Neuigkeiten

Wissenswertes aus dem Bereich Soziales und Gesundheit

Pressemitteilung vom 06.12.2019

Neue Regelungen für Menschen mit Behinderung ab 2020

Leistungen der Eingliederungshilfe werden weiter gezahlt

Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderung soweit wie möglich in die Gesellschaft einzubeziehen und anzuerkennen. Mit dem dazu geschaffenen Bundesteilhabegesetz (BTHG), das in mehreren Schritten in Kraft tritt, werden Menschen mit Behinderungen aller Art nicht mehr als "Fürsorgefälle", sondern als Menschen mit eigenen Ansprüchen und Rechten wahrgenommen. "Inklusion im Sinne einer Teilhabe am Leben meint daher nicht nur Schulen und Kitas – oder, wie jüngst im Rat diskutiert, Spielplätze – sondern vor allem die grundsätzlichen Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung", fasst Sozialdezernentin Monika Müller zusammen. Um die Inklusion zu verbessern und Menschen mit Behinderung so frei wie möglich wählen und selbst bestimmen zu lassen, gelten ab dem 01.01.2020 neue Regelungen - insbesondere für den Lebensbereich Wohnen. Diese bringen auch in Wolfsburg Veränderungen mit sich.

Die Stadt Wolfsburg steht voll hinter dem neuen Verständnis, das Menschen mit Behinderung gleichberechtigt in ihre Lebensgestaltung einbezieht. Die in den Bescheiden der Stadt genannte Befristung der Leistungen der Eingliederungshilfe zum 31.12.2019 ist nur aufgrund des geschilderten Systemwechsels erforderlich, die Leistung selbst wird dadurch nicht in Frage gestellt. Alle Leistungen werden auch nach dem 31.12.2019 gezahlt.

Jedoch ist das BTHG ein großer Schritt, der den Verwaltungen viele kleine Zwischenschritte abverlangt und eine komplette Veränderung im System bewirkt.

Entsprechend zeitaufwendig gestaltet sich der Umstellungsprozess. So ist es möglich, dass manche Prozesse und Bescheide in der Bearbeitung mehr Zeit in Anspruch nehmen. Dafür bittet die Stadtverwaltung um Verständnis und dankt allen Beteiligten für ihre Geduld.

Die sogenannte Eingliederung von Menschen mit Behinderung – also ihre Heranführung oder Einbeziehung in den gesellschaftlichen Alltag – wird ab 2020 im Sozialgesetzbuch 9 (SGB 9) zusammengefasst. Dieses Gesetz dient der Rehabilitation, sodass Menschen mit Behinderung nicht mehr wie bisher von Sozialhilfe (SGB 12) abhängig sind, sondern Anspruch auf Rehabilitationsmaßnahmen (wie andere Menschen beispielsweise nach Unfällen oder Krankheiten) haben. Damit geht ein neues Selbstverständnis einher, das die bisherige Wahrnehmung von Behinderung als automatischen Auslöser von Bedürftigkeit überwindet. Dieses neue Verständnis ändert vieles: Die Leistungen des Gesetzes richten sich künftig "personenzentriert" nach der einzelnen Person mit Behinderung und nicht danach, ob und in welchem Heim für Behinderte die Person lebt. Heime werden fortan dem Gesetz nach als "Einrichtungen der besonderen Wohnform" verstanden, was verdeutlicht, dass es auch für Menschen mit Behinderung grundsätzlich eine freie Wohnformwahl geben muss und ein Heim nicht die einzige oder logische Form ist. "Weitere Schritte stehen noch an, aber mit den neuen Regelungen zum Jahr 2020 wird schon deutlich, dass Inklusion auch in das Leben und Wohnen, in Arbeit und Gesellschaft hineinreichen muss, um Menschen mit Behinderung dauerhaft zu ermöglichen, ihren Platz in unserer Mitte einnehmen zu können. Dabei muss immer der Grundsatz gelten, den die Selbsthilfe der Behinderten formuliert hat: Nicht über und für uns, ohne uns zu beteiligen!", erklärt Sozialdezernentin Müller abschließend.


Pressemitteilung vom 10.10.2019

Winterzeit ist Grippezeit

Impfung im Gesundheitsamt möglich

Das Gesundheitsamt im Rosenweg bietet wieder Grippeimpfungen an. Am Donnerstag, 24. Oktober, von 8.30 bis 16.00 Uhr werden Dr. Friedrich Habermann (Leiter Gesundheitsamt) und sein Team Bürgerinnen und Bürger impfen. Wie immer richtet sich das Angebot vor allem an Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen und über sechzigjährige.

Für die Versicherten vieler Krankenkassen (AOK, AudiBKK, Barmer, DAK, Techniker) ist die Impfung bei Vorlage der Versichertenkarte kostenlos. Von einigen Versicherten wird ein Unkostenbeitrag von 12 Euro erhoben, viele Krankenkassen erstatten die Kosten aber auf Anfrage.

Aufgrund des großen Interesses im letzten Jahr hat das Gesundheitsamt für die Saison 2019 nun 320 Dosen Vierfach-Impfstoff bestellt. Die Impfung im Amt ist vor allem für Patienten, die aus terminlichen Gründen eine Impfung beim Hausarzt nicht durchführen lassen können. Viele Betriebe, Arztpraxen und andere Einrichtungen bieten eine Impfung ebenfalls an.

Wolfsburgs Dezernentin für Soziales und Gesundheit Monika Müller ruft ausdrücklich dazu auf, das Impfangebot zu nutzen - beim Hausarzt, dem Arbeitgeber oder auch im Gesundheitsamt: "Natürlich ist Impfen zunächst lästig, aber es hilft, Grippe zu verhindern. Daher lasse ich mich auch in diesem Jahr wieder impfen. Denn schon beruflich habe ich viel Kontakt mit Menschen und bin froh, dass ich so andere und mich selbst vor Ansteckungen schützen kann."

Leider lassen sich immer noch zu wenige Menschen gegen Grippe impfen. Bei einer Studie in der Grippesaison 2016/2017 waren in Niedersachsen nur knapp 40% der über 60-jährigen geimpft. Dabei ist gerade die Grippe eine gefährliche Erkrankung, die in vielen Fällen durch eine Impfung vermieden werden kann.

Die Angst vor Nebenwirkungen kann meist entkräftet werden, da zwar lokale Reaktionen am Arm oder ein allgemeines Schwächegefühl auftreten können, diese Reaktionen aber meist schnell abklingen.

Der Verlauf einer Grippe kann hingegen längere Zeit ans Bett fesseln und mitunter schwere Komplikationen nach sich ziehen.


Pressemitteilung vom 26.08.2019

Vergessen erfordert unsere Aufmerksamkeit

Programm zum Welt-Alzheimertag

Rund um den Welt-Alzheimertag organisiert der Senioren- und Pflegestützpunkt der Stadt Wolfsburg ein Veranstaltungsprogramm um demenzielle Erkrankung in den Mittelpunkt zu rücken. Der diesjährige Welt-Alzheimertag widmet sich dem Thema der Begleitung von Menschen mit Demenz. In Deutschland leben etwa 1,7 Mio. Menschen mit Demenzerkrankungen, in den nächsten 30 Jahren wird sich die Zahl annähernd verdoppeln. Bei Menschen über 65 ist heute etwa jeder 10. erkrankt, bei den über 85-jährigen schon jeder Vierte. In Wolfsburg leben derzeit bis zu 3.000 Menschen mit einer Demenzerkrankung und die Zahl erhöht sich mit der steigenden Lebenserwartung jährlich, im Jahr 2050 ist mit etwa 6.000 Demenzerkrankten zu rechnen.

"Demenzerkrankte und ihre Familien wahrnehmen, in ihrer Rolle anerkennen und ihnen Angebote machen – das muss selbstverständlicher Bestandteil einer familienfreundlichen Stadt sein. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, immer wieder auf Demenzerkrankung aufmerksam zu machen und die Angehörigen in dieser besonderen Lebenssituation zu unterstützen", verdeutlicht Sozialdezernentin Monika Müller.

Für pflegende Angehörige und nahestehende Menschen bedeutet die Diagnose "Demenz" oft große Unsicherheit angesichts der kontinuierlichen Veränderungen bei einem Familienmitglied und beinhaltet besondere Herausforderung im Pflegealltag. Auf der anderen Seite zeigen Begegnungen mit Demenzkranken auch sehr berührende Seiten. In vier Vorträgen werden Möglichkeiten aufgezeigt, persönliche Fähigkeiten der Erkrankten möglichst lange zu erhalten und verstörende und beschämende Verhaltensweisen in ihrer Bedeutung richtig einordnen zu können. Zudem werden für die teilweise langjährige Erkrankung Unterstützungsmöglichkeiten durch verschiedene Wolfsburger Einrichtungen aufgezeigt.

In Zusammenarbeit mit der Barmer, der Bettina Harms GmbH, dem paritätischen Wohlfahrtsverband Wolfsburg, dem sozialpsychiatrischen Verbund und der VHS Wolfsburg sowie mit Unterstützung der Margarete-Schnellecke-Stiftung werden zahlreiche Vorträge angeboten.

Termine:
  • "Demenz-Fähigkeiten erkennen und fördern", 28. August, 16:30 – 18 Uhr
  • "Wie kann Abschiednehmen von Menschen mit Demenz gelingen?", 25. September, 16:30 – 18 Uhr
  • "Was machen die Schuhe im Spüler?", 30. Oktober, 16:30 – 18 Uhr
  • "Sterbenszeit ist Lebenszeit, auch für Menschen, die an Demenz leiden – Begleitung und ethische Herausforderungen am Lebensende", 27. November, 16:30 – 18 Uhr


Pressemitteilung vom 21.06.2019

Soviel Vielfalt unterm Glasdach

Weltflüchtlingstag 2019 auf dem Hugo-Bork-Platz

In einem rauschenden Fest der kulturellen Vielfalt endete am Donnerstagabend die fünfte Auflage des Weltflüchtlingstages – Gemeinsam in Wolfsburg. Etwa 300 Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Zuwanderungsgeschichte nahmen inmitten der Fußgängerzone an der Kooperationsveranstaltung der IG-Metall Wolfsburg und dem städtischen Integrationsreferat teil. Unterstützt wurde die Veranstaltung von zahlreichen Vereinen und Initiativen, die seit vielen Jahren mit beachtlichem Erfolg in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.

"Wir in Wolfsburg haben in den Jahren 2015/2016 in einem breiten Bündnis mit caritativen Einrichtungen, verschiedenen Einrichtungen und vielen Ehrenamtlichen über Nacht das beinahe Unmögliche geschafft, den vielen Menschen, die ihre geliebte Heimat verlassen mussten, in unserer Stadt ein herzliches Willkommen zu bereiten", erinnerte Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs in seiner Begrüßungsansprache und betonte, "viele der zahlreichen Helferinnen und Helfer sind auch heute wieder dabei, den Geflüchteten auf dem langen Weg der Integration verlässlich zur Seite zu stehen, dafür Ihnen allen einen herzlichen Dank."

Nach einer Schweigeminute für alle Opfer von Flucht und Vertreibung eröffnete der Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs mit einem Gongschlag die interkulturelle Veranstaltung. Sie wurde von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm begleitet, das in der Hauptsache vom katholischen Gemeindereferenten Markus Galonska sowie dem kurdischen Musiker Hamid Ibrahim gestaltet wurde. "Soviel ausgelassene Lebensfreude habe ich selten erlebt", zog Sylvia Cultus, Leiterin des Integrationsreferates der Stadt Wolfsburg, ein rundum positives Fazit. Besonders gefallen habe ihr die umsichtige wie sorgfältige Aufbereitung notwendiger Informationsbroschüren für Geflüchtete, die von Wolfsburger Beratungsstellen in den häufigsten Flüchtlingssprachen übersetzt worden sind.


Pressemitteilung vom 17.06.2019

Gemeinsam in Wolfsburg

Buntes Programm zum Weltflüchtlingstag 2019

Es ist ein kleines Jubiläum. Bereits zum fünften Mal veranstaltet das Integrationsreferat der Stadt Wolfsburg in Kooperation mit der IG Metall den Weltflüchtlingstag 2019. Gemeinsam mit Vereinen, Verbänden und Initiativen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind, wurde für den 20. Juni ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

Wie bereits in den Vorjahren soll der Weltflüchtlingstag auf die Situation von Menschen mit Fluchterfahrungen hinweisen. Gleichermaßen soll ein geselliges Zusammenkommen in der Zeit von 16 bis 18 Uhr unter dem Glasdach am Hugo-Bork-Platz ermöglicht werden. Insgesamt beteiligen sich 16 Einrichtungen am Programm und den Aktionen der Veranstaltung. Neben einer Hüpfburg und einem Kletterturm wird es auch musikalisch einiges zu entdecken geben.

Eröffnet wird die Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag von Oberbürgermeister Klaus Mohrs. 


Pressemitteilung vom 08.04.2019

Raupen schlüpfen im Mai

Eichenprozessionsspinner liebt die Wärme

Die Klimaerwärmung begünstigt die Vermehrung von wärmeliebenden Insekten. So breitet sich der Eichenprozessionsspinner (EPS) in Deutschland immer weiter aus. Betroffen sind ausschließlich Eichen. Der EPS liebt Wärme und bevorzugt freistehende und von der Sonne beschienene Einzelbäume. Im Mai schlüpfen die Raupen, die sich tagsüber in den Nestern verstecken. Abends wandern sie als Prozession vom Nest in die Baumkrone und fressen die Blätter.

Beim Eichenprozessionsspinner handelt es sich um eine aus Südeuropa stammende Schmetterlingsart, die eine gesundheitliche Bedeutung für den Menschen haben kann, denn die Gifthaare der Raupen können bei Berührung unangenehme Reaktionen hervorrufen. Dazu zählen Hautirritationen mit Juckreiz, Atembeschwerden und Augenreizungen.

Um sich zu schützen rät die Stadt Wolfsburg, bei erwiesener Empfindlichkeit körperbedeckende Kleidung zu tragen, wenn möglich befallene Eichen zu meiden sowie Raupen und deren Nester nicht zu berühren. Bei starkem Juckreiz nach Berührung hilft viel kaltes Wasser. In besonders schlimmen Fällen sollten Arzt oder Rettungsdienst gerufen werden. Kleidung, an der Raupenhärchen haften, sollte bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.

Bei EPS-Befall in der Nähe von Wohngebieten kann es nötig sein, Bekämpfungsmaßnahmen zu ergreifen. Für die Durchführung ist der Grundstückseigentümer verantwortlich. Bei Fragen zu diesem Thema sollte das Servicecenter unter der Behördenrufnummer 115 oder per E-Mail servicecenter@stadt.wolfsburg.de kontaktiert werden.


Pressemitteilung vom 05.03.2019

Quartiersarbeit in der Nordstadt

Kooperation mit Nachbarschaftsplattform nebenan.de

Die Stadt Wolfsburg hat in der Nordstadt mit der alter(n)sfreundlichen Quartiersarbeit in der Tiergartenbreite und Teichbreite begonnen. Im Januar fand ein erstes Treffen mit verschiedenen Einrichtungen aus der Nordstadt, wie Wohnungsgesellschaften, Einzelhandel, Pflegeeinrichtungen sowie Begegnungseinrichtungen statt. Während dieses Austauschs wurde aufgezeigt, welche Angebote in den Bereichen Freizeit, Gesundheit, Begegnung, Wohnen, Pflegeversorgung, Ehrenamt und weiteren bereits in der Nordstadt zu finden sind.

Aufgrund des demografischen Wandels stellen sich jedoch weitere Fragen: Welche Angebote wären zusätzlich wünschenswert, um möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben zu können? Wie kann eine Versorgung gestaltet werden – angesichts des Fachkräftemangels in der Pflege? Wie viel eigenes Engagement ist nötig, um länger geistig sowie körperlich fit und mobil zu bleiben? Welche Angebote können Begegnung und Freizeitgestaltung ermöglichen? Zu diesen Fragen sollen noch im Frühjahr jene zu Wort kommen, um die es geht: Menschen aus und in der Nordstadt. Im Rahmen der Quartiersarbeit will die Stadtverwaltung im gemeinsamen Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Einrichtungen und Anbietern vor Ort dann Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten klären und erarbeiten.

Das Quartiersmanagement Nordstadt wird die Nachbarschaftsplattform nebenan.de nutzen, um über Veranstaltungen und Neues aus der Altenarbeit zu informieren, sowie Raum für Ideen und Anregungen zu geben. nebenan.de ist für einen gezielten lokalen und vor allem auch geschützten Dialog direkt mit der Nachbarschaft bestens geeignet. "Ein gutes Miteinander fängt mit einer guten Nachbarschaft an", sagt Stadträtin Monika Müller. "Aber gerade ältere Menschen sind manchmal nicht mehr mobil genug, um Nachbarschaftskontakte durch Besuche oder Gespräche am Gartenzaun zu pflegen. Hier kann Digitalisierung auch für ältere Mitbürger Vorteile bringen – gerade wenn es darum geht, Kontakte auch in der Nachbarschaft über Generationen hinweg aufzubauen und zu pflegen. Digitalisierung soll ja gerade nicht ausgrenzen, sondern dazu dienen, Menschen einzubeziehen".

Pressemitteilung vom 27.12.2018

Lichtblick ist ein wichtiges Angebot

Verlässlicher Zuschuss für Sozialkaufhaus vorgeschlagen

Das Sozialkaufhaus Lichtblick ist für die Stadt Wolfsburg eine wichtige Einrichtung. Denn Lichtblick bietet nicht nur sinnvolle Beschäftigung für Menschen, um den Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung, da Gebrauchtes verkauft und nicht entsorgt wird. Zugleich werden für einkommensschwächere Haushalte günstig Möbel und vieles mehr für geringe Preise bereitgestellt. Gelebte Fürsorge und nachhaltiges Wirtschaften zeichnen Lichtblick als besonderes Kaufhaus aus.

Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit soll aber nicht nur für Kunden gelten, sondern auch für Lichtblick selbst. Bislang bekommt Lichtblick keinen festen Zuschuss von Seiten der Stadt, sondern erbittet jährlich kurz vor Jahresende einen Ausgleich des aufgelaufenen Defizits. Mit dieser Bitte geht jedoch auch immer die Ungewissheit einher, wie hoch dieses Defizit ausfallen und ob der Rat der Stadt den nötigen Ausgleich bewilligen wird.

"Nicht nur für Lichtblick, sondern auch für die Stadt ist dies eine unglückliche Situation, da aus dem laufenden und beschlossenen Haushalt ein zusätzlicher Betrag für Lichtblick bereitgestellt werden muss.", erklärt Sozialdezernentin Monika Müller, "Um den Verantwortlichen von Lichtblick die jährliche Unsicherheit hinsichtlich einer städtischen Unterstützung zu nehmen, habe ich im Sommer den Verantwortlichen vorgeschlagen, ein Konzept vorzulegen und, wie andere Träger im Sozialbereich, einen festen Zuschuss zu beantragen. Dieser kann dann in die Haushaltsberatungen eingebracht werden. Ebenfalls habe ich weitere konkrete Finanzierungsmöglichkeiten und neue Fördertöpfe angeregt. Ganz klar ist für mich, dass Beschäftigungsförderung unverzichtbar ist und ebenso wie Wirtschaftsförderung einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Wolfsburg leistet."


Pressemitteilung vom 10.12.2018

HIV Sprechstunde fällt aus

Der Geschäftsbereich Gesundheit und Soziales der Stadt Wolfsburg weist darauf hin, dass am Donnerstag, 20. Dezember, keine Blutentnahmen stattfinden, sondern lediglich Befundmitteilungen gemacht werden. Außerdem fällt am Donnerstag, 27. Dezember, die HIV-Sprechstunde aus.

Ab Mittwoch, 2. Januar, findet die Sprechstunde wieder wie gewohnt mittwochs von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr statt. Weitere Informationen sind erhältlich unter Telefon (05361) 28-2020.


Pressemitteilung vom 30.10.2018

Impfstoff eingetroffen

Gesundheitsamt bietet noch einmal Grippe-Impfung an

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Gesundheitsamt eine zweite Impfaktion an. Kurzfristig konnten weitere 200 Dosen Impfstoff besorgt werden. Auf diese Weise können Patienten, die bei der Aktion im Oktober abgewiesen werden mussten, doch noch geimpft werden.

Die Grippeschutzimpfung wird am Montag, 5. November von 8.30 bis 16 Uhr im Gesundheitsamt (Rosenweg 1a) stattfinden. Die Mitarbeiter sind auf 200 Personen vorbereit. Leider kann auch dieses Mal nicht garantiert werden, dass der Impfstoff für alle reicht. Bei starkem Andrang muss mit Wartezeiten gerechnet werden.

Für die Mitglieder vieler gesetzlicher Krankenkassen ist die Impfung kostenlos. Die Versichertenkarte muss vorgelegt werden. Wenn keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse vorliegt, muss ein Unkostenbeitrag von 13 Euro bezahlt werden, den vielen Krankenkassen auf Vorlage der Quittung erstatten.


Pressemitteilung vom 17.10.2018

Winterzeit ist Grippezeit

Gesundheitsamt bietet Schutzimpfungen an

Das Wolfsburger Gesundheitsamt bietet in diesem Jahr im Rahmen einer besonderen Aktion Grippeimpfungen an. Die Impfaktion findet am Dienstag, 23. Oktober von 8:30 bis 16:00 Uhr im Gesundheitsamt, Rosenweg 1a statt. Für Mitglieder vieler gesetzlicher Krankenkassen (AOK, Audi BKK, BARMER, DAK, TK) ist die Impfung kostenlos. Die Versichertenkarte muss vorgelegt werden. Alle anderen zahlen einen Unkostenbeitrag von 13 Euro, wobei die meisten Krankenkassen die Kosten auf Anfrage erstatten.

Stadträtin Monika Müller (Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Klinikum, Sport)  unterstützt die Aktion des Gesundheitsamtes ausdrücklich : "Ich lasse mich gegen Grippe impfen. Als Dezernentin für das Klinikum weiß ich um die schwerwiegenden Folgen von Grippe und setze daher auf den bestmöglichen Schutz unserer Mitarbeiter. Gerade während der Grippewelle kommt auf das Klinikum eine besondere Herausforderung zu, bei dem grippebedingte Mitarbeiterausfälle schwer zu verkraften sind."

Ärzte und Krankenschwestern zählen zu den Personen, für die eine Grippeimpfung besonders empfohlen wird. Sie werden durch ihre Patienten oft angesteckt und können bei einer Infektion auch die Menschen gefährden, die in ihrer Obhut sind. Auch über 60 jährige Menschen sollten vermehrt die Impfung in Anspruch nehmen.
"Wir sind auf bis zu 100 Impfwillige vorbereitet", betont Dr. Friedrich Habermann, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Wolfsburg. Angeboten wird der aktuelle Vierfach-Impfstoff. Parallel zu dieser Aktion bietet die Stadt (ARGUS) am gleichen Tage im Rathaus, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD) und der Audi BKK, eine Impfaktion für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung an.

Die Gefahr der Virusgrippe (auch Influenza genannt) wird noch immer von vielen Menschen unterschätzt. Wegen der vielen unterschiedlichen Erreger kann die Grippeimpfung nicht zu 100% vor einem Infekt schützen. Die Zahl der Krankheitsfälle und insbesondere der gefährlichen Komplikationen geht durch die Impfung aber deutlich zurück. In der Influenza-Saison 2016/2017 wurden dem Gesundheitsamt 72 Patienten gemeldet, in der Saison 2017/2018 waren es 320 Personen.