Neuigkeiten Umwelt und Naturschutz

Wissenswertes aus dem Bereich Umwelt

Meldung vom 11.06.2019

Titelblatt der Broschüre zum Hochwasserschutzkonzept

Hochwasserschutzkonzept für das Gebiet von Schunter und Wabe

Das Hochwasserschutzkonzept ist eine Planungsgrundlage für den vorsorgenden Hochwasserschutz. Untersucht und bewertet werden bereits vorhandene sowie potenziell mögliche Maßnahmen zur Hochwasservorsorge, zur Bewältigung des unmittelbaren Hochwasserereignisses und zur Nachsorge nach einem Hochwasserereignis.

Hinweis: Die folgenden Dokumente stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster

Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze an dieser Stelle.



Pressemitteilung vom 27.05.2019

Stadtforst erneuert Brücke über den Hasselbach

Die Hasselbachwiesen sind gerade im Frühling ein beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer. Sie bieten mit den blühenden Wiesenflächen und dem idyllisch mäandrierenden Bachlauf schöne Aus- und Anblicke. In der Nähe vom VW-Bad musste nun eine alte Brücke erneuert werden. Claus Potthast von der Stadtforst Wolfsburg hat sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen. Wie schon bei der Brücke an der Tommyquelle kamen keine rechtwinkligen Kanthölzer zum Einsatz sondern naturbelassenes Robinienholz und wetterfest.

Die erhaltene natürliche Wuchsform des Holzes passt gut in die umgebende Natur des Baches. Es ist kein Bauwerk, das sich gegen die Natur stellt, sondern sich in die Natur integriert. "Die für die erholungssuchende Bevölkerung wichtige Infrastruktur aus Wegen, Bänken und Brücken soll den natürlichen Charakter von Wald, Wiesen und Wasser unterstreichen und sich harmonisch einfügen", betont Stadtförster Dirk Schäfer.

Als kleines Bonbon hat Philipp Sander, künstlerisch begabter Mitarbeiter der Stadtforst, die Brücke noch um eine Eule bereichert. Der Weg ins Hasselbachtal lohnt sich also.


Pressemitteilung vom 22.03.2019

Wolfsburg schaltet Licht aus: Stadt beteiligt sich an der weltweiten Earth Hour-Aktion

An der weltweiten Klimaschutzaktion Earth Hour beteiligt sich die Stadt Wolfsburg in diesem Jahr erneut. Sie findet am Sonnabend, 30. März, um 20.30 Uhr statt. Viele Städte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt und Millionen Menschen setzen damit ein gemeinsames Zeichen. Sie alle schalten bei der weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz für eine Stunde das Licht aus.

In Wolfsburg wird die Fassadenbeleuchtung am Schloss Wolfsburg, am Schloss Fallersleben, in der Autostadt, im The Ritz-Carlton, rund um die Volkswagen Arena und das AOK-Stadion, am Planetarium, am Scharoun-Theater, am Phaeno und am Rathaus ausgeschaltet. Die Aktion wird so an vielen prominenten Orten der Stadt sichtbar sein.

Privatpersonen sind ebenso aufgerufen, sich zu beteiligen und daheim das Licht auszuschalten. Wer mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour einige Tipps für die eigene Earth Hour.

"Der Klimaschutz rückt bei immer mehr Menschen durch extreme Natur- und Wetterereignisse ins Bewusstsein. Setzen Sie also ein sichtbares Zeichen, beteiligen Sie sich an der Earth Hour und schalten Sie mit uns gemeinsam für diesen guten Zweck das Licht aus", unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Bereits seit 2007 motiviert die Earth Hour-Aktion weltweit Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die 60 Minuten hinaus.


Pressemitteilung vom 20.03.2019

Osterfeuer jetzt beantragen

Ordnungsamt berät Veranstalter unter 115

Zu Ostern ist es Tradition ein Brauchtumsfeuer abzubrennen. Dabei sind einige wichtige Grundregeln zu beachten. Es darf nicht in jedem Garten ein Osterfeuer angezündet werden. Der öffentliche Charakter ist ein wesentlicher Bestandteil des Brauchtums. Diese Voraussetzung ist etwa bei einem Kleingarten- oder einem Sportverein gegeben, zu dem auch Vereinsfremde Zugang haben.

Wichtig ist: Osterfeuer dürfen nicht für die Abfallbeseitigung (zum Beispiel Haus- und Sperrmüll) missbraucht werden. Verbrannt werden darf nur im Rahmen des jährlichen Pflanzenschnitts anfallender Baum- und Strauchschnitt sowie unbehandeltes Holz.

Mit dem Anliefern und Aufschichten des Brennmaterials sollte frühestens zwei Wochen vor Ostern begonnen werden, weil das Lagern des Brennmaterials über einen längeren Zeitraum erfahrungsgemäß auch zum Ablagern von Abfällen führt.

Aufgeschichtetes Geäst und Pflanzenschnitt sind ein idealer Lebensraum für Kleintiere wie Kleinvögel, Igel und Wiesel. Daher ist es unbedingt erforderlich, das aufgeschichtete Material vor dem Anzünden auf- bzw. umzuschichten, damit die Tiere die Möglichkeit zur Flucht haben.

Ein Osterfeuer ist grundsätzlich genehmigungspflichtig. Eine Ausnahmegenehmigung ist rechtzeitig - möglichst vier Wochen vorher - und schriftlich beim Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg zu beantragen. Sie kostet zehn Euro.

Das Ordnungsamt weist insbesondere darauf hin, dass keine flüssigen Brennstoffe eingesetzt werden dürfen. Das Feuer darf nur so abgebrannt werden, dass Menschen oder benachbarte Grundstücke nicht durch Rauch oder Funkenflug gefährdet oder belästigt werden. Es ist ständig unter Aufsicht zu halten.

Die Feuerstelle ist auf einer freien Fläche anzulegen. Einzuhaltende Mindestabstände sowie weitere Auflagen können beim Ordnungsamt erfragt werden beziehungsweise sind dem Genehmigungsbescheid zu entnehmen.

Der Veranstalter bleibt allein für die ordnungsgemäße Durchführung der Veranstaltung verantwortlich.

Weitere Fragen zum Thema Osterfeuer werden vom Servicecenter der Stadt Wolfsburg unter der Behördenrufnummer 115 beantwortet.


Pressemitteilung vom 27.02.2019

Rückschnitt von Hecken, Gebüschen oder Bäumen

Verbot für Gehölz-Entfernung beginnt ab 1. März

Das Umweltamt weist alle Gartenbesitzer auf die Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes für das Beseitigen und den Rückschnitt von Hecken, Gebüschen oder Bäumen hin.

Für Bäume gilt Folgendes: In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September dürfen Bäume, die z. B. außerhalb des Waldes oder von Gärten stehen, nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Wenn Bäume keiner Baumschutzsatzung unterliegen oder anderweitig - z. B. als Naturdenkmal oder durch Festsetzungen in einem Bebauungsplan - geschützt sind, könnte einer Fällung noch der spezielle Artenschutz entgegenstehen, der in § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes zu finden ist und immer und überall gilt. Das bedeutet, dass vor der Durchführung von allen Gehölzschneidemaßnahmen sorgfältig zu prüfen ist, ob damit auf keinen Fall eine Fortpflanzungs- oder Ruhestätte von besonders geschützten Arten (dazu zählen alle heimischen Vogelarten sowie Fledermausarten) beeinträchtigt wird. Bei Fällungen, die im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben stehen, ist die artenschutzrechtliche Prüfung im Rahmen der Eingriffsregelung abzuarbeiten.
Für Hecken und Gebüsche gilt: In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September dürfen Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze generell, also auch in Gärten, nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden.

Erlaubt sind in der Verbotszeit nur schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des jährlichen Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen. Durch dieses Verbot des Bundesnaturschutzgesetzes sollen Tierarten, die auf Gehölze angewiesen sind, geschützt werden. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an die Stadt Wolfsburg, Geschäftsbereich Bürgerdienste, Umweltamt, Untere Naturschutzbehörde, Porschestr. 49, 38440 Wolfsburg, Rathaus B, Tel. (05361) 28-2078 oder 28-2830 oder per E-Mail an naturschutz@stadt.wolfsburg.de


Pressemitteilung vom 07.11.2018

Stromhelfer überreichen Auszeichnung

10-jähriges Jubiläum des bundesweiten Stromspar-Checks

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des bundesweiten Stromspar-Check Projektes bekam Dr. Horst Farny (Leiter des Umweltamtes), stellvertretend für die Stadt Wolfsburg, den "Stromspar-Check" von den Wolfsburger Stromsparhelfern überreicht. Mit anwesend waren Dr. Frank Kästner (Stadtwerke Wolfsburg), Marc-Frederik Augath und Gunnar Heyms von der Wolfsburger Energieagentur.

Der Stromspar-Check ist ein kostenfreies Angebot für Bezieher sozialer Leistungen und niedriger Einkommen. Ausgebildete Stromsparhelfer besuchen die Haushalte, bauen kostenlos LEDs, Thermo- und Hygrometer, Wassersparduschköpfe oder schaltbare Steckerleisten im Wert von bis zu 70 Euro ein und senken so die Energiekosten im Haushalt um durchschnittlich 269 Euro pro Jahr.

Zurzeit sind beim Stromspar-Check in Wolfsburg fünf Stromsparhelfer im Einsatz. Der Projektzeitraum läuft noch bis zum 31.03.2019. Eine Fortführung ist geplant. Seit Projektbeginn wurden bisher 312 Beratungen durchgeführt und in den Haushalten Energiesparartikel eingebaut. Daraus ergibt sich insgesamt eine jährliche Einsparung von 142.000 kg CO2.

Der Stromspar-Check ist ein Verbundprojekt des Deutschen Caritasverbands gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD). Die bundesweite Kampagne wird aktuell in über 150 Standorten durchgeführt und im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert.

Termine mit den Stromsparhelfern können unter dieser Telefonnummer vereinbart werden: 05361-7023763.



Umweltamt

Der Ansprechpartner rund um Umwelt-, Boden-, und Gewässerschutz