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Immer auf dem Laufenden

Seit Februar 2019 werden die Bürgerinnen und Bürger auch "im Vorbeifahren" über das aktuelle Stadtgeschehen und Veranstaltungen in Wolfsburg informiert.

Regenbogenfahnen wehen: Internationaler Tag gegen Homophobie

Seit 1990, nachdem die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen, wird der 17. Mai als "Internationaler Tag gegen Homophobie" gefeiert. Homo- und Transphobie sind auch heute noch gängige und alltägliche Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Auch wenn Toleranz und Vielfalt als Werte hochgehalten und von vielen Menschen gelebt werden, Vorurteile und Vorbehalte sind tief in unserer Gesellschaft verwurzelt. Im Vorfeld des Feiertags setzt die Stadt Wolfsburg ein zusätzliches, optisches Zeichen gegen Homophobie. Ab dem 13. Mai werden stadtweit an verschiedenen Standorten insgesamt zwölf Regenbogenfahnen gehisst. Zu den Standorten zählen der Rathausplatz, die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule, das Schulzentrum Fallersleben, die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule sowie das Schulzentrum im Eichholz in Vorsfelde.

Um das Thema Vielfalt und den Abbau der Diskriminierung von LSBTI*-Menschen stärker in den stadtgesellschaftlichen Fokus zu rücken, hat sich im November vergangenen Jahres das Queere Netzwerk Wolfsburg (QNW) gegründet. Mitglieder des Netzwerks sind die Jugendförderung der Stadt Wolfsburg, die Aids-Hilfe Wolfsburg e. V., Dialog e. V., das CJD Wolfsburg und die Jugendauszubildendenvertretung der Volkswagen AG. Das Queere Netzwerk Wolfsburg hat das gemeinsame Ziel, zu mehr Toleranz im Umgang miteinander in Wolfsburg aufzurufen und durch Veranstaltungen und Aktionen zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. Die Abkürzung LSBTI* steht für einzelne sexuelle und geschlechtliche Identitäten: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle. 

Laut einer Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) haben mehr als die Hälfte der befragten queeren jungen Menschen in Deutschland bereits Diskriminierung erlebt. Auch die Phasen des Coming-outs sind immer noch mit großen Befürchtungen und Ängsten verknüpft. Diese Angst hemmt queere Jugendliche in ihrer Entwicklung und fördert Unsicherheiten, die bis in das Erwachsenenleben hinein wirken.

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie plant das Queere Netzwerk Wolfsburg folgende Veranstaltungen:

  • Fachvortrag zum Thema "Homophobie und Sexismus in der Fankultur" und anschließender Filmvorführung "Mario" – Donnerstag, 16. Mai, 19 Uhr, Hallenbad – Kultur am Schachtweg
  • LSBTI*-Solidaritätsparty "Loud & Proud", Freitag, 17. Mai, 22 Uhr, Sauna-Klub

Vereine und Ehrenamtliche stehen nicht selten vor der Frage, wie sie ihr Engagement finanzieren sollen. Antworten auf zentrale Fragen zum Thema Projektplanung und Fundraising für Ehrenamtliche gibt am Freitag, 24. Mai, 15 bis 18 Uhr, eine Qualifizierung der Volkshochschule Wolfsburg (VHS). Inhaltlich dreht sich der Workshop um die Kernpunkte Spenden, Akquirieren von Sponsoren und Beantragung von Fördermöglichkeiten. Außerdem werden notwendige Grundlagen erklärt, auf deren Basis Fundraising betrieben werden kann. 

Das Angebot ist eine Veranstaltung der VHS in Kooperation mit dem Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement. Weiter Informationen sind unter Tel.: 05361/8939040 oder www.vhs-wolfsburg.de erhältlich. Anmeldungen nimmt die VHS per E-Mail an info@vhs-wolfsburg.de entgegen.

Einige Änderungen bei den Wahllokalbezeichnungen

Von den 102 allgemeinen Wahllokalen im Stadtgebiet sind insgesamt 94 für Rollstuhlfahrer erreichbar. Davon sind 26 ohne und weitere 68 Wahllokale mit Hilfsperson zugänglich. Nicht rollstuhlgerechte Wahllokale bestehen in der Außenstelle der Volkshochschule in Reislingen, der Grundschule in Wendschott, der Grundschule in Nordsteimke, und der Grundschule Mörse. Nähere Informationen finden sich dazu unter www.wolfsburg.de/wahlen.

Die Angaben zum Wahllokal können der Wahlbenachrichtigung entnommen werden. Änderungen gegenüber den letzten Wahlen: Die Wahllokale in der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule sind nach dem Abschluss der Bauarbeiten wieder über den Eingang in der Karl-Heise-Straße erreichbar. Die Wahllokale in der Grundschule Eichendorff sind über den Eingang Naturerkundungsstation "NEST" erreichbar.


Städtische Museen beteiligen sich mit Aktionen 

Hoffmann-von-Fallersleben-Museum und das Stadtmuseum sowie seine Dependancen Burgmuseum Neuhaus und Landwirtschaftsabteilung

Seit 1977 findet immer im Mai unter einem jährlich wechselnden Motto der Internationale Museumstag statt. Ziel ist es, auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der etwa 6.500 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen. Gleichzeitig sollen die Besucherinnen und Besucher ermuntert werden, die in den Einrichtungen bewahrten Schätze zu erkunden. Das Motto des diesjährigen Museumstages am Sonntag, dem 19. Mai, lautet „Museen – Zukunft – lebendige Traditionen“.

Wie die Historischen Museen in Wolfsburg – das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum und das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg mit seinen Dependancen Burgmuseum auf der Burg Neuhaus und Landwirtschaftsabteilung in der Historischen Brauscheune – Orte der lebendigen Traditionen und zugleich der Zukunft sind, wird an diesem Sonntag bei Museumsrundgängen und Aktionen deutlich.

Landwirtschaftsabteilung des Stadtmuseums in der Historischen Brauscheune, Schlossstraße 10, gegenüber dem Hotel „Alter Wolf“


► 11.00 bis 13.00 Uhr Saisoneröffnung mit Aktionen der Tanz- und Trachtengruppe „De Steinbekers“

Am diesjährigen Internationalen Museumstag zum Motto „Musen – Zukunft – lebendige Traditionen“ eröffnet das Team des Stadtmuseums die Besuchersaison in der Landwirtschaftsabteilung in der Historischen Brauscheune, gelegen am östlichen Rand des Schlossparks. Ausgestellt sind hier Landmaschinen und landwirtschaftliche Geräte aus den vergangenen 100 Jahren. Auch Spektakuläres wie ein alter Mähdrescher oder ein Lanz-Bulldog-Traktor sind zu sehen. Den Alltag in früheren Zeiten verdeutlichen ebenso „gewöhnliche“ Ausstellungsstücke wie eine Trage für Kuchen, den die Menschen früher statt zu Hause beim Dorfbäcker buken. Selbst Kutschen aus dem Hause der Grafen von der Schulenburg zeigt das Museum.

Wie Bauern und Handwerker in unserer Region einst lebten, das führen anschaulich „De Steinbekers“, die Tanz- und Trachtengruppe aus Nordsteimke, an diesem landwirtschaftlichen Aktionstag vor. Im Fokus steht dabei die Metallbearbeitung. In traditionellen Trachten gekleidet führen die Steinbekers traditionelle Tänze aus unserer und anderen Regionen Europas vor.

Stadtmuseum Schloss Wolfsburg, Schloßstraße 8, 38448 Wolfsburg

► 15 Uhr Traditionen in einer jungen Stadt

Themenführung durch die Dauerausstellung mit Dr. Arne Steinert, angelehnt an das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages „Museen – Zukunft – lebendige Traditionen“.

Museum Burg Neuhaus, Burgallee 2, 38446 Wolfsburg

►14 bis 17 Uhr „Museen – Zukunft – lebendige Traditionen in Fallersleben“

Auf einer hohen Kante, nämlich auf dem Felsmassiv über dem Hehlinger Bach wurde Ende des 14. Jahrhunderts die Festung Burg Neuhaus von Magnus dem Jüngeren aus dem Geschlecht der Braunschweiger Herzöge errichtet.

Die Burg wurde zu Verteidigungszwecken, als Amtssitz sowie Domäne und in den 1930er-Jahren von den Nationalsozialisten als Schule zur sportlich-ideologischen Erziehung von Jugendlichen aus Bauernfamilien genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Burg ein Kinderheim. Heute befindet sich ein Kindergarten auf dem Burggelände. Mit der hiesigen Turnhalle und den Ateliers verschiedener Wolfsburger Künstlerinnen und Künstler änderte die Burg ihre Funktion zu einem Bürger- und Kulturzentrum. Das Burgmuseum, eine Dependance des Stadtmuseums beim Schloss Wolfsburg, wird seit vielen Jahren liebevoll und hoch kompetent betreut von den Mitgliedern des Freundeskreises Burg Neuhaus unter dem Vorsitz von Frank Wolters. Dank des ehrenamtlichen Engagements der Burgfreunde können Besucherinnen und Besucher aus der Stadt, der Region und von auswärts mehr über die Geschichte der Burg Neuhaus auf Schautafeln, in anschaulichen Modellen und anhand von historischen Objekten erfahren.

Hoffmann-von-Fallersleben-Museum, Schloss Fallersleben, Schlossplatz 6, 38442 Wolfsburg


►17 Uhr „Museen – Zukunft – lebendige Traditionen in Fallersleben“

Passend zum diesjährigen Motto des Museumstages „Museen – Zukunft – lebendige Traditionen“ führt die Theatergruppe des Kultur- und Denkmalvereins Fallersleben Spielszenen zur Geschichte des traditionsreichen und mehr als 1.000 Jahre alten Ortes auf. Aber auch Hoffmann von Fallersleben kommt „zu Wort“, wenn ausgewählte Gedichte aus seiner Feder vorgetragen und in ihrem historischen Kontext interpretiert werden.

Briefwahlstelle ist ab 29. April geöffnet

Für die Europawahl am 26. Mai werden ab dem 23. April bis spätestens 5. Mai die Wahlbenachrichtigungen an 89.000 wahlberechtigte Wolfsburger übersandt. Die Ausgabe der Briefwahlunterlagen ist erst möglich, wenn die Stimmzettel gedruckt und geliefert sind.

Die Briefwahlstelle ist ab Montag, 29. April, bis Freitag, 24. Mai, im Rathaus A, Raum 051, zu den bekannten Zeiten: Montag und Dienstag: 8.30 – 16.30 Uhr, Mittwoch: 8.30 – 12.00 Uhr, Donnerstag: 8.30 – 17.30 Uhr und Freitag: 8.30 – 12:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich am Freitag, 24. Mai, können die Briefwahlunterlagen dort noch bis 18 Uhr beantragt werden. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen bis zum Wahlsonntag, spätestens 18 Uhr, bei der Stadt Wolfsburg vorliegen.

Briefwahlunterlagen können schriftlich - Wahlscheinantrag ist auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung vorhanden - oder persönlich beantragt werden. Hierzu ist die Identität durch Vorlage eines gültigen Personaldokuments, für ausländische Unionsbürger durch einen Identitätsausweis oder Reisepass, nachzuweisen.

Telefonisch ist eine Beantragung von Briefwahlunterlagen nicht möglich, wohl aber per Fax oder im Internet über wolfsburg.de/wahlen. Die Beantragung und Entgegennahme von Briefwahlunterlagen für eine andere Person ist nur mit entsprechender Vollmacht und für maximal vier Personen möglich. Bei plötzlicher schwerer Erkrankung kann der Wahlschein und auch die Briefwahlunterlagen noch am Samstag, 25. Mai, in der Zeit von 11 bis 12 Uhr sowie am Wahlsonntag 8 bis 15 Uhr beantragt und ausgestellt werden.

Am Wahlsonntag, 26. Mai, sind die Wahllokale im Stadtgebiet von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Mitarbeiter des Wahlamtes geben gern weitere Auskünfte unter Telefon (05361) 28-2950.


Kräuter werden gepflanzt

Ein bunter Blütenstrauß wartet im Sommer auf alle Menschen und Insekten im Wolfsburger Stadtgebiet. Schon seit einigen Jahren sorgt der Geschäftsbereich Grün der Stadt Wolfsburg für insektenfreundliche Aussaaten und Pflanzungen auf den städtischen Flächen. "Wir haben das Engagement aus Umweltaspekten in diesem Bereich nach und nach ausgeweitet, um uns aktiv für den Erhalt der Natur- und der Insektenvielfalt einzusetzen", unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Unter anderem wurde im vergangenen Jahr bereits das Brunnenbeet vor dem Rathaus mit Kräutern bepflanzt, die ein Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Insekten waren.

Daneben erhielten die Rondelle auf dem Rathausplatz statt der für Insekten eher wertlosen Eisbegonien schon im vergangenen Jahr eine Bepflanzung mit Verbenen, die ebenfalls für Insekten sehr wertvoll sind, und die auch in diesem Jahr mit 3.000 Pflanzen wieder vorgesehen sind. "In 2019 sollen die insektenfreundlichen Kräuterpflanzungen um das Rathaus herum auch auf den Hang entlang der Pestalozziallee ausgeweitet werden", erklärt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

Für diese Bepflanzung sind denn auch mehr als 1.400 Pflanzen vorgesehen. Gesetzt werden neben Zwerg-Thymian, Kümmel-Zitronen-Thymian und Strauchbasilikum auch Currykraut, Zitronenmelisse und Lavendel. Bis auf das Basilikum handelt es sich um mehrjährige Stauden.

"Wir wollen mit dieser Art der Gestaltung gleichzeitig auch Anregungen für Vorgärten geben", hebt Götz Stehr, Leiter des Geschäftsbereichs Grün der Stadt hervor. Alle um das Rathaus genutzten Pflanzen sind auch hierfür geeignet, ebenso schmückend wie die gern genutzten Pelargonien, Geranien oder Eisbegonien und daneben auch als Küchenkräuter nutzbar. "Dass rund um das Rathaus und in den Stadtteilen mehr Flächen insektenfreundlich bepflanzt werden", freut auch Michael Kühn, Vorsitzender vom NABU Wolfsburg.

Neben dem Pflanzen von Kräutern hat der Geschäftsbereich Grün in den vergangenen Tagen im gesamten Stadtgebiet auf etwa 6,5 Hektar Fläche Wildblumen ausgesät. Die Flächen wurden seit Februar auch unter Beteiligung von ortsansässigen Landwirten vorbereitet.

Das sich über den Sommer ergebende bunte Bild in den Parkanlagen und im Straßenraum wird dann nicht nur das menschliche Auge erfreuen sondern eben insbesondere die Insekten.


Erster Schnellladepark Wolfsburgs ab Juli an der E-Mobility-Station

Im Strategieausschuss berichtete die Stadtverwaltung über den aktuellen Sachstand zum Stadtgeschenk Volkswagens. Dieses umfasst anlässlich des 80. Geburtstags die Förderung von Ladeinfrastruktur in Höhe von zehn Millionen Euro.

In Puncto stationäre Ladeinfrastruktur wurde in einem gemeinsamen Arbeitskreis aus Volkwagen, Wolfsburg AG, den Stadtwerken und der Stadt Wolfsburg unter dem Dach von #WolfsburgDigital ein Konzept zur Verteilung von Schnellladeinfrastruktur im Stadtgebiet erstellt.

In der der E-Mobility-Station an der Braunschweiger Straße geht der erste Schnellladepark mit sogenanntem High Power Charging (HPC) nun in wenigen Wochen in den Betrieb. Im Juli, noch vor Beginn der Werksferien, können Autofahrer ihr E-Fahrzeug mit Combined-Charging-System (CCS)-Kompatibilität dann innerhalb kürzester Zeit aufladen.

Mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW kann das HPC-Ladesystem der Firma IONITY beispielweise eine Batterie in 10 bis 15 Minuten aufladen. Dafür stehen insgesamt vier Ladepunkte zur Verfügung.

In Wolfsburg wird damit ein wichtiger Schritt gegangen, die Nutzung von Elektrofahrzeugen attraktiver werden zu lassen. "Kürzere Ladezeiten und höhere Leistung sind wichtige Bausteine auf dem Weg Wolfsburgs, E-Mobilität im Stadtgebiet zu etablieren. Wir freuen uns, diese moderne Ladeinfrastruktur nun auch in Wolfsburg vorhalten zu können", so Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.

Schnellladeinfrastruktur ist neben der Ladeinfrastruktur Zuhause, am Arbeitsplatz, in Einkaufszentren oder an Sportstätten ein wichtiger Baustein, um den Nutzern immer die Sicherheit zu geben, mit Ihrem E-Fahrzeug jederzeit auf eine verlässliche Stromversorgung zugreifen zu können. Im Rahmen von #WolfsburgDigital ist dieser Aspekt der E-Mobilität deshalb auch einer der 10 Themenschwerpunkte.

Neben dem Schnellladepark an der E-Mobility-Station ist ein weiterer Schnellladepark am Detmeroder Markt für kommenden Herbst in Planung. Für drei weitere HPC-Ladeparks ist eine zusätzliche Förderung beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eingereicht, sodass auch diese bei positivem Förderbescheid zeitnah umgesetzt werden können. Die Standorte befinden sich im Allerpark, in der Grauhorststraße und in Fallersleben.

Mit IONITY hat die Stadt Wolfsburg einen starken Partner an ihrer Seite. Das Schnelllade-Joint-Venture koordiniert das Projekt EUROP-E, das bis Ende 2021 entlang des europäischen Schnellstraßennetzes rund 400 HPC-Standorte in 13 EU-Mitgliedsstaaten aufbaut, von denen bereits 38 nach eigenen Angaben in Betrieb genommen wurden. Damit werden große Distanzen leichter überwindbar, und die Attraktivität der E-Mobilität wächst weiter.

Doch auch bei den flexiblen Schnellladesäulen geht es voran. Die Weltneuheit wird nach einer zwischen der Stadt Wolfsburg und Volkwagen abgestimmten Einsatzplanung ab Jahresmitte stadtweit an verschiedenen Standorten zum Einsatz kommen. Die genauen Standorte werden jeweils online bekannt gegeben. Mit der gesammelten Erfahrung der über 80 Wochen eingesetzten 12 Säulen kann der nachhaltige Aufbau von Ladeinfrastruktur im Wolfsburger Stadtgebiet gezielt unterstützt werden.


Stadtwerke Wolfsburg AG und Stadt Wolfsburg nehmen neue Webcam in Betrieb

Rund anderthalb Jahre nachdem die alte Webcam auf dem Rathausdach abgeschaltet wurde, haben die Stadtwerke Wolfsburg AG und die Stadt Wolfsburg in Kooperation mit wetter.com eine neue Webcam auf dem Nordkopf Tower installiert und in Betrieb genommen. Auf wolfsburg.de/webcam und den Webseiten aller Partner liefert sie ab sofort einen 360 Grad-Panoramablick über die Dächer der Wolfsburger Innenstadt.

Dabei hat die Stadt mit dem Nordkopf Tower den perfekten Standort gefunden. In einem Schwenk zeigt die Webcam eine Vielzahl von Wolfsburgs Highlights. Neben der Autostadt, dem Hafenbecken und dem Kraftwerk des Volkswagenwerkes, werden bei der Kamerafahrt auch das phaeno, der Hauptbahnhof, die Heinrich-Nordhoff- sowie die Porschestraße und am südlichen Horizont der Klieversberg und das Theater erfasst.

Die hochmoderne Kamera wurde in Kooperation mit wetter.com eingerichtet und entspricht mit hochauflösender 4K-Qualität dem neusten Stand der Technik. Damit alle Nutzer mit unterschiedlichen Internetverbindungen das Angebot nutzen können, ist die Bildqualität auf ein geringeres Maß herunterskaliert. Im Gegenzug haben die Stadtwerke den Standort für die Webcam zur Verfügung gestellt, und sichern durch die Anbindung an das Strom- und Internetnetz den dauerhaften Betrieb.

Insgesamt hat sich die lange Planungsphase gelohnt. Hatte Wolfsburg bedingt durch den ungünstigen Kamerastandort in der Vergangenheit nur viele graue Dächer und viel Grün zeigen können, präsentiert man sich nun von seiner besten Seite. Zuschauer in allen Teilen des Globus bekommen nun einen angemessenen Eindruck des modernen und innovativen Wolfsburgs.


Kostenfreie Schulungsreihe im Sommer 2019

Seit 2010 begleiten Ehrenamtliche als Paten die "Kleinen Angehörigen", das sind Kinder aus Familien, in denen ein Elternteil seelisch erkrankt ist. Ihre Paten ermöglichen den Kindern Zeit außerhalb der Familie zu verbringen und so Entlastung für Kind und Eltern zu schaffen. Zwei bis vier Stunden pro Woche kümmern sich die Paten um ihr Kind. Dabei sind die Tätigkeiten sehr vielseitig und reichen vom Helfen bei den Hausaufgaben bis zur Freizeitgestaltung der Kinder. Die Übernahme einer Patenschaft für ein Kind ist zunächst auf 2 Jahre angelegt.

Das ehrenamtliche Engagement "Kleine Angehörige" wird vom Kinder- und Jugendschutz Wolfsburg e.V. getragen. Die fachliche Begleitung erfolgt durch Karin Fouckhardt-Hentschel als Psychologische Psychotherapeutin bei der Erziehungsberatung der Stadt Wolfsburg und Dr. Jennifer Siemann, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie beim Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Wolfsburg.

Um eine Patenschaft übernehmen zu können, ist die Teilnahme an einer Schulung notwendig. Folgende Termine werden von der Wolfsburger Erziehungsberatung vorgesehen:

  • Dienstag, 20. August, 18 bis 21 Uhr
  • Dienstag, 27. August, 18 bis 21 Uhr
  • Dienstag, 3. September, 18 bis 21 Uhr

Die Teilnahme an allen drei Abenden ist unabdingbar.

Stattfinden werden die Schulungen in den Räumen der Erziehungsberatung, Braunschweiger Straße 12, 38440 Wolfsburg. Eine Anmeldung ist unter Telefon 05361/281161 bis spätestens 19. Juni notwendig.

Weitere Informationen bei Frau Dr. Siemann unter 05361/282040 oder Frau Fouckhardt-Hentschel unter 05361/281161.

Gleichzeitig werden Eltern, die ein Interesse an einem Paten für ihren "Kleinen Angehörigen" haben, gebeten, sich beim Sozialpsychiatrischen Dienst unter Telefon 05361/282040 zu melden.



Neue Termine für den Stadtteilkick

Bereits das dritte Jahr in Folge findet der vom Fanprojekt Wolfsburg in Kooperation mit der Jugendförderung der Stadt Wolfsburg und des VfL Wolfsburg organisierte Stadtteilkick statt. Ab dem 29. April läuft das niedrigschwellige Sportangebot unter dem Motto "Trainieren wie die Profis". Die pädagogischen Fachkräfte und Trainer des VfL bieten ein 90 minütiges Anfängertraining an, in dem der Spaß und das gemeinsame Fußballspielen im Vordergrund stehen.

An folgenden Terminen findet der Stadtteilkick von 16 bis 17.30 Uhr statt:

  • 29. April: Vorsfelde, Sportplatz Carl-Grete-Schule
  • 6. Mai: Ehmen, Spielplatz Kerksiek
  • 13. Mai: Westhagen, Garten der Nationen
  • 20. Mai: Detmerode, Bürgerpark

Der Stadtteilkick erfreut sich großer Beliebtheit. In den vergangenen Jahren nahmen rund 350 Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Stadtteilen teil.



Die Freibadsaison 2019 in Wolfsburg beginnt am Samstag, 27. April, um 8 Uhr im VW-Bad. Das Freibad Fallersleben öffnet seine Tore für die Schwimmer erstmalig am Samstag, 11. Mai, ebenfalls um 8 Uhr. Auch der WasserPark in Hehlingen öffnet am 11. Mai, allerdings erst um 14 Uhr. Die Saison endet hier am 1. September. Das VW-Bad ist bis ebenfalls bis einschließlich 1. September, das Freibad Fallersleben bis einschließlich 15. September geöffnet.

Der Saisonkartenvorverkauf für das VW-Bad findet nach den Osterfeiertagen am Dienstag, 23. April, von 8 bis 14 Uhr und am darauffolgenden Mittwochnachmittag, 24. April, von 13 bis 18 Uhr statt. Im Freibad Fallersleben ist der Vorverkauf am Dienstag, 7. Mai, von 8 bis 14 Uhr und am Mittwoch, 8. Mai, von 13 bis 18 Uhr möglich.

Saisonkarten können aber auch einfach von zu Hause aus per Mail bestellt werden. Interessierte senden ihren Antrag bitte bis zum 14. April an baeder@stadt.wolfsburg.de. Die Karten müssen bei Abholung dann nur noch unterschrieben und bezahlt werden.

Weiterführende Schulen in Wolfsburg

Ende April beginnt die Anmeldephase für die weiterführenden Schulen in Wolfsburg für das Schuljahr 2019/2020. Da Wolfsburg einen stadtweiten Schulbezirk besitzt, stehen den Wolfsburger Schülern hierbei Schulen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung. Dies bietet den Wolfsburger Schülern u. a. die Möglichkeit zwischen Schulen mit verschiedenen Schwerpunkten zu wählen.

Bei der Anmeldung in der weiterführenden Schule ist das Originalhalbjahreszeugnis der 4. Klasse vorzulegen. Dieses verbleibt bis zur schriftlichen Aufnahmebestätigung bei der Schule. Weiterhin werden die Erziehungsberechtigten gebeten, die Geburtsurkunde ihres Kindes mitzubringen.

Folgende Termine sind für die Anmeldungen an den 5. Klassen der öffentlichen, weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2019/20 festgesetzt:

  • Integrierte Gesamtschulen und die Oberschule: 25., 26. und 29. April
  • Gymnasien: 6. bis 8. Mai
  • Haupt- und Realschulen: 13. bis 15. Mai
  • Nachmeldetermine für alle Schulformen: 20. und 21. Mai

Überschreitet die Zahl der Anmeldungen die Zahl der verfügbaren Plätze, wird ein Losverfahren durchgeführt. Die Schulkinder, die bedingt durch das Losverfahren keinen Platz an der gewählten Schule bekommen, können im Rahmen der Nachmeldetermine die Anmeldung an einer anderen Schule vornehmen. Stadtweit stellt die Stadt Wolfsburg ausreichend Plätze je Schulform zur Verfügung, dementsprechend ist sichergestellt, dass jedes Wolfsburger Schulkind einen Schulplatz an der von ihm gewünschten Schulform erhält. Freie Schulplätze können unter bestimmten Voraussetzungen von Schülern aus den umliegenden Landkreisen und Städten belegt werden.

Nähere Informationen zu den Schulen, wie beispielsweise Schwerpunktsetzungen, besondere Projekte und  weiterführende Hinweise zu den Anmeldeterminen können über die jeweilige Schul-Homepage das Sekretariat der Schule oder auf der Internetseite der Stadt Wolfsburg unter wolfsburg.de/schulen in Erfahrung gebracht werden.

Für weitere Fragen steht der Geschäftsbereich Schule unter Telefon 05361/28-1129 oder per E-Mail an schullandschaft@stadt.wolfsburg.de zur Verfügung.



Viele Aktionen vor der Wahl des Europaparlaments am 26. Mai geplant

"Wolfsburg liegt im Herzen Europas. Hier sind Menschen aus über 140 Nationen zuhause. Für uns ist freier und fairer Austausch mit anderen Ländern enorm wichtig. Die EU hilft uns dabei, indem sie für Frieden, Verständigung und vielfältige Freiheiten sorgt", ist Oberbürgermeister Klaus Mohrs überzeugt. Mit Blick auf die Wahl des Europaparlaments am 26. Mai stellte er deshalb am Montag, 8. April, gemeinsam mit weiteren Akteuren eine Auswahl an Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Europa in Wolfsburg vor.

So wird unter anderem der Internationale Freundeskreis auf die Bedeutung Europas aufmerksam machen. Der Stadtjugendring bringt unter dem Titel "Exit Game Europa?!" bei zwei Veranstaltungen junge Menschen und Politiker verschiedener Parteien zusammen. Auch die Wolfsburger Schulen beschäftigen sich intensiv mit Europa, wie Schulleiterin Jennifer Yavuz beispielhaft am Programm des Ratsgymnasiums zeigt. Das Gymnasium ist als erste Wolfsburger Schule schon 2004 Europaschule geworden, mit vielfältigen Angeboten bereits ab der 5. Klasse. Dazu gehört etwa die regelmäßige Teilnahme an Comenius- und Erasmus-Projekten. Klaus Mohrs wird an zwei Terminen selbst  mit Schülern der Berufsbildenden Schulen über Europa diskutieren. Außerdem ist die Stadt Wolfsburg an der Organisation eines Vortrags durch den Europa-Experten Ingo Espenschied am Donnerstag, 11. April, im phaeno beteiligt. Auch der Europatag am 9. Mai wird in diesem Jahr im Zeichen der Europawahl stehen. Zur Teilnahme an diesen beiden Terminen sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

"Ich möchte auch allen weiteren Akteuren in der Stadt, die mit uns für die Teilnahme an der Europawahl werben, von Herzen danken. An diesem guten Miteinander, das ich in unserer Stadt sehe, hat die EU einen wichtigen Anteil", so Mohrs. Er appelliert: "Reisefreiheit sowie die Möglichkeiten, in jedem EU-Land zu arbeiten oder auch Waren ohne Zölle zu kaufen, sind nicht selbstverständlich. Sie werden uns nur zuteil, wenn wir Europäerinnen und Europäer bereit sind, gemeinsam für die mit der EU verbundenen Ziele einzutreten. Der erste wichtige Schritt ist an der EU-Wahl mitzustimmen."

Deshalb ist die Stadt Wolfsburg auch jüngst dem Bündnis "Niedersachsen für Europa" beigetreten. Informationen rund um das Thema Europawahl gibt es im Internet unter wolfsburg.de/wahlen.

Mobilitätsticket ab Mai neu geregelt

Das Mobilitätsticket soll weiter für die Inhaber der Wolfsburg Card angeboten werden. Das hat der Rat der Stadt in seiner Februar-Sitzung beschlossen. Ab 1. Mai wird in dem Zusammenhang neu geregelt, dass die zeitliche Beschränkung des Mobilitätstickets entfällt. Es ist damit wieder eine Nutzung auch vor 8.30 Uhr möglich. Darüber hinaus werden die Preise für den Fahrschein angehoben. Wie die Stadt mitteilt zahlen Erwachsene künftig monatlich 21 Euro, Kinder 15 Euro.

Anmeldungen ab 11. März möglich 

Wer Marathonluft schnuppern möchte und wem die komplette Strecke von 42,195 Kilometern aber zu lang ist, der sollte sich zum Staffelmarathon am Sonntag, 23. Juni, anmelden. Der Lauf wird von der Stadt Wolfsburg organisiert. Anmeldungen sind ab Montag, 11. März unter www.teamsoft-sportzeit.com/events/wolfsburg möglich.

Der Start und das Ziel des Staffelmarathons befinden sich im VW-Bad. Der Startschuss fällt um 9 Uhr. Im Freibad erfolgt auch der Wechsel der Staffelteilnehmer in einer besonders gekennzeichneten Wechselzone. Der 4,22 Kilometer lange Rundkurs führt durch das Hasselbachtal und muss zehn Mal durchlaufen werden. Dann ist die Marathondistanz erreicht. Die Staffel muss aus mindestens zwei weiblichen und zwei männlichen Teilnehmern bestehen, höchstens jedoch aus zehn Teilnehmern.

Gleichzeitig findet wieder der Staffellauf für Kinder und Jugendliche über die Gesamtdistanz von zehn Kilometern statt. Hier hat jeder Teilnehmer eine Rundstrecke von zwei Kilometern zu bewältigen. Eine Staffel muss aus mindestens einem weiblichen und einem männlichen Starter bestehen, maximal aus fünf Teilnehmern. Der Startschuss fällt um 9:10 Uhr. 

Der Eintritt in das VW-Bad ist an diesem Tag für alle Staffelteilnehmer und ihre Betreuer kostenfrei. Die Startgebühr beträgt 35 Euro pro Staffel. Für den Kidslauf werden keine Startgebühren erhoben. Kontakt: sportveranstaltung@stadt.wolfsburg.de