Smart City Wolfsburg

Wolfsburg wird Modellstadt

Wolfsburg wird Smart City-Modellstadt

Mit innovativen Ideen hat sich die Stadt Wolfsburg für das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ der Bundesregierung beworben und überzeugt. Im Jahr 2019 hat Wolfsburg den Zuschlag bekommen und erhält durch das Förderprogramm zusätzliche finanzielle Mittel für die Weiterentwicklung zur Smart City Wolfsburg. Ziel der Förderung ist es, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei stehen Projekte im Mittelpunkt, die durch den Einsatz digitaler Technologien insbesondere Mehrwerte für die Bürger*innen schaffen.

Die Grundlage für die städtische Digitalisierung hat die Stadt Wolfsburg bereits 2016 mit der Initiative #WolfsburgDigital gelegt und geht mit dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ nun den nächsten großen Schritt auf dem Weg zur digitalen Stadt. 

Als Modellprojekt trägt Wolfsburg dabei eine große Verantwortung, denn als geförderte Kommune stellt Wolfsburg ein Lernbeispiel für bundesweit viele weitere Städte dar, die sich am Wolfsburger Smart-City-Ansatz orientieren werden.

Für die Projektleitung ist das Referat Digitalisierung und Wirtschaft verantwortlich. Die Strategieentwicklung liegt im Zuständigkeitsbereich des Referats Strategische Planung und Stadtentwicklung. Beide Referate arbeiten Hand in Hand daran den Grundstein für die zukünftige Smart City Wolfsburg zu legen.

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Was gibt's Neues? - Aktuelle Meldungen aus der Smart City

02. Februar 2021

Smart City-Beteiligung geht in die nächste Runde

Was bedeutet Smart City für die Wolfsburger*innen? Und wie möchten sie informiert und an der Umsetzung von Ideen und Projekten beteiligt werden? Um diese Fragen geht es in der nun gestarteten Smart City-Umfrage. Nach dem Ideenaufruf der Stadt Wolfsburg, ist die Umfrage das nächste Beteiligungsformat der Öffentlichkeit.


>>> Hier geht's direkt zur Umfrage <<<

(Hinweis: Die Umfrage öffnet sich in einem neuen Fenster)




Videoaufruf von Oberbürgermeister Klaus Mohrs zur Teilnahme an der Smart City-Umfrage. Hier geht's zum Video auf YouTube.

„Der Ideenaufruf hat uns ganz klar gezeigt, wie wichtig die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Smart City ist“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Sie haben uns viele Hinweise gegeben, welche Projekte eine Smart City für Sie ausmachen.“ Über 100 Ideen haben die Wolfsburger*innen eingereicht, die sich die Stadtverwaltung nun anschaut und in den Gesamtprozess der Strategie einfließen lässt. Neben dem Ideenaufruf konnten die Wolfsburger*innen zudem die aus ihrer Sicht wichtigsten Handlungsfelder auswählen. Den ersten Platz belegte das Handlungsfeld Mobilität, gefolgt von Digitale Verwaltung sowie Digital- und Dateninfrastruktur. Die vollständige Dokumentation der Ergebnisse des Ideenaufrufs gibt es hier.

Mit der Umfrage ist nun das zweite Beteiligungsformat zur Smart City gestartet. „Bei der Umfrage liegt der Fokus darauf, wie wir Sie zukünftig noch besser erreichen und beteiligen können“, so Mohrs. Dafür sind nun wieder die Wolfsburger*innen gefragt. Bis zum 01. März kann unter wolfsburg.de/dubistgefragt an der Online-Umfrage teilgenommen werden. Und wer lieber analog teilnehmen oder Unterstützung beim Ausfüllen des Fragebogens möchte, kann sich telefonisch unter 05361 28-1407 oder per E-Mail unter mitwirkung@stadt.wolfsburg.de beim Bürgerbüro mitWirkung der Stadt Wolfsburg melden.

„Wir möchten Sie durch neue, smarte, bedarfsorientierte und lebensnahe Möglichkeiten an der Smart City Wolfsburg beteiligen“, sagt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur Dennis Weilmann. „In der Umfrage können Sie uns Ihre Wünsche und Anregungen dafür mitteilen.“

Die Ergebnisse der Umfrage werden zeitnah veröffentlicht und fließen – wie auch schon die Ergebnisse des Ideenaufrufs – in den Gesamtprozess mit ein. Zudem werden sie Teil der Kommunikationsstrategie und sollen in konkreten Beteiligungsformaten und Projektideen münden.

Eines ist Oberbürgermeister Klaus Mohrs noch besonders wichtig: „Für uns heißt Smart City zudem, dass wir es schaffen, auch diejenigen zu beteiligen, die wir nicht nur auf digitalem Weg erreichen.“ Um möglichst viele Zielgruppen aktiv einbeziehen zu können, hat die Stadt verschiedenste Multiplikator*innen angesprochen und um die Verbreitung der Umfrage gebeten.

 

 

05. Februar 2021

Smart City-App wird gemeinsam umgesetzt

Stadt Wolfsburg und Stadtwerke unterzeichnen Kooperationsvertrag

 

Die Wolfsburger Smart City-App wird gemeinsam mit den Stadtwerken und der WOBCOM umgesetzt. Das hat der Rat der Stadt in seiner letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel beschlossen. Nun haben Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, und Dr. Frank Kästner, Vorstand der Stadtwerke Wolfsburg AG, auch offiziell den Kooperationsvertrag im Rathaus unterschrieben.

„Ich freue mich, dass wir die Smart City-App gemeinsam umsetzen werden“, sagt Dennis Weilmann. „Die Kooperation ist ein großer Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung der App und mit den Stadtwerken haben wir einen großartigen Partner an unserer Seite.“

Ziel der Smart City-App ist es, Nutzer*innen im Alltag zu unterstützen. Es wird stadtbezogene Dienste wie beispielsweise zur öffentlichen Daseinsvorsorge, zur Mobilität, zum ÖPNV oder auch zur Freizeitgestaltung gebündelt in einer App geben. Auch funktionale Dienste mit Bezahlfunktion, die durch die vorhandene Technik des Mobilgeräts unterstützt werden, sind geplant. Somit ist die App nicht nur für Wolfsburger*innen nützlich, sondern auch für Beispielsweise Pendler*innen oder Besucher*innen der Stadt interessant. 

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg den digitalen Weg zur Smart City weiter zu gehen“, sagt Dr. Frank Kästner, Vorstand der Stadtwerke Wolfsburg AG. „Die WOBCOM GmbH ist dabei ein sehr wichtiger Partner, denn sie entwickelt die Wolfsburg App. Die WOBCOM IT-Experten programmieren mit Unterstützung von Dienstleistern speziell nach den Wünschen und Vorgaben der Stadt Wolfsburg – für die Stadt Wolfsburg.“

Die App läuft auf Basis der offenen digitalen Plattform, die im hochmodernen WOBCOM-Rechenzentrum gehostet wird. Die Daten werden zudem über die Infrastruktur der WOBCOM transportiert und bereitgestellt. „So schaffen wir die Basis für die Wolfsburger Smart City-App und sind als verlässlicher Partner an der Seite der Stadt Wolfsburg“, so Dr. Frank Kästner.

Neben der lokalen Kooperation mit den Stadtwerken und der WOBCOM, arbeitet die Stadt Wolfsburg auch mit den Städten Solingen und Remscheid zusammen an der Smart City-App.

 

Unterzeichnung Kooperationsvertrag zur Smart City-App 

 

 Dr. Frank Kästner und Dennis Weilmann bei der Unterzeichnung des Kooperationsvetrags im Rathaus.

 

 

21. Dezember 2020

105 smarte Ideen für Wolfsburg

Erstes Smart City-Beteiligungsformat abgeschlossen - Umfrage startet im Februar

Beim ersten Smart City-Beteiligungsformat hatten die Wolfsburger*innen vier Wochen lang die Möglichkeit, ihre Ideen für die Smart City einzureichen. Auf der eigens für den Ideenaufruf eingerichteten Online-Plattform konnten die Bürger*innen bis zum vergangenen Sonntag ihre Vorschläge hochladen, die Ideen anderer bewerten und kommentieren sowie drei von zehn Smart City-Handlungsfeldern auswählen, die aus ihrer Sicht am wichtigsten sind.

"Auf der Beteiligungsplattform haben wir über 100 Ideen erhalten", freut sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Wir werden uns nun alle Ideen genau anschauen und prüfen, ob und wie sich die Vorschläge umsetzen lassen." Auch bei der Auswahl der wichtigsten Handlungsfelder der Smart City Wolfsburg haben sich viele Wolfsburger*innen beteiligt. Dabei hat das Handlungsfeld Mobilität die meisten Stimmen erhalten, gefolgt von den beiden Handlungsfeldern Digitale Verwaltung und Digital- und Dateninfrastruktur.

Auch wenn das erste Online-Beteiligungsformat nun beendet ist, können sich Bürger*innen mit Ideen an die Stadt wenden. "Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Ihre Vorschläge und Anregungen, die Sie uns mit auf den Weg geben", so Mohrs. Dabei ist das nächste Smart City-Beteiligungsprojekt schon in der Vorbereitung. Voraussichtlich im Februar wird eine Umfrage zur Teilhabe in der Smart City starten.

"Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre eingereichten Ideen bedanken", sagt Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur. "Nun sind wir an der Reihe, ihre Vorschläge zu prüfen und idealerweise in neue spannende und innovative Projekte umzusetzen. Die Digitalisierung ist eine große Chance für unsere Stadt und die Smart City Wolfsburg können wir nur gemeinsam umsetzen."

Die eingereichten Ideen können noch bis Mitte Januar direkt auf der Beteiligungsplattform wolfsburg.de/dubistgefragt eingesehen werden. Die Ergebnisse der Online-Beteiligung werden durch die Stadtverwaltung ausgewertet und in die Smart City-Strategie eingebracht. Über die ausgewerteten Ergebnisse und den weiteren Strategieprozess wird die Stadt Wolfsburg auf dem Laufenden halten.

 

16. Dezember 2020

Markthalle wird "Digitaler Ort Niedersachsen"

Die "Markhalle – Raum für digitale Ideen" darf sich nun offiziell "Digitaler Ort Niedersachsen" nennen. Diese Auszeichnung der Digitalagentur des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung überbrachte Stefan Muhle, Niedersächsischer Staatssekretär für Digitalisierung, höchstpersönlich. Stellvertretend für die Markthalle nahmen Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur der Stadt Wolfsburg, und Max Senges, CEO und Schulleiter der 42Wolfsburg, die Auszeichnung entgegen.

"Mit der Auszeichnung als Digitaler Ort Niedersachsen sollen besondere Projekte, Einrichtungen und Initiativen geehrt werden, die sich mit ihrem Engagement im Kontext der Digitalisierung besonders verdient machen und den digitalen Wandel in Niedersachsen aktiv mitgestalten. Die Markthalle als digitaler Hotspot Wolfsburgs erfüllt genau diese Kriterien", so Muhle, der sich die Markthalle bereits bei einem Besuch Anfang November persönlich angeschaut hat.

Dennis Weilmann zeigte sich hoch erfreut über die Auszeichnung: "Die Markthalle ist als Projekt von #WolfsburgDigital mit dem Ziel gestartet, die Menschen und andere Institutionen auf dem Weg der Digitalisierung mitzunehmen und zu informieren. Diese Auszeichnung bestätigt unsere bisherige Arbeit. Ich bin überzeugt, dass die Symbiose des CoWorking Space Schiller40 und der 42Wolfsburg hier in der Markthalle sowohl für den weiteren Weg Wolfsburgs zur Smart City als auch für die digitale Entwicklung ganz Niedersachsens eine große Rolle spielen wird."

Auch 42Wolfsburg-Schulleiter Max Senges war begeistert: "Ich freue mich, dass wir die Jury in Hannover überzeugen konnten. Für die Markthalle und somit auch für die 42Wolfsburg ist diese Auszeichnung eine große Ehre. Sie verleiht diesem einzigartigen Digital Hub noch einmal ein ganz besonderes Standing weit über die Stadtgrenzen hinaus."

Initiativen, Projekte und Einrichtungen, die den Titel "Digitaler Ort Niedersachsen" tragen, werden öffentlichkeitswirksam dargestellt und erhalten eine besondere Aufmerksamkeit. Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Start-ups, kleine und mittelständische Unternehmen können sich ebenso wie Industriebetriebe, Handwerksbetriebe, karitative Einrichtungen und andere Institutionen bei der Digitalagentur Niedersachsen um diese Auszeichnung bewerben. Die Entscheidung über die Vergabe der Auszeichnung wird dann von einer Expert*innenjury des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung getroffen.

 

11. Dezember 2020

Von Fahrrad-Highway bis zu begrünten Dächern

Wolfsburger*innen haben viele Ideen für die Smart-City – Teilnahme noch bis 20. Dezember möglich

Seit dem 27. November haben die Wolfsburger*innen die Chance, ihre Ideen für die Smart City Wolfsburg mitzuteilen, wie durch den Einsatz digitaler Technologien die Lebensqualität der Menschen in Wolfsburg weiter gesteigert werden kann. Auf der Website wolfsburg.de/dubistgefragt können Ideen eingereicht, bewertet und die Handlungsfelder der Smart City gewichtet werden. Eine Teilnahme ist noch bis zum 20. Dezember möglich.

"Wir suchen Ideen in den zehn Handlungsfeldern der Smart City Wolfsburg", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Seit dem Start der Bürger*innenbeteiligung haben uns bereits über 50 Ideen erreicht." Und auch bei der Gewichtung der Handlungsfelder haben sich schon viele Wolfsburger*innen beteiligt. "Aktuell zeichnet sich ab, dass das Handlungsfeld Mobilität besonders im Fokus der Menschen steht", verrät Mohrs. "Mal schauen, wie sich das bis zum Ende der Beteiligung weiterentwickelt."

Doch auch für die weiteren Handlungsfelder haben die Wolfsburger*innen viele spannende Ideen. Die Ausweitung von Informatikkursen an Wolfsburger Schulen, die Einrichtung eines zentralen Veranstaltungskalenders und die Möglichkeit, Dokumente online beantragen zu können, sind nur einige der vielen gemachten Vorschläge. "Ich freue mich über jede eingereichte Idee", sagt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann. "Damit zeigen Sie uns, welche Schritte Ihnen auf dem Weg zur Smart City wichtig sind. Die Digitalisierung ist eine große Chance für Wolfsburg, die wir gemeinsam mit Ihnen nutzen wollen."

Auch wenn es sich bei der Bürger*innenbeteiligung um ein Online-Format handelt, besteht dennoch die Möglichkeit, Ideen auch auf dem Postweg einzureichen. Dazu kann eine Postkarte an folgende Adresse geschrieben werden:

 

Stadt Wolfsburg

Bürgerbüro mitWirkung

Porschestr. 49

D-38440 Wolfsburg

 

Nach Abschluss der Online-Beteiligung werden die Ergebnisse ausgewertet und in den weiteren Strategieprozess des Modellprojekts Smart Cities eingebracht. Die gesamten Ergebnisse werden anschließend auf wolfsburg.de veröffentlicht.

 

 

2. Dezember 2020

Wolfsburg entwickelt Smart-City-App

Verträge zur Zusammenarbeit mit städtischen Unternehmen und weiteren Städten sollen geschlossen werden.

 

Im Rahmen des Förderprogramms "Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" des Bundes entwickelt die Stadt Wolfsburg eine Smart-City-App. Diese soll zum Bindeglied der verschiedenen Handlungsfelder werden, indem sie den Kontakt zwischen den Bürger*innen und der Smart City ermöglicht, anonymisierte Daten erzeugt und nutzbar macht sowie plattformbasierte Mobilität unterstützt. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Beirats für Digitalisierung am 02. Dezember vorgestellt. Darüber entscheiden wird der Rat der Stadt Wolfsburg in seiner Sitzung am 16. Dezember.

Das Ziel der App ist es, Nutzer*innen in ihrem Alltag zu unterstützen und durch die Verwendung Zeit zu sparen. Dazu soll die App stadtbezogene Dienste wie beispielsweise zur öffentlichen Daseinsvorsorge, zur Mobilität, zum ÖPNV oder auch zur Freizeitgestaltung gebündelt in einer App anbieten und zwar nach den Prinzipien Once-Only und One-Stop – also durch einmalige Anmeldung alle Dienste innerhalb einer App nutzen zu können.

"Ziel der Smart-City-App ist es, unterschiedlichste Services für die Nutzer*innen in einer einzigen Applikation zu bündeln und nutzbar zu machen. Wir wollen mit der App funktionale Dienste mit Bezahlfunktion, die durch die vorhandene Technik des Mobilgeräts unterstützt werden, anbieten. Sie wird auf Open Source – Basis entwickelt und soll den Alltag der Nutzer*innen erheblich erleichtern", erklärt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann.

"Die Smart-City-App spricht nicht nur Wolfsburger*innen an, sondern auch Menschen, die nach Wolfsburg kommen – zum Beispiel Pendler*innen oder Besucher*innen", sagt Dr. Sascha Hemmen, Leiter des Referats Digitalisierung und Wirtschaft, das verantwortlich für die Leitung des Projektes ist. "Um all das zu ermöglichen, wird die App stetig weiterentwickelt, verbessert und um zusätzliche Dienste erweitert."

Für die Umsetzung des Projekts möchte die Stadt Wolfsburg nun sowohl mit städtischen Unternehmen als auch mit weiteren Städten zusammenarbeiten.

Um die Einzelheiten zur Entwicklung und zum Betrieb der Smart-City-App zu vereinbaren, soll ein Kooperationsvertrag mit den Stadtwerken Wolfsburg und der WOBCOM geschlossen werden, die als Partner*innen an der Umsetzung des Projektes mitarbeiten. Finanziert wird die App aus den Fördermitteln des Bundes und der KfW, die im Rahmen des Förderprogramms Modellprojekte Smart Cities zur Verfügung gestellt werden.

Die Stadt Wolfsburg plant zusätzlich zum lokalen Kooperationsvertrag eine Implementierungspartnerschaft mit weiteren Städten. Zunächst beteiligen sich neben Wolfsburg die Städte Solingen und Remscheid. Weitere Städte können und sollen folgen.

"Ein Ziel des Förderprogramms Modellprojekte Smart Cities ist der enge Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen. Bei der Entwicklung einer Smart-City-App stehen viele Städte vor vergleichbaren Aufgaben und Zielsetzungen. Ich bin überzeugt, dass wir durch diese Kooperation viele Synergien bündeln können und so ein Mehrwert für jede*n Einzelne*n entsteht", so Weilmann.

 

 

27. November 2020

Ideen für die Smart City Wolfsburg gesucht

Bürger*innen können ihre Ideen für die städtische Digitalisierung einreichen

 

Die Stadtverwaltung lädt alle Wolfsburger*innen ein, ihre Ideen für die Smart City Wolfsburg einzureichen. Vom 27. November bis 20. Dezember 2020 werden auf wolfsburg.de/dubistgefragt Ideen in allen Lebensbereichen gesucht, die durch den Einsatz digitaler Technologien einen spürbaren Mehrwert für die Menschen in Wolfsburg schaffen.

Der digitale Wandel gehört zu den größten Herausforderungen und zugleich größten Chancen für Wolfsburg. Ziel ist es, mit innovativen Projekten in den nächsten Jahren zu zeigen, wie die städtischen Herausforderungen im digitalen Wandel gelöst werden können. Hierfür hat Wolfsburg durch das Förderprogramm "Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" der Bundesregierung finanzielle Mittel erhalten. Den strategischen Handlungsrahmen erarbeitet die Verwaltung in einer Smart City Strategie für Wolfsburg.

Mit der Strategie wird ein längerfristiger und ambitionierter Prozess angegangen, der die städtische Digitalisierung aus vielen verschiedenen Perspektiven hinterfragt und im Sinne einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung bearbeitet. Mobilität, Digitale Infrastruktur, Digitale Bildung, Kultur und Gesundheit sind nur einige der zehn definierten Handlungsfelder in der Smart City Wolfsburg. Dabei geht es nicht nur um Technik und Technologie, sondern alle Anwendungsfelder werden vom Menschen her gedacht. Vor diesem Hintergrund ist die Erarbeitung der Smart City Strategie auch als Teilhabeprozess gestaltet. Es werden Akteur*innen der Stadtverwaltung und ihrer Töchter sowie Politik und Bürger*innen eingebunden. 

Bis zum 20. Dezember sind jetzt die Wolfsburger*innen gefragt! "Ihre Ideen sind uns wichtig, da wir gemeinsam mit Ihnen die Smart City Wolfsburg gestalten wollen", so Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Wir sind auf Ihre Anregungen gespannt." Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann ergänzt: "Wir möchten die Chancen der Digitalisierung mit Ihnen gemeinsam nutzen und aus Ihren Vorschlägen neue, innovative Projekte entwickeln, um die Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensstandorts Wolfsburg weiter zu steigern. Die Entwicklung zur Smart City kann uns nur gemeinsam gelingen, daher freue mich auf Ihre spannenden Ideen."

Teilgenommen werden kann auf der Website unter wolfsburg.de/dubistgefragt. Dort können Ideen eingereicht und bewertet sowie Handlungsfelder priorisiert werden. Zudem besteht auch die Möglichkeit, Ideen auf dem Postweg einzureichen an:

 

Stadt Wolfsburg

Bürgerbüro mitWirkung

Porschestr. 49

D-38440 Wolfsburg

 

Nach Abschluss der Online-Beteiligung werden die Ergebnisse ausgewertet und in den weiteren Strategieprozess eingebracht. Die gesamten Ergebnisse werden anschließend auf wolfsburg.de veröffentlicht.


 

11.November 2020

Wolfsburg auf dem Weg zur Smart City

Aktueller Stand im Strategieausschuss vorgestellt

Im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Strategieausschusses heute, 11. November, hat Marcel Hilbig, Leiter des Referats Strategische Planung, Stadtentwicklung und Statistik, den aktuellen Stand zur Entwicklung der Wolfsburger Smart City Strategie vorgestellt.

Das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ ist in zwei Phasen unterteilt. Ziel der ersten Phase des Projektes, die eine Laufzeit bis zum Ende des nächsten Jahres hat, ist die Entwicklung einer gesamtstädtischen Smart-City-Strategie und der Umsetzung erster Smart-City-Projekte. Während die Verantwortung für die Strategieentwicklung beim Referat Strategische Planung der Stadt liegt, ist das Referat Digitalisierung und Wirtschaft für die Umsetzung der Smart-City-Projekte federführend. Die beiden Bereiche arbeiten eng verzahnt und die Erkenntnisse bieten beiden Referaten Vorteile bei der weiteren Arbeit.

An konkreten Projekten wird aktuell in den drei Handlungsfeldern Mobilität, Daten und Partizipation, mit denen sich die Stadt Wolfsburg für das Projekt beworben hat, gearbeitet. Für die nächsten Schritte auf dem Weg der Strategieentwicklung ist vor allem das Handlungsfeld Partizipation von Bedeutung. Dort werden Formate geschaffen, die Bürger*innen ermöglichen, am Prozess der Strategieentwicklung teilzuhaben und ihre Meinungen in die Strategie einfließen zu lassen.

„Letztendlich geht es bei der Smart-City darum, technische Innovation zu nutzen und in den Dienst der Öffentlichkeit zu stellen“, sagt Marcel Hilbig, Leiter des Referats Strategische Planung. „Daher ist es so wichtig, dass wir allen Wolfsburger*innen die Möglichkeit geben, an der Strategie mitzuarbeiten.“ Dafür ist eine Befragung zur Teilhabe an der Smart-City-Wolfsburg in der Vorbereitung, die der Öffentlichkeit auch zeitnah zur Teilnahme zur Verfügung steht. Ebenso sind öffentliche Bürger*innenbeteiligungsformate zur Strategieentwicklung geplant. In diesem Rahmen können Bürger*innen ihre Projektideen einbringen.

Der Wunsch der Stadt ist es, möglichst viele Menschen an der Entwicklung der Strategie zur Smart City Wolfsburg mitzunehmen. Nachdem im Sommer bereits Workshops mit Vertreter*innen der Verwaltung und von städtischen Tochterunternehmen stattfanden, sind die nächsten Schritte nun die Beteiligung der Wolfsburger Politik und die Beteiligung der Wolfsburger Bürger*innen.

Darüber hinaus arbeitet die Stadt Wolfsburg eng verknüpft in einem bundesweiten Netzwerk und teilweise sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus mit Städten und Regionen zusammen. Nicht zuletzt beim ersten Smart-City-Forum im Oktober wurde deutlich, wie wichtig der Austausch in einem großen Netzwerk ist. „Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie wir. Die Digitalisierung bringt Veränderungen in vielen Lebensbereichen mit sich", so Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent. „Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Städten ist dabei für alle Seiten von Vorteil. Es lassen sich viele Synergien nutzen und Projekte können schneller und kostengünstiger umgesetzt werden.“ Daher ist geplant, größere Smart-City-Projekte künftig auch gemeinsam mit anderen Städten anzugehen.

Mit innovativen Ideen in den drei Handlungsfeldern Mobilität, Daten und Partizipation hat sich die Stadt Wolfsburg für das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ der Bundesregierung beworben und überzeugt. Als eine von bundesweit 13 Regionen hat Wolfsburg 2019 den Zuschlag in der ersten Welle bekommen. Ziel des Modellprojektes ist es, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei stehen Projekte im Mittelpunkt, die durch den Einsatz digitaler Technologien Mehrwerte für die Bürger*innen schaffen.

Die Grundlage für die städtische Digitalisierung hat die Stadt Wolfsburg bereits 2016 mit der Initiative #WolfsburgDigital gelegt. Ziel der gemeinsamen Initiative der Stadt Wolfsburg und Volkswagen ist es, die Stadt zur digitalen Modellstadt zu entwickeln. Mit dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ geht Wolfsburg nun den nächsten großen Schritt auf dem Weg zur digitalen Stadt.

Weitere Informationen zur Smart-City Wolfsburg und zur Initiative #WolfsburgDigital gibt es auf wolfsburg.de/smartcity und auf wolfsburgdigital.org.



FAQs

Häufige Fragen zur Smart City

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