Neuigkeiten Umwelt und Naturschutz

Wissenswertes aus dem Bereich Umwelt

Meldung vom 15.02.2018

Naturschutzbehörde klärt Rodungsarbeiten der LSW in Nordsteimke

Die Naturschutzbehörde wird ein Verfahren gegen die LSW einleiten um den Sachverhalt der Rodungsarbeiten im Ortsteil Nordsteimke aufzuklären. Im ersten Schritt wird der LSW somit Gelegenheit gegeben, sich zu dem Sachverhalt zu äußern.
Nachdem die Rodungsarbeiten der Naturschutzbehörde bekannt gegeben wurden, hat sich ein Mitarbeiter die Abholzungen angesehen. Dabei sind die Rodungsarbeiten dokumentiert worden.

Ein weiterer Ortstermin mit Vertretern der LSW wird zurzeit vorbereitet. Auf Grundlage dieser Begehungen wird dann das o.g. Verfahren eingeleitet.
Darüber hinaus besteht derzeit für weitere Ortsbegehungen keine Notwendigkeit. Die Ergebnisse des Verfahrens sind abzuwarten.


Meldung vom 09.02.2018

Die Biotonne im Winter

Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) gibt Tipps und Hinweise

Die ersten Nächte mit Frost gab es in dieses Jahr bereits und sie haben sich auch das eine oder andere Mal schon negativ in der Müllabfuhr bemerkbar gemacht.
Bei Minusgraden frieren Bioabfälle leicht in der Mülltonne fest. Häufig sind es nasses Herbstlaub oder feuchte Gartenabfälle, welche schon bei geringem Frost am Behälterrand anfrieren. Obwohl die Schüttung am Müllentleerungsfahrzeug so eingestellt ist, dass der Behälter dreimal über Kopf gegen den Deckelöffner schlägt, passiert es, dass die Biotonnen nicht vollständig geleert wird.

Der Abfallbehälter muss grundsätzlich schüttfähig zum Leeren bereitgestellt werden (§ 22 Abs.12 Abfallwirtschaftssatzung). So empfiehlt es sich, nasse Küchenabfälle vorher in eine Lage Zeitungspapier einzuwickeln und die Biotonne an einen geschützten Ort zu stellen, damit ein Einfrieren der Abfälle zumindest erschwert wird. Bei feuchtem Laub und Gartenabfällen sollte vor dem Bereitstellen der Biotonne kontrolliert werden, ob diese eingefroren sind. Mit einem Spaten können diese vereisten Abfälle von der Innenwand gelöst werden. So wird der Tonneninhalt wieder schüttfähig gemacht.

Konnte trotz dieser Vorkehrungen ein Festfrieren der Abfälle nicht verhindert werden und die Mülltonne wurde bei der Schüttung nicht oder nur teilweise entleert, weist die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) ausdrücklich darauf hin, dass kein Anspruch auf Extratouren besteht, um nicht entleerte Biotonnen noch einmal zu schütten. Dieses ist aufgrund der vorgenannten satzungsrechtlichen Regelungen nicht möglich.

Kommt es dadurch zu Entsorgungsengpässen, besteht die Möglichkeit, selbst die Bioabfälle mit dem eigenen PKW für 4 Euro pro Anlieferung zum Entsorgungszentrum Wolfsburg, Weyhäuser Weg 3 anzuliefern. Kompostierbare Bioabfallsäcke können bei der WAS oder in den Stadt- und Ortsteilsprechstellen zu einem Stückpreis von 2 Euro erworben werden, um sie bei der nächsten Biotonnenleerung daneben zu stellen. Weitere Infos auf www.was-wolfsburg.de.


Meldung vom 26.01.2018

Salamander im Barnstorfer Wald

Bedingt durch die für die Jahreszeit unverhältnismäßig warme Witterungsverhältnisse sind die im Barnsdorfer Wald lebenden Feuersalamander schon aktiv. Da die Schranke durch Vandalismus nicht mehr funktionsfähig ist, sind schon einige Feuersalamander überfahren worden. 
Dies ist der Verwaltung gestern von besorgten Bürgern mitgeteilt worden. Um eine  weitere Abnahme der unter Schutz stehenden Feuersalamanderpopulation zu verhindern, sind provisorisch an der ohnehin für den öffentlichen Verkehr gesperrten Verbindungsweg zwischen Barnstorf und Waldhof Absperrschranken aufgestellt worden. Diese blockieren die Durchfahrt in den Abend- und Nachtstunden, wenn die Feuersalamander aktiv sind.
Die Verwaltung ist den Naturschutzverbänden dankbar, dass diese den jeweiligen Auf- und Abbau der Absperrschranken übernehmen, sodass die für die Durchfahrt Berechtigten den Verbindungsweg nutzen können.
Die Ersatzschranken sind bestellt und können hoffentlich bald installiert werden. Mit Vertretern des Ortsrates und den Naturschutzverbänden ist verabredet worden, dass im nächsten Schritt  automatisierte Schranken aufgestellt werden sollen. Diese schließen sich dann  in den Zeiten, wenn die Salamander unterwegs sind; für die Durchfahrt Berechtigte erhalten Zugang zu dem Verbindungsweg.


Pressemitteilung vom 07.12.2017

Brennholzverkauf startet

Stadtforst bietet für Kaminofenbesitzer kleine Mengen an

Die Stadtforst Wolfsburg bietet ab sofort kleine Mengen Brennholz für Kaminofenbesitzer an. Insbesondere Buche, Ahorn, Eiche und Birke stehen zum Verkauf. "Wir haben alles so vorbereitet, dass die Kunden bedarfsgerechte Kleinmengen, sogenannte Holzpolter, mit Mengen ab vier Raummeter angeboten bekommen. Das Brennholz ist kundengerecht direkt am Waldweg gelagert. Ein Zersägen von Baumkronen und das aufwändige Transportieren des Holzes an den Fahrweg sind also nicht nötig. Kleinsägen und aufladen – alle Polter sind mit Auto und Anhänger direkt erreichbar", erklärt Ronald von Münster als zuständiger Förster für den Brennholzverkauf.
Alle Lagerplätze und viele weitere Informationen sind einem Brennholzinformationsblatt zu entnehmen. Ein entsprechendes Dokument lässt sich unter dem Link www.wolfsburg.de/stadtforst herunterladen. Eine Besichtigung der Holzpolter vor dem Kauf ist damit gut möglich. Allerdings nur zu Fuß oder mit dem Rad. Das Befahren der Waldwege mit dem Auto ist erst nach dem Kauf zu Aufarbeitung und Abtransport des Holzes erlaubt.
Das Holz stammt aus dem Stadtwald Wolfsburg aber auch aus dem Wald der Niedersächsischen Landesforsten. Die Holzmenge in Raummeter (Rm) ist am Holzpolter vorgeschrieben. Zudem findet sich eine Kunststoffplakette mit der Verkaufsnummer an der Stirnfläche. Mit Hilfe dieser Nummer können Kunden sich ein oder mehrere Polter merken und gezielt erwerben. Die Preise für Buche liegen bei 42 Euro pro Rm. Reine Eiche wird für 39 Euro und Birke für 36 Euro den Raummeter verkauft. Holz aus dem Vorjahr wird noch günstiger angeboten.
Vorrausetzung für den Erwerb ist der Besitz eines Motorsägenscheines. Nach der Bezahlung per EC-Karte im Forstbetriebshof in Reislingen kann das Brennholz in Transportlängen gesägt und abgefahren werden. Ansprechpartner ist Ronald von Münster, Stadtforst Wolfsburg, Telefon (05363) 72368, zu den bekannten Sprechzeiten des Forstbetriebshofes (montags und freitags von 7.30 bis 9 Uhr sowie mittwochs von 15 bis 17 Uhr). Am Mittwoch, 27., und Freitag, 29. Dezember, wird keine Sprechzeit angeboten.


Meldung vom 27.09.2017

Herbstzeit ist Laubzeit

Blattwerk lässt sich über die WAS entsorgen

Der Herbst hat begonnen und langsam fallen die ersten Blätter von den Bäumen zu Boden. Das Laub lässt sich in Wolfsburg einerseits selbst im Entsorgungszentrum anliefern. Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit das gesammelte Blattwerk durch Sammelfahrzeuge der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) abholen zu lassen.
Vom 2. Oktober bis zum 2. Dezember wird wieder loses Herbstlaub von privaten Anlieferern aus Wolfsburg ohne Gebühren im Entsorgungszentrum Wolfsburg, Weyhäuser Weg 3, zu den regulären Öffnungszeiten angenommen. Ist das Laub vermischt mit anderen Abfällen wie Baum- und Strauchschnitt, Garten- und Restabfällen, sind die jeweils geltenden Gebühren zu zahlen. Eine kostenlose Abgabe ist nur möglich, wenn der Hinweisbeschilderung zur Anlieferung über die Hauptwaage gefolgt wird. Auf dem Grün- und Strauchschnitt-Annahmeplatz ist die Entsorgung immer gebührenpflichtig.
Zu bestimmten Terminen stehen auch Sammelfahrzeuge der WAS in einigen Ortsteilen an festgelegten Standorten. Eine Container-Gestellung erfolgt nicht. Die Termine und Standorte werden in der Tagespresse und auf der Internetseite der WAS, www.was-wolfsburg.de, zeitnah veröffentlicht.
Es wird hier ausschließlich Laub angenommen. Die Abgabe ist dabei auf maximal zehn Laubsäcke begrenzt. Mehrmengen können - wie oben beschrieben- entsorgt werden. Die Sammelsäcke sind nach den Anweisungen des vor Ort befindlichen WAS-Personals in das Fahrzeug zu entleeren, leere Säcke müssen wieder mitgenommen werden.


Meldung vom 24.04.2017

Stadt informiert zum Eichenprozessionsspinner

Die Klimaerwärmung begünstigt die Vermehrung von wärmeliebenden Insekten. So breitet sich der Eichenprozessionsspinner (EPS) aus Südeuropa stammende Schmetterlingsart in Deutschland immer weiter aus.  Auch unsere Region ist davon betroffen. Die Stadt Wolfsburg weist darauf hin, dass in den kommenden Monaten an Eichen im Stadtgebiet Wolfsburgs mit dem Auftreten von Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) zu rechnen ist. Die überwiegend nachtaktiven Raupen halten sich tagsüber in Gespinstnestern am Stamm von Eichen auf und wandern in der Dämmerung in langen Reihen zum Fressen in die Eichenkronen.

Es handelt sich beim EPS um eine aus Südeuropa stammende Schmetterlingsart, die eine gesundheitliche Bedeutung für den Menschen haben kann, denn die Gifthaare der Raupen können bei Berührung unangenehme Reaktionen hervorrufen. Dazu zählen Hautirritationen mit Juckreiz, Atembeschwerden und Augenreizungen. Um sich zu schützen rät die Stadt Wolfsburg,  bei erwiesener Empfindlichkeit körperbedeckende Kleidung zu tragen, wenn möglich befallene Eichen zu meiden und Raupen und Nester nicht zu berühren. Bei starkem Juckreiz nach Berührung hilft viel kaltes Wasser. In besonders schlimmen  Fällen sollten Arzt oder Rettungsdienst gerufen werden. Kleidung, an der Raupenhärchen haften, sollte bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Bei EPS-Befall in der Nähe von Wohngebieten kann es nötig sein, Bekämpfungsmaßnahmen zu ergreifen. Für die Durchführung dieser Maßnahmen ist der Baum-/Grundstückseigentümer verantwortlich.

Bei Fragen zu diesem Thema sollte das Servicecenter unter der Behördennummer 115 oder per E-Mail servicecenter@stadt.wolfsburg.de kontaktiert werden.


Meldung vom 16.03.2017

Wolfsburg schaltet Licht aus: Stadt beteiligt sich wieder an der weltweiten Aktion - Earth Hour! Für unser Klima!

An der weltweiten Klimaschutzaktion „Earth Hour“, die immer mehr Unterstützer findet, beteiligt sich die Stadt Wolfsburg auch in diesem Jahr wieder. Am Sonnabend, 25. März, um 20.30 Uhr ist es wieder soweit. Millionen Menschen, Städte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt setzen gemeinsam ein Zeichen für den Klimaschutz. Sie alle schalten bei der weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz für eine Stunde das Licht aus.

In Wolfsburg wird die Fassadenbeleuchtung am Schloss Wolfsburg, am Schloss Fallersleben, in der Autostadt, im The Ritz-Carlton, rund um die Volkswagen Arena, am VfL-Center, am AOK-Stadion, am Phaeno, am Theater, am Planetarium und am Rathaus ausgeschaltet. Die Aktion wird so an vielen prominenten Orten der Stadt sichtbar sein.

Privatpersonen sind ebenso aufgerufen, sich zu beteiligen und zuhause das Licht auszuschalten. Wer mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour einige Tipps für die eigene Earth Hour.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Die Earth Hour sendet ein wichtiges Signal, dass wir alle mehr für den Klimaschutz tun müssen. Da sind wir natürlich gern dabei und hoffen, dass auch möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Jeder kann ein Zeichen für den Schutz des Planeten setzen. Diese Chance sollten wir zusammen nutzen.“ In Deutschland steht die Earth Hour dieses Jahr unter dem Motto „Klimaschutz geht gemeinsam!“. Der WWF macht damit auf die Gefahren des Klimawandels für die Artenvielfalt aufmerksam.

Seit 2007 motiviert die „Earth Hour“-Aktion weltweit Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die 60 Minuten hinaus.

Im vergangenen Jahr schalteten rund 7.000 Städte in 172 Ländern, aber auch Millionen von Menschen über die verschiedenen Zeitzonen hinweg für jeweils eine Stunde das Licht aus.


Meldung vom 25.11.2016

Die Biotonne im Winter

Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) gibt Tipps und Hinweise

Die ersten Nächte mit Frost gab es in dieses Jahr bereits und sie haben sich auch das eine oder andere Mal schon negativ in der Müllabfuhr bemerkbar gemacht.
Bei Minusgraden frieren Bioabfälle leicht in der Mülltonne fest. Häufig sind es nasses Herbstlaub oder feuchte Gartenabfälle, welche schon bei geringem Frost am Behälterrand anfrieren. Obwohl die Schüttung am Müllentleerungsfahrzeug so eingestellt ist, dass der Behälter dreimal über Kopf gegen den Deckelöffner schlägt, passiert es, dass die Biotonnen nicht vollständig geleert wird.
Der Abfallbehälter muss grundsätzlich schüttfähig zum Leeren bereitgestellt werden (§ 22 Abs.12  Abfallwirtschaftssatzung). So empfiehlt es sich, nasse Küchenabfälle vorher in eine Lage Zeitungspapier einzuwickeln und die Biotonne an einen geschützten Ort zu stellen, damit ein Einfrieren der Abfälle zumindest erschwert wird. Bei feuchtem Laub und Gartenabfällen sollte vor dem Bereitstellen der Biotonne kontrolliert werden, ob diese eingefroren sind. Mit einem Spaten können diese vereisten Abfälle von der Innenwand gelöst werden. So wird der Tonneninhalt wieder schüttfähig gemacht.
Konnte trotz dieser Vorkehrungen ein Festfrieren der Abfälle nicht verhindert werden und die Mülltonne wurde bei der Schüttung nicht oder nur teilweise entleert, weist die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) ausdrücklich darauf hin, dass kein Anspruch auf Extratouren besteht, um nicht entleerte Biotonnen noch einmal zu schütten. Dieses ist aufgrund der vorgenannten satzungsrechtlichen Regelungen  nicht möglich.
Kommt es dadurch zu Entsorgungsengpässen, besteht die Möglichkeit, selbst die Bioabfälle mit dem eigenen PKW für 4 Euro pro Anlieferung zum Entsorgungszentrum Wolfsburg, Weyhäuser Weg 3 anzuliefern. Kompostierbare Bioabfallsäcke können bei der WAS oder in den Stadt- und Ortsteilsprechstellen zu einem Stückpreis von 2 Euro erworben werden, um sie bei der nächsten Biotonnenleerung daneben zu stellen. www.was-wolfsburg.de/

Umweltamt

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