Sind die Bauvorhaben erst abgeschlossen, wird die Verkehrsführung auf den Einfahrstraßen (Dieselstraße, Sandkrug-/Reislinger Straße und Norsteimker Str./L322) kollabieren. Sie sollten erkennen, dass die Attraktivität der Stadt Wolfsburg nicht nur von der Wohnraum-Verfügbarkeit, sondern auch von einem funktionierenden verkehrstechnischen Gesamtkonzept abhängt.

Mit freundlichen Grüßen

Stadt Wolfsburg 14.11.2017 14:48:40

Sehr geehrter Herr Meier,

die Stadt Wolfsburg entwickelt parallel zu den Wohnbau- und Gewerbeentwicklungen Verkehrskonzepte, die mit diesen Entwicklungen einhergehenden Steigerungen des Verkehrsaufkommens Rechnung tragen. Dies wird in Verkehrsmodellen mit sehr komplexen Inhalten und Zusammenhängen abgebildet.

Für die Wohnbauentwicklung im Südosten der Stadt hat sich hieraus die Stärkung der L290 und der Dieselstraße ergeben, was mit dem Ausbau von Knotenpunkten und Streckenabschnitten verbunden ist. Solche Maßnahmen sind nicht von heute auf morgen zu realisieren, da hierfür politische Beschlüsse einzuholen und Baurechte zu schaffen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass für diese neue Verkehrslenkungen auch das übergeordnete Verkehrsnetz beansprucht wird, was sich wiederum nicht in der Baulast der Stadt befindet und hier das Land bzw. der Bund zu beteiligen oder zuständig ist.

Die Planungsstände der einzelnen Maßnahmen werden der Politik und den Bürgern zeitnah in entsprechenden Gremien und Veranstaltungen vorgestellt und ist speziell zum Thema Verkehrskonzept Südost im Internet unter https://www.wolfsburg.de/verkehrskonzept einsehbar.

Mit freundlichem Gruß

Das Team der Onlinekommunikation

Dr. Papula 09.11.2017 19:26:03

Guten Tag liebe Verkehrsplanung Wolfsburg,

seit Wochen stellt sich mir die Frage, wie man die Verkehrsproblematik am Mörser Knoten lösen möchte? Satiriker behaupten, dass diese Planung nur von Personen durchgeführt werden konnte, die nicht aus der Richtung Hattorf/Mörse/Braunschweig kommen. Denn wären die Beteiligten Planer aus dieser Ecke, dann hätte sich schon etwas geändert.

Durch die neue Ampel staut es sich sowohl morgens als auch Nachmittags bis Abends in einem Maße, wie es zu schlimmsten Zeiten zuvor nicht war. Das ist sowohl für die anliegenden Bewohner als auch für Durchreisende ein Zustand, der alles andere als ein Regelzustand sein sollte.

Für einen Besuch des Gewerbegebietes (z.B. Media Markt) benötigt man aus der Stadt teilweise eine Stunde. Es leidet also sowohl der Bürger ‭als auch die Industrie darunter.

Durch eine Optimierung des Prozesses, z.B. eine Umprogrammierung von Grünphasen der jeweiligen Fahrtrichtungen, muss Abhilfe geschaffen werden! ‭Ziel muss es doch sein, dass der Verkehrsfluss verbessert wird! Aktuell ist er (vorsichtig formuliert): Absolut destruktiv!

Beste Grüße,

Dr. Papula

Stadt Wolfsburg 14.11.2017 14:46:09

Sehr geehrter Herr Dr. Papula,

die angesprochene Lichtsignalanlage (LSA) am Mörser Knoten wird von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) in Wolfenbüttel betrieben und musste aufgrund des Unfallgeschehens aus Verkehrssicherheitsgründen eingerichtet werden. Nach Kenntnis der Stadt Wolfsburg ist die Anlage mit modernster Technik ausgestattet und ermöglicht mit ihrer vollverkehrsabhängigen Schaltung den maximal möglichen Verkehrsdurchfluss.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Christopher 08.11.2017 11:57:42

Guten Tag,

beim Befahren der Heinrich-Nordhoff-Straße in Richtung Fallersleben fällt mir jeden Morgen auf, dass sich der entgegenkommende Verkehr, der aus Fallersleben kommend noch vor der Automeile und der Kreuzung bei Shell in Richtung Tor Sandkamp abbiegen möchte, bis zur AutoUni staut. Ich bin der Meinung, dass dieses Problem durch die Fußgängerampel teilweise abgeschwächt wird, allerdings noch sehr ineffizient. Wenn diese Ampel auf rot schaltet, wird oft keine Lücke gelassen, um den Gegenverkehr abbiegen zu lassen. Dadurch wird nicht bei jeder Ampelschaltung abgebogen und der Stau kann nicht abfließen. Mein Frage ist, warum dort nicht etwas verbessert werden könnte. Einerseits könnte ich mir vorstellen, dass eine "Verschiebung" der Ampel funktionieren könnte, wobei das allerdings aufwendig und vermutlich schwierig umzusetzen ist. Andererseits könnte ein "Bei Rot hier halten"-Schild aus meiner Sicht recht einfache Abhilfe schaffen.

Ich hoffe ich konnte mich verständlich machen. Kann dort eine meiner vorgeschlagenen Alternativen, oder eine andere Verbesserung vorgenommen werden?

Mit freundlichen Grüßen

Christopher

Christopher 15.11.2017 13:19:23

Guten Tag,

vielen Dank fürs erneute nachprüfen. Im Grunde betrifft es mich ja nicht, aber ich glaube schon, dass es ätzend ist, morgens dort links abbiegen zu wollen, da auch die längere Abbiegespur schnell voll ist. Allerdings stehe ich selbst nicht im Stau und kann deshalb nicht beurteilen, wie lange die Wartezeit dort zu Spitzenzeiten ist.

Falls tatsächlich ein Schild aufgestellt würde, was ich empfehle, dann hoffe ich doch inständig, dass die Verkehrsteilnehmer es auch befolgen. Vielleicht sorgt ja allein der Druck der wartenden Autoschlange dafür, dass das Schild beachtet wird.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher

Stadt Wolfsburg 14.11.2017 14:43:51

Hallo Christopher,

auf der Heinrich-Nordhoff-Straße gab es ungefähr bis Ende 2014 morgens stadteinwärts zwischen Major-Hirst-Straße und der Rampe, die zur VW-Wache Sandkamp führt, Rückstaus. Diese waren dadurch bedingt, dass der Linksabbiegefahrstreifen vor der Rampe in Höhe der Schrebergärten zu kurz war und so die Linksabbieger während der morgendlichen Spitzenverkehrszeit komplett auch den linken Geradeausfahrstreifen der Heinrich-Nordhoff-Straße blockierten. Das Rückstauproblem bestand nicht mehr, nachdem der Linksabbiegefahrstreifen von 33 Meter auf ca. 125 Meter verlängert worden war. Verkehrsbeobachtungen haben dies bestätigt, auch wenn sehr kurze Überstauungen beobachtet werden können. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen das unsignalisierte Linksabbiegen zur Rampe erleichtern, indem das Abbiegen durch den Gegenverkehr weniger behindert wird. Die dafür vorgeschlagene Verschiebung der Grünphasen, die am Knotenpunkt Heinrich-Nordhoff-Straße/Saarstraße erfolgen müsste, erscheint problematisch, weil damit ein Fahren in „Grüner Welle“ nicht mehr gegeben wäre. Das zusätzlich nachgefragte Schild „bei Rot hier halten“ würde mehr als 80 Meter vor der Fußgängerampel stehen und dort erfahrungsgemäß kaum etwas bewirken. Aufgrund des eingegangenen Hinweises wird die aktuelle Situation zur Spitzenverkehrszeit morgens erneut vor Ort betrachtet und geprüft, inwieweit hier Optimierungsmöglichkeiten bestehen. Insofern nehmen wir den Hinweis dankbar auf.

Mit freundlichem Gruß

Das Team der Onlinekommunikation

Kai Obert 19.10.2017 13:02:44

Hallo,

seit Monaten ist auf der Ortsumgehung Fallersleben-Sülfeld, auf Höhe Schleuse und Eisenbahn eine Baustelle eingerichtet, an der keinerlei Aktivitäten mehr stattfinden. Bei Sturm liegen auch schon mal die Schilder auf der Seite und das Tempolimit behindert zu Stoßzeiten den Verkehrsfluss. Daher die Frage wann diese Baustelle wieder freigegeben wird ? ( unnötige Baustellen = auch unnötige Kosten )

Stadt Wolfsburg 23.10.2017 16:07:58

Hallo Kai Obert,

es handelt sich hierbei nicht um eine laufende Baustelle, sondern um eine Sicherungsmaßnahme. Nach dem Böschungsrutsch im Mai wurde zur Gefahrenabwehr und Gewährleistung der verkehrssicheren Nutzung der Straße ein Provisorium hergestellt. Für die langfristige Sicherung der Standfestigkeit sind geotechnische Untersuchungen notwendig und ggf. nachträgliche Sicherungsmaßnahmen. Die geotechnische Untersuchungen wurden mittlerweile durchgeführt. Die Ergebnisse liegen uns aber noch nicht vor. Bis zur endgültigen Böschungssicherung ist die Standfestigkeit und vollständige Verkehrsleistung bei einer lokal eingeschränkten Geschwindigkeit von 50 km/h gewährleistet.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Fisahn 29.06.2017 09:26:45

Warum werden die Baustellen nicht fertig gestellt. Beispiel Ampel an der Autobahnauffahrt Mörse, Südstraße Neindorf, Poststraße, ehemals Arbeitsamt Ecke Kleiststraße Schachtweg usw.

Es wäre wünschenswert erst mal etwas fertig zu bauen und dann die nächste Stelle anzufangen.

Stadt Wolfsburg 30.06.2017 12:03:39

Hallo Frau/Herr Fisahn,

bei der Maßnahme in Mörse und Neindorf handelt es sich um Baumaßnahmen des Landes. Die Maßnahme Poststraße ist eine städtische Maßnahme. Die Maßnahmen sind zudem unabhängig voneinander zu sehen und haben keine Abhängigkeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Wolfgang Meier 30.03.2017 16:48:05

zuerst einmal vielen Dank, dass Sie die Fragen und Anregungen hier beantworten und ernst nehmen.

Hier möchte ich mich gern anschließen und eine Bitte äußern: Nach Osten hin verfügt Wolfsburg nur über drei bis vier Hauptein- bzw. Ausfahrtstraßen. Eine davon ist die Sandkrugstraße in Reislingen. Besonders zwischen der freien Tankstelle und dem Friedhof ist jetzt ein Gefahrenschwerpunkt entstanden. Hier parken die Anwohner seit Kurzem auf der Straße, wodurch ein regelrechter Slalom-Parcours entstanden ist. Das ist natürlich ihr gutes Recht, führt aber zu einer einspurigen Fahrbahnverengung. Die Straße fällt zur Stadt hin ab, wodurch entgegen kommende Fahrzeuge nicht rechtzeitig gesehen werde können. Besonders im morgigen Berufsverkehr war ich schon mehrfach Zeuge von äußerst heiklen Situationen. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann sich in diesem Bereich ein Frontalunfall ereignet.

Meine Bitte: Könnten Sie die Situation vor Ort bewerten und ggfls. ein temporäres Halteverbot überdenken? Soweit ich das einschätzen konnte, verfügt jeder Anwohner über eine eigenen Auffahrt, sodass das Parken auf der Strasse (zumindest in den Stosszeiten) vermeidbar wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Stadt Wolfsburg 03.04.2017 09:23:52

Hallo Herr Meier,

laut der Straßenverkehrsordnung ist das Parken überall dort erlaubt, wo es nicht verboten ist. An der Sandkrugstraße befindet sich kein Haltverbot, so dass die Fahrzeuge dort berechtigt geparkt wurden. Hinsichtlich der möglichen Gefahren eines Parkens am Straßenrand durch den topografischen Verlauf der Straße wird die Verkehrsbehörde eine Einschätzung vornehmen. Dies kann jedoch – auch aufgrund der zu beteiligenden Stellen – einige Zeit in Anspruch nehmen. In diesem Zuge wird geprüft, ob ein Haltverbot zielführend und notwendig ist.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Joel 04.02.2017 15:29:22

Guten Tag!

Ich habe eine Frage bezüglich des ÖPNVs in Wolfsburg.

Ich habe schon häufig in verschiedenen Zeitungen und im Internet gelesen, dass in Wolfsburg schon seit langer Zeit eine Stadtbahn geplant ist. In letzter Zeit gibt es jedoch immer weniger Artikel dazu und auch hier auf der Seite der Stadt kann ich nichts finden. Meine Frage ist daher: Was ist der aktuelle Stand? Wird in den nächsten Jahren hier etwas in der Richtung gebaut?

Wolfsburg ist groß genug und die Straßen sind oft voll. Auch Busse stehen hier sehr häufig im Stau, was das Busfahren sehr unattraktiv macht. Eine Bahn würde sich mehr als lohnen.

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Liebe Grüße!

Stadt Wolfsburg 14.02.2017 12:52:55

Hallo Joel,

In Wolfsburg wird kontinuierlich daran gearbeitet das Busfahren so attraktiv wie möglich zu gestalten. Die Stadt Wolfsburg hat hohe Standards für die Ausstattung der Haltestellen und der Busse festgelegt. Diese Haltestellenstandards werden durch den jährlichen Umbau zahlreicher Haltestellen mittlerweile fast an allen Haltestellen im Stadtgebiet eingehalten. Damit ist die Stadt Wolfsburg führend in der Region. Aber auch die Busflotte der WVG entspricht mittlerweile nahezu vollständig dem festgelegt Fahrzeugstandard.

Zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV ist das Busliniennetz der Stadt Wolfsburg im Jahr 2013 komplett überarbeitet worden. Das Liniennetz ist allerdings nicht statisch. Aufgrund von Änderungen der Verkehrsnachfrage oder Anregungen aus der Bevölkerung wird es kontinuierlich von der WVG optimiert.

Um die Busse gegenüber dem Kfz-Verkehr zu beschleunigen sind die Lichtsignalanlagen so geschaltet, dass die Busse die einen Knotenpunkt passieren bei der Freigabe priorisiert werden. In der Innenstadt ist die ÖPNV-Beschleunigung nahezu flächendeckend umgesetzt, an den Lichtsignalanlagen in den Außenbereichen ist eine ÖPNV-Priorisierung an allen wichtigen Knotenpunkten eingerichtet. Diese Form der ÖPNV-Beschleunigung trifft allerdings insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr auf ihre Grenzen.

Aus diesem Grund wird derzeit ein Mobilitätskonzept für den ÖPNV erarbeitet. Hierbei handelt es sich um eine „Machbarkeitsstudie für ein innovatives ÖPNV-System“. In dieser Untersuchung wird ein Stadtbahn- und ein Qualitätsbusnetz für die Stadt Wolfsburg gegenübergestellt. Für beide Systeme ist eine vom Kfz-Verkehr unabhängige Führung auf einer gesonderten Spur/Trasse vorgesehen. Ziel dieser Untersuchung ist es, das für die Stadt Wolfsburg am besten geeignete öffentliche Verkehrssystem zu ermitteln und geeignete Achsen für die Einrichtung eines schnellen ÖPNV-Systems zu analysieren. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden voraussichtlich zum Jahreswechsel vorliegen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Andreas Joschky 28.01.2017 17:59:53

Sehr geehrte Damen und Herren der Verkehrsplanung,

mich würde mal interessieren wie lange die Baustelle(Kreuzung EDAG) in Warmenau noch ist?

mir kommt das langsam so vor als wäre das reine Schikane. Die Baustellenampel in diesem Bereich!

Wann endlich gibt man die Fahrspur frei. Ich kann verstehen das zu Stoßzeiten die Verkehrsteilnehmer über die Feldwege Fahren. Oder noch bei Rot über die Ampel fahren!!

Stadt Wolfsburg 01.02.2017 14:29:07

Hallo Herr Joschky,

die Bauarbeiten an der von Ihnen benannten Stelle sind leider witterungsabhängig. D.h. es sind dauerhafte Temperaturen von mehr als 5 Grad Celsius erforderlich, um die Bauarbeiten abschließen zu können. Sobald diese Voraussetzungen vorliegen wird das Vorhaben an der Hannoverschen Straße noch rund sechs Wochen in Anspruch nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Maik H. 14.06.2016 14:42:44

Ich bin vor 10min wieder einmal Zeuge eines Verkehrsunfalls geworden, indem ein Auto in einen Fahrradfahrer hineingefahren ist.

Dies ist nicht das erste Mal (ich danke Zahlen liegen Ihnen von der Polizei vor), dass Autofahrer von der Oststraße bzw. der Saarstaße kommend auf die Heinrich-Nordhoff-Straße abbiegen wollen und dabei einen Radfahrer mitnehmen. Ich selber fahre dort auch jeden Tag lang und muss jedes Mal aufs neue komplett abbremsen, um heile die Straße überqueren zu können. Vermutlich liegt es daran, dass sich der Übergang für Fußgänger und Radfahrer relativ weit weg von der eigentlichen Fahrbahn befindet und unsere Volkswagenmitarbeiter nach einem harten Arbeitstag einfach verraffen, dass nicht nur sie als Autofahrer grün haben. Es wäre total super, wenn der Übergang für Fußgänger auf irgendeine Art und Weise besser kenntlich gemacht wird, beispielsweise durch ein orangefarbenes Blinklicht, damit solche unaufachtsamen Unfälle mit Personenschaden vermieden werden.

Stadt Wolfsburg 26.01.2017 10:24:54

Hallo Maik,

wir haben die Frage an den Fachbereich weitergegeben und melden uns, sobald wir eine Antwort bekommen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Maik 24.01.2017 21:20:51

Ich wollte mal nachfragen, was Sie genau mit "zeitnah" meinen?

Etwa ein halbes Jahr oder doch länger als ein Jahr?

Schöne Grüße

Stadt Wolfsburg 28.06.2016 16:22:21

Hallo Maik H.,

aufgrund der erhöhten Gefahrenlage haben sich Verwaltung und Polizei bereits mit den Problemen an dieser Kreuzung auseinandergesetzt. Eine Verbesserung der Situation ist jedoch nur mit einem Umbau der Kreuzung zu erreichen. Die Planungen hierzu sind bereits vorangeschritten und sollen im Zuge der Grunderneuerung der H.-Nordhoff-Straße umgesetzt werden.

Wir haben Ihren Hinweis geprüft, für den Übergangszeitraum bis zum Umbau der Kreuzung mit Gelb-Blinkern auf querende Radfahrer und Fußgänger aufmerksam zu machen. Dieser Vorschlag ist technisch machbar und soll nun zeitnah realisiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Jasper 08.12.2015 09:33:51

Hallo Team der Stadt,

vorweg vielen Dank für die gute Kommunikation seitens der Stadt in Bezug auf aktuelle Verkehrsprojekte.

Eine Frage, die ich bereits bei „Frag Mohrs“ gestellt habe, die aber dort leider nicht beantwortet wurde, beschäftigt sicher nicht nur mich, sondern ein Großteil der Wolfsburger…

„Gibt es einen konkreten (Zeit-)Plan zur Sanierung der Heinrich-Nordhoff-Straße?“

Es ist schon traurig, in welchem Zustand sich die Straße befindet.

Insbesondere die extreme Bodenwelle Fahrtrichtung Stadtauswärts in Höhe der Fußgängerampel hinter dem Audi Autohaus ist mittlerweile als Verkehrsgefährdung einzustufen (spontan bremsende Fahrzeuge, herum(f)liegende Radkappen).

Mittlerweile befinden sich mindestens 6 Überreste von umgefahrenen Straßenlaternen entlang der Straße. Diese sind mit blauen Folien umwickelt und erinnern eher an ein altes Industriegebiet, als einen Industriestandort mit globaler Bedeutung.

Unzählige Schlaglöcher, besonders betreffend jeweils die rechte Fahrspur im Bereich zwischen Ortsein-/bzw. Ausgang und Grauhorststraße sind maximal noch tauglich für Geländefahrzeuge.

Die Ampelanlagen entlang der gesamten Straße sind nicht mehr Stand der Technik. Diese müssten flexibler agieren und so auch eine grüne Welle ermöglichen. Der Straßenverlauf eignet sich dafür optimal.

Die Abbiegespuren sind an allen Kreuzungen viel zu kurz und behindern das Abfließen der Fahrzeuge in einer Grünphase.

Gerade in Anbetracht dessen, dass die Straße von unzähligen Fahrzeugabholern der Autostadt und von vielen weiteren Touristen genutzt wird, ist es unverständlich, dass die Straße in diesem Maße „verkommt“.

Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass sich Besucher der Stadt über das Angebot und die Möglichkeiten der Stadt freuen und begeistert sind. Allgemein bekannt ist aber auch die –bisher- sehr gute finanzielle Situation der Stadt. Auf umso mehr Unverständnis stößt daher der Zustand der Haupteinfallstraßen.

Auch wenn mit der Sanierung der Straße ein Gesprächsthema an vielen Stammtischen entfallen wird, sollte eine Baumaßnahme in absehbarer Zeit beginnen, um sowohl Material als auch Nerven zukünftig zu schonen.

Ein zusätzlicher Vorschlag, den ich an dieser Stelle einbringe, ist, dass die Straße beispielsweise in Forschungsprojekte von Universitäten / Fachhochschulen etc. eingebunden wird. Unter Anderem könnte der Einsatz von Ampeltechnologien (z.B. Anzeige der Rotphasenlänge, Tempo für Erreichung der grünen Welle, etc.), lärmmindernder / eisfreier / selbstreparierender Asphalt, besondere Fahrbahnmarkierungen oder Beleuchtungstechnologien erprobt werden. Für die Mobilitätsstadt Wolfsburg wäre das mit Sicherheit ein positives Aushängeschild und ein Schritt in die richtige Richtung. Auch könnte, falls platztechnisch möglich, ähnlich eines Messeschnellwegs, eine Richtungsflexible Fahrspur eingerichtet werden.

Vielen Dank für eine Rückmeldung.

Stadt Wolfsburg 21.12.2015 11:23:51

Hallo Jasper,

wir bedanken uns für Ihr Feedback und Ihre Anregungen zum aktuellen Verkehrs- und Baustellenmanagement in unserer Stadt. Gerne möchten wir auf die einzelnen Vorschläge von Ihnen eingehen:

Hinsichtlich der Sanierung der Heinrich-Nordhoff-Straße befinden wir uns aktuell in der Planungsphase für den 6streifigen Ausbau. Wann der Ausbau bzw. die Sanierung erfolgt ist nicht nur davon abhängig wie sich die finanzielle Situation unserer Stadt entwickelt, sondern auch davon, welche Einwendungen die betroffenen Verbände, Behörden und Anlieger im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Planfeststellungsverfahrens (Mehr Informationen zum Planfeststellungsverfahren unter: http://www.strassenbau.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=21072&article_id=78247&_psmand=135) einbringen. Aktuell befindet sich die HNS in einem verkehrssicheren Zustand und ist auch absehbar in ihrer Nutzung nicht eingeschränkt.

Hinsichtlich der Ampelanlagen in diesem Bereich lässt sich sagen, dass diese bereits koordiniert in einer grünen Welle geschaltet sind. Diese Ampelschaltung ist für die Normalbelastung der o.g. Straße ausgelegt. Da das Verkehrsaufkommen über den Tag natürlich variiert, ist nicht auszuschließen, dass es vor allem in Phasen mit sehr starken Verkehrsaufkommen die grüne Welle nur bedingt funktioniert.

Die von Ihnen angesprochenen richtungsflexiblen Fahrspuren haben sich nach unserer Kenntnis in der Praxis bisher nicht bewährt. Auch in Hannover auf den Messeschnellwegen wurde diese Maßnahme zwischenzeitlich wieder eingestellt, obwohl hier nahezu alle baulichen Gegebenheiten geschaffen wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Dustin Kretschmer 18.11.2015 09:31:08

Sehr geehrte Damen und Herren der Verkehrplanung,

falls Ihnen die Entlastung der Verkehrssituation zu den Stoßzeiten sowie die Gesundheit und Nerven der Bürger, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, wirklich am Herzen liegt, so sollten Sie die aktuelle Situation an der Schlosskreuzung dringend überprüfen.

Es kann nicht sein, dass Radfahrer an der Kreuzung (vom Schloss bzw. in Gegenrichtung von der Berliner Brücke kommend, Seite Autostadt/Tor Ost) teilweise 3 (!) komplette Ampelzyklen einfach ausgelassen werden und bis zu fünf Minuten Wartezeit in Kauf nehmen müssen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zum nächsten schweren Unfall kommt, da Radfahrer (verständlicherweise) die Ampel missachten. Stattdessen hat der Geradeausverkehr von Vorsfelde Richtung Käsdorf dauerhaft grün, obwohl dort gerade morgens, verglichen mit den Linksabbiegern Richtung Stadt, kaum Verkehr herrscht. Hier würde schon eine halbe Ampelphase für den Radverkehr reichen. In Kombination mit einer Grünphase auf lediglich einer Hälfte der B 188 wäre auch eine Querung für Fußgänger in einem Rutsch zumindest in Richtung Stadtmitte möglich.

Hier zeigt sich mal wieder die besondere Vormachtsstellung des Autos in einer Stadt, in welcher jegliche andere Form von Fortbewegung konsequent vernachlässigt wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Dustin Kretschmer

Dustin Kretschmer 26.11.2015 10:07:39
Vielen Dank für ihre ausführliche Antwort und die Zusage, die Problematik überprüfen zu lassen!
Stadt Wolfsburg 25.11.2015 08:22:26

Hallo Herr Kretschmer,

die Schlosskreuzung hat zu Spitzenverkehrszeiten ein extrem hohes Verkehrsaufkommen zu bewältigen, was durch die vollverkehrsabhängige Ampelschaltung so gut wie möglich gewährleistet wird. Die Grundstellung dieser Ampelschaltung beinhaltet die Hauptverkehrsrichtungen, die übereck von der Berliner Brücke rechtsabbiegend in Richtung Vorsfelde und umgekehrt von Vorsfelde linksabbiegend in Richtung Berliner Brücke verlaufen. Gleichzeitig wird in dieser Grundstellung der geradeaus in Richtung Kästorf fließende Kfz-Verkehr mit berücksichtigt, der im Unterschied zu den querenden Fußgängern und Radfahrern in praktisch jedem Ampelumlauf vorhanden ist. Alle anderen Verkehrsströme müssen ihre Grünphase über Detektoren anfordern.

Dies geschieht für Kfz indem über eine in der Fahrbahn eingebaute Induktionsschleife (Anforderungsschleife) eine Anforderung automatisch ausgelöst wird. Fußgänger und Radfahrer fordern ihre Grünphase an, indem sie die an den Ampelmasten vorhandenen Anforderungstaster betätigen. Die Kfz haben darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Grünzeit über die 5 bis 10 Sekunden dauernde Mindestgrünzeit hinaus bedarfsgerecht zu verlängern. Dies geschieht automatisch solange, wie ein jeweiliges Folgefahrzeug innerhalb einer vorgegebenen Bemessungszeitlücke (in der Regel 3 Sekunden) eine ebenfalls in der Fahrbahn gelegene Induktionsschleife (Bemessungsschleife) überfährt oder die maximal vorgegebene Bemessungsgrünzeit von z. B. 60 oder 70 Sekunden erreicht ist.

Fußgänger und Radfahrer erhalten nach ausgelöster Anforderung eine ausreichende Grünzeit, um in der Regel beide hintereinander gelegenen Furten in einem Zug überqueren zu können. Für Radfahrer ist zusätzlich eine koordinierte Grünschaltung über die von Kästorf in Richtung Berliner Brücke verlaufende Rechtsabbiegespur berücksichtigt. Diese sehr komplexe Grüne Welle wurde für den Radverkehr realisiert, um die Querungen möglichst komfortabel zu gewährleisten, zumal die Wartezeiten zu Spitzenverkehrszeiten aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der dadurch entsprechend langen Bemessungszeiten einzelner Ampelphasen durchaus schon einmal länger andauern können. Allerdings ist das von Ihnen erwähnte Auslassen der Fußgängerampelphase so nicht vorgesehen, sofern zuvor eine Anforderung ausgelöst wurde. Die Stadt Wolfsburg hat darum die Signalbaufirma um Prüfung gebeten, ob das von Ihnen beobachtete Auslassen der Fußgängerampelphase durch eine ÖPNV-Bevorrechtigungsschaltung ausgelöst worden sein könnte oder ob eventuell ein Anforderungstaster nicht mehr einwandfrei arbeitet. Es kommt immer wieder einmal vor, dass Anforderungstaster z. B. durch Fußtritte beschädigt werden und sich dadurch der auslösende Druckpunkt verschiebt, was die Funktionsfähigkeit des Tasters erheblich einschränken kann.

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir sind zuversichtlich, die Ursache für das gelegentliche Auslassen der Fußgängerampelphase kurzfristig herausfinden und abstellen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Wolfgang Meier 17.09.2015 15:59:19

Sehr geehrter Herr Iversen,

wir haben uns im Sommer 2012 in der Nähe von Velpke niedergelassen. Damals dauerte die 18 Kilometer lange Autofahrt ins Wolfsburger Stadtzentrum durchschnittlich 15 Minuten.

Inzwischen hat sich viel getan und rings um Wolfsburg schießen komplette Siedlungen aus dem Boden. Für die gleiche Strecke vergehen jetzt (zur gleichen Tageszeit) mindestens 40 Minuten.

Die aktuelle Wolfsburger Infrastruktur ist völlig ungeeignet das wachsenden Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Für Autofahrer aus den östlichen Bereichen reduzieren sich die Möglichkeiten kurz vor Wolfsburg auf nur drei Strassen: die L653 an Neuhaus vorbei, die Marie-Curie-Allee oder das Nadelöhr B188/Mittellandkanalbrücke. Leider ist nirgens zu beobachten, dass Strassenbautechnisch in Wolfsburg größerer Projekte umgesetzt werden. Schade.

Stadt Wolfsburg 22.09.2015 10:19:36

Sehr geehrter Herr Meier,

Das Verkehrsaufkommen in Wolfsburg hat sich in 2 Jahren um ca. 20 % erhöht. Im Bundestrend sind lediglich 0,3 % pro Jahr zu erwarten, so dass Wolfsburg hier eine besondere Stellung einnimmt. Durch die arbeitsplatzorientierten Fahrten hat sich darüber hinaus eine extreme Spitzenstunde herauskristallisiert. Insofern hat die Verkehrsinfrastruktur tatsächlich für ca. 2 bis 3 Stunden täglich die Leistungsfähigkeitsgrenze erreicht.

Die derzeit verfolgten Lösungsansätze sind diesbezüglich sehr vielschichtig. So wird zum Einen an Wohnungsbauprojekten gearbeitet, um eine Stadt der kurzen Wege zu ermöglichen oder auch der öffentliche Personennahverkehr in seiner Bedeutung gestärkt. Selbstverständlich gehören auch Infrastrukturprojekte dazu, wie z. B. der Ausbau der B 188 oder der Umbau der Anschlussstelle Sandkamp. Aktuell wird mit Hochdruck an der Umsetzung des Verkehrskonzeptes im Süd-Osten gearbeitet, welches z.B. den Ausbau der Dieselstraße beinhaltet. Auf Grund der zum Teil langwierigen Planungsschritte müssen wir allerdings um Geduld bitten.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

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