Warnstreik

Donnerstag, 12.04.2018

Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bestreikt zahlreiche Einrichtungen des öffentlichen Dienstes

Am heutigen Warnstreik haben sich rund 200 Mitarbeiter der Stadt beteiligt. Neben den Kitas waren unter anderem auch betroffen: die Geschäftsbereiche Grün, Straßenbau, Stadtbibliothek, Schule sowie Sport und Bäder.


Kinderbetreuung

Kinder im Kindergarten; Foto: pixabay.com

Ausrufezeichen; Foto: M. Schuppich/Fotolia.com


 
Im Rahmen der aktuellen gewerkschaftlichen Streikmaßnahmen ist die Stadt Wolfsburg bemüht, sowohl das im Grundgesetz verankerte Streikrecht als auch die Bedarfe von Kindern und Eltern im Rahmen der institutionellen Kinderbetreuung bestmöglich zu vereinbaren. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nicht verpflichtet, den Arbeitgeber im Vorfeld in Kenntnis zu setzen, ob man sich an Streikmaßnahmen beteiligen wird.  


Der vorangegangene  Warnstreik zeigte, dass  in allen Einrichtungen,  im Sinne einer positiven Erziehungspartnerschaft, die Kommunikation zwischen Eltern, Kita-Leitung, Mitarbeitenden-Teams und dem Träger gut und konstruktiv funktioniert. So konnten  sich Eltern auf Ausfälle einstellen und im Vorfeld ggf. alternative Betreuungsformen organisieren. Im aktuellen Fall wurde in den Einrichtungen  bereits vier Tage im Vorfeld über einen möglichen Streik informiert.
 
Eine Notfallvereinbarung zur Errichtung von Notfallgruppen zur Betreuung der Kinder kann mit der Gewerkschaft nur bei Dauerstreiks geschlossen werden. Im Rahmen von Warnstreiks, wie er für Donnerstag angekündigt wurde, kann es lediglich zu einer Notfallbetreuung kommen, sofern ausreichend Fachkräfte in der Einrichtung vor Ort sind.
 
Warnstreik und das Logo von VerdiBei einer Notfallbetreuung muss auch immer das Wohl des Kindes und eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Kindertagesbetreuung sichergestellt sein. Daher ist eine Betreuung durch betriebsfremde Personen oder eine Vermittlung der Kinder an andere Institutionen und Vereine sowohl aus rechtlicher Sicht, wie auch aus Sicht des Kindeswohles nicht umsetzbar.
 
Wie bei dem vorangegangenen Warnstreik kann es bei dem bevorstehenden Warnstreik dazu kommen, dass sich kaum Veränderung in der Betreuungssituation für Kinder und Eltern spürbar sind. Sollten jedoch dementsprechend viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Streikmaßnahmen beteiligen, kann es auch trotz einer Notfallbetreuung dazu kommen, dass nicht alle Kinder betreut werden können. 

Die Stadt Wolfsburg wird im Vorfeld alles dafür tun, dass auch im Rahmen von Streikmaßnahmen eine für alle Beteiligten möglichst befriedigende Betreuungssituation erreicht wird. Das Recht jedes einzelnen Mitarbeitenden zu streiken, bleibt davon jedoch unberührt.



Schulen

Die Betreuung der Schülerinnen und Schüler im Ganztagsbereich kann am Donnerstag nur eingeschränkt möglich sein. Eine Einrichtung von Notgruppen kann wie im Kitabereich nur bei Dauerstreiks vereinbart werden. Für den Warnstreik am Donnerstag, 12. April 2018 ist deshalb eine Betreuung nur möglich, sofern ausreichend Fachkräfte vor Ort sind. Entsprechende Informationen erfahren Sie durch die betreffenden Schulen. Ebenfalls kann es zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Schulsekretariate kommen.

  

Öffentlicher Personennahverkehr - WVG

Drei Busse der Wolfsburger Verkehrsbetriebe © WVGDer Fahrbetrieb der Wolfsburger Verkehr-GmbH (WVG) wird ebenfalls von den Streikmaßnahmen am Donnerstag, den 12. 04.2018, betroffen sein.

Nähere Informationen zum Streik und den Auswirkungen auf den Fahrbetrieb lesen Sie auf der Webseite der WVG (öffnet sich in einem neuen Fenster)

Streikfahrplan der WVG (öffnet sich in einem neuen Fenster) 



Abfallwirtschaft - WAS

Durch den Streik bedingt fällte heute eine Bioabfalltour mit ca. 400 Abfallbehältern im Bereich Heiligendorf, Barnstorf aus.
Die WAS wird diese Tour am Freitag den 13.04.2018 nachholen. Die Bewohner möchten bitte die Abfallbehälter bis zum Freitag den 13.04.2018 am Straßenrand bereitgestellt lassen.