Neuigkeiten

Pressemitteilung vom 08.10.2020

Wolfsburg gemeinsam gestalten

Dialogveranstaltung zur "Weltoffenen Kommune"

Wolfsburg gemeinsam gestalten – dies ist das Ziel einer Dialogveranstaltung, zu der das Integrationsreferat der Stadt Wolfsburg am 26. Oktober 2020 um 18 Uhr in den Mehrzwecksaal des FBZ Westhagen einlädt. Alle Einwohner*innen Wolfsburgs mit und ohne Zuwanderungsgeschichte sind herzlich dazu aufgefordert, sich am Dialog mit Verwaltung und Politik zu beteiligen.

Das Ziel der Dialogveranstaltung ist, bisherige Erfahrungen zur Integration in Wolfsburg zu sammeln und so das interkulturelle Zusammenleben zu stärken. Die Beiträge der Teilnehmenden werden von der Stadtverwaltung aufgenommen und in die Überarbeitung des Integrationskonzeptes "Vielfalt leben" einfließen.

"Wir haben in Wolfsburg eine Vielzahl an Menschen mit unterschiedlichsten Zuwanderungsgeschichten. Alle diese Geschichten sind ein Erfahrungsschatz aus dem wir vieles für die Zukunft lernen können. Integration sollte stets ganzheitlich gedacht werden und alle Akteure von der Kommunalverwaltung über Vereine bis hin zu Privatpersonen einbinden", berichtet Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration.

Die Veranstaltung ist Teil des Modellprojekts "Weltoffene Kommune – Vom Dialog zum Zusammenhalt" der PHINEO gAG und der Bertelsmann Stiftung. Wolfsburg ist seit Beginn 2020 Modellkommune und hat bereits den Selbstcheck Weltoffenheit durchlaufen.

Eine Anmeldung ist bis Montag, 19. Oktober 2020 per E-Mail an sekretariat.integrationsreferat@stadt.wolfsburg.de möglich. Unter dem Motto "Bring a friend" haben Interessierte die Möglichkeit, sich selbst und eine befreundete Person mit anzumelden, die sonst nicht an der Veranstaltung teilnehmen würde. Die Teilnehmerzahl ist Unter den geltenden Hygienemaßnahmen auf 35 Personen beschränkt. Bei überschrittener Teilnehmerzahl entscheidet ein Losverfahren, wer an der Veranstaltung teilnehmen kann. Sollte ein*e Dolmetscher*in benötigt werden, kann dies bei der Anmeldung mit angegeben werden. Das Integrationsreferat kann dolmetschende Personen für die Sprachen Arabisch, Persisch, Kurdisch, Russisch, Englisch und Französisch stellen.

Darüber hinaus wird eine digitale Beteiligung an der Veranstaltung über das Video-Konferenz-Tool "Zoom" durch die Bertelsmann Stiftung ermöglicht, sodass auch Interessierte von zu Hause aus oder unterwegs zuhören und sich einbringen können. "Uns ist es wichtig, nicht nur den Teilnehmenden vor Ort, sondern allen interessierten Wolfsburger*innen eine Möglichkeit des Einbringens zu bieten", erklärt Judith Wurm, Leiterin des Integrationsreferats. "Die Digitalisierung hilft uns hierbei enorm." Einwohner*innen, die sich für eine Teilnahme per Zoom anmelden (bitte bei der Anmeldung angeben), bekommen alle nötigen Informationen zur digitalen Veranstaltung per Mail zugeschickt.


Pressemitteilung vom 02.10.2020

Erstes Smart-City-Forum in Wolfsburg

Expert*innen loben Fortschritt des Wolfsburger Smart-City-Projekts

Zum ersten Smart-City-Forum am 01. Oktober trafen sich Vertreter*innen der Stadt mit Politik und Expert*innen aus anderen Städten, um über die Entwicklung der Smart City Wolfsburg zu sprechen. Die Veranstaltung war der Auftakt zu einer Reihe von Vernetzungstreffen, mit dem Ziel, gemeinsam die Smart-City Wolfsburg zu entwickeln.

Zu Beginn erklärte Dr. Nadine Kuhla von Bergmann, Gründerin der Creative Climate Cities und Moderatorin der Veranstaltung, warum Wolfsburg im vergangenen Jahr als eine von 13 Regionen für das Modellprojekt Smart Cities des Bundesinnenministeriums in der ersten Welle ausgewählt wurde. Ein wichtiger Grund für die Wahl war, dass Wolfsburg bereits viele Vorprozesse und Konzepte hatte und Teilhabe in einer Smart City als einen Schwerpunkt gewählt hat.

Vorgestellt wurden der Stand der Strategieentwicklung und aktueller Vorhaben von Marcel Hilbig, Leiter des Referats Strategische Planung und Dr. Sascha Hemmen, Leiter des Referats Digitalisierung und Wirtschaft, deren Referate bei Entwicklung der Smart City Wolfsburg eng zusammenarbeiten. Für die Vorstellung gab es viel Lob aus den anderen Städten. Ina Homeier, die live aus Wien zugeschaltet wurde, Eva Herr von der Stadt Köln, Prof. Dr. Arne Pautsch von der Hochschule Ludwigsburg, Prof. Dr. Peter Daiser vom Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung e.V., Jan Strehmann vom Deutschen Städte- und Gemeindebund und Marc Groß von der Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement lobten Wolfsburg für Ideen und Projektstand. Vor allem aber konnten sie mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen wichtige Impulse für die weitere Entwicklung der Wolfsburger Smart-City-Strategie geben. 
Für Dennis Weilmann, Wolfsburgs Ersten Stadtrat und Dezernenten für Digitales, ist die nachhaltige Vernetzung mit anderen Städten einer der zentralen Faktoren für das Gelingen des Projektes. „Alle Städte stehen vor der gleichen Herausforderung, den digitalen Wandel zu gestalten. Vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch können wir alle profitieren, auch das zeichnet eine Smart City aus.“, so Dennis Weilmann.

Auch Moderatorin Dr. Nadine Kuhla von Bergmann freute sich über die gelungene Veranstaltung. „Das erste Smart-City-Forum war ein exzellenter Auftakt um die Vertreter*innen der Stadtgesellschaft mitzunehmen und über laufende Projekte und Prozesse zu informieren“, so die Smart-City-Expertin. „Besonders spannend war die Diskussion um die Wirkungsweise der Strategie und der Vorhaben mit den anderen Städten.“

Das erste Smart-City-Forum war der Auftakt der Veranstaltungsreihe. Das zweite Smart-City-Forum ist für das Frühjahr 2021 geplant.


Pressemitteilung vom 23.09.2020

E-Government in der Verwaltung: Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg kooperieren

Die Themen Digitalisierung und Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) mit digitaler Bereitstellung aller Verwaltungsdienstleistungen bis 2022 stellen Verwaltungen deutschlandweit vor immense Herausforderungen. Um diese Anforderungen zu bewältigen, Synergien zu schaffen und von gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren, haben die für Digitalisierung verantwortlichen Dezernenten der kreisfreien Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg, Dr. Thorsten Kornblum, Jan Erik Bohling und Dennis Weilmann, nun eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. In diesem gemeinsamen "Letter of Intent" ist vorgesehen, die Zusammenarbeit und den Austausch zu intensivieren. Dadurch können IT-Lösungen gemeinsam genutzt werden. Auch die Mitarbeitenden der Verwaltung erwarten heute eine digitale Arbeitsumgebung, mit der sie möglichst einfach ihre Aufgaben erfüllen und untereinander kommunizieren können. Demografische und finanzielle Rahmenbedingungen erfordern, dass die Prozesse optimiert und durch die Digitalisierung zudem kund*innennorientierter gestaltet werden.
 "Digitalisierung der Verwaltung ist ein Thema, mit dem sich jede Kommune auseinandersetzen und künftig noch intensiver beschäftigen muss. Daher ist es nur konsequent, vorhandene Synergien zu nutzen und derartige Netzwerke zu bilden", sagt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann.
"Alle Städte befinden sich auf demselben Weg und nicht jeder muss das Rad neu erfinden", so Braunschweigs Stadtrat Dr. Thorsten Kornblum. "Wir wollen uns gut aufstellen und vom regionalen Knowhow gegenseitig profitieren. Dabei sind wir offen für weitere interessierte Partner aus der Region, die sich uns anschließen wollen."

Dazu ergänzt Salzgitters Stadtrat Jan Erik Bohling: "Gerade die zurückliegenden Monate der Corona-Pandemie haben unseren drei Städten gezeigt, wie wichtig es ist, schnell Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren und damit quasi rund um die Uhr ein offenes digitales Rathaus zu haben." Die drei Oberzentren haben einen engen und offenen Austausch der an der Digitalisierung der Verwaltung beteiligten Stellen vereinbart mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten in den Bereichen Basisdienste, Online-Dienste, Fachverfahren und Schnittstellen zu identifizieren, Initiativen zu entwickeln und gemeinsam gegenüber anderen Ebenen wie dem Land oder den kommunalen IT-Dienstleistenden aufzutreten.


Pressemitteilung vom 11.09.2020

Stadt Wolfsburg informiert über Zweitwohnungssteuer 

Es gibt Ausnahmefälle

Rund 10.000 Bürger*innen, die in der Einwohnermeldedatenbank der Stadt Wolfsburg mit einem Nebenwohnsitz gemeldet sind, haben in den vergangenen Wochen Post bekommen: Als eine der Maßnahmen zur Haushaltsoptimierung ist zum 01.08.2020 in Wolfsburg die Zweitwohnsitzsteuer eingeführt worden. Die Stadt geht jedoch davon aus, dass ein Teil der  informierten Bürger*innen keine Zweitwohnungssteuer zahlen muss, denn es gibt rechtliche Ausnahmefälle. Die Stadt ist verpflichtet, bei jeder Person, die einen Zweitwohnsitz in Wolfsburg angemeldet hat, die Steuerpflicht zu prüfen. Hierbei stellt sich derzeit heraus, dass viele gemeldete Zweitwohnsitze nicht mehr aktuell sind und aufgegeben wurden, jedoch nicht abgemeldet worden sind.
 
Grundsätzlich hat jede*r Einwohner*in einen Hauptwohnsitz. Hat ein*e Einwohner*in mehrere Wohnungen in Deutschland, so ist die vorwiegend genutzte Wohnung die Hauptwohnung. Nebenwohnsitz ist jede weitere Wohnung. Steuerpflichtig ist, wer im Stadtgebiet Wolfsburg eine oder mehrere Nebenwohnungen innehat.
 
Es gibt rechtliche Ausnahmefälle
So sind diejenigen von der Steuer befreit, die in Wohnungen von freien Trägern der Wohlfahrtspflege aus therapeutischen Gründen entgeltlich oder unentgeltlich untergebracht sind bzw. die in Wohnungen von Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe entgeltlich oder unentgeltlich untergebracht sind, sofern diese zu Erziehungszwecken genutzt werden.
 
Nicht steuerpflichtig sind zudem verheiratete Personen und Personen, die in eingetragenen Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz leben, die nicht dauernd getrennt leben und aus beruflichen Gründen in der Stadt Wolfsburg eine Zweitwohnung haben. Wenn sich die Hauptwohnung außerhalb der Stadt Wolfsburg befindet und das Erreichen des Arbeitsplatzes ohne Zweitwohnung nur mit erheblichem Zeitaufwand möglich wäre, entfällt hier ebenfalls die Zweitwohnungssteuer.
 
Personen die nur gelegentlich zu Besuch sind, wie z.B. Studierende bei ihren Eltern, sind melderechtlich nicht verpflichtet, einen Zweitwohnsitz anzumelden. Also entfällt auch hier die Steuerpflicht. Für Studierende, die in Wolfsburg studieren und mit Nebenwohnsitz in Wolfsburg gemeldet sind, besteht zudem die Möglichkeit, Wolfsburg als Hauptwohnsitz anzugeben.
 
Stadtkämmerer bittet um Verständnis
Stadtrat und Kämmerer Andreas Bauer betont: "Ich habe Verständnis für alle diejenigen, die derzeit aufgefordert worden sind, Angaben zu ihrem Wohnsitz zu machen und erst einmal irritiert sind, da es sich um eine erstmalig erhobene Steuer handelt. Hierbei kann es unter Umständen Personen treffen, die ihren Nebenwohnsitz vor vielen Jahren in Wolfsburg angemeldet haben, dieser aber gar nicht mehr aktuell ist. Für diejenigen haben wir nun eine unbürokratische Möglichkeit geschaffen, diesen abzumelden. Ich bitte zudem um Verständnis, dass es zu längeren Wartezeiten bei der Beantwortung von Fragen kommt, da uns eine Vielzahl von Anfragen erreicht. Bei einer Einführung einer solchen Steuer liegt es in der Natur der Sache, dass sich Anfragen ballen."
 
Stadt ermöglicht unkomplizierte Abmeldung per E-Mail Um eine unkomplizierte Abmeldung eines Nebenwohnsitzes zu ermöglichen, wenn dieser z.B. nicht mehr aktuell ist, hat die Stadt Wolfsburg ein gesondertes E-Mail-Postfach eingerichtet. Hierzu ist das unterschriebene und eingescannte Abmeldeformular inkl. eingescanntem Lichtbildausweis an die E-Mailadresse: abmeldung.nebenwohnsitz@stadt.wolfsburg.de zu senden. Die entsprechenden Formulare und Hinweise sind unter www.wolfsburg.de/steuern zu finden.

Bei Personen die ihren Hauptwohnsitz in anderen Kommunen haben, werden diese Abmeldegesuche durch die Stadt Wolfsburg an die zuständige Behörde weitergeleitet. Dies ist für die Betroffenen kostenfrei.


Pressemitteilung vom 10.09.2020

Mit Mohrs Reden in Heiligendorf: Es sind noch Plätze frei 

Der Oberbürgermeister stellt sich den Fragen der Bürger*innen

Für die bereits angekündigte Veranstaltung aus der Reihe "Mit Mohrs reden", die am Donnerstag, 17. September 2020 um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Heiligendorf (Neue Straße 50, 38444 Wolfsburg) stattfindet, sind noch Plätze frei. Interessierte Bürger*innen aus Heiligendorf und Hattorf werden gebeten, sich unbedingt im Vorfeld dafür anzumelden - per E-Mail an oberbuergermeister@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 28-2207.

Klaus Mohrs wird gemeinsam mit Stadträtin Iris Bothe und Ortsbürgermeister Marco Meiners über verschiedene ortsbezogene Themen mit interessierten Bürger*innen ins Gespräch kommen und Fragen beantworten. Bei der Veranstaltung werden die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt; Teilnehmende müssen zudem eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Pressemitteilung vom 04.09.2020

Warntag 2020

Bevölkerungsschutz in Wolfsburg

Der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung findet am Donnerstag, 10. September statt. In ganz Deutschland werden an diesem Tage Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen.

Auch die Stadt Wolfsburg mit dem Zivil- und Katastrophenschutz beteiligt sich. "Wir verfügen in Wolfsburg über ein hoch modernes Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung. Ergänzend haben wir die Möglichkeit die Bürger*innen über zahlreiche Warn-Apps auf Ihren Smartphones zu warnen. Das werden wir am bundesweiten Warntag testen", erklärt Manuel Stanke, Geschäftsbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutzes der Stadt Wolfsburg.

Stadtrat Andreas Bauer: "Wir haben in den letzten zwei Jahren den Ausbau des stadtweiten Sirenennetzes forciert. Die neuen Hochleistungssirenen mit Sprachdurchsage ermöglichen nun auch bei Stromausfall die umfassende Information der Wolfsburger Bevölkerung. Die derzeitige Corona-Situation zeigt, dass wir für den Krisenfall gerüstet sein müssen. Das Sirenennetz ist hier ein wichtiger Baustein, um die Wolfsburger*innen in Ausnahmesituationen informieren zu können. Mit dem Warntag 2020 wollen wir auch auf dieses Informationsmedium aufmerksam machen."

Wie die Warn-App NINA auf dem Handy installiert werden kann, dazu gibt der Zivil- und Katastrophenschutz am Warntag, ab 10 Uhr auf dem Rathausvorplatz vor dem Rathaus A interessierten Bürger*innen Informationen und Hilfestellung.

Ergänzend ist ab sofort die neue Website www.bundesweiter-warntag.de online verfügbar. Sie bietet Informationen über den ab 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfindenden Warntag. Die Website erklärt aber auch, in welchen Fällen und auf welchen Wegen die Bevölkerung in Deutschland gewarnt wird.

Zum Hintergrund: Bund und Länder haben im Rahmen der Innenministerkonferenz 2019 gemeinsam beschlossen, ab dem Jahr 2020 jährlich einen bundesweiten Warntag stattfinden zu lassen. Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen. Wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, kann sich in einem Notfall besser selbst helfen.

Zur Warnung der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen alle verfügbaren Kommunikationskanäle: so etwa das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Modulare Warnsystem (MoWaS) und die Warn-App NINA, eine Vielzahl von Medien und Rundfunksendern bis hin zu Sirenen und Lautsprecherdurchsagen vor Ort.

Gleichzeitig dient der Warntag dazu, die vorhandenen technischen Systeme zur Warnung flächendeckend zu testen und zu prüfen, an welcher Stelle sie noch weiter entwickelt werden können.


Pressemitteilung vom 02.09.2020

Oberbürgermeister im Gespräch mit Bürger*innen vor Ort 

„Mit Mohrs reden“ in Heiligendorf

Nach einer Corona-bedingten Pause findet die Veranstaltungsreihe "Mit Mohrs reden" wieder statt: Oberbürgermeister Klaus Mohrs lädt die Heiligendorfer Bürger*innen am Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr in die Mehrzweckhalle Heiligendorf (Neue Straße 50. 38444 Wolfsburg) ein.
Mohrs wird gemeinsam mit Stadträtin Iris Bothe und Ortsbürgermeister Marco Meiners über verschiedene ortsbezogene Themen mit interessierten Bürger*innen ins Gespräch kommen und Fragen beantworten. Diese lassen sich spontan vor Ort stellen oder können auch gerne im Vorfeld per E-Mail an oberbuergermeister@stadt.wolfsburg.de sowie unter der Telefonnummer 05361 28-2205 eingereicht werden.

Eine vorherige Anmeldung unter oberbuergermeister@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 28-2207 ist unbedingt erforderlich. Bei der Veranstaltung werden die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt; Teilnehmende müssen zudem eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.



Pressemitteilung vom 03.08.2020

Start in einen neuen Lebensabschnitt

Stadt begrüßt 60 neue Auszubildende

60 Berufsanfänger*innen – 29 junge Frauen und 31 junge Männer – traten heute ihre Ausbildung bei der Stadt Wolfsburg an. Die Nachwuchskräfte sind zwischen 16 und 41 Jahren alt und nehmen ihren Dienst in 15 unterschiedlichen Berufen auf. Im Ratssitzungssaal wurden sie in zwei separierten Gruppen von Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Ingrid Reher, Geschäftsbereichsleiterin Personal, Peter Wagner, Vorsitzender des Gesamtpersonalrates sowie von Vertreter*innen der Jugend- und Auszubildendenvertretung und der Ausbildungsleitung begrüßt.

"Gerade in der aktuellen Zeit ist es wichtig, dass junge Menschen weiterhin die Chance erhalten, mit einer Ausbildung in ihre Zukunft zu investieren", sagte Mohrs und richtete sich an die Auszubildenden: "Wir legen größtmöglichen Wert auf die Gesundheit all unserer Mitarbeitenden. Sie sollen sich bei uns sicher fühlen und voll und ganz auf Ihre Ausbildung konzentrieren können – auch, wenn in diesem Jahr einiges anders ablaufen wird als üblicherweise."

So musste in diesem Jahr auf ein "großes Hallo" am Einführungstag verzichtet werden. Auch in den kommenden Tagen werden die Nachwuchskräfte in kleineren Gruppen ihre Fachbereiche und künftigen Kolleg*innen kennenlernen sowie verschiedene Workshops durchlaufen. Außerdem müssen sich die Auszubildenden darauf einstellen, dass diverse Unterrichte ab August in Form von E-Learning-Kursen stattfinden werden.

Die Stadt bildet in klassischen Verwaltungsberufen wie Verwaltungsfachangestellte, aber beispielsweise auch Fachkräfte für Bäder oder für Medien und Informationstechnologie aus. Zudem können Berufe wie Koch/Köchin, Gärtner*in, Fachinformatiker*in, Medizinische*r Fachangestellte*r, Werker*in und Land- und Baumaschinenmechatroniker*in erlernt werden. Insgesamt hatten sich für das diesjährige Ausbildungsjahr etwa 830 Frauen und Männer beworben.

Der Bewerbungszeitraum für das Ausbildungsjahr 2021 hat bereits begonnen. Interessierte Berufsanfänger*innen können sich noch bis zum 30. September für einen Ausbildungsplatz in den Verwaltungsberufen, für alle anderen Ausbildungen noch bis zum 31. Oktober bewerben. Bewerbungen können ausschließlich online über das Bewerbungsportal der Stadt Wolfsburg unter wolfsburg.de/ausbildung abgegeben werden. Hier sowie auf dem städtischen Facebook- und Instagram-Kanal finden sich weitere Infos rund um die Ausbildungsmöglichkeit bei der Stadt.


Pressemitteilung vom 31.07.2020

Direkte europäische Finanzierung

Wolfsburg trat den unterzeichnenden Städten des Positionspapieres bei

Die Stadt Wolfsburg unterstützt die von mehreren europäischen Großstädten ins Leben gerufene Initiative "Direkte europäische Finanzierung für Städte (Direct European Funding for Cities)" für mehr Handlungsspielräume europäischer Kommunen im nächsten europäischen Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027. In der Juli-Ratssitzung war mit großer Mehrheit einem entsprechenden interfraktionellen Antrag zugestimmt worden. Daraufhin trat Wolfsburg den unterzeichnenden Städten des Positionspapieres bei.

Im Mai veröffentlichte die Europäische Kommission den Haushaltsvorschlag für die kommenden sieben Jahre. Nun hat die Bundesrepublik Deutschland die Ratspräsidentschaft übernommen, in deren Rahmen so schnell wie möglich ein finaler Entwurf unter Berücksichtigung aller zu hörenden Interessengruppen erarbeitet werden soll. In diesem Rahmen gab es eine Initiative, die sich darauf verständigt hat, mehr finanzielle Unterstützung und direkte Förderinstrumente für die Kommunen der EU-Mitgliedsstaaten vorzusehen. Ein Fokus liegt hierbei auf Mitteln zur Förderung von urbanem Umwelt- und Klimaschutz.

Die Initiative schlägt dabei konkrete Anpassungen im Gesetzestext des Europäischen Struktur- und Investmentfonds (ESIF) vor. Dazu gehört eine Erhöhung des Budgets von sechs auf zehn Prozent, die der Fond auf nationaler Ebene für Maßnahmen der ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung zur Verfügung stellt. Außerdem sollen regionale und lokale Akteur*innen auf die Wahl der zu fördernden Maßnahmen Einfluss nehmen können.

"Das gäbe und als Stadt die Möglichkeit beispielsweise konkrete Vorschläge für förderfähige Projekte zu machen, anstatt nur zu schauen, ob für geplante Projekte eine Förderung durch den ESIF möglich ist", unterstrich Stadtrat Andreas Bauer.


Pressemitteilung vom 16.07.2020

Wolfsburg: Ein sicherer Hafen

Rat der Stadt verabschiedet Resolution

Der Rat der Stadt Wolfsburg bekennt sich zu seiner Verantwortung, Menschen zu helfen, die durch Krieg, Verfolgung und andere Notlagen ihre Heimat verlassen haben und in Deutschland Zuflucht suchen und verabschiedet in seiner Sitzung am Mittwoch, 15. Juli mit großer Mehrheit die Resolution "Sicherer Hafen".
Oberbürgermeister Klaus Mohrs: "Wolfsburg hat mit der Unterstützung zahlreicher Bürger*innen in den vergangenen Jahren den Geflüchteten Obdach und Hilfe gewährt und wird dieses auch in Zukunft tun. Mit dieser Resolution appellieren wir an die Bundesregierung, sich weiterhin und verstärkt für die Rettung der Menschen auf dem Mittelmeer einzusetzen sowie für eine Bekämpfung der Fluchtursachen. Um darüber hinaus ein klares Zeichen der Menschlichkeit und Offenheit unserer Stadt und ihrer Menschen zu setzen, deklariert sich Wolfsburg als "Sicheren Hafen". Damit zeigt unsere Stadt aktive Solidarität mit Geflüchteten, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten sind. Wir reihen uns damit ein in die breite gesellschaftliche Bewegung "Seebrücke", die unter anderem auch vom Volkswagen-Konzern und Betriebsrat sowie den evangelischen Kirchen und einem breiten Städtebündnis mitgetragen wird."

Inhalt der Resolution:
Die Stadt Wolfsburg ist bereit, Geflüchteten im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten Obdach und Hilfe zu gewähren. Dieses gilt auch für in Seenot Geratene.
Der Rat der Stadt Wolfsburg appelliert an die europäische Staatengemeinschaft ihrer Verantwortung bei der aktiven Seenotrettung gerecht zu werden.
Der Rat der Stadt Wolfsburg fordert die Vertreter und Vertreterinnen in Bundestag und  Landtag auf, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für diese Ziele einzusetzen.
Für viele Geflüchtete ist Wolfsburg in den letzten Jahren, auch dank vieler ehrenamtlicher Unterstützer*innen, bereits zu einem sicheren Hafen geworden. Auch war Wolfsburg im Jahr 2020 sofort bereit, geflüchtete Kinder aus Griechenland, aufzunehmen. Wolfsburg handelt bereits seit Jahren als sicherer Hafen und erklärt sich nun auch offiziell dazu – wie bereits viele andere deutsche Städte, auch in Niedersachsen sich als sicherer Hafen erklärt haben.
Auch wenn das Medienecho sehr gering geworden ist, so nimmt das Sterben auf dem Mittelmeer immer noch kein Ende. Alleine im Jahr 2018 sind erneut über 2200 Menschen auf der Flucht ertrunken. In diesem Jahr sind es bereits jetzt über 500. Weitere Menschen sind auf der Flucht oder sitzen zurzeit noch in den libyschen Lagern fest. Um diese Menschen zu retten, setzt die EU keine eigenen Rettungsmissionen ein, sondern überlässt dies freiwilligen Seenotrettern. Diese dürfen dann, wie in den letzten Monaten häufig geschehen, keine europäischen Häfen anfahren, sodass die geflüchteten Menschen weiter um ihre Sicherheit fürchten müssen. Es ist beschämend, dass es nicht bzw. kaum gelingt für die betroffenen Geflüchteten Aufnahmeländer zu finden. Das alles macht ein Handeln über das bisherige Maß hinaus erforderlich.

Viele Menschen aus ganz Europa schließen sich der Seebrücke an, um der o.g. Entwicklung entgegenzuwirken. Sie demonstrieren für eine humane Flüchtlingspolitik und sichere Fluchtwege. Zudem fordern sie das Bekämpfen der Fluchtursachen.

Mit der Erklärung zum sicheren Hafen schließt sich die Stadt Wolfsburg diesen Forderungen an und bestätigt gleichzeitig ihre bisherige Unterstützung bei der Aufnahme, Versorgung und Integration von Flüchtlingen.


Pressemitteilung vom 06.07.2020

Rat der Stadt tagt

Sitzung wird live im Internet und auf Facebook übertragen

Zur nächsten Sitzung trifft sich der Rat der Stadt am Mittwoch, 15. Juli, um 16:00 Uhr im CongressPark Wolfsburg, Heinrich-Heine-Straße, Wolfsburg.
Das Geschehen lässt sich dabei auch live unter www.wolfsburg.de/rat_live verfolgen. Ebenso ist die Sitzung auf dem städtischen Facebook-Account www.facebook.com/stadtwolfsburg zu sehen. Bei Bedarf können Bürger die Unterstützung eines Gebärdensprachdolmetschers anmelden. Dieser wird dann vor Ort im CongressPark die politischen Diskussionen und Abstimmungen in Gebärdensprache übersetzen. Bedarfsmeldungen sind bis Donnerstag, 09.07., 14:00 Uhr, per E-Mail an rat-service@stadt.wolfsburg.de zu richten.

Der Rat der Stadt befasst sich in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien insbesondere mit der Resolution für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit sowie den Eilentscheidungen: Digitalisierung an der Leonardo da Vinci Grund- und Gesamtschule (LdV), Verzicht auf Entgelte für die Kinderbetreuung in Krippen, Kindergärten, Horten und der Kindertagespflege und der Außerkraftsetzung der Entgeltordnung der Bäderbetriebe Wolfsburg.

Zur Abstimmung stehen u.a. auch die Vorlagen: Einführung einer Zweitwohnungssteuer, die Fahrplan-/Linienänderung der WVG, die Bebauungspläne: "Bürgerkämpe" in Vorsfelde, "Landgraben" in Fallersleben und "Alte Baumschule - Ecke Lerchenweg" in Heßlingen, die Einrichtung des Städtischen Friedhofes Bestattungswald in Wolfsburg und die Wahl des Stadtbrandmeisters.

Weitere Tagesordnungspunkte sind: Änderung der Taxentarifordnung für die Stadt Wolfsburg, Ausweisung des Naturschutzgebiets (NSG) "Barnbruchswiesen und Ilkerbruch”, Vielfalt leben – Ergänzungen im Integrationskonzept der Stadt Wolfsburg, Erweiterung der Grundschule 25, Käferschule, am Standort Reislingen Süd-West -erweiterte Planungsvorlage-, Neufassung der Entgeltordnung der Bäderbetriebe (gültig im Normalbetrieb), Neubau einer Kindertagesstätte in der Stadtmitte 5+2, ehemalige Porsche-Realschule; Objektbeschluss, Weiterführung des Mehrgenerationenhauses Wolfsburg; Beschluss über den Antrag auf Förderung der Stadt Wolfsburg aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und Bekenntnis der Stadt Wolfsburg zum Mehrgenerationenhaus.

Insgesamt stehen 56 Tagesordnungspunktepunkte zur Beratung und Beschlussfassung an. Die komplette Tagesordnung sowie die einzelnen Unterlagen zu der Sitzung sind einsehbar unter www.wolfsburg.de/sitzungskalender.


Pressemitteilung vom 03.07.2020

Unwetterlagen mit erhöhtem Einsatzaufkommen 

Berufsfeuerwehr informiert über Abläufe in der Integrierten Regionalleitstelle Wolfsburg-Helmstedt

Unter der Nummer 112 erreicht man in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Notrufzentrale – und zwar sowohl aus dem Festnetz als auch über alle Mobilfunkgesellschaften. Die ca. 400 anfallenden Notrufe pro Tag, für den Landkreis Helmstedt und der Stadt Wolfsburg, laufen in der Integrierten Regionalleitstelle Wolfsburg-Helmstedt (IRLS) zusammen.

Die Mitarbeiter*innen der IRLS verfügen über eine fundierte feuerwehrtechnische und rettungsdienstliche Ausbildung und haben mehrjährige Einsatzerfahrung. Auf Grundlage der vorliegenden Informationen des Notrufes leiten die Disponent*innen die erforderlichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ein. Zusätzlich geben sie Verhaltensanweisungen; von der "einfachen Ersten Hilfe" bis hin zur "Anleitung der Reanimation".
Den Disponent*innen stehen grundsätzlich für den Regelbetrieb sechs gleichwertige Einsatzleitplätze zur Verfügung. An denen werden neben fest zugewiesenen Aufgaben (wie die Einsatzführung der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder des Krankentransportes) in Spitzenzeiten Notrufe auf allen Einsatzleitplätzen gleichzeitig angenommen.

Ausnahmelagen wie z.B. Sturm, Hochwasser sowie das Starkregenereignis der jüngsten Vergangenheit erfordern eine Umorganisation in der Gefahrenabwehr. Nur so kann die Vielzahl der gleichzeitig eingehenden Notrufe in der ILRS sowie die daraus folgenden Einsatzerfordernisse für Feuerwehr, Rettungsdienst und ggf. Einheiten des Katastrophenschutzes systematisch bewältigt werden.
Für die Stadt Wolfsburg und den Landkreis Helmstedt kann die Anzahl der Notrufannahmeplätze von 6 auf insgesamt max. 11 erhöht werden. Des Weiteren wird das Stadtgebiet Wolfsburg in 4 Abschnitte aufgeteilt und mit eigenen Führungsstellen besetzt. Die aus allen, in der IRLS eigehenden Notrufe resultierenden Einsätze werden in Abhängigkeit des Ereignisortes der zuständigen Abschnittsführungsstelle übergeben. Diese koordinieren sämtliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr im jeweiligen Abschnitt. Hierzu stehen die Abschnittsführungsstellen dann weiter im ständigen Austausch mit der IRLS.
Zu Spitzenzeiten erreicht eine Vielzahl von gleichzeitigen Notrufen die IRLS, die trotz Nutzung aller verfügbarer technischen und personellen Ressourcen nicht gleichzeitig bedient werden können.

Solange Notrufleitungen frei sind, aber bedingt durch ein hohes Notrufaufkommen nicht unverzüglich abgefragt werden können, werden die Anrufer*innen auf eine Bandansage geschaltet und in eine Warteschleife gelegt. In diesen Fällen müssen die Anrufer*innen in der Warteschleife verbleiben, da die Anrufer*innen ansonsten bei erneuter Wahl der Notrufnummer 112 "ans Ende" der Warteschleife gelegt wird.

Sind alle Notrufleitungen durch aktive Gespräche belegt, erhalten alle weiteren Anrufer*innen ein Besetztzeichen. Wenn das Besetztzeichen zu hören ist, ist die Notrufnummer 112 erneut anzurufen.

Weiterführende Informationen zur Berufsfeuerwehr Wolfsburg finden Sie in dem Geschäftsbereich Brand- und Katastrophenschutz oder in der "APP der Berufsfeuerwehr Wolfsburg".


Pressemitteilung vom 29.06.2020

Mehrwertsteuerreduzierung aus dem Konjunkturpaket

Stadt Wolfsburg plant Entlastungen und Mehrwerte für Bürger*innen

Die Folgen der Corona-Pandemie stellen sowohl Unternehmen als auch private Haushalte vor finanzielle Herausforderungen. Die Bundesregierung hat daher mit ihrem Anfang Juni beschlossenen Konjunkturpaket eine Vielzahl von Maßnahmen auf den Weg gebracht, die die Wirtschaft rasch beleben und die Bürger*innen finanziell entlasten sollen.

Ein wichtiger Bestandteil ist die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuersätze. Hierbei ist für die Zeit vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 vorgesehen, die bisherigen Mehrwertsteuersätze von 19 auf 16 Prozentpunkte beziehungsweise von 7 auf 5 Prozentpunkte herabzusetzen. Ziel der Herabsetzung ist es, Kaufanreize zu schaffen und hierdurch die Binnenwirtschaft anzukurbeln.

Auch die Stadt Wolfsburg wird die Mehrwertsteuersenkung grundsätzlich an die Nutzer*innen öffentlicher Einrichtungen weitergeben. "Wir prüfen allerdings aktuell, inwieweit Aufwand und Nutzen bei der Absenkung im Verhältnis stehen", betont Stadtkämmerer Andreas Bauer.
Hintergrund: Preisänderungen sind mit einer Umstellung bzw. dem Umprogrammieren der Kassensysteme sowie einer Änderung der Entgeltordnungen verbunden. Der sich hieraus ergebende Sach- und Personalaufwand summiert sich häufig in einem drei bis vierstelligen Eurobetrag und übersteigt im Zweifel die Ersparnis für die Nutzer*innen.

Stadtrat Andreas Bauer: "Vor diesem Hintergrund werden wir bei den Senkungen abwägen und in Fällen, in denen der Aufwand den Nutzen übersteigt, der Politik eine Alternative vorschlagen, die einen Mehrwert für die Bürger*innen in anderer Form bietet. Denkbar wäre zum Beispiel, eine Senkung im Bereich der Bäder nicht vorzunehmen, da die Bäder ohnehin keine kostendendeckenden Eintrittspreise erheben. Im Gegenzug würden wir jedoch vorschlagen, eine Anschaffung zu tätigen, welche allen Nutzer*innen zu Gute kommt. Im Falle der Bäder könnte dies beispielsweise ein Spielgerät sein."

Oberbürgermeister Klaus Mohrs unterstreicht: "Auch wir wollen die Bürger*innen in Wolfsburg entlasten und das von der SPD und CDU in Berlin auf den Weg gebrachte und aus meiner Sicht ausgesprochen positive Konjunkturpaket selbstverständlich umsetzen. Hierbei werden wir den Nutzen für die Bürger*innen der Stadt Wolfsburg ganz klar im Fokus haben."


Pressemitteilung vom 26.06.2020

Smart-City-Studie

Wolfsburg wird Partner des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Die Sicherheit von Daten und technischer Infrastruktur ist ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung von Projekten in der Smart City. Die Stadt Wolfsburg wird als Partnerin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeinsam mit sechs weiteren Städten an einem Sicherheitskonzept mit dem Titel "Secure Municipal Internet of Things Infrastructure" (Sichere Städtische Infrastruktur für das Internet der Dinge) für Smart Cities arbeiten. In einem ersten Schritt werden bereits bestehende Projekte bezüglich der Informationssicherheit analysiert und ein Data-Security-Konzept erarbeitet, das allen Städten für die weitere Umsetzung von Projekten zugutekommt. Parallel hierzu werden Städte im Bereich der intelligenten Infrastruktur begleitet. Das Projekt ist bereits gestartet und hat eine Laufzeit bis Mitte 2021. Die Umsetzung vor Ort erfolgt durch das Referat für Digitalisierung und Wirtschaft der Stadt Wolfsburg.

Gemeinsam mit Partner*innen konnte die Stadt Wolfsburg bereits viele wichtige Meilensteine erreichen und ist auf dem Weg zur Modellstadt für Digitalisierung und Mobilität einen Schritt weiter gekommen. Die Zusage des Bundesministeriums des Innern, Bau und Heimat (BMI) für das Förderprogramm "Modellprojekte Smart Cities", die Auswahl als "5G-Modellregion" und nun auch das Projekt zur Cybersicherheit des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik bestätigen, dass Wolfsburg auf dem richtigen Weg ist. 

Von der Auszeichnung ebenfalls begeistert zeigt sich Wolfsburgs Erster Stadtrat Dennis Weilmann: "Nach dem Zuschlag für das Smart-City-Förderprogramm des BMI, wird die Stadt einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg in die digitale Zukunft machen. In Wolfsburg haben wir bereits seit einigen Jahren eine offene digitale Plattform basierend auf Open Source – diese Plattform gilt es als Fundament der Smart City Modellstadt Wolfsburg weiter auszubauen. Im Kontext der Smart City Wolfsburg spielt die Datensicherheit eine entscheidende Rolle. Daher freuen wir uns sehr auf den gemeinsamen Austausch mit Expert*innen des BSI und den anderen Städten zu Themen wie Datensicherheit für die Infrastruktur des Internet der Dinge."


Pressemitteilung vom 08.06.2020

10 Jahre Fairtrade Stadt Wolfsburg

Wolfsburg wird der Titel erneut verliehen

Der Stadt Wolfsburg wurde durch den gemeinnützigen Verein TransFair e. V. erneut für zwei Jahre der Titel ‚Fairtrade-Stadt‘ verliehen. Bereits seit dem 8.Juni 2010 darf sich die Stadt Wolfsburg über diesen Titel freuen. Um das Projekt Fairtrade-Stadt mit Leben zu füllen, werden kontinuierlich Aktionen zur Unterstützung des Fairen Handels gestaltet.

Für die Titelverlängerung musste die Stadt Wolfsburg nachweisen, dass weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt werden. Hierzu zählt, dass die Unterstützung des Fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten wurde, eine Steuerungsgruppe die Aktivitäten koordiniert, in Geschäften und gastronomischen Betrieben Produkte aus Fairem Handel angeboten werden, Schulen, Vereine und Kirchen Bildungsarbeit zum Fairen Handel leisten und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird.

Das Projekt Fairtrade-Stadt Wolfsburg wird durch vielfältige Initiativen aktiv unterstützt. So haben beispielsweise der Eine-Welt-Laden Pueblo, die St. Michael Gemeinde Vorsfelde und weitere Akteure im Herbst 2019 gemeinsam eine Mitmachaktion zur Teilnahme an der längsten Fair-Kaffeetafel der Welt in der Fußgängerzone Porschestraße veranstaltet. Im Agenda 21-Forum ‚Nord-Süd-Zusammenarbeit‘ – der Steuerungsgruppe für das Projekt Fairtrade-Stadt – werden auch in diesem Jahr wieder Aktionen zur bundesweiten ‚Fairen Woche‘ Ende September 2020 geplant. Für 2021 ist bereits eine Fairtrade-Kochshow angedacht.

Stadtrat Andreas Bauer zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: "Als Kommune möchten wir im Fairen Handel als gutes Beispiel vorangehen. Das Projekt Fairtrade-Towns des TransFair e.V. zeigt, dass mit Engagement eine Veränderung zum positiven möglich ist und dass jede und jeder etwas bewirken kann. Ich bin stolz, dass Wolfsburg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Städte angehört und danke in diesem Kontext allen Beteiligten insbesondere den ehrenamtlich Tätigen."
Im Agenda 21-Forum arbeiten ehrenamtlich engagierte Bürger*innen, Vertreter*innen des Weltladens, von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtverwaltung, Kindernothilfe und weiteren Institutionen mit. Die Arbeitsgruppe trifft sich etwa im sechswöchigen Rhythmus. Eine Mitarbeit steht allen offen und neue Mitstreiter*innen sind jederzeit willkommen. 

Informationen zum Agenda 21-Forum und zum Projekt Fairtrade-Stadt gibt es im Agenda 21-Büro der Stadt Wolfsburg, Frau Schoß, Telefon: 05361 28-2513, oder unter www.wolfsburg.de/fairtrade.
 
Über Fairtrade-Städte
Wolfsburg ist eine von über 670 Fairtrade-Städten in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Städte umfasst 2.000 Fairtrade-Städte in 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden und Brasilien. Fairtrade-Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen.
Der Faire Handel bewirkt, dass das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessert wird. Zu den Standards des Fairen Handels gehören zum Beispiel langfristige und transparente Handelsbeziehungen, Mindestpreise, umweltschonende Anbaumethoden, Möglichkeiten der Vorfinanzierung und das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit.


Pressemitteilung 26.05.2020

Mit Mohrs reden online

Livestream mit dem Oberbürgermeister

In der Sendung Mit Mohrs reden online wird Oberbürgermeister Klaus Mohrs am Donnerstag, 28. Mai, zu aktuellen Themen aus Wolfsburg Rede und Antwort stehen. Der 45-minütige Beitrag beginnt um 18 Uhr und ist als Livestream auf www.facebook.com/stadtwolfsburg zu sehen.

Schwerpunkte der Sendung werden die Themen Digitalisierung und Corona-Krise bilden. Diese und weitere Themen werden von Moderatorin Sabrina Dünschede im Gespräch mit dem Stadtoberhaupt erörtert. Um möglichst viele Fragen zur Corona-Krise direkt live beantworten zu können, wird die Runde durch Stadträtin Iris Bothe verstärkt.

Wer Fragen hat und Antworten aus erster Hand sucht, sollte deshalb unbedingt einschalten und mitmachen. Wie gewohnt besteht die Möglichkeit, im Internet an der Live-Sendung teilzunehmen und Fragen an den Oberbürgermeister zu richten, oder einfach nur seine Meinung mitzuteilen.
Fragen lassen sich auch schon im Vorfeld per E-Mail an onlinekommunikation@stadt.wolfsburg.de oder über die städtischen Kanäle in den sozialen Medien www.facebook.com/stadtwolfsburg und twitter.com/Stadt_Wolfsburg mit dem Hashtag #fragmohrs stellen.


Pressemitteilung der Polizei Wolfsburg vom 15.05.2020

Alkoholverbot im Allerpark an Himmelfahrt

Sicherheitsdienst, Polizei und Stadt kontrollieren am Himmelfahrtstag

Aufgrund des bevorstehenden Feiertags Christi Himmelfahrt weisen Stadt und Polizei Wolfsburg nochmals auf die Einhaltung der seit dem 11. Mai geltenden Fassung der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hin.

Des Weiteren gilt an diesem Tag für den Bereich des Allerparks ein absolutes Alkoholverbot.

Einsatzkräfte der Polizei und des städtischen Ordnungsdienstes werden in Bezug auf die Überwachung des Alkoholverbots und der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie am diesjährigen Vatertag deutlich sichtbar die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen erhöhen.

Wolfsburgs Polizeichef Olaf Gösmann kündigt ein konsequentes Vorgehen bei Verstößen gegen das Alkoholverbot, die Hygieneverordnung und das Kontaktverbot an: "Die Polizei wird zusammen mit dem Ordnungsdienst der Stadt Wolfsburg am kommenden Donnerstag die Einhaltung der niedersächsischen Verordnung und städtischen Anordnung überprüfen. Ich bitte alle Bürger, sich an die Auflagen und Vorschriften zu halten. Die Einhaltung dieser Ge- und Verbote genießt absolute Priorität und hat für den weiteren Verlauf der Infektionsausbreitung weiterhin existentielle Bedeutung."

Auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Wolfsburger: "In den vergangenen Jahren haben sich am Vatertag immer wieder unschöne Situationen abgespielt. Übermäßiger Alkoholkonsum und enthemmtes Verhalten bis hin zu körperlichen Übergriffen können wir in diesem Jahr noch weniger gebrauchen als in den vergangenen. Wir befinden uns in einer Krisensituation und werden im Ernstfall hart durchgreifen, wenn die Auflagen verletzt werden."

Die Polizei Wolfsburg-Helmstedt wird für diese notwendigen Kontrollen Einsatzkräfte aus allen Dienstbereichen zusammenziehen und durch Beamte der Bereitschaftspolizei und Polizeireiter der Reiterstaffel der Polizeidirektion Braunschweig Unterstützung erfahren.

Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind zukünftig Personen aus höchstens zwei Haushalten erlaubt. In der Öffentlichkeit einschließlich des Öffentlichen Personenverkehrs gilt weiterhin, dass jede Person einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten muss. Dies gilt nicht gegenüber solchen Personen, die dem Hausstand der pflichtigen Person oder einem weiteren Hausstand angehören.

Zudem gilt für den Bereich Allerpark ein durch die Stadt Wolfsburg erlassenes, striktes Alkoholverbot. Stadt und Polizei appellieren gemeinsam an die Bürgerinnen und Bürger, diese aufgestellten lebensnotwendigen und lebensrettenden Regeln durch eigenes verantwortungsbewusstes Handeln zum Gemeinwohl aller zu unterstützen.


Pressemitteilung vom 17.03.2020

Traukalender geht online: Neuer Service im Standesamt Wolfsburg

Ab dem 6. April wird der Traukalender Bürgerinnen und Bürgern online zur Verfügung stehen. Ab diesem Datum können dann interessierte Paare unter www.wolfsburg.de/traukalender den Wunschtermin für ihre Trauung online reservieren. Eine weitere wesentliche Änderung ist der Reservierungsvorlauf. Paare können ihren Wunschtermin nun nicht mehr wie bisher 6 Monate, sondern bereits 9 Monate im Voraus reservieren. Dies bedeutet, dass am 6. April bereits alle Termine bis zum 06.01.2021 reserviert werden können. Der taggenaue freie Termin in 9 Monaten wird jeweils, unabhängig vom Wochentag, immer morgens ab 08:30 Uhr freigeschaltet. Diese Uhrzeit ist an Arbeitstagen identisch mit der Öffnungszeit des Standesamtes und soll den Bürgerinnen und Bürgern zukünftig das frühzeitige Anstellen vor dem Rathaus ersparen. Das Standesamt erfüllt so nicht nur dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach einem längeren Planungsvorlauf ihrer Hochzeiten, die Stadt Wolfsburg geht damit auch einen Schritt weiter in Richtung digitale Zukunft.

Stadtrat Andreas Bauer zeigt sich erfreut über die Neuerung: "Wir freuen uns den Wolfsburger Bürgerinnen und Bürgern bei diesem bedeutsamen und festlichen Schritt, nun einen besseren Service bieten zu können. Unser Ziel ist es zukünftig weitere Dienstleistungen online zur Verfügung stellen und diese somit bürgerfreundlicher zu gestalten." Auch Dennis Weilmann, Wirtschaftsdezernent und Erster Stadtrat, sieht den neuen Onlineservice als weiteren wichtigen Schritt zur Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen: "Es freut mich, dass wir mit dem Online-Traukalender einen weiteren Baustein zu unserem E-Government-Angebot hinzufügen konnten, der den Bürgerinnen und Bürgern einen echten Mehrwert bietet. Niemand muss sich morgens in der Früh mehr vor dem Rathaus anstellen, ein paar Klicks von Zuhause oder unterwegs genügen, um seinen Wunschtermin zu reservieren." Im Traukalender besteht die Möglichkeit, gezielt nach einem bestimmten Wunschtermin zu suchen und sich die hierfür verfügbaren Trauorte anzeigen zu lassen. Wer nicht gezielt nach einem konkreten Termin wie zum Beispiel dem 10. Oktober (10.10.2020) sucht, sondern für die standesamtliche Trauung eher ein besonderes Ambiente oder einen klassischen Rahmen wünscht, dem stehen neben den Rathäusern in Wolfsburg, Fallersleben und Vorsfelde auch die besonderen Trauorte wie beispielsweise das Schloss Wolfsburg, das Schloss Fallersleben und das Planetarium zur Verfügung. Jedes Paar sollte also einen passender Trau(m)ort finden.

Pressemitteilung vom 10.03.2020

Service, Infos und Unterhaltung „to go“

Digitale Cityscreens halten Einzug in die Fußgängerzone

Gemeinsame Presseerklärung der Stadt Wolfsburg und der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH

Die Fußgängerzone als Ort des Flanierens und Kommunizierens wird ein Stück digitaler, aktueller und bunter: In den vergangenen Wochen wurden die bisher analogen City-Light-Poster von Ströer gegen acht digitale Bildschirme, sogenannte Cityscreens, ausgetauscht. Die Screens sind zwei Quadratmeter groß und zeigen ab sofort einen Mix aus Service, Information, Unterhaltung und Werbung – verbunden mit der Möglichkeit für die Stadtverwaltung, aktuelle Informationen und Veranstaltungshinweise einzuspielen.

Heute nahmen Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur und Geschäftsführer der WMG Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH  sowie Harald Rotter, Niederlassungsleiter Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, die Bildschirme gemeinsam offiziell in Betrieb. Die Screens befinden sich an insgesamt acht Standorten vom Nord- bis zum Südkopf und sind mit modernster LED-Technik ausgestattet. In einer dreiminütigen Programmschleife werden auf den Bildschirmen neben Werbung auch redaktionelle Inhalte wie Nachrichten, News aus der Stadt oder Wetterdaten ausgestrahlt. Das Programm ist täglich von 8 bis 22 Uhr zu sehen.

Im Februar 2019 gingen bereits die „großen Schwestern“ der Cityscreens, die digitalen Roadside Screens von Ströer an zentralen Wolfsburger Verkehrsknotenpunkten in Betrieb. Die rund neun Quadratmeter großen Bildschirme informieren Autofahrer seitdem über aktuelle Themen und Services. Die Cityscreens bilden nun das entsprechende Pendant für Fußgänger.

Dennis Weilmann erläutert: „Die Cityscreens zeigen auf, wie die Digitalisierung Einzug in den urbanen Raum erhält – und damit mehr Service und Information in den Alltag der Menschen bringen kann.“ „Ich freue mich, dass wir in Zusammenarbeit mit der Stadt die Digitalisierung im öffentlichen Raum weiter vorantreiben. Als langjähriger Partner der Städte tragen wir mit unseren digitalen Werbeträgern einen Teil zu einer urbanen Kommunikationsinfrastruktur bei und unterstützen die Erreichbarkeit der Bevölkerung in einer digital transformierten Gesellschaft für Unternehmen, Kommunen und Menschen“, sagt Harald Rotter, Niederlassungsleiter Ströer Deutsche Städte Medien GmbH.


Pressemitteilung vom 30.01.2020

Wolfsburgs Oberbürgermeister führt 8TageWoche ein

Neue Zeitrechnung zeigt Verbundenheit von Stadt und Volkswagen

Am 10. Februar beginnt überall in Wolfsburg eine neue Zeit: Die 8TageWoche. Mit dieser einmaligen Maßnahme soll nicht nur das langjährige partnerschaftliche Miteinander der Stadt und Volkswagen gezeigt – sondern auch der neue Golf 8 gefeiert werden. Oberbürgermeister Klaus Mohrs erklärt: „Wir Wolfsburger haben eine einzigartige, tiefe Verbundenheit mit Volkswagen. Wir haben schon so viel gemeinsam geschafft – Höhen und Tiefen durchlebt. Und nicht zuletzt ist und bleibt der Golf unser Vorzeige-Wolfsburger. Deshalb gebührt ihm ein eigener Feiertag.“

Dieser wird möglich durch eine einmalige Maßnahme: Im Rahmen der 8TageWoche werden die üblichen 7 Wochentage in 21-Stunden-Tage gegliedert – so dass am Ende ein zusätzlicher 8. Tag entsteht: der Golf8Tag. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass sich alle Wolfsburgerinnen und Wolfsburger auf ein 3-Tage-Wochenende freuen können: Samstag, Sonntag, Golf8Tag. Alle, die zu jeder Zeit die neue Wolfsburger Zeit wissen wollen, schauen einfach auf 8TageWoche.de vorbei.

Passend zur einmaligen Zeit findet während der ganzen 8TageWoche eine einmalige 8er-Kussmund-Aktion statt. Dabei können alle, die sich mit unserem Golf verbunden fühlen, ihre Sympathie mit einem 8er-Kussmund-Selfie über Facebook oder Instagram mit #8TageWoche öffentlich machen. Ein paar Wolfsburger Berühmtheiten sind schon dabei – Alexandra Popp, Dominik Bittner und Ehme de Riese.

Die Abschlussveranstaltung der Woche findet am Golf8Tag, am Sonntag, 16. Februar, ab 13:30 Uhr Neue Wolfsburger Zeit bzw. ab 16:30 Uhr Mitteleuropäische Zeit auf der Fläche vor dem phaeno statt. Nach der Begrüßung von Radio38 sorgt Mainy Aiuto auf der Bühne mit dem ersten musikalischen Act für Stimmung. Es folgen Auftritte von Kampagnenbotschaftern, eine Dankesrede eines Volkswagen-Vertreters und der zweite musikalische Act der Band „Pretty in Pink“. Bei der anschließenden Lightshow und Projektion werden die Kampagnen-Selfies zum Golf8Tag an die Außenfläche des phaeno projiziert. Highlight und dritter musikalischer Act ist der Auftritt von „Geier Sturzflug“. Im gesamten Zeitraum sorgt rund um die Veranstaltungsfläche der Wolfsburger Wirt Gilbert Voß mit Speisen und Getränken für das leibliche Wohl.


Pressemitteilung vom 20.01.2020

Herausragendes Engagement inmitten unserer Stadt

Wolfsburger Ehrenamtspreis erstmalig verliehen

Der Wolfsburger Ehrenamtspreis des Netzwerks für Bürgerengagement wurde am Samstag erstmalig im Gartensaal auf Schloss Wolfsburg von Oberbürgermeister Klaus Mohrs im Beisein vom Ersten Stadtrat Werner Borcherding und Dr. Udo-Willi Kögler, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, verliehen. Drei außerordentlich engagierte Wolfsburger Mitmenschen erhielten den Preis für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz und ihre herausragende Arbeit.

"Ihr Engagement für andere ist umso höher zu bewerten, je mehr Egoismen sich in der Gesellschaft breit machen", sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs in seiner Ansprache. "Ehrenamt ist die beste Medizin gegen soziale Kälte und Ellenbogenmentalität. Ich bin froh, dass es Sie in Wolfsburg gibt, Menschen, die nicht vor der Verantwortung weglaufen, sondern anpacken, wo es die Situation erfordert." Anschließend überreichte das Stadtoberhaupt den Preis in den drei Kategorien "Nachwuchs" (16 bis 34 Jahre), "Lebensmitte" (35 bis 54 Jahre) und "Lebenswerk" (55+ Jahre). "Die Ehrung ist hoch verdient und steht stellvertretend für alle ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt", betonte Dr. Udo-Willi Kögler, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung.

Träger des "Nachwuchs"-Preises ist Marvin Scharenberg-Stumpf, der sich auf besondere Weise seit 2014 im Aktionsrat des Forsthauses Fallersleben engagiert und darüber hinaus seit 2017 im Vorstand des Stadtjugendrings ist. Sein intensiver Einsatz kommt Kindern und Jugendlichen zugute. Er organisiert erfolgreich Feste und Veranstaltungen, Vorstandssitzungen und Konferenzen. Durch seine Arbeit fördert er nicht nur das politische Engagement der Zielgruppe, sondern entwickelt und prägt auch das internationale Engagement des Stadtjugendrings mit.

In der Kategorie "Lebensmitte" wurde Simona Faulhaber geehrt, die sich im Deutsch-Arabischen-Freundeskreis engagiert. Ihr zeitintensives und engagiertes Wirken umfasst die Aquise von Spendengeldern, die persönliche Betreuung von Geflüchteten bei Wegen zum Arzt, zu Behörden und Gerichten, sie leistet Hilfestellungen bei Bewerbungen und vieles mehr. Zudem organisiert Simona Faulhaber Fahrten wie nach Bergen-Belsen, Filmpräsentationen und findet auch noch Zeit, sich im Ehrenamtscafé in der Nordstadt zu engagieren.

Den Ehrenamtspreis für sein Lebenswerk erhielt Günther Wagner. Seine ehrenamtliche Tätigkeit kommt schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen zu Gute. Er steht dem Hospizverein seit Bestehen des Hospizhauses als tatkräftiges Vorstandsmitglied zur Seite. Mit seiner Unterstützung ist das Hospiz eine Anlaufstelle für kompetente Beratung und Unterstützung geworden und aus der Gesundheitsversorgung nicht mehr wegzudenken. Günther Wagner hat zum Ende des Jahres 2019 seinen Ersten Vorsitz nach zehn Jahren abgegeben, führt seine Vorstandstätigkeit aber fort und begleitet den Verein derzeit bei der Planung und Umsetzung eines zweiten stationären Hospizes in Heiligendorf.

Als Preis erhielten die drei Gewinner für sich und eine Begleitung eine Einladung zum exklusiven Abendessen mit dem Oberbürgermeister im Kaminzimmer auf Schloss Wolfsburg. Zudem gab es für alle je zwei Eintrittskarten – nach Wunsch als Gemeinschaftserlebnis mit Mohrs – für ein Event ihrer Wahl wie ein Spiel des VfL oder der Grizzlys, ein Theaterbesuch oder ähnliches.

Nachdem das Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement den Ehrenamtspreis im September 2019 ausgelobt hatte, konnten Wolfsburger Organisationen ihre Vorschläge einreichen. Über diese entschied anhand festgelegter Kriterien eine Jury, bestehend aus fünf Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerks Bürgerengagement, Manfred Hüller als Geschäftsführer der Bürgerstiftung Wolfsburg sowie dem Ersten Stadtrat Werner Borcherding. Insgesamt waren 18 Vorschläge eingegangen.