Neuigkeiten

Pressemitteilung vom 29.10.2020

Stadt ehrt Ratsmitglieder

Immacolata Glosemeyer und Hans-Georg Bachmann wurden für ihre langjährige Ratstätigkeit ausgezeichnet

Zu Beginn der Ratssitzung am 28. Oktober 2020 wurden die beiden SPD-Ratsmitglieder Immacolata Glosemeyer und Hans-Georg Bachmann für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Rat der Stadt Wolfsburg von Oberbürgermeister Klaus Mohrs geehrt. 

Für ihre 15-jährige Tätigkeit im Rat der Stadt Wolfsburg erhielt Immacolata Glosemeyer von Oberbürgermeister Klaus Mohrs ein Stadtmedaillon in Porzellan. 1996 wurde sie in den Rat der Stadt gewählt, dem sie bis 2001 angehörte. Seit 2011 ist Glosemeyer wieder Ratsmitglied. Mohrs sagte in seiner Rede, dass sie die Themen behandele, die nah an den Menschen sind. Sie ist Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses und Mitglied im Verwaltungsausschuss. Zudem war sie lange Jahre Mitglied im Jugendhilfeausschuss und im Schulausschuss. Glosemeyer engagiert sich zudem als Ortsbürgermeisterin der Nordstadt. Mohrs lobte außerdem ihren Einsatz als Vorsitzende des Aufsichtsrates der Neuland Wohnungsbaugesellschaft.

Hans-Georg Bachmann ist seit 20 Jahren ohne Unterbrechung Mitglied im Rat der Stadt und seit Beginn seiner Tätigkeit auch Mitglied im Planungs- und Bauausschuss. Mohrs lobte Bachmanns großen ehrenamtlichen Einsatz in der Kommunalpolitik, den sein Amt als Fraktionssprecher der SPD mit sich bringe. Bachmann ist zudem Mitglied im Verwaltungsausschuss, im Strategieausschuss und im Klimabeirat und engagiert sich als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke. Außerdem ist er als Ortsbürgermeister für Barnstorf und Nordsteimke tätig. Für seine 20-jährige Ratszugehörigkeit überreichte Klaus Mohrs ihm einen Bronzewolf.


Mitteilung vom 15.07.2020

Wolfsburg: Für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit Rat der Stadt verabschiedet Resolution 

Der Rat der Stadt Wolfsburg hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 15. Juli, die Resolution für "Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit" mit großer Mehrheit verabschiedet.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs zum Hintergrund der Resolution: "Wolfsburg ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Menschen vieler Nationen, Kulturen und Religionen sind hier zu Hause. Es ist die gemeinsame Aufgabe aller Akteure der Stadtgemeinschaft für ein friedliches Miteinander einzustehen. Denn leider sind die Solidarität, Toleranz und Offenheit, die wir in Wolfsburg ganz überwiegend erleben, nicht selbstverständlich. Immer wieder zeigen sich Risse in unserer Gesellschaft, die sich mit Gewalt in Worten und Taten Bahn brechen. Davon ist auch Wolfsburg nicht völlig unangetastet. Wir dürfen nicht müde werden, unsere Werte zu verteidigen."

Inhalt der Resolution: Unsere Demokratie und die damit verbundenen Werte des Grundgesetzes sind die bedeutendsten Errungenschaften der Bundesrepublik Deutschland. Wir treten ein für ein Wolfsburg, das Chancen und Perspektiven für alle Menschen bietet, die friedlich hier leben, im Einklang mit dem Grundgesetz.
Das Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft, Religionen und Kulturen prägt das Gesicht unserer Stadt. Es macht unsere Stadt lebendig. Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus lehnen wir entschieden ab. Für sie gibt es kein Verständnis und keine Rechtfertigung. Extremen Haltungen und Handlungen wollen wir entschlossen entgegentreten und sie bekämpfen. Demokratische Werte zu leben und immer wieder zu beleben, ist ein ständiger Prozess, der uns alle gemeinsam fordert.

Wir treten ein für einen respektvollen Umgang: In unserer Stadt treffen vielfältige Interessen, Ansichten und Meinungen aufeinander. Deshalb braucht es Debatte und Streit der Meinungen. Meinungsverschiedenheiten dürfen aber nicht in Feindschaft und Hass münden. Wir stehen ein für Grundregeln der demokratischen Kultur und einen respektvollen Umgang, sonst nehmen der Zusammenhalt der Gesellschaft und die Demokratie Schaden. Verunglimpfung, Beleidigungen und Gewalt in der Sprache, auch und vor allem im Internet, dürfen nicht toleriert werden. Wir treten entschieden dafür ein, dass menschenverachtende Ideologien nicht salonfähig werden.

Kommunalpolitik braucht Bürgernähe, Empathie und offene Ohren. Wir kämpfen für ein menschliches Miteinander. Wir stärken und schützen diejenigen, die sich ehrenamtlich für die Stadtpolitik und für die Stadtgesellschaft engagieren.
Wir stärken Allianzen und Bündnisse: Wir unterstützen Bündnisse und Initiativen, die Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bekämpfen und Radikalisierung verhindern. Hierfür braucht es gemeinsame Strategien und Anstrengungen. Wir schaffen Anlaufstellen, informieren, beraten, bündeln und vernetzen kommunale Aktivitäten. Wir initiieren und fördern Präventionsarbeit. Wir stellen uns der Debatte über die Verantwortung eines jeden Einzelnen für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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Politische Gremien

Entscheidungsprozesse in der Stadt

Fraktionen, Fachausschüsse, Ortsräte, Beiräte, sowie sonstige Foren, Kommissionen und Steuerkreise - Hier finden Sie einen Überblick über die verschiedenen politischen Gremien der Stadt Wolfsburg.

Neuauflage: Rat und Verwaltung

Wolfsburg gemeinsam gestalten - wie Bürgerinnen und Bürger das Leben in der Stadt Wolfsburg mitbestimmen können