Neuigkeiten

Wissenswertes aus dem Bereich Soziales und Gesundheit

Pressemitteilung vom 08.04.2019

Raupen schlüpfen im Mai

Eichenprozessionsspinner liebt die Wärme

Die Klimaerwärmung begünstigt die Vermehrung von wärmeliebenden Insekten. So breitet sich der Eichenprozessionsspinner (EPS) in Deutschland immer weiter aus. Betroffen sind ausschließlich Eichen. Der EPS liebt Wärme und bevorzugt freistehende und von der Sonne beschienene Einzelbäume. Im Mai schlüpfen die Raupen, die sich tagsüber in den Nestern verstecken. Abends wandern sie als Prozession vom Nest in die Baumkrone und fressen die Blätter.

Beim Eichenprozessionsspinner handelt es sich um eine aus Südeuropa stammende Schmetterlingsart, die eine gesundheitliche Bedeutung für den Menschen haben kann, denn die Gifthaare der Raupen können bei Berührung unangenehme Reaktionen hervorrufen. Dazu zählen Hautirritationen mit Juckreiz, Atembeschwerden und Augenreizungen.

Um sich zu schützen rät die Stadt Wolfsburg, bei erwiesener Empfindlichkeit körperbedeckende Kleidung zu tragen, wenn möglich befallene Eichen zu meiden sowie Raupen und deren Nester nicht zu berühren. Bei starkem Juckreiz nach Berührung hilft viel kaltes Wasser. In besonders schlimmen Fällen sollten Arzt oder Rettungsdienst gerufen werden. Kleidung, an der Raupenhärchen haften, sollte bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.

Bei EPS-Befall in der Nähe von Wohngebieten kann es nötig sein, Bekämpfungsmaßnahmen zu ergreifen. Für die Durchführung ist der Grundstückseigentümer verantwortlich. Bei Fragen zu diesem Thema sollte das Servicecenter unter der Behördenrufnummer 115 oder per E-Mail servicecenter@stadt.wolfsburg.de kontaktiert werden.


Pressemitteilung vom 05.03.2019

Quartiersarbeit in der Nordstadt

Kooperation mit Nachbarschaftsplattform nebenan.de

Die Stadt Wolfsburg hat in der Nordstadt mit der alter(n)sfreundlichen Quartiersarbeit in der Tiergartenbreite und Teichbreite begonnen. Im Januar fand ein erstes Treffen mit verschiedenen Einrichtungen aus der Nordstadt, wie Wohnungsgesellschaften, Einzelhandel, Pflegeeinrichtungen sowie Begegnungseinrichtungen statt. Während dieses Austauschs wurde aufgezeigt, welche Angebote in den Bereichen Freizeit, Gesundheit, Begegnung, Wohnen, Pflegeversorgung, Ehrenamt und weiteren bereits in der Nordstadt zu finden sind.

Aufgrund des demografischen Wandels stellen sich jedoch weitere Fragen: Welche Angebote wären zusätzlich wünschenswert, um möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben zu können? Wie kann eine Versorgung gestaltet werden – angesichts des Fachkräftemangels in der Pflege? Wie viel eigenes Engagement ist nötig, um länger geistig sowie körperlich fit und mobil zu bleiben? Welche Angebote können Begegnung und Freizeitgestaltung ermöglichen? Zu diesen Fragen sollen noch im Frühjahr jene zu Wort kommen, um die es geht: Menschen aus und in der Nordstadt. Im Rahmen der Quartiersarbeit will die Stadtverwaltung im gemeinsamen Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Einrichtungen und Anbietern vor Ort dann Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten klären und erarbeiten.

Das Quartiersmanagement Nordstadt wird die Nachbarschaftsplattform nebenan.de nutzen, um über Veranstaltungen und Neues aus der Altenarbeit zu informieren, sowie Raum für Ideen und Anregungen zu geben. nebenan.de ist für einen gezielten lokalen und vor allem auch geschützten Dialog direkt mit der Nachbarschaft bestens geeignet. "Ein gutes Miteinander fängt mit einer guten Nachbarschaft an", sagt Stadträtin Monika Müller. "Aber gerade ältere Menschen sind manchmal nicht mehr mobil genug, um Nachbarschaftskontakte durch Besuche oder Gespräche am Gartenzaun zu pflegen. Hier kann Digitalisierung auch für ältere Mitbürger Vorteile bringen – gerade wenn es darum geht, Kontakte auch in der Nachbarschaft über Generationen hinweg aufzubauen und zu pflegen. Digitalisierung soll ja gerade nicht ausgrenzen, sondern dazu dienen, Menschen einzubeziehen".

Pressemitteilung vom 27.12.2018

Lichtblick ist ein wichtiges Angebot

Verlässlicher Zuschuss für Sozialkaufhaus vorgeschlagen

Das Sozialkaufhaus Lichtblick ist für die Stadt Wolfsburg eine wichtige Einrichtung. Denn Lichtblick bietet nicht nur sinnvolle Beschäftigung für Menschen, um den Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung, da Gebrauchtes verkauft und nicht entsorgt wird. Zugleich werden für einkommensschwächere Haushalte günstig Möbel und vieles mehr für geringe Preise bereitgestellt. Gelebte Fürsorge und nachhaltiges Wirtschaften zeichnen Lichtblick als besonderes Kaufhaus aus.

Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit soll aber nicht nur für Kunden gelten, sondern auch für Lichtblick selbst. Bislang bekommt Lichtblick keinen festen Zuschuss von Seiten der Stadt, sondern erbittet jährlich kurz vor Jahresende einen Ausgleich des aufgelaufenen Defizits. Mit dieser Bitte geht jedoch auch immer die Ungewissheit einher, wie hoch dieses Defizit ausfallen und ob der Rat der Stadt den nötigen Ausgleich bewilligen wird.

"Nicht nur für Lichtblick, sondern auch für die Stadt ist dies eine unglückliche Situation, da aus dem laufenden und beschlossenen Haushalt ein zusätzlicher Betrag für Lichtblick bereitgestellt werden muss.", erklärt Sozialdezernentin Monika Müller, "Um den Verantwortlichen von Lichtblick die jährliche Unsicherheit hinsichtlich einer städtischen Unterstützung zu nehmen, habe ich im Sommer den Verantwortlichen vorgeschlagen, ein Konzept vorzulegen und, wie andere Träger im Sozialbereich, einen festen Zuschuss zu beantragen. Dieser kann dann in die Haushaltsberatungen eingebracht werden. Ebenfalls habe ich weitere konkrete Finanzierungsmöglichkeiten und neue Fördertöpfe angeregt. Ganz klar ist für mich, dass Beschäftigungsförderung unverzichtbar ist und ebenso wie Wirtschaftsförderung einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Wolfsburg leistet."


Pressemitteilung vom 10.12.2018

HIV Sprechstunde fällt aus

Der Geschäftsbereich Gesundheit und Soziales der Stadt Wolfsburg weist darauf hin, dass am Donnerstag, 20. Dezember, keine Blutentnahmen stattfinden, sondern lediglich Befundmitteilungen gemacht werden. Außerdem fällt am Donnerstag, 27. Dezember, die HIV-Sprechstunde aus.

Ab Mittwoch, 2. Januar, findet die Sprechstunde wieder wie gewohnt mittwochs von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr statt. Weitere Informationen sind erhältlich unter Telefon (05361) 28-2020.


Pressemitteilung vom 30.10.2018

Impfstoff eingetroffen

Gesundheitsamt bietet noch einmal Grippe-Impfung an

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Gesundheitsamt eine zweite Impfaktion an. Kurzfristig konnten weitere 200 Dosen Impfstoff besorgt werden. Auf diese Weise können Patienten, die bei der Aktion im Oktober abgewiesen werden mussten, doch noch geimpft werden.

Die Grippeschutzimpfung wird am Montag, 5. November von 8.30 bis 16 Uhr im Gesundheitsamt (Rosenweg 1a) stattfinden. Die Mitarbeiter sind auf 200 Personen vorbereit. Leider kann auch dieses Mal nicht garantiert werden, dass der Impfstoff für alle reicht. Bei starkem Andrang muss mit Wartezeiten gerechnet werden.

Für die Mitglieder vieler gesetzlicher Krankenkassen ist die Impfung kostenlos. Die Versichertenkarte muss vorgelegt werden. Wenn keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse vorliegt, muss ein Unkostenbeitrag von 13 Euro bezahlt werden, den vielen Krankenkassen auf Vorlage der Quittung erstatten.


Pressemitteilung vom 17.10.2018

Winterzeit ist Grippezeit

Gesundheitsamt bietet Schutzimpfungen an

Das Wolfsburger Gesundheitsamt bietet in diesem Jahr im Rahmen einer besonderen Aktion Grippeimpfungen an. Die Impfaktion findet am Dienstag, 23. Oktober von 8:30 bis 16:00 Uhr im Gesundheitsamt, Rosenweg 1a statt. Für Mitglieder vieler gesetzlicher Krankenkassen (AOK, Audi BKK, BARMER, DAK, TK) ist die Impfung kostenlos. Die Versichertenkarte muss vorgelegt werden. Alle anderen zahlen einen Unkostenbeitrag von 13 Euro, wobei die meisten Krankenkassen die Kosten auf Anfrage erstatten.

Stadträtin Monika Müller (Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Klinikum, Sport)  unterstützt die Aktion des Gesundheitsamtes ausdrücklich : "Ich lasse mich gegen Grippe impfen. Als Dezernentin für das Klinikum weiß ich um die schwerwiegenden Folgen von Grippe und setze daher auf den bestmöglichen Schutz unserer Mitarbeiter. Gerade während der Grippewelle kommt auf das Klinikum eine besondere Herausforderung zu, bei dem grippebedingte Mitarbeiterausfälle schwer zu verkraften sind."

Ärzte und Krankenschwestern zählen zu den Personen, für die eine Grippeimpfung besonders empfohlen wird. Sie werden durch ihre Patienten oft angesteckt und können bei einer Infektion auch die Menschen gefährden, die in ihrer Obhut sind. Auch über 60 jährige Menschen sollten vermehrt die Impfung in Anspruch nehmen.
"Wir sind auf bis zu 100 Impfwillige vorbereitet", betont Dr. Friedrich Habermann, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Wolfsburg. Angeboten wird der aktuelle Vierfach-Impfstoff. Parallel zu dieser Aktion bietet die Stadt (ARGUS) am gleichen Tage im Rathaus, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD) und der Audi BKK, eine Impfaktion für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung an.

Die Gefahr der Virusgrippe (auch Influenza genannt) wird noch immer von vielen Menschen unterschätzt. Wegen der vielen unterschiedlichen Erreger kann die Grippeimpfung nicht zu 100% vor einem Infekt schützen. Die Zahl der Krankheitsfälle und insbesondere der gefährlichen Komplikationen geht durch die Impfung aber deutlich zurück. In der Influenza-Saison 2016/2017 wurden dem Gesundheitsamt 72 Patienten gemeldet, in der Saison 2017/2018 waren es 320 Personen.