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Immer auf dem Laufenden

Seit Februar 2019 werden die Bürgerinnen und Bürger auch "im Vorbeifahren" über das aktuelle Stadtgeschehen und Veranstaltungen in Wolfsburg informiert.

Neue Freianlagen werden besichtigt: Bausommer-Führung am Schulzentrum Fallersleben

Mit den Bausommer-Führungen bietet die Stadt Wolfsburg seit einigen Jahren die Möglichkeit, Bauprojekte schon vor der Fertigstellung zu besichtigen und von den verantwortlichen Fachleuten erläutert zu bekommen. Am Donnerstag, 19. September, um 17 Uhr stellt Frank Schalaster vom Geschäftsbereich Grün die aktuellen Arbeiten zu den Freianlagen am Schulzentrum Fallersleben vor. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung erforderlich unter der E-Mail tourist@wolfsburg.de oder Telefon (05361) 899930. 

Nach dem umfangreichen Umbau und der Erweiterung des Schulzentrums werden auch die Freianlagen erneuert und den heutigen Anforderungen angepasst. Der Entwurf des Berliner Ateliers Loidl, der aktuell durch den Geschäftsbereich Grün der Stadt Wolfsburg umgesetzt wird, sieht unterschiedliche Bereiche und Funktionen für den rund 4,6 Hektar großen Außenbereich vor. Die weitläufige Vorfläche dient als zentraler Ankunftsbereich und öffnet sich mit ihrem Platzcharakter gegenüber dem Stadtteil.

Mit dem Mensa-Außenbereich und einem Lesegarten wird der Schulbetrieb stärker in die Öffentlichkeit gerückt. Neben der Neuorganisation der Fahrradunterbringung in den seitlichen Bereichen wird der Autoverkehr mit der Einrichtung einer sogenannten Ein- und Ausstiegsspur (Drop Off-Spur) in die August-Lücke-Straße verlagert.
Der eigentliche Schulhofbereich wird mit zahlreichen Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Unterrichtsflächen für die bis zu 2.000 Schüler der unterschiedlichen Altersklassen ausgestattet. Neben den Schulgärten bereichern grüne Klassenzimmer sowie ein Wissenschafts- und ein Werkgarten die Lehrmöglichkeiten.

Tribünenanlagen sollen als Treffpunkte und Rückzugsbereiche dienen. Bewegung und Geschicklichkeit werden auf den Spielanlagen, der Trampolinstraße, Balancierstrecken, dem Streetballplatz und an den Tischtennisplatten gefordert. Ein Höhepunkt wird die große Seilkletteranlage für alle Altersklassen.
Eine Teilnahme ist erst ab 18 Jahren möglich und festes Schuhwerk zwingend erforderlich.

Kinotage für eine globale und nachhaltige Entwicklung

+++ alle Infos auf einen Blick: wolfsburg.de/entwicklungspolitik +++

Klimawandel, Flucht und Migration, Umweltverschmutzungen und Konsum sind Themen, die alle Menschen weltweit betreffen und in die Verantwortung nehmen. Weil dem so ist, hat sich das Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg mit dem Kino im Hallenbad – Kultur am Schachtweg zusammengeschlossen und ein neues Format auf die Beine gestellt. Unter dem Motto "HEUTE FÜR MORGEN" werden ab September 2019 Kinotage für eine globale und nachhaltige Entwicklung veranstaltet, die sich den Themen der Agenda 2030 widmen.

Direkt am Weltkindertag wird der Film "Nicht ohne uns!" gezeigt. Die Dokumentation verfolgt den Schulweg von 16 Kindern in insgesamt 15 Ländern auf fünf Kontinenten. Der Film spürt der Frage nach, wie Kinder ganz unterschiedlicher Herkunft die Welt betrachten. Die Sehnsüchte und Sorgen der Kinder sind sich erstaunlich ähnlich. Sicherheit, Frieden, Freundschaft, Liebe und der Wunsch nach der Abwesenheit von Gewalt und Krieg sind allen Kindern wichtig. "Nicht ohne uns!" läuft am Freitag, 20. September, um 18:00 Uhr im Kino des Hallenbades. Der Abend wird durch die in Wolfsburg gegründete Denkfabrik institut für zukünfte mit einer anschließenden Fragerunde begleitet. Dank der Unterstützung von Youth & Culture werden auch Schulvorstellungen angeboten.

Innerhalb der Europäischen Woche der Abfallvermeidung folgt am 18. November um 20:00 Uhr der Film "Welcome to Sodom". Diese Dokumentation blickt hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde in Afrika. Im Vordergrund stehen die Lebensumstände und Schicksale von Menschen am Ende der Wertschöpfungskette. Der Abend wird begleitet von der Cradle to Cradle e.V. Regionalgruppe Wolfsburg.

Die 17 globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, kurz SDGs (Englisch: Sustainable Development Goals), wurden im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet. In Form der Agenda 2030 verkörpern sie einen Welt-Zukunfts-Vertrag. Sie zeigen auf, was sich zur Lösung globaler Herausforderungen und für eine gerechte Welt verändern muss. Kurz: Es geht um eine globale Partnerschaft für unsere Zukunft. Jeder Einzelne, jede Organisation und alle Staaten haben die gleiche Verantwortung für ein gutes Leben aller Menschen in Würde und Freiheit. Der Erfolg der Agenda 2030 hängt davon ab, dass alle mitmachen – auch in Wolfsburg!

Hier wird auch die Stadt innerhalb des Projekts "Koordination kommunaler Entwicklungspolitik" aktiv. "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Kino im Hallenbad und zusätzliche lokale Partnern gewonnen zu haben, die die Filmabende begleiten werden. Denn bei den Wolfsburger Kinotagen handelt es sich um ein gemeinsames Anliegen, um die Auseinandersetzung mit globalen Prozessen zu fördern. Es ist eine weitere Möglichkeit, das lokale entwicklungspolitische Engagement abzubilden", macht Manfred Hüller (Referatsleiter Repräsentation, Internationale Beziehungen) deutlich.

"Die Kinotage sind nicht dazu da, mit erhobenem Zeigefinger an das schlechte Gewissen zu appellieren. Im Gegenteil: Es geht uns um einen positiven Blick nach vorn. Wir möchten Filme anbieten, die auf eine positive Art und Weise zum Nachdenken und Austausch anregen", erklärt Karine Husson vom Kino im Hallenbad - Kultur im Schachtweg. "Deshalb haben wir uns auch für den Titel entschieden: HEUTE FÜR MORGEN ist ein motivierender Aufruf dazu, zu reflektieren, aktiv zu werden, eben einfach heute schon an morgen zu denken! Wir leben alle in einer Welt und hinterlassen zukünftigen Generationen unsere Spuren", ergänzt die Wolfsburger Koordinatorin, Nora Mühling.

Weitere Informationen zu den Kinotagen und Filmen sind im Kinoprogramm des Hallenbades sowie unter wolfsburg.de/entwicklungspolitik zu finden. Der Eintritt ist an den Kinotagen kostenfrei.

Zusatzinformation
Die Kinotage sind Bestandteil des Projekts "Koordination kommunaler Entwicklungspolitik", gefördert durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).


Rund 50 Aktionsangebote an einem Wochenende

+++ alle Infos auf einen Blick: wolfsburg.de/stadtnatur +++

Silberreiher im Drömling, Biberspuren am Allersee, Kinderaktionen rund um die Natur, der Lange Tag der Stadtnatur am 14. und 15. September bietet ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für Kinder und Erwachsene. Besucher dürfen sich auf naturkundliche Exkursionen, vielfältige Mitmachaktionen, Informationen, Open-Air-Kino, Musik und vieles mehr freuen. Rund 50 Aktionsangebote an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet laden dazu ein, die Natur zu erleben, viel darüber zu erfahren und selbst aktiv zu werden.

Veranstaltet wird der Lange Tag der Stadtnatur vom Umweltamt der Stadt Wolfsburg und der Stadtforst in Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden und vielen weiteren Institutionen und Akteuren aus Wolfsburg und Umgebung. Den Organisatoren geht es darum, die Besucher für die Schönheit und Vielfalt der Natur zu begeistern und ihnen die besondere Bedeutung der Stadtnatur zu vermitteln.

Der Lange Tag der Stadtnatur startet am Sonnabend, 14. September, mit zwei naturkundlichen Wanderungen des Naturschutz-Zentrums und des Nabu im Drömling und am Ilkerbruch. Mit etwas Glück lassen sich Silberreiher und Seeadler beobachten. Am Pflegestützpunkt Ost berät der Geschäftsbereiches Grün am Sonnabend zu insektenfreundlichen Pflanzungen für Balkon und Terrasse. Der Landfrauen Verein Vorsfelde bietet eine Staudenbörse und bei der Jugendfeuerwehr Vorsfelde werden Nisthilfen und Tankstellen für Insekten gebaut.

Unter dem Glasdach auf dem Hugo-Bork-Platz werden ebenfalls am Sonnabend von 11 bis 17 Uhr gleich mehrere Aktionen angeboten. Hier lädt die Stadtforst dazu ein, die Höhepunkte der Wolfsburger Stadtnatur bei einem Entdeckerpfad ausfindig zu machen. Volkswagen wird über die biologische Vielfalt informieren und heimische Sträucher für den Garten verschenken. Kinder können unter anderem an einem Natur-Glücksrad des BUND ihr Wissen testen, während ihre Eltern sich nebenan über den Bau von Nistkästen informieren.

Beim Allermobil der Aktion Fischotterschutz gibt es unter anderem Wissenswertes und Rätsel rund um das tierische Leben im Wasser. Während der Freundeskreis freilebender Wölfe Wissen über die Rückkehr des Tieres vermittelt, lädt der ADFC zu Fahrrad-Quiz und Fahrradpuzzle ein. Der Heimatverein Vorsfelde stellt Vorsfelder Initiativen zum Insekten- und Schwalbenschutz vor.

Der Bezirksverband der Kleingärtner wird die Pflanzen- und Artenvielfalt im Kleingarten präsentieren und vor Ort Apfelsaft pressen. Die Kleingärtner bieten außerdem im Kleingartenverein Wellekamp Informationen zur Artenvielfalt an. Hier gibt es dann auch einen Kinderparcours.

An der Mühlenriede in Mörse können Kinder beim Arbeitskreis "Unser Dorf hat Zukunft" am Samstagnachmittag selber Wasserräder bauen und ausprobieren. Ganz Mutige sind eingeladen, bei einer abendlichen Wanderung mit dem Förster im Hasselbachtal Fledermäusen nachzuforschen. Den Abschluss des Tages bildet dann ein Open-Air-Kino in der besonders schönen Abendatmosphäre an den "Drei Steinen".

Gleich morgens am Sonntag, 15. September, lädt der Nabu zu einer Biberwanderung am Allersee ein. Außerdem gibt es eine Exkursion am Hehlinger Bach. Im "Paradiesgarten" an der St. Marien-Kirche in Alt-Wolfsburg findet um 10 Uhr ein Gottesdienst mit Gartenaktion statt. Von 11.30 bis 16 Uhr gibt es hier weitere Aktionsangebote der Nordstadtgemeinde. Kinder können Farbdrucktechnik und Samenkugeln selber machen oder sich an einem Mitmachtheater beteiligen. Mit dem Rudelsingen und einer Sommer-Serenade steht auch Musik auf dem Programm.

Am Stand des BUND kann hier im Paradiesgarten eine Apfelsaftpresse per Muskelkraft zum Einsatz gebracht werden. Während die Arbeitsgemeinschaft Streuobst die Bestimmung von mitgebrachten Äpfeln und Birnen anbietet, vermittelt die Baumschule Lieven Informationen über pflegeleichte und naturnahe Gärten. Kinder sind außerdem eingeladen bei dem Schmetterlingspfad des BUND heimische Schmetterlinge kennenzulernen und sich ein buntes Schmetterlingsposter anzufertigen.

Gegen Mittag wird es auch im Storchenhaus in Vorsfelde beim Heimatverein Vorsfelde richtig spannend, denn hier geht es um heimliche, gefiederte Mitbewohner. Auch die "Drei Steine" im Stadtwald hinter dem VW-Bad bilden am Sonntag zwischen 11.30 bis 16 Uhr einen zentralen Veranstaltungsort. Hier kann man sich im Seilklettern am Baumstamm, das von der Stadtforst angeboten wird, ausprobieren und heimische Waldbewohner hautnah am Infomobil der Jägerschaft Wolfsburg kennenlernen.

Am Aktionsstand der Naturerkundungsstation NEST können Kinder die Natur unter die Lupe nehmen, sich zu einer GPS-Rallye auf den Weg machen oder mit Naturmaterialien basteln. Das handwerkliche Geschick ist auch in der Naturwerkstatt des Kreativhofs Kunrau bei Schleifen und Pinseln und als auch beim Bau von Nistkästen am Stand des BUND gefragt.

Knifflig wird es, wenn es bei der Stadtforst gilt, unter anderem Tier- und Fraßspuren zu erraten. Außerdem lädt die Kinderbuchautorin Nicole Schaa Kinder zum Malen, Basteln und Rätseln ein. Es gibt Interessantes über Pflanzen und Tiere am Wegesrand zu erfahren und der Freundeskreis freilebender Wölfe informiert über die Rückkehr des Wolfes.

An den "Drei Steinen" werden am Sonntag von den Freunden der Mineralogie auch Fossilien aus Wolfsburg und Umgebung präsentiert. Gleich am Nachbarstand besteht die Gelegenheit, sich bei den Wolfsburger Entwässerungsbetrieben (WEB) über den Hochwasserschutz in der Innenstadt zu informieren.
Natur und Klima stehen sowohl bei einem spielerischen Aktionsangebot als auch bei den Planwagenfahrten der Stadtforst zu den Spuren von Borkenkäfer und Klimawandel im Stadtwald im Mittelpunkt. Der Verband Christlicher Pfadfinder wird ebenfalls an den "Drei Steinen" vertreten sein und unter anderem zu Stockbrot einladen.

Mittags startet eine Bushkraft-Aktion für Kinder und Eltern, bei der die Fähigkeit, in der Wildnis zu überleben, geübt werden kann. Etwas später lädt dann der Stadtjugendring zu zielsicherem Fokussieren beim traditionellen Bogenschießen ein. Sportlich Aktive können außerdem in Teams von drei bis sechs Personen den Wolfsburger NaturParcours des Stadtjugendrings ausprobieren oder sich mit dem ADFC auf eine gemeinsame Radtour zur Schunteraue in Hattorf und den glücklichen Hühnern in Heiligendorf begeben.

Die Hühner und Bienen auf dem Hof Töpperwien können aber auch unabhängig davon besucht werden. Der Lange Tag der Stadtnatur endet mit einem vom Stadtmuseum Schloss Wolfsburg geleiteten Spaziergang durch das Schloss Wolfsburg und seine Garten- und Parkanlagen, auf dem die grünen und tierischen Seiten des Schlosses in Augenschein genommen werden können.

Sowohl an den "Drei Steinen" als auch im "Paradiesgarten" wird für das leibliche Wohl gesorgt. Alle Aktionsangebote am Samstag und Sonntag sind kostenfrei. Bei einigen wenigen Aktionen ist die Teilnehmerzahl begrenzt und eine vorherige Anmeldung erforderlich. Eine ausführliche Übersicht aller Aktionsangebote mit Uhrzeit, Veranstaltungsort und weiteren Informationen steht unter www.wolfsburg.de/stadtnatur zur Verfügung.

Außerdem gibt es Faltblätter mit dem Programm, die unter anderem im Rathaus A, dem Umweltamt, dem Forstbetriebshof in Reislingen, Zum Wiesengarten 2, sowie den Verwaltungsstellen Fallersleben und Vorsfelde ausliegen.

Der Lange Tag der Stadtnatur ist eine Veranstaltungsreihe, dessen Konzept von der Stiftung Naturschutz Berlin entwickelt und 2007 erstmals umgesetzt wurde. Mittlerweile wird dieser Aktionstag in vielen Städten regelmäßig durchgeführt. In Wolfsburg wurde er in 2017 erstmals mit viel Erfolg veranstaltet.


„Ehrenamt braucht und verdient Anerkennung“: Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement lobt Ehrenamtspreis aus

Mitmachen und Wertschätzen: Unter diesem Motto lobt das Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement einen Ehrenamtspreis aus, der mit Unterstützung der Bürgerstiftung Wolfsburg verliehen wird. Der Wolfsburger Ehrenamtspreis soll den Einsatz und die herausragende Arbeit von freiwillig Engagierten würdigen.
Mit dem neu geschaffenen Preis möchten die Partner den Fokus auf das hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement in Wolfsburg richten, denn: Die diversen Bereiche des Ehrenamts stellen elementare Säulen der funktionierenden Stadtgesellschaft dar und verdienen besondere Anerkennung – darüber sind sich die Mitglieder des Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement und der Bürgerstiftung Wolfsburg einig.

"Es freut mich, wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Zeit einsetzen und sich engagieren für ihren Verein, ihren Stadtteil, für Schwächere der Gesellschaft", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Menschen, die sich aktiv für ihr Lebensumfeld einsetzen und unsere Stadt mitgestalten – diese Menschen machen Wolfsburg lebens- und liebenswert! Ehrenamt braucht und verdient Anerkennung – möglichst tagtäglich und auf vielfältige Weise."

Wem gebührt der Wolfsburger Ehrenamtspreis für sein besonderes Engagement?

Ab Dienstag, 3. September, können Wolfsburger Organisationen Vorschläge einreichen. Das Team der städtischen Koordinierungsstelle Bürgerengagement freut sich auf zahlreiche Nominierungen – gerne und gerade auch von Menschen, die bisher noch nicht im Fokus der Öffentlichkeit standen. Bis zum 27. September werden die Einsendungen gesammelt, anschließend entscheidet eine Jury. Diese setzt sich zusammen aus fünf Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerks Bürgerengagement, Manfred Hüller als Vorsitzendem der Bürgerstiftung Wolfsburg sowie dem Ersten Stadtrat Werner Borcherding.

Der Wolfsburger Ehrenamtspreis wird an insgesamt drei Personen in den Kategorien "Nachwuchs" (16 bis 34 Jahre), "Lebensmitte" (35 bis 54 Jahre) und "Lebenswerk" (55+ Jahre) verliehen. Die feierliche Preisverleihung findet am 18. Januar 2020 statt und wird von Oberbürgermeister Mohrs durchgeführt. Die drei Preisträger erhalten je einen "unbezahlbaren" Preis in Form eines außergewöhnlichen Aktions-Gutscheins, wie beispielsweise der Besuch eines VfL-Spiels in der VIP-Lounge gemeinsam mit dem Oberbürgermeister. Die Bürgerstiftung Wolfsburg als Preisstifterin finanziert und wirbt eine Auswahl an repräsentativen Preisen ein.

Weitere Informationen zum Wolfsburger Ehrenamtspreis, den Teilnahmebedingungen sowie das Formular zum Vorschlagen von Ehrenamtlichen finden sich online unter wolfsburg.de/engagiert.


Stadtradeln startet im August 

Klima-Bündnis-Kampagne: Wolfsburg sattelt wieder auf!

Bereits zum achten Mal nimmt Wolfsburg an der bundesweiten Klimaschutz-Aktion Stadtradeln teil. Für eine lebendige Radkultur, für die Gesundheit und für die Umwelt wird auch in 2019 wieder gemeinsam in die Pedale getreten und bewiesen, dass das Fahrrad einen festen Platz in der Stadt besitzt. Vom 26. August bis zum 15. September können alle, die in Wolfsburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen einen wichtigen Beitrag zur persönlichen Gesundheit, zur Verkehrssituation und zum Klimaschutz leisten.

Anmeldungen und Registrierungen sind ab sofort möglich auf stadtradeln.de/wolfsburg oder über die Stadtradeln-App. Bei Teilnehmenden aus den beiden Vorjahren sind die bisherigen Nutzerangaben noch gültig, das heißt eine erneute Registrierung ist nicht notwendig. Hier muss sich lediglich beim ersten Einloggen einer Kommune und einem Team zugeordnet beziehungsweise ein eigenes Team neu gegründet werden.

Programm für Veranstaltungswochen steht fest

Ausstellungen, Musik, Führungen und Gespräche, Kunstaktionen und ein Sommercafe, der Kultursommer im Billen-Pavillon in Wolfsburg vom 18. August bis 8. September soll viele Gelegenheiten bieten, sich über das Baudenkmal zu informieren, die Räume in kreativer Nutzung zu erleben und miteinander ins Gespräch zu kommen. Jetzt steht das gesamte Programm fest. Offiziell eröffnet wird der Kultursommer im Billen-Pavillon am Sonntag, 18. August, um 15 Uhr durch Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und Bernd Rodrian vom Institut Heidersberger.

Geöffnet ist das Gebäude jeweils donnerstags von 16 bis 22 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr. Das Institut Heidersberger zeigt in der ehemaligen Bildhauerei die Ausstellung STEIN-REICH mit Aufnahmen des Pavillons von Heinrich Heidersberger aus den frühen 1960er Jahren, die zum Teil noch unveröffentlicht sind. Hinzu kommt ein Rundgang der Unteren Denkmalschutzbehörde mit Informationen zur Architektur und Geschichte des Gebäudes.

Die erste Veranstaltung am Donnerstag, 22. August, um 17 Uhr steht dann unter dem Motto "Material". Anita Placenti-Grau vom Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation spricht in einer geführten Begehung der Räume mit dem Steinmetzen Friedrich Aly und Reinhold Baxmann (Hildesheim) und anderen ehemaligen Billen-Mitarbeitern als Zeitzeugen über Material, Handwerk und die Arbeit der Steinmetze und Steinbildhauer im Natursteinwerk. Auch das Kunstwerk neben dem Gebäude wird thematisiert.

Alles um Kunst und Kreativität dreht sich am Sonntag, 25. August. Um 11 Uhr bieten die Kreativwerkstätten im Kulturwerk der Stadt Wolfsburg eine Kunstaktion für Kinder an. Ausgangspunkt ist die Ausstellung "Kollektive Kreaturen. Ein monströses Kunstprojekt", die von den Kreativwerkstätten in den ehemaligen Büroräumen gezeigt wird. Am Nachmittag lädt der Kunstverein Wolfsburg um 15 Uhr zu einem Künstlergespräch ein. Leiter Dr. Justin Hoffmann spricht mit den Künstlern Folke Köbberling und Bernd Schulz über ihre Installationen am und im Billen-Pavillon.

Köbberling, die an der Technischen Hochschule Braunschweig das Institut für Architekturbezogene Kunst leitet, hat für das Gebäude die Installation "Low Tec Isolation" entwickelt. Diese wird an der westlichen Außenwand in Richtung Berliner Brücke entstehen, die ursprüngliche eine Innenwand war und nach Abriss der Werkhallen von außen sichtbar ist. Der Wolfsburger Lichtkünstler Bernd Schulz lässt durch die Projektionen seiner Installation "InsideOut" die nicht zugängliche nördliche Werkhalle von außen erlebbar werden.

Um die in Wolfsburg und Niedersachsen einmalige Architektur des Pavillongebäudes geht es am Donnerstag, 29. August, um 17 Uhr. An diesem Tag ist die Veranstaltungsreihe "Achtung modern - Architektur zwischen 1960 und 1980" der Arbeitsgemeinschaft Denkmalpflege der Braunschweigischen Landschaft im Billen-Pavillon zu Gast.

Dr. Jan Lubitz, Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, und Professor Berthold Burkhardt, der 2014 das erste Gutachten für das Pavillongebäude erstellt hat, geben Impulse. Erläutert werden das architektonische Konzept und seine Vorbilder, wie Mies van der Rohes Barcelona-Pavillon und die Architekturlehre der Braunschweiger Schule.

Architektur und Kunst sind auch die Themen am Sonntag, 1. September. Um 11 Uhr lädt das Institut Heidersberger zur Matinee. Gesprächsgast ist Harald Müller vom Büro David Chipperfield Architects (Berlin) das aktuell die Sanierung von Mies van der Rohes Neuer Nationalgalerie in Berlin durchführt. Hinzu kommt die Fotografin Jana Müller vom Archiv Elzel/Müller (ebenfalls Berlin), die in ihren Arbeiten das Verschwinden bedrohter Orte dokumentiert. Moderiert wird das Gespräch von Sebastian Frenzel, Redakteur der Kunstzeitschrift Monopol.

Unter der Überschrift "Geschichte" findet am Donnerstag, 5. September, um 17 Uhr ein zweites Zeitzeugengespräch statt zum Thema "Wolfsburg und das Unternehmen Naturstein Billen". Florian Billen, Sohn des Unternehmensgründers Hans Billen, Günther Graf von der Schulenburg und andere sprechen mit Bernd Rodrian vom Institut Heidersberger über die eng verknüpfte Firmen- und Stadtgeschichte. Im Anschluss gibt es um 20 Uhr Musik. Schüler der Musikschule Wolfsburg bringen in einem kleinen Konzert die Räume zum Klingen.

Den Abschluss des Programms bildet am Sonntag, 8. September, der Tag des offenen Denkmals. Ab 11 Uhr finden zu jeder vollen Stunden Expertenführungen mit den Fachleuten der Unteren Denkmalschutzbehörde statt, ab 13 Uhr jeweils im Dialog mit den externen Gutachtern Markus Loschinsky, Büro Dr. Krekeler Architekten (Braunschweig) beziehungsweise Hermann Baars, Martens+Puller Ingenieurgesellschaft (Braunschweig). Im Mittelpunkt stehen hier Fragen und Informationen zur denkmalgeschützten Architektur und Herausforderungen einer Ertüchtigung des Gebäudes.

Mit den Veranstaltungen wollen die Initiatoren Bernd Rodrian und Ali Altschaffel unterstützt durch die Untere Denkmalschutzbehörde und das Forum Architektur der Stadt Wolfsburg auf das Potential des Gebäudes aufmerksam machen und Ideen für mögliche künftige Nutzungen ausprobieren. Unabhängig von den Veranstaltungen können während der Öffnungszeiten die Räume und Ausstellungen besichtigt werden. Das Sommercafe vor dem Pavillon lädt ein zum "Chillen bei Billen" mit Live-Musik, verschiedenen DJ’s und Musik aus der Konserve.

Kurztrip in die mechanische Tierwelt 

Blechtiere bevölkern das Stadtmuseum

Mit der neuen Sonderschau "Mechanische Tierwelt. Eine Fotosafari" bietet das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg ein fröhliches Ausstellungserlebnis in den Sommermonaten. Die Berliner Sammler, Fotografen und Kuratoren Sebastian Köpcke und Volker Weinhold haben eine einmalige Kollektion historischer Blechtiere von internationalen Herstellern aus der Zeit von 1900 bis 1970 zusammengetragen. Viele der Tierfiguren versetzen sie in aufwendig inszenierten Fotografien in ihr scheinbar natürliches Umfeld. Es ist die erste Ausstellung, die sich auf diese Art mit klassischem Blechspielzeug beschäftigt. Im Stadtmuseum ist sie vom 28. Juni bis 13. Oktober zu sehen. Für einen Film mit originellen Bewegungsstudien wurden einige der Blechtiere sogar zum Leben erweckt. Über 160 der bedruckten Spielzeuge sowie 30 farbenfrohe Großfotos erwarten kleine und große Besucherinnen und Besucher im Stadtmuseum. "Natürlich haben sich unter die Blechtiere auch einige seltene Wolfsburger Blechkäfer mit vier Rädern gemischt", freut sich Kulturdezernent Dennis Weilmann.

Die große Zeit des Blechspielzeugs begann im ausgehenden 19. Jahrhundert. Deutschland war eine Hochburg seiner industriellen Produktion. Hersteller wie z. B. Schuco, Arnold oder Gama aus Nürnberg und Fürth oder Lehmann aus Brandenburg an der Havel bedienten einen weltweiten Markt. Überaus beliebt waren Tierfiguren mit oft ausgeklügelt konstruierten Bewegungsapparaten.

In der Blechspielzeug-Renaissance der 1960er und 1970er Jahre kamen die Produkte vornehmlich aus Japan. Als dann buntes Plastik die Herrschaft in den Kinderzimmern übernahm, hatte traditionelles Blechspielzeug endgültig ausgedient. Im Begleitbuch zur Ausstellung "Mechanische Tierwelt" heißt es: "Mechanische Blechtiere gelten seither als bedrohte Spezies. Allein in der Obhut liebevoller Sammler und engagierter Museen scheint ihr Überleben gesichert."

Sebastian Köpcke und Volker Weinhold waren mit ihrer Blech-Menagerie schon in zahlreichen Museen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden zu Gast. Auch in Wolfsburg sind sie keine Unbekannten, hier zeigten sie 2014 im Stadtmuseum eine Sammlung von Schiffsmodellen unter dem Titel "Leinen los!". Schon damals begeisterten sie mit Foto-Inszenierungen, die ihre Spielzeugschiffe auf vermeintlich großer Fahrt zeigten. Die "Mechanischen Tierwelt" verbindet nun wiederum auf humorvolle Weise Fotokunst und wertvolle Spielzeug-Antiquitäten.

Wer sich traut: Standesamt gibt Termine für 2020 bekannt

Wo möchten Sie in Wolfsburg heiraten? Ab sofort können sich Brautpaare ihre Trautermine für 2020 online unter www.wolfsburg.de/trautermine aussuchen und dann persönlich ab den jeweiligen Anmeldetagen im Standesamt im Rathaus A reservieren lassen.

Die sogenannten Ambiente-Trauungen im Rathaus Wolfsburg, im Schloss Wolfsburg, im Schloss Fallersleben und im Planetarium und die Trauungen an einem Samstag können ausschließlich an den in der Liste festgelegten Terminen stattfinden. Selbstverständlich können Paare aber auch montags bis freitags in den Rathäusern Wolfsburg, Fallersleben und Vorsfelde heiraten.
 
Im Rathaus Wolfsburg kann auch mittwochnachmittags zwischen 13 Uhr und 15 Uhr die Ehe geschlossen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich an bestimmten Freitagen im Rathaus Wolfsburg nachmittags zwischen 13 Uhr und 16 Uhr das Ja-Wort zu geben.

  • umfangreiche Unterstützung sowie Beratungs- und Serviceleistungen, die Ihnen den Anfang erleichtern sollen
  • diverse Praxisstandorte (Übernahme bestehender Praxen und neue Praxisflächen) aktuell im Angebot

Weitere Informationen finden Sie unter wolfsburg.de/aerztefoerderung.