Neuigkeiten

Pressemitteilung vom 15.02.2018

Osterfeuer jetzt beantragen

Ordnungsamt berät Veranstalter

Zu Ostern ist es Tradition, ein Brauchtumsfeuer abzubrennen. Dabei sind einige wichtige Grundregeln zu beachten. Es darf nicht in jedem Garten ein Osterfeuer angezündet werden. Der öffentliche Charakter ist ein wesentlicher Bestandteil des Brauchtums. Diese Voraussetzung ist etwa bei einem Kleingarten- oder einem Sportverein gegeben, zu dem auch Vereinsfremde Zugang haben.

Wichtig ist: Osterfeuer dürfen nicht für die Abfallbeseitigung (zum Beispiel Haus- und Sperrmüll) missbraucht werden. Verbrannt werden darf nur im Rahmen des jährlichen Pflanzenschnitts anfallender Baum- und Strauchschnitt bzw. unbehandeltes Holz.
Mit dem Anliefern und Aufschichten des Brennmaterials sollte frühestens zwei Wochen vor Ostern begonnen werden, weil das Lagern des Brennmaterials über einen längeren Zeitraum erfahrungsgemäß auch zum Ablagern von Abfällen führt.

Aufgeschichtetes Geäst und Pflanzenschnitt sind ein idealer Lebensraum für Kleintiere wie Kleinvögel, Igel und Wiesel. Daher ist es unbedingt erforderlich, das aufgeschichtete Material vor dem Anzünden auf- bzw. umzuschichten, damit die Tiere die Möglichkeit zur Flucht haben.
Ein Osterfeuer ist grundsätzlich genehmigungspflichtig. Eine Ausnahmegenehmigung ist rechtzeitig (möglichst vier Wochen vorher) und schriftlich beim Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg zu beantragen und kostet zehn Euro.

Das Ordnungsamt weist insbesondere darauf hin, dass keine flüssigen Brennstoffe eingesetzt werden dürfen. Das Feuer darf nur so abgebrannt werden, dass Menschen oder benachbarte Grundstücke nicht durch Rauch oder Funkenflug gefährdet oder belästigt werden. Es ist ständig unter Aufsicht zu halten.
Die Feuerstelle ist auf einer freien Fläche anzulegen. Einzuhaltende Mindestabstände sowie weitere Auflagen können beim Ordnungsamt erfragt werden bzw. sind dem Genehmigungsbescheid zu entnehmen.

Der Veranstalter bleibt allein für die ordnungsgemäße Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Weitere Fragen zum Thema Osterfeuer werden unter Telefon (05361) 28-2418 beantwortet.


Pressemitteilung vom 14.02.2018

Stadtverwaltung nur eingeschränkt erreichbar

Die Stadtverwaltung ist aufgrund einer Personalversammlung am Mittwoch, 21. Februar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr nur eingeschränkt erreichbar. Bei dringenden Fragen werden unter der Behördennummer 115 Auskünfte erteilt.


Pressemitteilung vom 06.02.2018

Der Tag der Niedersachsen war den Aufwand wert

Mehrkosten werden mit Restmitteln aus dem Haushalt 2017 ausgeglichen

Dem Verwaltungsausschuss der Stadt Wolfsburg wurde am Dienstag, 6. Februar, die vorläufige Endabrechnung zum Tag der Niedersachsen 2017 (TDN17) vorgelegt. Wegen erhöhter Ausgaben, vor allem um Sicherheit beim Fest zu gewährleisten, und durch geringere Sponsoring-Einnahmen als erwartet sind Kosten von rund 397.000 Euro entstanden. Das Defizit in Höhe von 197.000 Euro über der im Haushalt bereitgestellten Garantiesumme in Höhe von 200.000 Euro wird durch nicht in Anspruch genommene Haushaltsmittel von 2017 aus anderen Organisationseinheiten ausgeglichen.
Der finanzielle und organisatorische Aufwand hat sich gelohnt: Das Fest verlief trotz der kurzen Vorbereitungszeit von nur neun Monaten ordentlich, friedlich und zur vollsten Zufriedenheit der Besucher und Beteiligten. Dass 325.000 Besucher, 6.000 Aktive sowie das Publikum der breiten Berichterstattung dieses gelungene Fest langfristig mit Wolfsburg verknüpfen, ist ein Imagegewinn, den keine Kampagne hätte erzielen können. Die Stadt und die beteiligten Vereine und Organisationen wurden weit über die Region hinaus als hervorragende Gastgeber wahrgenommen. Dies belegen auch tausende Beiträge in den sozialen Netzwerken und mehr als 700 Presseberichte, die zum TDN17 in Print- und Onlinemedien sowie im Rundfunk erschienen sind. Mit neuen Impulsen und Exponaten insbesondere zu den Themen Digitalisierung und Mobilität konnte Wolfsburg auch sein Image als Standort für Innovation festigen.
"Auch von den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern habe ich viel positives Feedback erhalten. Eine Bürgerin hat uns zum Beispiel extra einen Brief mit Geld geschickt, um zu sagen, dass sie gerne für die tollen Erlebnisse beim TDN zahlt", berichtet Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Er betont: "Es war richtig, den Tag der Niedersachsen 2017 in Wolfsburg auszurichten. Es wäre fatal, wenn aus Scheu vor Terroranschlägen oder vor dem Aufwand für Sicherheitsvorkehrungen keine großen Feste mehr stattfinden. Es muss in einer offenen, freiheitlichen Gesellschaft möglich sein, zusammenzukommen und zu feiern! Alles andere ist eine Kapitulation vor Terroristen."
Die Sicherheitsvorkehrungen fielen nach Anschlägen in Nizza und Berlin umfangreicher aus als erwartet. Es waren mehr Sperrmaterial, mehr Personal und Equipment beim Sanitätsdienst sowie eine Akkreditierung und Sicherheitsprüfung von Teilnehmern erforderlich. Der Sicherheitsdienst kostete mehr als geplant. Eine Bühne musste verlegt werden, weil ein Act eine sehr hohe Besucherzahl lockte. So entstanden in diesem Bereich Mehrkosten von 175.000 Euro.
Die Sponsoring-Einnahmen blieben rund 150.000 Euro unter dem Ansatz. Auf Grundlage von Erfahrungen vergangener Veranstaltungen und vorheriger Ausrichterstädte war die Stadt von höheren Sponsoring-Summen ausgegangen. Insbesondere das überregionale Sponsoring fiel deutlich geringer aus.
Auch Einnahmen für Gastronomierechte, Vermietung von Zelten und Marketingartikel waren geringer als erwartet. Landesmittel konnten nicht in voller Höhe abgerufen werden. Insgesamt wurden rund 265.000 Euro weniger eingenommen als veranschlagt.


Pressemitteilung vom 26.01.2018

Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild

In den Jagdbezirken der Stadt Wolfsburg wird die Schonzeit für Keiler und Bachen für den Zeitraum vom 1. Februar bis 15. Juni 2018 aufgehoben. Frischlinge führende Bachen sind von der Schonzeitaufhebung nicht betroffen und dürfen weiterhin nicht bejagt werden. Als Elterntiere gelten Bachen, deren Frischlinge noch gelbe Längsstreifen aufweisen.

Die Stadt Wolfsburg folgt hiermit einem aktuellen Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Es handelt sich um eine präventive Maßnahme zur Wildseuchenbekämpfung. Aus dem Baltikum und den osteuropäischen Nachbarländern ist bekannt, dass sich dort Wildschweine mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert haben. Mit der Herabsetzung der Schwarzwildpopulation soll die Gefahr einer Infektion sowohl innerhalb der Schwarzwildbestände als auch in die Hausschweinbestände hinein gemindert werden.


Pressemitteilung vom 16.01.2018

Kulturausschuss besuchte KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Kultur- und Bauverwaltung begleiteten die Politiker

Im Rahmen des Gestaltungsprozesses zur Errichtung einer Gedenkstätte und eines Bildungsortes auf dem Gelände des Außenlagers Laagberg des KZ Neuengamme haben die Mitglieder des Kulturausschusses und Vertreter der Stadtverwaltung, unter ihnen Kulturdezernent Dennis Weilmann und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme besucht.
Bei der Führung über das historische Gelände wurden Erinnerungsorte (Haus des Gedenkens), Ausstellungen (Zeitspuren: Das Konzentrationslager Neuengamme 1938 – 1945 und seine Nachgeschichte) und Bildungsorte (Studienzentrum im ehemaligen Häftlingsblock 1-4) besichtigt. Der Leiter der Gedenkstätte Dr. Detlef Garbe nahm sich die Zeit ausführlich auf die Fragen aus Politik und Verwaltung zu antworten. Unter Berücksichtigung der aktuellen Situation in Wolfsburg gab es einen konstruktiven Austausch zu Möglichkeiten und Grenzen der Sichtbarmachung historischer Funde sowie der Darstellung unterschiedlicher Zeitebenen (Nutzung zur Kriegszeit und Nachnutzung des Geländes).
Einen ausführlichen Bericht zur Exkursion gibt es im nächsten Newsletter des Instituts für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation der Stadt Wolfsburg und in der Kulturausschusssitzung am Donnerstag, 18.01., 16 Uhr im Ratssitzungssaal, Rathaus A.


Pressemitteilung vom 10.01.2018

Städtischer Ordnungsdienst zieht Jahresbilanz 

Sicherheit und Ordnung auf Wolfsburgs Straßen

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 104.081 Verstöße (2016: 111.076; 2015: 129.091, 2014: 104.524) angezeigt. In 14.762 Fällen wurden Bußgeld- und Kostenbescheide erlassen (2016: 15.202, 2015: 17.231, 2014: 14.816). Die Höhe der Buß- und Verwarnungsgelder belief sich 2017 auf insgesamt 2.599.520 Euro (2016: 2.752.050 Euro, 2015: 3.250.571 Euro, 2014: 2.594.431 Euro).

Die Gesamtdaten ergeben sich aus:

Geschwindigkeitsmessungen: 45.147 Geschwindigkeitsverstöße wurden verzeichnet, im Vorjahr waren es 45.467 (2015: 64.977). Daraus folgten 4.013 Bußgeldbescheide (2016: 5.222, 2015: 6.502, 2014: 5.014). 365 Fahrverbote wurden ausgesprochen (2016: 530, 2015: 565, 2014: 250). Durch die Messungen nahm die Stadt Wolfsburg 1.242.815 Euro ein (2016: 1.430.574 Euro, 2015: 1.904.261 Euro, 2014: 1.382.116 Euro).

Folgende Spitzengeschwindigkeiten wurden gemessen:

Straße // zulässige Geschwindigkeit// maximale Geschwindigkeit// Überschreitung

K 114 // 50 // 115 // 65

Frankfurter Straße // 50 // 115 // 65

Heinrich-Nordhoff-Straße // 50 // 113 // 63

Berliner Brücke // 50 // 112 // 62

Dieselstraße // 50 // 109 // 59

Händelstraße // 30 // 88 // 58

Heßlinger Straße // 50 // 107 // 57

Braunschweiger Straße Abfahrt Westhagen // 50 // 104 // 54

Die höchsten Verstoßquoten im Jahresdurchschnitt wurden an folgenden Straßen festgestellt:

Straße // durchschnittliche Verstoßquote (%)

Zum Badekoth // 27,21%

Hasselbachstraße // 25,14%

Kurt-Schumacher-Ring // 23,47%

Sohlsträuchen // 22,10%

Hubertusstraße // 22,09%

Sachsenring // 20,83%

Erich-Netze-Band-Straße // 20,68%

Schlesierweg // 19,54%

Alte Handelsstraße // 18,84 %

Nordstadtstraße // 17,88%

Die meisten Geschwindigkeitsverstöße wurden an folgenden Standorten verzeichnet:

Berliner Brücke: 5605 Verstöße

Heinrich-Nordhoff-Straße: 4327 Verstöße

Braunschweiger Straße: 4306 Verstöße

Heßlinger Straße: 3030 Verstöße

Dieselstraße: 2803 Verstöße

Berliner Ring: 2705 Verstöße

Stralsunder Ring: 1541 Verstöße

Hasselbachstraße: 1455 Verstöße

Braunschweiger Straße Abfahrt Westhagen: 1289 Verstöße

Zum Sportplatz: 1160 verstöße

Parkverstöße: Im vergangenen Jahr wurden 37.326 Verfahren wegen Parkverstößen eingeleitet (2016: 47.400, 2015: 41.544, 2014: 48.264). 4.987 Bußgeld-und Kostenbescheide wurden erlassen (2016: 4.968, 2015: 5.047, 2014: 5.971). Aus den Verfahren resultierten 598.360 Euro Einnahmen (2016: 704.632, 2015: 610.949 Euro, 2014: 730.543 Euro).

"Der Rückgang der Ordnungswidrigkeitenverfahren in 2017 im Vergleich zu den Vorjahren lässt leider keine Rückschlüsse auf eine Kehrtwende im Verhalten der Verkehrsteilnehmer zu, sondern ist vielmehr auf Personalengpässe im Bereich der Verkehrsüberwachung zurückzuführen", erklärt Jens Krause (Leiter Ordnungsamt)."

Weitere 21.608 Verfahren: Unter anderem wegen Alkohol- und Betäubungsmittelverstößen, Verkehrsunfällen und Geschwindigkeits- sowie Rotlichtverstößen - brachten die Polizei sowie private Anzeigende (hier: überwiegend Parkverstöße) ins Rollen (2016: 18.209, 2015: 22.570, 2014: 9.060). Daraus folgten über Verwarnungsverfahren hinaus 5.862 Bußgeld- und Kostenbescheide (2016: 5.012, 2015: 5.682, 2014: 3.831) sowie 253 Fahrverbote (2016: 229, 2015: 332, 2014: 272). 758.345 Euro Bußgeld wurden eingenommen (2016: 616.844, 2015: 735.361 Euro, 2014: 502.133 Euro).


Pressemitteilung vom 03.01.2018

Emma und Jonas liegen vorn

Geburtenzahl auf einem sehr hohen Niveau

Die Hitliste bei den Vornamen der in 2017 neugeborenen Wolfsburger Kinder führen Emma bei den Mädchen sowie Jonas bei den Jungen an. Mit insgesamt 19 Nennungen liegt Emma bei den Mädchennamen vor Emilia (17). Dahinter folgen die Mädchennamen Mila (13), Sophia (12), Charlotte und Emily (je 11), Leni und Mia (je 10) sowie Paulina und Sophie (je 8). Beim männlichen Nachwuchs führt Jonas (20 Nennungen) die Beliebtheitsskala an, vor Leon (17), Paul (16), Ben (15), Noah (14), Alexander, Finn und Milan (je 12) sowie Elias und Felix.

Laut Einwohnermelderegister wurden in 2017 insgesamt 1.284 Geburten registriert. Im Jahr zuvor waren es 1370 Mädchen und Jungen. Man kann die 2017er Zahl nicht mit dem Rekordjahr 2016 vergleichen, aber der Vergleich zu den Jahre 2007 bis 2017 (s. Tabelle) zeigt, dass man von einem hohen Geburtenstand in Wolfsburg sprechen kann.

  • 2007: 927 Geburten
  • 2008: 980 Geburten
  • 2009: 996 Geburten
  • 2010: 989 Geburten
  • 2011: 982 Geburten
  • 2012: 1.071 Geburten
  • 2013: 1.091 Geburten
  • 2014: 1.212 Geburten
  • 2015: 1.269 Geburten
  • 2016: 1.370 Geburten
  • 2017: 1.284 Geburten
Vergangenes Jahr starben 1.523 Wolfsburger. In 2016 waren es 1.418 Bürger. Der natürliche Saldo von Geburten und Sterbefällen ist demzufolge mit - 239 Personen negativ.
Die Zahl der Eheschließungen im Wolfsburger Standesamt für das abgelaufene Jahr liegt bei 717 (2016: 700). Es wurden 19 (2016: 9) gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften gegründet.

Pressemitteilung vom 28.12.2017

Weihnachtsbäume werden abgeholt

Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung gibt Termine bekannt

Weihnachtsbäume werden nur an den dafür vorgesehen Abfuhrtagen abgeholt. Darauf macht die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) aufmerksam. Die Bäume müssen am jeweiligen Tag morgens bis 6 Uhr an die Gehwege (Fahrbahnrand) beziehungsweise Müllbehälterstandplätze gelegt werden. Weil die Bäume kompostiert werden, muss jeglicher Baumschmuck wie unter anderem Lametta oder Weihnachtskugeln vorher entfernt werden. Die Weihnachtsbäume dürfen nur maximal zwei Meter lang sein. Größere Exemplare sollten vorher auf die entsprechende Länge zersägt werden.

Die Abfuhrtermine im Einzelnen: 

  • Montag, 8. Januar: Velstove, Brackstedt, Warmenau, Kästorf
  • Dienstag, 9. Januar: Stadtmitte, Rothenfelde, Schillerteich, Sandkamp
  • Mittwoch, 10. Januar: Hohenstein, Heßlingen, Hageberg komplett, Laagberg
  • Donnerstag, 11. Januar: Wohltberg, Ostsiedlung, Hellwinkel, Steimker Berg,  Reislingen-West, Reislingen-Windberg
  • Montag, 15. Januar: Teichbreite mit Bürgerkämpe, Wendschott
  • Dienstag, 16. Januar: Eichelkamp, Klieversberg, Köhlerberg, Rabenberg, Neuhaus
  • Mittwoch, 17. Januar: Alt-Wolfsburg, Kreuzheide, Tiergartenbreite
  • Donnerstag, 18. Januar: Mörse, Große Kley
  • Montag, 22. Januar: Almke, Kerksiek
  • Dienstag, 23. Januar: Ehmen
  • Mittwoch, 24. Januar: Fallersleben Montagtour, Detmerode
  • Donnerstag, 25. Januar: Fallersleben Dienstagtour, Westhagen
  • Freitag, 26. Januar: Sülfeld
  • Montag, 29. Januar: Reislingen (ohne Reislingen-West, (ohne Reislingen-Windberg)
  • Dienstag, 30. Januar: Vorsfelde (ohne Bürgerkämpe)
  • Mittwoch, 31. Januar: Barnstorf, Hehlingen, Waldhof
  • Donnerstag, 1. Februar: Hattorf, Heiligendorf, Neindorf
  • Freitag, 2. Februar: Nordsteimke

Meldung vom 20.12.2017

Weilmann ist neuer Wirtschaftsdezernent, Müller neue Sozialdezernentin

Die neuen Dezernenten Monika Müller und Dennis Weilmann nach der Wahl.Monika Müller und Dennis Weilmann wurden heute, Mittwoch, vom Rat der Stadt Wolfsburg zu neuen Dezernenten gewählt. Der 42-jährige Jurist Weilmann wird bereits ab 1. Januar als Stadtrat für Wirtschaft, Digitalisierung, Kultur sowie Zentrales Organisationsmanagement fungieren. Stadträtin für die Bereiche Sport, Soziales und Gesundheit, sowie für das städtische Klinikum wird die 43-jährige Juristin Müller. Sie wird ihr Amt zum 1. April antreten.

Beide Dezernenten hatte Oberbürgermeister Klaus Mohrs nach einem Bewerbungsverfahren, welches im Sommer stattgefunden hatte, dem Rat zur Wahl vorgeschlagen. Klaus Mohrs: „Ich freue mich, dass meine Vorschläge von der Politik mit großer Mehrheit mitgetragen wurden. Ich bin froh, dass die Verwaltungsspitze jetzt komplett ist und wir als Stadt damit für die künftigen Aufgaben gut aufgestellt sind. Ich halte die beiden neuen Dezernenten für ausgewiesene Fachleute.“

Dennis Weilmann ist bereits seit knapp zehn Jahren bei der Stadt Wolfsburg tätig. Seit 2008 leitet er das Referat Kommunikation, bis 2011 zudem auch das Büro des damaligen Oberbürgermeisters. Im Referat Kommunikation verantwortete er zuletzt neben den vielfältigen Kommunikationsthemen auch die Bereiche Bürgerbeteiligung und ehrenamtliches Engagement.

Monika Müller ist bisher Bürgermeisterin der Stadt Pforzheim. Seit März 2011 leitet die Juristin das Dezernat für Soziales, Bildung und Sport der Kommune in Baden-Württemberg. Die 43-Jährige arbeitete zuvor unter anderem als Regionalgeschäftsführerin beim Arbeitgeber- und Berufsverbund Privater Pflege (ABVP) in Berlin.

Weitere Informationen zu Monika Müller und Dennis Weilmann: http://www.presse-service.de/data.aspx/static/?ID=975607f.html


Meldung vom 18.12.2017

Wochenmarkt fällt aus

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, fällt der Wochenmarkt auf dem Brandenburger Platz aus. Er findet dann wieder am Dienstag, 2. Januar 2018, in der Zeit von 8 bis 13 Uhr statt.


Meldung vom 13.12.2017

Termine der Abfallentsorgung

Feiertage bringen Verschiebungen

Bedingt durch die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel werden die Termine der Abfallentsorgung wie folgt verlegt:
  • Montagstour vom 25.12. // wird vorverlegt auf Samstag, 23.12. 
  • Dienstagstour vom 26.12 // wird verschoben auf Mittwoch, 27.12. 
  • Mittwochstour vom 27.12. // wird verschoben auf Donnerstag, 28.12.
  • Donnerstagstour vom 28.12. // wird verschoben auf Freitag, 29.12. 
  • Freitagstour vom 29.12. // wird verschoben auf Samstag, 30.12.

In den vorgegebenen Terminen der Altpapierentsorgung (240 Liter) sind die Feiertagsverschiebungen schon berücksichtigt. Für die Abfuhr der „Gelben Säcke“ gelten die Termine des Entsorgungsplanes 2017/2018 auf www.was-wolfsburg.de. Die Abfallbehälter sollten bis 6 Uhr zur Entleerung bereitgestellt werden.


Meldung vom 02.11.2017

Stille Feiertage im November

Gesetzgeber verlangt besondere Einschränkungen

Der November ist der Monat der Besinnung und des Gedenkens. Fröhliche Feste und laute Musik hat der Gesetzgeber - zumindest soweit sie öffentlich stattfinden - deshalb für die "Stillen Feiertage" eingeschränkt. In Niedersachsen gelten folgende Einschränkungen für den Volkstrauertag am Sonntag, 19. November, den Buß- und Bettag am Mittwoch, 22. November, und den Totensonntag am Sonntag, 26. November.

Am Volkstrauertag und am Totensonntag sind bereits ab 5 Uhr morgens Veranstaltungen in Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen verboten, die über die Bewirtung mit Speisen und Getränke hinausgehen. Außerdem muss in Gastronomiebetrieben auf Unterhaltungsmusik verzichtet werden. Spielhallen dürfen nicht geöffnet sein. Darüber hinaus sind keine Veranstaltungen gestattet, die mit Umzügen, mit Unterhaltungsmusik oder anderen Festivitäten verbunden sind.
Am Buß- und Bettag gelten dieselben Einschränkungen, in der Zeit von 7 Uhr bis 11 Uhr morgens.

In Zweifelsfällen erteilt die Gewerbestelle des Ordnungsamtes, Telefon (05361) 28-1614, genaue Auskunft. Verstöße gegen das Niedersächsische Feiertagsgesetz können als Ordnungswidrigkeit mit Geldbußen geahndet werden.


Meldung vom 19.10.2017

Alles kommt unter den Hammer

Online Fundsachenversteigerung 

Der Startschuss für die diesjährige Internetauktion der Stadt Wolfsburg fällt am Donnerstag, 16.11., um 18 Uhr und läuft über 10 Tage. Ab sofort können sich Interessenten unter der Internetseite http://www.sonderauktionen.net über die angebotenen Artikel informieren.

Nach einer kostenlosen Anmeldung auf www.sonderauktionen.net kann jede Person ihr Gebot abgeben. Nach dem „Count Down Prinzip“ wird bei der Auktion mit dem Höchstpreis begonnen, welcher in Cent-Schritten bis zum Mindestangebot fällt. Man kann jeweils zum aktuell angezeigten Kaufpreis zuschlagen und die Auktion damit beenden. Je länger man also wartet, desto günstiger wird der Gegenstand, desto größer ist aber auch das Risiko, dass eine andere bietende Person schneller ist.
Versteigert werden: Fahrräder, Schmuck, Uhren, Handys und gemischte Pakete Termine für die Abholung der Fundräder sind mit dem Service Center zu vereinbaren. Die restlichen Gegenstände sind während der Öffnungszeiten im Fundbüro abzuholen. Lediglich die Kleinteile werden im versicherten Versand verschickt. Mit dem regionalen Angebot gibt es kurze Wege zwischen Bieter und Anbieter. Es entfallen Kosten für Verpackung und Versand und die Gegenstände können entsprechend günstig angeboten und abgeholt werden. 

Die Onlineversteigerung findet in Zusammenarbeit mit der GMS Bentheimer Softwarehaus GmbH aus Schüttorf statt, die für die Darstellung der Vorschau verantwortlich sind. 


Meldung vom 17.10.2017

Nach Gesetzesänderung kein Ermessensspielraum für Kommunen

Neufassung der Straßenreinigungsverordnung und Straßenreinigungsübertragungssatzung
Die Gesetzesänderung im Niedersächsischen Straßengesetz (NStrG), wirkt sich auch auf die Stadt Wolfsburg aus. Konkret hat der Landesgesetzgeber im Wesentlichen den Paragrafen 52 Absatz 3 NStrG ergänzt und die Kostenverteilung gesetzlich festgesetzt. Die Kosten der öffentlichen Einrichtung werden zu 75 vom Hundert durch Benutzungsgebühren gedeckt, die restlichen 25 vom Hundert der Kosten trägt der Träger der öffentlichen Einrichtung (Anteil der Allgemeinheit)“. Für die Kommunen besteht kein Ermessensspielraum.

Die geänderte Rechtsgrundlage wurde im März vom Landtag beschlossen und muss spätestens zum 1. Januar 2018 in den Kommunen umgesetzt werden. Dies macht eine Neufassung der Wolfsburger Straßenreinigungsverordnung und Straßenreinigungsübertragungssatzung zwingend notwendig. Gleichzeitig gibt es aufgrund der aktuellen Rechtsprechung weiteren Anpassungsbedarf: Wurde die Sommer- und Winterreinigung bislang in einer Einheitsgebühr zusammengefasst, ist dies im Regelfall nicht mehr zulässig. Dadurch wird ebenfalls ab 2018 eine getrennte Gebühr für die Sommer- und Winterreinigung in Wolfsburg erhoben.

Erster Stadtrat Werner Borcherding: „Diese beiden zentralen Anpassungsnotwendigkeiten werden sich niedersachsenweit auswirken – so auch in Wolfsburg.“ Seit der Eingemeindung im Jahr 1972 müssen erstmalig alle Orts- und Stadtteile Wolfsburgs in die öffentliche Einrichtung Straßenreinigung einbezogen werden. Zwar fand bislang eine Reinigungsleistung im gesamten Stadtgebiet statt, jedoch waren die Reinigungs- und Gebührenpflicht unterschiedlich geregelt. Die Reinigungsleistung in einigen Ortsteilen, insbesondere die Winterreinigung auf den ÖPNV-Strecken, aber auch die verkehrsmäßige Reinigung der Hauptdurchgangsstraßen (zweimal jährlich), wurde bisher dem Allgemeinanteil und damit der Kostenträgerin Stadt Wolfsburg zugeordnet.

Die Rechtsprechung, aber auch die neue Kostendeckelung des Allgemeinanteils gemäß Paragraf 52 Absatz 3 NStrG durch den Landesgesetzgeber, steht einer künftigen Einordnung dieser Reinigungsleistungen in den Ortsteilen in den Allgemeinanteil entgegen. Entsprechend sind auch die Reinigungsleistungen in den Ortsteilen künftig gebührenpflichtig und somit von den Anliegern und Anliegerinnen zu tragen.

Die Stadt Wolfsburg hat zwar kein Ermessen hinsichtlich der Kostenverteilung innerhalb der öffentlichen Einrichtung Straßenreinigung, jedoch hat sie Ermessensspielraum im Hinblick auf die Einordnung der Straßen in die verschiedenen Reinigungsklassen. Dieses Ermessen wurde bei der Betrachtung und Eingruppierung der einzelnen Straßen in den Stadt- und Ortsteilen ausgeübt. Grundsätzlich hat die Verwaltung besonderen Wert darauf gelegt, dass auch die unterschiedlichen Voraussetzungen sowie Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden.

Die neue Straßenreinigungsverordnung und Straßenreinigungsübertragungssatzung wird die Verwaltung dem Rat der Stadt am 20. Dezember zur Beschlussfassung vorlegen. Die Beratungen in den Ortsräten beginnen am 17. Oktober. Der Ausschuss für Bürgerdienste, Energie und Umwelt sowie Feuerwehr wird sich in seiner Sitzung am 29. November mit dem Thema befassen.


Meldung vom 28.09.2017

Herausgegeben vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport

Ein Achtung-Schild

Warnung

Im Zusammenhang mit einer bundesweiten Erpressung verschiedener Konzerne hat ein unbekannter Täter gedroht, bei Nichterfüllung seiner Forderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer u. U. tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind. Die Behörden nehmen diese Drohung sehr ernst, zumal der Täter bereits vergangene Woche in Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen platziert hatte, wo sie aber nach seinem Hinweis gefunden werden konnten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es künftig zu einer Manipulation kommt, werden Verbraucher aufgefordert, auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören.

Handlungsempfehlung

Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an. Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien. Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

Weitere Informationen

Facebook, Twitter, und Internetseite des Polizeipräsidiums Konstanz. Das Polizeipräsidium Konstanz hat unter der Telefonnummer +49 (0)7531 995-3434 ein Hinweistelefon eingerichtet.   
https://warnung.bund.de/?id=DE-NS-H-S021-20170928-003 


Meldung vom 06.09.2017

Jetzt bewerben, Schiedsperson werden!

Die Stadt Wolfsburg sucht 12 neue Schiedspersonen.

Die Amtszeiten der Schiedspersonen in den Bezirken Almke-Neindorf, Brackstedt, Detmerode-Westhagen, Ehmen-Mörse, Fallersleben-Sülfeld, Hehlingen, Kästorf-Sandkamp, Mitte-West, Stadtmitte-Nordstadt, Velstove, Warmenau und Wendschott laufen demnächst ab. Wohnen Sie in einem dieser Bezirke und haben Sie Interesse daran, Menschen ehrenamtlich zu helfen, dann bewerben Sie sich jetzt.

Das Schiedsamt ist eine ehrenamtliche Tätigkeit zur außergerichtlichen Streitschlichtung im Straf- und Zivilrecht. Insbesondere in Fällen von Beleidigung, Sachbeschädigung, Nachbarstreitigkeiten, Hausfriedensbruch, Bedrohungen und ähnlichem, kommen die Schiedspersonen zum Einsatz.

Als Voraussetzungen für die Tätigkeit als Schiedsperson sollten Sie Lebenserfahrung, Kommunikationsfähigkeit sowie die Bereitschaft, bei rechtlichen Streitigkeiten für eine gütliche Streitschlichtung zu sorgen, mitbringen. Die Schiedsfrauen und -männer haben die Aufgabe, zwischen den Parteien zu vermitteln, und dürfen keinen Zwang zur Einigung ausüben. Das Motto lautet: Schlichten, statt Richten. Sie müssen in dem entsprechenden Schiedsbezirk Ihren ständigen Wohnsitz haben, sollten nicht jünger als 30 Jahre sein und nicht durch gerichtliche Anordnung in der Verfügung über Ihr Vermögen beschränkt sein.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Erwartet werden jedoch Freude an der Rechtsanwendung und die Bereitschaft, sich darin fortzubilden. Interessentinnen und Interessenten sollten berücksichtigen, dass mit der Amtsausübung eine gewisse Ortspräsenz und ein gewisser zeitlicher Aufwand verbunden sind, die jedoch nicht präzise bestimmt werden können.

Die Schiedspersonen werden vom Rat der Stadt Wolfsburg unter Mitwirkung der jeweiligen Ortsräte für die Dauer von 5 Jahren gewählt. Anschließend werden sie vom Direktor des Amtsgerichts Wolfsburg bestätigt. Die Schiedsperson erhalten neben persönlicher Betreuung und Ersatz der entstehenden Auslagen eine Wohnraumpauschale in Höhe von 50,00 Euro monatlich.

Ist Ihr Interesse an dieser besonderen ehrenamtlichen Tätigkeit geweckt oder haben Sie Fragen dazu, so melden Sie sich bitte bis zum 30.09.2017 persönlich, schriftlich, telefonisch oder per E-Mail bei Frau Giere, Stadt Wolfsburg, Rathaus A, Zimmer 107, Porschestr. 49 in 38440 Wolfsburg. Telefon: 05361 28-2644, E-Mail: sekretariat.ratundrecht@stadt.wolfsburg.de


Meldung vom 22.08.2017

Achtung! Theaterparkplatz ist nicht gesperrt! Veranstaltung findet nicht statt!

Der Theaterparkplatz wird am Donnerstag, den 24. August von 7 bis 13 Uhr nicht wie angekündigt gesperrt. Die Veranstaltung im nahe gelegenen CongressPark findet nicht statt. 


Meldung vom 18.07.2017

Amnestie für unerlaubten Besitz von Waffen Novellierung des Waffengesetzes 

Mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes sind zum 6. Juli umfangreiche Änderungen in Kraft getreten. Das Waffengesetz sieht unter anderem eine bis zum 1. Juli 2018 befristete Strafverzichtsregelung für den unerlaubten Besitz von Waffen und Munition vor.

Damit soll die Zahl der illegal im Umlauf befindlichen Waffen reduziert werden. Straffreiheit für den illegalen Erwerb und Besitz von Waffen und Munition gibt es, wenn diese bis zur vorgenannten Frist der zuständigen Behörde oder Polizeidienststelle überlassen werden. Im Rahmen der Amnestie können auch Geschosse, die in Umsetzung von EU-Recht durch die Änderung der Nr. 1.5.4 der Anlage 2 zum Waffengesetz nun verboten sind, abgegeben werden. Dies betrifft Patronenmunition mit Geschossen, die einen Leuchtspur-, Brand- oder Sprengsatz oder einen Hartkern enthalten. Ausgenomen hiervon ist pyrotechnische Munition, die bestimmungsgemäß zur Signalgebung bei der Gefahrenabwehr dient.

Mit dem Gesetz werden auch die Anforderungen an das Sicherheitsniveau bei der Aufbewahrung von Schusswaffen angehoben. Für Altbesitzer gibt es einen Bestandsschutz.

Für Rückfragen steht die Untere Waffenbehörde unter Telefon (05361) 28-2467 zur Verfügung.


Meldung vom 29.05.2017

Thomas Muth wird neuer Congresspark-Geschäftsführer

Stadtrat Thomas Muth wird ab dem 1. Juni 2017 Geschäftsführer der CongressPark Wolfsburg GmbH. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat dieser Empfehlung des Rats der Stadt heute zugestimmt. Die Zuweisung zur neuen Aufgabe ist einvernehmlich zwischen Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtrat Muth für die Dauer seiner Wahlzeit als Stadtrat bis zum 30. Juni 2024 vereinbart worden.

Dem CongressPark Wolfsburg wird im Tourismuskonzept ein großes Potential als professionelles Kongresszentrum bescheinigt. Erste Schritte in diese Richtung wurden bereits unternommen. Dies noch weiter zu verbessern soll künftig Aufgabe von Thomas Muth sein.

Über die Nachfolge im Verwaltungsvorstand entscheidet der Rat der Stadt. Die Entscheidung über die Ausschreibung ist für die Ratssitzung im Juni vorgesehen. Der Geschäftsbereich Finanzen und Controlling liegt künftig in der Verantwortung vom Ersten Stadtrat Werner Borcherding. Den Bereich Kultur übernimmt vorübergehend Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, den Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit verantwortet vorübergehend Stadträtin Iris Bothe.


Meldung vom 08.05.2017

Ideenwettbewerb für einen neuen Namen der Straße „Hinter den Kohlgärten“

Die Zubringerstraße „Hinter den Kohlgärten“ sucht einen neuen Namen. Zielsetzung ist das Finden eines neuen Namens im passenden Kontext zur anliegenden IT-City. Bis zum Mittwoch, 17. Mai, um 12 Uhr hat jeder Gelegenheit seinen Vorschlag mit Begründung per E-Mail an mitwirkung@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch über (05361) 28-1190 abzugeben. Der beste Vorschlag wird von Volkswagen mit einem e-up! prämiert.

Die Vorentscheidung wird eine zehnköpfige Jury, zusammengesetzt aus Vertretern des Ortsrates, von VW, dem VW-Betriebsrat und der Stadt Wolfsburg, treffen und zur abschließenden Entscheidung in den Ortsrat Kästorf/Sandkamp geben. Nach Einsendefrist werden alle Vorschläge nach folgenden Kriterien geprüft:

Der Straßenname darf sich auf keine lebenden Personen beziehen, sich nur auf Personen beziehen, deren Gesamtpersönlichkeitsbild hinsichtlich möglicher Verfehlungen keine Ehrung durch die Straßenumbenennung ausschließt, sich auf keine Inhalte beziehen, die Ziele, Handlungen oder Wertvorstellungen verkörpern, die den Grundsätzen der Verfassung zuwiderlaufen, kein bereits bestehender Straßenname im Stadtgebiet Wolfsburg sein, keine diskriminierenden, herabsetzenden oder anstößigen Namen besitzen und maximal 25 Stellen aufweisen (einschließlich Bindestrichen oder Punkten).


Meldung vom 27.04.2017

Mehr Sicherheit im Allerpark

Stadt bleibt bei der Regelung: Alkoholverbot an Himmelfahrt

Der Allerpark ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wolfsburger und Gäste aus der Region. Um Radfahrern, Fußgängern, Badegästen und Erholungssuchenden eine noch höhere Aufenthaltsqualität zu ermöglichen, wird die Stadt Wolfsburg auch in dieser Sommersaison wieder gemeinsam mit der Polizei und einem privaten Sicherheitsdienst das Projekt "Sicherheit im Allerpark" umsetzen. Ab Anfang Mai gehen der Städtische Ordnungsdienst, Streetlife, Polizei sowie der privater Sicherheitsdienst regelmäßig bis Oktober im Allerpark auf Streife. Ziel dieses Konzeptes ist es, Besucher besonders in den Abendstunden ein sicheres Gefühl zu geben.

Im Vordergrund steht die Präventionsarbeit. Das heißt, Besucher, die sich nicht ordnungsgemäß verhalten und beispielsweise Müll auf die Grünflächen werfen, auf Gehwegen Rad fahren oder zu laut feiern, werden angesprochen und beraten. Aufgrund des positiven Verlaufs der Testphase wird das Grillen im Allerpark in fünf eigens dafür bestimmten Bereichen rund um den Allersee dauerhaft ganzjährig genehmigt. Das Grillen im Strand- und Uferbereich und auf den eigens zur Nutzung durch die Allgemeinheit eingerichteten Liegewiesen bleibt weiterhin verboten. Fall es erforderlich sein sollte, werden die Sicherheitskräfte allerdings auch Verwarnungen oder Bußgelder aussprechen.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Sonderregelung für den Himmelfahrtstag. Am Donnerstag, 25. Mai, werden der städtische Ordnungsdienst, die Polizei, Streetlife und Wach- und Schließgesellschaft Wolfsburg verstärkt über den gesamten Tag Kontrollen im Allerpark durchführen. Des Weiteren gilt am 25. Mai in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr im gesamten Gebiet des Allerparks ein striktes Alkoholverbot. Das bedeutet, es ist verboten, Alkohol zu konsumieren und mitzuführen. Das Verbot gilt nicht für die Gaststätten im Allerpark.


Meldung vom 14.03.2017

Wettbewerb Digitale Stadt des Digitalverbandes Bitkom

Delegation um Oberbürgermeister Klaus Mohrs reicht Bewerbungsunterlagen ein

Die Stadt Wolfsburg strebt an, sich ausgehend von der Initiative #WolfsburgDigital zur digitalen Modellstadt zu entwickeln. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg erfolgte heute mit der Übergabe der Bewerbungsunterlagen zum Wettbewerb „Digitale Stadt“ des Digitalverbandes Bitkom und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Im Zuge der Teilnahme mussten unterschiedliche Bedingungen erfüllt werden. Neben der Richtlinie, dass nur Städte mit einer Einwohnerzahl zwischen 100.000 und 150.000 teilnahmeberechtigt sind, war auch ein umfangreicher Antrag, der sich in drei Teile untergliederte, Bestandteil der Bewerbung: Zustandsbeschreibung und Vision der Stadt in Bezug auf die Digitalisierung, Beschreibung des Projektmanagements vor Ort sowie der Nachweis über die Unterstützung durch lokale Partner. Die Gewinnerstadt wird in Form von Dienstleistungen und Sachmitteln in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags durch 22 Sponsoren und Partner des Wettbewerbs gefördert.

Die Koordinierung des Antrags wurde durch das Team Digitalisierung im Referat für Stadtentwicklung übernommen – eine Einbindung externer Berater bewusst abgelehnt. „Der Prozess der Antragserstellung kann rückblickend als Kraftakt angesehen werden. Mit dem Ratsbeschluss, der breiten Unterstützung der Akteure aus Stadt und Region und der damit einhergehenden Sicherheit, dass wir gemeinsam als Stadt an einem Strang ziehen, können wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. An dieser Stelle möchte ich mich deshalb auch explizit bei allen Mitwirkenden Kolleginnen und Kollegen bedanken“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Inhaltlich wurden im Antrag 10 Themenfelder vorgestellt, in denen die Digitalisierung künftig schwerpunktmäßig vorangetrieben werden soll. In den Themenfeldern wurden auch viele Projekte genannt, um die digitale Transformation in Wolfsburg aktiv zu gestalten. Hierzu gehören u.a.:  

  • IT-Infrastruktur – Der stadtweite Ausbau des Glasfasernetzes sowie der Ausbau von WLAN und 5G-Mobilfunk
  • Städtische Datenplattform – Open Data Portale  
  • Energie – Digitale Vernetzung erneuerbarer Energien mit Verbrauchern und Mobilität
  • Mobilität – Konsequente E-Mobilität und neue Angebote
  • Verwaltung – Online Bürgerdienste und optimierte Antragsverfahren               
  • Gesundheit – Vernetzung der Akteure und Telemedizin           
  • Bildung – IT-Infrastruktur an Schulen, eine Wolfsburger Bildungscloud und digitale Kompetenz für alle
  • Handel – Verknüpfung des Einzelhandels mit Online-Angeboten
  • Sicherheit – Höchste Standards zum Datenschutz und Einrichtung eines Cyber-Security-Centers in der Stadt
  • Gesellschaft – Neue Formen der Bürgereinbindung und Online-Plattformen zum Dialog der Bürger untereinander und zwischen Bürgern und Verwaltung

Die inhaltliche Ausgestaltung des Antrags fand dabei unter Einbindung von mehr als 100 Akteuren aus den entsprechenden Themenbereichen statt. Insbesondere die Verwaltung, Tochterunternehmen wie Stadtwerke, Klinikum oder Wolfsburg AG aber auch privatwirtschaftliche Unternehmen und andere Institutionen sind an der Entwicklung der Inhalte beteiligt. Klaus Mohrs weist in diesem Zuge auf die bestehenden Strukturen hin: „Es ist von großem Vorteil, dass sich diese Ziele und Themenfelder mit #WolfsburgDigital decken. Wir bauen auf dem bereits geschaffenen Netzwerk auf und können so auf viele Projekte und Strukturen zu den  jeweiligen Themen zurückgreifen.“ Auch das Thema Bürgerbeteiligung wird mit unterschiedlichen Projekten Beachtung finden. Oberbürgermeister Klaus Mohrs verdeutlicht: „Digitalisierung ist ein stadtweites Thema, welches Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche hat. Uns ist viel daran gelegen, die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt aktiv in die Weiterentwicklung mit einzubinden.“


Meldung vom 21.02.2017:

Rat befürwortet Digitalisierung: Grundsatzbeschluss WolfsburgDigital und Beteiligung am Wettbewerb Digitale Stadt

Bild mit der Aufschrift: Wolfsburg DigitalUnterstützer und Interessierte, können sich unter wolfsburgdigital@stadt.wolfsburg.de melden. 

Eine wichtige Entscheidung mit positiver Strahlkraft fasste der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 22. Februar hinsichtlich der angestrebten Digitalisierung. Neben dem Grundsatzbeschluss #WolfsburgDigital wurde auch der Beteiligung am Wettbewerb Digitale Stadt des Digitalverbandes Bitkom zugestimmt. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sind neben den unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen auch Bereiche der Daseinsvorsorge der Stadt – wie zum Beispiel Mobilität, Energie und Gesundheit – von massiven Veränderungen betroffen.

Durch die Zustimmung des Rates kann nunmehr die Möglichkeit wahrgenommen werden, diesen Wandel aktiv mit zu gestalten. Das Ziel der Stadt ist es dabei, die Digitalisierung primär an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger auszurichten, um so die Lebensqualität weiter zu steigern. Auch wenn die Digitalisierung ein weltweites Phänomen darstellt, gibt es in Wolfsburg darüber hinaus ganz spezielle Herausforderungen, die aus dem Wandel der Automobilindustrie resultieren.

Die Entwicklung hin zur Elektromobilität und dem autonomen Fahren sowie die Veränderungen im industriellen Sektor bedingen, dass für neue Geschäftsfelder optimale Rahmenbedingungen am Standort geschaffen werden. Ziel muss es hier sein, den Wirtschaftsstandort auch für die Zukunft zu sichern.

Die städtische Vision der Digitalisierung geht demnach von drei Bedingungen aus: Sie ist nur mit den Menschen vereinbar und bedingt eine digitale Kompetenz für alle Altersgruppen, sie benötigt ein leistungsfähiges Netz, was durch den flächendeckenden Glasfaserausbau gewährleistet wird und sie ist nur im Einklang mit dem Datenschutz umsetzbar.

Die Kooperationsfelder von #WolfsburgDigital, die in der gemeinsamen Absichtserklärung mit VW festgelegt wurden, decken sich dabei zum großen Teil mit den Themenfeldern, die im Wettbewerb Digitale Stadt vorgegeben werden. Ziel des Wettbewerbes ist es, digitale Modellstadt für Deutschland zu werden. Die Bekanntgabe der Gewinnerstadt erfolgt am 13. Juni beim IT Gipfel 2017. Eine erfolgreiche Teilnahme würde ein Fördervolumen von mindestens zehn Millionen Euro durch Investitionen der Bitkom-Unternehmen bedeuten.

Die Vorbereitung der Wolfsburger Bewerbung durch ein Projektteam läuft bereits seit Dezember. Die inhaltliche Beschreibung der Vision unter Einbindung zahlreicher Akteure aus den entsprechenden Themenfeldern läuft wiederum seit Januar. Zahlreiche Unterstützer aus Wirtschaft, Vereinen, Hochschulen, Institutionen, Verbänden und städtische Tochtergesellschaften beteiligen sich an dem Antrag durch individuelle Unterstützungsschreiben und Projektideen.

Die Stadt informiert über den Stand der Bewerbung unter www.wolfsburg.de/wolfsburgdigital sowie auf den städtischen Facebook- und Twitter-Accounts.


Meldung vom 02.01.2017:

Sophie und Elias liegen erneut vorn

Geburtenzahl reicht fast an Sterbefälle heran

Die Hitliste bei den Vornamen der in 2016 neugeborenen Wolfsburger Kinder führen Sophie bei den Mädchen sowie Elias bei den Jungen an. Mit insgesamt 36 Nennungen liegt Sophie (2015: 37) bei den Mädchennamen vor Marie (33/2015: 30). Die Reihenfolge ist gleichbleibend gegenüber 2014 und 2015. Dahinter folgen die Mädchennamen Emma (18), Emilia (17), Lina (17), Anna (16), Mia (15), Lara (13), Sofia (11), sowie Amelie, Lotta und Sophia (alle je 10).

Beim männlichen Nachwuchs führt Elias (24 Nennungen/2015: 15) wie 2015 die Beliebtheitsskala an, vor Jonas (20), Finn (18), Noah (17), Luca (16), Ben (15), Maximilian (15), Leon (14), Paul (14) und Alexander (13).

Laut Einwohnermelderegister wurden in 2016 insgesamt 1.370 Geburten registriert. Im Jahr zuvor waren es 1.269 Mädchen und Jungen. Vergangenes Jahr starben 1.418 Wolfsburger. In 2015 waren es 1.500 Bürger. Der natürliche Saldo von Geburten und Sterbefällen ist mit minus 48 also lediglich leicht negativ. 

Die Zahl der Eheschließungen im Wolfsburger Standesamt für das abgelaufene Jahr liegt bei 700 (2015: 728). Es wurden neun gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften gegründet. In 2015 waren es zehn.


Meldung vom 27.12.2016:

Feuerwerk sicher abbrennen

Wolfsburgs Berufsfeuerwehr gibt Tipps zu Silvester

Feuerwerkskörper (Foto: rcfotostock/Fotolia.com)Foto: Feuerwerkskörper (rcfotostock/Fotolia.com)Zum Jahreswechsel geschehen immer wieder zahlreiche Unfälle mit teils schweren Personen- und Sachschäden, die bei richtigem und sicherem Umgang mit Feuerwerkskörpern vermeidbar sind. Die Wolfsburger Berufsfeuerwehr gibt daher nützliche Tipps wie das „Böllern“ zum Jahreswechsel gefahrlos möglich ist.

Niemals sollten selbst gebastelte Feuerwerkskörper verwendet werden, sondern nur von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassene. Diese Feuerwerkskörper oder ihre Verpackungen tragen ein Zulassungszeichen, das jedem bekannt sein sollte, der Feuerwerkskörper erwirbt oder verwendet. Das Zulassungszeichen setzt sich aus dem Kurzzeichen der Zulassungsbehörde "BAM", einem Zeichen für die pyrotechnische Klasse, also "P I" oder "P II", und einer fortlaufenden Nummer zusammen. Ein Zulassungszeichen lautet zum Beispiel: BAM - P II - 1912. Sollte Feuerwerk im EU-Ausland geprüft sein, so können die Zeichen leicht abweichen, aber in jedem Fall muss das „CE“ Zeichen abgedruckt sein.  Feuerwerkskörper der Kategorie II dürfen darüber hinaus nur durch Personen ab 18 Jahren gekauft und genutzt werden.

Nur so viele Gegenstände aus der Verpackung nehmen, wie gerade gebraucht werden. Den Vorrat an einer anderen sicheren Stelle deponieren. Die Schutzkappen von Zündern erst unmittelbar vor dem Zünden entfernen. Vor dem Abbrennen unbedingt die aufgedruckte Gebrauchsanweisung beachten.

Insbesondere sollten Feuerwerkskörper nur im Freien gezündet werden. Silvesterraketen oder andere Feuerwerkskörper nie in der Nähe von Gebäuden mit brennbaren Außenwänden oder brennbarem Inhalt anzünden. Raketen mit Führungsstab in Flaschen auf einem ebenen Untergrund aufstellen und so ausrichten, dass sie nicht unkontrolliert auf Schuppen, Häusern oder Nebengebäuden niedergehen können oder durch Bäume oder andere Hindernisse „gefangen“ werden können.

Auf jeden Fall dürfen Feuerwerkskörper nicht in die Hände von Kindern gelangen. Wer Gefährdungen anderer - vor allem alkoholisierter - Personen erkennt, sollte auf die Gefahren aufmerksam machen und beispielsweise das Zünden von Feuerwerkskörpern in der Nähe zu brennbaren Stoffen verhindern. Für alle Fälle sollten geeignete Löschmittel wie Feuerlöscher oder ein Eimer mit Wasser bereitgehalten werden. In der Silvesternacht sollten zudem sämtliche Fenster und Lüftungsklappen Ihrer Wohnung und auch Lager, Betriebsräume, Ställe, Schuppen und Garagen geschlossen sein, damit keine Raketen oder Böller hineinfliegen und unter Umständen Brände auslösen können.

Nicht explodierte oder defekte Feuerwerkskörper nicht erneut anzünden, sondern sicher entsorgen. Zum Beispiel in einem Eimer mit Wasser oder Sand. Sollte es dennoch zu Bränden oder Unfällen kommen, ist unverzüglich die Feuerwehr unter Notruf 112 zu alarmieren.

Gezündet werden dürfen Feuerwerkskörper übrigens nur zwischen dem 31. Dezember, 0 Uhr, und dem 1. Januar, 24 Uhr, also nur am Silvestertag und an Neujahr.

Schutzabstand zu Gebäuden beachten

Bunte Raketen und laute Böller sind Tradition an Silvester und Neujahr. Doch sind für den Gebrauch einige Sicherheitshinweise zu beachten. Das Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg gibt allgemeine Hinweise zur Gefahrenabwehr:

Für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 ist das Mindestalter von 18 Jahren vorgeschrieben. Zudem dürfen Feuerwerksraketen und –böller aller Art nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen abgebrannt werden. Seit 2009 werden von diesem Abbrennverbot auch Reet- und Fachwerkhäuser erfasst. Bei diesen beträgt der notwendige Schutzabstand mindestens 200 Meter.

Während das Verbot in der Nähe von Krankenhäusern sowie Kinder- und Altersheimen im wesentlichen auf die Sicherstellung des Lärmschutzes beruht, erfolgte die Aufnahme der Reet- und Fachwerkhäuser in diese Aufzählung aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes.

Ein Verstoß gegen dieses Abbrennverbot stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.“

Entsorgung von Silvesterknallern

Silvesterraketen sind beim Abfeuern ein großer Spaß, die Hinterlassenschaften auf der Straße weniger. Anliegern obliegen hier die Reinigungspflichten vor ihren Grundstücken. Auch wer an anderen Orten Feuerwerksaktionen durchführt, sollte dort hinterher den Raketenmüll entfernen und entsorgen.

Raketenmüll gehört in die Restabfalltonne. Auch Blindgänger können über den Restabfall entsorgt werden, diese sollten aber aus Sicherheitsgründen vorher anfeuchtet werden, rät die Wolfsburger Abfallwirtschaft.