Digitalisierung und Wirtschaft

Impulse setzen – Chancen nutzen

Das Referat Digitalisierung und Wirtschaft ist Impulsgeber und zentrale Schnittstelle für die digitalen Projekte der Stadt Wolfsburg.

Referatsleiter Dr. Sascha HemmenFoto: Referatsleiter Dr. Sascha HemmenAls eine der ersten Städte Deutschlands hat sich Wolfsburg auf den Weg gemacht und frühzeitig die Weichen auf Digitalisierung gestellt. Dem Ziel, digitale Modellstadt zu werden, schreitet Wolfsburg seither in immer größeren Schritten entgegen. Diverse Auszeichnungen wie „Modellprojekt Smart Cities“ des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat oder „5G Modellregion“ bestätigen, dass Wolfsburg auf dem Weg Richtung Zukunft bestens aufgestellt ist. Die zielgerichtete Umsetzung digitaler Ideen ermöglicht der Stadt Wolfsburg auch in der schnelllebigen Zeit flexibel und spontan auf Trends und Veränderungen zu reagieren.  

Besonders wichtig: Digitalisierung ist in Wolfsburg spürbar und erlebbar – die Bürger*innen stehen bei den digitalen Ideen und Projekten klar im Mittelpunkt. Neben der Steigerung der Lebensqualität ist die Stärkung des Wirtschaftsstandortes durch Digitalisierung das erklärte Hauptziel des Referats Digitalisierung und Wirtschaft. Eine Besonderheit des Referats liegt in der Netzwerkarbeit im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus. Die Kooperation mit Vereinen, Unternehmen und anderen Organisationen - lokal und international - ermöglicht, so viele Menschen wie möglich auf dem Weg der Digitalisierung zu erreichen.  

Das Referat wird geleitet von Dr. Sascha Hemmen

Logo #WolfsburgDigitalDigitalisierung Hand in Hand made in Wolfsburg: #WolfsburgDigital ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG. 2016 ins Leben gerufen stellt die Initiative in der jungen Stadtgeschichte einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft dar. Viele Projekte, die alle Lebensbereiche betreffen, konnten bereits umgesetzt werden oder sind in Planung. 

Weitere Informationen zur Initiative und den Projekten finden Sie hier. 

Im Juli 2019 kürte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Wolfsburg als eine von 13 Modellkommunen in Deutschland in dem Programm "Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung". Mit den Fördermitteln möchte die Stadt Wolfsburg eine gesamtstädtische Umsetzungsstrategie für die Weiterentwicklung zur Smart City erarbeiten und umsetzen. Schwerpunkte liegen auf der Errichtung einer offenen Digital-, Daten- und Serviceinfrastruktur sowie eines verkehrsmittelübergreifenden, vernetzten Mobilitätsangebots. Die Erprobung und Etablierung neuer Teilhabe- und Kommunikationswege sollen dafür sorgen, dass die Entwicklung eng an den Bedürfnissen der Bürger*innen stattfindet. Das Programm läuft über sieben Jahre. Die ersten beiden Jahre dienen der Erarbeitung einer Strategie, die in den folgenden fünf Jahren umgesetzt wird.
Die Versorgung und der Zugang zu Datennetzen, sowohl Funk als auch Kabel gebunden, sind essenziell. Von der digitalen Infrastruktur werden in Wolfsburg letztendlich alle profitieren und viele innovative Anwendungen können auf der exzellenten Basis entwickelt werden. In Wolfsburg soll dieser Zugang so selbstverständlich wie der Zugang zu Strom und Wasser werden.
Die Stadtwerke Wolfsburg AG und ihre Tochtergesellschaft WOBCOM GmbH arbeiten intensiv am Ausbau des Glasfaser-Netzes für Wolfsburg. Durch Glasfaser und die Möglichkeit der Datenübertragung im Gigabitbereich können Datenmengen für digitale Anwendungen in kürzester Zeit versendet und empfangen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Wie können Daten zugänglich gemacht werden, damit daraus neue Services und Anwendungen entstehen? Auch für Wolfsburg spielen offene Daten für die Smart City eine entscheidende Rolle. Sie sind Grundlage für neue Geschäftsmodelle, aber tragen auch zu Transparenz und Teilhabe bei. Lösungen zu entwickeln, die diese Aspekte voranbringen, ist Teil der Aufgabe des Referates 35. Ein großer Schritt wurde bereits durch die Stadtwerke Wolfsburg mit dem Schaffen einer zuverlässigen technischen Infrastruktur, der Offenen Datenplattform (ODP) vollzogen. Auf der ODP können perspektivisch diverse frei verfügbare Daten (nicht personenbezogen) eingestellt werden. Beispielsweise Umwelt- und Wetterdaten, Mobilitäts- und Verkehrsdaten. Die Plattform dient als digitale Infrastruktur für den Standort Wolfsburg sowie als offene Wissens- und Informationsquelle für alle Bürger*innen. Die ODP wird lokal im Rechenzentrum der Stadtwerke Wolfsburg betrieben.   
 

In der Mobilitätsregion Braunschweig-Wolfsburg entsteht im Rahmen eines Konsortiums unter der Leitung des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.) ein offenes 5G-Reallabor. Das Labor dient der Erforschung des praxisnahen Bedarfs der Einsatzmöglichkeiten von 5G als Schlüsseltechnologie im Kontext einer Smart City/Smart Region. Das Referat Digitalisierung und Wirtschaft unterstützt das Gesamtvorhaben in der Umsetzung und Implementierung.
Als Beratungsgremium des Strategieausschusses dient der Beirat dem Austausch und der gemeinsamen Zielsetzung für die digitale Zukunft Wolfsburgs. Das politische Gremium ist eine wichtige Schnittstelle zwischen der Öffentlichkeit und der Verwaltung. Ziel ist es, mit den Bürger*innen gemeinsam zu erarbeiten, wie Technik dem Menschen nutzen kann.
Digitalisierung bedeutet nicht, eine bestehende Stadt zu technologisieren. Digitalisierung soll vor allem die Lebensqualität der Menschen verbessern. Durch die zunehmende Vernetzung wird die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürger*innen immer einfacher. So sind in den vergangenen Jahren viele gemeinsame Projekte umgesetzt worden, einige bewährte Formate kehren regelmäßig wieder. Die Aufgabe dabei ist es, Digitalisierung so zu gestalten, dass sie allen Menschen Vorteile bringt und im Alltag anwendbar ist. Die Projekte reichen von der regelmäßigen Smartphone Schule im CoWorking Space Schiller40 in der Markthalle über das Digitale Sommer Camp für Jugendliche bis zum Großevent DigiDay.
Digitalisierung transformiert die gesamte Arbeitswelt. Ansprüche an die Arbeitskräfte sowie an die Gestaltung der Arbeit (Home-Office, flexible Arbeitszeiten, Dritte Orte, etc.) verändern sich stetig. Diese Trends verändern auch die Kommunen, sodass es sich das Referat Digitalisierung und Wirtschaft zur Aufgabe gemacht hat, den digitalen Wandel der Arbeitswelt kommunal intern sowie extern zu gestalten.
Seit 2012 ist das Schiller40 eine fest etablierte Anlaufstelle für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit dem Standort in der Markthalle befindet sich der erste kommunale CoWorking Space Deutschlands im Zentrum der Digitalisierung in Wolfsburg.
Das Referat beschäftigt sich außerdem mit der erweiterten Umsetzung und Nutzbarmachung von Videokonferenzsystemen und digitalen Tools im Rahmen der digitalen Transformation der Verwaltung. Mit einer Bandbreite an digitalen Angeboten und New Work Projekten werden neue Möglichkeiten für die Stadtverwaltung geschaffen, z.B. neue Kommunikationswege über das eigene Broadcaststudio im Schiller40
Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft spürbar. Innovationen entstehen mit immer größerer Frequenz und neue Player tauchen aus dem Nichts mit ganz neuen Geschäftsmodellen auf, die disruptiv auf alles Bisherige wirken. Die Kundenansprüche verändern sich ständig, insbesondere steigt der Wunsch nach Individualisierung. Das alles zwingt Unternehmen, schneller und flexibler zu agieren, Entscheidungen zu treffen und in die Umsetzung zu kommen. Gleichzeitigt müssen Unternehmen sich selbst als Arbeitgebermarke oft neu erfinden, um auf dem heiß umkämpften Markt der Fachkräfte attraktiv zu bleiben.

Dabei sind es gerade die jungen Unternehmen, die zeigen, wie schneller, individueller und leichter auf dem Markt agiert werden kann. 

Genau diesen Pioniergeist will die Stadt Wolfsburg fördern und Ideen vor Ort wachsen lassen, um den Standort Wolfsburg weiter zu entwickeln. Dabei wird bewusst das ganze Spektrum an Unterstützung angeboten. Für kleine Startups, die gerade dabei sind ihre Geschäftsidee zu entwickeln, hat die Stadt einen eigenen Coworking Space, das Schiller40, im Angebot. Mit der Neueröffnung des Schiller40 in der alten Markthalle wurde nicht nur die Anzahl der Arbeitsplätze erhöht, sondern die Ausstattung noch zusätzlich um ein modernes Augmented Reality/Virtual Reality Studio und ein bestens ausgerüstetes Broadcast Studio erweitert. Das Schiller40 wird dabei direkt vom Referat Digitalisierung und Wirtschaft betrieben. 




Bei Fragen und Anregungen rund um das Thema Digitalisierung und Wirtschaft in Wolfsburg kontaktieren Sie uns gern!  

Informationen zu vielen weiteren Projekten und digitalen Events in Wolfsburg finden Sie hier.


Kontakt: 
Referat Digitalisierung und Wirtschaft 
Dr. Sascha Hemmen 
Goethestraße 48 
38440 Wolfsburg 
 
E-Mail: sekretariat.ref.35@stadt.wolfsburg.de