Aktuelles

Aktuelles

Gemäß der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 30. Oktober 2020 bleiben die EisArena, die städtischen Sportanlagen und die städtischen Hallenbäder bis einschließlich 30. November 2020 geschlossen. Die PDFs öffnen sich in einem neuen Fenster.


Pressemitteilung vom 09.09.2020

Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen stärken

Hallenbad Sandkamp und Lehrschwimmbecken Heiligendorf stehen umfassend zur Verfügung

Im Hallenbad Sandkamp und im Lehrschwimmbecken Heiligendorf findet in der Wintersaison 2020/2021 angesichts der Corona-Auflagen vorläufig kein öffentliches Schwimmen statt. Die Zeiten für das öffentliche Schwimmen werden in diesem Winter Vereinen, Schulen und den Bäderbetrieben zur Förderung der Schwimmausbildung zur Verfügung gestellt.

Zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und den damit verbundenen Auflagen könnten das Hallenbad Sandkamp und das Lehrschwimmbecken Heiligendorf nur unter erheblichen Einschränkungen für das öffentliche Schwimmen geöffnet werden, vor allem die Hygienevorgaben und der Mindestabstand würden dazu führen, dass in Sandkamp nur 14 und in Heiligendorf nur 5 Personen gleichzeitig schwimmen dürften.

Sportdezernentin Monika Müller empfiehlt daher: "Statt mit hohem organisatorischen Aufwand bei gleichzeitig eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten die beiden Hallenbäder für das öffentliche Schwimmen zu öffnen, wollen wir dafür sorgen, dass möglichst jedes Kind schwimmen lernen kann. Daher wollen wir die zur Verfügung stehenden Zeiten für zusätzliche Schwimmkurse vergeben und damit eine "Wolfsburger Schwimminitiative" starten." Bei den Badegästen insbesondere aus der näheren Umgebung der beiden Hallenbäder wirbt sie um Verständnis und bittet darum, in dieser besonderen Wintersaison den längeren Weg ins Badeland auf sich zu nehmen, weil dort unter Corona-Bedingungen Schwimmen bereits gut organisiert und ermöglicht wird.

Die ohne Zusatzangebote möglichen Angebote in den beiden Bädern sowie im Badeland reichen nicht aus, um die große Nachfrage nach Kursen zu befriedigen, zumal auch im BadeLand aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie deutlich weniger Schwimmkurse als im Normalbetrieb angeboten werden können.
Die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen in Wolfsburg kann mit den zusätzlichen Zeiten in Sandkamp und Heiligendorf einen deutlichen Schub erhalten und bestehende Wartelisten können zumindest teilweise abgebaut werden. Auch die Kinder, die aufgrund der coronabedingten Bäderschließungen im Frühjahr an ihren Kursen nicht oder nicht bis zum Ende teilnehmen konnten, bietet sich dann hoffentlich die Chance, Versäumtes nun nachzuholen. Sollte nach Vergabe der Zeiten für die Schwimmausbildung noch freie Kapazitäten zur Verfügung stehen, werden sie für Reha- und Aquafit-Kurse vergeben.


Pressemitteilung von 03.09.2020

Besucherzahlen bei Sportveranstaltungen geregelt 

Niedersächsischer Städtetag trifft einheitliche Auslegung zur zulässigen Zahl an Zuschauern 

Nachdem es landesweit unterschiedliche Auslegungen zur Zahl an möglichen Zuschauenden bei Sportevents gab, hat sich die Stadt Wolfsburg an Land und Städtetag gewandt, um einheitliche und verlässliche Zahlen für den Profi- und Amateursport zu erhalten: Im Profi- und Amateursport sind demnach bis zu 500 Zuschauende bei Sportveranstaltungen zugelassen, wobei Indoor- und Outdoor-Sport gleichbehandelt wird. Es greift nicht die Regelung zu "Veranstaltungen" wie Konzerte und ähnliches, wonach bis zu 1000 Menschen anwesend sein dürfen, sondern es sind die speziellen Regelungen des Landes zum Sport sind vorrangig:
Beträgt die Zahl der Zuschauenden mehr als 50, ist zusätzlich sicherzustellen, dass diese sitzend die Sportveranstaltung verfolgen, Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts getroffen und die Kontaktdaten eines jeden Besuchers erhoben und dokumentiert werden.

Stadträtin Monika Müller freut sich, dass die Anregungen aus Wolfsburg bei Land und Städtetag nun für eine Wettbewerbsgleichheit sorgen und sportliche Fairness auch bei den Zuschauerzahlen gilt: "Wir haben uns erfolgreich dafür stark gemacht, dass es einheitliche und verbindliche Auslegung zu Zuschauern bei Sportveranstaltungen gibt, damit alle Sporttreibenden wissen, womit sie planen können. Jedenfalls vorerst, denn es wird sicherlich irgendwann wieder neue Regelungen zum Sport und zu Zuschauern geben, die dann hoffentlich selbsterklärend sind.", so die Sportdezernentin.


Pressemitteilung vom 18.08.2020

Freibad Fallersleben: Verlängerte Saison geplant

Erfreuliche Nachrichten für Fallersleben und das dortige Freibadpublikum. Bleibt das Wetter weiterhin gut, wollen die Bäderbetriebe der Stadt Wolfsburg die Saison über den August hinaus bis zum 13. September verlängern. Die ursprüngliche Planung war, die Saison im Freibad Fallersleben am 30. August und im VW-Bad am 13. September zu beenden. Das Freibad Fallersleben konnte aufgrund der Corona-Pandemie aber erst deutlich später als geplant die Saison eröffnen, deshalb soll es jetzt einen "Nachschlag" geben.

"Wir können dank intensiver Vorarbeiten organisatorisch und personell eine Verlängerung der Saison in Fallersleben stemmen. Gerade angesichts der sonstigen coronabedingten Beschränkungen im Freizeitangebot ist es uns wichtig, dass auch im September noch viele Familien und Schwimmsporttreibende das Freibad nutzen können", lädt Sportdezernentin Monika Müller zum Besuch in Fallersleben ein.

Die mit der längeren Öffnung des Freibades Fallersleben verbundenen zusätzlichen Kosten sind nach Einschätzung der Verwaltung überschaubar und belaufen sich laut Monika Müller für Strom, Wärme, Reinigung und Pflege der Anlagen auf rund 5.500 Euro pro Woche. Wenn das Wetter also mitspielt und die Prognose Ende August nicht dauerhaft Regen, Gewitter oder einen Kälteeinbruch vorhersagt, steht einer verlängerten Freibadsaison in Fallersleben nichts im Wege.


Pressemitteilung vom 15.07.2020

Schwimmkurse in Heiligendorf und Sandkamp wieder möglich 

"Schwimmen lernen ist wichtig, manchmal sogar überlebenswichtig! Da unsere beiden städtischen Hallenbäder als Lernorte besonders geeignet sind, haben die städtischen Bäderbetriebe trotz der Corona bedingt hohen Anforderungen und Auflagen die Öffnung der Lehrschwimmbecken in Heiligendorf und Sandkamp in dieser Woche ermöglicht", freut sich Sportdezernentin Monika Müller.

Damit können bereits in der in der ersten Woche der Sommerferien die beiden Bäder von den Vereinen genutzt werden, um vor allem Schwimmlernkurse für Anfänger, aber natürlich auch für Fortgeschrittene oder andere Kurse anbieten zu können.

Seit dem 13. Juli ist Kontaktsport in festen Kleingruppen wieder möglich, so dass nun auch wieder das ohne unterstützende Hilfe und damit ohne Körperkontakt nicht umsetzbare Schwimmen lernen angeboten werden kann.

Insgesamt sind bis Mitte September in beiden Bädern wöchentlich 47 Stunden mit Schwimmkursen belegt. Dazu kommen wöchentlich weitere 20 Stunden, die für Reha- und Fitnesskurse im Wasser gebucht sind. Vereine haben außerdem die Möglichkeit, wöchentlich im BadeLand  6 Stunden und in den städtischen Freibädern 40 Stunden für Trainingszwecke zu nutzen. Aktuell sind in den beiden städtischen Hallenbädern auch noch freie Zeiten vorhanden, so dass Vereine bei Bedarf noch Zeiten buchen können, um insbesondere noch Kurse zum Schwimmen lernen anzubieten.

Für die Öffnung der beiden Hallenbäder hat die Verwaltung jeweils Nutzungs- und Hygieneregeln erarbeitet und mit den Vereinen abgestimmt. Die Vereine entwickeln zudem eigene Trainingskonzepte, mit denen die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden können."Mit der Öffnung der Hallenbäder ist Dank des enormen Einsatz der Bäderbetriebe unserer Bäderangebot jetzt wieder komplett und die Möglichkeiten der Sportvereine haben sich deutlich erweitert. Vor allem aber ist Schwimmen lernen trotz Corona möglich, was gerade für viele die vielen Familien, die diesen Sommer nicht verreisen können oder wollen, eine gute Nachricht ist", stellt Sportdezernentin Monika Müller fest.


Pressemitteilung vom 05.06.2020

Sport und Bäder: Duschen und Umkleiden vor Ort wieder möglich 

Sportveranstaltungen mit Zuschauer*innen wieder zulässig

"Der Sport kehrt langsam wieder in seinen normalen Betriebsmodus zurück. Zum Sport gehört auch das Wohlfühlen drumherum – also, sich in Ruhe vor Ort umzukleiden und nach dem Sport abduschen zu können – das ist nun wieder möglich", so Sportdezernentin Monika Müller. Denn ab kommenden Montag, 8. Juni, können in Niedersachsen auch wieder Umkleiden, Wasch- und anderen Sanitärräume sowie Gemeinschaftsräumlichkeiten von den Sportler*innen und Besucher*innen der Bäder unter Auflagen genutzt werden. Dafür wird die Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus angepasst, die von der Stadt Wolfsburg übernommen wird.

Bei der Nutzung von Umkleiden, Sanitärräumen und Duschen müssen die geltenden Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Abstandsregelung eingehalten werden. Insbesondere haben die Nutzer*innen darauf zu achten, dass ein Abstand von 1,50 Metern zu jeder anderen Person eingehalten wird.

Auf der Grundlage der Verordnung des Landes sind ab kommenden Montag auch wieder bis zu 250 Zuschauer*innen bei Sportveranstaltungen im Freien zulässig. Die Veranstaltungen sind allerdings an strenge Auflagen geknüpft, die die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus vermindern sollen. So muss beispielsweise jede*r Besucher*in sitzend an der Veranstaltung teilnehmen, die Abstandsregelungen sind einzuhalten und es müssen Listen der Teilnehmenden mit Anschrift, Telefonnummer sowie Datum und Uhrzeit geführt werden.

"Die Lockerungen für den Sport und den Betrieb der Bäder, die nun auch wieder Duschen in Betrieb nehmen können, sind zu begrüßen", sagt Sportdezernentin Müller. Es gelte aber nach wie vor: "Weiterhin kommt es darauf an, dass jede*r einzelne Sporttreibende verantwortungsbewusst handelt, damit Sport gesund und das Coronavirus außen vor bleibt."


Pressemitteilung vom 04.06.2020

Badeland öffnet ab Samstag, 13. Juni

Schwimmen unterm Dach wird vom Land wieder zugelassen – daher öffnet das Badeland ab Samstag, den 13. Juni wieder und lädt nach wochenlanger Schließung nun endlich wieder zum Badespaß.

Wegen der Coronavirus-Pandemie müssen neben den ohnehin geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einige zusätzliche Auflagen beachtet werden, vor allem darf – wie auch in den Freibädern – nur eine bestimmte Anzahl an Gästen das Badeland gleichzeitig besuchen. "Wir freuen uns sehr auf unsere Badegäste, die nun wieder bei jedem Wetter in unserem Badeland schwimmen und baden können." so Uwe Winter, Betriebsleiter des Badeland.

Um zu verhindern, dass sich lange Schlangen an den Kassen bilden, müssen Tickets vor dem geplanten Besuch online gekauft werden. Dabei werden, wie beim Besuch anderer Einrichtungen oder der Freibäder bereits eingeübt, auch Kontaktdaten der Gäste abgefragt, um diese im Zweifelsfall zur Kontaktverfolgung von Corona-Fällen an das Gesundheitsamt weiterreichen zu können. Der Onlineverkauf startet voraussichtlich Mitte kommender Woche, der Link wird selbstverständlich noch rechtzeitig veröffentlicht. Es können dann 2- oder 3-Stunden Tickets erworben werden.

Der Saunabereich sowie alle gastronomischen Bereiche bleiben vorerst geschlossen, sollen aber baldmöglichst folgen, so dass bald wieder das gesamte Angebot bereit stehen kann. Kurse können vor den Sommerferien nicht mehr stattfinden. "Mit dem Badeland geht auch unser Allwetterbad für die ganze Familie wieder an den Start. Glücklicherweise lässt das Land auch die Nutzung der Duschen wieder zu, so dass der Badebetrieb fast wieder dem bisherigen Badealltag entsprechen, vor allem aber hoffentlich die lange erwartete Abwechslung für viele Badefreunde bieten wird", so Sportdezernentin Monika Müller.


Pressemitteilung vom 26.05.2020

Sporthallen sind wieder geöffnet

Nutzungs- und Verhaltensregeln für den neuen Sportalltag

Nach den Freiluft-Sportanlagen sind seit heute, Mittwoch, 27. Mai, auch die städtischen Sporthallen wieder geöffnet, weil das Land Sporträume und -hallen für kontaktfreie Sportausübung in öffentlichen und privaten Sportanlagen wieder freigegeben hat. Die Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Indoor-Sportbetriebs sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur ständigen Gewährleistung der Abstandsregelungen. Die Stadt 

Wolfsburg hat dazu Nutzungs- und Verhaltensregeln aufgestellt, die im Internet unter www.wolfsburg.de/corona zu finden sind.
Die Sporthallen stehen den Vereinen damit wieder zur Verfügung. "Die Freigabe unserer Hallen hat zwei Tage länger gebraucht, weil noch die Abstimmung mit den Schulen abgeschlossen werden musste. Dafür bitte ich alle Sporttreibenden um Verständnis - Schule hat es gerade ohnehin organisatorisch nicht leicht, stattzufinden", erklärt Stadträtin Monika Müller.

Die Schulen hatten die Sporthallen zwischenzeitlich für schriftliche Prüfungen oder auch Unterricht genutzt. Einige wenige Hallen sind aus diesem Grund auch in den nächsten Tagen noch von der Nutzung ausgenommen. Das betrifft die Sport- und Gymnastikhalle am Ratsgymnasium, die Sporthalle der Grundschule Wohltberg, die Sporthallen am Theodor-Heuss-Gymnasium und die Sporthalle C der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule. Über die Freigabe dieser Hallen wird rechtzeitig informiert.

"Mit der Wiedereröffnung der Indoor-Sportanlagen ist der Sportbetrieb in Wolfsburg für viele Sporttreibende wieder möglich. Die Sportvereine können so Schritt für Schritt ihr vielfältiges soziales und sportliches Engagement wieder aufnehmen", begrüßt Monika Müller den Weg zu einem neuen ‚Sportalltag‘, der noch unter dem Blick der Pandemiebekämpfung steht, aber schon vieles wieder ermöglicht.


Pressemitteilung vom 22.05.2020

Sporthallen und Fitnessbereiche dürfen ab Montag öffnen

Ab kommenden Montag, den 25. Mai dürfen die Sporthallen und Fitnessbereiche, so auch die Fitnessstudios, unter Auflagen wieder öffnen. Die Stadt Wolfsburg orientiert sich bei den Vorgaben an der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus, die entsprechend angepasst wird.

"Schritt für Schritt wird Sport in Niedersachsen und Wolfsburg wieder möglich", freut sich Sportdezernentin Monika Müller. "Der Geschäftsbereich Sport bereitet die Öffnung der städtischen Sporthallen derzeit intensiv vor, um diese mit Blick auf die epidemiologischen Empfehlungen und die Gegebenheiten vor Ort den Sportlerinnen und Sportlern wieder zur Verfügung stellen zu können." Im Laufe der kommenden Woche erhalten die Sportvereine dazu dann die konkreten Regelungen zu Sicherheit, Abstand und Hygiene für die Nutzung der Sporthallen. Auch über weitere Details zur Öffnung der Hallen wird dann informiert.


Pressemitteilung Polizei Wolfsburg 20.05.2020

Der Ball rollt wieder in der Volkswagen Arena

Gemeinsame Presseerklärung des VfL Wolfsburg, der Stadt und der Polizei Wolfsburg zum ersten Liga-Heimspiel der Wölfe ohne Zuschauer

Nachdem am vergangenen Wochenende der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga wieder aufgenommen wurde, steht am kommenden Samstag, 23. Mai 2020, ab 15:30 Uhr das erste Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund in der Volkswagen Arena vor der Tür. Die Vorfreude bei allen Wolfsburger Fußballfans ist groß, auch wenn der Wiederbeginn der Liga mit dem dicken Wermutstropfen einhergeht, dass aufgrund des nach wie vor grassierenden Coronavirus die Partie ohne Zuschauer stattfinden wird. Die Stadt und die Polizei Wolfsburg sowie der VfL bitten daher alle Fußballfans, das weiter bestehende Versammlungs- und Kontaktverbot zu beachten und das Spiel vor den heimischen Bildschirmen zu verfolgen und nicht in größeren Gruppen.

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs fühlt mit den Fans, unterstreicht aber auch: "Für einen echten VfL-Fan ist es eigentlich undenkbar, und doch ist es in dieser Zeit so unglaublich wichtig: Unser VfL Wolfsburg spielt in der Volkswagen Arena und die Fans sind nicht dabei. Aber echte VfL-Fans zeigen Vernunft, Verantwortung und Begeisterung - nicht nur für die Wölfe, sondern auch für unsere Stadt Wolfsburg. Wir wissen, dass Corona noch verhindert, dass größere Menschenansammlungen möglich sind. Denn die Gefahr, dass sich bei solchen Gelegenheiten das Virus ausbreitet, hat sich schon vielfach bestätigt. Deshalb mein Appell: Schaut euch unseren VfL zu Hause an! Im kleinsten Kreise ist dies möglich. Auch in den eigenen vier Wänden können wir uns über jedes Tor und einen Sieg des VfL Wolfsburg total freuen."

Denn bei aller Vorfreude werden die Einsatzkräfte der Polizei am Spieltag in Bezug auf die Überwachung der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie deutlich sichtbar die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen erhöhen, betont Polizeichef Olaf Gösmann: "Die Polizei wird Versammlungen jeglicher Art unterbinden und Verstöße gegen die Ge- und Verbote konsequent verfolgen. Wir appellieren an alle Fußballinteressierten, sich an die Regeln zu halten und das Fußballgeschehen am heimischen Fernseher zu verfolgen." Denn Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind auch zukünftig in der Regel auf höchstens zwei Personen, wovon eine aus einem weiteren Haushalt stammen kann, beschränkt. Zudem gelten in der Öffentlichkeit einschließlich des Öffentlichen Personenverkehrs, dass jede Person einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten muss.

Daher hofft man auch beim VfL Wolfsburg, dass die Fans von zu Hause die Daumen drücken, betont VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher: "Es ist schön, dass der Ball in der Volkswagen Arena wieder rollt. Wir verstehen aber natürlich auch die Enttäuschung unserer Fans, dass sie nicht dabei sein können. Wir alle beim VfL würden es schöner finden, wenn unsere Anhänger mit dabei wären und das Team von Oliver Glasner lautstark nach vorne peitschen könnten. Aber aufgrund der aktuellen Situation gibt es leider keine Alternative, als auf den Stadionbesuch zu verzichten und wir bitten unsere Fans daher noch einmal eindringlich, zu Hause die Daumen zu drücken und das Spiel am heimischen Fernseher zu verfolgen. Unser besonderer Dank geht zudem an die Stadt und die Polizei Wolfsburg für die immer enge und verlässliche Abstimmung in den vergangenen Tagen und Wochen."


Pressemitteilung vom 28.04.2020

Sport in Startposition

Vorbereitung zur Öffnung der Sportanlagen und der Bäder laufen

Die Stadt Wolfsburg bereitet sich angesichts der laufenden Diskussionen um die Wiederaufnahme von Sportangeboten vor: Noch ist der organisierte Sportbetrieb nahezu vollständig untersagt, aber die Sportminister der Länder diskutieren inzwischen auch öffentlich, unter welchen Bedingungen der Sportbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ohne dabei die bisherigen Erfolge bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu gefährden. 
 
"Wir bereiten uns in Wolfsburg intensiv auf die Öffnung unserer Sportanlagen sowie der Frei- und Hallenbäder und des BadeLandes vor, indem wir jeweils Hygiene- und Schutzkonzepte entsprechend der aktuellen Regelungen und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts entwickeln.", so Sportdezernentin Monika Müller. 
 
Nach derzeitigem Erkenntnisstand könnten Sportanlagen zunächst für den Individualsport an der "frischen Luft" geöffnet werden, der kontaktlos und mit ausreichendem Personenabstand durchgeführt werden kann. Duschen und Umkleiden bleiben zunächst geschlossen. Der Zutritt zu den Sportanlagen muss durch besondere Maßnahmen gelenkt werden, damit es keine Warteschlagen gibt. "Hier entwickeln wir in Abstimmung mit dem StadtSportBund Wolfsburg für den Vereinssport umsetzbare Konzepte, um baldmöglichst Sport in Wolfsburg wieder zu ermöglichen, da Sport mehr als nur Freizeit ist und zur Gesundheitsprävention und Erziehung unbedingt dazugehört," so Müller.
 
Die Freibadsaison könnte frühestens am 1. Juni in Wolfsburg beginnen. "Das setzt allerdings voraus, dass die Vorgaben des Landes eine Öffnung zu diesem Zeitpunkt zulassen und sich in Wolfsburg das Infektionsgeschehen so entwickelt, dass eine Eröffnung befürwortet werden kann. Der 1. Juni ist daher aktuell nur ein "Platzhalter" zur internen Planung und nicht bereits ein konkreter Eröffnungstermin.", unterstreicht Monika Müller. 
 
Neben den Freibädern sollen auch die beiden Hallenbäder und das BadeLand frühestens am 1. Juni öffnen. Die eigentlich für den Sommer vorgesehenen Revisionsarbeiten in den Hallenbädern und im BadeLand werden bzw. wurden vorgezogen, sodass die Bäder auch in den Sommermonaten zur Verfügung gestellt werden könnten. Die Festlegung eines vorläufigen Öffnungstermins ist erforderlich, damit die Firmen, die für die Bäder als Dienstleister an der Kasse, im Kiosk und für die Reinigung tätig werden, ihren Personaleinsatz planen können ohne in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten.
 
Um genau dies zu gewährleisten, wird 14 Tage vor einer möglichen Öffnung entschieden, ob diese auch tatsächlich gewollt und realisiert werden kann oder ob eine andere Entscheidung aufgrund des Pandemieverlaufes zu erwarten oder sinnvoll ist. Eine Öffnung wird somit jeweils im 14 Tage-Rhythmus geprüft. Da derzeit niemand weiß, welche Einschränkungen zum Zeitpunkt der Öffnung durch das Land vorgesehen sind, bereiten sich die Bäder auf verschiedenen Szenarien so gut wie möglich vor. "Wir sehen hier die Bäder zunächst als Schwimm- und damit Sportstätte und erst bei völliger Aufhebung der Kontaktbeschränkungen auch wieder als Freizeitstätte", betont Monika Müller. 
 
Mit im Blick haben die Bäderbetriebe auch den WasserPark in Hehlingen. Auch für den WasserPark wird ein spezifisches Öffnungskonzept erarbeitet, das sich an den Vorgaben des Landes für Spielplätze mit Wasserspielmöglichkeiten orientieren wird.