Neuigkeiten

Pressemitteilung vom 26.09.2018

Wolfsburg unterstützt beim Moorbrand

Feuerwehren für zwei Tage in Meppen im Einsatz

Auf Anforderung des Niedersächsischen Innenministeriums entsandte Wolfsburg am Dienstagabend einen Fachzug für Wasserförderung ins Emsland um beim Moorbrand zu unterstützen. Unter Leitung des stellvertretenden Feuerwehrbereitschaftsführers Bernd Rieseler (Ortswehr Ehmen) werden 30 Feuerwehrmänner (Hehlingen, Almke, Neindorf, Sülfeld, Ehmen und Reislingen) mit fünf Fahrzeugen für 48 Stunden auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) der Bundeswehr in Meppen eingesetzt.

Erster Stadtrat Werner Borcherding: "Mein Dank gilt den Kameraden aus der Freiwilligen Feuerwehr, die sich in diesem Fall sehr kurzfristig bereit erklärt haben, auch an einem länger andauernden, überörtlichen Einsatz im Emsland teilzunehmen. Diese Bereitschaft spiegelt die hohe Motivation aber auch die Funktionsfähigkeit unserer Katastrophenschutzstrukturen in Wolfsburg wieder."

Achim Trenkner (BF-Berufsfeuerwehr/Katastrophenschutz) ergänzt: "Bei allen Maßnahmen muss berücksichtigt werden, dass es sich hierbei um einen Moorbrand handelt. Kein klassisches Feuer! Dies gilt es auch bei der Risikoabschätzung zu beherzigen. Im Vordergrund steht, dass alle Feuerwehrmänner nach dem Einsatz wieder gesund und munter in Wolfsburg eintreffen".


Pressemitteilung vom 19.09.2018

Service Center übernimmt Dienstleistungen für den Landkreis Gifhorn

Rat der Stadt beschließt öffentlich rechtliche Vereinbarung

Das Service Center Wolfsburg übernimmt Dienstleistungen für den Landkreis Gifhorn und interessierte kreisangehörige Gemeinden. Diesen einstimmigen Beschluss fasste der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 19. September und beauftragte die Verwaltung eine öffentliche rechtliche Vereinbarung abzuschließen. Bestandteil der Vereinbarung ist ein Kostenausgleich.

Seit 2010 betreibt die Stadt Wolfsburg ein Service Center. Es hat sich in den letzten acht Jahren zu einem anerkannten kompetenten Dienstleister in der Region entwickelt. Genutzt wird es nicht nur von den Wolfsburger Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch als rathausinterner Dienstleister. Die städtischen Töchter Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung und die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe sowie die Kommunen Samtgemeinde Isenbüttel und Gemeinde Uetze sind zahlende Kunden des SC. Der Landkreis Gifhorn wird künftig ein Anrufvolumen von zunächst ca. 40.000 Telefonaten jährlich, die bisher über die dortige -0 und einzelne Infonummern reinkommen, an das SC routen.

Das Aufgabenspektrum der Kommunen ist nahezu gleich, die Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ebenfalls – genau wie die entsprechenden Antworten. Hier bietet sich interkommunale Zusammenarbeit in besonderer Weise an - Anrufe bündeln und effektiv an einer Stelle bearbeiten. Das Service Center Wolfsburg hat im letzten Jahr 153.000 Anliegen bearbeitet. Dreiviertel davon konnten durch eine gut bestückte Wissensdatenbank und den Zugriff auf viele Fachanwendungen direkt gelöst werden; der Rest waren Fachfragen und Rückrufbitten, die in die Verwaltung vermittelt wurden.

Das Service Center ist von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr erreichbar, um einen möglichst umfangreichen Bürgerservice zu bieten. Die hohe Erreichbarkeit von über 90 % ist durch eine gute Personaleinsatzplanung möglich.


Pressemitteilung vom 18.09.2018

Europaweites Glockenläuten

Rathausglocken erklingen anlässlich des Internationalen Friedenstages

Glocken wurden seit dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Ersten Weltkrieg immer wieder zerstört und zu Kanonen eingeschmolzen. Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 sollen daher am Freitag, 21. September, um 18 Uhr –  dem Internationalen Weltfriedenstag – europaweit Glocken als gemeinsames Zeichen des Friedens, der Ermunterung und der Identifikation mit unserem reichen gemeinsamen Kulturerbe läuten. Sie erinnern an das Ende des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren und an den Ausbruch und das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Alle Glockeneigentümer sind eingeladen, sich am Glockenläuten zu beteiligen.

Das Glockenspiel des Wolfsburger Rathauses stimmt in dieses gemeinsame Läuten ein und spielt am frühen Abend für eine etwa Viertelstunde alle Melodien, die sonst über den Tag verteilt zu hören sind. Das beginnt um 18 Uhr mit dem sonst am Morgen ertönenden Lied "Lobet den Herren". Im Abstand von jeweils zwei Minuten sind danach "Kein schöner Land", "Freude schöner Götterfunken", Üb immer Treu und Redlichkeit", "Die Gedanken sind frei" und das Niedersachsenlied zu hören. Den Schluss macht gegen 18.12 Uhr das Lied "Abend wird es wieder".

Der Deutsche Städtetag hatte aufgefordert, sich in einem großen Miteinander an der Aktion zu beteiligen. In ihrem Aufruf heißt es: "Die Glocken in den Türmen der Kirchen und Rathäuser, in den Glockenstühlen der Friedhöfe und Gedenkstätten sind ein einzigartiges hör- und sichtbares Zeichen des europäischen Wertfundaments. Die bei weitem überwiegende Zahl der Europäerinnen und Europäer liebt den Glockenklang (…) Es gibt ihn schon seit 5000 Jahren, also lange vor Gründung des Christentums. Er ist interkulturell." Im Sinne des Themas "Sharing Heritage" zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 werden erstmals alle Glocken gemeinsam läuten.


Pressemitteilung vom 17.09.2018

Neues Gesicht im Rathaus

Dr. Sascha Hemmen wird Referatsleiter Digitales und Wirtschaft

Der 41-jährige gebürtige Saarbrücker war bis zu seiner Einstellung bei der Stadt als Senior Consultant beim Mercedes-Benz Management Consulting der Daimler AG in Stuttgart beschäftigt. Dort gehörte die Strukturierung und Ausgestaltung verschiedenster digitaler Projekte mit dem Schwerpunkt der strategischen Beratung zu seinen Hauptaufgaben. In den vergangenen zwei Jahren beschäftigte sich Hemmen zudem mit Strategieprojekten zur Zukunft der Mobilität und deren Einbettung in den Gesamtkontext einer Smart City von Morgen.

Nach seinem Studium der Physik und physikalischer Technologien an der Technischen Universität Clausthal und anschließender Promotion war Hemmen vier Jahre in der Unternehmensberatung tätig, bevor er sich im April 2012 der Daimler AG anschloss. Fortan leitet Hemmen das zu Beginn des Jahres neu eingerichtete Referat Digitales und Wirtschaft und wird die digitalen Ziele der Stadt zukünftig weiter vorantreiben.
Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitalisierung und Kultur: "Es freut mich, dass wir Sascha Hemmen für die Stelle gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner fachlichen Expertise und insbesondere den vorhandenen Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung einen großen Gewinn für die Stadt Wolfsburg darstellen wird."

Gemeinsam mit seiner Familie wird Sascha Hemmen seinen Lebensmittelpunkt nach Wolfsburg verlagern, wo er zum 1. Oktober seine Arbeit aufnimmt.


Pressemitteilung vom 07.09.2018

Betriebsausflug der Stadtverwaltung

ServiceCenter unter Behördennummer 115 erreichbar

Der Betriebsausflug der Stadt Wolfsburg findet am Mittwoch, 12. September, statt. Die Geschäftsbereiche und Außenstellen der Stadtverwaltung sind an diesem Tag gar nicht oder nur eingeschränkt erreichbar. Die telefonische Erreichbarkeit ist durch das ServiceCenter der Stadt Wolfsburg unter der Behördennummer 115 sichergestellt.

Das Einwohnermeldeamt und die Kraftfahrzeug- Zulassungsstelle sind nicht besetzt. Dies gilt auch für das Ordnungsamt, den Geschäftsbereich Schule, das Integrationsreferat und das Gleichstellungsreferat. Hingegen ist der Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit erreichbar. Auch das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum und das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg sind zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Städtische Galerie ist hingegen geschlossen.
Im Geschäftsbereich Jugend sind im Allgemeinen Sozialen Dienst unter Telefon (05361) 28-2827 Mitarbeiter für den Notfall erreichbar. Alle übrigen Abteilungen sind anlässlich des Betriebsausflugs geschlossen.

Am Donnerstag, 13. September, sind alle Geschäftsbereiche wieder zu den allgemeinen Öffnungszeiten von 8.30 bis 17.30 Uhr erreichbar. Abweichende Öffnungszeiten in den verschiedenen Geschäftsbereichen und Außenstellen sollten dabei beachtet werden.


Pressemeldung von Urban Land Institute vom 06.09.2018

ULI Germany berät Stadt Wolfsburg und Volkswagen AG zur gemeinsamen Stadtentwicklung

Frankfurt, den 6. September 2018 – Wolfsburg ist eine der dynamischsten und wirtschaftlich stärksten Städte Deutschlands. Ihre Entwicklung ist von Beginn an eng mit dem Automobilkonzern Volkswagen, der hier seinen Stammsitz hat, verbunden. Konkrete Handlungsempfehlungen zu den Potenzialen gemeinsamer Stadtentwicklung von Stadt Wolfsburg und Volkswagen AG erarbeitet vom 23. bis 28. September 2018 das Urban Land Institute (ULI) Germany. Dazu tagt in Zusammenarbeit mit der Wolfsburg AG ein international und interdisziplinär besetztes Advisory Services Panel unter Leitung von Professor Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung HafenCity Hamburg GmbH.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung vom 21.08.2018

Volkswagen-Standorte verlangen Förderung

Mohrs: „Von der VW-Strafzahlung profitiert das Land auf unsere Kosten“

Vertreter der Städte mit Volkswagen-Standorten stehen vor der Wappenwand im RathausAuf Einladung des Wolfsburger Oberbürgermeisters Klaus Mohrs trafen sich jetzt Vertreter der Städte Baunatal, Braunschweig, Emden, Hannover, Osnabrück und Zwickau mit dem Volkswagen-Vorstand für Personal und Organisation, Gunnar Kilian, um über für die deutschen Standorte der Marke Volkswagen relevanten Entwicklungen zu sprechen.

Die niedersächsischen VW-Standorte einigten sich, in einem gemeinsamen Schreiben an den niedersächsischen Ministerpräsidenten und seinen Stellvertreter um ein Treffen zu bitten, um über die zu erwartenden Steuerausfälle wegen der Strafzahlung von VW an das Land Niedersachsen zu sprechen. Sie bekräftigten die bereits zuvor gestellte Forderung, dass mit einem Teil der Bußgeldmilliarde gezielt Projekte in den niedersächsischen VW-Standorten gefördert werden, etwa Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder Glasfaser- und 5G-Infrastruktur für autonomes Fahren.

"Dass wir mit Gewerbesteuerschwankungen umgehen müssen, wissen wir. Dies ist jedoch eine besondere Situation: Denn das Land Niedersachsen profitiert von unserem Verlust und hat die Möglichkeit uns zu helfen", erläutert Klaus Mohrs. "Und das Land sollte auch ein eigenes Interesse daran haben. Schließlich erwartet Volkswagen von uns im Besonderen, dass wir schnell Voraussetzungen für neue Mobilitätslösungen wie autonomes Fahren und E-Mobilität schaffen. Die Beschäftigten an den VW-Standorten wollen schon bald mit E-Autos zur Arbeit kommen."


Pressemitteilung vom 08.07.2018

Fliegerbombe entschärft – Evakuierung aufgehoben 

Einsatzkräfte leisteten gute Arbeit - Verkehr läuft wieder

Kampfmittelbeseitigungsdienst mit entschärfter 1000kg-BombeDie am Sontag, 08.07.2018, auf dem Gelände von Volkswagen Wolfsburg freigelegte 1000 kg Kilogramm-Fliegerbombe mit Aufschlagzünder aus dem zweiten Weltkrieg ist entschärft. Die Evakuierung von Teilen der Innenstadt wurde gegen 13:00 Uhr aufgehoben. Die betroffenen Bürger konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Die Straßen waren wieder befahrbar. Die Busse der Wolfsburger Verkehrs GmbH (WVG) fuhren danach wieder nach Fahrplan.
Die 1000 kg Fliegerbombe war beschädigt und somit musste laut Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) Niedersachsen der Evakuierungsbereich nicht erweitert werden.
"Die Sicherheits- und Ordnungskräfte haben im Verlauf der Evakuierung sehr gut zusammengearbeitet", sagt Michael Sothmann, Leiter des Einsatzstabes. Erster Stadtrat Werner Borcherding: "Ich danke allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Ich danke auch der Bevölkerung und den Belegschaften in den betroffenen Firmen für das Verständnis und die gute Zusammenarbeit bei der Evakuierung."

Zeitablauf der Evakuierung und Entschärfung:

7:45 Uhr Stab ist einsatzbereit
8:00 Uhr Evakuierung startet
8:21 Uhr bereits 50 Personen im Ratsgymnasium
8:30 Uhr Kampfmittelbeseitigungsdienst ist vor Ort
9:37 Uhr aktuell sind 140 Evakuierte im Ratsgymnasium
9:55 Uhr Mittellandkanal und Betriebswege gesperrt
10:27 Uhr Hauptbahnhof ist geräumt
10:57 Uhr Evakuierung abgeschlossen
11:00 Uhr Bombenentschärfung beginnt
11:00 Uhr 230 Personen haben sich im Ratsgymnasium aufgehalten.
12:00 Uhr mehrere Personen in den Evakuierungsbereich eingedrungen. Personen wurden rausageholt. Nach wenigen Minuten konnte die Entschärfung fortgesetzt werden.
12:57 Uhr Bombe ist entschärft und Evakuierung aufgehoben

Allgemein: Es waren insgesamt rund 300 Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen, Polizei, Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr und Mitarbeiter der Stadt Wolfsburg im Einsatz.



Amtliche Bekanntmachung vom 04.06.2018


Bekanntmachung der 10. Sitzung des Ortsrates Wendschott 

am Montag, dem 04.06.2018 um 18:00 Uhr 

in der Gaststätte "Alt Wendschott", Kleitschestraße 12, 38448 Wolfsburg.

Tagesordnung:

Öffentlicher Teil

Eröffnung der öffentlichen Sitzung
  1. Einwohnerfragestunde
  2. Kenntnisgaben
  3. Bebauungsplan "Innere Ortslage, 2. Änderung" im Ortsteil Wendschott der Stadt Wolfsburg - Aufstellungsbeschluss -
  4. Anfragen und Anregungen
Schließung der öffentlichen Sitzung




Pressemitteilung vom 09.05.2018

Europas Fahne weht auf dem Rathausplatz

Oberbürgermeister Klaus Mohrs beim Hissen der EuropafahneAm 9. Mai, dem Europatag der Europäischen Union, hisste Oberbürgermeister Klaus Mohrs gemeinsam mit den Bürgermeistern sowie politischen Vertretern der Stadt Wolfsburg die Europafahnen auf dem Rathausvorpatz. Inmitten des Wochenmarktes und nach dem Glockenspiel des Rathauses mit dem Europalied eröffnete Oberbürgermeister Klaus Mohrs die Veranstaltung: „Es wäre schön, wenn die Sonne immer so über Europa scheinen würde, aber das ist leider nicht immer der Fall. Es gibt Dinge, die diskutiert werden und die getan werden müssen, um Europa wieder zu stärken. Wir dürfen auf die Grundwerte, die Europa ausmachen, nicht verzichten. Wir müssen dafür kämpfen.“ Dabei habe die junge Generation einen hohen Stellenwert und das Engagement der Schulen sei grundlegend für die weitere Entwicklung Europas mit seinen Bürgerinnen und Bürgern. Abschließend rief Oberbürgermeister Klaus Mohrs die Bürgermeister zum gemeinsamen Hissen der symbolträchtigen Flaggen auf und ergänzte: „Europa hat viele Probleme, aber auch viele Chancen. Deshalb hissen wir heute nicht einfach nur die Europaflaggen. Wir zeigen Flagge – für Europa.“

Zum vierten Mal unterstützten dabei Wolfsburger Schüler mit Programmbeiträgen. Neben dem brass-project des Ratsgymnasiums beteiligte sich eine Schülergruppe der Eichendorffschule mit einer Plakatpräsentation zu den deutsch-französischen Beziehungen. 
Begleitet wird der Europatag 2018 durch die Karikaturenausstellung des Internationalen Freundeskreises (IFK) zum Thema „Deutsch-französische Beziehungen“. Bis zum 18. Mai 2018 ist diese noch in der Bürgerhalle während der Öffnungszeiten zugänglich.


Meldung vom 09.05.2018

Sara Frenkel und Anita Lasker-Wallfisch mit Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Wolfsburg

Anlässlich des Tages der Befreiung begrüßte Oberbürgermeister Klaus Mohrs alle Anwesenden im Jagdsaal des Schloss Wolfsburg: "In diesem Jahr ist es mir eine besondere Ehre, Sie, liebe Frau Sara Frenkel und Sie, liebe Frau Anita Lasker-Wallfisch anlässlich der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt willkommen zu heißen. Wir fühlen uns durch Ihren Eintrag ins Goldene Buch unserer Stadt sehr geehrt".

In seiner Rede hob der Oberbürgermeister das Engagement, die Tapferkeit, die Hilfsbereitschaft und die Selbstlosigkeit der beiden Frauen sowohl während als auch nach der Zeit des Nationalsozialismus hervor. Trotz der Verluste im eigenen Familienkreis und stets mit der Gefahr für das eigene Leben halfen beide Frauen anderen und setzten sich ein. Mit einem kurzen Blick auf die Lebensläufe der beiden Frauen wurde deutlich, welchen Einsatz sie leisteten und wie wichtig ihre Arbeit bis heute ist.

Eintrag ins goldene Buch von Frau Frenkel und Frau Lasker-Wallfisch  Eintrag ins goldene Buch von Frau Frenkel und Frau Lasker-Wallfisch


Pressemitteilung vom 13.04.2018

Klinken putzen und fegen wieder möglich

Eingangstreppe Verwaltungsstelle Fallersleben fertiggestellt

Mit Eröffnung der Treppe an der Verwaltungsstelle Fallersleben kann und soll der beliebte Brauch zum 30.Geburtstag wieder aufleben. Das Klinken putzen und fegen ist wieder am Hofekamp 10 möglich.
Analog zum Rathaus Wolfsburg ist das Klinkenputzen an der Eingangstür allerdings nicht gestattet. Das Mitbringen von Türen, um diese ggf. am das Treppengitter stehend zu putzen ist natürlich möglich. Zwei Bänke, als auch ein Mülleimer vor der Treppe geben alle Möglichkeiten, diesen Brauch an der Verwaltungsstelle Fallersleben zu feiern.

Gruppen werden gebeten, sich unter Tel: 0536/98 87 0 oder per Mail: verwaltungsstelle.fallersleben@stadt.wolfsburg.de anzumelden. Ein Ansprechpartner ist zu benennen, um ggf. Beeinträchtigungen anderer Nutzergruppen zu vermeiden.


Pressemitteilung vom 06.04.2018

60 Jahre Rathaus - Vortrag und Führung

"Transparent, demokratisch, funktional. 60 Jahre Rathaus Wolfsburg" titelt der Vortrag von Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide am Mittwoch, 11. April, um 18 Uhr, der die Architektur und Bedeutung im Kontext der Baugattung Rathaus betrachten wird und viele historische Fotos zeigt. Die Stadt lädt dazu in die frühere Kassenhalle des Rathauses, Porschestraße 49 in Wolfsburg ein. Im Anschluss folgt ein ausführlicher Rundgang durch das Gebäude. Die Führung erlaubt Einblicke in Räume, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind, zum Beispiel den alten Ratskeller mit der "Bierschwemme". Um Anmeldung wird gebeten bis zum 10. April unter E-Mail: forum.architektur@stadt.wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 19.03.2018

Osterfeuer erhellen die Stadt

Stadt genehmigt 28 Veranstaltungen

Auch in diesem Jahr finden in Wolfsburg wieder zahlreiche Osterfeuer statt.

Am Gründonnerstag, 29.03.2018:

  • Aktivspielplatz Fallersleben Walter-Kollo-Str. 15A, 38442 Wolfsburg (17.00 Uhr) 
  • Bauspielplatz Westhagen (17.30 Uhr)

Am Ostersamstag, 31.03.2018:

  • Eintracht-Stadion Franz-Marc-Str. 4, 38448 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Kleingartenverein Mörse, Deumelandstraße, 38442 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Feuerwehr Reislingen, Feuerwehrgelände Zum Wiesengarten, 38446 Wolfsburg (Eintr. d. Dunkelheit)
  • KGV Schillerteich e.V. Zum Hausberg, 38446 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Reit- u. Fahrverein Vorsfelde, Alter Kirchweg 99, 38446 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Ehmen, Verlängerung Kreuzkamp, 38442 Wolfsburg (19:00 Uhr)
  • Feuerwehr Hehlingen, Zum Haselhorst (Feldmark), 38446 Wolfsburg (19.30 Uhr)
  • USK Fallersleben, Schwimmbad 1, 38442 Wolfsburg (18 Uhr)
  • KGV Am Kraunsbusch, Werderstraße 52, 38448 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Gelände KGV Westhagen (Spielplatz), 38444 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Gelände Feuerwehr Barnstorf, Alter Bierweg 10, 38446 Wolfsburg (Eintritt Dunkelheit)
  • Feuerwehr Neuhaus, Osterfeuer-/Feuerwehrplatz gegenüber der Burg Neuhaus, 38446 Wolfsburg (18.30 Uhr)
  • Warmenau, nördlich der B 188 verlängerte Straße Krugfeld, 38448 Wolfsburg (19.30 Uhr)
  • Wolfsburger Ruderclub e.V., In den Allerwiesen 3, 38446 Wolfsburg (18.00 Uhr)
  • Sandkamp, Parkplatz am Kyffhäuserheim, Stellfelder Str. 50, 38442 Wolfsburg (17.00 Uhr)
  • Feuerwehr Kästorf, Allerweg 2, 38448 Wolfsburg (17.00 Uhr)
  • Neindorf, Gemarkung Krähenberg/Osterberg, Anfahrt über Almker Totenweg, 38446 Wolfsburg (18.00 Uhr)
  • Kleingartenverein Neuland e.V., Ehmer Str. 17, 38442 Wolfsburg (Eintritt d. Dunkelheit)
  • FKK Vereinsgelände, Barnstorfer Straße, 38444 Wolfsburg (17.00 Uhr)
  • Wendschott, Mitjätgens Anger, Brechtorfer Str. 38448 Wolfsburg (19.00 Uhr)
  • Osterfeuerplatz Vorsfelde, Wiese hinter dem Drömlingstadion, Alter Reitplatz, 38448 Wolfsburg (19.00 Uhr)
  • Heiligendorf, Acker, Baugebiet Krummer Morgen, 38444 Wolfsburg (19.00 Uhr)
  • Kleingartenverein Ernteglück, Vereinsheim Dieselstraße (Einfahrt Sporthalle BBS), 38448 Wolfsburg (19.00 Uhr) 

Am Ostersonntag, 01.04.2018:

  • Hattorf, Acker südl. Alte Teichstraße, 38444 Wolfsburg, OT Hattorf (19 Uhr)
  • Dunantplatz Eichelkamp, 38440 Wolfsburg (18.00 Uhr)
  • Sülfeld, Kalkberg, 38442 Wolfsburg (19.00 Uhr)
  • KGV Fallersleben-Ost, Dresdener Straße 18a, 38442 Wolfsburg (19.00 Uhr)
  • Wolfsburger Ruder-Club, In den Allerwiesen 3, 38446 Wolfsburg (18.00 Uhr)
  • Feuerwehr Velstove, Am Sportplatz/Kiesgrube, Alte Handelsstr. 52, 38448 Wolfsburg (20.00 Uhr)
  • Feuerwehr Almke, Hinter d. Feuerwehrhaus, Volkmarsdorfer Str. 2, 38446 Wolfsburg (18.00 Uhr)
  • Feuerwehr Nordsteimke, Am Feldscheunenteich, 38446 Nordsteimke (19.00 Uhr)

Pressemitteilung vom 15.03.2018

Ehrenbürgerrecht für Kögler und Throl

Rat der Stadt fasst einstimmigen Beschluss

Die Verleihung des Ehrenbürgerrechtes ist die höchste Auszeichnung, die eine Gemeinde vergeben kann. Der Rat der Stadt Wolfsburg hat in seiner nichtöffentlichen Sitzung am 14. März einstimmig beschlossen, Dr. Udo-Willi Kögler und Dr. Hans-Joachim Throl mit diesem Recht zu würdigen.

Dr. Udo-Willi Kögler ist eine stadtbekannte Persönlichkeit, die sich in ganz außerordentlicher Weise und besonderem Maße auf wissenschaftlichem, kommunalpolitischem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiet um die Stadt Wolfsburg verdient gemacht hat. Zum Beispiel hat Kögler in seiner früheren Doppelfunktion als Mandatsträger im Rat der Stadt Wolfsburg sowie als Führungskraft der Volkswagen AG im Gründungsprozess der Fachhochschule am Standort Wolfsburg einen entscheidenden Beitrag zur Sicherstellung der Rahmenbedingungen für die Entstehung der Bildungseinrichtung geleistet. Geschätzt wird er insbesondere als Vorsitzender im Vorstand der Bürgerstiftung Wolfsburg, wo er sich in besonderer Weise ausschließlich für gemeinnützige Projekte einsetzt, die der Wolfsburger Bürgerschaft zu Gute kommen.

Dr. Hans-Joachim Throl gehörte ohne Unterbrechung 40 Jahre dem Rat der Stadt Wolfsburg an. Damit ist er das Ratsmitglied mit der längsten Amtszeit in der Stadtgeschichte Wolfsburgs. Throl hat sich in ganz außerordentlicher Weise und besonderem Maße auf kulturellem, kommunalpolitischem und sozialem Gebiet um die Stadt Wolfsburg verdient gemacht. Unter anderem setzte er als Kunstkenner und Kunstliebhaber gern sein Wissen zugunsten der Stadt Wolfsburg ein. Die Förderung von Kunst und kulturellen Einrichtungen lagen ihm schon immer am Herzen. Seit 2002 ist er Vorsitzender des Kunstbeirates der Stadt und Vorsitzender der Jury Kunst im Stadtbild – KIS. Throl gründete den Kunstverein "Junge Kunst e.V. Wolfsburg", der begabten jüngeren Künstlerinnen und Künstlern eine Ausstellungsplattform bietet und das Profil von Wolfsburg als Kunststadt fördert.

Das Ehrenbürgerrecht werden beide Herren im Rahmen einer Feierstunde im Gartensaal des Schlosses Wolfsburg verliehen.


Pressemitteilung vom 14.03.2018

Haushalt mit Volumen von 498 Millionen Euro verabschiedet

Wichtige Investitionen in die Zukunft der Stadt trotz reduzierter Einnahmen

Mit einem Volumen von rund 498 Millionen Euro wurde am Mittwochabend, 14. März, der Haushalt der Stadt Wolfsburg für das Jahr 2018 im Rat der Stadt mehrheitlich beschlossen. Vor dem heutigen Beschluss hatte der Entwurf in den vergangenen Wochen die Ortsräte und Fachausschüsse durchlaufen und war auch mehrmals im Finanzsteuerkreis zum Thema Haushaltskonsolidierung.

Der Haushalt weist einen Fehlbedarf in Höhe von 41,9 Millionen Euro aus. Das Minus wird zum Jahresende 2018 durch die Inanspruchnahme der Überschussrücklage, welche die Stadt in guten Jahren gebildet hat, fiktiv ausgeglichen. Gegenüber der mittelfristigen Finanzplanung aus dem beschlossenen Haushalt 2017 sinkt der Fehlbedarf für das Jahr 2018 um 29,4 Millionen Euro. Hier wirken sich neben den jüngst mitgeteilten Steigerungen der Einkommens- und Umsatzsteueranteile die schon im Verwaltungsentwurf 2018 eingeplanten Konsolidierungsmaßnahmen, aber auch einmalige ordentliche Erträge aus Gewinnausschüttungen und Grundstücksveräußerungen aus.

Auch mittelfristig konnten die Fehlbedarfe ab 2019 und Folgejahre im Vergleich zum Haushalt 2017 jeweils deutlich reduziert werden.
Gespart wird im Wesentlichen im Personal- und Sachaufwandsbereich. Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B sowie für die Gewerbesteuer bleiben auch für 2018 unverändert. Die Eintrittspreise und Entgelte für die städtischen Einrichtungen wurden zum Teil leicht angehoben, bewegen sich im interkommunalen Vergleich aber immer noch am unteren Ende.

Der Schwerpunkt der Aufwendungen liegt wie in den zurückliegenden Jahren auch in den Bereichen Soziales mit rund 99,9 Millionen Euro sowie Jugend mit rund 82,7 Millionen Euro. Den beiden größten Aufwandsblöcken stehen Erträge für Soziales und Jugend in Höhe 89,3 Millionen Euro gegenüber (Bundes- und Landesmittel).
Vor dem Hintergrund des erwarteten Fehlbedarfes wurden die veranschlagten Investitionen weiter reduziert. Der Ansatz liegt nun bei 78 Millionen Euro gegenüber 2017 mit 124 Millionen Euro. Trotz verminderter Ausgaben wird, wie in den Vorjahren, weiter in wichtige Projekte und damit in die Zukunft der Stadt investiert. Das betrifft die großen Themen Wohnen und Verkehrsinfrastruktur genauso wie die Erweiterung und den Ausbau von modernen Kindertagesstätten und Schulen sowie die Digitalisierung.

Insgesamt werden für Bildungsprogramme rund 30,4 Millionen Euro, für sonstige Infrastruktur rund 19,2 Millionen Euro, für die Bereiche Wohnen und Mobilität rund 11,3 Millionen Euro sowie für Allgemeine Maßnahmen weitere Mittel in Höhe von rund 12,2 Millionen Euro bereitgestellt.
Festzuhalten ist, dass der Rahmenbeschluss des Rates zum Haushalt 2018 aus dem September 2017, insbesondere die Begrenzung des Fehlbedarfs im Ergebnishaushalt auf 50 Millionen Euro sowie die Begrenzung des Investitionsprogramms auf maximal 80 Millionen Euro, sicher eingehalten wird.


Pressemitteilung vom 01.03.2018

Neuer Service im Rathaus

Ausweisterminal steht zur Verfügung

Ab sofort können Bürger im Rathaus B den neuen Ausweisterminal nutzen. Die Speed Capture Station in den Bürgerdiensten ermöglicht den Kunden einen weiteren digitalen Komfort. Das Erfassungsgerät für biometrische Fotos, Fingerabdrücke und Unterschriften kann zur Weiterverarbeitung bei der Beantragung von Ausweisen, Pässen und Führerscheinen genutzt werden.

Jeder Kunde erfasst seine Daten am Terminal selbstständig, die dann bis zum Abruf verschlüsselt auf einem städtischen Server abgelegt werden. Bei der Beantragung eines Personalausweises, eines Reisepasses oder eines Führerscheines werden dann die erfassten Daten übernommen und anschließend gelöscht.
Die Kosten betragen einmalig fünf Euro und werden bei der Beantragung des Dokuments erhoben. Die Nutzung des Ausweisterminals ist freiwillig. Das Gerät steht auf dem Flur im Rathaus B zwischen den Räumen B 010 und B 050.


Pressemitteilung vom 26.02.2018

Lebensgefahr: Wolfsburger Teiche nicht betreten!

Die Stadt warnt eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger vor dem Betreten der Eisflächen im Stadtgebiet. Es besteht akute Einbruchgefahr.

Das Eis ist noch viel zu dünn um Belastungen standzuhalten. Stellenweise befinden sich sogar noch offene Wasserflächen (Zu- und Abläufe) auf den Gewässern.


Pressemitteilung vom 15.02.2018

Osterfeuer jetzt beantragen

Ordnungsamt berät Veranstalter

Zu Ostern ist es Tradition, ein Brauchtumsfeuer abzubrennen. Dabei sind einige wichtige Grundregeln zu beachten. Es darf nicht in jedem Garten ein Osterfeuer angezündet werden. Der öffentliche Charakter ist ein wesentlicher Bestandteil des Brauchtums. Diese Voraussetzung ist etwa bei einem Kleingarten- oder einem Sportverein gegeben, zu dem auch Vereinsfremde Zugang haben.

Wichtig ist: Osterfeuer dürfen nicht für die Abfallbeseitigung (zum Beispiel Haus- und Sperrmüll) missbraucht werden. Verbrannt werden darf nur im Rahmen des jährlichen Pflanzenschnitts anfallender Baum- und Strauchschnitt bzw. unbehandeltes Holz. Mit dem Anliefern und Aufschichten des Brennmaterials sollte frühestens zwei Wochen vor Ostern begonnen werden, weil das Lagern des Brennmaterials über einen längeren Zeitraum erfahrungsgemäß auch zum Ablagern von Abfällen führt.

Aufgeschichtetes Geäst und Pflanzenschnitt sind ein idealer Lebensraum für Kleintiere wie Kleinvögel, Igel und Wiesel. Daher ist es unbedingt erforderlich, das aufgeschichtete Material vor dem Anzünden auf- bzw. umzuschichten, damit die Tiere die Möglichkeit zur Flucht haben. Ein Osterfeuer ist grundsätzlich genehmigungspflichtig. Eine Ausnahmegenehmigung ist rechtzeitig (möglichst vier Wochen vorher) und schriftlich beim Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg zu beantragen und kostet zehn Euro.

Das Ordnungsamt weist insbesondere darauf hin, dass keine flüssigen Brennstoffe eingesetzt werden dürfen. Das Feuer darf nur so abgebrannt werden, dass Menschen oder benachbarte Grundstücke nicht durch Rauch oder Funkenflug gefährdet oder belästigt werden. Es ist ständig unter Aufsicht zu halten. Die Feuerstelle ist auf einer freien Fläche anzulegen. Einzuhaltende Mindestabstände sowie weitere Auflagen können beim Ordnungsamt erfragt werden bzw. sind dem Genehmigungsbescheid zu entnehmen.

Der Veranstalter bleibt allein für die ordnungsgemäße Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Weitere Fragen zum Thema Osterfeuer werden unter Telefon (05361) 28-2418 beantwortet.


Pressemitteilung vom 14.02.2018

Stadtverwaltung nur eingeschränkt erreichbar

Die Stadtverwaltung ist aufgrund einer Personalversammlung am Mittwoch, 21. Februar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr nur eingeschränkt erreichbar. Bei dringenden Fragen werden unter der Behördennummer 115 Auskünfte erteilt.


Pressemitteilung vom 06.02.2018

Der Tag der Niedersachsen war den Aufwand wert

Mehrkosten werden mit Restmitteln aus dem Haushalt 2017 ausgeglichen

Dem Verwaltungsausschuss der Stadt Wolfsburg wurde am Dienstag, 6. Februar, die vorläufige Endabrechnung zum Tag der Niedersachsen 2017 (TDN17) vorgelegt. Wegen erhöhter Ausgaben, vor allem um Sicherheit beim Fest zu gewährleisten, und durch geringere Sponsoring-Einnahmen als erwartet sind Kosten von rund 397.000 Euro entstanden. Das Defizit in Höhe von 197.000 Euro über der im Haushalt bereitgestellten Garantiesumme in Höhe von 200.000 Euro wird durch nicht in Anspruch genommene Haushaltsmittel von 2017 aus anderen Organisationseinheiten ausgeglichen. Der finanzielle und organisatorische Aufwand hat sich gelohnt: Das Fest verlief trotz der kurzen Vorbereitungszeit von nur neun Monaten ordentlich, friedlich und zur vollsten Zufriedenheit der Besucher und Beteiligten. Dass 325.000 Besucher, 6.000 Aktive sowie das Publikum der breiten Berichterstattung dieses gelungene Fest langfristig mit Wolfsburg verknüpfen, ist ein Imagegewinn, den keine Kampagne hätte erzielen können. Die Stadt und die beteiligten Vereine und Organisationen wurden weit über die Region hinaus als hervorragende Gastgeber wahrgenommen. Dies belegen auch tausende Beiträge in den sozialen Netzwerken und mehr als 700 Presseberichte, die zum TDN17 in Print- und Onlinemedien sowie im Rundfunk erschienen sind. Mit neuen Impulsen und Exponaten insbesondere zu den Themen Digitalisierung und Mobilität konnte Wolfsburg auch sein Image als Standort für Innovation festigen.
"Auch von den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern habe ich viel positives Feedback erhalten. Eine Bürgerin hat uns zum Beispiel extra einen Brief mit Geld geschickt, um zu sagen, dass sie gerne für die tollen Erlebnisse beim TDN zahlt", berichtet Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Er betont: "Es war richtig, den Tag der Niedersachsen 2017 in Wolfsburg auszurichten. Es wäre fatal, wenn aus Scheu vor Terroranschlägen oder vor dem Aufwand für Sicherheitsvorkehrungen keine großen Feste mehr stattfinden. Es muss in einer offenen, freiheitlichen Gesellschaft möglich sein, zusammenzukommen und zu feiern! Alles andere ist eine Kapitulation vor Terroristen."
Die Sicherheitsvorkehrungen fielen nach Anschlägen in Nizza und Berlin umfangreicher aus als erwartet. Es waren mehr Sperrmaterial, mehr Personal und Equipment beim Sanitätsdienst sowie eine Akkreditierung und Sicherheitsprüfung von Teilnehmern erforderlich. Der Sicherheitsdienst kostete mehr als geplant. Eine Bühne musste verlegt werden, weil ein Act eine sehr hohe Besucherzahl lockte. So entstanden in diesem Bereich Mehrkosten von 175.000 Euro.
Die Sponsoring-Einnahmen blieben rund 150.000 Euro unter dem Ansatz. Auf Grundlage von Erfahrungen vergangener Veranstaltungen und vorheriger Ausrichterstädte war die Stadt von höheren Sponsoring-Summen ausgegangen. Insbesondere das überregionale Sponsoring fiel deutlich geringer aus.
Auch Einnahmen für Gastronomierechte, Vermietung von Zelten und Marketingartikel waren geringer als erwartet. Landesmittel konnten nicht in voller Höhe abgerufen werden. Insgesamt wurden rund 265.000 Euro weniger eingenommen als veranschlagt.


Pressemitteilung vom 26.01.2018

Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild

In den Jagdbezirken der Stadt Wolfsburg wird die Schonzeit für Keiler und Bachen für den Zeitraum vom 1. Februar bis 15. Juni 2018 aufgehoben. Frischlinge führende Bachen sind von der Schonzeitaufhebung nicht betroffen und dürfen weiterhin nicht bejagt werden. Als Elterntiere gelten Bachen, deren Frischlinge noch gelbe Längsstreifen aufweisen.

Die Stadt Wolfsburg folgt hiermit einem aktuellen Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Es handelt sich um eine präventive Maßnahme zur Wildseuchenbekämpfung. Aus dem Baltikum und den osteuropäischen Nachbarländern ist bekannt, dass sich dort Wildschweine mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert haben. Mit der Herabsetzung der Schwarzwildpopulation soll die Gefahr einer Infektion sowohl innerhalb der Schwarzwildbestände als auch in die Hausschweinbestände hinein gemindert werden.


Pressemitteilung vom 16.01.2018

Kulturausschuss besuchte KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Kultur- und Bauverwaltung begleiteten die Politiker

Im Rahmen des Gestaltungsprozesses zur Errichtung einer Gedenkstätte und eines Bildungsortes auf dem Gelände des Außenlagers Laagberg des KZ Neuengamme haben die Mitglieder des Kulturausschusses und Vertreter der Stadtverwaltung, unter ihnen Kulturdezernent Dennis Weilmann und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme besucht.
Bei der Führung über das historische Gelände wurden Erinnerungsorte (Haus des Gedenkens), Ausstellungen (Zeitspuren: Das Konzentrationslager Neuengamme 1938 – 1945 und seine Nachgeschichte) und Bildungsorte (Studienzentrum im ehemaligen Häftlingsblock 1-4) besichtigt. Der Leiter der Gedenkstätte Dr. Detlef Garbe nahm sich die Zeit ausführlich auf die Fragen aus Politik und Verwaltung zu antworten. Unter Berücksichtigung der aktuellen Situation in Wolfsburg gab es einen konstruktiven Austausch zu Möglichkeiten und Grenzen der Sichtbarmachung historischer Funde sowie der Darstellung unterschiedlicher Zeitebenen (Nutzung zur Kriegszeit und Nachnutzung des Geländes).
Einen ausführlichen Bericht zur Exkursion gibt es im nächsten Newsletter des Instituts für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation der Stadt Wolfsburg und in der Kulturausschusssitzung am Donnerstag, 18.01., 16 Uhr im Ratssitzungssaal, Rathaus A.


Pressemitteilung vom 10.01.2018

Städtischer Ordnungsdienst zieht Jahresbilanz 

Sicherheit und Ordnung auf Wolfsburgs Straßen

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 104.081 Verstöße (2016: 111.076; 2015: 129.091, 2014: 104.524) angezeigt. In 14.762 Fällen wurden Bußgeld- und Kostenbescheide erlassen (2016: 15.202, 2015: 17.231, 2014: 14.816). Die Höhe der Buß- und Verwarnungsgelder belief sich 2017 auf insgesamt 2.599.520 Euro (2016: 2.752.050 Euro, 2015: 3.250.571 Euro, 2014: 2.594.431 Euro).

Die Gesamtdaten ergeben sich aus:

Geschwindigkeitsmessungen: 45.147 Geschwindigkeitsverstöße wurden verzeichnet, im Vorjahr waren es 45.467 (2015: 64.977). Daraus folgten 4.013 Bußgeldbescheide (2016: 5.222, 2015: 6.502, 2014: 5.014). 365 Fahrverbote wurden ausgesprochen (2016: 530, 2015: 565, 2014: 250). Durch die Messungen nahm die Stadt Wolfsburg 1.242.815 Euro ein (2016: 1.430.574 Euro, 2015: 1.904.261 Euro, 2014: 1.382.116 Euro).

Folgende Spitzengeschwindigkeiten wurden gemessen:

Straße // zulässige Geschwindigkeit// maximale Geschwindigkeit// Überschreitung

K 114 // 50 // 115 // 65

Frankfurter Straße // 50 // 115 // 65

Heinrich-Nordhoff-Straße // 50 // 113 // 63

Berliner Brücke // 50 // 112 // 62

Dieselstraße // 50 // 109 // 59

Händelstraße // 30 // 88 // 58

Heßlinger Straße // 50 // 107 // 57

Braunschweiger Straße Abfahrt Westhagen // 50 // 104 // 54

Die höchsten Verstoßquoten im Jahresdurchschnitt wurden an folgenden Straßen festgestellt:

Straße // durchschnittliche Verstoßquote (%)

Zum Badekoth // 27,21%

Hasselbachstraße // 25,14%

Kurt-Schumacher-Ring // 23,47%

Sohlsträuchen // 22,10%

Hubertusstraße // 22,09%

Sachsenring // 20,83%

Erich-Netze-Band-Straße // 20,68%

Schlesierweg // 19,54%

Alte Handelsstraße // 18,84 %

Nordstadtstraße // 17,88%

Die meisten Geschwindigkeitsverstöße wurden an folgenden Standorten verzeichnet:

Berliner Brücke: 5605 Verstöße

Heinrich-Nordhoff-Straße: 4327 Verstöße

Braunschweiger Straße: 4306 Verstöße

Heßlinger Straße: 3030 Verstöße

Dieselstraße: 2803 Verstöße

Berliner Ring: 2705 Verstöße

Stralsunder Ring: 1541 Verstöße

Hasselbachstraße: 1455 Verstöße

Braunschweiger Straße Abfahrt Westhagen: 1289 Verstöße

Zum Sportplatz: 1160 verstöße

Parkverstöße: Im vergangenen Jahr wurden 37.326 Verfahren wegen Parkverstößen eingeleitet (2016: 47.400, 2015: 41.544, 2014: 48.264). 4.987 Bußgeld-und Kostenbescheide wurden erlassen (2016: 4.968, 2015: 5.047, 2014: 5.971). Aus den Verfahren resultierten 598.360 Euro Einnahmen (2016: 704.632, 2015: 610.949 Euro, 2014: 730.543 Euro).

"Der Rückgang der Ordnungswidrigkeitenverfahren in 2017 im Vergleich zu den Vorjahren lässt leider keine Rückschlüsse auf eine Kehrtwende im Verhalten der Verkehrsteilnehmer zu, sondern ist vielmehr auf Personalengpässe im Bereich der Verkehrsüberwachung zurückzuführen", erklärt Jens Krause (Leiter Ordnungsamt)."

Weitere 21.608 Verfahren: Unter anderem wegen Alkohol- und Betäubungsmittelverstößen, Verkehrsunfällen und Geschwindigkeits- sowie Rotlichtverstößen - brachten die Polizei sowie private Anzeigende (hier: überwiegend Parkverstöße) ins Rollen (2016: 18.209, 2015: 22.570, 2014: 9.060). Daraus folgten über Verwarnungsverfahren hinaus 5.862 Bußgeld- und Kostenbescheide (2016: 5.012, 2015: 5.682, 2014: 3.831) sowie 253 Fahrverbote (2016: 229, 2015: 332, 2014: 272). 758.345 Euro Bußgeld wurden eingenommen (2016: 616.844, 2015: 735.361 Euro, 2014: 502.133 Euro).


Pressemitteilung vom 03.01.2018

Emma und Jonas liegen vorn

Geburtenzahl auf einem sehr hohen Niveau

Die Hitliste bei den Vornamen der in 2017 neugeborenen Wolfsburger Kinder führen Emma bei den Mädchen sowie Jonas bei den Jungen an. Mit insgesamt 19 Nennungen liegt Emma bei den Mädchennamen vor Emilia (17). Dahinter folgen die Mädchennamen Mila (13), Sophia (12), Charlotte und Emily (je 11), Leni und Mia (je 10) sowie Paulina und Sophie (je 8). Beim männlichen Nachwuchs führt Jonas (20 Nennungen) die Beliebtheitsskala an, vor Leon (17), Paul (16), Ben (15), Noah (14), Alexander, Finn und Milan (je 12) sowie Elias und Felix.

Laut Einwohnermelderegister wurden in 2017 insgesamt 1.284 Geburten registriert. Im Jahr zuvor waren es 1370 Mädchen und Jungen. Man kann die 2017er Zahl nicht mit dem Rekordjahr 2016 vergleichen, aber der Vergleich zu den Jahre 2007 bis 2017 (s. Tabelle) zeigt, dass man von einem hohen Geburtenstand in Wolfsburg sprechen kann.

  • 2007: 927 Geburten
  • 2008: 980 Geburten
  • 2009: 996 Geburten
  • 2010: 989 Geburten
  • 2011: 982 Geburten
  • 2012: 1.071 Geburten
  • 2013: 1.091 Geburten
  • 2014: 1.212 Geburten
  • 2015: 1.269 Geburten
  • 2016: 1.370 Geburten
  • 2017: 1.284 Geburten
Vergangenes Jahr starben 1.523 Wolfsburger. In 2016 waren es 1.418 Bürger. Der natürliche Saldo von Geburten und Sterbefällen ist demzufolge mit - 239 Personen negativ.
Die Zahl der Eheschließungen im Wolfsburger Standesamt für das abgelaufene Jahr liegt bei 717 (2016: 700). Es wurden 19 (2016: 9) gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften gegründet.

Pressemitteilung vom 28.12.2017

Weihnachtsbäume werden abgeholt

Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung gibt Termine bekannt

Weihnachtsbäume werden nur an den dafür vorgesehen Abfuhrtagen abgeholt. Darauf macht die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) aufmerksam. Die Bäume müssen am jeweiligen Tag morgens bis 6 Uhr an die Gehwege (Fahrbahnrand) beziehungsweise Müllbehälterstandplätze gelegt werden. Weil die Bäume kompostiert werden, muss jeglicher Baumschmuck wie unter anderem Lametta oder Weihnachtskugeln vorher entfernt werden. Die Weihnachtsbäume dürfen nur maximal zwei Meter lang sein. Größere Exemplare sollten vorher auf die entsprechende Länge zersägt werden.

Die Abfuhrtermine im Einzelnen: 

  • Montag, 8. Januar: Velstove, Brackstedt, Warmenau, Kästorf
  • Dienstag, 9. Januar: Stadtmitte, Rothenfelde, Schillerteich, Sandkamp
  • Mittwoch, 10. Januar: Hohenstein, Heßlingen, Hageberg komplett, Laagberg
  • Donnerstag, 11. Januar: Wohltberg, Ostsiedlung, Hellwinkel, Steimker Berg,  Reislingen-West, Reislingen-Windberg
  • Montag, 15. Januar: Teichbreite mit Bürgerkämpe, Wendschott
  • Dienstag, 16. Januar: Eichelkamp, Klieversberg, Köhlerberg, Rabenberg, Neuhaus
  • Mittwoch, 17. Januar: Alt-Wolfsburg, Kreuzheide, Tiergartenbreite
  • Donnerstag, 18. Januar: Mörse, Große Kley
  • Montag, 22. Januar: Almke, Kerksiek
  • Dienstag, 23. Januar: Ehmen
  • Mittwoch, 24. Januar: Fallersleben Montagtour, Detmerode
  • Donnerstag, 25. Januar: Fallersleben Dienstagtour, Westhagen
  • Freitag, 26. Januar: Sülfeld
  • Montag, 29. Januar: Reislingen (ohne Reislingen-West, (ohne Reislingen-Windberg)
  • Dienstag, 30. Januar: Vorsfelde (ohne Bürgerkämpe)
  • Mittwoch, 31. Januar: Barnstorf, Hehlingen, Waldhof
  • Donnerstag, 1. Februar: Hattorf, Heiligendorf, Neindorf
  • Freitag, 2. Februar: Nordsteimke

Meldung vom 20.12.2017

Weilmann ist neuer Wirtschaftsdezernent, Müller neue Sozialdezernentin

Die neuen Dezernenten Monika Müller und Dennis Weilmann nach der Wahl.Monika Müller und Dennis Weilmann wurden heute, Mittwoch, vom Rat der Stadt Wolfsburg zu neuen Dezernenten gewählt. Der 42-jährige Jurist Weilmann wird bereits ab 1. Januar als Stadtrat für Wirtschaft, Digitalisierung, Kultur sowie Zentrales Organisationsmanagement fungieren. Stadträtin für die Bereiche Sport, Soziales und Gesundheit, sowie für das städtische Klinikum wird die 43-jährige Juristin Müller. Sie wird ihr Amt zum 1. April antreten.

Beide Dezernenten hatte Oberbürgermeister Klaus Mohrs nach einem Bewerbungsverfahren, welches im Sommer stattgefunden hatte, dem Rat zur Wahl vorgeschlagen. Klaus Mohrs: „Ich freue mich, dass meine Vorschläge von der Politik mit großer Mehrheit mitgetragen wurden. Ich bin froh, dass die Verwaltungsspitze jetzt komplett ist und wir als Stadt damit für die künftigen Aufgaben gut aufgestellt sind. Ich halte die beiden neuen Dezernenten für ausgewiesene Fachleute.“

Dennis Weilmann ist bereits seit knapp zehn Jahren bei der Stadt Wolfsburg tätig. Seit 2008 leitet er das Referat Kommunikation, bis 2011 zudem auch das Büro des damaligen Oberbürgermeisters. Im Referat Kommunikation verantwortete er zuletzt neben den vielfältigen Kommunikationsthemen auch die Bereiche Bürgerbeteiligung und ehrenamtliches Engagement.

Monika Müller ist bisher Bürgermeisterin der Stadt Pforzheim. Seit März 2011 leitet die Juristin das Dezernat für Soziales, Bildung und Sport der Kommune in Baden-Württemberg. Die 43-Jährige arbeitete zuvor unter anderem als Regionalgeschäftsführerin beim Arbeitgeber- und Berufsverbund Privater Pflege (ABVP) in Berlin.

Weitere Informationen zu Monika Müller und Dennis Weilmann: http://www.presse-service.de/data.aspx/static/?ID=975607f.html