Westhagen

Optimale Nah- und Kinderversorgung

Südwestlich der Innenstadt gelegen befindet sich der Stadtteil Westhagen in dem rund 9.500 Einwohner leben.

Park in WesthagenFoto: ©

Besonders an diesem Stadtteil ist die schnelle Entstehung Wolfsburgs erkennbar. Schon damals bestand eine hohe Nachfrage nach Wohnraum und somit beschloss der Rat der Stadt 1963 westlich von Detmerode einen neuen Stadtteil zu errichten. Diese Errichtung wurde dann etwa 1990 abgeschlossen.

Fünf Supermärkte bieten heute den Bewohnern eine optimale Nahversorgung. Aber auch in Sachen Kinderbetreuung und Bildung hat der Stadtteil viel zu bieten: Fast 400 Kita- und Krippenplätze sind in vier Einrichtungen vorhanden. In den sieben Grund- und weiterführenden Schulen werden zurzeit 2.773 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Sechs Seniorentreffs, ein Jugendtreff und neun Spiel- und Bolzplätze bieten Freizeitmöglichkeiten. Darüber hinaus dient der 2005 entstandene Freizeitpark „Gärten der Nationen“ als Naherholungsgebiet.

Ortsbürgermeisterin Ludmilla Neuwirth
Stellvertreterin Christa Westphal-Schmidt
Weitere Informationen zum Ortsrat    Ortsrat Westhagen


Sprechstelle WesthagenAdresse:

im Bildungs- und Freizeitzentrum Westhagen
Jenaer Str. 39 a
38444 Wolfsburg
Leitung: Herr Spitzer

Telefon: 05361 888043
Fax: 05362 9887-18

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Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch und Freitag:

09:00 Uhr - 11:00 Uhr
Dienstag:
14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldungen; Abmeldungen ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigungen
  • Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien
  • Bestellungen von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes, Fischereischeine , Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldungen zur Hundesteuer
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS)
  • Kostenlose Ausgabe von „Gelben Säcken“ und Hundekotbeuteln
... und vieles mehr

Unmittelbar nach Baubeginn in Detmerode wurde eine weitere Großsiedlung im  Südwesten Wolfsburgs geplant. Grundlegend war der Ratsbeschluss vom 18. April 1966. Auf der Basis eines städtebaulichen Grundkonzepts sollte der neue Stadtteil Westhagen in mehreren Etappen für 15 000 Einwohner gebaut werden. Das architektonische Leitprinzip „Urbanität durch Dichte“ wurde hier von Anfang an realisiert.

Es entwickelte sich ein Stadtteil mit hoher Verdichtung und mit sogenannten „Wohngebirgen“, in dem sich die Gebäudehöhe zum Stadtzentrum hin von vier bis fünf Etagen auf zwölfgeschossige Wohnhäuser steigerte.  1970/71 entstanden die ersten Wohnhäuser, 1972 eröffneten verschiedene Geschäfte im ersten Einkaufszentrum.

Die Rezession von 1974/75 führte zu einer beträchtlichen Abwanderung von Arbeitskräften, aber auch wegen der  vergleichsweise hohen Mieten zogen Familien aus Westhagen fort. Die Baumaßnahmen wurden schlagartig auf Eis gelegt.

Dies nutzten mittlerweile ansässigen Bewohner zu Aktivitäten. Sie gründeten einen Arbeitskreis und mischten sich in die weitere Bauplanung ein. Ihre Anliegen – die Forderung nach kostengünstigen Wohnungen in Gebäuden mit maximal vier Etagen, sowie nach Spielplätzen, Grünflächen und Gärten-  gingen in das neue Konzept der Stadtplaner ein. 1979 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und die ersten „Neuland-Wohnungen“ mit höchstens 5 Stockwerken und mit umgebender Grünfläche und Mietgärten wurden errichtet. Heute leben in dem Stadtteil Menschen aus vielen unterschiedlichen Nationen. Sehenswert sind die „Gärten der Nationen“, ein Park für Freizeitaktivitäten und Erholung.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)


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