Neuigkeiten

Pressemitteilung vom 26.09.2021

Dennis Weilmann wird neuer Oberbürgermeister Klaus Mohrs scheidet aus

Wolfsburg wählt neues Stadtoberhaupt

Die heutige Stichwahl für das Oberbürgermeister*innenamt in Wolfsburg entschied Dennis Weilmann (CDU) für sich. Der 46-Jährige tritt, nachdem der Wahlausschuss am 29.09.2021 das amtliche Endergebnis festgestellt hat und der Wahlgewinner die Wahl angenommen hat, die Nachfolge des derzeitigen Stadtoberhauptes Klaus Mohrs an, dessen Amtszeit dann endet. Dennis Weilmann ist aktuell Erster Stadtrat Wolfsburgs und unter anderem für die Bereiche Wirtschaft, Digitalisierung und Kultur verantwortlich.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kam Dennis Weilmann auf 55,9 Prozent (32.376 Stimmen). Iris Bothe (SPD) erreichte 44,1 Prozent (25.527 Stimmen).

Insgesamt 96.430 Wahlberechtigte waren in Wolfsburg aufgerufen ihre Stimme abzugeben. 58.949 Wähler*innen oder 61,1 Prozent gingen am heutigen Sonntag an die Urnen oder hatten im Vorfeld die Briefwahl genutzt.

Klaus Mohrs (69 Jahre) scheidet nach rund 41 Jahren im öffentlichen Dienst, davon fast zehn Jahre als Oberbürgermeister an der Spitze der Stadt Wolfsburg, aus seinem Amt aus.


Pressemitteilung vom 09.03.2021

Osterfeuer 2021 komplett abgesagt

Wie bereits im vergangenen Jahr müssen die diesjährigen Osterfeuer abgesagt werden. Das teilte die Stadt Wolfsburg jetzt mit. Die seit gestern, Montag, 8. März, und bis einschließlich zum 28. März geltende Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen lässt eine solche Veranstaltung nicht zu. Die Stadt Wolfsburg ist verpflichtet, sich an die Corona-Vorgaben des Landes zu halten.

"Leider ist es hinsichtlich des Infektionsgeschehens nicht verantwortbar, dass sich rund um das Osterfest größere Gruppen zusammenfinden. Auch wenn die Veranstaltungen im Freien stattfinden, so ist doch absehbar, dass Abstände nicht eingehalten werden können. Die Gefahr, dass sich aus solchen besonderen Ereignissen viele Menschen mit dem Virus anstecken können, ist zu hoch. Ich bedauere dieses sehr", erklärt Stadtrat Andreas Bauer.

"Ich finde es sehr schade, dass das Brauchtum der Osterfeuer auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Auf Feierlichkeiten, die wir eng miteinander im großen Kreis begehen, müssen wir derzeit noch verzichten. Ich bin mir sicher, dass wir mit der Strategie des Impfens und Testens die ersten Schritte gemeinsam aus der Pandemie gehen können und blicke mit optimistischer Vorfreude auf die Osterfeuer im kommenden Jahr", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Das Schnittgut von Sträuchern und Bäumen lässt sich anstatt auf dem Osterfeuer auch anders verwerten. Nachbar*innen wird empfohlen, sich gemeinsam Häcksler zu mieten, um Baum- und Strauchschnitt zu wertvollem Mulch- und Düngematerial zu verwandeln. Kleinere Mengen von Gartengrundstücken lassen sich bequem auf mehrere Wochen verteilt in der Biotonne entsorgen.

Bei größeren Mengen lässt sich alternativ insbesondere von Privatpersonen das Angebot des Abfallwirtschaftsbetriebes nutzen, die pflanzlichen Abfälle im Entsorgungszentrum der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) anzuliefern. Kompostierbarer Garten- und Parkabfall kostet für Kleinanlieferungen (Pkw ohne Anhänger) und bei sonstigen Anlieferungen bis 190 Kilogramm pauschal 4 Euro und darüber hinaus bei mehr als 190 Kilogramm dann 39 Euro pro Tonne (Beispiel: 250 Kilogramm kosten dann 9,75 Euro).

Die Stadt weist darauf hin, dass das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ohne Genehmigung eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Ebenso ist es verboten, pflanzliche Abfälle im Wald oder der freien Landschaft zu entsorgen. Hier drohen empfindliche Strafen von bis zu 100.000 Euro.


Pressemitteilung vom 08.03.2021

Vereinbarung hinsichtlich Kleingärten unterzeichnet

Bezirksverband und Stadt einigen sich auf wesentliche Eckpunkte

Der Bezirksverband der Kleingärtner Wolfsburg und Umgebung mit seinem Vorsitzenden Detlef Steiniker und die Stadt Wolfsburg mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs sowie Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide haben heute eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Zukunft der Kleingartenanlagen entlang der Heinrich-Nordhoff-Straße betrifft. Grundlage dafür war der in der Februar-Ratssitzung einstimmig getroffene Grundsatzbeschluss zur Masterplanung Nordhoffachse. "Damit ist nicht nur der Weg für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung entlang der Heinrich-Nordhoff-Straße bereitet, auch haben die ansässigen Kleingärtnervereine eine über die kommenden Jahre reichende Planungssicherheit", erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Die wesentlichen Eckpunkte des unterzeichneten Positionspapiers sind der zugesicherte Verbleib der Kleingartenanlagen bis 2030, die Schaffung von insgesamt 400 bis 500 Gärten als Ersatzflächen im Rahmen des Kleingartenkonzeptes sowie die Berücksichtigung der Neuschaffung von mindestens 50 Kleingärten im Rahmen der Umsetzung der Masterplanung. Des Weiteren sind darin Verfahrensschritte festgehalten, die bei einer Aufgabe der Kleingartenanlagen zu berücksichtigen sind.
"Ich bin sehr froh dass jetzt eine gemeinsame Lösung mit den ansässigen Kleingärtnern und dem Bezirksverband gefunden wurde. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Schritte im Projekt der Masterplanung Nordhoffachse und dem damit verbundenem weiteren intensiven Austausch", bekräftigte Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

"Die Kleingartenvereine Am Bohlweg, Am Westersieck und Sonnenschein haben mit der geschlossenen Vereinbarung eine Zukunftsperspektive. Jeder kann für sich entscheiden, ob er in eine neue oder vorhandene Kleingartenanlage umzieht oder eine Entschädigung wählt. Ich hatte gute Gespräche mit der Stadt", bedankte sich Detlef Steiniker für die Zusammenarbeit.


Pressemitteilung vom 23.02.2021

Stadtverwaltung weiterhin nur eingeschränkt erreichbar

Die Stadt Wolfsburg verzeichnet seit mehreren Tagen einen sinkenden Inzidenzwert. Trotz der erfreulichen Entwicklung in Wolfsburg bittet die Stadt um Verständnis, dass die Serviceleistungen im Rathaus für die Wolfsburger*innen weiterhin nur eingeschränkt angeboten werden können. Aufgrund der geltenden Landesverordnung sind Terminvereinbarungen weiterhin nur unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich.

"Ich freue mich über den sinkenden Inzidenzwert in unserer Stadt. Unser gemeinsames Ziel ist es, möglichst zügig zum Alltag zurückzukehren und somit auch unser Angebot im Rathaus wieder erweitern zu können", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs und ergänzt mit Blick auf die Einschränkungen im Verwaltungsbetrieb: "Viele Mitarbeiter*innen aus dem Alltagsgeschäft unterstützen das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung oder helfen freiwillig im Impfzentrum. Ich unterstütze das sehr, weil nur so die Inzidenz niedrig und die Zahl der Geimpften hochgehalten werden kann."

Ein nächstes Bund-Ländergespräch hat die Bundeskanzlerin für den 3. März vereinbart. Danach wird die Stadt nach Ergebnislage und in Absprache mit den anderen niedersächsischen Kommunen entscheiden, wo und wie Lockerungen möglich sind. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gilt bis zum 15. März 2021.

Da der Betrieb der Einwohner*innenmeldestelle vom 25. Februar bis einschließlich 1. März auf ein neues Softwareverfahren umgestellt wird, bleibt sie in diesem Zeitraum geschlossen. In dieser Zeit können keine melde- und passrechtlichen Angelegenheiten bearbeitet werden. Der Schnellschalter im Foyer des Rathauses B bleibt geschlossen, beantragte Dokumente (Personalausweise, Reisepässe, Expresspässe etc.) können frühestens wieder am 2. März. abgeholt werden.

Die Kfz-Zulassungsstelle ist von dieser Schließung nicht betroffen.


Pressemitteilung vom 12.02.2021

Lebensgefahr: Wolfsburger Teiche nicht betreten!

Kerneis beträgt gerade mal einen Zentimeter

Die Stadt warnt eindringlich alle Bürger*innen vor dem Betreten der Eisflächen im Stadtgebiet. Es besteht akute Einbruchgefahr. Das Eis ist noch viel zu dünn, um Belastungen standzuhalten. Stellenweise befinden sich sogar noch offene Wasserflächen (Zu- und Abläufe) auf den Gewässern.

Aktuelle Messungen der Berufsfeuerwehr auf dem Schillerteich und auf dem Allersee haben ergeben, dass das reine Kerneis gerade mal einen Zentimeter beträgt, bzw. gar nicht vorhanden ist.

Die Stadt weist nochmals darauf hin, dass das Betreten der Eisflächen auf beiden Gewässern sehr gefährlich ist und auf eigene Gefahr erfolgt.

Die Eisdecken auf allen anderen Wolfsburger Gewässern werden von der Berufsfeuerwehr nicht gemessen. So dass keine weiteren Aussagen zu Kerneisstärken der anderen Wolfsburger Gewässer gemacht werden können.